Hinterachse rutscht

  • Hallo liebe Gemeinde,


    Nachdem ich bei bei meiner Ur-F problemlos hinten eine Stahlflexleitung nachgerüstet habe und ich im gleichen Atemzug die Bremsbeläge gewechselt habe, verzweifle ich beim Einbau des Hinterrads. Wenn ich die Achsmutter mit 100nm Drehmoment anziehe, rutscht die Achse auf der linken Seite (Rechts hält ja die Kette das Rad vorne) nach hinten heraus, wenn ich etwas gegen das Rad klopfe. Es sich nicht nur 2mm Spiel, sondern es ist eine erhebliche Bewegung drin. Vorher war das kein Problem.

    Ich habe schon die selbstsichernde Mutter im Kettenspanner erneuert. Das Distanzstück ist verbaut.

    Hat jemand Ideen?


    Liebe Grüße aus Leipzig

    Tom

  • Ich drücke mit einer Hand die Kette gegen die Schwinge, dann rutscht das Rad nach vorne gegen die Spanner.

    Schonmal nehme ich auch ein Stück Holz, stecke es zwischen Kette und Kettenrad und drehe das Hinterrad auf Spannung.

    Das Holz sollte nicht zu weich sein, damit die O-Ringe der Kette beschädigt werden.

    Nach dem Anziehen unbedingt die Kettenflucht prüfen.

  • Wenn ich die Achsmutter mit 100nm Drehmoment anziehe, rutscht die Achse auf der linken Seite (Rechts hält ja die Kette das Rad vorne) nach hinten heraus,

    Wenn gelöst Rad justierst gleichmäßig beidseitig gemäß Strichcode in den Einstellern,stell ich mein Kinie hinters Rad um genau Dein Herausrutschen zu verhindern beim anziehen auf Drehmoment

    Funzt seit 26J bei jedem Radwechsel,unabhängig von etwaigen Bremswartungen inkl Stahlflex nachrüstung vor 1,5Jahren

    Simpl,einfach,tutet


    Nur müssen die Distanzscheiben auch beidseitig drinne sein sonst gibts PFUSCH

    Und Pfusch am Bau duldet der alte Zimmerer nicht


    Rolf

  • Bei mir hat es auch immer funktioniert, aber jetzt rutscht die Achse, ich drücke das Rad auch mit dem Knie während des Festziehens nach vorne. Aber allein durch das Gegenhalten rutscht die Achse beim Festziehens links ein Stück nach hinten.

  • Bei mir hat es auch immer funktioniert, aber jetzt rutscht die Achse, ich drücke das Rad auch mit dem Knie während des Festziehens nach vorne. Aber allein durch das Gegenhalten rutscht die Achse beim Festziehens links ein Stück nach hinten.

    So wirklich verstehe ich das Problem nicht. Wenn du hinter dem Motorrad hockst und die Steckachse anziehst, verrutscht links durch das Gegenhalten (Werkzeug senkrecht angesetzt?) die Achse in der Schwinge? Warum setzt du die Werkzeuge dann nicht einfach waagerecht an und arbeitest von oben? Dann hast du keine Kräfte in Fahrzeuglängsrichtung auf die Steckachse, und es verrutscht nichts...

    Beste Grüße

    Gerd


    Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon ein Motorrad davon kaufen.

  • Bei mir hat es auch immer funktioniert, aber jetzt rutscht die Achse, ich drücke das Rad auch mit dem Knie während des Festziehens nach vorne. Aber allein durch das Gegenhalten rutscht die Achse beim Festziehens links ein Stück nach hinten.

    So wirklich verstehe ich das Problem nicht. Wenn du hinter dem Motorrad hockst und die Steckachse anziehst, verrutscht links durch das Gegenhalten (Werkzeug senkrecht angesetzt?) die Achse in der Schwinge? Warum setzt du die Werkzeuge dann nicht einfach waagerecht an und arbeitest von oben? Dann hast du keine Kräfte in Fahrzeuglängsrichtung auf die Steckachse, und es verrutscht nichts...

    Ich beschreibe es noch mal mit Bildern:


    Ich habe das Rad eingebaut und die richtige Ketrenspannung eingestellt. Ich ziehe die Mutter mit Drehmomentschlüssel an.

    Wenn ich dann ein paar mal kräftig gehen das Rad schlage, rutscht die linke Seite nach hinten. Wenn ich damit fahren würde, würde das Rad nach der ersten Bodenwelletnufit mehr gerade in der Schwinge stehen.

  • Meine Empfehlung ist, die Steckachse richtig zu montieren - es fehlen bei dir Unterlegscheiben an der richtigen Position.


    So sollte es in Fahrtrichtung links aussehen:

    IMG_1958.jpg


    Und so rechts:

    IMG_1959.jpg

    Beste Grüße

    Gerd


    Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon ein Motorrad davon kaufen.

  • Nicht zu Glauben, was es alles gibt.....

    Ich bin auch immer wieder erschüttert, dass trotz offensichtlicher Abwesenheit von Fachkenntnis dennoch an sicherheitsrelevanten Bauteilen wie z.B. Bremsen geschraubt wird... :ermm:

    Beste Grüße

    Gerd


    Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon ein Motorrad davon kaufen.

  • Nicht zu Glauben, was es alles gibt.....

    Ich bin auch immer wieder erschüttert, dass trotz offensichtlicher Abwesenheit von Fachkenntnis dennoch an sicherheitsrelevanten Bauteilen wie z.B. Bremsen geschraubt wird... :ermm:

    Und Du wunderst Dich warum ich allzuoft die Klappe halte... :|

  • Kann man ja nicht sehen, wann das Gewinde der Stechachse aufhört....

    Auf der anderen Seite : mit 100Nm festknallen und sich nicht wundern, das man die Achse immer noch drehen kann???

  • „Aus Fehlern lernt man” - ging uns doch auch nicht anders. Hier denke ich, dass die Unterlegscheiben schon beim Vorbesitzer nicht da waren. Wenn man das Motorrad nicht kennt und kein Wartungshandbuch hat, weiß man vielleicht gar nicht, dass da welche hingehören.

  • Wenn man das Motorrad nicht kennt und kein Wartungshandbuch hat, weiß man vielleicht gar nicht, dass da welche hingehören.

    Wenn eine Schraube direkt auf einem Langloch verschraubt wird, so gehört immer eine Unterlegscheibe mit deutlich größerem Außendurchmesser unter den Schraubenkopf. Gleiches gilt für die Mutter, damit das Langloch beim Festziehen nicht beschädigt und das Anzugsdrehmoment nicht verfälscht wird. Das gibt es nicht nur bei der Schwinge der F.

    Beste Grüße

    Gerd


    Geld allein macht nicht glücklich. Du musst schon ein Motorrad davon kaufen.