Getriebeschaden?

  • Den Schleifspuren am Hebel nach zu Urteilen steht der Handschutz am K-Hebel an !?


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    Der ist fällig...und zuwarten bis der komplett reißt wird zum worst case

    Hab ne zufällig nr 2 drin und nr3 im Fundus in reserve

    Dabei ist unerheblich ob E 169 oder R 13

    Bowdenzug bleibt Bowdenzug

    Nach spleiß kommt ab

    Gewöhnlich längen die nur statt zu spleißen..


    Also bitte zügigst ersetzen und Kupplung neu justieren

    Dann sollten angesichts der Laufleistung alle Problemscher weg sein



    Und gelegentlich diesen Kupplungszug mit GRAPHITSPRAY behandeln um den innen zu schmieren

    Öl könnte verharzen


    Und Andrea74

    15W 50 oder noch besser 20W 50...Das Getriebe dankt es Dir

    Meine Kupplung ist trotz 226tkm noch immer okinal


    Rolf

  • Für mich sieht es auch nach defekter Litze aus

    Der ist fällig

    Ich weiß nicht, was Ihr da seht. Das zerfaserte Muster rechts stammt vom Hintergrund, wie man bei starker Vergrößerung sieht.

    Der hell hervorstehende Draht kann gut Ergebnis der Beleuchtung sein, die bei diesem Bild aber nicht den Zug in Szene setzt.

    Der Punkt im linken Spalt könnte zwar ein einzelner Draht sein, ebenso aber Teil des Musters auf dem Tank, was man am Besten vor Ort klärt.


    Auf der anderen Seite aber sind defekte Kupplungszüge aber eine typische Ursache für Schaltprobleme und sie kündigen sich auch durch ein vergrößertes Kupplungsspiel an, haken im fortgeschrittenen Zustand vielleicht auch.


    Und gelegentlich diesen Kupplungszug mit GRAPHITSPRAY behandeln um den innen zu schmieren

    Öl könnte verharzen

    Ich kenne es nur so: Gar nicht schmieren, denn bei einem modernen Kupplungszug wie dem der GS läuft das Seil in einem Kunststoffrohr, auch Teflon-beschichtet.

    Chemie kann kann den Betrieb allenfalls stören, Graphit vielleicht weniger. Kettenspray wäre Gift, weil es verharzt und den Zug schwergängig macht.

    Schwergängig ist dann auch Indiz für einen fälligen Ersatz

    Früher, bei den Oldtimern, lief Metall auf Metall, da musste man den Zug schmieren.

    2 Mal editiert, zuletzt von Eckart () aus folgendem Grund: ergänzt

  • Ich weiß nicht, was Ihr da seht.

    Ich sehe da auch nur ein wenig Strassendreck mit Öl vermischt - damit meine ich den kleinen "Wurm", der sich vor dem Bowdenzug befindet.
    Dass die Litze dort als erstes ihren Dienst quittiert, wäre auch komisch.

    Aus der Erfahrung meiner zwei GSen bricht die Litze unten nach dem Gegenhalter eher aus als oben.

  • Ich sehe da auch absolut keinen defekten Zug. Was man sieht sind die Dekorstreifen vom Moped.


    Wegen der Schwergängigkeit würde ich mal schauen wie der Zug verlegt ist, bekanntlich ist der recht kurz und Platz ist auch nicht viel da wo der herläuft.

    Ich hatte in 45 Jahren noch nie einen gerissenen Zug unten am Ausrückhebel, wenn dann immer oben am Kupplungshebel.

  • was ist das hier:

    Das habe ich mich ja auch gefragt, und selbst mit extremer Vergrößerung kann ich es nicht eindeutig erkennen, weil es dann zu unscharf wird. Warten wir einfach mal ab, bis Andrea74 was dazu sagt.

    Beste Grüße

    Gerd


    Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon ein Motorrad davon kaufen.

  • So, Sixfifty-Freunde: Kupplungszug gewechselt und 800 km gefahren - ich merke: Nix mehr! kein Widerstand beim Schalten, kein Hakeln und Knacken, kein ungutes Gefühl mehr! Ich hoffe, das leidliche Thema ist damit beendet und wir sehen uns beim Ostertreffen!

    Viele Grüße an Euch alle und danke für die Ratschläge!

  • Danke für deine Rückmeldung und schön, dass das Getriebe nicht zerlegt werden musste. Wäre ja schon ein großer Unterschied im Vergleich zu einem neuen Kupplungszug gewesen :wave:

    Beste Grüße

    Gerd


    Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon ein Motorrad davon kaufen.

  • Den vermutlich gelängetn Kupplungszug austauschen, Ausrückhebel unten korrekt auf der Verzahnung einstellen und auch das Spiel am Hebel oben einstellen wirkt wahre Wunder. Hatte ich auch schon.


    Kupplungszug gewechselt und 800 km gefahren - ich merke: Nix mehr! kein Widerstand beim Schalten, kein Hakeln und Knacken, kein ungutes Gefühl mehr! I

    Na geht doch. Hat aber gedauert bis du den Rat befolgt hast. ;) Soviel zum Thema Getriebeschaden. :giggle:

    immer gut schmieren

    No! No! Auf keinen Fall schmieren. Die Züge der Einspritzer sind teflonbeschichtet. Ein "schmieren" bewirkt dass diese aufquellen und somit in der Außenhülle schwergängig werden.

    Nette Grüße vom Michel aus der Pfalz. :wave:
    Head of F650 Forum :wink:

  • No! No! Auf keinen Fall schmieren. Die Züge der Einspritzer sind teflonbeschichtet. Ein "schmieren" bewirkt dass diese aufquellen und somit in der Außenhülle schwergängig werden.

    Ist das hören sagen oder deine eigene Erfahrung?

    Ein Teflon Schlauch um die Seele hatte ich schon an meiner 1977er Maico GS.

    Ich schmiere meine Züge immer mit Motoröl seit über 45 Jahren.

    Der K- Zug an meiner Aprilia von 1992 ist immer noch der erste.

    Wenn der schwergängiger wird, schmiere ich den wieder.