Hallo,
hab das Ventilspiel bei mein BMW F 650 GS gemessen. Sie ist BJ 2003 und hat jetzt 22.000 Km gelaufen.
Außlassspiel ist ok, aber Einlassspiel ist 0,08mm.
Meine Frage, Einlass Einstellen oder kann ich das so lassen?
Grüße Christoph
Hallo,
hab das Ventilspiel bei mein BMW F 650 GS gemessen. Sie ist BJ 2003 und hat jetzt 22.000 Km gelaufen.
Außlassspiel ist ok, aber Einlassspiel ist 0,08mm.
Meine Frage, Einlass Einstellen oder kann ich das so lassen?
Grüße Christoph
aber Einlassspiel ist 0,08mm.
das Ventilspiel des Einlass sollte zwischen 0.03 und 0.11mm liegen.
Also kein Grund was zu ändern.
P.S.: die Vorgaben wurde mal geändert, waren Original (ohne nachzuschauen) 0.1-0.15mm
Alles klar,
dann bin ich beruhigt.
Vielen Dank für die schnelle Antwort
Kann ich bestätigen.
Hatte meine mit 30tkm in 2019 zum Prüfen bei BMW.
Einlass 0,03-0,11
Auslass 0,25-0,33
Hatte keinen Nachweis ob das schon mal erledigt wurde.
Der Meister meinte, dass wurde schon mal geprüft und nach seinen Erfahrungen wird sich das auch nicht mehr ändern.
War ne "alte Socke" der garantiert schon unendlich viele Eintöpfe geprüft hat.
Alles anzeigenHallo,
hab das Ventilspiel bei mein BMW F 650 GS gemessen. Sie ist BJ 2003 und hat jetzt 22.000 Km gelaufen.
Außlassspiel ist ok, aber Einlassspiel ist 0,08mm.
Meine Frage, Einlass Einstellen oder kann ich das so lassen?
Grüße Christoph
Sei zfridde..,
Besser wirds ned...und der Rotax ist standfest
Hab zwar die vorgängerin..aber meine 99er hatte die werte 2001 bei der 20tkm garantieinspektion...und hat die bis heute trotz 191tkm mittlerweile in Erstbesitz
Kontrolle mach ich bei jeder gr inst...und das wars dann
Beim Einfahren bissle sanfter umgang mim töff hält die ewig
Hi zusammen!
Ich würde gern die Aussage aufgreifen, dass sich die Vorgaben für das Ventilspiel geändert haben. In der Reparaturanleitung und sonst noch auf vielen Seiten im Netz stehen die Maße für die Einlassventile in der Regel bei 0,10 bis 0,15 mm.
Ich habe nun auch beim messen abweichende Werte gehabt. Und zwar einmal 0,06 und einmal 0,08. Jetzt stellt sich mir die Frage ob handlungsbedarf besteht oder nicht?
Kann jemand die genauen Werte nennen? Vielleicht auch mit verlässlicher Quelle?
Danke und Grüße ![]()
Moin,
Glückwunsch zu Deinem ersten Beitrag, ich bin Torsten. ![]()
Bei welcher Temperatur hast Du das Ventilspiel gemessen, steht eine wohltemperierte Garage zur Verfügung?
Moin Torsten!
Danke dir ![]()
Ich habe bei wohl temperierten 7 Grad gemessen ![]()
Aber bei wärmerer Umgebung würde sich das Spiel doch, wenn überhaupt, eher noch mehr verkleinern oder?
Und ich bin nun eben verwirrt, da es unterschiedliche Angabe zu den Soll Werten im Netz zu finden gibt
Also Leute, ihr glaubt doch nicht, dass ihr ein unterschiedliches Ventilspiel bei 10 oder 20 Grad Temperaturunterschied der Luft messen könnt. Das Ventilspiel "kalt" messen bedeutet, nicht bei betriebswarmem Motor, sondern wenn er über Nacht gestanden hat (oder tagsüber).
Ich habe bei wohl temperierten 7 Grad gemessen
Tja...
, ich würde sagen, da könntest Du recht haben! ![]()
Ich habe das Ventilspiel bisher nur einmal gemessen, wichtig ist das richtige messen, Dekohebel und so, muss mich da aber auch jedesmal selber einlesen. Dann gibt es eine Werksvorgabe und die Interpretation der Messergebnisse obliegt dann Dir.
Ich würde schon vermuten, dass sich das Ventilspiel verändert, wenn es bei sehr kalter Umgebung gemessen wird. Da sich Materialien bei Wärme ausdehnen, wird das Ventilspiel um so kleiner, je kälter es ist. Die Standarttemperatur dürfte bei 20 Grad liegen und eine Abweichung von 13 Grad ergibt sicher auch eine messbare Veränderung - ob es sich so stark auswirkt, dass die Abweichung bei 0,4 mm liegt (wenn die Ventile vorher bei genau bei 0,10 mm lagen), kann ich nicht sagen. Du wirst um erneutes Messen wohl nicht herumkommen.
Ich würde schon vermuten, dass sich das Ventilspiel verändert, wenn es bei sehr kalter Umgebung gemessen wird
In der Technik ist es weithin üblich, dass Messergebnisse, die nicht unter Sollbedingungen ermittelt werden können, zwecks Vergleichbarkeit mit einem Korrekturwert auf Sollbedingungen umgerechnet werden.
So könntest Du Dich verdient machen, indem Du das gleiche Ventilspiel bei verschiedenen Temperaturen misst und dann hier im Forum die Korrekturformel mit einem Ventilspielkorrekturtemperaturkoeffizienten veröffentlichst, damit andere Hobbyschrauber ihre mit klammen Händen erfassten Ergebnisse besser bewerten können. Forscht man mit Google nach der nicht ganz neuen Fragestellung, kommt man allerdings zu dem Ergebnis, dass kalt allgemein so interpretiert wird wie von @Büdi - also als nicht betriebswarm - und weitere Abweichungen vernachlässigt werden.
Ich kenne das auch so. "Kalt" ist unter 20°. Woher das kommt, keine Ahnung. Vermutlich sind die Werte warm wesentlich abweichend.
Hallo Maudis ,
die korrekten Werte stehen in diesem Thread, an den Du Dich angehängt hast. Bei 0,06 und 0,08 hast Du keinen Handlungsbedarf.
Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Diskussion.
Gruß Ralf
Hi, klar kann es temperaturbedingte Veränderungen geben. Darum ist das Ventilspiel ja so groß, damit es bei 600°C - 800°C (oder so) immer noch groß genug ist. Wie viel da allerdings 10°C Unterschied ausmachen kann gern jemand heraus finden. Das Ventil nicht ohne Kopf betrachten, der verändert auch seine Größe je nach Temperatur. Nur am Rande, bei meiner Peg ist das Ventilspiel 0,1-0,19 das aber nicht für die F nehmen sie hat einen anderen Kopf. Gibt in der Reparaturanleitung bei mir keine Angabe zur Temperatur bei der gemessen wird.
Da könnte man jetzt eine wissenschaftliche Abhandlung draus machen, die dann auch die entsprechenden Legierungen und die genauen geometrischen Verhältnisse mit einbezieht. Dazu habe ich aber gerade weder die Zeit noch die Buntstifte - ich gebe nur mal weiter wie ich verfahre, nachdem ich mir mal grob Gedanken zur Ventileinstellung bei unterschiedlicher Umgebungstemperatur gemacht habe:
Ist es in der Werkstatt kalt (so etwa 5°C) gehe ich an die untere Toleranzgrenze des werksseitig angegebenen Ventilspieles. Ist es sommerlich warm (etwa 25°C) gehe ich an die obere Grenze. Hintergrund ist, dass sich das Aluminium des Zylinderkopfes bei Erwärmung mehr ausdehnt als der Stahl des Ventiles (etwa doppelt so viel) > gemessenes Spiel wird größer. Im späteren Betrieb des Motors sieht das Ganze völlig anders aus, weil sich die Ventile sehr viel stärker erwärmen als der Zylinderkopf - darum gibt es ja überhaupt das Ventilspiel, um das sich die Konstrukteure im Werk ganz sicher viel mehr Gedanken gemacht haben als ich.
Danke euch allen für die Infos! In der BWM Reparaturanleitung wird "kalt" mit <35 Grad definiert also gehe ich mal von den korrekt gemessenen Werten aus.
Zudem hoffe ich, dass das in der Anlage befindliche Papier aus 07/2001, das Aktuellste hins. der Ventilspiel Toleranzen ist und ich somit mit meinen gemessenen Werten im Soll liege! ![]()
Da könnte man jetzt eine wissenschaftliche Abhandlung draus machen, die dann auch die entsprechenden Legierungen und die genauen geometrischen Verhältnisse mit einbezieht. Dazu habe ich aber gerade weder die Zeit noch die Buntstifte - ich gebe nur mal weiter wie ich verfahre, nachdem ich mir mal grob Gedanken zur Ventileinstellung bei unterschiedlicher Umgebungstemperatur gemacht habe:
Ist es in der Werkstatt kalt (so etwa 5°C) gehe ich an die untere Toleranzgrenze des werksseitig angegebenen Ventilspieles. Ist es sommerlich warm (etwa 25°C) gehe ich an die obere Grenze. Hintergrund ist, dass sich das Aluminium des Zylinderkopfes bei Erwärmung mehr ausdehnt als der Stahl des Ventiles (etwa doppelt so viel) > gemessenes Spiel wird größer. Im späteren Betrieb des Motors sieht das Ganze völlig anders aus, weil sich die Ventile sehr viel stärker erwärmen als der Zylinderkopf - darum gibt es ja überhaupt das Ventilspiel, um das sich die Konstrukteure im Werk ganz sicher viel mehr Gedanken gemacht haben als ich.
Genau so würde ich es auch machen.
Ich würde schon vermuten, dass sich das Ventilspiel verändert, wenn es bei sehr kalter Umgebung gemessen wird
In der Technik ist es weithin üblich, dass Messergebnisse, die nicht unter Sollbedingungen ermittelt werden können, zwecks Vergleichbarkeit mit einem Korrekturwert auf Sollbedingungen umgerechnet werden.
So könntest Du Dich verdient machen, indem Du das gleiche Ventilspiel bei verschiedenen Temperaturen misst und dann hier im Forum die Korrekturformel mit einem Ventilspielkorrekturtemperaturkoeffizienten veröffentlichst, damit andere Hobbyschrauber ihre mit klammen Händen erfassten Ergebnisse besser bewerten können. Forscht man mit Google nach der nicht ganz neuen Fragestellung, kommt man allerdings zu dem Ergebnis, dass kalt allgemein so interpretiert wird wie von @Büdi - also als nicht betriebswarm - und weitere Abweichungen vernachlässigt werden.
Ich würde es lieber bei der Vermutung belassen ![]()