Bremsbeläge hinten verschleissen einseitig

  • Der Vordere dagegen zeigt die bei diesem Gewaltberdarf erwarteten Korrosionsspuren :


    :crying: Sieht ja richtig übel aus.


    das klingt nach billigem Bauern-Fettpressen-Fett aus dem 15-kg-Eimer...

    Richtig. War ehrlich auch eher überrascht dass im Yamaha Handbuch dies empfohlen wird. Nachteile: eher tiefe Einsatztemperatur und Tropfpunkt und dass die Gummimanschetten/Balg spröde werden können. Die sind aber um einges günstiger als Bremssättel.


    Evtl. doch was anderes? :g: Molykote 44 Medium gibt es in 100g Tube. Oder Molykote M-77, gibt es aber offiziell nur im 1 kg Kübel, sowie umgepackten Kleinmengen in der Bucht. NIGLUBE RM über den Mitsubishi Vertreter (Dreibond 1209 gibt es ja auch am günstigsten und schnellsten über den BMW-Händler) ? Dem Toyota Zeugs bin ich ein Schritt näher gekommen scheint Toyota 08887-80609 zu sein.

    https://www.drive2.com/l/3711289/


    Sorry, bin dasss ich da nicht eine grosse Hilfe bin. Sind halt einfach so Überlegungen. Und zwar auch was ich selber anschaffen und verwenden soll.

    Was für Eigenschaften sind wichtig: Gummifreundlich, Wasserfest, hohe Einsatztemperatur, greift Alu nicht an (wobei dies vorallem ein Problem ist wenn Chlor vorhanden ist, z.B. Streusalz), und bietet Korrosionsschutz.

    Muss mal meinen Kollegenf ragen warum er die Bremsen bei seinem alten Eclipse zur Revision bringen musste.


    Was kann schief gehen, außer daß der Sattel wieder fest geht?

    OK, das Fett kann auf die Scheibe tropfen, wenn es heiß wird.

    Die Überlegung wäre nun, da bei jeder Kettenschmierung (also alle 500 .... 1000 km) ein paar mm³ rein zu pressen.

    Evtl. zuviel des guten aber sicher gout als Kontrlle ob das Mehrzweckfett was taugt. Auch wegen dem Tropfen. Ist ja eigentlich mit dem Balg geschützt. Evtl. doch lieber nur all Ölwechsel oder gar Refeinwechsel?

  • Ich glaub ich probier's mit der Liqui Moly Anti-Quietsch-Paste.


    aus dem Datenblatt:

    https://pim.liqui-moly.de/pido…uietsch-Paste-21.0-de.pdf

    (Hervorhebungen von mir)


    Beschreibung


    Spezielle Schmier- und Trennpaste aus syntheti-

    schen und keramischen Wirkstoffen. Beseitigt
    Quietschgeräusche, die zwischen Bremskolben bzw.

    Auflageflächen und Bremsbelag auftreten.

    Eigenschaften


    - guter Korrosionsschutz

    - leichte Verarbeitung
    - beseitigt Quietschen

    - streusalz- und spritzwasserbeständig
    - extrem niedriger Reibwert

    - hervorragende Temperaturbeständigkeit
    - ausgezeichnetes Haftvermögen

    - als Trennpaste optimal geeignet


    Einsatzgebiet

    Für Montage, Reparatur und Wartungsarbeiten an
    Bremsanlagen. Zur Grundschmierung und den vor-

    beugenden Einsatz gegen Bremsenquietschen. Her-
    vorragend geeignet als universelle Paste für zahlrei-

    che Einsätze außerhalb des Anwendungsbereiches
    der Bremse.



    Anwendung

    Bei Schwimmrahmen-Bremssätteln alle Gleitstellen,
    Schächte und Auflageflächen zuerst mit Bürste oder

    Bremsenfeile reinigen. Anschließend Bremsenteile
    mit Schnellreiniger (Art.-Nr. 3318) reinigen.....

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Je mehr man liest umso konfuser wird man

    Danke für den Tip. Ende lesen, weiter schrauben.


    Dann nehm' ich halt in Gott's Nam' die Keramik-Paste :notworthy:

    Hoffe, das Zeug hält ein paar Jahre in den teuren Tuben.

    Sieht in meiner Werkstatt schon bald aus wie auf dem Schminktisch einer Diva <X

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Nur für den Fall, daß tatsächlich jemand aus diesem Thread was lernen möchte:


    Ich hab' grad' den Hauptbremszylinder mit frischem Rep-Satz eingebaut und dabei festgestellt, daß das Bremspedal im Lager quietscht. :huh:

    Das könnte natürlich ähnliche Effekte produzieren wie ein festgehender Geberkolben, wäre aber wesentlich leichter zu beheben gewesen.:doh:

    Ich hab' das Quietschen jetzt mit Kettenspray weg gebracht, werde das Teil aber noch mal auseinander nehmen und ordentich schmieren.

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • ach nee, schon wieder ne neue Dose auf meiner Diva-Kommode:

    Staburags NBU 30 PTM

    zum Davonlaufen..... :eekout:

    7 € auf Amazon - OK, dafür trete ich jetzte keine neue Schmiermitteldiskussion los.

    Soll ja auch im nächsten Winter noch bremsen.

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • ...aber nochmal zurück zur Schmierung der Bremszangenbolzen.

    Hab nochmal Köfferli's Links verfolgt und etwas gegoogelt


    • sil-Glyde wär wohl was wir wollen, ist aber in Deutschland nicht zu akzeptablen Preisen bzw. Kleinmengen zu bekommen
    • ATE plastilube ist wohl ähnlich wie liqui Moly antiquiek und greift Gummi an
    • Silikon-PTFE wird in Foren öfter angesprochen, aber lt Datenblättern scheint das eher was für Baumarkt, Dusche, Klempner zu sein. Ohne garantierte Bremsenperformance würde ich mir das jetzt nicht extra kaufen
    • Es gibt "Bremsen-Service-Pasten" z. B. von Caramba, Berner, aber da sind die temperaturstabilen Komponenten wohl letztlich auch die Keramik-Bestandteile. Es steht nichts zur Gummiverträglichkeit in den Datenblättern. Caramba gibt für die Schmierwirkung max 200 °C an, für die Trennwirkung > 1000 °C


    wir bewegen uns also zwischen gut schmierendem Lithiumfett bis 200 °C und bröselnder, trennender aber weniger schmierender Keramikpaste mit > 1000° Stabilität


    Preisfragen:

    • was ist uns wichtiger - schmieren bis 200 ° oder Trennen auch weit darüber?
    • Wie heiß wird unser Bolzen?

    Hier zur Erinnerung die Geometrie:


    bremssattel-F650GS.png


    Die Bremsflüssigkeit kommt ans Kochen, was heißt, daß im Kolbenbereich 200 bis 280 °C herrschen (vgl. ATE Typ 200)

    Der hintere Bolzen (rechts unten im Bild) ist in Gummi gelagert, und der Gummi sieht noch weich aus.

    Sehr lange kann es also nicht so heiß gewesen sein, sonst wäre der Gummi bröselig.

    Die hintere Bolzenführung ist aber direkt am Zylinder angegossen und dürfte mit diesem thermisch sehr eng gekoppelt sein.


    Im Gegensatz dazu der vordere Bolzen (im Bild links unten):

    Der ist mit dem heißen Zylinder nur über eine schmale Materialbrücke verbunden und umgekehrt montiert, d.h. der Stift ist mit dem (heißen) Sattel verbunden, die Führung mit der (kalten) Ankerplatte. Das erhöht den Wärmewiderstand vom Zylinder zur Gleitfläche erheblich.

    Der vordere Bolzen dürfte also deutlich kälter bleiben als der hintere.


    Doch nur gewöhnliches Lithiumfett? (Das Staburags geht gar nur bis 160 °C, ist also nicht für hohe Temperaturen gedacht).


    Aber müssen wir wirklich schmieren? Muß der Sattel wirklich während des Bremsvorganges, unter Anwendung von hohem seitlichem Pressdruck, reibungsarm hin und her laufen können? Ich denke eher nicht. Die passable Funktionsfähigkeit festgegammelter Zangen zeigt das ja. Die Zehntel-mm, die da anfallen, werden wohl von der Biegung in der Aufhängung locker absorbiert. Ich denke es reicht, wenn sich der Sattel bei gelöster Bremse unter Vibration des Fahrens gelegentlich an den verschleissenden Belag anpassen kann. Sollte dafür nicht die Funktion der Keramikpaste ausreichen? :g:


    Jetz wär' ein Bremsenkonstrukteur gefragt...

    In Ermangelung eines solchen ist die nächstbessere Quelle die Empfehlung des Liquy-Moly-Moderators: Keramik-Paste.

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Klüber Staburags NBU 30 PTM Datenblatt: https://euro-industry.com/file…aburags_nbu_30_ptm_de.pdf


    Klübler selbst listet folgende Schmierstoffe für die die Pins: Klübersynth HLR 46-371, SYNTHESO GLEP 1, SYNTHESO GLK 1, SYNTHESO GLK 1 PF

    https://www.klueber.com/ecomaX…e_industry_B082003002.pdf
    Diese haben alle eine Einsatztemperatur bis zu 150°C


    PAG == polyalkylene glycol.


    Ich denke es reicht, wenn sich der Sattel bei gelöster Bremse unter Vibration des Fahrens gelegentlich an den verschleissenden Belag anpassen kann. Sollte dafür nicht die Funktion der Keramikpaste ausreichen?

    Ich zitiere mich selber:

    Was für Eigenschaften sind [für das Schmiermittel] wichtig: Gummifreundlich, Wasserfest, hohe Einsatztemperatur, greift Alu nicht an (wobei dies vorallem [bei Kupferhaltigen] ein Problem ist wenn Chlor vorhanden ist, z.B. Streusalz), und bietet Korrosionsschutz.

    Keramikpaste bietet evtl. nicht den besten Korossionsschutz, wird aber alle anderen Eigenschaften haben.


    Zu ATE plastilube. Unten auf dem Produkte-PDF https://www.motor-talk.de/foru….html?attachmentId=659621 findet man einen kleinen dezenten Hinweis. Es stammt aus dem Hause Henkel, bekannt für UHU, Loctite, Persil und diesen köstlichen Sekt :wink:. Bei Henkel läuft es unter dem Namen TEROSON VR 500 http://tds.henkel.com/tds5/Stu…O&language=DE&plant=WERCS und es besteht aus Mineralöl und Betonit/Bentonite.

    Minaeralöl ist das Böse was Gummi unverträglich ist.


    Preisfragen:

    was ist uns wichtiger - schmieren bis 200 ° oder Trennen auch weit darüber?
    Wie heiß wird unser Bolzen?

    Es gibt oder gab einmal ein Molykote G-3407 Brake Caliber Pin Grease. Dieses ist auf 200°C spezifiziert.

    http://www.krayden.com/wp-cont…012/11/dow_mly_G-3407.pdf


    Silikon-PTFE wird in Foren öfter angesprochen, aber lt Datenblättern scheint das eher was für Baumarkt, Dusche, Klempner zu sein. Ohne garantierte Bremsenperformance würde ich mir das jetzt nicht extra kaufen

    Molykote G-807 https://www.ulbrich.at/molykote-g-807 wäre so was. Einsatz Temperatur bis 150°C


    Wobei ich von Molykote verschiedenste Anwendungsübersichten und Produkteprospekte von verschiedenen Jahren gesehen habe. Mal wird dies, mal das, dann jenes erwähnt oder empfohlen weil es soviel besser als alles andere ist. Ach ja un das neue Omo wäscht nun weisser als Weiss. :bangin:


    Von Volvo gibt es ein Silikon-PTFE Fett: https://www.youtube.com/watch?v=n2IKibOdABk

  • Es gibt oder gab einmal ein Molykote G-3407 Brake Caliber Pin Grease.

    auch dafür kann ich keine Bezugsquelle in D ergooglen.

    Gibts bei uns das Problem nicht?

    Hat das rechtliche Gründe?

    Oder will sich kein Hersteller di eHaftung für ein unhlatbare Produktversprechen aufhalsen?

    Oder denke wir einfach zu kompliziert und es reicht, irgendwas drauf zu schmieren?


    Ich hatte gestern den vordreen Sattel offen und muß feststellen, da0 der schon deutlich hübscher aussieht.

    Wie blan poliert :thumbsup2:

    Hab trotzdem Keramikkaste drauf gegeben.


    Wie ist das mit dem Gummi?

    Wird der einfach nur aufgesteckt, oder muß der an der gegenüberliegenden Seite über den Ansatz gezogen werden?

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • Schmiermittel am Bremssattel scheint ja ein heißes Thema zu sein, aber wie bremsen denn überhaupt die vielen Tausend Mopets und wie sind die Bremssättel geschmiert? Oder etwa gar nicht?

    Ach ja mein Ex BMW Schraubermeister nimmt Plastilube.

  • Plastilube hört sich doch gut an.


    Hier eine weitere Quelle für Instandsetzung ( auch als Anhang Direktlink geht manchmal nicht )


    http://f650gs.crossroadz.com.a…akes/RearBrakeRebuild.pdf


    Hier noch eine Auflistung und Zeichnungen :


    http://f650gs.crossroadz.com.a…irs/Brakes/BrakeParts.pdf


    :wave:


    Mac

  • Plastilube hört sich doch gut an.


    Bis auf:

    Zitat
    • Bremsscheiben- und Bremsbelagreibflächen oder Gummiteile dürfen nicht mit ATE Plastilube eingestrichen werden!

    http://www.ate-info.de/de/deta…ukte/ate-plastilube-75-ml

    da es auf Mineralölbasis ist.


    Sicher dann ein Problem wenn wie bei diesem Bremssatel

    der eine Führungsstift ganz in einer Gummitülle steckt.

  • Sicher dann ein Problem wenn wie bei diesem Bremssatel

    [...]

    der eine Führungsstift ganz in einer Gummitülle steckt.


    Naja, man kann das Hirn ja noch eingeschaltet lassen.


    Ich schmier' halt nur den vorderen Bolzen, der Stahl-in-Alu gleitet.

    Da trifft es dann nur die außen liegende Manschette.

    Wenn man dann immer regelmäßig nachschmiert, sollte das vielleicht gar nicht so schlimm sein?


    Der hintere Bolzen, der in Gummi läuft, hat doch eine Gleitschicht + Korrosionsschutz aus Gummi, oder?



    aber wie bremsen denn überhaupt die vielen Tausend Mopets und wie sind die Bremssättel geschmiert? Oder etwa gar nicht?

    Bremsen sind offensichtlich sehr "fehlertolerant".

    Ich vermute mal, daß das meine von 0 bis ca 40 Tkm ungeschmiert bis zum Festgehen lief,

    ich hab's mit 50 Tkm und festgerostetem Sattel gekauft

    und bin dann nochmal 40 Tkm damit gefahren.


    Hätte ich nicht wegen Kühler/Kopfdichtung eine Zwangswerkstattpause eingelegt und Überlegungen zur Generalsanierung angestellt, wären die einseitig abgefahrenen Beläge und das Quietschen noch immer auf müsste-man-sollte-man-mal-Liste.


    Das gelegentlich auftretende Fading würde ich mir weiterhin durch reichlich Spülen mit bester Bremsflüssigkeit schön saufen.


    Warum sollte es wo anders anders sein?

    Außer man geht zum Freundlichen und läßt sich für X 100 € einen neuen Sattel verbauen?

    Aber wer tut das, der für 3000 € ein gebrauchtes Moped kauft?

    Vor allem waren meine ersten Kontakte mit dem "nächst"liegenden (40 km) Freundlichen eher unerfreundlich.

    Und die freie Werkstatt mit gutem Ruf hat 6 Wochen Terminvorlauf.

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • ist zwar eher für die 11xxer enthält aber vielleicht doch nützliche Hinweise


    https://www.powerboxer.de/brem…bremssattel-hinten-aufbau

    Eine sehr schöne und verständliche Erläuterung der Schwimmsattelmimik :thumbsup2:



    und ein interessanter Link:


    Unterschiedliche Belagstärke

    Neue Beläge sind unter Umständen unterschiedlich dick. Hinten ist der Innere ca. 1,5mm dünner als der äußere.

    Der Belag am Kolben (der Äussere) nutzt sich i.d.R. schneller ab, soll also dicker sein damit die Beläge gleichzeitig "fertig" sind. Das hat mit der Reibung bei der Kraftübertragung zum inneren Belag zu tun. Die Andruckkraft des innen liegenden Bremsbelages ist um die Reibungskräfte im Sattel reduziert.


    Hab' ich vielleicht gar kein Problem :confused: :whistle:

    Naja, mein Sattel war definitiv fest...

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • gestern ausgedehente Probefahrt:

    nach den ersten 500 km kann ich nur sagen,

    SUPER :thumbsup2:

    Die Generalsanierung der Hinterradbremse hat sich gelohnt!

    Ich denke, der feste Sattel hatte Fahrleistung und Geräuschpegel schon deutlich beeinflusst.

    OK, ich hatte auch den Motor überholt, mann kann's also nicht eindeutig zuordnen.


    Die Federbleche 20.4683.20 passen NICHT :thumbdown:an unsere F650

    Bei BMW gibts für ca 16 € 34218529920 die Federn (hoffentlich passend) und den Stift für ca 16€

    Falls jemand eine Brembo-Nummer für die Federn hätte, wäre ein Post hier für andere evtl. hilfreich.


    Das andere Zeugs hat gepasst. :thumbup:

    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern:

  • estern ausgedehente Probefahrt:

    nach den ersten 500 km kann ich nur sagen,

    SUPER :thumbsup2:

    Die Generalsanierung der Hinterradbremse hat sich gelohnt!

    Ich denke, der feste Sattel hatte Fahrleistung und Geräuschpegel schon deutlich beeinflusst.

    OK, ich hatte auch den Motor überholt, mann kann's also nicht eindeutig zuordnen.



    :dwarf: .... männlich mit dem Wahn zu ringen ... :bikebayern: