Sertao /G650GS Dekompressionshebel - Tricks?

  • Hallo zusammen.

    Gestern hat mich meine recht "neue" Sertao nach dem Tanken im Stich gelassen. Sprang nicht mehr an. 30 Minuten später - kein Problem.

    Batterie ist fast neu und Anschlüsse sind Feste, BJ2012, und knapp 4000km gelaufen. Wird also der Dekompressionshebel sein.


    Ich werde jetzt mal beobachten wie oft ich dieses Phänomen erlebe.


    Mein Plan wäre Grundsätzlich im Rahmen der Ventilspielkontrolle bei 10tkm den Hebel zu wechseln oder wechseln zu lassen.


    Da das Problem nun schon lange existiert, gibt es irgendwelche Tricks wie man das Motorrad mit ein bisschen Aufwand ggf. schneller ans laufen bekommt?


    Meine Idee:

    A)Batterie überbrücken- dadurch ein bisschen mehr Power?!


    B) Irgendeine Kombination aus anrollen und Anlassen!?


    Hat jemand Erfahrungen?



    Btw. Hat jemand aus NRW schonmal den Dekompressionshebel selber gewechselt und mag mir ggf. helfen?


    Grüße


    Bastian

  • A) und B) kannste vergessen.

    Es braucht ja zwingend die Dekompression, d.h. ein leicht geöffnetes Ventil, damit sie anspringt. Dabei ist es unerheblich, woher die Startpower kommt.


    Benutz mal hier die Suchfunktion oben rechts. Ich kann mich erinnern, dass das Thema schon mehrfach besprochen und auch gute Lösungen gepostet wurden. Ist kein Hexenwerk, wenn Du Dir das Ventilspieleinstellen selbst zutraust, dann ist der Dekohebel auch kein Hexenwerk.

  • Es braucht ja zwingend die Dekompression, d.h. ein leicht geöffnetes Ventil, damit sie anspringt.

    Nein, die Dekompression braucht es, damit es ein kleiner Starter schafft den Motor durchzudrehen und man keinen großen montieren muss.

    So wie ich es verstanden habe, ist das Problem beim Kompressionshebel eher, dass er in der Position hängenbleibt, wo das Ventil ausgehoben wird, d.h. er geht nicht aufgrund der Fliehkraft in den "Betriebsmodus". Aufgrund der dann fehlenden Kompression kann der Motor nicht starten.
    Wäre es umgekehrt, müsste man ja nur von außen am Ventildeckel mit einem SEHR starken Magneten den Dekohebel "manipulieren".

  • B) Irgendeine Kombination aus anrollen und Anlassen!?

    Das könnte funktionieren da durch Masse und Geschwindigkeit mehr Energie zur Verfügung steht um die Kompression zu überwinden. Dabei einen geeigneten Gang wählen und am besten die Hilfe der Mutter Erde nutzen. Also Hügel und Gravitation.

  • Wird also der Dekompressionshebel sein.

    Interessante Theorie bei nur 4.000 km.


    Dekompression funktioniert oft nicht


    Ich verstehe den Zusammenhang nicht ganz.



    Es braucht ja zwingend die Dekompression, d.h. ein leicht geöffnetes Ventil, damit sie anspringt.

    Nein, die Dekompression braucht es, damit es ein kleiner Starter schafft den Motor durchzudrehen und man keinen großen montieren muss.

    So wie ich es verstanden habe, ist das Problem beim Kompressionshebel eher, dass er in der Position hängenbleibt, wo das Ventil ausgehoben wird, d.h. er geht nicht aufgrund der Fliehkraft in den "Betriebsmodus". Aufgrund der dann fehlenden Kompression kann der Motor nicht starten.
    Wäre es umgekehrt, müsste man ja nur von außen am Ventildeckel mit einem SEHR starken Magneten den Dekohebel "manipulieren".

    Nach meiner Kenntnis ist der Hebel 2/10 mm zu kurz. Da hängt wohl nichts. Ich denke der Motor würde auch mit permanent geöffnetem Ventil laufen.

  • Das könnte funktionieren da durch Masse und Geschwindigkeit mehr Energie zur Verfügung steht um die Kompression zu überwinden. Dabei einen geeigneten Gang wählen und am besten die Hilfe der Mutter Erde nutzen.

    Erinnere mich bloß nicht daran

    1x habs ich geschafft

    3km berg hoch,drauf setzen und im 5. hat dann das Hinterrad nimmer Blokiert sondern den Motor gedreht und sogar gestartet...lief damals an wie ein alter Lanz Bulldog...

    Gut war das sicherlich nicht,ohne Öldruck 50Km/h bergab zum ANSCHIEBEN rollen zu lassen,hats Rotaxherz aber überlebt samt Getriebe....

    Warum 50..weil vorher in 1-4 alle Gänge das Hinterrad blockierte...zumindest ist mein Rotax dicht

  • Vielleicht noch ein anderer Ansatz: es gab vor ein paar Jahren einen Rückruf seitens BMW, bei dem ein Update auf das

    Motorsteuergerät aufgespielt wurde.

    Hatte davor auch (Warm-) Startprobleme, anschließend nicht wieder vorgekommen.

    Also ggf. bei BMW nachhaken ob der Software- Stand aktuell ist.

  • Das Problem des Dekompressionshebels inkl dessen Rückruf ist wie beschrieben rein mechanischer Natur: Der durch die Fliehkraft bei Kurbelwellendrehung durch den Anlasser radial nach außen gedrückte Dekompressionshebel bekommt einen längeren Abstand zur Nockenwellenmitte, gleitet auf dem Tassenstößel auf und drückt diesen, so dass sich das Auslassventil öffnet. Durch das offene Auslassventil ist der Gegendruck geringer, der Anlasser kann drehen und sie springt an. So viel zum Funktionsmechanismus.


    Aufgrund eines Konstruktionsfehlers von BMW ist der Dekompressionshebel ein paar Zehntel mm zu kurz - bei kaltem Motor kein Problem. Wenn der Motor aber warm ist, ist die Nockenwelle durch die unterschiedliche Wärmeausdehnung der Metalle zu weit vom Tassenstößel weg. Der Hebel hebt das Auslassventil also nicht weit genug aus, so dass der Anlasser gegen einen zu hohen Kompressionsdruck drehen muss. Das hört man auch deutlich, es knackt kurz und nichts dreht sich, wenn man den Anlasser drückt.


    Als zeitliche Überbrückung bis er getauscht ist hilft leider nur Warten. Du bräuchtest entweder einen stärkeren Anlasser oder müsstest dir mit Anschieben behelfen. Theoretisch möglich, praktisch kann ich aus meiner Erfahrung sagen: Ich habe schon 1100er 4-Zylinder Motorräder alleine angeschoben oder die SR 500 (500 ccm Einzylinder) - das geht manchmal, manchmal nicht je nach Tagesauffassung. Ich bin noch in den Zwanzigern und wahrscheinlich bezogen auf den durchschnittlichen Motorradfahrer eher auf der sportlichen Seite. Bei der G650GS, die ich selbst auch fahre und wo ich das Problem auch hatte, hab ich es nie hinbekommen. Bei der Suche nach "push-start" über (amerikanische) Foren für die F650 oder G650 habe ich auch nie gelesen, dass es einer geschafft hätte.


    Um das zusammenzufassen: Du wirst nicht darum herum kommen, es zu wechseln (war bei mir knapp 2 Stunden Aufbau, davon das meiste Demontage und Montage von Verkleidungsteilen, Gaszug, Ventildeckel) oder wechseln zu lassen (leider einige hundert Euro). Bis dahin kannst du wohl nur ne halbe Stunde warten, bis sie abgekühlt ist.

  • Moin Boschty, moin auch an die weiteren fleißigen Helfer und Mitleser,


    meine 2012er Sertao hatte bis Mitte letzten Jahres glücklicherweise keine Warmstartprobleme. Naja, dies änderte sich inzwischen und ich habe versucht über ein Jahr eine Lösung zu finden und nichts hilf so richtig.

    Inzwischen vermute ich eine Begründung und eine "Lösung" gefunden zu haben, die ich euch nicht vorenthalten möchte, in der Hoffnung damit jemandem helfen zu können.


    Bei mir ist es wie bei Boschty, die Maschine fährt einwandfrei, dann tanke ich oder stoppe am Supermarkt oder oder oder und danach springt sie nicht mehr an. Dann gibt es drei Möglichkeiten zur Soforthilfe:

    1. Starthilfe mit einer ausreichend starken Batterie (am besten in einem Fahrzeug verbaut mit laufendem Motor)

    2. 30-40 Minuten warten ohne die Batterie aufgrund von Ungeduld vorher zu leeren

    3. Anschieben!

    Doch dazu ein, zwei kleine Tipps am Rande. Anschieben geht besonders leicht wenn man nicht auf dem Bike sitzt, ABER wenn ihr dann die Kupplung kommen lasst und das Bike angeht, macht es einen schönen Satz nach vorne und fliegt auf die Seite oder noch schlimmer in irgendetwas wie ein geparktes Auto! Daher auch wenn es deutlich schwerer ist, müsst ihr auf dem Motorrad sitzen und bereit für einen holprigen Start sein. Dann sucht ihr euch, damit ihr schwung aufbauen könnt die schwerste Steigung, steigt dann eben aufs Bike und zieht die Kupplung, ersten Gang einlegen, Zündung an und los rollen. Wenn ihr die größtmögliche oder eine ausreichend hohe Geschwindigkeit habt (übertreibt es nicht! Ihr macht das auf eure eigene Gefahr hin, ich übernehme da keine Verantwortung) dann lasst ihr zeitgleich die Kupplung kommen UND drückt, falls die Batterie noch lebt, den Startknopf. Normalerweise ruckelt es dann kurz und danach springt sie an und je nach Beladung und Schwerpunkt macht sie einen kurzen Wheelie oder macht einen fetten Satz nach Vorne. Bitte auf keinen Fall erschrecken und den Notaus drücken. Schon zwo mal bei anderen gesehen *lach*


    Zurück zu den Startproblemen:


    Mir wurden von Zweiradmechanikern, Mechatronikern, Hobbybastlern und dutzenden weiteren die tollsten, fantasievollsten und teils auch schon wieder traurigen ideen genannt, woran es liegen könnte oder noch witziger liegen muss.

    Inzwischen verhärtet sich ein Problem, welches ich so für logisch betrachte und alle Symptome passen. Ebenso wie die dazugehörige (Zwischen)Lösung.

    Bitte verzeiht mir, sollte ich jetzt Bauteile falsch benennen oder falsch beschreiben, bin Hobbyschrauber und habe etwas völlig anderes gelernt.


    Die Benzineinspritzung liegt über dem Motor, dies wäre ansich auch kein Problem, wenn die Benzinzuführung damit nicht der direkten Motorwärme ausgesetzt wäre und/oder es eine Rückführung geben würde, über die warmes Benzin zurück in den Tank kann und frisches nachlaufen kann. Leider passiert dies nicht ausreichend und somit erwärmt sich das Benzin zu schnell, sobald der Motor ausgeschaltet wird und man dann einen Moment nicht fährt. Dadurch schlägt das Benzin blasen, wodurch es logischerweise teilweise Gasförmig wird.

    Dazu mal eine Info gelernt auf meinem ADR Lehrgang. Brennpunkt bei Benzin sind etwa 23 Grad Celsius. Sprich ab 23 Grad C wird es Gasförmig, das erreichen wir in De schon häufig bei normaler Außentemperatur, doch da hilft zum Glück das drum herum das das Benzin sich nicht gleich im Aggregatzustand verändert. Doch die Hitze des Einzylinders löst dies stark genug aus.


    Nun könnt ihr das folgendermaßen umgehen oder beheben: (Leider immer nur als Situationslösung, nichts dauerhaftes bisher gefunden)


    1. Ihr stoppt den Motor, öffnet die Tankklappe, den Koffer oder warum auch immer ihr den Schlüssel benötigt und startet so schnell wie möglich den Motor wieder. (Tanken mit gestartetem Motor ist aber definitiv zu lassen.)

    Oder wenn ihr den Motor nicht sofort wieder starten könnt (Tanken, Shoppen gehen, ...):

    2. Starthilfe verwenden. Dadurch hat der Anlasser kurzfristig mehr Leistung aufgrund der erhöhten Spannung zur Verfügung und kann meistens die Benzin/Gasmischung in den Motoreinspritzen und solange drehen, bis nur noch ausreichend kaltes Benzin eingespritzt wird.

    3. Starthilfespray verwenden.


    Zum Starthilfespray: Dies wird vorne rechts unter dem Tacho vor die Ansaugung gespritzt, während man den motor starten möchte und solange gesprüht, bis der Motor läuft plus etwa 1,5 Sekunden. Und im Anschluss muss man den Motor noch einen kleinen Moment im mittleren Drehzahlbereich halten, damit ausreichend Benzin nachkommen kann. Bitte verwendet wirkliches Starthilfespray und beginnt nicht WD40 oder noch schlimmer Bremsenreiniger vor euren Luftfilter zu sprühen. Das wäre der Tod für den Filter ODER wenn ihr das nicht bemerkt irgendwann für euren Motor, weil keine Luft mehr (ausreichend) gefiltert wird. (Ich spreche da aus Erfahrung, da mir bei einem GoKart Kauf der Vorbesitzer nicht informiert hat, dass er das Teil über das Weglassen des LuFis "getunt" hat. Dadurch hab ich Metall eingezogen und durfte den Motor auseinander bauen -.-)

    Bei der Verwendung des Starthilfesprays startet ihr den Motor mit dem Spray und das Benzin/Gasgemisch wird nach und nach mit eingezogen, irgendwann ist dann das Benzin ausreichend kalt und flüssig und der Motor läuft von selbst. Die Spraydose muss natürlich so gelagert werden, dass ihr damit nicht mit dem Schlüssel irgend ein Fach öffnen müsst.


    Ich hoffe, dass ich euch damit helfen konnte und falls noch jemand eine Idee hat, wie man die Erwärmung des Benzins zukünftig gleich verhindern kann, wäre ich natürlich sehr dankbar.

  • Möglich ist vieles. Hast Du probiert, an der Stelle wo Du der Meinung bist das sich das Benzin in den gasformigne Zustand wandelt abzukühlen? Bei einer Fahrt ohne Verkleidung, mach ich manchmal für eine Fehlersuche, sollte es machbar sein.

    Und zum Glück musste ich meinen Eintopf noch nicht anschieben, macht man das im Ersten? Ich glaube nicht ... eher gar keine gute Idee oder habe ich etwas überlesen?


    Viele Grüße

    Torsten

  • Ähhhhmmm???


    DAS Moped anschieben, und im ersten Gang Kupplung kommen lassen, das mach mir mal vor, ob draufsitzend oder nicht. Wenn überhaupt, dann im fünften Gang, steiler Berg, bis 40, besser 50 km/h, dann mit Schmackes auf die Sitzbank knallen und gleichzeitig die Kupplung kommen lassen, dann springt sie vielleicht an, aber nur, wenn die Batteriespannung stimmt, die brauchst Du nämlich für die Einspritzung.


    Überbrücken kann Sinn machen, wenn die Ursache eine alte/leistungsschwache Batterie ist, liegt der Grund woanders, bringt auch das leider nix.


    Deine Theorie mit dem warmen Sprit hab ich mir jetzt dreimal durchgelesen, aber immer noch nicht kapiert. Unabhängig von der Lage des Tanks, sind bei jedem Moped die Drosselklappe(n) mitsamt der Einspritzung über dem (warmen) Motor angeordnet, geht ja konstruktionsbedingt gar nicht anders. Die Motorwärme erwärmt die gesamte Einheit und natürlich auch den Sprit, nicht nur bei Deiner Sertao, sondern bei jedem Moped. Nach Deiner Theorie dürfte dann kein warmes Moped mit Einspritzung mehr starten.


    Das Einzige, was bei der G und der F wirklich unter der Motorwärme leidet, ist die Batterie, denn die is selten dämlich über dem warmen Motor platziert, was dafür sorgt, dass bei einer herkömmlichen Bleibatterie die Flüssigkeit schnell verdunstet, weshalb man mindestens zweimal im Jahr die Batterie auffüllen muss, damit sie nicht kaputt geht. Abhilfe schafft hier eine Gelbatterie.


    Mit Starthilfesprays wäre ich bei einem Einspritzer sehr vorsichtig, bzw. ich tät das lassen. Solche Sprays sind aus einer Zeit, wo wir alle noch mit Vergasern gefahren sind (und ohne Kat). Dieses Spray, vor allem in größeren Mengen, wird ja verbrannt und kann ungeahnte Schäden anrichten, Finger weg davon.


    Ein bisschen viel Theorie in Deinen Ausführungen, oder?

  • Es ist hilfreich wenn man im Moment des einkuppeln seinen Allerwertesten auf den Sitz krachen lässt .

    :rofl: Da kommen alte Erinnerungen hoch..... Genaus so haben wir das früher gemacht. Gang rein, Kupplung ziehen, losrennen, auf das Töff springen und in dem Momemt wo das Körpergewicht auf den Sitz fällt die Kupplung kommen lassen..... :thumbsup2:

  • Es ist hilfreich wenn man im Moment des einkuppeln seinen Allerwertesten auf den Sitz krachen lässt .

    :rofl: Da kommen alte Erinnerungen hoch..... Genaus so haben wir das früher gemacht. Gang rein, Kupplung ziehen, losrennen, auf das Töff springen und in dem Momemt wo das Körpergewicht auf den Sitz fällt die Kupplung kommen lassen..... :thumbsup2:

    Jepp, so war das damals bei den Vergasern. Für die Einspritzer brauchst Du aber Strom für die Einspritzventile, und wenn die Batterie platt ist, geht hier nix mit Anschieben, schon gar nicht bei nem Eintopf mit nen 100mm Kolben, der bewegt sich kein Stück. Das is keine 50-Kubik-Simson, das ist ein fetter Brocken.

  • Ich weiß ja nicht was ihr gelesen habt oder für Erfahrungen gemacht habt, aber ich habe nicht überall einen Berg zur Verfügung, häufig ist man beim Anschieben schon froh wenn die Straße einem minimal mit Bergabführung hilft. Und da habt ihr nur eine Chance im ersten Gang. Und ich spreche da aus mehrfacher Erfahrung, dass man Fahrzeuge, auch die Sertao, im ersten Anschieben und anbekommen kann. Das man bisschen Reststrom braucht ist mir klar, da ich zeitgleich dann den Startknopf betätige.


    Und das mit dem Benzin und der Erwärmung macht Sinn, wurde mir jetzt von zwei unterschiedlichen Personen unabhängig voneinander so erklärt, ein Mechatroniker für Landmaschinentechnik (oder so ähnlich) und ein Zweiradmechaniker. Weiterhin passen alle Symptome und auch die passende Lösung mit dem Starterspray.


    Ob ihr dieses nutzen wollt oder nicht ist mir recht wurscht, aber ich kann so viel sagen, dass sie damit innerhalb kürzester Zeit anspringt und wenn man dann noch ein wenig das Gas hält bleibt der Motor an, was definitiv nicht für die Batterie, sondern erwärmtes Benzin spricht. Aber hey, wenn ihr meine Ausführung nicht glauben wollt, dann lasst es. Ich habe mich hier angemeldet um den Leuten zu helfen, die die gleichen Probleme haben, da ich endlich eine Lösung für mich gefunden habe und jetzt nur noch nach einer suche, um das Erwärmen dauerhaft zu verhindern.


    Was ihr draus macht ist euer Ding, nur seid bitte fair und zieht ernstgemeinte und erprobte Tipps nicht in den Dreck, nur da sie anders sind als eure ErFAHRungen.

  • Jepp, so war das damals bei den Vergasern. Für die Einspritzer brauchst Du aber Strom für die Einspritzventile, und wenn die Batterie platt ist, geht hier nix mit Anschieben, schon gar nicht bei nem Eintopf mit nen 100mm Kolben, der bewegt sich kein Stück. Das is keine 50-Kubik-Simson, das ist ein fetter Brocken.

    Das ist mal richtig und das waren auch "nur" 2-Takter mit bis zu 250ccm

  • Fast übersehen: Willkommen im Forum, ich bin Torsten und fahre eine F 650 GS R13 als Wiederaufsteiger. Viel Spaß im Forum. :whistle::victory:


    Des Weiteren überlege ich gerade ob die 23° passen, zum einen steht die Kraftstoffleitung unter Druck ca. 3 bar und zum anderen müsste dann nicht jede Zapfsäule, jeder Tank im Sommer runtergekühlt werden? Leider kann ich aus dieser Datenbank nicht entnehmen, wann Super Benzin in den gasförmigen Zustand übergeht, bin leider kein Chemiker.


    Stoffdatenbank Suchbegriff Ottokraftstoff, Direktlink geht leider nicht.


    Viele Grüße

    Torsten

  • Sertao25


    Tu mir bitte einen Gefallen, und “schieb“ Deine Sertao heute Nachmittag mal an. Nimm aber was zu trinken mit und Wechselklamotten, Du wirst sie brauchen. Und den Startknopf drücken während des “Anschiebens“ is ne ganz schlechte Idee, aber probiers einfach aus und berichte dann.


    Selbstverständlich kann man Fahrzeuge anschieben/anrollen, bei Autos kein Problem, die haben über ne Tonne Masse und (4) kleine Zylinder, da funzt das problemlos. Aber ein fetter Einzylinder mit gerademal 200kg is ne andere Nummer, das geht nicht so, wie Du Dir das denkst.


    Ich fahre meine G (Bj. 2014) seit über 6 Jahren und hab mehr als 60.000 km damit runter. Glaub mir (und anderen hier), ich hab das schon mehr als einmal ausprobiert, so, wie Du Dir das vorstellst, geht das (leider) nicht.


    Und Starthilfespray, das einem fetten Treckermotor (Landmaschine) Leben einhaucht, muss nicht für ein modernes Einspritzmoped mit sehr mager eingestellter Zündung und Katalysator taugen.


    Tipps und Ratschläge sind immer willkommen, davon lebt so ein Forum, aber Quatsch, den man nur schreibt aber nicht selbst ausprobiert hat is gefährlich für diejenigen hier, die wirklich Hilfe suchen und Deine Tipps dann ernst nehmen. Bitte erst ausprobieren, dann hier posten.


    So, und jetzt Feuer frei! :whistle: