Was waren Eure bisherigen Mopeds? Mit was fing es an und wie ging es dann weiter?

  • Ich erzähle hier mal meine Moped-Vita:


    Bei mir fing es mit 15 mit einem betagten Kreidler Automatik-Mofa an - das hat mir der Papa besorgt - naja, nich schneller, aber leichter als mit dem Fahrrad.


    Mit 16 und 5-er Führerschein ein 50-er Moped (Mars mit Sachs-Motor) für 30 Mäuse vom Taschengeld: Lustiges Ding, Einsitzer, sah aus wie ein Mofa - rannte aber lockere 60 Sachen und ließ manche Puch-, Herkules- und Kreidler-Mopedtreiber ziemlich verdutz gucken, wenn ich vorbeizog smile


    Mit 18 endlich ein richtiges Motorrad: Für 100 Mäuse aus dem hintersten Eck einer Garage eine BMW R 51/3 mit satten 24 Pferdchen und zwei Einzelsätteln. Schon damals ein Oldtimer. Schnell fahren war aber nicht!


    Mit 19 kurze Affaire mit einer neuen BMW R100 RT - so'ne Windjammer auf zwei Rädern ; Schnell, aber teuer! Nie wieder!


    Dann 7 lange Jahre eine BMW R 75/6. Für die damalige Zeit äußerst zuverlässig und robust. Habe ich mit 160.000 km und erstem - niemals überholtem - Motor noch für gutes Geld verkauft. Nach Touren in Nordafrika und Türkei die Erkenntnis, daß es auf groben Pisten mit Enduros einfacher und leichter geht, darum...


    mit 27 eine XT600Z (die alte Tenere mit original 30-Liter Faß!) Noch zuverlässiger, noch robuster, lief immer, muckte nie und machte alles mit: Wieder algerische Sahara, Türkei rundherum und kreuz und quer, Montenegro, Kosovo und Mazedonien (vor der Wende) fast nur auf Schotter. Der trauere ich heute noch hinterher.


    Dann die Westalpen auf Schotterpisten entdeckt. Dort zeigte mir ein Kumpel mit einer mickrigen XL 185 S meine Grenzen. Untragbar, ewas Kleineres und Handlicheres mußte her:


    Mit 30 eine KLR 250 für schlappe 1800 Märker: Und die habe ich nach 28 Jahren (!) mit über 60.000 km immer noch und habe mit und ohne Sozia auf Schotter und Asphalt die wildesten Dinger gedreht, z.B. Westalpen, Sardinien, Kreta, Albanien, dabei oft mit der Liebsten und zuletzt auch mit der Tochter hintendrauf.


    Zwischendrin ein kurzes Intermezzo mit einer DR 359 SHC . Sollte eigentlich die KLR ablösen. Hat mich letztlich aber nicht überzeugt, so dass ich meiner KLR treu geblieben bin.


    Und seit diesem Jahr als Zweimaschine eine Ur-F 650 - für Asphalttouren. Handling, Gewicht und Leistung passen gut zusammen und haben mich begeistert. Aber zu der brauche ich hier wohl nichts weiter sagen.


    Ach ja, fast hätte ich's vergessen: Da noch eine Simson S 51. Die habe ich in Sachsen gekauft und auf Landstraßen (Autobahn ist nicht erlaubt) bis in die tiefe Westpfalz selbst gefahren. Tolles Moped, zuverlässig, robust und durchdacht. Hat meinen beiden Töchtern nacheinander als fahrbarer Untersatz gedient und war sogar auf einer Albanien-Tour mit dabei. Habe sie mir oft und gern von meinen Töchtern "ausgeliehen". Steht jetzt etwas vernachlässigt (aber stets fahrbereit) in der Garage rum.


    Viele Grüße aus der Westpfalz


    Udo

  • Mit 15: Herkules M5 (Mofa)....

    Mit 16: MKM 50 (Oldtimer aus Nachbars Garage für 100 DM).....etwas aufgepeppt und einfach gefahren

    Mit 17: Herkules K50RL (Kleinkraftrad mit Schwinge vorn)....das Moped war einfach zu langsam...


    1980 (mit 18): Honda CB250G - alter 2-Zylinder aber sehr zuverlässig.....Nachteil: nur paar und 20 PS,

    1982: Kawasaki 750 mit damals um die 80 PS - schon besser

    1984: Kawasaki ZZR 1100 offen - ein echtes Renngerät

    1992: BMW R80GS - damit endgültiger Umstieg auf Enduro, ich hätte mich wahrscheinlich mit der ZZR "tot gefahren"....

    1995: BMW R100 GS Dakar - bis 2000 zum Unfall

    2000 - 2012: Pause wegen zahlreicher beruflicher Auslandsaufenthalte

    2013: F650 GS Dakar

    2016: KTM LC4 640 ADV


    Die beiden letzten Mopeds besitze und fahre ich heute noch regelmäßig.....

  • aalso: mit 15 Motobecane-Mofa (1 Jahr gefahren und viel geschraubt, dann wieder verkauft, da Führerschein 1b inzwischen vorhanden war). Mit 16 Hercules Lastboy Postmoped, Zündapp KS80 Super. Honda CB450S 1992-2003 54tkm, zwischendurch Horex Imperator. BMW R 100GS (habe ich mal verkauft und nach 2 Jahren wieder zurückgekauft, fahre sie immer noch, seit 2000, 65tkm), BMW K1200RS 2003-2005 15tkm, Scarver 2005-2014 40tkm, Yamaha DT175MX 2008-2012 5tkm, BMW K75S 2012-2015 18tkm, F650 169 seit 2014 bisher 22tkm, Honda VFR 750F RC36II 2014-2016 8tkm, Yamaha XJR1200 seit 2015 bisher 15tkm, Honda Transalp 600 PD06 seit 2016 bisher 9tkm. Zwischendurch werden Vaters R25/3 und R90s bewegt. Im Keller stehen Miele K52, Kreidler Florett 80L und zwei Postmopeds. Zwischendurch waren da mal noch Zündapp Combinette, NSU Quickly, Kreidler MP1. Die Kilometer sind jeweils die von mir gefahrenen, nicht die Gesamtstände...

    Hätte ich keins meiner Mopeds und dürfte nur ein Motorrad haben, wärs wohl irgendwas nicht so großes, feldwegtaugliches, nicht so teures, technisch zuverlässiges ohne zickige Besonderheiten. Eine Transalp vielleicht, oder sogar nur eine der neuen Kleinenduros wie die G310 oder die Honda CRF250.....

    Gruß Joachim

  • Born in 62 -

    1974 Omas Victora vom Heustadel (3-Gang-Handschaltung :-) ) runtergeholt und im Wald gefahren

    76 - endlich 14 - das eigene Solo-Mofa - frisieren, bis der Arzt kommt

    78- Fantic Caballero Competizione Mokick - meine erste Schaltenduro und wieder die Sache nach der Leistung (50cc-12PS war der Peak)

    ...und das ging immer so weiter... Viel Honda , aber auch Suzuki, Kawa, Yamaha, Italiener und sogar Österreicher.

    Im neuen Jahrtausend dann aber Fokus auf BMW-Offroad-Bikes.

    6 Monate lang hatte ich kein motorisiertes Zweirad - schlimme Zeit.... :-(

    Aber in den letzten Jahren dafür um so ausgiebiger - voll verstrahlt.


    Wieviele Zweiräder hatte ich insgesamt auf mich zugelassen? Noch eine 2-stellige Anzahl - glaub ich.


    Moppeds sind einfach das Beste - Ray

  • Ja so eine Honda XL185S hatte ich auch mal und hab sie gekauft bevor ich den Führerschein hatte. Von einem Schulspezl. War echt eine coole Maschine. Dann ging's weiter mit XL250, XS400, XS650, XV1100, XJ650 - und dann erst mal lange Pause - bis ich wieder mit einer Ur-F anfing. Als die damals rauskam dacht ich mir: so ein hässliches Bike, und jetzt hab ich selber eine und find die immer noch wirklich super. Letztes Jahr hab ich mich dann in eine Guzzi California verliebt. Das erste mal zwei Mopeds. Aber von der Ur-F kann ich mich einfach nicht trennen. Vielleicht fährt mein Sohn bald damit. Mal sehen, hoffentlich macht er nur schöne Erfahrungen damit. Erst mal defensiv anfangen. Vielleicht wäre da was Kleineres zum Einstieg doch besser, aber so kleine Mopeds gibt's gar nicht mehr viele. Was meint ihr wie man einsteigt?

    LG Rolf

  • 1984 fing es mit einer XT500 an, oh Mann waren die Bremsen schlecht und zum Fahrwerk muss ich auch nichts sagen ...

    und die Beleuchtung :thumbdown:

    aber ein zuverlässiger Motor :thumbup:


    1987 ging es mit einer KTM 600 GS weiter, Top Fahrwerk, aber anfälliger Motor bis ich ihn neu gelagert habe. Aber bis dahin habe ich den Motor mindestens 5 mal komplett zerlegt (eher noch öfter). Aber alles in allem bin ich nie im Ausland liegen geblieben und für die damalige Zeit ein tolles Motorrad. Aktuell wartet die KTM darauf das ich wieder mal den Zylinderkopf repariere.


    2003 kam dann die F650 GS Dakar nachdem die KTM aufgrund der KM-Leistung langsam ausgelutscht war ...

    kein Schrauben mehr :) und sie läuft und läuft und läuft ....


    2013 dann die F800 GS und die Dakar blieb, weil sie kurz zuvor auf dem Parkplatz einfach "umgemäht" wurde und der Verkauf des "wirtschaftlichen" Totalschadens eh nichts mehr gebracht hätte.

  • Nach der Ausbildung vom ersten Börsengewinn eine Yamaha xs 400 dohc.

    Als dann das Haus gekauft wurde war es an allen Ecken und Kanten knapp, also wurde sie verkauft (leider).


    Irgendwann hatten wir auch nur noch ein Auto und es hat mich total genervt, nicht motorisiert zu sein, also

    damals auf dem Heimweg zu meiner Frau gesagt, halt da mal an. Bin dann rein zum Piaggio-Händler und mit

    einer Sfera 50 nach Hause gefahren. Innerhalb der Stadt war das Zweitakt-Stinkerle toll, da wir aber etwas ausserhalb

    wohnten waren die 50ccm dann doch etwas wenig. Da gerade die neue Sfera 4-Takt mit 125 ccm rauskam, habe ich getauscht.


    Die musste dann 2002 dem BMW C1 weichen ( und den fahre ich heute noch ).


    Zwischendurch von Schwiegervater mal eine Honda CB 250 RS übernommen, aber das war am Ende nur noch Schrauberei.

    Seit 2011 jetzt die Ur-F, steht jetzt aber zum Verkauf. Bekomme die nicht mehr richtig zum laufen und habe keine Lust

    auf Schraub- und Bastelabende in der Garage. Sie in die Werkstatt zu geben entspricht einem wirtschaftlichen Totalsschaden.

    Also weg damit. Hat jemand interesse ?


    Im Moment liebäugele ich danach mit einem Maxiscooter ala Suzuki Burgman 400 oder Yamaha x-max 300.

  • ich habe mit 14 mit einer Peugeot 103 Mofa angefangen.

    Mit 16 dann gabs eine MZ TS150 die ich bis zu meinem 18ten als Mokick getarnt mit kleinem Nummernschild gefahren habe,ich hatte dadurch das schnellst Mokick im Kreis (und wurde nie damit erwischt)

    Mit 18 gabs dann eine XT500(ein klasse teil) Und danach drei Honda xl500 (die noch bessere Enduro),eine hab ich heute noch


    zum Schluß hatte ich noch eine Kawasaki GPZ 550 (Rennsemmel) und lange Jahre eine BMW K100 RS (Der beste Motor der mir je untergekommen ist aber ein drecks veraltetes Fahrwerk)

    Zwischendurch habe ich immer wieder mal ein Mobylette Mofa und auch zwei Hercules lastboy in Postausführung ,einfach nur zum Spass um im Ort rumzufusseln.

    Jetzt fahre ich seit einem Jahr meine BMW 650 GS.

    Ich denke ,das wird auch mein letztes richtige Motorrad sein,ich bin 53 und fahr eigentlich nur 8 mal im Jahr damit ein bisserl spazieren,die Luft ist irgendwie raus.


    Aber Mobylette Mofas werde ich immer haben,die sind einfach genial

  • Kawasaki ER5 als typisches Anfängermotorrad auf 34PS gedrosselt für die Zeit mit dem Stufenführerschein

    Triumph Tiger 955i als damaliges Traummotorrad direkt nach der Probezeit als junge (15,5 Jahre alte) Gebrauchte gekauft, nach ca 1 Monat und 960km später Totalschaden. Durch einen etwas verblödeten von der Rennleitung dann auch erstmal ohne Führerschein (ungerechtfertigt beschlagnahmt) und um einiges ärmer (blödsinnige Anzeige bekommen, die dann vor Gericht in einer verhältnismäßig langen Verhandlung irgendwie genutzt wurde um einen Führerscheinentzug zu rechtfertigen damit keine Entschädigung bezahlt werden muss).

    Gilera Runner 180, ein kleiner 50er Rollerrahmen mit einem großen 180ccm 2takt Motor, ein Spaßgerät mit viel tuningpotential! OK, wenn man sich beim tuning zu blöd anstellt brennt man sich einen Loch in den Kolben, typischer Anfängerfehler halt ;)

    Suzuki Bandit 1200S, die gute alte mit dem eckigen Scheinwerfer, 98PS eingetragen aber normalerweise 110PS am Hinterrad und mit dem BOS Topf gab es dann sogar ein Gutachten um 125PS einzutragen. Diese habe ich gekauft weil sie sehr günstig sind und ich neben dem Roller noch ein Motorrad haben wollte.

    Piaggio X9 250 Nachdem ich den Motor vom Runner geschrottet hatte hab ich mir gesagt nie wieder 2takter, sind zwar geil aber da kann ich die Finger nicht von lassen. Also kam ein X9 250 her als "alltagsfahrzeug" und die Bandit wurde kurz drauf verkauft (bin fast nur noch Roller gefahren weil keine "Genussfahrten" und für den Alltag ist der Roller praktischer).

    Suzuki Burgman 650, dieser war ersatz für den X9 weil mir der zu schwach wurde. Dummerweise hat sich da irgendwann das Getriebe zerlegt...

    Honda Silver Wing 600, der nächste Großroller, allerdings war mir da der Spritverbrauch als Alltagsgerät zu hoch und cih wollte mal ein Fahrzeug mit ABS, gerade auch wenn man im Herbst und Frühjahr zur Arbeit fährt.

    Yamaha Majesty 400, meiner Meinung nach der perfekte Kompromiss aus Sportlichkeit, Leistung, Preis und Spritverbrauch. 34PS, der schnellste in seiner Klasse und relativ früh mit ABS ausgestattet. Irgendwann wollte ich aber wieder was anderes, habe ich dann aber relativ schnell bereut...

    Honda Wave 110, dieses kleine Spritsparwunder mit dem in Thailand ganze Familien und dem halben Hühnerstall zum Wochenmarkt fahren. War für meine Strecke zur Arbeit aber nicht das richtige...

    F650CS, ich war auf der Suche nach einem Motorrad in der Preisklasse um die 2000€ mit ABS, da gibts nicht sehr viel Auswahl ;) aber bereut habe ich den Kauf bisher nicht!

  • Also ob ich das noch so zusammen bekomm...


    Angefangen mit ner 185 CB Honda....dann mit ner Kawa EL250 den Führerschein gemacht (durfte es mit meinem eigenem Moped)...weil mir das "Schwarzfahren" zu unsicher und ich endlich regulär fahren wollte...

    Da mir die "Kleine" doch zu lahm und langweilig war...hab ich mal die Kawa LTD 450, Honda 750, Kawa 600 ZL mein eigen nennen dürfen...

    Bin dann aber ne Weile bei der GPZ 500 S geblieben...

    Bis ich mal die F 650 GS Probe gefahren bin...

    2005 hab ich mir die erste BMW gekauft, dann hab ich mir ne R1200 R zugelegt...merkte aber nach nem Jahr das das nicht wirklich "mein Moped" ist...

    Hab mir dann doch wieder ne F 650 GS gekauft und gleichzeitig ne X Country...

    Da ich viel an meine Mopeds individuell umgebaut, umlackiert habe, wurden mir Beide abgeschwatzt und hab Sie verkauft...


    2013 hab ich meine Gisi mit 800 km gekauft und hab bis jetzt 40000 km draufgefahren...



    Mal schauen was als nächstes kommt :biggrin:

  • 1979 Velo Solex, BJ 66, "ungedrosselt, aka der Flory Schreck

    1986 Yamaha DT 175 MX, Zweitakt Enduro als XT Ersatz, für die es nicht gereicht hat

    1989 führt mich eine Honda CM400T auf den Softchopperholzweg, den ich

    1995 mit einer CX500C vollende. Endlich Halbliterklasse! Aber nicht lange und es

    kamen die Kinder. Auch schön. Also zurück ins Schnapsglas mit einer kleinen Sfera und einem

    Sack voller Fahrräder als Ersatzbefriedigung.

    Anfang des Jahres dann der Entschluss, es nochmal zu versuchen. Und zwar mit einem großen Boxer.

    Also neues Helmchen gekauft und Probefahren gegangen. Schockschwerenot, was für unhandliche Ungetüme nach 2o Jahren Zweiradpause.

    Einer wollte neben seiner 1000er auch die kleine GS seiner Frau verkaufen. Und die ist es dann geworden, also die GS:smile:

  • Mit Jahren kann ich leider nicht dienen, aber trotzdem waren es schon ein paar 8-)


    - Am Anfang war es die Honda XL500R (Enduro)

    - Nach der Probezeit die "legendäre" BMW F650 GS (Enduro)

    - Nachdem diese leider technische Probleme machte wurde es Ersatzweise eine Suzuki GSX 600 F (Sportler)

    - Da ich immer eine Boxer wollte kam dann eine BMW R1100R (Roadster)

    - Und nun begleitet mich eine Suzuki DR800 BIG (Enduro)


    Was soll ich sagen, Enduros sind halt die besten! :wave:

    Warum Blinken? Es geht die anderen doch nichts an wo ich hin will! /* Ironie :tooth:

  • Eigentlich war der damalige Führerschein Klasse 1. bei mir nur aus Gründen der Sparsamkeit zum Thema geworden. Als ich mich für den Auto-Führerschein anmelden wollte, da dachte ich, naja, vielleicht möchte ich ja doch irgendwann einmal.... Und siehe da, mein ersters Gefährt war eine Suzuki GT 250. Danach folgte eine gemütliche Honda CM400T. Mein erster Eintopf war die Suzuki LS 650 Savage. Ich bin auch weiterhin in der PS-Klasse geblieben und habe mir im Leine Bergland mit wachsender Begeisterung die Fußrasten meiner darauf folgenden Yamaha XS400 abgeschliffen. Zu meimem dreizigsten Geburtstag habe ich seinerzeit die Dominikanische Republik mit einer Yamahe DT125 abgefahren und meinen Faibel für Enduro entdeckt. Ich fand es unglaublich was man alles mit so einer kleinen, leichten Maschine machen kann. Danach war aber leider ersteinmal aus familiären Gründen lange Zeit reines Autofahren angesagt.

    Vor 4 Jahren hat sich dann mein Nachbar eine BMW F650 von, ich glaube Bj. ´98, geholt und ich bin immer am Zaun auf und ab getigert. Das blieb nicht lange unbeobachtet und da wir ein gutes Verhältnis pflegen durfte ich das Möppi mal ausführen. Und schon hatte es mich wieder. Hab mir also seine alte Yamaha XS400 Bj. ´82 aus dem Schuppen geholt und die 34PS mit viel schrauben am Leben hehalten. Und die Schutzengel mich. :wink:

    Nun habe ich mir endlich ein Herz gefasst und mir Anfang September beim BMW-Schrauber meines Vertrauens meine F650 GS Bj. 2002 gekauft :squint:. Und ganz ehrlich? Wie geil ist das denn? Endlich habe ich ein Möppi mit dem ich sowohl entspannt größere Distanzen zurücklegen und gleichzeitig Strecken erforschen kann, an die ich mich mit sonstigen meiner Motorgefährte nicht herangetraut hätte. Die Maschine ist für mich der ideale Hybrid zwischen Kompfort und Vielseitigkeit. Ich habe jetzt schon mehr von meiner Umgebung gesehen als die letzten 20 Jahre zusammen. Und der Radius wird größer...... :wink:

    Mein Lieblingschild: "Achtung Straßenschäden" :thumbsup2:


    Beste Grüße

    Olli

  • bis zum Alter von 15 kein Interesse an Krafträdern. Auch keine Verwandten, Freunde, Nachbarn die Motorrad-affin wären. Mofafahren macht zwar Laune, ist aber Schwachsinn, bin ja mit meinem ollen Opa-Rad schneller.

    Auf der 50er Vespa eines Schulfreundes mitgenommen zu werden, wird sich später als das "Anfixen" erweisen.


    84-86 Yamaha RD 50 MX (Mokick, zerrige 2,7 PS, die frisierte Mofa meines Kumpels konnte im 1.Gang mithalten.... )

    Da der Freund meiner Schwester eine XL500R hatte....

    86-89 Honda XL200R (der Wunsch nach einem eigenen Auto war nach den ersten Kilometern völlig verflogen; nach meinen ersten Klasse1-km - deren 20tkm, fast ohne Wertverlust weiterverkauft, ich wollte was größeres,

    Aufstieg in die 50PS-Versicherungsklasse

    88-99 Honda XBR (ein unglaublicher Klang! Verkehrsmittel, Abendrunden, Reisen; daß ich DIE verkauft habe, wurmt mich heute noch. Ein Trost: War dann mit 70tkm viele JAhre erstes, treues Moped einer Fahranfängerin)

    seit '95 R80GS; seit 97 damit auch offroad unterwegs, von der Feldwegtour bis zur Tunesienreise bis an den Rand der Sahara; inzwischen eher fasta nur noch "Familienkutsche" mit Sozihno ("kriege ich die, wenn Du tot bist?"), für die GS sollte immer irgendwo noch ein Platz im Schuppen sein...)

    99-11 Honda XR500R (für den gröberen Dreck; ist dann vom Käufer liebevoll 1a restauriert worden!)

    seit '09 XCh (wieder ein "kann-zeimlich-alles-ein-bißchen-Moped, nicht absehbar, daß die mich auf eigenen Reifen verläßt; gibt ja auch fast nix vergleichbares, daß Ersatz sein könnte)

    seit '11 Mountainbiken greift Raum in der Reiseenduro-Clique...

    seit '12 Zugriff auf eine Vespa P200E (reng-teng-teng - herrlich anders, herrlich unvollkommen)

    seit '14 Pate einer DAKAR (hat der bEva wieder den fast abhanden gekommenen Spaß am Motorradfahren vermittelt)

    seit '17 Ein einfaches altes Rennrad wertet/weitet den Fuhrpark auf/aus und beansprucht seinen Anteil an der Freizeit - gut für's Herz-Kreislaufsytem ;-)

    und was dann? Könnte mir vorstellen, dazu mittelfristig einen Sportler, Tourensportler mit 2 bis 3 Zylindern dazuzustellen. Völlig überflüssig, komm ja so kaum genug zum Fahren, aber einfach so. Weil ich mal Lust auf Straßenmoped habe. DAnn schließen sich da Zeit-Platz-Geld-Diskussionen an, aber das ist eine andere Geschichte, die sich er in anderen Freds ausgiebig bereits thematisiert wird.



    könnte noch ergänzt werden um halb-peinliche Photos ;-)

    Gruß duneseeker


    "Werd' endlich erwachsen!"

    "War ich schon mal.... war doof."

    :wave:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von duneseeker ()

  • Hallo

    Mit 15 Mopedfahrerlaubnis gemacht.

    Mit der Jawa Pionier meiner Mutter umhergefahren wenn ich durfte und mit dem Simson "Spatz" meiner Schwester.

    Mit 16 die Motorrad Fahrerlaubnis.

    Eine gebrauchte MZ ES 150 gekauft.

    Mit 18 diese verkauft und eine MZ ETS 250 (gebraucht) gekauft.

    1975 verkauft weil zur NVA.

    1977 eine neue MZ TS 250/1 neu gekauft,bis 1986 diese gefahren,wegen Familie und Kindern verkauft und bis 2001 nicht mehr gefahren.

    2001 eine MZ SX125 für meinen Sohn gekauft (mit der ich auch gefahren bin)

    2004 die 125 er verkauft und die F650 gekauft (Baujahr 2001)

    Seit dem keine Änderungen mehr.

    Gruss Roland

  • Hallo zusammen.

    hier mein "Werdegang", passend zum Tag der deutschen Einheit :-) :


    1975 Simson Habicht (s.u.)

    1977 MZ TS 150

    1983 MZ ETZ 250

    1989-1996 Große "Wende-Pause"

    1996 Yamaha XJ 600

    1997 Yamaha XJ600 (weil alte Crash...)

    1998 Simson Schwalbe (1980) (Yamaha ist geblieben, Schwalbe habe ich natürlich noch heute...)

    2006 MZ ES 250 (1961) (Yamaha ist geblieben, MZ habe ich natürlich noch heute...)

    2009 Simson Star (1970) (Yamaha ist geblieben, Star habe ich natürlich noch heute...)

    2011 BMW R 1150 GS (Yamaha verkauft)

    2017 BMW F 650 GS, gehört aber "eigentlich" meiner Frau :-)


    Roland : 1979 in Schleiz müssen wir uns eigentlich gehtroffen haben... ;-)


    P1170475.JPG

  • Bei mir war's nicht so viel. Die linke Schmette hat mich lange beschäftigt (Simson SR2E).


    schmetten.jpg


    Als Wanst (ca. 85?) bin ich mit der durch unseren Garten gefahren. Danach war sehr lange Pause. '96 habe ich angefangen, sie zu restaurieren. Dann ging das Studium los, erst mal 5 Jahre Pause. Dann hatte ich eine Wohnung, 2003 habe sie nachgeholt und fertig gemacht. Dann wieder zu meinen Eltern gestellt. Umzug, Umzug, Arbeiten.


    2013 habe ich dann den Motorradschein gemacht. Zwei Kumpels haben mich angefixt. Ein halbes Jahr hatte ich die GS500 vom Kumpel und mal kurz Dr. Big. 2014 habe ich meine F gekauft.


    2014 habe ich auch meine Schmette nachgeholt, ich hatte endlich eine Garage. Es war viel kaputt: Der Tank war verkeimt, der Kolben fest und als ich den Zylinderkopf wieder festschrauben wollte ist mir ein Gewinde im Motor ausgegnaddelt. Ich hatte noch nen Ersatzmotor da, ich hatte aber absolut keinen Bock auf Schrauberei. Ich wollte fahren. Ich habe sie und nochmal das halbe Moped in Ersatzteilen dazu verkauft.

  • 1988 - Kawasaki GPZ 500 - sah eher bei mir wie ein Bobby Car mit 2 Rädern aus bei 192 cm - Höhe nicht Breite
    1990 - Kawasaki ZZR 600 - meine Frau wollte auch mal mitfahren, war mir aber zu sportlich, wenn auch Viele jetzt wohl darüber schmunzeln.
    1992 - Suzuki DR 800 BIG - nach dem Unfall mit der ZZR noch ein Versuch wieder Fuß zu fassen

    2017 - BMW F 650 GS - Als Wiedereinstieg habe ich mich von der Optik, der Haptik und der für mich mehr als ausreichenden Fahrleistung etc. meiner "Resi" direkt um den Finger wickeln lassen. :love:

    Ich hoffe wir werden noch einige schöne Jahre und Touren mit Resi haben!

    - Forscher haben herausgefunden... Sind dann aber auch wieder hereingekommen! -

    :bikenrw:

  • Hallo,

    dann will ich mich auch mal beteiligen und überlegen wie das damals war....


    1992- Puch X50 3M, Mofa, lief aber original 45 km/h

    1993- Vespa PK50XL (vor 3 Jahren verkauft wg. Platzmangel)

    2007 habe ich dann den Motorrad- Führerschein gemacht weil ich meinen Traum erfülle wollte, nämlich eine

    650GS oder Transalp zu fahren. Musste für den A1 allerdings Fahrstunden nehmen auf einer Kawa ER6N, weil man die Prüfung auf einer Maschine mit mehr als 60?? PS machen musste. Die in der Fahrschule vorhandene 12er GS war mir nach genauerer Betrachtung viel zu imposant. Der Fahrlehrer war total Japaner Fan und hatte mich dann bestärkt eine 650er Bandit zu kaufen. Im Nachhinein nicht die beste Entscheidung. Der Motor brillierte zwar mit perfektem seidigem Lauf, ABS war auch vorhanden, aber insgesamt zu schwer, unhandlich mit den Brückenstein Reifen, und braucht eigentlich zu viel Drehzahl. Hatte damals aber auch nicht viel Geld, die 650er GSen waren immer noch gut 1000€ teurer als die Banditen.

    2008- Suzuki Bandit GSF 650S

    2012- Honda CBF1000F

    Nach der Bandit mit 86PS wollte ich nichts mehr mit weniger, und die Tests in der Motorrad bescheinigten gutes Handling,

    druckvoller und gutmütiger Reihenvierer mit Honda üblicher Zuverlässigkeit.

    Probefahrt gemacht und dann 2 Wochen später gekauft. Heizgriffe und Kofferset habe ich dann 1 Jahr später zugekauft und selbst montiert. 25.000km und einige Touren später im Jahr 2015 verkauft.

    2012- BMW F650GS für meine Frau gekauft

    Einiges dran gebaut und schon ziemlich viel selbst repariert....jaja, die Einzylinder brauchen Liebe

    2015- BMW R1200GS K25

    2016- BMW F700GS (Maschine meiner Holden, fahre aber auch selber gerne damit)