Hallo! Grüße und was Ich so plane

  • Hallo liebe Forenmitglieder!

    Im Folgenden möchte ich mich euch kurz vorstellen sowie direkt einiges an Fragen loswerden.

    Ich bin in den Zwanzigern, komme aus dem Ruhrpott und bin absolute Motorrad- Jungfrau.

    Dementsprechend werden einige wenn sie die Fragen lesen vielleicht mit dem Kopf schütteln, man möge mir dies verzeihen.


    Ich schreibe hier, weil ich gerade im Begriff bin einen ziemlichen Einschnitt in meinem Leben zu vollziehen. Ich halte es mal kurz: Ich werde ab August kommenden Jahres ziemlich viel reisen ( Vorwiegend zuerst in Skandinavien) und würde dies gern mit einer Dakar (BJ ab 2004) tun. Ich habe geplant die Prüfung für die Klasse A sofort wenn rechtlich möglich (Mai 2019) zu machen.

    Ich habe dann 3 Monate um eine Maschine zu kaufen und entsprechende an und Umbauten vorzunehmen.

    Ich habe mich schon (einigermaßen) im Forum eingelesen und natürlich zu ganz vielen Unterpunkten Fragen, die ich dann auch in den Unterforen stellen werde.

    Hier erstmal Fragen die ich gerne mit eurer Hilfe klären möchte und welche erstmal genereller Natur sind:


    1. Wie sinnhaft ist es eurer Meinung nach eine Dakar schon in der Garage stehen zu haben, bevor man überhaupt fahren darf? Also ohne eigene Probefahrt etc.?

    ( Diese Frage stelle ich nur, weil ich mir vorstellen kann, dass es zeitlich knapp wird, innerhalb von 3 Monaten eine geeignete Maschine zu finden, kaufen, umzurüsten/Teile zu ersetzen, Fahrpraxis sammeln, On und Offroad Seminare sowie die ganze Eintragung der Teile etc.)

    Meine Vermutung: Es macht erstmal keinen Sinn vor abgelegter Prüfung schon ein Motorrad zu kaufen. (Auch wenn mir jemand erfahrenes vllt. schon für Besichtigung/Probefahrt unter die Arme greift. Ich bin auf eure Meinungen gespannt!

    (Entschuldigt diese schrecklich allgemeine Frage, vllt. ergeben sich ja einige motorradspezifische Aspekte)



    2. Da ich nicht nur Werkstattkosten sparen möchte sondern auch in der Lage mein Motorrad selber reparieren zu können, (Bzw. mich auch einfach die Technik dahinter interessiert), möchte ich gerne mal Menschen, die auf diesem Gebiet versiert sind, über die Schulter schauen , bzw. würde mich riesig freuen wenn mir jemand schonmal bis Mai das ein oder andere praktisch zeigen kann.


    Falls jemanden die Hintergründe meines Projektes interessieren bzw. derjenige mehr dazu erfahren will oder mir Hilfe jedweder Art anbieten möchte, freue ich mich auf persönliche Nachrichten, telefonate oder auch Treffen/Stammtische.


    Ich freue mich auf den Erfahrungsaustausch und irgendwann auch mal was konstruktives beitragen zu können,

    vielen Dank fürs durchlesen,

    mit freundlichen Grüßen,

    Creedmoor:wave:

  • Wenn Du mindestens 24 Jahre alt bist bist zum Zeitpunkt der Prüfung, darfst Du offen fahren. Hast Du den A2 schon?

    Falls Du noch gar keinen Motorradführerschein hast, halte ich das für ein gewagtes Projekt.

    Eine Ur-F kannst Du mit dem A2 offen fahren, die hat genau 48PS. Eine Dakar kannst Du ja einfach von 50 auf 48 drosseln. Dann brauchst den den großen Schein auch nicht.

    Ich muss sagen, die Umstellung von der Fahrschulmaschine, einer CB600, auf die F650 war schon eine Umstellung, weil ein Eintopf eine ganz andere Motorcharakteristik hat, als ein 4-Zylinder.


    Meine Maschine würde ich als reisefertig betrachten. Sie verfügt über gute Reifen, Sturzbügel, ein Kofferset, mehrere Steckdosen, ein hohes Windschild und eine vernünftige Sitzbank.

    Da kann man höchstens noch Zusatzscheinwerfer oder einen größeren Acerbis-Tank installieren, wenn man den überhaupt noch findet. Wenn Du so ein Motorrad kaufst, brauchst Du da keine Arbeit mehr reinstecken, abgesehen von einer Inspektion bspw.


    Im Grunde genommen ist die ganze Vorbereitung seitens des Motorrads also halb so wild.

    Das wichtigste ist erstmal welchen Führerschein Du hast.

  • Umbauten muss man eigentlich an einer Dakar zum Reisen nicht machen, alles drann was Mann/Frau braucht. Event. eine Feinabstimmung wenn man groß oder sehr klein ist. Wobei für kleine ist eine Dakar nix. Führerschein und Fahrpraxis sind aber schon wichtig. Daher würde ich den Schein so bald als möglich angehen. Wetter zur Zeit noch gut, für Skandinavienfahrer sollte es allemal reichen.

  • Servus, willkommen,


    es freut mich, dass es noch junge Leute gibt, die sich für diese Lebensweise interessieren. Toll!

    Interessiert, aufgeschlossen und hintergründig sich auf ein Projekt vorbereiten!

    Das vermisse ich sehr oft in der modernen Spaß-Gesellschaft. Da fehlt mir oft die Nachhaltigkeit.

    Und übrigens meine Honda XL stand ohne Wissen meiner Eltern schon lange in der Garage unserer Nachbarn. Die hab ich mir bereits als Schüler gekauft, bevor ich Klamotten und Führerschein hatte. Da kann man dann schon ein bisserl rumbasteln ...

    Für narrische Freaks ist das glaub ich normal, zumal Winterschnäppchen den Geldbeutel entlasten.


    LG Rolf

  • Meine Antwort ist ´ne Frage: Was heißt "viel Reisen"? Zwei Wochen Südschweden oder 3 Monate Nordkap? Im August wird´s in Skandinavien langsam Saisonende, im September wird´s kalt und ziemlich früh dunkel. Also reden wir hier von echtem Reisen, mit Vorbereitung wie Packtaschen und Ersatzteilen und auf eigene Bedürfnisse angepasstes Mopped oder willst Du im ersten Jahr bloß mal eine kleine Runde drehen und dabei feststellen, was Du eigentlich wirklich brauchst?

    Außerdem: Warum ´ne Dakar ab 2004? die SingleSpark hat keine Nachteile, sondern eher Vorteile wegen des wesentlich einfacher einzustellenden Ventilspiels (und ich hab hier drei Twinsparks stehen...)...


    Grüße

    Chris

    Meine Beiträge geben meine private Meinung wieder ohne Anspruch auf sachliche Richtigkeit.

  • Wilkommen im Forum !

    bin absolute Motorrad- Jungfrau.

    Ich werde ab August kommenden Jahres ziemlich viel reisen ( Vorwiegend zuerst in Skandinavien) und würde dies gern mit einer Dakar (BJ ab 2004) tun.

    Ich bekomme das insofern Stirnrunzeln, dass Du schon bevor Du richtig Motorrad fahren darfst oder kannst schon weißt, halbe Weltreisen damit machen willst. Nicht, dass ich Dir das ausreden will, aber nicht dass Du Dich da in etwas reinreitest, was Du nachher bereust ? ich jedenfalls hatte es seinerzeit langsamer angehen lassen.

    zu ganz vielen Unterpunkten Fragen, die ich dann auch in den Unterforen stellen werde

    Diese Aufteilung ist vorbildlich. Noch ist allerdings nichts zu lesen ...

    Wie sinnhaft ist es eurer Meinung nach eine Dakar schon in der Garage stehen zu haben, bevor man überhaupt fahren darf? Also ohne eigene Probefahrt etc.?

    Aus technischer Sicht hätte ich keine Bedenken.

    Ich denke da eher an die Aspekte in meinen ersten Absatz.

    die ganze Eintragung der Teile etc.

    Was hast denn vor ?

    Ich habe halb Skandinavien bereist ohne dass ich irgend etwas hätte eintragen müssen, höchstens gabs ein paar Teile mit ABE.

    Ganz ohne Umbauten geht es natürlich nicht - vor allem ein vernünftiges Gepäcksystem, aber sowas ist normalerweise nichts Eintragungspflichtiges.


    Ich bin jedenfalls gespannt auf Deine weiteren Fragen.


    Im August wird´s in Skandinavien langsam Saisonende,

    Im August ist da noch Hochsaison (Mitte August ist da noch Ferienzeit), aber die Saison ist ist im Norden eben kurz, Anfang September ist da wirklich Saisonende.


    Eckart

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  • Wilkommen im Forum !

    Ich bekomme das insofern Stirnrunzeln, dass Du schon bevor Du richtig Motorrad fahren darfst oder kannst schon weißt, halbe Weltreisen damit machen willst. Nicht, dass ich Dir das ausreden will, aber nicht dass Du Dich da in etwas reinreitest, was Du nachher bereust ? ich jedenfalls hatte es seinerzeit langsamer angehen lassen.

    Als unser Älterer 16 wurde, sind wir praktisch unmittelbar nach Führerscheinerwerb zu viert durch Norwegen, Schweden und Finnland; 4.500km auf der 125er Yamaha-Enduro in 18 Tagen. Eigentlich wollten wir nur Norwegen und dann wurde nach 4.000km der garantieerhaltende Ölwechsel fällig; nächste Werkstatt war an der nordschwedischen Ostseeküste.... Vorher zwangsläufig nie selbst gefahren, aber immerhin hatte er schon einige 10.000 Reisekilometer als Sozius quer durch Europa hinter sich und konnte Moppeds schneller zerlegen und zusammenbauen als Azubis im dritten Lehrjahr....

    Meine Beiträge geben meine private Meinung wieder ohne Anspruch auf sachliche Richtigkeit.

  • Hallo Chris,

    Als unser Älterer 16 wurde, sind wir praktisch unmittelbar nach Führerscheinerwerb zu viert durch Norwegen, Schweden und Finnland; 4.500km auf der 125er Yamaha-Enduro in 18 Tagen.

    Eigentlich wollten wir nur Norwegen und dann wurde nach 4.000km der garantieerhaltende Ölwechsel fällig; nächste Werkstatt war an der nordschwedischen Ostseeküste.


    Man kann das so machen, man muss nicht. Ein bisschen unüberlegt klingt das ja schon wegen der Sache mit dem Servicetermin, aber 18 Tage Skandinavien hört sich noch anders an als

    Ich werde ab August kommenden Jahres ziemlich viel reisen

    Das klingt mehr nach 18 Monate als 18 Tage ...
    Aber vielleicht habe ich etwas missverstanden.


    Eckart

  • Ach so, a pro pos Moppedkauf: Jetzt ist Käufermarkt; im Mai ist Verkäufermarkt; billig ist´s jetzt. Mit ´ner vernünftigen Fahrschule kannst Du auch gleich auf dem eigenen Mopped Fahrstunden nehmen; die Versicherungen machen das eigentlich problemlos und ohne Aufpreis mit; der Fahrlehrer muß Dich halt zu Hause abholen. Ob Du den Führerschein hast oder nicht, Du wirst sowieso einem gebrauchten Kälbchen nix anmerken, sofern der Motor nicht gerade auseinanderfällt; weder wirst Du unübliche Vibrationen feststellen noch kaputte Lenkkopflager, ´ne kaputte Schwingenlagerung oder flatternde Bremsen; Du wirst damit beschäftigt sein vor Aufregung zu grinsen und zahlst mit einiger Sicherheit zu viel für zu wenig.


    Was hast Du denn an Kapital für ´ne Dakar verfügbar? Ein paar Teile sind oft noch einzuplanen, so z.B. der Hauptständer (war nicht serienmäßig) und ein vorderer unterer Kotflügel von TT (ohne die Dinger saust Du Dich auf Reisen bei Regen völlig ein); dann evt. Kofferträger, Koffer, Gepäckplatte, andere Sitzbank, je nachdem was alles nicht verbaut ist was man braucht oder was alles an blingbling dran ist, was keine Sau auf Reisen braucht, sind die Preise manchmal super und manchmal utopisch.... Hast Du Vorstellungen hinsichtlich maximaler Laufleistung? Über´n Daumen: Lieber eine viel gefahrene mit 60.000km als eine viel gestandene mit 10.000km....


    Such´ Dir jemanden, der von den F´s Plan hat und dann guck´ bei Mobile. Wenn Du ´ne gescheite Anzeige findest, poste sie hier; auf den Bildern kann man mit Ahnung häufig schon verdammt viel sehen. Bei 99% aller Maschinen wirst Du vor einer Reise ´ne Inspektion machen müssen mit allen Flüssigkeiten und Filtern, evt. Lenkkopflager und mit einiger Wahrscheinlichkeit die Schwingenlager und die Umlenkung, evt. auch noch Ventilspiel. Wasserpumpe je nach ehrlicher Kenntnis vom Wartungszustand wäre auch evt. vorsorglich zu tauschen, oder man weiß wie´s geht und kann es unterwegs. Kann man zusammen mit einem erfahrenen Schrauber alles an einem Wochenende durchziehen, Garage und Ersatzteilplanung vorausgesetzt (was bei Ventilplättchen angesichts der Vielzahl verschiedener Größe kaum möglich ist, wenn nicht ein gaaaanz seltenes Exemplar von Schrauber-Vorbesitzer weiß, welche Plättchen / Shims derzeit verbaut sind). Nach so einem Wochenende kennst Du die Kiste und kannst sie am Straßenrand reparieren, mindestens kannst Du sie unter Hilfe per Telefon oder Web selber zerlegen. Hast Du ´ne Garage?


    Grüße

    Chris

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  • Das klingt mehr nach 18 Monate als 18 Tage ...
    Aber vielleicht habe ich etwas missverstanden.


    Eckart

    Hej Eckart,

    ja, habe ich auch erst gedacht; aber "ab August" und "Skandinavien" kann sooo lange nicht werden ohne Spikes und beheizte Stiefel. :-) Machen wir de Jung mal nicht bang; er wird uns mehr erzählen und wir werden ihm helfen :-)

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  • Hallo "Creedmoor",


    zunächst einmal: Herzlich willkommen hier im Forum!


    Zu Deinen Fragen:

    Zu 1.) Für eine Probefahrt ist es auf jeden Fall ratsam, wenn Du Jemanden zur Seite hast, der sich a) mit der R13-bzw. E650G- Baureihe gut auskennt und b) schon reichlich Fahrpraxis hat (Stichwort: Bremsprobe).

    Es wäre aber sinnvoll, wenn Du vorher schon mal auf einer "Dakar" probegesessen hast: sie ist halt ein ordentliches Stück höher als die Standard-F650GS (R13). Ich fahre dieses Mopped seit 2002, bin 1,85 Meter groß und komme mit beiden Füßen so eben auf den Boden. D.h., Du solltest schon so um die (mindestens) 1,75 Meter groß sein, um an der Ampel keine Stützräder zu benötigen.

    Übrigens: Die F 650 GS DAKAR wird mengenweise auf den Markt geworfen. Schau mal z.B. hier:

    https://suchen.mobile.de/fahrz…b5-396f-15c5-6c511dfdc34d

    https://suchen.mobile.de/fahrz…8f-77c5-bea6-518d040ca71f

    https://suchen.mobile.de/fahrz…50-61f2-63a4-beefd95b749d

    https://suchen.mobile.de/fahrz…cc-50a3-cd93-2c5b7340a633

    (Den Rest darfst Du gerne selber suchen).

    Übrigens: An einer F650GS gibts nicht viel umzurüsten, um sie für lange Reisen tauglich zu machen. Die m.E. einzige notwendige Ergänzung zur Serienausstattung sind Koffer, Topcase und Navi. Über Sturzbügel kann man geteilter Meinung sein (die machen das Mopped m.E. nur unnötig schwer).

    2. Übrigens: Ich hoffe nicht, dass Du mutterseelenalleine nach Skandinavien fahren willst! Würde ich als Motorrad-Fahranfänger auf keinen Fall tun! Ich bin kein großer Freund vom Pulk-Fahren, aber man sollte zumindest einen vertrauten Menschen bei so einem Projekt immer in der Nähe haben. Man braucht ja nur mal irgendwo in der Pampa blöd stürzen, und da kann man froh sein, wenn jemand direkt hilft (und wenn es nur das Aufrichten des Motorrads und ein bisschen Trost spenden ist).


    Zu 2.):

    Finde ich ganz große Klasse, dass Du an Deinem Mopped selber schrauben willst. Tipp: Besorg Dir, bevor Du damit anfängst, das Original-BMW-Reparaturhandbuch auf CD-ROM (gibts entweder beim Freundlichen oder in der allseits bekannten Bucht). Oder Du holst Dir zumindest folgende Literatur: https://www.amazon.de/BMW-Daka…anleitungen/dp/3716820202 (Bucheli-Verlag Band 5243 und https://www.amazon.de/BMW-F650…fRID=WXFF8BSDHZFZQ20AEMX5 ). Damit kommst Du schon mal ziemlich weit.

    Und besorg Dir ordentliches Werkzeug (insbesondere einen Drehmomentschlüssel, der bis mindestens 100 Nm geht). Für manche Arbeiten sollte man allerdings besser zum BMW-Händler gehen (z.B. Lenkkopflagerwechsel).


    3. Übrigens: Es wäre sehr schön, wenn du uns irgendwann Deinen Vornamen verrätst. :-)


    Wünsche Dir viel Erfolg bei der Führerscheinprüfung und allzeit gute Fahrt!

    Und berichte uns nachher bitte von Deiner Skaninavienreise.


    Grüße aus dem tiefsten Oberbayern!

    Guido (Langenstück; gebürtiger Duisburger)

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  • Ich mach im Winter wieder einiges an den Moppeds wo du auch zuschauen und mitmachen könntest aber Berlin ist dafür vermutlich etwas weit weg.

    Ansonsten habe ich mal eine allgemeinere Frage:hast du schon irgendwelche Erfahrung mit motorisierten 2-Rädern und mit der Schrauberei im allgemeinen? Weil wenn man weiß, was ein t45 Torx ist einfach nur die Details des Motorrades zu erlernen ist einfach. Wenn man Torx noch nie gehört hat wird es eher schwierig, das alles in einem Winter zu lernen. Und das gleiche beim Fahren. Wenn du schon mal mit einer Simson auf Reisen warst mache ich mir keine Sorgen, wenn du aber wirklich direkt nach dem Führerschein und der ersten Fahrpraxis monatelang reisen willst dann ist das etwas unüberlegt. Das Beispiel von Chris passt denke ich nicht so wirklich, weil sein kleiner Schrauberei aktiv und Fahrerei passiv kannte und auf der Reise jede Menge helfende Hände dabei hatte.

    Gegenbeispiel:wir waren letztes Wochenende mit einem Kumpel und dessen Freundin im Harz, nochmal das schöne Wetter genießen. Sie hatte gerade ihren Führerschein fertig. In einer Kurve, die wir alle ohne Probleme geschafft haben hat sie sich direkt erstmal hingelegt und das Motorrad an der Leitplanke geschrottet. Das war einfach nur fehlende Fahrpraxis. Nichts auf der Straße oder so. Einfach nur aus mangelnder Erfahrung falsch gewählte Geschwindigkeit und ein unrunder Fahrstil. Ihr ist glücklicherweise neben der aufgebissenen Lippe nix schlimmes passiert aber das gerade erst für 4000€ gekaufte Motorrad hat direkt erstmal wieder einen 2500€ Schaden. Und den Schaden an der Psyche kann man natürlich schwerlich beziffern

  • Hallo zusammen!


    Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt und so viele Antworten, gute Tipps und konstruktive Kritik hinterlassen habt. Ich wollte in diesem Faden noch garnicht so ins Detail gehen, aufgrund der regen Teilnahme ist dies aber denke ich angebracht, auch vor dem Hintergrund, dass ich Infos nicht genannt habe, die es einfacher machen sollten das Ganze zu beurteilen.
    Ich merke , dass ich mir höchstwahrscheinlich so einiges an gefährlichem Halbwissen angeeignet habe und diesbezüglich ist es wohl genau das richtige, dieses jetzt konkret anzugehen.

    Ich schreibe das ganze jetzt mal runter und versuche, eure Anregungen/Gegenfragen mit einzubeziehen. (Nicht falsch verstehen, ich möchte es nur einigermaßen übersichtlich halten). .



    Vorerfahrung:

    Ich bin vor ein paar Jahren relativ viel als Sozius auf einer FJR 1300 mitgefahren. Auch bin ich ein paar mal auf Privatgelände mit der Enduro eines Freundes gefahren, aber halt nie auf der Straße. Meine gute Fahrraderfahrung führe ich an dieser Stelle mal nicht an^^


    Was ansteht:

    Ab August geht es nach Skandinavien. Mein Aufenthalt dort wird mindestens 1 Jahr sein, wahrscheinlich mehr, Ende und Zwischenziele offen. Andere Orte in Europa oder weiter weg sind auch möglich, mal schauen. Das erste Ziel in Lappland ist 2000 km entfernt. Für die Strecke nehme ich mir 2 bis 3 Wochen Zeit. (für Land und Leute, auch um das ganze etwas langsamer anzugehen bezüglich Fahrpraxis.) Ich rechne also erstmal mit 10 000 km +.

    Das ist denke ich sehr ambitioniert motorradtechnisch, weshalb ich mich (und die Machine) bestmöglich darauf vorbereiten will.


    Zu mir:

    Ich hätte die Möglichkeit mit einem eigenem Motorrad Fahrstunden zu nehmen. Habe bisher nur Führerscheinklasse B. Wenn ich ab Mai dann selber fahren darf, möchte ich möglichst viel Fahrpraxis sammeln , sowie ein paar Fahrtrainings, zb. beim ADAC etc. machen, Offroadseminare eingeschlossen. Handwerklich ist Vorerfahrung vorhanden, (nur halt nicht mit Autos/Motorrädern) genau wie eine Garage.


    Zum Motorrad:

    Dank der Anregungen bzw. Gesprächen mit anderen Motorradfahrern erscheint es mir sinnvoll, dieses diesen Winter/Frühjahr zu kaufen. Begleitung zum Verkäufer/Probefahrt von jemand erfahrenem, der halt auch wirklich relevantes beurteilen kann. Ich selbst kann dann halt nur Probesitzen.
    Motorradtechnisch ist es denke ich sinnvoll (natürlich unter Beachtung der Laufleistung/Zustand des Motorrades), Verschleißteile präventiv zu ersetzen.
    ich hab mal eine Liste gemacht, mit An/Umbauten etc., welche evtl. sinnvoll seien könnten: (Achtung, besagtes Gefährliches Halbwissen:)

    (Ab hier vllt Ausgliederung in eigenen Thread?)


    -Trägersystem und Koffer inks rechts, oben "Gepäckträger mit Winkel", zb.. wie Hepco und Becker)

    -Zusatzscheinwerfer vorne, bzw. Umrüstung auf LED)

    - Auspuff einseitig, auf die andere Seite "Tool Tube"

    -andere Fußrasten

    -andere Sitzbank

    -Motorschutzbügel

    -Hauptständer

    -Windschild

    -...


    -Flüssigkeitenwechsel

    _Wasserpunpe

    -Kette/Rituell

    -diverse Filter

    -Reifen

    -Batterie

    -....


    Vieles davon ist wahrscheinlich nicht wirklich nötig , anderes vllt. schon, und das Meiste wierde ich nicht genannt haben, aber wiedersagt, da hab ich offensichtlich (noch) keine Ahnung von.
    ich habe gute Kontakte in in eine Schlosserei , vllt kann das hilfreich sein.

    Ohne Führerschein, Bekleidung etc. liegt das Budget für Motorrad und teile bei 5000 Euro, drunter wäre natürlich schöner.

    Achja, allein werde ich bei der ganzen Sache nicht sein.



    Dann holt das Greenhorn mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück ^^ ( Nein ehrlich, die bisherige "Kritik" hat mir geholfen, spart nicht daran.)

    Vielen Dank fürs Lesen,

    mit freundlichen Grüßen,
    Jus


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  • Hallo Jus,

    Mit

    Vorerfahrung

    sieht das Ganze nicht mehr ganz so unrealistisch aus und mit dem entsprechenden Grad an Entschlossenheit kann man wohl manchen Zweifeln begegnen und mit Vorsicht Risiken der Art wie von bwm beschrieben wenigstens verkleinern.

    Fahrraderfahrung

    ist ganz sicher nützlich fürs Motorradfahren,

    Fahrradreisen nützlich fürs Motorradreisen.

    Ich hätte die Möglichkeit mit einem eigenem Motorrad Fahrstunden zu nehmen.

    Sicher hat es Vorteile, auf dem Motorrad zu lernen, das man dann auch fährt. Allerdings muss man auch um das eigene Motorrad bangen, wenn es wegen des eigenen noch-Nichtkönnens Schaden nimmt. Ich kann Dir die Entscheidung nicht abnehmen und tur mir mit einer Empfehlumng schwer.

    Verschleißteile präventiv zu ersetzen

    Man sollte zusehen, dass während einer Reise möglichst kein Service fällig wird, d. h. alle Verschleißteile mit absehbarer Lebensdauer sollten so neu sein, dass sie die vorgesehene Strecke plus Reserve bis zur Verschleißgrenze durchhalten (Reifen, Bremsbeläge, evtl. Bremsscheiben und die sowieso turnusmäßig gewechselten Teile und Stoffe wie Öl, Zündkerzen usw.).

    Soweit gilt das für normale Reisen von wenigen Wochen. Für Langzeitreisen wird man sich wegen der anfallenden Kilometer aber doch anders orientieren müssen und unterwegs Servicetermine einplanen müssen.

    -Trägersystem und Koffer inks rechts, oben "Gepäckträger mit Winkel", zb.. wie Hepco und Becker)

    Ein Gepäcksystem ist m. E. ein Muss, Details wie Gepäckträger vs. Topcase kann man persönlicher Präferenz festlegen. Ein Gepäckträger wäre einem Topcase für den Transport eines Zelts vorzuziehen - aber Zelten im hohen Norden im Winterhalbjahr ?????

    Bedenke, dass Du bei einem

    Aufenthalt dort wird mindestens 1 Jahr

    auch eine längere Winterpause wirst einplanen müssen - in diesen Breiten ist die Zwangspause sicher viel länger als hierzulande. Nur ganz harte Naturen fahren im Winter, dann auch nur mit Spikes und evtl. mit Beiwagen.

    https://eisreise.wordpress.com/

    Ich käme nie auf so eine Idee !

    -Zusatzscheinwerfer vorne, bzw. Umrüstung auf LED)

    Der normale Reisende fährt nur tagsüber und da es in der Reisesaison gerade dort lange hell ist, kommt dem Licht in diesem Zusammenhang normalerweise eine untergeordnete Bedeutung zu.


    Eine legale Umrüstmöglichkeit dieses Modells auf LED-Scheinwerfer ist mir nicht bekannt. Zusatzscheinwerfer gibts natürlich auch als LED.

    - Auspuff einseitig, auf die andere Seite "Tool Tube"

    Ganz schon viel Aufwand für ein winziges Fach ...

    -andere Fußrasten

    Offroadfahrer beklagen sich manchmal über die vorhandenen Fußrasten.

    Ich würde an Deiner Stelle erst mal die ersten eigenen Fahrten abwarten.

    Andere Fußrasten sind ja schnell angeschraubt.

    -Motorschutzbügel

    Sinnvoll. Ich hatte die "Elefantenohren" von Hepco&Becker, die auch dem Fahrer einen gewissen Schutz bei einem Sturz bieten.

    -Hauptständer

    Müsste bei der Dakar Serie sein.

    -Windschild

    Die Dakar hat ja serienmäßig schon eine erhöhte Scheibe.

    -Kette/Rituell

    -Flüssigkeitenwechsel

    -diverse Filter

    -Reifen

    siehe oben (bei rituell hat Dir bestimmt die Rechtschreibkorrektur einen Streich gespielt)

    -Batterie

    _Wasserpunpe

    Je nach Zustand/Alter des avisierten Gebrauchtfahrzeugs ...

    Mit der Wasserpumpe werden hier zwar öfter Probleme berichtet, aber ich hatte bei meinen F650GS nie eins (die letzte hatte 130000 km erreicht).

    Batterien kündigen ihren Verschleiß meistens an. Gegen Frühausfälle hilft ein vorsorglicher Tausch wenig.


    andere Sitzbank

    Was passt Dir denn daran nicht ?

    Die Sitzbänke der F650GS (/Dakar) sind nicht als unbequem verschrien und wenn über dieselben diskutiert wird, dann meistens nur wegen der Höhe(n), der Anpassung an die eigene Körpergröße.


    Soweit meine Einschätzung. Kollegen werden die Schwerpunkte vielleicht etwas anders setzen.


    Eckart

  • -Trägersystem und Koffer inks rechts, oben "Gepäckträger mit Winkel", zb.. wie Hepco und Becker)


    Kann man machen, muß aber nicht. Viel simpler, preiswerter, gewichtstechnisch vorteilhafter und schwerpunktgünstiger sind Taschen wie zB Enduristan Monsoon. Fährst Du mit der Einzelsitzbank, kannst Du sogar auf dem Staufach ´ne Rolle querlegen und an den integrierten Haltern befestigen; perfekt.


    -Zusatzscheinwerfer vorne, bzw. Umrüstung auf LED)

    Wenn schon, dann fettes Fernlicht. Für Nicht-Nachtfahrer überflüssig. Sinnvoll sind allenfalls kleine LED-Begrenzungsleuchten statt des normalen Standlichtes.



    - Auspuff einseitig, auf die andere Seite "Tool Tube"

    Überflüssig wie´n Kropf. Die originalen Tüten sind prima. Never change a running system und die paar Ersatzteile, die in eine Tube passen, bringst Du auch anderswo unter. Dann lieber noch ein Abwasserrohr unten quer an den Motorschutz.


    -andere Fußrasten

    Kannst Du nach 10.000km mal drüber nachdenken, dann weißt Du, was Du jetzt alles nicht mehr willst, auch im Zusammenhang mit der Sitzbank.


    -andere Sitzbank

    Wenn Dir keine der drei Original-Sitzbänke (einschließlich der genialen Einzelsitzbank mit Staufach statt Soziussitz) passt, kannste gleich über Änderungen nachdenken; ansonsten nimm´ eine Originalsitzbank und fahr´ erst mal, zusammen mit den Originalfußrasten.


    -Motorschutzbügel

    Ja.


    -Hauptständer

    Pflicht bei Reisen. War (anders als Eckarts Vermutung) nicht nur nicht Serie, sondern gibt´s auch nicht von BMW. Einzige m.E. sinnvolle Variante ist von SW Motech.


    -Windschild

    Ist serienmäßig. Für die Originalscheibe der 2004+ gibt´s einen genialen Umbau zum steileren Anstellen, brauchst keine Zubehörscheibe.


    -Flüssigkeitenwechsel

    Inkl. Gabelöl bitte...


    _Wasserpunpe

    Kommt auf den Zustand an.


    -Kette/Ritzel

    Kommt auf Qualität und Zustand an.

    -diverse Filter

    ja

    -Reifen

    ja (Heidenau K60 Scout, Laufleistung jenseits der 12.000km)

    -Batterie

    Kommt auf Qualität und Zustand an.


    Ansonsten zu machen:

    Zündkerze(n)

    Schwingen- und Umlenkungslager

    evt. Lenkkopflager

    evt. Bremsbeläge

    Ventileinstellung

    Bordsteckdose im Cockpit

    Unterer Kotflügel von TT

    Kettenführung von TT (wenn irgendwo aufzutreiben)



    Grüße

    Chris




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  • Hey


    Die Fragen zu sinnvollen Umbauten / Wartungen des Motorrades würde ich in einem separaten Thread führen, wenn du ein Motorrad hast oder zumindest im Blick hast. Deine Ideen sind prinzipiell gut aber nicht alle nötig, das wäre jetzt aber auch müßig über ein theoretisches Motorrad zu diskutieren.


    Hast du die Zeit von Mai bis August ausschließlich für Motorrad fahren / Schrauben lernen oder neben Schule/Arbeit?


    Ich selbst war bisher nur im Juli und August da oben aber du solltest dir wirklich bewusst sein, dass die klassische Motorrad Saison da nicht viel länger als 3-maximal 4 Monate ist. Spätestens im Oktober geht es wenn dann nur noch mit spezieller Winterausrüstung weiter, sowohl für Mensch (u.a. beheizbare Stiefel / Handschuhe, Sehr dicke Winterklamotten) als auch für Maschine (anderes Öl, ggf andere Kühlflüssigkeit, Reifen mit anderer Gummimischung und Spikes) und die Schnittstelle Mensch/Motorrad (beheizte Sitzbank + Griffe, erweiterter Windschutz)


    Wegen auf deinem Motorrad die Fahrschule machen: da du soweit ich das verstehe direkt den offenen A Führerschein machst muss das Motorrad mindestens 60PS haben. Sofern du also keine Dakar mit SR Racing Auspuff (und zumindest theoretischen 60PS) findest wird das nix. Die Suche danach gleicht der Suche nach einem Einhorn. Zumal es meines Wissens die Dakar nicht mit SR Racing und "Leistungssteigerung" gab


    10.000km finde ich per se nicht besonders ambitioniert. Ich hab dieses Jahr auf einer 4 Wochen Tour in Großbritannien und Irland 8500km gemacht. 2-3 Wochen für 2000km sind sehr großzügig ausgelegt aber sicher nicht verkehrt, wenn man auch mal kleine und kleinste Wege lang will.

    Wichtig für dein Vorhaben wäre denke ich vor allem DIY Pannenhilfe unterwegs. Dafür muss man andere Sachen wissen als für die allgemeine Wartung. eher wie man einen Reifen/Schlauch wechselt mit dem Werkzeug, was man dabei hat.

    Reifen solltest du vorher natürlich neu machen aber gerade auf dem rauen skandinavischen Asphalt werden die Reifen vermutlich nicht die ganzen 10.000km durchhalten also ein Reifenwechsel irgendwo unterwegs wird denke ich erforderlich.


    5000 Euro halte ich für deine Wünsche recht optimistisch. Dakar ab 2004 gehen für etwa 4000 aber alleine ein 3fach Koffersystem sind ja nochmal 1000 oben drauf. Sitzbank 300, Fußrasten 100, Windschild 100, Sturzbügel 150, Hauptständer 100, Auspuff und Tool Tube 350, zusatzscheinwerfer 100. Da wäre ich jetzt schon bei über 6000 und da ist noch nichts für Wartungen und Reparaturen mit drin, geschweige denn für Ersatzteile für unterwegs.

  • - Auspuff einseitig, auf die andere Seite "Tool Tube"

    Wenn man sich so durch das Forum liest, könnte der Eindruck entstehen, so etwas sei fast ein Muss.


    Richtig ist eher, dass der eine oder andere Fahrzeugbesitzer seinen Auspuff ersetzen wollte oder musste und dann zu einem aus dem Zubehörangebot gegriffen hat. Das enstehende Vakuum kann man dann mit dem Werkzeugkasten füllen.


    Also: Umgekehrt wird ein Schuh draus: Man installiert sich den Werkzeugkasten, weil man keinen Auspuff auf dieser Seite hat, aber man installiert keinen einseitigen Auspuff, um einen Werkzeugkasten zu installieren.

    -Hauptständer

    Pflicht bei Reisen. War (anders als Eckarts Vermutung) nicht nur nicht Serie, sondern gibt´s auch nicht von BMW. Einzige m.E. sinnvolle Variante ist von SW Motech.

    Auch wenn wir in den meisten Punkten übereinstimmen: Hier muss ich widersprechen: Meine beiden F650GS hatte ich neu mit Hauptständer gekauft und auch die Bedienungsanleitung für das Motorrad(gilt für die normale GS und die Dakar-Ausführung) zeigt es nicht nur mit Hauptständer, sondern widmet dessen Bedienung sogar eine ganze Doppelseite.


    Für einen Käufer spielt das allerdings keine Rolle: Entweder das gekaufte Motorrad hat einen Hauptständer, dann stellt sich die Frage nicht oder es hat keinen, dann muss man halt sehen, wo kaufen - und das kann ja auch von einem Zubehörhersteller sein.


    10.000km finde ich per se nicht besonders ambitioniert. Ich hab dieses Jahr auf einer 4 Wochen Tour in Großbritannien und Irland 8500km gemacht. 2-3 Wochen für 2000km sind sehr großzügig ausgelegt aber sicher nicht verkehrt, wenn man auch mal kleine und kleinste Wege lang will.

    Bei meiner 3-wöchigen Nordkap-Reise kamen knapp 8000 km zusammen. Das war nicht mal eine Stress-Tour - dann hätte man das Ganze in nur 2 Wochen gemacht. Allerdings fahre ich ja schon "einige" Jahre Motorrad - für einen Anfänger wird sich das anders darstellen.

    Oder auch nicht, wenn man das Ganze auf mehrere Monate verteilt. Dann jedoch werden eher noch ein "paar" mehr Kilometer anfallen. Verglichen mit Deutschland ist Skandinavien doch sehr weitläufig.


    du solltest dir wirklich bewusst sein, dass die klassische Motorrad Saison da nicht viel länger als 3-maximal 4 Monate ist. Spätestens im Oktober geht es wenn dann nur noch mit spezieller Winterausrüstung weiter

    Da ist in den nächsten Wochen ein gelegentlicher Blick nach "oben" sinnvoll:

    https://www.wetteronline.de/wetterradar/rovaniemi


    Eckart

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