Kontermutter Gabelbrücke nach Lenkkopflager wechsel

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    Ich habe vor ein paar Wochen das Lenkkopflager getauscht.

    Heute habe ich eine neue kontermutter eingebaut da die alte angerissen war.

    Nun frage ich ob das denn so richtig ist das ca 2 Gewindegänge oben noch frei sind.

    Ich habe die Schraube mit 50Nm angezogen.Lenkkopflager hatte ich so eingestellt das das Rad noch von alleine zur Seite kippen kann.


    Sieht das bei euch auch so aus ?

  • Hast du vor dem Anziehen der Gabelbrücke und dieser Mutter

    nochmals die Gabelholme (Klemmschrauben oben ) gelöst damit sich die Brücke setzen kann ?

    Bei mir ist da noch ein Plastikstopfen drin ( im Lenkrohr ) müsste jetzt nachsehen ob darunter bündig oder ein Gewindegang raussteht,

    aus der Erinnerung meine ich bündig.


    Lenkkopflager Einstellung sollte so ok sein


    :wave:


    Mac

  • Guten Morgen,


    dann ok, mich wundert halt, dass diese Mutter bei dir gerissen ist bzw. einen Riss hatte ?

    In mehr als 20 Jahren bin ich nur aus "optischen" Gründen bei Nr. 2 ,

    Nr.1 sah halt nur etwas "verbraucht" aus , liegt aber in der Schraubensammlung und ist ok.


    Irgendwo müssen ja die Kräfte herkommen damit die platzt.


    1. zu fest angezogen , gar nicht so ungewöhnlich da hier die Drehmomentangaben durchaus auch im WHB ein Chaos sind

    ( siehe auch Diskussion ab hier : Ölablassschraube am Rahmen undicht)


    2. Bauteil Verspannung + große Kräfte während der Fahrt durch zu viel Spiel oder extrem defektes Lenkkopflager ,

    d.h. diese Mutter fängt alle Stöße usw. auf. ( Langzeitschaden )


    Ich schaue gleich nochmal nach ( Gewinde ) aber

    wenn am LKL wieder alles korrekt zusammengebaut ist, die Lagerschalen im Rahmen korrekt sitzen ,

    während er Fahrt kein Spiel irgendwo spürbar , sollte es so eigentlich passen.


    Ich sehe blaue Flüssigkeit, also wurde Loctite mittelfest zusätzlich verwendet ?

    Von Zeit zu Zeit sollte man diese Mutter auf festen Sitz prüfen.


    :wave:


    Mac

  • Danke für die Antwort.

    Die Schraube war schon vorher angerissen.

    Ja ich hab zusätzlich Mittelstarkes Loctite genommen.

    Die Kräfte von einem Schlagloch müsste ja eigentlich primär auf das untere Lenkkopflager gehen falls die Brücke korrekt sitzt.

    Auf jedenfall ein Bauteil bei dem ich 100% sicher sein möchte das alles passt.

    Da mein Mopped eh einen massiven eartungsstau aufweist und ich quasi alles neu mache steht demnächst auch eine überholung der Gabelholme an dabei werde ich die Gabelbrücke auch nochmal genau unter die Lupe nehmen.

  • Also ich habe die Einstellmutter nur nach Gefühl angezogen, und zwar nur so weit, dass sich die entlastete Gabel immer noch ganz leicht hin- und herbewegen ließ.

    Das tadellose Einlenkverhalten seither bestätigt m.E. die Richtigkeit dieser Einstellung.

    Gruß aus Donegal :wave:

    Udo

  • habe heute nach einer Tour nochmal nachgesehen , meine Kontermutter schließt bündig mit dem letzten Gewindegang ab,

    d.h. so wie auf dem obigen Bild es gibt es bei mir keine freiliegenden Gewindegänge in der Mutter mehr.


    Woher die Unterschiede kommen wäre zu prüfen oder auch hier im Forum zu vergleichen.

    Die Bilder im einigen Handbüchern auch WHB zeigen hier auch eine bündige Verschraubung.


    :wave:


    Mac

  • Hallo zusammen!


    Bei meiner steht auch die Mutter etwas über das Schaftrohr über, allerdings weniger als bei Ikarus- vielleicht 1-2mm. Es ist noch das originale LKL drin, wurde lediglich von mir schon zweimal geöffnet und gefettet. Von daher sollte Einbaulage-mäßig alles passen. Irgendwo ist doch auch eine Stahlscheibe mit anvulkanisierter Gummilippe verbaut, vielleicht wurde beim früheren Ersetzen des LKL die Scheibe doppelt verbaut. Oder eine der Lagerschalen nicht komplett in ihren Sitz eingetrieben.


    Gruß Joachim

  • Hallo zusammen,


    eigentlich sollte diese Anleitung ja schon unter F-Wissen veröffentlich sein :whistle:

    Wir wollten diese dort bereitstellen, allerdings ist sie immer noch nicht ganz vollständig

    und wird weiter ergänzt,

    es geht hier auch vor allem um den Einsatz von selbstgebautem Werkzeug um die Lagerschalen wieder schonend

    und vor allem gerade ! in den Rahmen zu setzen.


    Nochmals danke an Udo1 ( siehe hier im Thread #6 ) für die fantastischen Bilder.:clap1:


    Wir haben man versucht dies auch mit Worten zu beschreiben.


    Gilt aber nur für die Ur-F 650 , bei einer F650 GS ist das Lenkkopflager anders aufgebaut.


    Dokument ( Version 1, Teil 1 ) ;)


    Also nicht wundern wenn noch Seiten dazukommen,

    z.B. Einstellung des Lenkkopflagers , Komplettierung der F650 ( sozusagen Teil 2:wink: )


    Wer Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge hat, Fehler findet - immer gerne hier kundtun !!


    :wave:


    Mac

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  • Ich hab ein Buch als Anleitung genommen.

    Den Einstellring habe ich ohne Spezialwerkzeug festgedreht ( einfach einen großen Schraubenzieher in eine der Kerben angesetzt und mit einem kleinen Hammer auf das Ende vom Schraubenzieher geschlagen)

  • der Einstellring soll aber nur zart fest, so das die Lager zwar spielfrei aber

    noch leicht drehbar sind. Die untere Dichtscheibe im Billig-Lager-Satz ist

    gar nicht mal schlecht gewesen, sie dichtet gut ab und hat auch keinen Rand

    in dem sich Wasser sammeln kann. Also, die original BMW Dichtscheibe

    hab ich nicht gebraucht.

    Die Dichtscheiben im Satz haben eine anvulkanisierte Dichtlippe, die in den

    Rollenzwischenraum der Lager ein"rastet". Leider ist nur das Mittelloch etwas

    zu groß, daher hab ich die alte Dichtscheibe geglättet und untergelegt.

    Jetzt ist da auch Fett, wo vorher nur Rost war...


    Die erhältlichen Kappen aus Gummi finde ich unten auch kontraproduktiv,

    da hier Wasser drin stehen kann. Für oben ja OK.

    Dateien

    • dicht.jpg

      (27,4 kB, 12 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

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