Welche Reiseenduro für den langen Trip?

  • Hallo,


    ich bin 58 Jahre alt und möchte nächsten Sommer von April bis Oktober eine längere Reise mit dem Motorrad machen. Die Idee ist, von D über Iran und Pakistan nach Indien, dann zurück über Pakistan und Iran nach Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan nach Kasachstan. Von hier über Russland, Estland, Lettland, Litauen und Polen zurück nach D. Ich möchte möglichst kleine Straßen fahren und gerne auch viel ohne Asphalt. Zeit genug ist ja da…


    Ich fahre seit 40 Jahren Motorrad (ca. 400.000 km), seit 35 Jahre Enduro, und habe schon so einige Reisen gemacht, unter anderem Australien in 1987, 17.000 km und Nordafrika, beides mit ca. 50% Off Road Anteil, beides zu zweit auf dem Motorrad. Zur Zeit besitze ich eine BMW R1200GS (letzte luftgekühlte, nur für kürzere Reisen zu zweit in Mitteleuropa) und eine F650 GS Dakar zum Reisen in den äußeren Ländern Europas alleine und zu zweit.


    In Nordafrika (1982) hatte ich eine R 80 G/S und in Australien (1987) hatte ich eine XT 600 Tenere. So habe ich die Erfahrung gemacht, dass Leistung nicht das wichtigste ist beim Reisen mit Gepäck auf nicht asphaltierten Straßen, sondern das Gewicht, die Zuverlässigkeit und die Wartungsfreundlichkeit des Motorrades. Und das hat sich auch später immer wieder bestätigt, gerade bei Reisen mit Strecken abseits vom Asphalt und ganz besonders bei Nässe.


    Für meine Reise gen Osten suche ich jetzt eine Maschine, die mir genau das bietet. Als Maschinenbau Ing. kann ich fast alles Mechanische an dem Motorrad selber machen, nur mit der Elektronik tue ich mich schwer und meistens geht genau das kaputt... Daher sollte es ein ganz einfaches und leichtes Motorrad sein.


    Ich habe mir die technischen Daten verschiedener Modelle genauer angesehen und in der näheren Auswahl stehen jetzt 2 Stück. Mein Problem ist, dass Freundin / Tochter jeweils für 5 - 6 Wochen dazu kommen wollen unterwegs und mich ein Stück (als Sozius) begleiten wollen.


    Suzuki DR 350 S oder SE

    Die Suzuki gefällt mir, weil sie eine einfache Technik hat, ohne jeden elektronischen Schnick Schnack, der Motor und das Fahrzeug scheinen robust und zuverlässig zu sein, sie hat 6 Gänge und ein Gewicht reisefertig von ca. 145 Kg mit vollem 9 l Tank, 5 l Reservekanister und Gepäckträger. Die Leistung ist mit 30 PS etwas niedrig, aber mit anderem Luftfilter, anderem Vergaser, anderem Krümmer und Endtopf scheinen 35 PS gut machbar… Das reicht mir zum cruisen… Nachteil ist, dass ich dann wirklich nur alleine fahren kann auf der Reise und nicht mal eben 5 oder 6 Wochen zu zweit…


    Yamaha TT600 E, Bj. 1998 – 2001 oder TT600 R, Bj. 1998 - 2002

    Auch die Yamaha hat eine einfache Technik, der Motor und das Fahrzeug scheinen auch robust und zuverlässig zu sein und die Leistung von ca. 45 PS und 50 Nm ist für mich völlig ausreichend. Das Gewicht beträgt reisefertig mit vollem 10 / 12 l Tank, 5 l Reservekanister und Gepäckträger ca. 170 Kg für die 600 E und 155 Kg für die 600 R. Leider hat die TT 600 nur 5 Gänge. Die 600 E ist schon deutlich schwerer (+25 Kg) als die Suzuki, aber die 600 R würde mir sehr gut passen. Ich denke, mit guten Softbags geht das auch zu zweit. Muss der Liegestuhl halt zuhause bleiben 😉.


    Im Vergleich dazu meine BMW R650 GS Dakar

    Die BMW hat einen sehr zuverlässigen, sparsamen Motor (ca. 4,3 l) und ist auch sonst, wenn sie regelmäßig gewartet wird, sehr zuverlässig. Wenn es einen Schwachpunkt gibt, dann ist es die dünne Gabel mit 41 mm im Gelände und die Elektronik. Die Leistung ist völlig ausreichend mit 50 PS und 60 Nm, die Sitzhöhe mit 870 mm gerade noch ok. Aber das reisefertige Gewicht mit vollem 18 l Tank, Sturzbügel, Hauptständer und den beiden Koffern beträgt ca. 205 Kg und der erste Gang ist mir deutlich zu lang übersetzt zum Fahren von schwierigen Passagen im Gelände. Dafür ist sie sicher mit Abstand die komfortabelste Reisemaschine, leider nur 5 Gänge, aber mir sind 250 Kg mit Gepäck einfach zu viel. Das ist eine Menge Holz auf nassen, unbefestigten Wegen oder auf schwierigerem Terrain, besonders, wenn man alleine unterwegs ist.


    Was denkt Ihr? Bin gespannt...


    Gruß Uli aus Düsseldorf

    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...

  • Meine , persönliche, nach aktuellem Empfinden perfekte Reisemaschine.



    Der sparsame 650er Rotax, ordentliches Fahrwerk mit 300/280mm Federweg, 21/18" Radsatz,

    je nach Setup 10, 15 oder 27 Liter Sprit an Bord und das alles fahrfertig, aber ohne Sprit gute 160kg.

    Mit Gepäck und (Ausnahme: die 27 Liter Variante) vollgetankt immer noch unter 200kg,

    was für mich so ziemlich die Grenze beim Gewicht darstellt.

    Bin aber noch jung und groß gewachsen, d.h. 200kg sind für jemand älteren und/oder kleineren mitunter schon eine andere Nummer.


    Dazu auf schnelle, einfache Reparatur und Wartung ausgelegt.



    Gibts aber nicht von der Stange. Hätte ich das nötige Kleingeld über gehabt und nicht so viel Spaß am Eigenumbau gehabt,

    dann hätte ich wohl auf eine AJP PR7 gesetzt.



    Ich fahre übrigens i.d.R. 15/49 oder 16/51 Übersetzung auf der Oryx, in Tunesien sogar (mangels 16er Ritzel im Fundus :whistle:) 15/51,

    110 fährt die dann immer noch, ohne übermäßig Sprit zu saufen und du kannst auch langsamste Wegal gemütlich fahren.


    15/49 oder 16/51 bevorzuge ich aber. Gute 120 ohne übermäßigen Verbrauch.




    Aber generell ist es meiner Erfahrung nach genau wie du es sagst: Du solltest das Motorrad technisch kennen, so dass du eventuelle Reparaturen selbst vornehmen kannst.

    Zum Thema Gewicht/Leistung stimme ich dir auch zu. Zum Reisen braucht es nicht viel Leistung, Gewicht ist wichtiger.

    D.h. es spricht nichts gegen eine 250er, auch darüber darf man nachdenken.

    Auf der Suche nach Teilen für F650Rallye oder Oryx? Oder gar einem kompletten Oryx Kit? ---> PN

  • Wenn das Budget eine untergeordnete Rolle spielt würde ich die G650 X Challenge empfehlen. Die hat auch etwas über 160 Kilo und den soliden Rotax 650er Motor aber etwas mehr Offroad Fähigkeit. Dafür etwas weniger Bequemlichkeit. Im Prinzip sowas was sich Toby jetzt gebaut hat :D

    Wahrscheinlich weniger gut wartbar


    Aber die liegen halt alle bei um die 5000€


    Die Elektronik an den F und G Modellen ist eigentlich recht solide. Durchgescheuerte (Seitenständerschalter) und gebrochene (Lenkkopf) Kabel kommen mal vor aber die ganzen Sensoren und Steuergeräte fallen relativ selten mal aus.


    Kleinere Motorräder kenn ich mich gerade in Sachen Zuverlässigkeit nicht gut aus. Die CRF250L oder Rallye wird inzwischen auch viel fürs Reisen benutzt aber da hört man auch nicht ausschließlich gutes. Aber man hört halt sowieso immer nur von denen, die Probleme haben, daher ist mein Bild da wahrscheinlich etwas verzerrt.

  • Die AJP PR7 sieht nicht schlecht aus, aber es fehlt die Gewichtsangabe... Und es sieht aus, als ob sie nur für eine Person wäre, für mich ein No-Go.

    145kg leer, um die 165kg fahrfertig vollgetankt. Und ja, nur für eine Person zugelassen.

    Die Oryx ebenso. Aber Letztere hat noch immer die 380kg zulässige Gesamtmasse eingetragen, also den Mitfahrer einfach auf die Gepäckbrücke packen, dann gehts :thumbsup2:


    Hab irgendwie überlesen, dass es beim Soziusbetrieb um 5-6 Wochen während einer längeren Reise geht.

    Da muss die Wollmilchsau dann eben doch noch Eier legen.

    Aber, pssssst: Man könnte ja einfach mal wagen Soziusrasten an den Heckrahmen zu schrauben,

    solange man theoreeeetisch eine zweite Person auf der Sitzbank unterbringen könnte, wäre das ggf. eine Option. Müsste man mal probesitzen.


    Und außerhalb der EU, oder auch nur bestimmter Länder, juckt das dann eh keinen, ob da irgendwo im Schein eine "1" statt einer "2" steht.




    Bei der AJP hat das mehr mit dem Zulassungrecht (kein ABS für Sportmotorräder mit nur einem Sitzplatz oder wie auch immer der Wortlaut genau ist) zu tun.

    Bei der Oryx ist die Sitzbank (nach deutschem Recht) einfach zu kurz, daher ist nur ein Sitzplatz eingetragen.

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  • Nee, nee, warum soll ich mir so ein unbekanntes Mopet kaufen, wenn die XT / TT Motoren seit 30 Jahren gut ihren Dienst tun.


    Und wenn ihr euch mal die Konfiguration einer TT 600 R von 1998 - 2002 anseht, dann ist das schon geil:


    Federweg vorne / hinten: 280 mm, Bodenfreiheit 325 mm

    Hinten ein voll einstellbares ÖHLINS Federbein mit AusgleichsbehälterVorne eine voll einstellbare Paioli Telegabel mit 46 mm

    Vorne und hinten Brembo Scheibenbremse, vorne Doppelkolbenzange

    Ölmenge 2,8 l mit Ölkühler 3,0 l - top !!

    Ventile einstellen mit Madenschraube, keine Plättchen

    Keine Elektronik außer CDI Zündung

    Keine Elektrik außer Licht und Blinker (12 V)

    43 PS bei 6.500 Upm und 50 Nm bei 5.000 Upm

    Mit anderem Luftfilter, offener Luftbox und angepassten Vergasern so wie dickerem Krümmer und Leovince Anlage eher 48 PS und 53 Nm

    Gewicht trocken 131 Kg, fahrfertig 144 Kg mit 10 l Tank


    Das sind mal eben gut 50 Kg weniger als meine Dakar, also das komplette Gepäck für die Reise incl.Packtaschen, Tankrucksack etc...


    Da liegen Welten dazwischen zu einer Honda CRF250 oder XT 700. Da kommt nur noch die WR 450 mit... Aber die ist nicht reisetauglich für 2 Personen...

    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...

  • Von den von dir genannten Moppeds würde ich definitv die TTR nehmen. Sehr zuverläßig, das Fahrwerk ist top, verstärkter Heckrahmen, leicht und sparsam, das ist die beste XT und eine der besten Reiseenduros die je gebaut wurden.

  • Hallo Uli,


    nicht böse sein, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du eigentlich schon ganz genau weißt was für ein Modell für Dich genau das richtige ist.

    Ich bin erst zufrieden, wenn ich meine Ideen in die Tat umgesetzt habe.

    Grüße

    Frankie :wave:

  • Hallo Uli,


    die Vorteile der Suzuki 350 mit ihrem genialen Motor bekommst Du auch ein wenig neuer als Beta Alp 4.0, die 2019er Modelle sind allerdings nur Einsitzer, aber umrüstbar und außerhalb der EU schert sich eh keine Sau drum, die haben anderes Klima und bessere Luft.

    Als Alternative kommt noch die Royal Enfield Himalayan in Frage, die mehr als robust und praktisch aufgebaut ist. Sie ist zu zweit gut fahrbar, hat einen Einspritzermotor mit funktionierender Höhenkompensation (Lambda-Sonde!) und wird dort in der Gegend auch gefahren (Indien als Herkunftsland). Die Maschinen bekommst Du für unter 5000 Euro (5800 mit Koffern und ein wenig Zubehör) neu, kannst sie hier ein paar 1000 Kilometer einfahren und dann ist sie mit den originalen Koffern eh schon reisefertig. Leicht genug ist sie auch.

    Die CRF 250 Rally ist sehr robust und als Reise-Enduro zwar klein aber fein. Wenig Zuladung, schwacher Motor, weiche Federung - aber ein Fliegengewicht und der Motor ist ein Traum!

    Die F650GS mit Rotax-Motor taugt auch - Du kannst Dir für ide F650GS wegen der hohen Verbreitung und guter Teilversorgung kleines Geld in Deiner Homebase einen überholten Motor und die wichtigsten Ersatzteile bereitlegen, die man Dir dann einfach hinterher schicken kann - selbst nach Afghanistan bekommst Du Ersatzteil über UPS und Co recht sicher und schnell geliefert.

    In richtig hartes Gelände solltest Du mit allen genannten Motorrädern nicht gehen, dafür sind sie nicht gemacht und auch wenn Du recht weit weg fährst, die Strassen dort sind mit allen genannten Maschinen gut fahrbar.

    Ich bin nuegierig auf Deine Entscheidung und Deinen Bericht!


    Beste Grüße
    Hannes

  • Hallo Uli,


    nicht böse sein, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du eigentlich schon ganz genau weißt was für ein Modell für Dich genau das richtige ist.

    Klar weiß ich das, nach 40 Jahren Reiseerfahrung incl. Fernreisen. Ich finde es aber dennoch interessant, das hier zu diskutieren, darum sind wir doch auch hier...


    Und andere Menschen haben andere Sichtweisen und da kann man immer etwas von mitnehmen ;)

    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...

  • Nachteil ist, dass ich dann wirklich nur alleine fahren kann auf der Reise und nicht mal eben 5 oder 6 Wochen zu zweit…

    Ich staune immer wieder über die Meinung, dass man mit kleinem Hubraum nicht weit und schon gar nicht zu zweit fahren kann.

    Ich war im Outback Australiens mit einer Suzuki DR 250 unterwegs, mit Ortlieb Softbags, Tankrucksack, Gepäckrolle und Sozia !

    Für die Piste hatte das kleine Motörchen ausreichend Leistung, glänzte aber in schwierigen Passagen (Flußdurchfahrten, steile Rampen an den Flußufern, Sand, Schlamm) mit Handlichkeit aufgrund des geringen Gewichts. Sagenhaft war der niedrige Verbrauch (3,0 bis 3,5 Liter/100 km).

    Später, auf dem Old Telegraph-Track zum Cape York, hatte ich statt der Sozia, die früher nachhause musste, einen 20-Liter Benzinkanister aufgeschnallt. Zusammen mit dem kleinen 9-Liter-Tank ergab das eine Reichweite von mehr als 800 km!

    Bei den Flußdurchfahrten und den steilen Böschungen ließ ich die mitfahrenden 600-er und 650-er Einzylinder ziemlich alt aussehen - nicht weil ich es besser konnte, sondern weil es einfach leichter war.

    Auch mit meiner KLR 250, die ich heute noch fahre, war ich jahrelang mit Sozia und vollem Reisegepäck auf den Militärpisten der Westalpen unterwegs - sogar bis auf den Mont Chaberton!

    Also sage keiner, das geht nicht zu zweit mit einer kleinen Maschine! Die Südostasiaten machen es einem ja auch vor!

    Die DR 350 SHC bin ich übrigens auch zwei Jahre gefahren, aber sie hat bei mir letztlich den Vergleich mit der KLR 250 verloren!


    Wenn Du ansonsten Geländegängigkeit und eine große Reichweite brauchst: Die XT 600 Tenere 34L und 55W (1983-1985) haben einen 30-Liter-Tank und wiegen vollgetankt nur 162 kg. Und es gibt sie immer noch zu kaufen.

    Gruß:wave:

    Udo

  • Hallo Udo,


    da gebe ich die aus vollem Herzen recht !!! Aber eine 250er wäre mir dann doch zu wenig Fahrspaß auf Asphalt. Ich suche etwas in der Mitte. Und ja, man kann auf einer 250 zu zweit fahren, aber dann muss man sich schon extrem einschränken und sollte unter 75 Kg wiegen. Das war alles mit 25 Jahren noch kein Problem, aber heute habe ich die Möglichkeit, mir das Beste für den Zweck zu kaufen. Ich bin in Australien auch zu zweit unterwegs gewesen für 3 Monate auf einer XT 600 Tenere 1J1 und das war absolut ok. Wir sind alle möglichen Stock route gefahren, Odnadetta, Tanami, Canning, Birdville, etc. und auch die Telegraph road bis ganz zum tip. Alles mit der Tenere und zu zweit. Und ja, die Böschungen waren hart, aber alleine auf der Maschine ging es, aber da war ich noch jung... Bei der nächste Reise bin ich 60 Jahre alt. Und da will ich so leicht und bequem fahren wie möglich. Und da gefällt mir die TT 600 besser als die Tenere. Heute braucht man auch fast nirgends im Osten eine Reichweite von mehr als 200 km, das ist ja nicht Down Under... Und wenn, dann nehme ich 2 x 2 l Cola Flaschen...


    Gruß Uli


    P:S. Da hast du es am Chaberton aber deutlich einfacher gehabt als ich mit meiner R 80 G/S, besonders an der Schotterkuppe ganz oben ||


    Screenshot_20190429-084136_Adobe Acrobat[1].jpg

    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...

  • XT 600 Tenere 1J1

    Du meinst sicher die 1 VJ (1986-1987) ?!

    Ja genau :thumbup:


    Und meine hatte absolut keine Hitzeprobleme, selbst nach der strapaziösen Tour war der Ölverbrauch kaum messbar. Ich hatte lediglich weitere Lüftungsschlitze in das vordere Schutzblech geschnitten und den Ölkühler um 6 - 7 cm nach vorne / außen in den Fahrtwind gesetzt.


    So war das original (vorderes Schutzblech ist nicht original)


    Yamaha_XT600Z_Tenere_004-001»_FC[1].jpg



    Und ungefähr so sah es danach aus...


    2.jpg

    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...

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  • Ich bleib bei der Empfehlung Xchallenge. Die hat/kann alles, was du forderst und hat dazu eine passable Leistung ;)


    Den größeren Motor als 350 bräuchte man vor allem auf den Etappen mit vielen km befestigter Straße. Und auch ganz lockerer Sand verlangt nach ordentlich Leistung, damit das Hinterrad auch ein bisschen Erdreich bewegen kann. Da hat meine 250er Honda schon so ihre lieben Probleme. Ansonsten bei allem was nicht mehr geteert ist, ist die Leistung weitestgehend egal, solange man keine Rennen fährt. Für Sprünge ist so eine Straßenzugelassene 250er nichts aber im Hinterland ein wenig Querfeldein da reichen sogar die 15PS von Paulas 200er Alp

  • Was man so liest, hat die X Challenge kein besonders gutes Fahrwerk (Stoßdämpfer hinten) und sie hat eine Sitzhöhe von 930 mm. Das ist verdammt hoch... Aber der Motor ist natürlich TOP und das Gewicht auch :thumbsup2: Aber wieder zu viel Elektronik für eine Fernreise...

    Wer nichts riskiert, hat nicht gelebt...