Zero DS 13 Elektromotorrad

  • Hi Leute


    ich bin letztes Jahr auf ein Elektroauto, Renault Zoe umgestiegen und habe nun auch die Zero Modelle bei einem Händler in Lich getestet.


    Hat eine/r von euch schon ein Mopped ohne Auspuff probiert bzw schon länger in Besitz und kann über das Thema berichten !?


    Rückmeldungen wären Super !


    LG Friedy

    Wenn Gott gewollt hätte dass Motorräder sauber sind, wäre Spüli im Regen! :notworthy1:

  • Hallo Friedy,


    gerade erst gelesen. Bin nur selten hier im 650er Forum.
    Persönlich fahre ich seit 3,5 Jahren eine Brammo Empulse R.

    Ein auch schon 2 jahre alter Bericht ist hier BALLHUPE 4/2015 nachzulesen.

    Und ein Kuzinterview unter FEMA online

    Kurz gesagt ein Elektromotorrad möchte ich im täglichen Alltag (besitze seit 20 Jahren kein Auto mehr) nicht mehr missen!
    Einfach entspannter und sparsamer (max. 2,50 €/100km) als jeder Verbrenner und beim Vordrängeln im städtischen Stau brauchst du dir an der Ampel keine Gedanken zu machen :-)

    Über 90% meiner Jährlichen Kilometer mache ich zwar weiter mit einem "Verbrenner". Über 90 % der jährlichen Fahrten (zur Arbeit 15 km, Einkaufen, etc.) mache ich elektrisch.


    Ich möchte im Großstadtraum nicht mehr täglich mit einem Verbrenner unterwegs sein.

    Olaf

  • Hallo Olaf,


    Vielen Dank für Deinen interessanten Beitrag.

    Ich möchte im Großstadtraum nicht mehr täglich mit einem Verbrenner unterwegs sein.

    Ich zweifle nicht daran, dass ein Elektromotor ein ausgezeichneter Fahrzeugmotor ist, und ich würde eigentlich auch nicht im Großstadtraum täglich mit einem Verbrenner unterwegs sein - aber eben nur eigentlich, wäre da nicht das Henne-Ei-Problem. In Deinem Zeitschriftenbeitrag hast Du über Deine Lösung des Problems, nämlich das Laden in Deiner Garage mit Stromanschluss, berichtet, die aber nicht jedem zur Verfügung steht.


    Gerade wurde in der Berliner Abendschau über Ansätze berichtet, wenigstens den öffentlichen Nahverkehr mit Bussen und Taxis entsprechend umzurüsten, aber der Bericht hat die nicht ganz überraschenden Probleme thematisiert: bei den Taxen, dass es bei den aktuellen Fahrzeugpreisen unwirtschaftlich ist und eben ... die fehlende Ladeinfrastruktur. Von den vorhandenen Ladesäulen sollen zudem die wenigsten Schnellladesäulen sein, die einen dem heutigen Tanken ähnlichen Ablauf möglich machen würden.

    Selbst in grünen Ländern sind entsprechende Initiativen ein viel zu kleiner Tropfen auf den heißen Stein:

    https://www.heise.de/autos/art…n-anschaffen-3739491.html 

    Demnach müsste ich ein Motorrad haben, um 10 km zu meinem an einer Ladesäule stehenden Elektromotorrad zu fahren ...


    Langfristig zweifle ich nicht daran, dass sich der Elektroantrieb durchsetzen wird, aber wenn die Politik die Entwicklung sich selbst überlässt, wird das zumindest hierzulande noch sehr lange dauern - da ist ein Anschieben wohl doch nötig.

    Einstweilen wird sich der Antrieb wohl erst einmal nur bei sowas wie ÖPNV und Lieferverkehr durchsetzen - selbst schreibst Du ja auch, dass Du das Elektromotorrad nur für Fahrten zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzt ... oder gibt es schon andere Versuche und Erfahrungen Deinerseits ?

    max. 2,50 €/100km

    Langfristig wird das wohl mehr werden. Die paar Elektrofahrzeuge schmälern heute kaum die Steuereinnahmen aus der Mineralölsteuer, vor allem nicht Dein sparsames Elektromotorrad. Aber später werden zwangsläufig andere Steuermodelle folgen (müssen).


    Und natürlich löst die Elektromobilität in erster Linie das lokale Umweltproblem, klimaneutral ist es ja nicht zwangsläufig, denn der Strom muss ja erzeugt werden.


    Was auch immer passiert, es ist spannend.


    Eckart

  • Hab gerade mal meine Kosten pro Kilometer überschlagen. Da kommt ungefähr 50 Cent raus. Ist das möglich? Alles drin, Versicherung, Steuer, Sprit, Reifen, Ersatzteile, Öl, ...


    2,50 Euro/km ist doch ein bisserl viel.

    Luxus, oder?


    Was meint ihr?

  • Wäre aber auch mal die Frage, was in den 2,50 €/100 km alles drin berücksichtigt wurde, oder ob das nur die Energie-Kosten (ähnlich wie beim Verbrenner also nur Sprit-Kosten) sind.

    Berücksichtig werden sollte dabei auch die Kosten für die Batterie, die alle paar Jahre mal gewechselt werden muss ... und ich glaub solche Kosten sind hier nicht mit berechnet.


    Wer hat das so berechnet? ... oder ist das nur eine verschönende Angabe des Herstellers?


    Hab gerade mal meine Kosten pro Kilometer überschlagen. Da kommt ungefähr 50 Cent raus. Ist das möglich? Alles drin, Versicherung, Steuer, Sprit, Reifen, Ersatzteile, Öl, ...

    Habe selber mal die Rechnung machen müssen (aus gewerblichen Gründen als Kurierfahrer) und da sind dann doch ein paar Punkte, die man gerne beim Überschlagen übersieht, sich aber auch schnell mal auf den statistischen "Preis" niederschlagen kann.

    (Mit diversen gewerblichen Zusatzkosten war ich bei der 800er bei einem Lastkilometer von 1,-€/1km netto zuzügl. MwSt. ... die Spritkosten waren dabei nicht mal der größte Anteil ...)



    Hab den Markt der Elektro-Mopeds auch immer mal wieder im Auge, aber mir fehlt bisher die Erfahrung was die ganzen Nebenkosten (gerade für Wartung und Reparturen, aber auch Versicherung, Steuern usw.) angeht.

  • Hallo,

    bei der 800er bei einem Lastkilometer von 1,-€/1km

    Dieser Wert kommt mir realistisch vor. Bei meinen ersten Motorrädern hatte ich auch nach dem Wert geschaut, heute muss man solche Werte suchen, wohl auch, weil die meisten Leute sich nicht dafür interessieren. Wer ein Fahrzeug nicht beruflich nutzt oder auch nur zum Weg zur Arbeit, für den ist ein Motorrad (auch ein nicht luxuiöses) ein Luxusgut, das man nicht braucht, das verursacht einfach Kosten, die nirgends aufgerechnet werden können.

    die Spritkosten waren dabei nicht mal der größte Anteil

    Das glaube ich gern. Da braucht einfach nur mal jeder die Tankrechnungen zusammenzählen und den Ausgaben für das Motorrad selbst und allen Werkstattrechnungen gegenüberstellen.

    Wartung und Reparturen, aber auch Versicherung, Steuern usw

    Vielleicht kann Olaf das hier für sein Fahrzeug darlegen, aber mangelnde Erfahrungen sollten nicht das Problem sein:

    • Wartung: Da ein Elektromotor wesentlich einfacher aufgebaut ist, dürften kaum welche anfallen, außer beim Akku, der irgendwann erneuert werden muss.
    • Reparaturen: Nach Unfällen und Stürzen sicher nicht anders als bei einem Benzin-Motorrad, ansonsten: siehe Wartung.
    • Versicherung: Ich kenne zwar die Tarife nicht, gehe aber mal von Werten wie bei einem gleich starken Benzinmotorrad aus.
    • Steuern: Die sind ja schon bei Benzin-Motorrädern kein so großer Posten und dürften für ein Elektrofahrzeug vernachlässigbar sein.

    Jedenfalls die Kfz-Steuer, Mineralölsteuer kostet es keine aber ich gehe davon aus, dass sich der Gesetzgeber neue Einnahmequellen suchen wird, sobald der Steuerertrag aus Kfz-Steuer und Mineralölsteuer spürbar sinkt.

    Ich gehe mal davon aus, dass all diese Punkte keine Problempunkte sind, höchstens noch der Anschaffungspreis, vor allem wenn es ein zusätzliches Fahrzeug wegen des ungelösten Infrastrukturproblems sein soll, also fällt eigentlich alles einzig und allein mit dem Infrastrukturproblem.


    Eckart

  • Eckart : Klar liegen die Kosten (vor allem zu Zeit noch) bei den Steuern um einiges günstiger. Mein Ausdruck "mangelnd Erfahrung" zielte auch eher darauf ab, dass ich die Steuersätze und andere Gebühren (Entsorgung von Batterien o.ä.) nicht im Blick habe. ... gilt auch bei den anderen Kosten.


    Aber (gereade bei der gewerblichen Nutzung) ist auch der Anschaffungspreis (bzw. die Kosten für eine weitere Anschaffung nach einer gewissen Laufzeit) ebenfalls indirekt mit enthalten.


    Wenn ich also die wirtschaftliche Sache mit allen Kosten überdenke, kommen mir die genannten 2,50 € / 100 km etwas sehr günstig (und vermute, dass hier eh nur die Stromkosten bedacht wurden).


    PS.: Was Wartung und Reparaturen angehen, so hat so ein E-Moped auch eine Kette (oder Kardan?), eine Bremse, Reifen, Lampen ... usw. - also es geht dabei nicht nur um den E-Motor darin.

    Auch bin ich mir nicht sicher, was die Batterie an Kosten aufwirft - es soll Hersteller geben, bei denen geht die Batterie auf eine Art Miete - gerade weill diese an einem gewissen Turnus gewechselt werden muss und es sich dabei nicht gerade um handelsübliche Batterien/Akkus handelt.

  • Hallo Tux,


    Viele Fragen und Zweifel, doch auf die meisten gibt es einfache Antworten:

    Wenn ich also die wirtschaftliche Sache mit allen Kosten überdenke, kommen mir die genannten 2,50 € / 100 km etwas sehr günstig (und vermute, dass hier eh nur die Stromkosten bedacht wurden).

    So muss es sein, denn auf der Webseite des Herstellers findet sich ein Wert in dieser Größenordnung.

    Entsorgung von Batterien

    Ich gehe mal davon aus, dass so ein Teil wertvolle Rohstoffe enthält und man somit eher was herausbekommt. Aber wenn man den Angaben des Herstellers trauen darf, würde der Akku mehr als 300000 km halten ...

    Lampen

    LED-Lampen (würde ich zumindest heute erwarten).

    Bremse

    Bei einem guten Antriebskonzept wird zumindest teilweise elektrisch gebremst, ich habe nicht geprüft, ob auch bei der Zero DS.

    Reifen

    Elektrische Reifen .... nein, in dem Punkt hast Du natürlich uneingeschränkt recht.

    Auch bin ich mir nicht sicher, was die Batterie an Kosten aufwirft

    siehe oben.


    Kette (oder Kardan?)

    Riemen !


    Eckart

  • Hallo, das Thema geht glaube ich in die falsche Richtung... fahrt mal mit so einem Gerät, dann denkt Ihr wahrscheinlich anders darüber.

    Ich habe das Glück, schon oft mit dem BMW C-Evolution Roller gefahren zu sein. Solange die Reichweite reicht, gibt es wenige Mopeds, die auf der Straße vergleichbar Spaß machen ;-)

    Wenn der hohe Preis nicht wäre (Listenpreis neu 15.000EUR), dann hätte ich schon längst selbst eine. Oder wenn die Reichweite mal so weit ist, dass man auch an einem Tag zum Gardasee kommt.

    Auch wenn der km-Preis sehr niedrig ist, man fährst so etwas nicht, um Geld zu sparen. Soviele Kilometer werden die wenigsten fahren, dass es sich irgendwann amortisiert. Ich war zuerst auch skeptisch, aber inzwischen... macht mal eine Probefahrt, Ihr werdet erstaunt sein.

    Der C-Evolution ist m.E. derzeit leider das einzige ernstzunehmende E-Motorrad, welches wirklich in nennenswerten Stückzahlen professionell gebaut wird. Zero und Vectrix (inzwischen pleite) bin ich auch schon gefahren... kein Vergleich.

    Grüße

    Grommel

  • Bei einem guten Antriebskonzept wird zumindest teilweise elektrisch gebremst, ich habe nicht geprüft, ob auch bei der Zero DS.

    Leider bei vielen Elektro-Motorrädern nicht der Fall. Beim Johammer, welcher von Grund auf als Elektromotorrad gebaut wurde, ist es über den Gasgriff möglich, mit dem man nicht nur Gasgaben sondern auch Bremsen kann.


    Da gewisse Elektro-Motorädern im Inneren ein klassisches Motorrad sind, haben die t.w. auch Kupplung und Getriebe in Öl und brauchen einen Ölwechsel. Eigentlich würde man denken, dass dies dann weit weniger häufig sein sollte als bei einem Verbrenner. Denkste, bei 500km, 100km, und dann alle 4800 km bei der Brammo Empulse! http://www.e-motorraeder.eu/t111f52-Getriebeoelwechsel.html

  • Naja - Du bremst durch die Rekuperation der E-Maschine, welcher quasi als Dynamo arbeitet und dabei die Batterie lädt. Beim BMW C-Evolution kannst Du dabei den gewünschten Grad der Rekuperation durch Fahrmodi vorwählen (z.B. Dynamic-Modus, Eco-Modus, Roadmodus).

    Wenn man etwas vorausschauend fährt, kommt man dadurch ohne normale Bremse aus, auch bis zum Stand an der roten Ampel.

    Ein einstufiges Getriebe (kein Schaltgetriebe) benötigen diese Konzepte oft schon, dadurch auch Getriebeöl. Da sollte aber eine Lifetimefüllung möglich sein. Der Abrieb / die Späne in Deinem Link gehen aber überhaupt nicht...

  • Ich bin bisher nur die KTM Freeride E gefahren und es ist einfach geil, da stimme ich grommel voll zu. Wenn die Kohle es zuließe hätte ich eine. würde mir fürs Spielen und so locker reichen und für den Weg zur Uni oder so wäre es auch genug gewesen. Aktuell erledige ich fast alles per Fahrrad, aber mit der Freeride wäre es sicher viel spaßiger. Ist n geiles Ding, kann da auch nur zur Probefahrt raten, kann man sich nicht vorstellen wie es sich fährt, bis man es ausprobiert hat!

  • Beim BMW C-Evolution kannst Du dabei den gewünschten Grad der Rekuperation durch Fahrmodi vorwählen (z.B. Dynamic-Modus, Eco-Modus, Roadmodus).

    Super Teil von BMW macht Spaß - im Dynamic Modus fühlt man sich beim Anfahren , als wenn einem ein Brauereipferd in den Rücken tritt :giggle:

    Leider wie immer bei der Elektromobilität krankt es an den Rahmenbedingungen - politisch nicht so richtig gewollt - kann man den Herstellern kaum einen Vorwurf machen.

    Preis-/Leistung , Infrastruktur

    Daher für mich (immer noch ) nicht attraktiv - für den Preis bekommt man eine gut ausgestattete Boxer oder ein Auto.


    In der Elektromobilität ( + deren Akzeptanz ) haben andere die Nase vorn - ob wir das jemals aufholen bleibt fraglich.


    Sieht man leider auch Eindrucksvoll an diesem Werbespot(t) :wink:




    Mal sehen was bis 2030 so passiert



    :wave:


    Mac

  • Schwachsinn!!!

    Meinen E-Up nutze ich seit mehr als drei Jahren >45 000km völlig problemlos! Jeden Tag zur Arbeit hin und zurück je 35 km. Plus Einkaufsfahrten oder zur Sauna im Nachbarort, dafür perfekt! Klar, das ist unser Zweitwagen und für lange Strecken und zum Anhänger ziehen habe ich noch einen Verbrenner ( meine Frau muß ebenfalls täglich 70 km fahren, wir wechseln uns ab mit den Fahrzeugen). Aber Fahrspass und das geräuscharme Dahingleiten machen einfach sau Spass; Drehmoment immer gleich ;-)

    Ob sich das je rechnet, weiß ich nicht, aber das weiß ich vom Motorrad auch nicht!

    Dank Reichweitenanzeige sind wir noch nie liegen geblieben, sind aber auch schon mit 6 km Restreichweite zu Hause angekommen.

    Radio, Sitzheizung, Frontscheibenheizung und Fahrlicht schränken die Reichweite übrigen kaum ein, wenn allerdings die Heizung voll kachelt kann das schon mal 20-25% Reichweite kosten.

    Die lange Ladezeit stöhrt uns nicht im geringsten, Abends ran an die normale Steckdose und morgens zur programmierten Abfahrtszeit in ein mit Nachtstrom aufgewärmtes Fahrzeug steigen, sehr geil!

    Vor Jahren hab ich übrigens extra in der Nähe der Arbeit gebaut und bin täglich mit dem Fahrrad da hin gefahren, leider wurde die Bude zu gemacht, sodass ich zum Pendeln gezwungen wurde.

    Ich will niemanden überzeugen, elektrisch zu fahren, für uns ist es in Kombination mit unseren anderen Fahrzeugen einfach perfekt.


    Sorry, ich weiß, dass ist ein Motorradforum, aber den Schwachsinn von extra3 mußte ich einfach mal komentieren.

  • Stimme Dir zu, dass der Beitrag vom NDR mehr in die Comedy Ecke driftet, aber leider dennoch auch einen Kern Wahrheit widerspiegelt.

    Es freut mich immer zu hören , dass es auch gut funktionieren kann.:thumbsup2:

    Ich habe leider kein Haus mit Garage und Elektroanschluss und mein Vermieter wird mir was husten einen zu installieren,

    die nächste Ladestation ist 5 KM !! entfernt und das in einer Großstadt !:cursing:

    Genauso sieht es in der nächsten Stadt, meiner Arbeitsstätte leider auch aus.:thumbdown:

    Damit werden die Rahmenbedingungen für einen attraktiven, günstigen,

    sinnvollen Elektro "Ersatz" Betrieb für mich festgelegt ob ich will oder nicht.

    Bin mir ( leider ) auch sicher damit kein Einzelfall zu sein !

    Ob sich das je rechnet, weiß ich nicht, aber das weiß ich vom Motorrad auch nicht!

    Sorry aber ich kann bei meiner Ur-(alt) F650 ziemlich genau ausrechnen, was mich eine Fahrt zur Arbeit ( Hin-und zurück ) kostet.

    Da kann ich noch sehr viel fahren bis sich ein Elektro (Fahrzeug ) mit allen Kosten für mich amortisiert.


    Wenn es zukünftig politisch ! gewollt sein soll Verbrenner gänzlich abzuschaffen , werden wir uns auch in einem Motorradforum

    leider bestimmt noch öfter und intensiver über dieses Thema unterhalten - Stichwort Fahrverbote.:notworthy1:


    Aber lass uns für den TE zurück zum eigentlichen Thema kommen - Testberichte ;)


    :wave:


    Mac

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  • Schwachsinn von extra3

    Es ist doch klar, dass Satire von der Übertreibung lebt - und so gesehen finde ich das keinen Schwachsinn, auch wenn nicht jede Szene begeistert.

    Es freut mich immer zu hören , dass es auch gut funktionieren kann.

    Leider eben Einzelfall:

    nächste Ladestation ist 5 KM !! entfernt und das in einer Großstadt

    An meinen 16 km Arbeitsweg ebenfalls in einer Großstadt, der die eher nach unten Maßstäbe setzt, ist keine einzige Ladesäule bzw. nur eine, die schon vor Jahren wegen einer Baustelle, die noch mindestens ein Jahr bestehen wird, stillgelegt wurde.


    Eckart

  • Ihr geht von den falschen Erwartungen aus.


    Die Technik entwickelt sich weiter. Beim Verbrenner wird (ja noch) der Treibstoff über ein Netzwerk von sogenannten Tankstellen vertrieben, die über das ganze Land verteilt sind und in einer Notsituation gab es mal so etwas wie den 5ltr.-Kanister, der im Kofferraum lag.


    Mit dem Stromdingens ist es gegen den Strom gedacht.

    Selbstversorger. Also zu Hause ans Netz, okay – da braucht man ein längeres Kabel. Und in der Firma wird es auch bald Außensteckdosen geben. Die Skandinavier haben das schließlich jetzt schon auf jedem Lebensmittel-Laden- Parkplatz.

    Und für den Notfall wird es dann bestimmt an den alten Tankstellen-Märkten und in jedem Kiosk solch frische Netzzellen zu kaufen geben oder Power-Lade-Päckchen, mit denen man dann noch einige kleine Strecken voran kommt.


    Und bis es so weit ist, werden sich der Hersteller, Produzent, Entwickler und die Politiker und die Endverbraucher die Köpfe heiß reden.

    Oder – erst wenn die Nachfrage, der Konsum dieser LKW-SUV´s zum Einkaufen oder die 200PS-GS-Möre für die Eisdiele nicht mehr gefragt und gekauft werden, ja dann … entwickelt sich die Zukunft …. :wave:

  • diese Notfallversorgung wird es nie in der Form geben. Benzin hat eine weitaus höhere Energiedichte als so ein geladener Akku. Die Tesla Model S Akkus haben ein Volumen von wohl etwa 330 Litern für eine Reichweite von ca. 400km. Man kommt also auf etwa 1,2km/Liter "Treibstoffvolumen". Mein Diesel verbraucht etwa 6,5 Liter/100km Diesel, kommt also auf etwa 15,4 km/Liter. Selbst weitaus weniger effiziente Benziner mit einem angenommenen Verbrauch von 13 Liter liegen noch bei 7,7 km/Liter. Wenn du jetzt also einen Reserveakku hast, der dem Äquivalent von 5 Liter Diesel entspricht dann hätte der ein Volumen von 64 Litern. Das ist etwa so viel wie ein richtig ausgewachsener Wanderrucksack. Allerdings würde dieser Akku über 100 Kilo wiegen. Für den portablen Einsatz also unbrauchbar. Und das ganze basiert auf der Annahme, dass sich das Akkuvolumen proportional zur Kapazität verhält, also dass 1 * 330 Liter Akku die gleiche Entfernung schafft wie 10 * 33 Liter Akkus, was nicht stimmt.

    Und solange du nicht eine völlig revolutionär neue Batterietechnologie hast wird sich am Platz- und Gewichtsbedarf des Akkus nicht viel ändern.