unterwegs Knippsen

  • Ach, dabei fällt mir ein: welche Kameras nutzt Ihr denn? Vielleicht gibts ja schon nen Thread, hab aber auf die Schnelle nix gefunden...außer generellen Empfehlungen.
    Gerade bei Blue-F, der ja auf den letzten Seiten ziemlich tolle Fotos eingestellt hat, würde mich das mal interessieren.


    Ich hab mir vor kurzem eine Nikon P7800 zugelegt, weil ich auch mal ordentliche Einstellmöglichkeiten und etwas mehr Lichtstärke wollte und mir eine DSLR zu groß war.Die Nikon ist sehr handlich, schnell verstaut und auch mit Handschuhen gut zu bedienen. Bis jetzt bin ich ziemlich zufrieden. Hoffe, dass Sie mir auch bei zukünftigen Touren gute Dienste erweist.


    Gruß
    Karsten

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  • Selber hab ich zwei Kameras im Einsatz ... einmal 'ne DSLR (Canon EOS 7D) und dann noch meine "Immer-dabei" (Panasonic/Lumix TZ41).
    Bei der DSLR bin ich aber ab und zu am Überlegen auf eine 6D umzusteigen (Vollformat und mit integriertem GPS für Geo-Tags - weiterer Vorteil: Ich könnte sämtliches bei mir vorhandenes Zubehör inkl. Akkus von der 7D weiter verwenden).

  • Hallo Karsten,

    Blue-F, der ja auf den letzten Seiten ziemlich tolle Fotos

    Da stimmre ich Dir zu. Ich denke, das geht schon etwas über das Knipsen hinaus, denn für ein gutes Foto muss man außer der richtigen Ausrüstung entweder Glück haben oder sich Mühe geben. Insofern bin ich unsicher, ob Deine Frage dazu passt, wobei ich allerdings nicht weiß, welche Kamera zum Einsatz kam. Wenn die Bilder nicht als Anhang in die Beiträge eingefügt sind, sondern von einem anderen Server geladen werden, hat man manchmal die Möglichkeit, in den EXIF-daten dieser Bilder das Kameramodell zu sehen, was Deine Frage

    welche Kameras nutzt Ihr denn?

    beantwortet.

    generellen Empfehlung

    So etwas sollte man allerdings nie als Empfehlung sehen. Ich beschäftige mich bei Ersatzbedarf erst kurz vor dem Kauf mit dem Thema und studiere dann Testberichte und gleiche das verfügbare Angebot mit meinem Anforderungfsprofil ab. Dabei kommt allerdings auch heraus, dass ich nicht mit einer Kamera auskomme, sondern es auch so halte:

    Selber hab ich zwei Kameras im Einsatz ... einmal 'ne DSLR (Canon EOS 7D) und dann noch meine "Immer-dabei"

    wobei meine aktuelle Spiegelreflex eine Nikon D5300 ist und die Hosentaschenkamera eine Fuji Finepix Real 3D W3, mit den Features eigentlich eine Spezialität (siehe Saisonabschlussfahrt 2015 ) und für eine Hosentaschenkamera ein bisschen groß; vorher hatte ich an deren Stelle eine Casio EX S-100, die aber aus heutiger Sicht schlecht und techisch nicht mehr up-to-date ist (gibts ja längst nicht mehr).

    schnell verstaut

    So eine Kamera verschwindet ja leicht in der Hosen- und Jackentasche und ist daher auch immer schnell zur Hand und taugt auch für Schnappschüsse.


    Nikon P7800

    Sicher ist das keine schlechte Kamera, aber als Hosentaschenkamera wäre sie mir zu groß und dann kann ich gleich die Spiegelreflex bemühen. Lass Dich aber von meinem Urteil nicht beirren, jeder darf ja eigene Maßstäbe haben !


    GPS

    Meine Nikon hat das auch, aber ich nutze die Funktion nicht immer. Auf Reisen ist das aber ganz praktisch. Allerdings steigt damit der Stromverbrauch erheblich an und damit die Ortung gut funktioniert, muss man monatlich die Bahndaten in die Kamera laden (indoor klappt die Ortung sowieso nicht).


    Wenn man bei der Auswahl seines Handys, genauer - Smartphone - darauf achtet, dass die Kamera gut ist, kann man auch sowas verwenden, aber nur wenige Smartphones haben gute Kameras und auf Zusatzfunktionen wie Blitz muss man meist verzichten - aber dafür gibt's oft GPS - man kann zwar nicht erkennen, was es ist, dafür weiß man, wo es ist. ;-)


    Eckart

  • Seit Jahren schon eine Nikon D3100,
    die genau in meinen Tankrucksack (Kriega US-5) passt.


    Erstaunlich robust, ich hab es in nunmehr 3 Jahren noch nicht geschafft sie kaputt zu kriegen,
    dabei hat sie allein bestimmt 15.000+ km auf dem Motorrad in allen möglichen Bedingungen, von trocken, heiß & staubig über völlig verregnet bis hin zu Schnee hinter sich.



    Suche momentan allerdings alternativ nach einer wasser- und stuabdichten, günstigen Point'n'shoot mit der sich halbwegs vernünftige Bilder knippsen lassen.

    Auf der Suche nach Teilen für F650Rallye oder Oryx? Oder gar einem kompletten Oryx Kit? ---> PN

  • Je nach Lust und Laune (Tankrucksack oder nicht) ein Nikon D7000 DSLR oder eine Nikon 1 Systemkamera.
    Wenn ich weiß, ich will auch richtig schön Fotos machen, dann die D7000, wenn es eh nur Schnappschüsse werden, dann die Nikon 1.


    Die P7800 hätte ich mir auch gekauft, wenn ich nicht die Nikon 1 geschenkt bekommen hätte, gute Wahl :cool:

  • Selber hab ich zwei Kameras im Einsatz ... einmal 'ne DSLR (...) und dann noch meine "Immer-dabei"


    So halte ich es auch, allerdings ist bei mir die Nikon D7000 als "Hauptkamera" im Einsatz, aber da etwas sperrig fürs Motorrad dort als Alternative eine GoPro oder meine gute alte Canon IXUS40. Manche mögen jetzt lachen, aber die IXUS40 ist echt Wahnsinn (siehe Bilder Hollandtrip). Für ihre 10 Jahre, die sie nun auf dem Buckel hat echt noch sehenswert! Dabei robust und ultraklein.
    Worums mir geht: Es muss nicht immer die neueste Kamera sein, auch nicht die teuerste. Für manche Einsatzzwecke ists viel wichtiger eine gewisse Robustheit und kompaktes Packmaß, sowie eine leichte/schnelle Bedienung sicherzustellen. Mit einigen Handys ist heutzutage bildtechnisch auch schon ne Menge drin, etwas Sonne vorausgesetzt (meist für vernünftige Bilder sowieso besser). Das Handy ist sowieso in der Tasche, also wenns mit dem derzeitigen noch nicht so bombe ist, wieso nicht einfach beim nächsten Handy auf eine gewisse Kameraqualität achten. Ein paar Euro mehr dafür haben sich dann durch den Wegfall einer zusätzlichen Kamera schnell gerechnet.


    Im Endeffekt aber auch alles eine Glaubensfrage...


    Wenns zur Zeit um den Kauf einer neuen Kamera geht, schau dich mal bei Sony um. Ist sensortechnisch und damit meist auch bildtechnisch derzeit offensichtlich unschlagbar. (Gerade im kompakteren Segment)

    Gruß David :wave:



    M.C. Knitterfrei


    Der Verbrauch meiner Dakar...

  • Hi,
    nachdem ich seit längerem eine Nikon D200 benutze hatte ich eine Nikon P7700 für Touren (Motorrad und MtB) dazugekauft. An die D200 kommt die P7700 lange nicht `ran, u.a. bei schnellen Bilderserien oder bei der Schnelligkeit des Autofokus.
    Für mich einer der größten Vorteile der "alten" Kamera: Ich kenne sie so gut, dass ich sie blind (im Dunkeln) bedienen kann, daher auch viel mit manuellen Einstellungen arbeite und bei bewegten Motiven schnell aufnahmebereit bin. Und ich weiß genau, wann der Akku endgültig aufgibt :squint: . Die 10,2 MP der D reichen auch für Poster...


    Meine Meinung dazu - auch wenn die Werbung etwas anderes sagt: Altbewährters hat auch Vorteile, man muss nicht jede Neuerung mitnehmen. Eine gute gebrauchte D90 oder D5100 gibt es für wenig Geld, zu dem Preis gibt es nichts Neues, was ähnlich gute Bilder macht/sich ähnlich gut bedienen lässt.


    Sollte eine Neuanschaffung anstehen wäre die Fuji Systemkameraserie (X-Serie) bei mir ein heißer Kandidat. (Vielleicht meldet sich BlueF ja noch, ich meine irgendwo gelesen zu haben dass er eine Fuji nutzt).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Hitchhiker ()

  • Hallo,

    im Dunkeln

    Ja, die Kameras werden immer besser, Licht braucht man inzwischen keins mehr ;-)
    Im Ernst: Ich weiß, was Du meinst.

    der Akku

    Der Akku ?
    Bei meiner Auslösefrequenz komme ich mit einem Akku nicht aus, Reserve habe ich fast immer dabei.
    Es liegt natürlich auch an der Stromfresserei heutiger Digitalkameras.


    Die 10,2 MP

    Die Pixel sind heute eigentlich auch bei kleinen Kameras nicht mehr das Problem, denn es ist dann meist die Optik, deren Auflösung die Sensorauflösung oft nicht ausfüllt. Fachmedien haben sogar schon einen Qualitätsabfall durch die Vielpixelei ausgemacht, indem andere wichtige Kenngrößen wie das Rauschen verschlechtert werden.


    man muss nicht jede Neuerung mitnehmen

    Stimmt natürlich, aber bei einer Technik, die sich noch entwickelt, muss man ab und zu schon mal updaten. Obwohl beide Kameras aus der gleichen Klasse sind, warder Fortschritt doch überdeutlich, als ich Anfang des Jahres meine 10 Jahre alte Olympus E300 durch die Nikon D5300 ersetzt hatte. Kann aber sein, dass inzwischen eine Konsolidierung eingetreten ist und der Fortschritt auf diesem Sektor nun weniger stürmisch ist.


    @Karsten: Was machst Du nun aus den Antworten ?


    Eckart

  • Bei meiner Auslösefrequenz komme ich mit einem Akku nicht aus, Reserve habe ich fast immer dabei.
    Es liegt natürlich auch an der Stromfresserei heutiger Digitalkameras.


    Komme mit meiner D7000 mit einem Akku ca. 1000 Bilder weit... Bisher hats daher immer mit einem Akku bis zum Abend gereicht. :ok:
    Stromfressend sind Display, Blitz und AF-Hilfslicht. Spritsparend fotografieren lässt sich somit durch Abschalten der lästigen Bildnachschau, Verwendung eines Zusatzblitzes (bei Bedarf, lieber lichtstarke Objektive) und ausschalten dieses komischen Hilfslichts. Mal im Ernst, wie oft braucht man das wirklich... In Extremfällen hilft noch die Abschaltung des Autofokus, aber da streikt die Bequemlichkeit meist. :whistling:


    Fachmedien haben sogar schon einen Qualitätsabfall durch die Vielpixelei ausgemacht, indem andere wichtige Kenngrößen wie das Rauschen verschlechtert werden.


    Wobei die D810 ein krasses Gegenbeispiel ist, mit 37MP schon weiter oben angesiedelt und trotzdem saugute Fotos, auch in hoher Zoomstufe noch knackscharf. Das Rauschen hat man dort irgendwie in den Griff bekommen :ok:
    Im Kompaktkamerasegment geb ich dir Recht! Dort "versauen" gerade die günstigen kleinen Linsen die Sensorqualität.

    Gruß David :wave:



    M.C. Knitterfrei


    Der Verbrauch meiner Dakar...

  • Licht braucht man inzwischen keins mehr


    Ich habe da was zum Ausklappen und zum Aufstecken, das macht Licht - also ich kann auch im dunkeln.... :cool::wink:


    Der Akku ?


    Gemeint war d e r Kameraakku, ich habe mehrere, aber bei bewegten Bildern macht es ja SInn, vor der Fotosession zu überlegen, ob der Akku das noch schafft oder man zwischendurch wechselt. Ist bei Landschaftsfotographie natürlich nebensächlich. Die D200 hat die Eigenheit, nach der lange währenden Anzeige "halb" ganz schnell auf einen Balken und dann "leer" umzuspringen - das ist nicht ansatzweise linear.


    Mich stört bei Verkaufsanzeigen in letzter Zeit sehr, dass die Lichtstärke kaum noch angegeben wird. Gerade bei den Superzoom ist die m.E. gruselig, und schon werden bei bedecktem Himmel die Bilder verrauscht. Selbst ein Objektiv, dass im Normalbereich 1:2,8 leistet, also schon recht lichtstark ist, geht im 300`er Zoombereich häufig auf 1: 5,6. Bilder z.B. bei Hallensportarten zeigen da schnell die Unterschiede - schnelle Zeit für Schärfe und Zoom sind notwendig, Blitz nicht erwünscht...
    Auch da muss man mit seiner Kamera mal testen, wie hoch man bei der ISO-Zahl gehen kann, ob z.B. die Bilder bei 800 oder 1600 oder... noch reichen.


    Und da leisten die neueren, größeren Sensorchips echt viel, wie David sagt, hohe Pixelzahl, lichtstark... Aber auch zu entspr. Preisen.


    Aber ich möchte mal behaupten, dass es etwas dauert, bis man eine Kamera so richtig nutzen kann, in den verschiedenen Anforderungen. Und damit vielleicht aus einem alten Kasten mehr rausholt als jemand mit neuester Kamera, der sicherheitshalber viel im Auto-Modus macht (wobei der ja auch oft gute Ergebnisse liefert, aber z.B. Tiefenschärfe variieren, freistellen, kann er eher nicht)

    Schönes Thema :notworthy:

  • Es zeigt sich, dass hier sehr viele mit ner ordentlichen DSLR auf Bilderjagd gehen. Klar bekommt man damit immer noch die besten Bilder - sofern man sich mit der Bedienung auskennt und ein bisschen Gespür fürs Bild hat. Wie Eckart ja schon angemerkt hat:

    Ich denke, das geht schon etwas über das Knipsen hinaus, denn für ein gutes Foto muss man außer der richtigen Ausrüstung entweder Glück haben oder sich Mühe geben.

    Und, Eckart weil Du direkt nachgefragt hast

    @Karsten: Was machst Du nun aus den Antworten ?

    ich lese sie und bin froh, dass es noch andere Leute gibt, die sich mit mir über das Thema austauschen :thumbsup2:
    Meine Entscheidung habe ich wie oben beschrieben ja schon getroffen. Und zwar nach dem gleichen Schema wie Du:

    Ich beschäftige mich bei Ersatzbedarf erst kurz vor dem Kauf mit dem Thema und studiere dann Testberichte und gleiche das verfügbare Angebot mit meinem Anforderungfsprofil ab.

    Ich hatte mir einfach überlegt, dass eine DSLR zu groß und unhandlich ist. Da ist dann gleich der komplette Tankrucksack voll. Bei allen Vorteilen in Sachen Bild und Zubehör hab ich jetzt klein angefangen. Wobei die P7800 für die Jackentasche tatsächlich zu groß ist. Ich leg die auch in den Tankrucksack, nur nimmt sie da weniger Platz weg ;-)
    Wo transportiert ihr die dicken Bertas? Im Tankrucksack oder im Koffer oder auf dem Rücken?
    Ich hatte bei meinen bisherigen Touren festgestellt, dass ich nur noch Bilder mit meinem (schlechten) Handy gemacht hab, weil es immer am Mann hatte, es schneller ging als mit der Kamera und die damalige Kamera auch recht fuddelig war. Ich denke, dass sich das mit der neuen ändert. :thumbsup:
    Kaufentscheidend war übrigens, dass Sie einen kleinen Sucher hat, eine recht ordentliche Lichtstärke und vor allem auch ein 2-Achsen Schwenkdisplay (Ich war von den blechernen Klappdisplays bei den neuen Generationen nicht so angetan) - und natürlich war der Preis für mich als Quasi-Einsteiger auch nicht uninteressant. Immerhin kommt ja noch ein Rattenschwanz dazu: Polfilter, Fernauslöser für Moped-Selfies, Stativ...

    Zitat

    schau
    dich mal bei Sony um. Ist sensortechnisch und damit meist auch
    bildtechnisch derzeit offensichtlich unschlagbar. (Gerade im kompakteren
    Segment)

    Die Sonys wurden mir im Fachgeschäft auch ans Herz gelegt, und von den Bilddaten her sind die sicherlich top! Aber sie sind halt sehr kompakt und wirken mitunter etwas fragil, da muss man mit Handschuhen schon gut zielen. Ich hab dann leicht Abstriche in der Bildqualität (gegenüber den Sonys oder auch der Canon G1X) hingenommen, weil mir die P7800 sofort gut in der Hand lag und sympathisch war (einen praktischen Leistungsvergleich hab ich übrigens hier gefunden: Link ). Und da kommen wir wieder zur Übung und zum Können: die kleine hilft mir jetzt, später wird's dann bei entprechendem Enthusiasmus und Übung vielleicht ne Große. Bis dahin zählt aber nicht nur das Fotografieren, sonder natürlich immer mehr auch das Nachbearbeiten. Klar gibts da auch unterschiedliche Auffassungen. Man kann sehr gute Bilder ohne Effekte und Nachbearbeitung machen. Aber wenn man die Möglichkeit hat, kann man sie auch ruhig (dezent) einsetzen. Und das muss auch erst mal geübt werden.


    Gruß
    Karsten

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  • Hallo Karsten,

    Es zeigt sich, dass hier sehr viele mit ner ordentlichen DSLR auf Bilderjagd gehen.

    Vermutlich täuscht der Eindruck. Es sind nur einige - die schreiben hier auch - die anderen beteiligen sich nicht, weil sie das Thema nicht interessiert.


    Tankrucksack

    Sowas habe ich gar nicht.


    Wo transportiert ihr die dicken Bertas? Im Tankrucksack oder im Koffer oder auf dem Rücken?

    Kantiges oder Schweres vermeide ich auf dem Motorrad im Rucksack zu transportieren. Also: Topcase.


    Ich hatte bei meinen bisherigen Touren festgestellt, dass ich nur noch Bilder mit meinem (schlechten) Handy gemacht hab,

    Eine zweitbeste kamera ist immer noch besser als eine erstbeste, die man nicht dabei hat.


    Polfilter

    Habe ich zwar, brauche ich zumindest aber selten.

    Fernauslöser

    Braucht man eigentlich gar nicht, fast immer lässt sich diese Aufgabe mit dem Selbstauslöser lösen.

    Stativ

    Ein nützliches Teil, aber weil es doch recht sperrig ist, habe ich es selten dabei. Sehr kleine Reisestative wiederum sind entweder unhandlich im Gebrach und/oder fragil. So muss oft die Stange eines Verkehrszeichens o. ä. als Stütze herhalten.
    Apropos Stange: Hast Du noch keine Selfie-Stange ? Sowas muss man heute doch haben ! Frage mich gerade, warum ich sowas gar nicht habe.


    Eckart

  • Hast Du noch keine Selfie-Stange ? Sowas muss man heute doch haben !

    :clap1: Nee, Eckart, sowas hab ich nicht. Wo will ich die Selfies denn auch Posten, bin nicht mal bei Facebook :wink:

    Mmmmnoah...ja: fast. Gerade, wenn man "actionreiche" Bilder aus der Vorbeifahrt (oder auch während der Fahrt am Moped montiert) haben will, langen die 10 sec nicht unbedingt, um eine Vorbeifahrt aufzunehmen - vermute ich, ich hab's noch nicht gemacht. Und auch, wenn man mal probiert und Abends mit Belichtungszeiten experimentiert, geht es mit dem Fernauslöser schneller, als im Menü immer die Zeit einzustellen und abzuwarten. Klar, vieles geht auch ohne, aber den Luxus hab ich mir gegönnt :biggrin:

    Nachvollziehbar. Wie so oft ein Problem bei begrenztem Stauraum/Zuladung. Wenn man wegen der Fotos wegfährt, nimmt man's mit, wenn man zum Spaß fährt und nur zufällig fotografiert, lässt man's zuhause. Hab mir ein Reisestativ geholt (Rollei c50i), das ich auch zuhause gut nutzen kann. Ist aber im Koffer größer, als es im Laden ausgesehen hat :g:
    Was immer geht ist das 12cm Flexstativ!


    Gruß
    Karsten

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  • Also was Filter angeht, so hab ich zwar ein paar, aber dennoch seltenst dabei (abgesehen von den UV-Filtern, mit denen ich auch die Optiken etwas schütze).


    Der Transport der DSLR inkl. einem stabilen Reisestativ (bis 62 cm) hab ich normalerweise im Topcase. Ebenso hab ich dann neben dem Standard-Objektiv (oder in dem Fall das Kit-Objektiv mit 15-85 mm) noch ein 70-300er dabei.


    Gerade, wenn man "actionreiche" Bilder aus der Vorbeifahrt haben will, langen die 10 sec nicht unbedingt, um eine Vorbeifahrt aufzunehmen

    An einen Fernauslöser hatte ich auch mal gedacht, doch habe ich mich für einen programmierbaren Timer entschieden - gerade auch für besagte Bilder wie diese hier:
    2012e01-08320500.jpg 2012e01-14001100.jpg


    Ebenso, wenn auch eher selten, hab ich sogar einen Fotodrucker dabei ... man will ja persönliche Postkarten verschicken. :whistling:



    Bis dahin zählt aber nicht nur das Fotografieren, sonder natürlich immer mehr auch das Nachbearbeiten. Klar gibts da auch unterschiedliche Auffassungen. Man kann sehr gute Bilder ohne Effekte und Nachbearbeitung machen. Aber wenn man die Möglichkeit hat, kann man sie auch ruhig (dezent) einsetzen. Und das muss auch erst mal geübt werden.

    Das mit der Nachbearbeitung ist als schon so eine Sache. Bei so manchen frage ich mach dann schon, ob es nicht doch übertrieben wird. Somit reichen mir zumeist leichte Korrekturen (falls eh wirklich nötig) durch den RAW-Konverter (Stichwort: Digitale Dunkelkammer - in meinem Fall unter Linux: RawTherapee als freie Alternative zu Photoshop Lightroom).

  • Immerhin kommt ja noch ein Rattenschwanz dazu: Polfilter, Fernauslöser für Moped-Selfies, Stativ...


    Polfilter hab ich bisher keine, wollte mich aber in Zukunft noch eingehender mit beschäftigen. Da gibts einige nette Spielereien, die damit möglich werden... :thumbsup2:


    Nachdem die Batterie des Fernauslösers bei mir den Dienst quittierte und ich mich nochmals eingehender mit der Nutzung dieses Teils beschäftigt habe, ists statt einer neuen Batterie direkt auch ein programmierter Timer geworden. Im Nachhinein habe ich mich leider für einen kabelgebundenen entschieden... Nachher ist man immer schlauer, der nächste wird ein Funktimer. Den kann man ebenfalls als Fernauslöser nutzen und eben alle Funktionen eines Timers. Kosten über entsprechende Beschaffungswege auch nicht die Welt... :whistling:


    Neben dem 3kg Manfrotto, was leider nicht in die Koffer passt, tuts für unterwegs auch ein s.g. Gorillapod. Gibts mittlerweile auch für schwere DSLRs. Hat keine riesige Höhe, aber man findet doch meist etwas zum drunterstellen, anklemmen o.ä. Habe selbst die DSLR beim Mopedfahren nicht oft dabei, ist entweder im Gelände zu gefährlich oder ich vergesse sie schlichtweg. Aber im Kamerarucksack ist ein solcher Gorillapod mittlerweile fest "installiert", sodass die Kamera notfalls überall einen guten Stand hat.


    Ebenso, wenn auch eher selten, hab ich sogar einen Fotodrucker dabei


    Geile Idee! Aber nicht zufällig mit Kartenauswurf seitlich durch einen Schlitz am Koffer? Wäre die optimale Flyermaschine... :giggle:

    Gruß David :wave:



    M.C. Knitterfrei


    Der Verbrauch meiner Dakar...

  • Hallo,
    Nachdem wir thematisch vom Knipsen nun doch endgültig abgekommen sind...

    Fernauslöser

    Nicht dass ich sowas nicht hätte. Gerade bei Aufnahmen mit Stativ ersetzt das das was früher der Drahtauslöser war. Allerdings eignet sich nicht jeder Fernauslöser

    unbedingt, um eine Vorbeifahrt aufzunehmen

    wegen der Reichweite. Der IR-Auslöser meiner o. g. alten kamera überbrückte gerade so mal 5 m zuverlässig. Meine Nikon kann ich vom Handy aus auslösen (WLAN), nicht unbedingt die ideale Methode, um

    eine Vorbeifahrt aufzunehmen

    Da geht eigentlich nichts über einen menchlichen Assistenten.


    Objektiv

    Da nehme ich ein Weitbereichszoom 18-370, trotz des Preises und möglicher Kompromisse für mich die bessere Lösung gegenüber einem Objektivwechsel; das Problem mit der Lichtstärke kompensieren der Bildstabilisator im Objektiv sowie die hohe Empfindlichkeit heutiger Kameras.


    Fotodrucker dabei ... man will ja persönliche Postkarten

    Alt- und neumodisch in einem !
    Der Briefkasten bleibt heute meist leer, weil die Grüße per Email kommen.


    Nachbearbeitung

    Kommt darauf an, wo man hin will. Kameras arbeiten heute normalerweise so gut, dass man für ein Dokumentations- und Erinnerungsfoto nicht viel tun muss. Erkennt man in meiner Island-Bildershow, welche Bilder bearbeitet sind und welche nicht ?


    RAW-Konverter

    Eine Spezilität, die ich nur nutze, wenn ich von vornherein weiß, dass ich etwas tun muss, z. B. Astro-Aufnahmen u. ä.


    3kg Manfrotto, was leider nicht in die Koffer

    Als eingefleichter Motorradfahrer habe ich bei der Auswahl schon auf diese Aspekte geachtet: Gegen das Gewicht helfen Alu- und Karbon-Ausführungen; mein großes Stativ hat ein koffertaugliches Packmaß.


    Habe selbst die DSLR beim Mopedfahren nicht oft dabei, ist entweder im Gelände zu gefährlich

    Ich habe für mich entschieden, eine solche Argumentation nicht gelten zu lassen, denn was nützt mir eine Kamera, die mir im "Ernstfall" nicht zur Verfügung steht ?
    Bin zwar kein Geländefahrer und fahre höchstens mal unbefestigte Straßen, aber Größen wie Michel Martin zeigen, dass man auch unter widrigen Bedingen hochwertige Ausrüstung schadlos transportieren kann. Ich hatte mal ein nur in einer Plastiktüte verpacktes Teleobjektiv auf dem Fahrradgepäckträger durch den Wald spazierengefahren - danach waren die Linsen locker; seitdem weiß ich es besser und hatte noch nie einen Transportschaden an Fotoausrüstung beim Motorradfahren.


    Eckart

  • Alu- und Karbon-Ausführungen


    Ist bereits ein Alu-Stativ, aber Qualität wiegt auch hier... Alleine der Kopf 1kg! Wie gesagt, für Unterwegs steht der Gorillapod zur Verfügung.


    Ich habe für mich entschieden, eine solche Argumentation nicht gelten zu lassen, denn was nützt mir eine Kamera, die mir im "Ernstfall" nicht zur Verfügung steht ?


    Daher ja für die extremeren Geländeeinsätze die Canon oder/und die GoPro. Die DSLR ist einfach zu groß, um sie an der Geländemaschine unterzubringen. Am Rucksack ist man leider zu lange mit Auspacken beschäftigt und stört beim Fahren. Die Kamera macht ansonsten einiges mit, beim Wandern hab ich die immer am Bein hängen, stört dort nicht und kann das ab. Motorradfahren mit Beinholster ist aber doch irgendwie etwas gefährlich... auch wenn die Polizei das mit der Dienstwaffe anders sieht... :g:

    Gruß David :wave:



    M.C. Knitterfrei


    Der Verbrauch meiner Dakar...

  • Als 'Immer dabei' eine Fujifilm FinePix X10, seit meine Canon G7 in Rente gehen musste eine tolle Allroundkamera mit gutem Objektiv, guten Variationsmöglichkeiten und guter Abbildungsleistung; sie ist mittlerweile ne echte Konkurentin für meine DSLR geworden.


    Wenn Platz und Lust es hergeben nehme ich meine Pentax K7 mit, als DSLR eine echte Alternative (nach 20 Jahren Canon), weil kompakt, leicht und robust (mit den zwei Objektiven die ich dabei habe stossgeschützt, staub- und spritzwasserfest - und das SLR...)


    Jens