Autobatterie (war: Batterie kaputtgerappelt)

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  • Hatte eigentlich den Eindruck, dass Bleibatterien gegenüber früher (vor etwa 30 Jahren) sehr viel besser geworden sind. Nach meinen Unterlagen haben die Saitos bei mir immer mindestens 3 Jahre gehalten.

    PKW Batterien halten bei mir allerdings eher 6-8 Jahre. Bei knapp 400EUR sollte das aber auch so sein, kommt wahrscheinlich auch noch das Anmelden an den Bordcomputer über DIS dazu.

  • PS: Bei 400€ für eine PKW Batterie würde ich mir auch evtl eine andere Bezugsquelle suchen, das anmelden im System ist allerdings so eine kleine Unart die ein paar Hersteller mittlerweile haben (auch gibt es Fahrzeuge bei denen die Batterie nur mit Diagnosegerät gewechselt werden kann was in meinen Augen auch eine Frechheit ist)

    Das ist bei den neueren vierrädrigen BMWs mit Rekuperation aber nunmal so.
    Tipp: Passende Batterie selbst besorgen (um 200EUR) und einbauen. Mit der auf grauen Wegen erhältlichen Software selbst im Fahrzeug registrieren. That's my way.

  • [Edit Eckart] Abgetrennter Teil aus Ursprungsbeitrag

    Batterie kaputtgerappelt ?

    [/edit]


    PS: Bei 400€ für eine PKW Batterie würde ich mir auch evtl eine andere Bezugsquelle suchen, das anmelden im System ist allerdings so eine kleine Unart die ein paar Hersteller mittlerweile haben (auch gibt es Fahrzeuge bei denen die Batterie nur mit Diagnosegerät gewechselt werden kann was in meinen Augen auch eine Frechheit ist)

    Das ist bei den neueren vierrädrigen BMWs mit Rekuperation aber nunmal so.
    Tipp: Passende Batterie selbst besorgen (um 200EUR) und einbauen. Mit der auf grauen Wegen erhältlichen Software selbst im Fahrzeug registrieren. That's my way.

    Das mit dem registrieren lässt sich notfalls auch mit einem kleinen Trick umgehen. Wenn die Spannung nicht unterbrochen wird merkt der Computer auch nicht das die Batterie gewechselt wurde, wenn man also z.B. ein Ladegerät oder eine zweite Batterie mit Starthilfekabel anklemmt während man die Batterie wechselt braucht man keine Werkstatt dafür. Anlernen/adaptieren sollte sich die Software dann in den nächsten paar 100km von alleine (muss sie ja auch weil die Batterie im laufe der Lebenzeit sich auch verändert). Wobei das Thema Rekupation eigentlich ein Hybridthema ist und die Hybridbatterie ist doch normalerweise von der Starterbatterie getrennt, bei BMW nicht?


    Problematischer ist es z.B. bei einigen Audis, ein Arbeitskollege mit seinem Q7 hat das: Die Batterie ist unter dem Sitz eingebaut und der Fahrweg des Sitzes ist begrenzt. Man kann die Batterie also nicht ausbauen weil der Sitz nicht weit genug fährt und der Platz nicht ausreicht, also muss man in die Werkstatt die mit dem Diagnosegerät den Sitz nochmal ein paar cm weiter fahren kann. Dies ist in meinen Augen eine echte Frechheit (würde sich aber vermutlich auch umgehen lassen ;))!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Eckart () aus folgendem Grund: Thema aufgeteilt

  • da Lobe ich mir doch den 1995er Fiesta von meiner Frau.....

    Batteriewechsel in 10 Minuten

    Lichtmaschine hat man in 20 Minuten ausgebaut

    usw. usw.

    Der Rest ist ich auch nicht komplexer man kann viel selbst machen.

    Die Bauteile sind da wo man sie vermutet 8o

    Der Sitz fährt soweit nach vorne wie ich will oder er fliegt raus :rofl:

  • BlackFly


    leider wird die Zeit kommen in der aus politischen Gründen ein Betrieb solcher Fahrzeuge entweder endlos teuer oder einfach unzulässig wird ( z.B. Einfahrt in Städte usw. )

    Ein guter Freund ist KFZ-Meister der alten "Schule" kommt bis jetzt gut über die Runden - sagte mir aber auch mal wenn ich mir ein E-Auto oder Hybrid zulege brauche ich seine Werkstatt erst Mal nicht

    mehr aufzusuchen - denn er kann nichts mehr machen ohne das Spezialequipment des Herstellers....die Anschaffungskosten sind bei freien Werkstätten wohl eher unwirtschaftlich...;(

  • BlackFly


    leider wird die Zeit kommen in der aus politischen Gründen ein Betrieb solcher Fahrzeuge entweder endlos teuer oder einfach unzulässig wird ( z.B. Einfahrt in Städte usw. )

    Ein guter Freund ist KFZ-Meister der alten "Schule" kommt bis jetzt gut über die Runden - sagte mir aber auch mal wenn ich mir ein E-Auto oder Hybrid zulege brauche ich seine Werkstatt erst Mal nicht

    mehr aufzusuchen - denn er kann nichts mehr machen ohne das Spezialequipment des Herstellers....die Anschaffungskosten sind bei freien Werkstätten wohl eher unwirtschaftlich...;(

    Wenn es soweit ist gibt es vermutlich immernoch H-Kennzeichen und dann haben die Fahrzeuge mit H-Kennzeichen auch schon die Annehmlichkeiten auf die man nicht verzichten will wie Klima oder ähnlichem ;)

  • Das mit dem registrieren lässt sich notfalls auch mit einem kleinen Trick umgehen. Wenn die Spannung nicht unterbrochen wird merkt der Computer auch nicht das die Batterie gewechselt wurde, wenn man also z.B. ein Ladegerät oder eine zweite Batterie mit Starthilfekabel anklemmt während man die Batterie wechselt braucht man keine Werkstatt dafür


    bedeutet aber , wenn die Batterie plötzlich stirbt und die Spannung wegbricht ist der teure Werkstatt Aufenthalt fest einzuplanen ?

    :cursing:

  • bedeutet aber , wenn die Batterie plötzlich stirbt und die Spannung wegbricht ist der teure Werkstatt Aufenthalt fest einzuplanen ?

    Ganz so schlimm ist es dann auch wieder nicht. Man kann mit einer neuen Batterie schon erstmal fahren ohne dass sie registriert wird. Allerdings wird dann nicht die komplette Kapazität genutzt. Das geht bekanntlich auf die Lebensdauer des Akkus. Man sollte daher umgehend eine Registrierung vornehmen.

  • Das kommt auch auf die Programmierung des Fahrzeugs an. Soweit ich weiss gibt es auch Fahrzeuge (könnte evtl der Audi Q7 des Arbeitskollegen gewesen sein) der für diesen Fall dann eine "verlängerte Anlernphase" hat, so das es auch ohne Werkstatt geht wobei die natürlich immer sagen das dies nicht optimal ist und genauso schlecht wie eine Batterie aus dem Zubehör und das ganze blabla.


    Anders sieht das natürlich immer bei den Hybridbatterien aus, diese sind aber normalerweise auch nicht vorgesehen zu wechseln und mit deutlich mehr Aufwand verbunden (da werden dann auch ganz schnell mittlere 4stellige Beträge fällig)

  • Kumpel und ich fahren beide Ford C-Max

    er aber ein neueres Modell,

    ich wechsle meine Batterie noch selber und suche auch eine aus die mir passt - läuft :thumbsup2:


    Er nicht - Start/Stopp Automatik - Spezialbatterie und die muss dann auch noch im "System" angemeldet werden

    sonst läuft die Karre einfach nicht richtig ?( bzw. Start/Stopp ist auf Dauer deaktiviert.


    Wenn ich es drauf anlege ziehe ich sogar mit dem Fiesta einem modernen Auto mit Start/Stopp davon - viel zu träge der Kram.8o

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 Mal editiert, zuletzt von macgyver ()

  • Bei meinem C-Max stand damals auch in der Anleitung das ich für ein Lampenwechsel in die Werkstatt soll...

    Ist echt eine Frechheit was die Hersteller sich mittlerweile alles erlauben, andererseits wenn man dann mal zu einer Werkstatt geht und die darum bittet Ihren tollen Computer anzuschließen und mal etwas "ausgefallenes" zu programmieren kommt auch immer gleich ein "geht nicht". Bei meinem Zafira hatte ich eine Anhängerkupplung nachgerüstet, da muss man extra in die Opel Werkstatt um diese im ESP freizuschalten. Dies hat dann den Effekt das das ESP schaut ob ein Anhänger am Fahrzeug hängt (über die Elektrik) um dann ggf noch eine weitere anti Schlinger Funktion zu aktivieren. Warum kann das nicht von Haus aus aktiviert sein? Ist doch vollkommen egal ob die AHK freigeschaltet ist und keine Verbaut ist, die Anti Schlinger Funktion (die übrigens nicht zu 100km/h taugt) wird sowieso erst aktiv wenn tatsächlich in Anhänger dran hängt. Diese Aktion hat mich dann auch 60€ gekostet, später habe ich mir selber ein Interface besorgt und musste feststellen das damit diese Funktion innerhalb von 3 Minuten programmiert ist!


    Das ist doch alles nur Geldmacherei! Und das erste was ich mache wenn ich mir ein Fahrzeug kaufe ist mittlerweile mir ein entsprechendes Interface zu kaufen, mittlerweile bin ich schon so weit das ich mir vorher anschaue ob es so ein Interface überhaupt gibt und wenn nicht ist es ziemlich unwahrscheinlich das ich das Fahrzeug kaufe! Lieber arbeite ich mich 1 Stunde in eine Software ein als das ich eine Stunde bei einer Werkstatt mit dem Meister diskutiere was geht und was nicht geht! Hat dann auch den Vorteil das wenn man sich eingearbeitet hat meist sogar deutlich mehr geht als der Meister machen würde weil es entweder funktionen sind die es offiziell niemals gab, in Deutschland evtl nicht erlaubt sind oder sonstige tiefergehenden Veränderungen sind.


    PS: Mein BMW E39 520i hat ein Tagfahrlicht im Fernscheinwerfer (Fernscheinwerfer leuchtet stark gedimmt, in Deutschland nicht erlaubt in den USA die Standartschaltung, auch die Blinker als Positionslichter wären möglich), meine Alarmanlage piepst beim verriegeln (ebenfalls in den USA standart in Deutschland eigentlich nicht erlaubt) und mein Automatikgetriebe hat eine Software von Alpina drauf. Dies und viele anderen Funktionen die ich nicht aktiviert habe da ich sie nicht benötige sind alles Dinge die ich vom BMW Meister sicher nicht bekommen hätte ;)

  • Wenn man bei bestimmten Fahrzeugmodellen etwas in die Details des Powermanagements schaut, dann lässt man da keinen Bastler dran der noch einen MS-DOS Laptop sein eigen nennt. Und wenn einem schlagartig bei Minusgraden beim Start der Akku ausfällt, freut man sich wenn selbst in der westfälischen Provinz innerhalb von 20 Minuten ein weiß-blaues Service Mobil auftaucht und mit MODIC den halbwegs passenden Akku wieder anmeldet. Der Generator ist nicht ohne Grund wassergekühlt!


    Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Ich habe meinen alten Regler noch am ursprünlichen Einbauort, abgeklemmt als Reserve. Nach einer längeren Fahrt bei etwa 30°C habe ich dann mal die Temperatur gemessen: 38°C unter der Sitzbank. Kaum überraschend, dass er dann im Betrieb kurz vor der Selbstzerlegung ist. Mein aussenliegender Schindengen Regler war 1°C kälter!

  • Torque? Das ist doch reines Anzeigegerät, wirklich was machen kann man damit nicht...


    Beim Opel spreche ich vom OpCom, das ist die Alternative zum Tech2 (orginal Opel Diagnosegerät) und diesem absolut ebenbürtig (in manchen Punkten unterlegen, aber es gibt sogar punkte die mit dem OpCom gehen die mit Tech2 nicht gehen!)

    Beim BMW spreche ich hier vom INPA, NCSexpert und noch ein paar anderen. Dies sind die original BMW tools zum auslesen und Programmieren/einstellen der Software (INPA) sowie flashen der Steuergeräte (NCSexpert). Rheingold wäre auch eine alternative, allerdings ist mir das zu groß für den kleinen Laptop ;)

    Ich müsste aber mal schauen ob man damit auch an die F650 dran kommt, aber ich glaub die braucht wieder ein anderes Interface und Software.


    Wenn BMW es anders programmiert hätte müsste kein weiß-blaues Servicemobil mit braunen oder grünen Scheinen angelockt werden, eine einfach Logik die das Anlernen automatisch anstößt nach einer Stromunterbrechung würde genauso funktionieren und bei "Unstimmigkeiten" wäre auch ein "Notlauf" mit intelligenter Lernphase möglich ohne gleich das ganze Fahrzeug still zu legen. Aber ehrlich gesagt war BMW daran leider noch nie wirklich interessiert, da wo andere Hersteller in den Notlauf gehen legen die gerne das ganze Fahrzeug still, kann einem z.B ganz schnell mit einem Rußpartikelfilter passieren.

    Ein Wassergekühlter Generator ändert daran auch nichts. Diesen gab es übrigens auch beim den E39 und glaub auch schon davor bei einigen Motorisierungen (im E39 ab 1999 im M62TU Motor) und hat jetzt keine besonderen Eigenschaften gegenüber dem Luftgekühlten und im Kofferraum arbeitet eine ganz normale Batterie (zugegeben etwas größer als bei einem Fiesta, aber trotzdem nichts außergewöhnliches). Selbst der Output ist relativ ähnlich, die Luftgekühlten haben 120 oder 140A, der Wassergekühlte hat einen variablen Output von 90-150A. Die hauptsächlichen vorteile des wassergekühlten sind das er haltbarer sein soll durch eine konstante Temperatur und das er leiser ist weil er keinen Lüfterlärm macht...

  • Torque? Das ist doch reines Anzeigegerät, wirklich was machen kann man damit nicht...

    teilweise richtig - es dient zunächst als Erweiterung und Anzeige / Auslesen über die OBD Schnittstelle

    unter der Haube gibt es aber auch nützliche Tools die Geld in der Werkstatt sparen können :smile:

    natürlich ersetzt das keine Profi Software wie z.B. Ford IDS usw.

    IMHO kommt man auch an einige Software ( gewollt ) nur schwer heran 8o

    Es soll sogar Teilbereiche in der Software geben in der der Hersteller freien Werkstätten den Zugang unmöglich macht.>:(

  • Was BMW angeht, ist INPA & Co. natürlich die erste Wahl wenn es um Fehler und Codierungen geht...

    Für die "kleine Diagnose"(und zum Teil auch Codierung etc.) zwischendurch, ist aber auch Carly >>>klick mich<<< für das Smartphone nicht ganz uninteressant....

    Die Anschaffungskosten für den Adapter und die Pro Versionen + eventuelle Zusatzfunktionen sehen im ersten Moment etwas unverschämt aus, sind aber in der Regel nach dem ersten dadurch eingesparten Werkstattaufenthalt schon amortisiert....


    Interessant ist auch der "Gebrauchtwagencheck", bei dem man eben nebenbei bei einer Probefahrt den Kilometerstand überprüfen kann(sind in allen relevanten Steuergeräten die identischen Kilometerstände hinterlegt, oder ist am Tacho manipuliert worden....!?)Ein nicht ganz uninteressantes "Feature" beim Gebrauchtwagenkauf....

  • Wenn ich das gerade nicht mit einem vergleichbaren Modul/Software verwechsel ist das Carly aber leider nicht sehr zuverlässig.

    Ich habe schon von vielen Fällen gelesen in denen es nicht richtig funktioniert hat und/oder keine Fehler angezeigt hat obwohl die entsprechende Lampe an war. Dies betrifft weniger die Motorfehler da diese über OBD2 standardisiert sind sondern mehr die Fehler die in den anderen Steuergeräten abgelegt und herstellerspezifisch sind.


    PS: Zu dem Preis gibt es auch schon das INPA Set mit allem drum und dran, einziger vorteil von Carly wäre das es einfacher zu installieren und bedienen ist und das man für INPA praktischerweise einen Laptop braucht (und dieser muss ein 32bit Win haben)