Wiederbeschaffungswert nach Diebstahl ?

  • Wie wird der von denn Versicherungen berechnet?


    Besonders die angebauten Extras?


    Vielen Dank im voraus.


    Andreas

  • Vorab: der Zeitwert von nachträglich angebauten Zubehörteilen wird gemeinhin von den meisten Fahrzeugeignern und Versicherungskunden überschätzt. Nach meinem Kenntnisstand werden Umbauten bzw. (teure) Zubehörteile von der Versicherung deshalb auch grundsätzlich nicht ersetzt. Einen "Ausweg" gibt es aber (den hätte man aber vor dem Diebstahl gehen müssen ;) ): man lässt nach erfolgten Umbauten ein Wertgutachten des Moppeds machen. Damit geht man dann zu seinem Versicherer, der ein "individuelles", sprich: "höheres" Angebot zur TK-Versicherung machen wird als für im Originalzustand belassene Fahrzeuge.


    CU


    Martin

    --- Diskutiere nie mit jemandem, der 6 Gläser Vorsprung hat! ---

  • Wo ist die Antwort auf meine Frage?


    Hätte Hätte Fahrradkette


    Aber danke für deine Meinung.


    Lg


    Andreas

  • Moin.
    Bei dem Motorrad meiner Frau hat der Gutachter den Wiederbeschaffungswert nach den Verkaufspreisen im Internet ermittelt. (war nach einem Unfall mit Totalschaden).
    Der Preis kam ganz gut hin und war für mich akzeptabel.

    Gruß aus GarbSen :wave:
    Bernhard


    Lebe lang und in Frieden


  • Ich meine das zusätzliche Anbauteile nicht berücksichtigt werden.
    Ganz genau kann das aber nur deine Versicherung beantworten.


    Helm im Topcase bekommst du nicht über deine Fzg-Versicherung, aber in manchen Fällen über deine private Hausratversicherung ersetzt.

    Gruß aus GarbSen :wave:
    Bernhard


    Lebe lang und in Frieden

  • … jo, manch private Dinge über die Hausratversicherung … aber es gibt oft Kleingedrucktes, wie NUR tagsüber, nicht zu bestimmten nächtlichen Uhrzeiten oder „wenn der Fahrvorgang noch nicht abgeschlossen ist“, also wenn du planst, noch am selben Abend nach Hause zu fahren … dann ja ...
    Da sollte man alles besser vorher wissen, bevor man einen Schadenfall angibt.


    Bsp. Zubehör (beim Auto) galt nur, wenn fest verbunden, also angeschraubt.
    Aber – da heutzutage sogar Nichtraucher, Lebensalter, Geschlecht, Beruf, Hausbesitzer, Garagenbesitzer, Fahrleistung usw. ne Rolle spielt, sind bestimmt die Bedingungen bei jeder Versicherung unterschiedlich …

  • Nachträglich eingebaute Zubehör- oder Fahrzeugteile sind sind häufig bis Betrag x mitversichert (bei mir z.B. bis 5.000 Euro). Wie das aber bei deiner Versicherung geregelt ist, musst du in deinen Bedingungen nachlesen. Eine pauschale Antwort darauf gibt es nicht.


    Ach so, der Wiederbeschaffungswert ist tatsächlich nur der Preis, den du für ein gleichwertiges Fahrzeug (die von dir angesprochene Sonderausstattung mal außen vor) bei einem seriösen Händler bezahlen musst. Dafür wird bei den Versicherern tatsächlich auch Mobile und Konsorten bemüht...

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  • Danke für die Hilfreichen Antworten,


    Die Versicherung fragen, ist das was sie Zahlen. Ich möchte aber wissen was mir zusteht.


    Das kann ja mal zweierlei seien.


    Danke nochmal


    Andreas

  • Hmm..muss ich aber auch sagen....was dir zusteht wirst du vermutlich nur aus deinen individuellen Versicherungsbedingungen herauslesen können..

  • Hallo Andreas,


    wie schon im Prinzip von anderen vorher geschrieben: Das was Dir zusteht, steht in den Versicherungsbedingungen Deiner Versicherung. Falls dort unpräzise Formulierungen drin stehen sollten, hilft wohl nur ein Fachkundiger (sprich Anwalt). Leider ist es eben so, dass nicht jede Versicherung die gleichen Bedingungen hat. Das fängt beim Maximalwert des angeschraubten mitversicherten Zubehörs an (evtl. ist "Luxuszubehör", sprich Öhlins-Fahrwek und Carbonteile, ohnehin ausgenommen) und hört mit der Sicherung und der unbeaufsichtigten Lagerzeit des Helmes auf.


    Schließlich kann auch noch der Wiederbeschaffungswert zum Streitfall werden. Den kannst Du unter Umständen ganz anders sehen als der Sachverständige deiner Versicherung. Dann wäre das schon wieder ein Fall für einen Anwalt.


    Winfried

  • Hallo Winfried,


    ich dachte mann könnte es ohne Anwalt regeln.


    Wird wohl nichts.


    Ohne Erfahrung von anderen habe ich kein vergleich zum Angebot der Versicherung.


    Erscheind mir die Summe ok ist alles gut und wenn nicht verdient der Anwalt mal wieder.


    LG


    Andreas

  • ... sondern auch ein Gutachter.

    Ein Gutachter wird bei einem Diebstahl nicht wirklich was bringen. Außer man hätte das Diebesgut (also das Moped in diesem Fall) wieder gefunden und ihm zurück gebracht. In dem Falle hätte er aber sogar die Möglichkeit, den Dieb (falls gefasst) regresspflichtig zu machen und könnte so Schäden, die nicht von der Versicherung gezahlt werden, dem Dieb gegenüber einklagen.
    Aber auch wenn nur das Moped gefunden werden würde, so würde wohl dann die Versicherung nur geringfügig irgend welche Leistungen ausbezahlen ... das geklaute Objekt ist ja dann wieder da.

  • Der Gutachter/ Sachverständige soll auch nicht den aktuellen Wert der Maschine/ der Zubehörteile ermitteln, sondern nur den Wiederbeschaffungswert dieser Teile. Das geht auch ohne Diebesgut. Ob man mit dem Erstangebot der Versicherung leben kann oder selbst mittels Anwalt/ Sachverständigen inklusive des finanziellen Risikos tätig wird,muss jeder für sich selbst entscheiden. Hier ist vielleicht eine eigene Internetrecherche bezüglich der Wiederbeschaffungsprese am sinnvollsten. Die kostet auch nichts, bis auf die eigene Zeit.


    Gruß Winfried

  • Naja Andreas, wenn ich dich richtig verstanden habe, hat sich die Versicherung noch nicht gemeldet. Die Kosten für einen Anwalt kannst du dir da ja erstmal sparen. Eindruck machst du damit nicht. :wink: Sollte es dann bei der Entschädigungsleistung zu unüberbrückbaren Differenzen kommen, hast du immer noch die Möglichkeit, weitere Schritte einzuleiten. So scheiße und nervig es ist, wenn einem das Mopped geklaut wird, ruhig an die Sache rangehen. :smile:


    Sich selber zu informieren ist natürlich topp, sollten mehr Leute tun... Nur leider, wie oben schon geschrieben, ist die Antwort, ob mitversichert oder nicht, abhängig vom Versicherer und dem abgeschlossenen Tarif. Ein Anruf beim Versicherer, wie es mit dem Zubehör und dem Halm aussieht, kann aber auch nicht schaden. Jedes vernüftige Versicherungsunternehmen wird dir sagen, was dir bedingungsgemäß zusteht. Sollte dem nicht so sein, weißt du zumindest, dass du den Versicherer wechseln solltest. :whistling:


    Sollte dir beim Lesen der Versicherungsbedingungen etwas nicht klar sein, findet sich hier bestimmt jemand, der dir bei der Interpretation hilft.


    Mischa Sollte das gestohlene Fahrzeug innerhalb von vier Wochen (oder wars ein Monat!? :g: ) wieder auftauchen, ist man prizipiell zur Rücknahme verpflichtet. Die Kurzform. Danach gehört es dem Versicherungsunternehmen.


    So, nu bin ich aber auch von der eigentlichen Frage abgekommen...

  • Mischa Sollte das gestohlene Fahrzeug innerhalb von vier Wochen (oder wars ein Monat!? :g: ) wieder auftauchen, ist man prizipiell zur Rücknahme verpflichtet. Die Kurzform. Danach gehört es dem Versicherungsunternehmen.

    Stimmt auch ... nur wenn nicht innerhalb der ersten ein / zwei Wochen das Fahrzeug wieder gefunden wird, dann wird eh kaum noch was gefunden.