Moped geht bei Regen an der Ampel aus

  • Moin!


    Ich musste meine F in letzter Zeit öfter mal durch den Regen jagen.

    Bei leichtem Regen tut sie ihren Dienst.

    Wenn es jedoch stärker regnet, geht die Drehzahl an der Ampel in den Keller.

    Also mit Gas spielen, wie damals mit der Zündapp CS 50:giggle:


    Woran kann das liegen?

    An den Zündkabeln und Steckern denke ich nicht, die hab ich letztes Jahr getauscht:/


    Gruß


    der, der mit der F nass wird....:eekout::rofl:

  • Checke mal die Zündboxen...wenn da feuchte durch die Isolierung eindringt weil altersbedingt marode /spröde,haste den Salat



    Und sicher kommt gleich Mägges ums eck weil 2 davon und Blablabla....hab meine letztes jahr deswegen erneuert,solange trocken und warm war alles chic,feuchte gings gestottere los...

  • Auch mal den Regler checken. Die Zündkabel kann man an den Zündspulen mit Vaseline einschmieren, das isoliert und hält die Feuchtigkeit fern. Reine Vaseline eignet sich sehr gut für Stecker und Buchsen die evt. starke Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

  • Wenn es jedoch stärker regnet, geht die Drehzahl an der Ampel in den Keller.

    Da wäre die Antwort auf die Frage interessant, ob es an der Feuchtigkeit liegt oder an einer Begleiterscheinung wie niedriger Temperatur und der Kühlwirkung des auf den Motor auftreffenden Wassers.

    An den Zündkabeln und Steckern denke ich nicht, die hab ich letztes Jahr getauscht

    Obwohl Du das mit diesem Hinweis ausschließen wolltest, ist ein elektrisches Problem im Hochspannungsbereich aber schon das Naheligendste, wie ja auch in einer anderen Antwort deutlich geworden ist. Es reicht ja nicht, dass diese Teile neu sind, sie müssen auch ausreichend dicht gegen Feuchtigkeit sein, weil es sonst Spannungsüberschläge an nicht vorgesehenen Punkten geben kann und nicht nur wie vorgesehen in der Zündkerze. Also beispielsweise: Sitzen die Stecker fest und sind sie passgenau ?


    Leider kenne ich mich der der Vergaser-F nicht genau genug für modellspezifische Tips aus. Auf jeden Fall könntest Du mal prüfen, welche Teile feucht werden. Vielleicht findet das Wasser aufgrund irgendwelcher Schäden einen eigentlich nicht vorgesehenen Weg in Bereiche, die normalerweise trocken bleiben. Ein anderer "Schuss ins Blaue": Auch größere Regenmengen, die durch Schäden in die Ansaugung laufen, müssten sich auswirken.


    Andere Bereiche der Elektrik müssen zwar auch gegen Feuchtigkeit geschützt werden, weil es sonst zur Korrosion führen kann, die entsprechenden Störungen kommen und gehen dann aber nicht mit dem Regen.



    Die Zündkabel kann man an den Zündspulen mit Vaseline einschmieren, das isoliert und hält die Feuchtigkeit fern. Reine Vaseline eignet sich sehr gut für Stecker und Buchsen die evt. starke Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

    Aber den Tip nicht falsch verstehen: Außen mag das ok sein, elektrische Kontakte dürfen kein Fett abbekommen.


    Eckart

  • Die Zündkabel kann man an den Zündspulen mit Vaseline einschmieren, das isoliert und hält die Feuchtigkeit fern. Reine Vaseline eignet sich sehr gut für Stecker und Buchsen die evt. starke Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

    Aber den Tip nicht falsch verstehen: Außen mag das ok sein, elektrische Kontakte dürfen kein Fett abbekommen.


    Eckart

    Die Aussage ist pauschal genau so schlecht wie mein Tipp, wenn man ihn denn so verstehen will das man alles einfettet.

    Es gibt in der Elektronik durchaus Anwendungen wo ein spezielles Kontaktfett genutzt wird das leitend ist und es gibt Anwendungen die mit nichtleitenden Fetten gegen Feuchtigkeit geschützt werden. In Offshoreanlagen z.B. wird einiges dick mit reiner Vaseline geschützt, Kontaktierungen auch gern mal direkt damit benetzt.

    DIe Firma Klüber z.B. stellt spezielle Fette für Kontaktierungen her um Übergangswiderstände zu reduzieren. Vaseline schadet nicht, hält aber das Wasser fern

  • Die Zündkabel kann man an den Zündspulen mit Vaseline einschmieren, das isoliert und hält die Feuchtigkeit fern. Reine Vaseline eignet sich sehr gut für Stecker und Buchsen die evt. starke Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

    Aber den Tip nicht falsch verstehen: Außen mag das ok sein, elektrische Kontakte dürfen kein Fett abbekommen.


    Eckart

    Früher hab ich für sowas selbstverschweissendes Dichtband (Pfuscherband) genommen.

    Damit habe ich auch rissige Ansaugstutzen dicht bekommen.

    Werde ich wohl an den Anschlussstellen der Zündkabel testen.

    Jedenfalls vermute ich, dass es schon an der Feuchtigkeit liegt. Denn auch bei -3 Grad lief die F normal.

  • Das Problem ist oft Schmutz an der Zündspule im Bereich der Zündkabel. Unter dem Tank kann sich schon mal ne Menge ansammeln. Wird das dann feucht oder richtig nass wird es leitend und dann schlägt der Strom der eigentlich in voller Stärke der Zündkerze zur Verfügung stehen soll gegen Masse durch und der Hobel wird bockig. Bei höheren Drehzahlen fällt es weniger ins Gewicht als im unteren Teillastbereich. Schadhafte Kerzenstecker aber auch Isolatorschäden an Zündkerzen führen zu selben Problemen und werden auch meist erst bei Nässe bemerkt.

  • Dann würde ich den Fehler allerdings eher auf der Vergaserseite und Luftfilter suchen. Ist der Luftfilter zu feucht und die Luftfeuchte sehr hoch, überfettet der Motor was zum abfallen der Lehrlaufdrehzahl führt. Wenn der gasschieber hochgezogen wird ist diese Überfettung dann schlagartig vorbei und die f dürfte ganz normal laufen.

    Wenn die Leerlaufgemsichschrauben richtig eingestellt sind (4,5 Umdrehungen raus) kann es auch noch am Luftfilter; Nadeln, Düsen oder Düsenstöcke liegen

  • Das Schätzeisen im Cockpit sagt kalt 1.100 rpm wenn ich nach ein paar Metern den Choke komplett rausnehme. Da läuft sie geradeso rund. 2-3 km später und warm dann ca. 1.350 rpm.

  • Die 50 rpm sollst auch nicht erkennen, sondern erfühlen

    So sieht's aus! :giggle:


    Gemeint war mit 1350rpm 2/3 zwischen 1.000 und 1.500.
    Ob so genaue Angaben bei einem analogen Schätzeisen Sinn machen, darf allerdings bezweifelt werden.