G650GS - Drehzahlmesser spinnt

  • Liebe Leute in diesem Forum:

    Ihr seid spitze, der Hammer, wie viele sich hier mit mir zusammen den Kopf zerbrechen!

    Gerne !

    Das ist ja auch mal eine Herausforderung - hoffen wir für die Geldbörse , dass es nicht das BMS ist !

    Der KW Sensor ist auch schon teuer genug ! ( und der ist es hoffentlich auch nicht .....)


    Den Regler halte ich nach deinen Messungen erst Mal für ok, es sei denn,

    der muss auch erst richtig heiß werden um den Fehler zu produzieren,

    solltest du also mal länger fahren , der Fehler tritt wieder, auf bitte dann nochmals direkt die Spannung messen.

    temperaturabhängige Fehler sind gemein :angry:


    Dann warten wir mal auf den Fullreset ! :thumbsup2:


    :wave:


    Mac

  • hier habe ich etwas ähnliches gefunden : ( allerdings f650gs )


    Drehzahl spinnt

    :thumbsup2: Super Mac.


    Da sind sogar zwei Sachen beschrieben.

    1. die Tachoeinheit, welche man mindestens bei der F650 GS und Dakar (vom hörensagen) ohne Probleme abhängen kann (wobei das irgendwie komisch ist, weil das BMS das Tachosignal via Tachoeinheit bekommt.)

    2. die Sache mit der Scheuerstelle. Selbiges ist hier https://www.f650gs.crossroadz.com.au/WiringRepair.html beschrieben.

    Habe mir auch schon mal das nötige Reparatur- und Verstärkungsmaterial zugelegt.

    DSC06080.jpg

  • So, alles gelesen und gesehen. Besonders die Bilder von dem Brandschaden, da gruselts mich ja. Wo grabt Ihr sowas aus ey, Wahnsinn!


    Der Fehler im Video is meinem doch sehr ähnlich. Na dann muss ich wohl den Kabelbaum nochmal richtig auseinander nehmen. Bisher hab ich nur ne flüchtige Sichtprüfung gemacht, hier muss ich nochmal deutlich nacharbeiten.


    Kann ein paar Tage dauern, bis ich dazu komme, melde mich dann.

    Vielen Dank erstmal!

  • Noch ein Video, leider auch ohne Lösung. (im Englischen ist Tachometer == Drehzahlmesser)


    Wechsel von Instrumenteneinheit, Pickup und ABS/Geschwindigkeitssensor half am Ende.

    http://www.f650.co.uk/forums/s…vs-than-actual-revs/page2


    Noch mehr geplagte. The plot thickens as they say. Bei einem half der Wechsel des BMS. Bei anderen war es auf ein schlechte 12 Volt Spannung zurückzuführen (Batterie, Kabelbruch, loser Kontakt).

    http://advrider.com/index.php?…ms-on-2006-f650gs.462686/


    Jemand sagt, er hatte das Problem weil Kerzenstecker oder Kerzen nicht richtig entstört gewesen waren:

    http://f650.com/forum/showthre…l-Problems-on-2006-F650GS


    Hier schien auch das Wechseln der Instrumenteneinheit gie Lösung gewesen zu sein:

    Zu hohe falsche Drehzahlanzeige (von Motor-Stottern bis Anspring-Verweigerung)


    War irgendwann weg. Link zu anderen Fäden wo der Kupferwurm drin war:

    http://f650.com/forum/showthre…ed-ignition-trigger-issue


    (Notiz an mich selber. Bei Winterinspektion Kabelbaum prüfen siehe http://f650.com/forum/showthre…ff-the-bike!-FIXED!/page2 und http://f650.com/forum/showthre…-wires&highlight=chaffing)

  • Hinweis: Vor allem die Kabel des Zündschloss sind immer wieder für einen Kabelbruch gut.


    Schau dir auch das "Single page BMS / Dash / ABS Interconnection Diagram" deines Modelljahrs an und Versuche die 12V Spannung möglichst nahe bei BMS, Instrumenteneinheit etc. zu messen.

    https://www.f650gs.crossroadz.com.au/AboutWiring.html


    So, nun viel Spass 8-) und noch wichtiger viel Erfolg :clover::victory: bei der Fehlersuche. Einfach Familie :partydance:, Hund :dog: Job :hammer: sowie Pausen :prost: nicht vergessen. Man liest sich. :wave:

  • @Köfferli,


    sehr gute Zusammenstellung :ok: - wie immer ist man doch nicht alleine...

    dieses Aufreiben des Kabelbaums am Federbein- ( Versteller ) ist schon heftig, da sollte man echt ein Auge drauf haben.

    Bin gespannt ob vielleicht in diesem Fall was dabei ist...


    Vielleicht ist es auch eine kalte Lötstelle im BMS , habe ich gerade wo gelesen....kann man auch reparieren ( lassen ) :whistle:


    Sollten es hier doch noch zu einer guten Lösung kommen, gehört die IMHO eigentlich sofort ins F-Wissen.


    Viel Erfolg bei der weiteren Suche !


    :wave:


    Mac

  • Hallo

    Schätzeisen würde da Eckart sagen

    Die Referenz ist mir ja direkt peinlich, aber ich kann mich den Schlussfolgerungen nur anschließen.

    Dennoch vermute ich, dass es kein Problem der Stromversorgung ist, aber man weiß ja nie !

    Mindestens die Batterieklemmen sollten kontrolliert werden.

    Die Vermutung lag nahe, dass Späne o.ä. am Kurblwellensensor haften, und diesen so verwirren.

    Die Tatsache, dass keine Späne gefunden wurden, bedeutet ja nicht, dass da alles in Ordnung sein muss.

    Ab einer Drehzahl von knapp unter 4000 spinnt der DZM, springt nach oben, die Begrenzerlampe geht an, und die Karre stottert, wahrscheinlich weil der Begrenzer begrenzen will. Es passiert in allen Gängen, und ist definitiv drehzahlabhängig.

    Zur Liste der Links nochmal ein Betrag aus dem Forum: Drehzahlgeber Fehler und Startprobleme

    Da wird auch ein bisschen auf den Eintrag im

    Fehlerspeicher

    eingegangen, obwohl ich nicht sicher bin, dass es sich um den gleichen handelt.


    Eckart

  • Hallo,

    jetzt gebe ich auch meinen Senf dazu:

    Vor etlichen Jahren, mit meiner F 650 GS (BJ2003) hatte ich ein ähnliches Problem:

    Nach einer Regenfahrt und einer kleinen Pause ist meinene F nicht mehr angesprungen. Zur Werkstatt eingeschleppt. Dort wurde der Kurbelwellensensor als Fehler diagnostiziert, gereinigt und die Maschine lief am folgenden Morgen supper.

    Aber ich sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Nach ca. 4 Stunden im strömendendem Regen Ausgehen im Leerlauf & Startunwilligkeit. Maschine endlich ans Laufen gebracht. Drehzahlmesser spinnt. Pendelt zwischen 0 und rotem Bereich ohne das der Motor dementsprechen dreht. (Dazwischen Aussetzer.) Mit viel Glück bin ich bis zur nächsten größeren Stadt gekommen. Dort liegengeblieben und wieder zu (einer anderen) BMW Werkstatt transportiert. Dort wurde wieder der Fehlerspeicher ausgelesen. (Viele Meldungen) Der findige Mechaniker hat den Kabelbaum in der Höhe des Handrads zur Verstellung der Federvorspannung geprüft. Durch wackeln konnte der Motor wieder ans normale Laufen gebracht werden. Kabelbaum wurde (in meiner Abwesenheit) geflickt.

    Zu Hause habe ich noch 2 Scheuerstellen rechts unter der Sitzbank gefunden und isoliert.

    Danach war über 50.000 Km alles OK.


    Viel Spaß bei der Fehlersuche

    Herbert

  • Mit spannendem Überfliegen lese ich hier die Beiträge mit und möchte auch mein Halbwissen oder Kommentar zum Thema „Messung mit dem „Schätzeisen“ oder digitalen Multimeter“ geben:


    Das hatte mal mein BMW-Meister geäußert, wenn es um das Thema Fehlersuche bei Wackelkontakt ging:

    Die digitalen Multimeter-Dingens wären da viel zu träge, wenn kurzzeitige Flackerspitzen im Stromlauf auftauchen.

    Da sind die alten analogen mit den Zeiger besser. Am Zeigerzucken kann man da eher was erkennen oder deuten. Die neueren digitalen Messanzeigen werden mit einer Trägheit durchspeist. Sonst würden die Zahlen häufig nervös umher flackern.

    Als also Schlussfolgerung ist so ein digitales Messgerät nicht gerade optimal bei Messungen, um Wackelkontakte aufzuspüren …. :dunno:

  • Als also Schlussfolgerung ist so ein digitales Messgerät nicht gerade optimal bei Messungen, um Wackelkontakte aufzuspüren ….

    Zustimmung !

    Allerdings nutze ich oft bei meinem digitalen MM den Durchgangsprüfer ( Audio ) für Wackelkontakte , dann benötige ich auch keine träge Anzeige nur ein gutes Ohr ;)

  • UPDATE !


    So, Batterie 48 Stunden abgeklemmt (beide Pole), eben wieder angeklemmt und losgefahren, Fehler war sofort wieder da, bin nach 2 km wieder nach Hause. Meine wilde Theorie/Beobachtung, dass der Fehler nach Batterieabklemmen/Reset für die ersten Kilometer erstmal weg ist, ist also totaler Blödsinn. War beim letztenmal wahrscheinlich purer Zufall. :idiot:


    Ich interpretiere daraus, dass es sich somit nicht um einen Fehler handelt, der sich langsam (durch falsch gesammelte Werte) entwickelt, was ja auf ein fehlerhaftes Steuergerät deuten würde. Zwar kann das Steuergerät nicht mit letzter Sicherheit als Fehlerquelle ausgeschlossen werden, aber die Chancen stehen gut, dass es i.O. ist. :thumbup:


    Als nächstes nehme ich mir den Kabelbaum vor. Ich werde alle Kabelbinder, Stecker und Kabel des Hauptstrangs von unten her lösen, und mich nach oben bis zum Steuergerät vorarbeiten. Direkt 2cm hinter dem Stecker vom Steuergerät habe ich heute schon eine kleine Scheuerstelle gesehen. Ich kann schon das Kupfer sehen. Bestimmt ist im Bereich des Handrades für das Federbein noch mehr los. Überhaupt macht mir die Verkabelung in diesem Bereich einen sehr schlampigen Eindruck. Einzelne Kabel sind einfach nur mit billigem Textilband umwickelt. Im Inneren, z.B. unter der Sitzbank lasse ich mir das ja noch gefallen, aber der Bereich in Motornähe und Handrad ist schon sehr witterungsempfindlich, für mich nicht nachvollziehbar, warum hier keine vernünftige Kabelummantelung vorhanden ist. Einfach nur billig das Ganze! :doh:


    Drückt mir die Daumen, dass ich was finde!

    Ich melde mich wieder ... :cry1:

  • Hallo Reiner!

    Direkt 2cm hinter dem Stecker vom Steuergerät habe ich heute schon eine kleine Scheuerstelle gesehen.

    Habe den Kabelbaum meiner 650GS ebenfalls auf Scheuerstellen überprüft und bin fündig geworden: Am Kabel zum Stecker des Steuergerätes ist die Textilummantelung durchgescheuert, das blaue Kabel sichtbar (bei km 18800). Die Stelle hinter dem Handrad und weitere exponierte Stellen sind ohne Befund.


    Hoffe Du findest den Fehler bald.


    bob-muc

  • UPDATE


    So, da bin ich mal wieder. Leider hatte ich immer noch keine Zeit mir den Kabelbaum genauer anzugucken. Ist auch ganz schön kalt draußen und ich habe ja immer noch keine Garage. Um das genauer zu checken muss ich das Moped in den Keller holen. Das ist etwas mühsam, werde ich aber wahrscheinlich in den nächsten Tagen machen.


    Heute habe ich noch mal spontan was anderes ausprobiert, was irgend einer von Euch hier schon gepostet hat : ich habe heute einfach mal die Tachoeinheit abgenommen und habe versucht zu starten. Siehe da, die Kiste läuft auch ohne Tacho. Also schnell Klamotten angezogen und die einzige Stunde Sonne heute Nachmittag ausgenutzt. Habe mehrmals während der Fahrt den Tacho angesteckt und wieder abgezogen, immer wenn der Tacho abgezogen war trat der Fehler nicht auf und ich konnte ganz normal fahren. Wenn ich die Tachoeinheit dran stecke ist der Fehler sofort wieder da.


    Das deutet jetzt doch sehr auf die Tachoeinheit als Fehlerquelle hin, oder was meint ihr? Schade eigentlich, denn das Ding kostet über 360 €. Ich werde versuchen, mir eine Tachoeinheit von einem Kumpel zu leihen, der eine Sertao fährt. Dann kann ich sicher sein dass es nicht doch eventuell irgendwo in der Zuleitung zum Tacho ist, sondern wirklich der Tacho. Wenn es so ist, werde ich am Ende nicht drumrumkommen einen neuen zu bestellen, mal sehen. Ich forsche weiter.

    Was sagt Ihr dazu?

  • Hallo,


    ich denke Köfferli kann dir hoffentlich helfen :g:, wenn du dir ein zerlegen der Einheit zutraust.:whistle:


    Tachoeinheit


    Es könnte hier ebenfalls eine kalte Lötstelle / oder sonstige Kontaktprobleme vorliegen.


    Kabelbaum und Stecker würde ich auch ( leider aufwendig ) prüfen.


    Viel Erfolg bei der weiteren Suche !


    :wave:


    Mac