Steckdose umbauen...

  • Hallo zusammen,


    habe jetzt diverse Beiträge zum Thema Steckdose gelesen, aber nicht wirklich eine Lösung gefunden...

    Es ist ja so, dass der CAN Bus die Bordsteckdose abschaltet, wenn ein Ladegerät verwendet wird, was nicht kompatibel ist.

    Dabei (vermute ich) wird die Verbindung zwischen Steckdose und Batterie durch ein Relais oder Transistor im Steuergerät unterbrochen.

    Meine Überlegung: Ich habe vor einfach eine abgesicherte Leitung zwischen Batterie und Steckdose zu ziehen um somit das Ausschalten zu verhindern.

    Diese läuft dann parallel zur originalen und ich könnte jedes Ladegerät verwenden. :wave:

    Hat das schon mal jemand gemacht?

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  • Ich habe mir für das eventuelle laden im Winter das Genius 1100 geholt, das hat eine Steckbuchse im Lieferumfang enthalten welches du an die Batterie schrauben kannst. Einen wasserdichtent USB Voltmeter https://www.ebay.de/itm/12-24V…m:m4kcfDDa8hFf0rTrBfj5KTQ habe ich mir mit einer Relaisschaltung im Cockpit unter das BMW Emblem gesetzt. Das Relais unterm Cockpit verschraubt und alles sauber verkabelt. Zündungsplus wahlweise vom Licht abgezwackt. Super Sache, sieht klasse aus und ich habe immer den Ladestrom der Batterie im Blick.


    Das laden der Batterie war allerdings im letzten Winter überhaupt nicht nötig. Meine F steht immer draussen, ich fahre bei Wind und Wetter zur Arbeit und sie sprang auch bei minus 10-15 Grad gut an. Allerdings habe ich die Batterie vorsichtshalber alle 14 Tage ans Ladegerät gehängt.


    Gruß

    Der höchste Genuß ist in der Zufriedenheit mit sich selbst

  • Die Einzylinder BMW's haben keinen CAN-Bus.

    Wenn nicht einer der anderen Moderatoren den Beitrag verschoben haben sollte, ist der Beitrag in den richtigen Bereich eingestellt worden, bezieht sich also auf die Zweizylinder.

    Dabei (vermute ich) wird die Verbindung zwischen Steckdose und Batterie durch ein Relais oder Transistor im Steuergerät unterbrochen.

    Es handelt sich um ein Halbleiterbauelement innerhalb der ZFE, der Zentralen Fahrzeugelektronik, das als Schalter und Sicherung zugleich wirkt, denn wie Du ja weißt, gibt es keine Sicherungen in diesem Motorrad.


    Das hat durchaus Vorteile: Auf einer Reise ist mir mal ein Navi-Halter mit Kurzschluss abgesoffen - das hat die ZFE bei jedem erneuten Einschalten der Zündung erkannt und den Anschluss abgeschaltet. Der Zusatzgeräte-Stecker, oft unzutreffend CAN-Bus-Anschluss genannt, ist zur Bordsteckdose parallel geschaltet.


    Ich habe vor einfach eine abgesicherte Leitung zwischen Batterie und Steckdose zu ziehen um somit das Ausschalten zu verhindern.

    Diese läuft dann parallel zur originalen und ich könnte jedes Ladegerät verwenden.


    Hat das schon mal jemand gemacht?

    Ich habe das zwar nicht getan, wüsste aber auch nicht, was dagegen spricht außer generelle Überlegungen, ob es gut ist, eine dauerbestromte Steckdose zu haben.

    habe ich mir mit einer Relaisschaltung im Cockpit unter das BMW Emblem gesetzt. Das Relais unterm Cockpit verschraubt und alles sauber verkabelt. Zündungsplus wahlweise vom Licht abgezwackt.

    Das ist zwar schön, aber genau das, was der Fragesteller eben nicht haben möchte.

    Das laden der Batterie war allerdings im letzten Winter überhaupt nicht nötig. Meine F steht immer draussen, ich fahre bei Wind und Wetter zur Arbeit und sie sprang auch bei minus 10-15 Grad gut an. Allerdings habe ich die Batterie vorsichtshalber alle 14 Tage ans Ladegerät gehängt.

    Ein halbwegs regelmäßig gefahrenes Motorrad muss nicht geladen werden.


    Im Sommer kommt es hoffentlich nicht zu Standzeiten und im Winter übersteht es 2-3 Monate Standzeit auch ohne Nachladen, wenn man keine heimlichen Sauger installiert hat.


    Wenn es bei Minustemperaturen (ich bin auch so einer ...) Startschwierigkeiten gibt, dann nicht unbedingt, weil die Batterie nicht richtig geladen ist, sondern weil sie sich bei diesen Temperaturen so ungern von der Ladung trennt - Stichwort: Kaltstartstrom. Vielleicht geht auch das Laden langsamer und der Starterverbrauch ist unter diesen Umständen etwas höher, aber bei einer normalen Fahrstrecke dürfte das vorsichthalber laden überflüssig sein; bei einem ernsthaften Elektrikproblem wäre 14 Tage auch zu selten für den Ausgleich von Defiziten im Fahrbetrieb.


    Eckart

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Eckart () aus folgendem Grund: Kaltstartstrom

  • eine Frage zur Steckdose: Gibt es einen Trick, den Stecker wieder raus zu bekommen?

    Kurz gesagt: Nein.


    Im Gegensatz zu Kfz-Steckdosen vom Typ "Zigarettenanzünder", aus denen der Stecker (zu) leicht wieder herausrutscht und die deshalb gerade für Motorräder nicht so gut geeignet sind, rastet der Stecker in die DIN-Buchse richtig ein und kann deshalb nicht herausfallen. Wenn bei Dir unverhältnismäßig viel Kraft angewandt werden muss (ich kenne das nämlich so nicht), dann wohl weil die Bauteile - Stecker oder Dose - ungünstige Toleranzen aufweisen. Wenn Du nicht vielleicht eine oder beide Teile wechseln willst, kannst Du ja versuchen, die federnden Teile nachzubiegen. Mit Schmiermitteln geht man normalerweise nicht an elektrische Bauteile, aber bei einem so groben Teil kann man es vielleicht doch mit WD40 riskieren. Wenn es Kontaktprobleme geben sollte, kann man sie ja wieder reinigen.


    Eckart