BMW F 650 169 BJ1995 läuft im Stand unrund

  • wie Daniel schon geschrieben hat, glaube ich auch, dass es hier nicht zu 100% ultrawichtig ist die

    absolut korrekte Federkonstante zu treffen , da wird sich schon was auftreiben lassen,

    z.B. im Baumarkt (Bauhaus usw.) gibt es Fächer mir jede Menge Federn, da ist bestimmt was

    dabei falls nötig auch anpassen ( kürzen ) die kosten fast nix, so werden auch Experimente möglich.


    Wichtig wäre mir , dass die Betätigung nicht zu schwer geht ( Kunststoffgriff !) , der Choke aber gut (dicht) verschließt, (Anpressdruck)

    (langsam) automatisch zurück fände ich jetzt auch nicht schlimm, da man den Choke ja eh meistens nach max. 500m wieder rausnimmt , bei den jetzigen Temperaturen noch früher oder ganz ohne ;)


    :wave:


    Mac

  • Jetzt schägt es 13..... je mehr man schaut, umso mehr Fehler kommen zum Vorschein :(


    Ich habe die Zünfkerzenstecker geprüft, einer in Ordnung , der andere Hochohmig statt etwa 1000 Ohm.


    Ich suche den Zündkerzenstecker BERU ZLE 310 , finde aber niemanden , der den vorrätig hat.

    Hat jemand ein Tip?


    Ach....eine Feder für den Choke habe ich gefunden , danke.

  • Ich habe die Zündkerzenstecker und Zündkabel erneuert.

    Läuft aber immer noch nicht so recht.Im Stand geht Sie plötzlich aus und nach dem Gasgeben dauert es einige Sekunden , bis die Drehzahl auf dem Leerlaufniveau ist.

    Ich habe mich davor gedrückt:Jetzt muss ich wohl die Vergaser zerlegen



    Grüsse Patrick

  • Nimm mal Bremsenreiniger und sprüh im Standgas die Ansaugstutzen ein. Wenn die Drehzahl nicht auf schliessen der Schieber sofort abfällt, deutet das darauf hin das sich der Motor Luft zieht. Meist sind poröse Ansaugstutzen dafür verantwortlich. Bei unseren Modellen kann es aber auch an beschädigte Membranen der Vergaser liegen

  • Ehe ich den Vergaser ausbaue, würde ich noch ein paar kleine weniger aufwändige Prüfungen durchführen:

    1) Kraftstoffleitung am Tank trennen und Kraftstoffdurchfluss z.B. mit Marmeladenglas sowohl in Reserve als auch Normalstellung prüfen. Kann man auch gleich das ominöse Wasser, das ich noch nie im Tank hatte, sehen.

    2) Tank abbauen und Deckel der Vergaser öffnen und Membranen prüfen, sowie Stellung der Nadeldüsen und Zustand/Länge der Federn prüfen.

    3) Wenn Tank ab noch mal Zündspulen äusserlich säubern, wenn nicht schon bei Kabelwechsel geschehen (Bremsenreiniger + Druckluft)

    4) Stellung der LL-Schrauben (etwa 4,5 U rausgedreht) prüfen

    5) Choke Mimik prüfen


    Erst danach würde ich den Vergaser ausbauen. Über eine eventuell verbauten Kraftstofffilter lasse ich mich nicht aus. Bei der Ur-F habe ich über 50'km keine Probleme. Bei der ST habe ich den Filter ausgebaut, weil er ab etwa 50km Fahrstrecke Probleme bereitet hat.


    Ansonsten viel Spaß beim Vergaser zerlegen. Am besten einen nach dem anderen, gut dokumentieren und beide nicht trennen!

  • Einige Dinge hatte ich natürlich schon getestet:

    - Benzindurchfluss ist in Ordnung,

    - Stellung der LL Schrauben wurden nicht geändert, lief ja zuvor einwandfrei

    - Mit Bremsenreiniger die Dichtigkeit der Ansaugstutzen geprüft

    - Choke wurde getestet


    Wenn ich jetzt die Membranen prüfe, werden die Vergaser überarbeitet.

    Noch nie gemacht, wir werden sehen , ob es klappt.

    Die Videos kannte ich schon, danke für den Hinweis.


    Grüsse