Benzinhahn schwergängig

  • Hallo zusammen,

    Der Benzinhahn geht ziemlich schwer zu bewegen.

    Das Teil ist sicherlich noch nie bewegt worden.

    1. Sollte man den schließen in der Standzeit oder ist das nicht notwendig?

    2. Bringt ein bisschen WD40 was oder ist der von Haus aus sehr straff?

    Danke.

    Gruß Andreas


    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. ;)

  • Hallo Andreas,


    ja, dass mit dem Benzinhahn ist bekannt.

    WD40 würde ich nicht nehmen lieber Silikonspray.

    Dafür habe ich den Hahn ausgebaut komplett zerlegt , saubergemacht.

    Dann alles eingesprüht und wieder zusammengebaut

    Er ist dicht und geht nach ca. 3 Jahren immer noch einigermaßen "leicht" wobei sich der Zustand "automatisch" über die Jahre in Richtung "stramm" ändert.


    Da es die Dichtung im Hahn unter dem Knauf leider nicht mehr einzeln gibt, hilft bei Inkontinenz dann nur für schlappe ca. 30€ (oder mehr ) ein neuer Hahn:bangin:


    Vielleicht gibt es auch Benzinhähne anderer Motorräder die passen könnten - habe hier aber noch nicht gesucht.


    Zu 1) ich schließe den Benzinhahn IMMER - es kann einen vor bösen Überraschungen in der Garage oder auch teuren Folgen in der Öffentlichkeit ( Feuerwehreinsatz , abstreuen usw. ) bewahren.

    Die Nadelventile bzw. O-Ringe in den Schwimmerkammern leben IMHO so auch länger.

    Viel Erfolg !


    :wave:


    Mac

  • Alles wichtige wurde gesagt, daher jetzt unwichtig: du hast dich im "Tag" (Englisch) vertan. Die GS hat keinen Benzinhahn (mein Handy wollte das gerade du Benzin Hähnchenschenkel auto-correcten...)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Eckart () aus folgendem Grund: Durch Verschieben des Themas in den korrekten Forenbereich haben sich die angemerkten nregelmäßigkeiten erledigt -- Eckart

  • hilft bei Inkontinenz dann nur für schlappe ca. 30€ (oder mehr ) ein neuer Hahn

    Muß es mit Gewalt ein Neuer sein oder tuts auch ein intakter 99er.......der liegt hier auf reserve...


    Gruß

    Rolf

  • Das mit dem Bewegen ist wohl philosophischer Natur.


    Jeder macht es anders, jeder ist mit seiner Methode glücklich.


    Fakt beim Benzinhahn ist: er ist ein "Reserveventil" gegenüber dem Schwimmerventil. Normal macht das Schwimmerventil im Vergaser dicht. Aber dies kann versagen ohne das man es merkt. Dann ist die Sauerei groß. Benzin auf Strasse = Feuerwehr und man bezahlt den Einsatz. Benzin in Garage ist viel Arbeit. Und leider läuft auch Benzin in Luftfilter und versaut das Moped.


    Wird der Benzinhahn undicht, erkennt man das daran das Benzin sichtbar austritt und man frühzeitig reagieren kann. Dürfte sogar im laufenden Betrieb austreten. Somit sind größere Probleme nicht zu erwarten. Denn abdichten zum Vergaser hin wird er weiterhin.


    Wieviel Vertrauen man also in seinen Vergaser steckt, entscheidet ob man Benzinhahn schliesst oder nicht. An meiner F geht er auch sehr schwer. Eben weil er auch nie betätigt wurde beim Vorbesitzer. Ich hatte anfangs ihn brav geschlossen, dann es unterlassen und nun bewege ich ihn ab und zu. Hauptsächlich um ihn wieder gangbarer zu machen, damit ich ohne anhalten mit Handschuhe leichter auf Reserve schalten kann. Vermutlich werde ich ihn demnächst mal ausbauen und versuchen leichtgängiger zu machen.


    Also musst du nun selbst für dich entscheiden, ob du ihn schliessen willst oder nicht. Probleme kommen erst wenn das Schwimmerventil defekt geht.

  • musst du nun selbst für dich entscheiden, ob du ihn schliessen willst oder nicht.

    Bei modernen Motorrädern mit Einspritzung hat sich die Frage eh' erledigt.

    Aber es gibt Vergaser-Motorräder mit elektrisch oder pneumatisch betätigtem Benzinhahn, woraus ich schließe, dass es als erforderlich abgesehen wird ihn bei Nichtgebrauch zu schließen. Nach meiner nun ziemlich lange zurückliegenden Erfahrung in meiner Vergaser-Zeit kommt es eben früher oder später doch mal zu Dichtigkeitsproblemen im Vergaser, weswegen ich den Hahn vorbeugend immer schließen würde, wenn man keine Automatik dafür hat. Sonst wird das Glück nicht darüber entscheiden, ob das Problem auftritt, sondern nur wann und wie schwer.


    Eckart

  • musst du nun selbst für dich entscheiden, ob du ihn schliessen willst oder nicht.

    Bei modernen Motorrädern mit Einspritzung hat sich die Frage eh' erledigt.

    Aber es gibt Vergaser-Motorräder mit elektrisch oder pneumatisch betätigtem Benzinhahn, woraus ich schließe, dass es als erforderlich abgesehen wird ihn bei Nichtgebrauch zu schließen. Nach meiner nun ziemlich lange zurückliegenden Erfahrung in meiner Vergaser-Zeit kommt es eben früher oder später doch mal zu Dichtigkeitsproblemen im Vergaser, weswegen ich den Hahn vorbeugend immer schließen würde, wenn man keine Automatik dafür hat. Sonst wird das Glück nicht darüber entscheiden, ob das Problem auftritt, sondern nur wann und wie schwer.


    Eckart



    Erledigt

    Andreas nimmt meinen und strich unters Kapitel

  • Zitat

    Da es die Dichtung im Hahn unter dem Knauf leider nicht mehr einzeln gibt, hilft bei Inkontinenz dann nur für schlappe ca. 30€ (oder mehr ) ein neuer Hahn

    Ich kann den Gang zum örtlichen Industrie Hydraulik Service empfehlen.

    Mechaniker, Fachrichtung Quantenmechanik

    Nachdenken ist wie googeln - nur krasser.

  • Ich kann den Gang zum örtlichen Industrie Hydraulik Service empfehlen.

    Der hat die spezielle Formdichtung im Hahn? Hätte ich jetzt nicht gedacht, denn das ist ein recht spezielles Teil.
    Der O-Ring zum Tank ist 08/15-Ware. Den bekommt man wirklich überall.

  • daher ja meine Frage.


    Habe gerad mit SU Vergasern beim Motorrad Problem bekommen.

    Es waren auch neue Dichtungen verbaut,die Choke Bohrungen waren jedoch aufgeblumt und die Gummidichtungen waren sehr "labberig"


    zurück zur F650:

    Gibt es eine Explosionszeichnung vom Benzinhahn? wie kann man den Gummiring tauschen? welcher ist es?

    muss er dazu zerlegt werden?


    Gruß

    Holger