Erlebnisse, Meinungen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten/ - straftaten

  • vollste Zustimmung:thumbsup2:


    leider...


    zudem...genau DAS ANDERE wird gemacht...als es vorgeschrieben ist...


    ein Beispiel dazu:


    Ortseinfahrt mit Verkehrsverängung.

    Ganz deutlich geregelt...mit großen Schildern...welcher Pfeil (sprich Fahrzeug) Vorfahrt hat...schwarzer Pfeil...und wer...auf seiner Seite die Verkehrsinsel hat..roter Pfeil.


    Genau andersrum wird reingedrängelt...möglichst mit SUV...wenn dazu noch andere Fahrzeuge dahinter sind...alle fahren rein.


    Könnte jeden Tag das große Kot..n kriegen! :evil:

    Hin und wieder liegen abgrissene Autospiegel an der Straße :o:


    und egal...mit welchem Fahrzeug Du von der Vorfahrtsrichtung kommst...


    Gruß

    Holger

  • Leider ist das so auf Deutschen Strassen wie vielfach beschrieben und leider wird dieses Verhalten dann auch noch in die Nachbarländer " exportiert ".

    Ich bin aber auch der Meinung das eine grössere Präsenz unserer " Ordnungshüter " und ein höherer Straf druck von nöten ist .

    An die Vernunft zu appellieren reicht leider nicht , es muss weh tun .



    Oesie

  • Moin,


    anderes Beispiel: smatzephoone am Steuer


    mehrfach in der Woche muss ich meine (lauten) Hupen einsetzen...weil mir entgegenkommende Fahrzeuge auf meiner Spur immer weiter rüber kommen...


    wie von Oesi richtig geschrieben: " Ordnungshüter " nur die schauen weg!


    in England macht das heute keiner mehr:


    Die Italiener verlangen eine Strafe zwischen 155 und 600 Euro. Das klingt happig. Aber bei der Höhe des Bußgeldes für Telefongespräche mit dem Mobiltelefon im Auto läuft Großbritannien in dieser Hinsicht Italien eindeutig den Rang ab. Auf der Insel können nämlich in extremen Fällen Strafen bis zu umgerechnet 1100 Euro ausgesprochen werden.

    zudem noch 3 Punkte und bei 9 ist Lappen weg. Aber auch gezielte Kontrollen sind wichtig..nicht wegschaun...


    ab 2017:

    Seit dem 1. März wird Führerschein-Neulingen in Großbritannien der Führerschein abgenommen, wenn sie beim Nutzen ihres Handys am Steuer erwischt werden.

    Diese Regelung gilt in England, Schottland und Wales in den ersten zwei Führerscheinjahren. Wer erwischt wird, bekommt sechs Punkte und muss eine Geldstrafe in Höhe von 200 Pfund (rund 233 Euro) zahlen, berichtet die BBC. Die sechs Punkte haben für die Neulinge zur Folge, dass ihr Führerschein einkassiert wird. Wollen sie ihn wieder haben, müssen sie die theoretische und die praktische Führerscheinprüfung erneut ablegen. Das Handyverbot für Fahrer gelte auch für Stehzeiten an Ampeln, heißt es.


    Ansonsten bin ich zwar nicht für hohe Strafen..aber in diesem Thema MUSS was gemacht werden.


    Gruß

    Holger

  • Geldstrafen schrecken doch bei uns niemanden mehr ab. Früher hast du dein Auto oder Moped vom Gesparten Bar bezahlt, heute macht es die Bank für dich, da bleibt vom Taschengeld immer etwas für das Knöllchen übrig. Aber das Problem ist wohl, das es Fahrzeugführer gibt, die das Gelernte aus der Fahrschule entweder vergessen haben oder dies nicht umsetzen können. Es gibt da so einen Paragraph 1 in der StVO, den sich jeder am besten morgens vor Fahrantritt noch einmal durchlesen und auswendig lernen sollte. Aber wie überall im Leben ist die Schwelle von der Dummheit zur Straftat sehr niedrig geworden. Die Ordnungsorgane die Straftaten Verfolgen und Ahnden sollen, sind mittlerweile von Kleinigkeiten derart überschwemmt, das für das Wesentliche keine Zeit mehr bleibt.

    Aber sind wir nicht alle Verkehrsteilnehmer die von A nach B wollen und mit ein wenig Rücksicht aufeinander kämen wir wohl und unbeschadet und vor allem RELAXT an. Vielleicht bin ich auch nur schon zu Alt und sollte (nach Meinung der Rennraser) zuhause bleiben und den Verkehr nicht aufhalten. Führerschein mit 60 abgeben und Rollator durch die Fußgängerzone schieben...

  • KEINER nimmt das schmatzephoone an`s Ohr

    die Strafen in GB sind schon spürbar.




    Naja...wer sich in Helvetien getraut auch nur während der Fahrt zu fonieren,selbst mit Freisprecher...zahlt 1500sfr cash sofort...

    Ganz egal,ob mit Auto,Laster oder unterm Helm auffen Töff per Blauzahn via Sena..

    Es ist schlicht verboten und gilt als Straftat und wird als solche geahndet..wie alle Verkehrsdelikte in der Schweiz...

  • nicht ganz so rabiat, eher wie in Deutschland, mit Freisprech telefonieren ist erlaubt. Mit Freisprecheinrichtung, so das Hände am Steuer bleiben und Blick auf der Strasse.


    https://www.blick.ch/news/poli…st-bringen-id7873418.html


    Artikel ist zwar von Januar 2018, aber September 2018 aktuallisiert worden. Sollte also noch gültig sein, es sei den es wäre in den letzten 9 Monaten geändert worden. Korrekt ist allerdings, das die Schweiz Verkehrsverstösse nicht nur als Ordnungswidrigkeit einstuft, sondern ab einem bestimmten Level als Straftat. In Deutschland ist es immer einen Ordnungswidrigkeit, lediglich Folgeschäden aus einer Ordnungswidrigkeit können ins Strafgesetzbuch reichen.

  • In Deutschland ist es immer einen Ordnungswidrigkeit, lediglich Folgeschäden aus einer Ordnungswidrigkeit können ins Strafgesetzbuch reichen.

    Das stimmt so auch nicht ganz. Irgendwann kommt es nämlich zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs, was wiederum Straftatbestand ist.

    https://www.bussgeldkatalog.org/gefaehrdung/

    Allerdings gibt es da meines Wissens keine feste Grenze sondern das ist immer von den Umständen abhängig. Mit 60 in einer Spielstraße vor einer Schule wird sicher anders bewertet, als 170 in der 120er auf der leeren Autobahn, obwohl der absolute Geschwindigkeitsunterschied quasi gleich ist.

  • Immer diese Räubergeschichten über die Schweiz!


    Hier der offizielle Bussenkatalog:
    https://www.admin.ch/opc/de/cl…/19960142/index.html#app1


    "Verwenden eines Telefons ohne Freisprecheinrichtung während der Fahrt (Art. 3 Abs. 1 VRV)" CHF 100


    Gerne könnt Ihr auch be der BFU nachschauen.


    Und dann kommt es natürlich auch auf die Situation an (z.B. Unfall während dem telefonieren.)


    Und in anderen Ländern ist es nicht anders. Hier z.B. Frankreich

    Im Konkubinat mit:

    Moto Guzzi Stelvio 8V NTX und BMW F650GS (Single)

  • Das stimmt so auch nicht ganz. Irgendwann kommt es nämlich zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs, was wiederum Straftatbestand is

    Alex, das Thema hatten wir doch auch schon mal.

    So einfach ist es nicht.

    Eine Gefährdung im Straßenverkehr ist erstmal eine Owi.

    Kommt es aber zum Schaden KANN daraus ganz schnell eine Straftat werden.

    KANN! Und es gibt auch diese Fälle.

    Es KANN sogar aus einer GEFÄHRDUNG eine Straftat werden.

    Ich wiederhole mich: So einfach ist das nicht.


    Das ist ein "Sammelsorium" aus erfüllten "Tatbeständen" und wichtig hierbei auch " welche" Tatbestände hinzu kommen UND

    ob ERFÜLLT.

    Die Umstände spielen ebenfalls ein große Rolle, auch die Person an sich spielt schon eine Rolle!

    Auch die Erfahrungen und Erkenntnise von Polizei und StA aus der Vergangenheit spielen eine Rolle.


    Also, das zu schnell fahren ( 120 in einer 50er Strecke oder 70 in einer Spielstraße oder 200 auf der BAB wo nur 130 erlaubt sind )

    reicht nicht, um daraus eine Straftat zu machen. Bleibt eine Owi und ist auch dort im Gesetz geregelt.

    Das wär zu schön aber zu leicht.


    Und auch Fälle, wo Polizei Straftaten sehen, gehen manchmal Staatsanwälte leider nicht mit.

    Selbst wenn Polizei UND Staatsanwaltschaft Straftaten sehen, gibts Richter, welche wieder auf eine Owi kommen.

    Letzteres sind allerdings zum Glück Einzelfälle.


    Es hat viele Jahre gedauert, viel Arbeit von Polizei und StA, viel Erfahrung um dann diese "Raserszene" in den Straftatbestand zu sehen. Ich selbst hab mich vor langer Zeit mal damit Beschäftigt, habs aber wieder sein gelassen.


    Also der normale "Schnellfahrer" ( 120 in einer 50er Strecke oder 70 in einer Spielstraße oder 200 auf der BAB wo nur 130 erlaubt sind ) bekommt Punkte, zahlt Geld und gibt die Pappe ab :wink:

    Hier spielt der § 315 c eine Rolle, Tatbesände sind aufgelistet, welche auch nach juristischer Beurteilung auch erfüllt sein müssen.


    Es muss schon mehr vorliegen, um eine Straftat draus zu machen.


    Ein schwieriges/ heikles Thema.

    Zylinder statt Kinder

    Gruß Jürgen

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von Endurist () aus folgendem Grund: § nachgetragen

  • Ok, das mit der Gefährdung und dem Strafgesetzbuch wusste ich so nicht. Aber wie andere schon sagten, da muss ne gute Latte zusammenkommen an Dingen und wird wohl meistens vor Gericht beim Richter nochmal in Abwägung gehen. Den im Strafgesetzbuch gilt im Zweifel für den Angeklagten, also muss man diese Zweifel ausräumen und beweisen, das es lebensgefährlich war für Dritte.


    Ich jedenfalls könnte allenfalls mein Bauhgefühl zu einer Situation zum besten geben, was bei weitem nicht ausreicht um draus eine Verurteilung zu machen. Den hier gilt ja dann im Zweifel für den Angeklagten. Dann reicht es nicht mehr wie bei Ordnungswidrigkeit, das man es nur plausibel darlegen muss.

  • wie fing hier eigentlich alles an?

    Ich verstehe schon #1 vom Ansatz her nicht. Mir fehlt hierzu wohl der intellektuelle Zugang...

    Aber es ist ja die Plauderecke und mir ist es zu heiß, um darüber nachzudenken.

    Es gibt Tage, da verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die Anderen.


    Du lernst nur für Dich, nicht für´s Leben. Das Leben kommt auch ohne Dich klar.

  • Endurist , war ja Richtig mit dem Abtrennen, nur der Verweis hatte wie gesehen gefehlt. Ist ja nun nachgeholt. Alles bestens.

    Holger , meine Bemerkung mit dem Streit war ein Spass. Entschuldige bitte meine Wortwahl. Falls wir uns mal sehen, lade ich Dich gerne auf ein Bierchen oder Käffchen ein, hoffentlich verzeihst du mir dann.