Sauguter Vergleich!
Ich hab noch nich so viel Offroad erfahrung! Möchte aber mehr im Gelände unterwegs sein, weils einfach Gaudi macht.
Auf der Straße bin ich keiner der in den Kurven bis zum limit auf dem Boden liegt. Da ich auch öfters mit Gepäck sprich alukoffern unterwegs bin! Also sollten sie auch für die Autobahn geeignet sein.
Mein Traum ist es durch Afrika zu fahrn! Obwohl ich bisher noch nicht im Sand gefahren bin! Hast du ein paar tipps über das fahren im Sand?
Der TKC80 ist sicherlich ein sehr guter Kompromiss zum Straßenfahren und Geländeschnuppern.
Habe ihn schon auf 4 Moppeds gehabt (R80GSBasic,LC4Adventure,F650Dakar und nun XChallenge).
Obwohl der Preis im Laufe der Jahre immer weiter geklettert ist
und ich incl. Montage und Wuchten schon 200€ loswerde,
habe ich den TKC80 gerade erst vor 2 Wochen wieder montiert.

Bei Schlamm und feuchter Wiese kannst du
auch mit TKC80 reichlich an deinen Driftfähigkeiten arbeiten.
Abflug ist bei Anfängern mit Übermut geradezu vorprogrammiert.
Grip bekommst du dort nur mit gröberem Kaliber wie Mefo Stonemaster,
Pirelli Rallycross oder noch mehr Negativprofil.
Für die Übung beim Sandfahren allerdings ist der TKC80 keine schlechte Wahl.
Du kannst damit auf langgezogenen Kurven mit etwas Gas wunderbar kontrolliert driften.
Der Grip ist für trockenes Geläuf vollkommen ausreichend,
ohne dass dir auf Asphalt der Strich verdorben wird.
Bist du dann etwas vertrauter in Sachen Offroad (mein Tipp-mach ein Endurotraining)
und willst tatsächlich auf den roten Kontinent, spielen dann andere Faktoren eine Rolle.
Laufleistung und Durchschlagfestigkeit bzw. Zähigkeit gegen Dornen.
Da kann ein Michelin Desert trotz eingeschränkter Haftung bei Nässe
und hohem Preis die bessere Wahl sein.
Zum Üben empfehle ich dir aber auch den TKC80.
Mehr Gelände bei sehr gutem Onroad-Verhalten geht kaum.
Der entscheidende Faktor aber
sitzt nach wie vor auf dem Mopped und ist nicht fest montiert.
In den Seealpen ist uns bei Schlamm, Schnee und Nebel ein älteres Pärchen
auf Softenduros begegnet. Sie auf einer leichten 250er, er auf F650GS.
Mein Bruder und ich fuhren gerade zum die LGKS auf rund 2000 Metern Höhe
mit Ziel einer einer unpassierbaren Stelle mit der Riesenschneewächte,
an der wir bereits tags zuvor gescheitert sind.
Wir wussten also bereits um die teils schwierigeren Streckenbedingungen und meinten,
sie sollten besser leichteres Geläuf weiter unten versuchen.
Sie folgten uns trotzdem und kurze Zeit später gab seine Frau (Späteinsteigerin)
nach zwei Abflügen auf (Lehmauswaschungen im Nieselregen) und zog es vor,
auf seine Rückkehr zu warten.
Er wollte sich keinesfalls abraten lassen und fuhr die ganze Strecke teils heftig driftend,
jedoch ohne jeden Sturz hinterher -
auf halb abgefahrenen Metzeler Sahara (E3) mit Klapphelm und einem Grinsen im Gesicht.
Später erzählte er uns, das er seine 450er KTM zu Hause gelassen hat
und dies das Mopped zum Entspannen sei.
Fazit:
Übe fleissig und mache ggf. mal ein Training mit - hilft mehr als jeder Reifen - Ray