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IronCS

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1

Montag, 26. Juli 2010, 12:26

Fahrwerksmodifikation - vordere Gabel

Hallo!

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Federung / Dämpfung an der vorderen Gabel meiner CS etwas lasch ausfällt. Insbes., seitdem ich hinten das auf unterschiedliche Beladungszustände einstellbare "Tourenfederbein" (BMW-"Original"teil) drin habe. Hätte es gerne etwas straffer, v.a. beim Durchfahren von Kurven. Lohnt es sich, hier mal mit anderem Gabelöl und "Luftpolstern" zu experimentieren, oder bin ich jetzt ein Fall, dem nur noch Wilbers mit seiner Komplettlösung (progressive Federn und "Spezialöl") helfen kann?

CU!

Martin
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Appelkorn

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2

Montag, 26. Juli 2010, 13:50

Bei meiner Vergaser F hab ich durch Erhöhung der Ölfüllmenge (ca. 50ml je Holm) eine starke Verbesserung erreicht.
Da Gabelöl nicht die Welt kostet, würd ichs an deiner Stelle ruhig mal ausprobieren.

Von progressive Federn halt ich nicht viel.
Lineare mit passender Federrate finde ich persönlich besser.
Aber obs die für die CS gibt....

Ronin

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3

Montag, 26. Juli 2010, 14:46

Hi,

ich hab die progressiven von Wilbers drin. Fuhr sich nach dem Wechsel deutlich besser.
Der unterschied ist aber, dass Wilbers ein 15er Gabelöl drin hat und BMW ein 10er.
Ein weiterer Punkt ist, dass nach 30tkm bereits der Gammel in der Gabel wohnte.

Wegen der Federhärte kann man die Gabelfedern auch mit dicken Unerlegscheiben vorspannen.

Grüße

Wolfram
... meint, dass bei jeder Auto / Motorradschrauberei eine Schraube abgerissen, sowie Blut dem Schraubergott geopfert werden muss:hubba:

Appelkorn

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4

Montag, 26. Juli 2010, 14:53

Zitat

Wegen der Federhärte kann man die Gabelfedern auch mit dicken Unerlegscheiben vorspannen.


Damit verändert er aber nicht die Federhärte, sondern erhöht nur die Vorspannung.
Ich hab das damals auch probiert, fand das Ergebnis aber inakzeptabel. ;)

Pepe

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5

Montag, 26. Juli 2010, 15:07

Das Thema wird in der Junli / August Ausgabe der Zeitschrift > Motorradmarkt < ausführlich behandelt.

Gruss pepe

IronCS

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6

Montag, 26. Juli 2010, 15:22

Hallo!

Da bin ich ja schonmal beruhigt, dass mir nicht spontan die Wilbers-Lösung als die ultimative ans Herz gelegt wird. ;) Wohin lohnt es sich denn, zuerst zu schauen? Auf die Erhöhung der Gabelölfüllmenge (bei gleicher Viskosität wie serienmäßig), oder auf die Erhöhung der Ölviskosität (bei gleicher Menge wie serienmäßig)?

@ pepe: der Hinweis auf die Zeitschrift ist ein guter Tipp. Ich mache mich dann gleich mal auf den Weg zum Kiosk.

CU!

Martin
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Ronin

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7

Montag, 26. Juli 2010, 16:58

Damit verändert er aber nicht die Federhärte, sondern erhöht nur die Vorspannung.
Ich hab das damals auch probiert, fand das Ergebnis aber inakzeptabel. ;)
Häää sorry, war etwas verspult. Was ich meinte war die Eintauchtiefe. Das hat mich damals ziemlich angeschifft.

Grüße
Wolfram
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zweiundvierzig

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8

Montag, 26. Juli 2010, 17:26

Hallo Martin,

mit größerer Füllmenge steigerst du die Progressivität. Also je weiter eingefedert wird, um so härter wird die Federung, weil dass Luftpolster je wegen mehr Öl kleiner wird. Selbst beim größeren Federweg der Dakar war das kräftig zu spüren, als ich ca. 50 ml mehr eingefüllt habe. Ich habe davon ca. 25 ml wieder abgelassen; ich habe ja schon die progressieven Wilbers drin, die aber subjektiv eher in Normallage weicher ansprechen. Öl mit höherer Vikosität verstärkt die Dämfpung , in beide Richtungen. Mein Eindruck: Bei Winterlichen Temperaturen ist das Original-Öl noch ok, im Sommer, besonders wenn schon warm gefahren, ist es unterdämpft, es schaukelt zu lange, (1x hoch und runter zuviel) nach. Da finde ich das 15er Öl ok. Die Unterschiede sind spürbar, aber nicht so groß, wie bei anderen Gabeln. Die F800GS hat ja auch viel Federweg, ist aber insgesammt straffer, aber nicht unkomfortabel. Da ist auch die Wilbersfeder + Öl weit von entfernt. Ich würde zuerst das 15er Öl versuchen. Mehr Öl, besonders wenn es nicht nur einzelne Prozente sind, soll(!) die Lebensdauer der Dichtungen verkürzen. Noch keine eigene Erfahrung. Kenne deinen km-Stand nicht. Ab 30-40 tkm dürfte schon einiger Abrieb drinne sein, bei 80tkm ist eine Überholung angeraten. Habe meine bei 60tkm überholt, war noch nicht grenzwertig, aber Verschleiß an den Gleitbuchsen schon sichtbar.
Michael

Eschberger

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Montag, 26. Juli 2010, 17:44

Grüßt Euch,

folgendes soll auf keinen Fall ein Tipp sein, wurde aber in den 80er Jahren als Geheimtipp gehandelt: ATF (Automatic Transmission Fluid, z.B. von Castrol). Ich hab jetzt keine Ahnung, welche Viskosität das Zeug hat, damals haben es aber ganz viele genau dieses Zeug anstelle von dem vorgeschriebenen Gabelöl benutzt und schworen auch darauf, so z.B. ich mit meiner R 75/5. Mit den Dichtungen gab es damit absolut keine Probleme. Weiß da jemand vielleicht was drüber? Ich denk, ich werd mir mal ne Kanne davon genehmigen und dann drüber berichten. Wahrscheinlich eh besser als die alte Brühe, die derzeit noch drinn ist...

Rolf :wave:
:idea1: Ein Motorrad kann nicht einzylindrig und viertaktig genug sein...

IronCS

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10

Mittwoch, 28. Juli 2010, 21:46

Ich würde zuerst das 15er Öl versuchen.
Ok, es deutet alles auf das Verändern der Ölviskosität bei gleicher Füllmenge hin. Nur: viel versuchen kann ich nicht, weil bei der CS zum Gabelölwechsel wg. nicht vorhandener Ölablassschrauben jedesmal vorne alles auseinandergebaut werden muss. Im Handel gibt es ja neben dem 15er- noch ein 20er-Öl. Hat das mal jemand getestet?

CU!

Martin
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BSK

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Freitag, 20. August 2010, 03:38

martin,

meine cs had oelablasschrauben. achse raus und dann mit nem imbus unten rein
Gruss Stephan
Kostenlose Reparaturen? Schau mal hier nach: http://f650cs.wikidot.com/

zweiundvierzig

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Freitag, 20. August 2010, 12:02

Hi,

@BSK: Das ist aber eigentlich nicht die Ablassschraube, sondern damit wird der Dämpfereinsatz fest- oder losgeschraubt. Wie gut sich das zum Ölwexel eignet, weiß ich nicht. Man soll ja durch auf- und abfedern möglichst viel Öl "rauspumpen", was bei losem Dämpfer wohl nicht so gut geht. Über Nacht leerlaufen lassen sollte aber gehen.

Michael

fiep

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13

Freitag, 20. August 2010, 14:35

es deutet alles auf das Verändern der Ölviskosität bei gleicher Füllmenge hin.


???
dickeres Oel = schlechteres Ansprechverhalten
mehr Oel = mehr Progressivitaet

hab bei der Dakar 10er drin, plus Wilbers, plus 25ml mehr
auch bei 40C im nichtvorhandenen Schatten fuer schnelle Lastwechsel auf ueblen Schlaglochpisten gut

passt Dein Federbein?
Fahrwerksunruhen von 'hinten' koennen sich nach 'vorne' uebertragen
und dann hast das Gefuehl die Gabel waer Schuld, obwohl's eigentlich am Federbein liegt