Andere Mütter und ihre Töchter

  • Bei Honda sind Ersatzteile wohl nochmal n Zacken übertriebener als bei BMW und Konsorten, daher werden Reparaturen wenn sie mal fällig sind teurer. Wartungen betrifft das kaum. Das DCT an sich kostet nicht merklich mehr als die Schaltversion. Einziger Unterschied ist der 2. Ölfilter. Sonst ist das DCT wie auch die normale Kupplung wartungsfrei. Wann Probleme mit dem DCT auftreten weiß man noch nicht. Bei 1000PS.at ist ein "Varahannes", der hat auf der AT schon über 100.000km drauf und bis auf einen Zwischenfall nach einem Sturz (Getriebe ging nur noch manuell), bei dem aber auch keine Teile getauscht werden mussten, hat er keine Probleme.


    Ich selbst hab erst die 1.000er Inspektion durch, die 12.000er kommt gemeinsam mit der Jahresinspektion im Frühjahr.


    Zu den Euro Beträgen gibt es hier eine Liste, allerdings nicht getrennt nach DCT und manuell

  • Honda Rebel CMX 500

    Endlich! Endlich! Nach ner Absage wg. Schietwetter, dann war ich krank, konnte ich nun endlich von Freitag auf Sonnabend die Rebel probefahren.


    rebel.jpg


    Enger Knieschluss am Tank? Fehlanzeige. Rechts gakelt der Motor so weit raus, da musste ich mich erst mal dran gewöhnen, wie weit man die Beine da ausseinander machen muss. Die Rebel ist klein! Man sitzt sehr weit unten und beim Rangieren musste ich mich bücken. Dafür hatte ich nicht viel Angst hinzufallen, es ist halt nicht mehr weit nach unten. Sie sieht sehr gut aus, der Motor bringt ein tolles, samtiges Blubbern. Bei keinem anderen Motorrad bin ich bis jetzt so schnell in einen "Scheissegal"-Modus gefallen. Mir war einfach alles um mich Wurst, es gab nur mich und das Motorrad. Ich bin durch die Stadt gekurvt und die normale Reisegeschwindigkeit von 60 fühlte sich schneller an als sonst. Dieser Typ von Motorrad käme auf jeden Fall in Frage.


    An die Sitzposition der Rebel konnte ich mich aber nicht so richtig gewöhnen. Dass die Beine sehr angewinkelt sind ist noch in Ordnung. Aber ich bin die ganze Zeit mit ausgestreckten Armen gefahren, um es bequem zu haben. Vermutlich machte ich das, um die Beine nicht noch weiter anwinkeln zu müssen. Aber wenn man die Arme richtig ausstreckt kann man halt nicht mehr gut lenken. Das zeigt sich auch bei meinen Balancierübungen: Ich musste mich sehr weit nach vorne lehnen um die Rebel durch eine enge Kurve zu bugsieren.


    Autobahnfahren war wie auf der F: Bei 120 wurde es langsam nervig, für Motor und Fahrer. Längere Autobahnetappen möchte ich mit der Rebel nicht machen. Der Tacho ist zweckmäßig, eine Taste, zwei Odometer, Ende. Das wars eigentlich. 60km habe ich mit ihr gemacht, was ich mir mitnehme ist die entspannte, meditative Fahrweise auf dem Bock. Wenn ich das weiter verfolge würde ich mal nach einer Kawasaki Vulcan S oder direkt einer Harley gucken.


    Christian