Verbrauch F 650 ST mit >5l zu hoch?

  • Hallole,


    fahre seit einiger Zeit eine bereits etwas angejahrte F 650 ST. Soweit alles ok (springt ein wenig unwillig an). Aber was mich doch ein wenig wundert: Ich komme selbst bei meiner relaxten Fahrweise selten unter 4,5 l/100 km und oft ist es bei >5l/100km. Beim Sprintmonitor heißt es im Schnitt für dieses Modell 4,28 l/100km und da sollte ich eigentlich eher drunter liegen (meine Fahrweise, siehe oben).


    Zum einen frage ich mich, warum ich da soweit drüber liege, zum anderen gehöre ich zu der Spezies Motorradfahrer, die prinzipiell die Frage stellt warum denn so ein Gefährt (Motorrad ganz allgemein) mit der halben Leistung und einem fünftel des Gewichts meines PKW fast denselben Verbrauch haben soll/darf.


    Wie sind Eure Erfahrungen?


    Was sind denn mögliche Gründe, die den Verbrauch unbeabsichtigt hoch halten? (Ich fahre praktisch immer alleine, habe nur ein sehr kleines Windschild dran, Koffer nur wenn sie benötigt werden. Reifendruck ok, ...)


    Beste Grüße und gute und sichere Fahrt,

    Zwurgl

  • Sei zfridee



    Bj 99 und 130tkm


    Ohne koffer

    Ohne Licht und dezent sind auf der Landstrasse 3,5 möglich
    Dann hab ich aber statt 1,9v 2,2 h...... 2,5 v 2,9 h....und somit den geschönten Rollwiderstand vom Fahrversuch

    Real richtig 1,9 u 2,2.... sind 4,5 real mit
    Licht,ohne Koffer

    Sobald koffer dranne und noch Speed sinds aerdydamisch bedingt bis 7,5...was ich erfahrungsgemäß auch ok find...ist halt alte robuste vergaser statt neumodischem eingespritzen Elektroschrott:groupwave:

  • Tip noch

    Wenn meine bissle standzeit hatte oder auch nur Kurzstrecke...isses auch nackt bis 6,0

    Fahren und frei brennen...bewegung...eben nicht nur zur Eisdiele ums eck zum prahlen..wirkt wunder in sachen verbrauchssenkung

  • Zitat

    Ich habe keine Lösung,

    aber ich bewundere

    das Problem.

    Hängt bei mir über dem Schreibtisch. Zu diesem vermeintlichen Problem: wenn ich sparen will, nehme ich einen unserer Golf 7 (2l TDi) mit 150 PS. Der läuft im Bedarfsfall 212km/h und verbraucht im Geschwindigkeitsbereich der Ur-F, bzw. der ebenfalls vorhandenen ST weniger als 5l Diesel auf 100km und könnte noch eine Doppelkopftruppe transportieren.


    Wenn ich knapp vor 300km auf Reserve schalten kann, dann stimmt für mich der Verbrauch. Motorradfahren war noch nie ökonomisch.

  • Zur Frage

    Zum einen frage ich mich, warum ich da soweit drüber liege, zum anderen gehöre ich zu der Spezies Motorradfahrer, die prinzipiell die Frage stellt warum denn so ein Gefährt (Motorrad ganz allgemein) mit der halben Leistung und einem fünftel des Gewichts meines PKW fast denselben Verbrauch haben soll/darf.

    ist die Antwort

    Motorradfahren war noch nie ökonomisch.

    wohl mehr Philosophie als Erklärung.

    Die Antwort, was es nicht ist, ist vielleicht leicher als die, was es ist:

    Ohne Licht

    sollte eigentlich bei der Schaltung von Lichtmaschine und Regler keine Rolle spielen, weil die nicht verbrauchte elektrische Leistung in der Lichtmaschine verbraten wird und mechanisch bremsend wirkt. Mit einem Längsregler wäre das vielleicht anders, aber ich weiß nicht, ob der Unterschied deutlich messbar ist, denn die entscheidenden Einflussgrößen sind wohl andere.

    Kurzstrecke

    ist sicherlich ein erheblicher Punkt, wie ich auch selber in meiner Tankstatistik sehe. An Dich zurück die Frage nach einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen: Die einen kommen mit dem Motorrad nie über die Grenzen ihres Bundeslands hinaus, mit dem Auto machen die Auslandsreisen.

    Reifendruck ok

    OK im Sinne maximaler Haftung oder im Sinne minimalen Verbrauchs ?

    Denn für ein optimales Fahrverhalten sollte man den empfohlenen Reifendruck haben, für minimalen Verbrauch allerdings eher den maximal erlaubten. Ein zu geringer Reifendruck bedeutet immer Mehrverbrauch und von Ausnahmesituationen abgesehen auch schlechteres Fahrverhalten.

    habe nur ein sehr kleines Windschild dran

    Bekanntlich hat ein Motorrad einen sehr schlechten Cw-Wert, was sich nur deshalb nicht so schlimm auswirkt, weil die Frontfläche insgesamt klein ist. Eine nicht zu große Scheibe könnte durchaus zu einer Verbesserung beitragen.


    ist halt alte robuste vergaser statt neumodischem eingespritzen Elektroschrott

    Nicht zuletzt nutzt Du ein Motorrad mit veralteter Technik, denn es ist ja nicht so, dass es da in den vergangenen Jahrzehnten keinen Fortschritt gegeben hätte, sowohl beim Motorrad als beim Auto und vielleicht hast Du einen Motorrad-Fast-Oldtimer mit einer aktuellen Limousine verglichen ?

    Und so oft wie man von Vergaser-Problemen liest und wie selten von Problemen mit der Einspritzung (gut, die Einzylinder hat gelegentlich ein paar Macken, aber die Elektronik meiner F800GS hatte noch nie eine Störung)...


    Eckart

  • Hi Zwurgl, meine F650 Bj.97 sprang auch etwas widerwillig an.Ein neuer Luftfilter und neue Iridiumkerzen wirkten Wunder.Auch nach längerer Standzeit springt sie bei warmen Temperaturen ohne Choke auf Knopfdruck an.Kleine Ursache, große Wirkung und das begünstigt bestimmt auch den Spritverbrauch. Gruß

    Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.

  • Relevanzvergleich

    R100RS benötigt maximal 5,8 mit der großen Windjammer,von BMW damals im Windkanal entwickelt,unerheblich ob Koffer oder nicht

    Aerodynamik
    Und da sind es 983ccm im Boxer mit 40 er bing...noch ältere Technik


    F650 sind zwei Keihin die den Eintopf füttern...startprobleme kenn ich weder noch

    Oldy hat aktuell 206tkm

    F 130tkm...

    Meines sind Fahrzeuge,keine Schauobjekte..

    Bewegung und wartung beseitigen viele angebliche Probleme..


    Diverse ausgiebiege Proberitte aucch auf neuen LC KEYLESS bestätigen mich nur..meinen alten Mädellz treu zu bleiben

  • also meine 94er sauft auch selten unter 6 Liter.


    Ich find den Verbrauch beim Moppet insofern relevant, als das ich mir den Zeitpunkt der Pausen nicht vom leeren Tank diktieren lassen will.

    Sicher macht man über 200-300km immer mal wieder Pause, aber soll die dann unbedingt an der Tankstelle sein?:/


    Eine höhere Reichweite lässt sich durch einen größeren und damit schwereren Tank oder durch einen geringeren Verbrauch realisieren.

    Kann jetzt jeder für sich entscheiden, welche Variante besser ist;)

  • und meine Bj.98 säuft auch je nach Fahrweise 5,5l bzw. im Powermodus kommen da schon 7,5literchen zusammen, aber Hallo, was sie braucht soll sie bekommen hauptsache fährt:eekout:

    Hast du Mut, wird alles Gut

    meine Motorradseiten https://www.bonsaigarten-werner.de/motorrad

  • ...ich kanns nachwiegen...leerer Acerbis(29L) ohne zusatztankverkleidung ist so leicht wie der

    okinale mit verkleidung...einzieger Unterschied sind die 11L mehr an Fusel im vollen Bunker....hab den nicht grundlos 99 in Niedereschach beim H.Schwarz (TOURATECH) dazugekauft..vonne damaligen PD version...nicht mehr erhältlich,


    den 25L Untersitzzusatztank hab ich nicht extra dazugenommen...fahr weniger Oriental,der wurde übrigens dann in verkleinerter version am nachfolgemodell F650GS verbaut anstelle dem Frontfass...8):bangin:


    Den 25L Unersitztank kennt Serienmäßig jeder tTreiber der F800GS ADV....da isser wieder drin..dafür wurde der geopfert zugunsten des Frontfasses auf der neuen F850GS;)

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  • Schon Wahnsinnig, meine E Klasse 212 Kombi 5,5 L bei moderater Fahrweise

    ich musste jetzt beim Auto wieder eindrucksvoll zur Kenntnis nehmen, wie sich der Verbrauch mit alten und neuen

    Reifen verhält, ca. 1-2 L / 100km weniger bei Neureifen mit gutem Luftdruck.


    Bei den vielen F650 und den möglichen Reifenkombinationen/Typen/Reifenzustand/Luftdruck würde mich auch mal

    die Auswirkung auf den "Verbrauch" interessieren.8o ( z.B. Stollenreifen / Straßenreifen usw. )


    Die 1150er nimmt sich im Dampf Modus und je nach Zuladung auch zwischen 6.5 und 8 Liter und das mit "modernerer" Einspritzung, so schlecht finde ich die F650 mit Versager da also gar nicht ;)


    :wave:


    Mac

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