Wintertouring - Tricks, Erfahrung, Streusalz?

  • Skitreiben am Arber, Hochwasser am Weltenburger Donaudurchbruch und Abschlußsauna in der Fränkischen Schweiz -

    Wintertouren haben ihren eigenen Charme.

    OK - wenn man das, was 2017 / 2018 grad läuft, als Winter bezeichenen möchte...


    Was habt Ihr für Tricks in der nicht ganz so warmen Jahreszeit?


    Hier meine ersten eigenen Erfahrungen:


    Reifen:


    K60 Scout waren schon mal eine gute Entscheidung.

    Sicher auf feuchter und nasser Straße, in Schnee und Schlamm nicht ganz verloren, und bei trockener Straße durchaus auch OK.

    Komfort und Laufgeräusch überraschend akzeptabel.


    Jedoch: Man fährt im Winter doch nicht so aggresiv in die Kurven wie auf trockener Straße, also laufen die Dinger mittig stärker ab.

    Wenn sie dann "viereckig" sind, dann neigt das Moped (unabhängig vom Reifentyp) nach meiner Beobachtung zum Flattern im Lenker.

    Ist nicht kritisch, aber lästig. Vor allem, wenn man sich die Unsitte angewöhnt hat, den Klapphelm in freihändiger Fahrt mit zwei Händen einzurasten....

    Vielleicht probiere ich das nächste Mal Conti TKC 70, die sollen mittig verschleißfester sein.



    Licht:


    Mit Originalscheinwerfern macht es keinen Spaß.

    Wennn dann noch Salz auf die Streuscheibe brennt, ist es ganz aus. Also immer schön sauber halten.

    Ich hab' mir Louis "Fixlights" als "Positionsfluter" montiert. Die sind besser als das Original Fernlicht (sic).

    Leider ist die Zulassung derzeit etwas unklar, und neu sind sie nirgends mehr zu kriegen.

    Nachts schalt ich die Dinger aber bei Gegenverkehr aus. Da hilft dann nur bremsen auf max 60, wenn man am Gegenverkehr vorbei ins schwarze Loch fährt.

    Auf einsamen Kurvenstrecken sind die Dinger aber echt spitze.



    Visier:


    Integralhelm mit Pinlock ist ganz ok, so lange es halbwegs trocken ist.

    Bis unter den Gefrierpukt bleibt die Scheibe sauber.

    Bei Feuchte fängts schon unter 5° an, innen zu beschlagen.

    Vorgestern bin ich eine Stunde zu Nacht und Nebel durch Bayerwaldkurven, da war's endgültig Ende mit Spaß.

    Dann beschlägt es auch noch von außen.

    Dauernd innen und außen gleichzeitig Wischen geht nicht, also mit offenem Visier bei 30 km/h um die Ecken tuckeln.

    Da hilft nur ein orts- und kurvenkundiger Eingeborener mit PKW, an dessen Fersen resp. Rücklicht man sich heften kann, und selbst da hab ich in manch enger Kehre den Kontakt verloren.


    In der obligatorischen Forumssuche vor diesem Post habe ich von offenem Visier und Crossbrille gelesen.

    Wäre wohl einen Versuch wert.

    Uvex bietet wohl einen Helm mit echter Doppelverglasung ("Polavison"), aber die 300,- sind schon fast ein halbes adaptive Headlight.



    Jetzt kommt meine wichtigste Frage:

    Was macht das Streusalz mit unseren Mopeds? :g:


    An Stiefeln, Top-Case und Hosenbeinen seh' ich, daß auch bei 3°+ des Abends schon ordentlich aufgesalzen wird.

    Mein Dakar hat jetzt 85 Tkm auf der Uhr, davon 15 im letzten Jahr.

    Wenn ich so weiter fahr, dann hat sie in 3 Jahren bei 120 Tkm das Gnadenbrot verdient.

    Das Risiko hält sich also in Grenzen.


    Alu wird häßlich - damit kann ich leben.

    Die Kette kriegt Sägekettenöl satt - lieber einmal öfter. Oberflächlich zeigt sie immer noch Rost, aber das tut der Funktion keinen Abbruch.


    Seit meiner ersten Salztour hatte ich schon zwei Elektrikstörungen:

    Einmal im Bereich Zündleitung / Zündkabel:

    Ärger / Luft / Wasser / Dreck / Eis im Kraftstoffsystem?

    und jetzt zunehmend Aussetzer des Tachometers.


    Das muß nicht beides am Salz liegen, kann aber.

    Ich habe mal 3 Jahre lang Winterdienst mit meinem Traktor gefahren, seitdem werd' ich mit der Elektrik von dem Teil nicht mehr froh.


    Was leidet sonst noch an Streusalz?

    Radlager? Schwingenlager?


    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Konserviert Ihr Eure Mopeds vor der Wintertour?

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Moin,


    warum genau soll deine Dakar bei 120tkm jetzt ihr Gnadenbrot verdient haben? wenn du 250tkm geschrieben hättest vielleicht, aber mit 100tsd ist die doch grade eingefahren :wink:


    aber zum Thema:

    ich "dusche" meine F bzw alle wichtigen unbewegten Teile inkl. Verkleidung und so im Winter zu Beginn mit WD40.

    Lager gerne vorher nochmal gründlich von innen fetten und dann von außen mit Spüh-Film (zb Silikonspray oder so) zusätzlich behandeln um das eindringen von Salz zu verhindern.

    Bei Felgen und so hilft eine gute Dreckschicht unter dem WD40 zusätzlich.
    Zwischendurch, wenn es deutlich über 0°C hat mit Gartenschlauch gründlich abspülen und die obige Prozedur wiederholen (Wobei ich dann die Lager nur von Außen mache).


    Nach dem Winter dann alles mögliche oder wo man eh dran muss/will öffnen, reinigen, neu fetten, fertig.


    Scheinwerfer hast du ja selbst schon ok gelöst, vielleicht kannst du die so stellen, dass sie nicht so arg blenden und dennoch die Sicht verbessern? oder zumindest den einen und dann getrennt schalten oder so?


    Reifen gibt es ja auch schon reichlich Infos zu...


    Gründe fürs Elektronik-Problem würde ich jetzt erstmal nicht beim Salz suchen, wenn eher im Bereich Blinker/Rückleuchte oder ABS, eben die Sachen, die wirklich mit Salz in Kontakt kommen.


    Gute Fahrt

  • Hi, am Motorrad sprühe ich alles dick mit Konservierungsöl ein. Danach haftet zwar der Dreck besser,aber egal. Ich gehe einmal die Woche abdampfen, nur mit klarem Wasser. Alle zwei Wochen komplette Reinigung und neu Ölung. Die Pegaso hat erstklassiges Licht, da gibt es keine Probleme. Elektrik wird von mir mit Balistol geflutet. Ich nehme KEIN WD40, das verflüchtigt sich meiner Meinung nach eher. Wenn du Probleme mit dem Pinlock hast, prüfe das mal.


    Gegen das eckig fahren kannst nix machen, außer Kurven räubern. ;)

  • mit 100tsd ist die doch grade eingefahren

    OK, dann lohnt es sich ja doch, sich etwas mehr Gedanken über die Pflege zu machen :eek:


    Lager gerne vorher nochmal gründlich von innen fetten

    Ich seh' grad', daß BMW so gnädig war, Standardlager der Dimensionen 6203 / 6204 in den Rädern zu verbauen.

    Die kosten bei meinem Hoflieferanten als edles SKF 2RSH 3,69 € das Stück.

    Mit Lebensdauerfettfüllung und nageneuer unverhebelter Dichtlippe.

    Da werd ich mir für den Frühjahrsreifenwechsel welche parat legen.


    Wozu sind dann noch Wedis drin? Doppelt gemoppelt?

    OK, wenn durch den Wedi Dreck kommt, ist das Lager selber noch immer geschützt.

    2,10 das Stück - keine weiteren Fragen


    wedi AS30x40x7 1+1 x hinten

    6204 2RSH 2x hinten

    Lager 17*40*12 aka 6203 (nehm ich auch in 2 RSH) 2 x hinten + 2 x vorne

    Wedi AS25x40x7 1 x vorne (ET 17 im Bild könnte auch noch mal eine Wedi sein, ich nehm' also 2)


    37 € für kpl. neue Radlager - eine Sorge weniger :thumbup:


    Elektrik wird von mir mit Balistol geflutet.

    Wie machst Du das konkret?

    Mit Spray? Oder wirklich tauchen / auffüllen?

    was alles? Motorsteuerung auch? Elektronikbox?

    Stecker alle trennen und innen rein, oder nur außen drauf?

    WD40 vs Balistol vs Kontaktspray?

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Uvex bietet wohl einen Helm mit echter Doppelverglasung ("Polavison"), aber die 300,- sind schon fast ein halbes adaptive Headlight.

    Gibts die immer noch bzw wieder? In meiner Jugend hatte ein Freund so einen Helm (ich spreche hier über den Zeitraum Mitte der 90er) und hat auf diesen geschworen. Das ist dann allerdings irgendwann eingestellt worden und Jahre später kamen dann die Pinlocks raus. 300€ sehe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so als ein Argument dagegen, ein entsprechend hochwertiger Helm kostet zum teil sogar deutlich mehr, ich habe glaub noch nie nennenswert weniger für einen Helm ausgegeben (liegt aber weniger an meinem "Luxusverlangen" sondern einfach daran das ich so einen riesigen Helm brauche und es diesen meist nur von den "Spitzenherstellern" im "Topmodell" gibt und damit die Auswahl im Normalfall ohnehin auf Schuberth (kauf ich nie wieder!!!) und 3 oder 4 andere Helme beschränkt ist).

    Ansonsten habe ich mit den Pinlocks eigentlich andere Erfahrungen gemacht, die haben auch bis knapp unter 0°C bei mir recht gut funktioniert vorausgesetzt das sie entsprechend richtig sitzen und das machen sie nur eine gewisse Zeit bis sie "ausgeleiert" sind und dann neu gekauft werden müssen, genauso wie es noch andere Faktoren gibt die die Lebensdauer massiv verkürzen.


    Nachtrag 1:

    Ich hab gerade mal gegoogled: Ich habe auf die schnelle nur den UVEX Boss 3000 gefunden, leider keinen Shop der diesen hat. Ich vermute also das dieser Helm eingestellt ist. Polavision bezeichnet auch nicht das Doppelvisier sondern so nennt UVEX jedes Visier das eine polarisierung hat (etwas das allerdings auch sehr sinnvoll ist)


    Nachtrag 2:

    Ich habe jetzt noch den UVEX Boss 520 und 525 gefunden, allerdings diese auch nur gebraucht und nicht neu

  • Wintertouren haben ihren eigenen Charme.

    Ihren eigenen Charme, wobei mir der Charme von Sommertouren lieber ist, aber als harter Kerl ...

    Diese Reifen habe ich auch auf der F800GS, wobei sich der nur über das Profil als M&S qualifiziert, d. h. es ist kein richtiger Winterreifen und von daher verbieten sich (für mich) Fahrten über Glatteis und Schnee (aber heute die Fahrt zur Arbeit: trocken bei -4°C ... allerdings haben solche Fahrten vielleicht nicht den Charme, vom dem Du sprichst).

    An das Laufgeräusch gewöhnt man sich.

    Das mit den eckigen Reifen habe ich auch sonst, aber dass ist so, wenn man in einer Großstadt wohnt, die überdies nur von Flachland, maximal Hügeln umgeben ist. Flattern habe ich deswegen nicht, allerdings ist die Reifenausführung für die F800GS auch ein wenig anders als für die Einzylinder.

    Licht:


    Mit Originalscheinwerfern macht es keinen Spaß.

    Wennn dann noch Salz auf die Streuscheibe brennt, ist es ganz aus. Also immer schön sauber halten.

    Das Licht der F800GS ist schon etwas besser als dass der Einzylinder. Daher komme ich ohne Zusatzscheinwerfer aus, ...

    Nachts schalt ich die Dinger aber bei Gegenverkehr aus. Da hilft dann nur bremsen auf max 60, wenn man am Gegenverkehr vorbei ins schwarze Loch fährt.

    ... zumal ich Nachtfahrten über Land zu vermeiden suche, vor allem wegen der lieben Tiere.

    Visier:


    Integralhelm mit Pinlock ist ganz ok, so lange es halbwegs trocken ist.

    Bis unter den Gefrierpukt bleibt die Scheibe sauber.

    Bei Feuchte fängts schon unter 5° an, innen zu beschlagen.

    Mein Arai Tour X ist da recht luftig und obwohl der Pinlock bietet (ist dabei, müsste man anbringen), komme ich ohne aus. Wenn es zum Beschlagen des Visiers kommt, öffne ich es etwas. Wegen der recht großen Windschutzscheibe zieht es dann auch nicht gleich kalt rein.

    In der obligatorischen Forumssuche vor diesem Post habe ich von offenem Visier und Crossbrille gelesen.

    Wäre wohl einen Versuch wert.

    In jüngeren Jahren bin ich mal einen Winter mit Crossbrille und Jethelm gefahren, was mir eine Nasennebenhöhlenentzündung eingebracht hatte, die auszukurieren fast ein Jahr gedauert hat. Ich würde deshalb von diesem Versuch abraten.

    Alu wird häßlich - damit kann ich leben.

    Dann sind wir schon zwei, aber vom Lesen kenne ich viele, die das ganz anders sehen.

    Die Kette kriegt Sägekettenöl satt - lieber einmal öfter.

    Meine Kette kriegt das gleiche wie immer, nämlich Kettenspray, vielleicht ein bisschen öfter als im Sommer, an den Kilometern gemessen.

    Gründe fürs Elektronik-Problem würde ich jetzt erstmal nicht beim Salz suchen

    Ich auch nicht, denn die wichtigen Verbindungen der Elektronik sind abgedichtet.

    Elektrik wird von mir mit Balistol geflutet. Ich nehme KEIN WD40, das verflüchtigt sich meiner Meinung nach eher.

    WD40 vs Balistol vs Kontaktspray?

    Ich würde da nur Kontaktspray verwenden. Öle und Fette sind Gift für die Elektrik, weil sie Nichtleiter sind - das ist sowas wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Kontaktspray ist im Wesentlichen Kontaktreiniger, der naturgemäß flüchtig ist. Wende ich aber auch erst an, wenn sich Störungen abzeichnen und das ist so oft ja nun nicht.


    Eckart

  • Ich würde da nur Kontaktspray verwenden. Öle und Fette sind Gift für die Elektrik, weil sie Nichtleiter sind - das ist sowas wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Kontaktspray ist im Wesentlichen Kontaktreiniger, der naturgemäß flüchtig ist. Wende ich aber auch erst an, wenn sich Störungen abzeichnen und das ist so oft ja nun nicht.

    Ich sehe das auch so, wobei das Caramba-Kontakspray, das ich grad habe, sich trotzdem irgendwie ölig zwischen den Fingern anfühlt.

    Aber die Steckverbinder der F650 scheinen mir auch im 2001er Baujahr schon sauber abgedichtet, so daß ich fürchte, da "auf Verdacht" mehr Schaden (an den Dichtungen) als Nutzen and den Kontakten zu stiften. Never touch a running System...

    Bei meinem alten Trecker waren das noch offene Flachstecker, aber der hat ja auch noch keine Motorelektronik.

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Diese Reifen habe ich auch auf der F800GS, wobei sich der nur über das Profil als M&S qualifiziert, d. h. es ist kein richtiger Winterreifen und von daher verbieten sich (für mich) Fahrten über Glatteis und Schnee (aber heute die Fahrt zur Arbeit: trocken bei -4°C ... allerdings haben solche Fahrten vielleicht nicht den Charme, vom dem Du sprichst).

    Es gibt den K60 auch als "Silica" mit echter Winterreifenmischung.

    Aber Heidenau empfiehlt die K60 Silica nur, wenn man schwerpunktmäßig unter 0° auf Glatteis fährt.

    Ich glaub', das war der Link, an den ich mich gehalten hatte:

    http://defylife.com/travel-gea…view-heidenau-k60-silica/


    Bei trockener Straße und Minusgraden greift der Scout auch.

    Bei planmäßiger Schnee- und Eisglätte bleib' ich dann doch lieber daheim - im Gegensatz zu Dir muß ich nicht mit dem Moped pendeln.

    Für eine kurze Zwischenetappe Schnee oder Eis - und vor allem auch bei nasser Fahrbahn - ist der Scout allemal besser als alles andere, was ich bisher drauf hatte.

    (Metzeler Tourance, Tourance Next, Prielli Scorpion Trail).


    Nach Weihnachten lagen bei uns 10 cm Neuschnee.

    Mein Sohn (auf der MZ, mit K60 Standard) und ich (auf der Dakar) haben uns dann den Spaß gemacht, das mal mit den Mopeds zu testen.

    Auf ebenem Teer und planem Schotter waren wir gleich, aber in Feldwegen mit Wasserlöchern und Spurrillen hab' ich mich mit der schwereren 650er keine 30 mehr gtraut - bin nicht mehr aus den Rillen raus gekommen. Der Junior hat mich mit der halb so schweren MZ locker abgehängt - aber vielleicht hatte der auch nur die besseren Nerven...

    Fazit: im lockeren Schnee macht die Gummimischung wenig Unterschied.


    Auf einer geräumten, nicht gestreuten, also glatt polierten, Steigung (ca 25 %) hab' ich dann die Haftgrenzen der Scout erreicht. Kurve, Gegenverkehr oder sonstige Hindernisse hätten dem Aufstieg ein Ende bereitet. Oder mich aufs Bankett verscheucht. Da wäre der Silica vermutlich im Vorteil gewesen.


    Was den Charme betrifft:

    Mein Traum wäre, die Ecken Europas zu erkunden (Petersburg, Schwarzes Meer, Portugal/Marokko, UK/Island).

    Ich hab' das über die Feiertage mal angeplant, aber unter 3 Wochen im Zeitraum Juni bis September brauche ich keine davon ernsthaft anzufangen.

    Doch diese 3 Wochen im Sommer am Stück werd' ich mir als Landwirt die nächsten 10 Jahre nicht leisten wollen.

    Aber wenn ich dann die Berichte von schottischem und isländischem Wetter lese, und dann im heimischen Winter aus dem Fenster resp aufs Thermometer blicke, ist der Unterschied gar nicht mehr so groß. So toure ich denn durch die Bajuvarischen Highlands und träume vom Eyjafjallajökull :-) 

    Und nachdem das gar nicht mal so schlecht läuft, kann ich mich auch mal an Passtraßen wagen, die sich vor die Fährhäfen des Südens gelegt haben. Aber aktuell soll's ja dahinter auch schütten.

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • wobei mir der Charme von Sommertouren lieber ist, aber als harter Kerl ...

    und da war ja noch das

    https://de.wikipedia.org/wiki/Elefantentreffen 


    Hinfahren und ein bißchen mit rumgurken tät' mich schon reizen.:dwarf:

    Aber dann auch noch im Zelt übernachten - :cold: - , da brechen dann doch die Warmduschergene durch.

    So weit ist ja nicht hin, und auf dem Weg da hin gibts sicher ein paar schöne warme Saunen :whistle:

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Es gibt den K60 auch als "Silica" mit echter Winterreifenmischung.

    Allerdings nicht für meine.

    Aber Heidenau empfiehlt die K60 Silica nur, wenn man schwerpunktmäßig unter 0° auf Glatteis fährt.

    Stimmt so nicht:

    Der K60 M+S Silica erreicht durch den Einsatz hochwertiger Silica - Mischung beste Traktionswerte auf kalter und nasser Fahrbahn. Die Reifen garantieren beste Haftung bei herbstlicher Witterung und winterlichen Straßenverhältnissen. Die Kombination des groben Profils mit dieser speziellen Gummimischung ermöglicht hervorragende Fahrleistungen im Winter.


    im Gegensatz zu Dir muß ich nicht mit dem Moped pendeln.

    Wenn es danach geht, stehen mir noch andere Verkehrsmittel zur Verfügung.

    Was den Charme betrifft:

    Mein Traum wäre, die Ecken Europas zu erkunden (Petersburg, Schwarzes Meer, Portugal/Marokko, UK/Island).

    Ich hab' das über die Feiertage mal angeplant, aber unter 3 Wochen im Zeitraum Juni bis September brauche ich keine davon ernsthaft anzufangen.


    Doch diese 3 Wochen im Sommer am Stück werd' ich mir als Landwirt die nächsten 10 Jahre nicht leisten wollen.

    3 Wochen sollte man für entferntere Ziele schon haben, es sei denn, man mietet vor Ort ein Motorrad.Im Süden gelegene Ziele muss man nicht im Sommer machen, im Gegenteil, es ist dann nicht zu heiß. Für die nördlichen Ziele trifft allerdings zu, dass man sie mit dem Motorrad sinnvoll nur im Sommer besuchen kann.

    Aber wenn ich dann die Berichte von schottischem und isländischem Wetter lese, und dann im heimischen Winter aus dem Fenster resp aufs Thermometer blicke, ist der Unterschied gar nicht mehr so groß.

    So ist es: Im Sommer ist es da nicht so heiß, im Winter aber nicht so kalt. Hier in Berlin herrscht Kontinentalklima, aber auf Island vom Golfstrom geprägtes Meeresklima, zumindest im Küstenstreifen.

    Wie wär's mit der Savalenrally (morgen geht's los aber ohne mich).

    Das müsste doch grundsätzlich zu Deiner Reisesaison passen und auch zum Thema des Threads ...


    Eckart



    PS: in der aktuellen MOTORRAD-Ausgabe wird über eine winterliche Hochzeitsreise ans Nordkap berichtet - Forenthema war das auch schon.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Eckart () aus folgendem Grund: PS

  • Wie wär's mit der Savalenrally (morgen geht's los aber ohne mich).

    Ha :-)

    aber das ist schon noch mal ne andere Liga .... und v.a. nicht direkt vor meiner Haustür.

    Aber auch da muß ich durch gesalzene deutsche Winterlande anreisen.

    Kommt auf jeden Fall auf meinen Wunschzettel :-)

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern: