Von vorne von mobiler Radarfalle geblitzt - können die einem mitm Motorrad was?

  • s.o., war jetzt 2 wochen im Schwarzwald und wurd 2mal geblitzt...


    Also ein Heizer bin ich nicht(-Punktefrei), einmal wars geradeaus von einem ort innen anderen von 50 war, ein ander mal auf ner neuen Landstrasse wo das sicherheitsrisiko bestand das noch keine Fahrbahnmarkierung aufgebracht war und deshalb 80 herrschte...


    beide male von vorne.


    Können die mir das was? die müssten doch eigentlich nur hübsche Fotos von mir haben oder?


    und wie sieht das aus mit diesem seltsamen Gesetz da, dass wenn man 2 mal in 2 jahren mit ner bestimmten geblitzt wird man den lappen fürn Monat abgeben muss?


    DANKE!

  • Tach!


    Also, wenn man innerhalb eines Jahres 2mal mit mehr als 26 km/h beblitzt wird, muss man den Lappen auch für einen Monat abgeben, obwohl die beiden Überschreitungen einzeln gesehen kein Fahrverbot nach sich gezogen hätten - man gilt als Wiederholungstäter!!!


    Bei ner mobilen Blitze werden sich die netten Herren im Wagen dein Kennzeichen notiert haben - wenn sie nicht gerade Zeitung gelesen oder gepennt haben...


    Nun ist jedoch die Frage, ob und wie gut du unterm Helm zu erkennen bist. Noch "bessere" Chancen hast du, wenn die Karre auf jemand anderes zugelassen ist...


    Ich fühle mich blitztechnisch jedenfalls relativ sicher, da ich meistens das Sonnenvisier unten habe und meine F auf jemand anderes zugelassen ist - aber man muss es ja trotzdem nicht übertreiben... ;-)

  • Sapperlot! Steht doch einfach dazu! Wer Regeln bricht sollte auch so cool sein, und die Folgen tragen! - so halte ich das jedenfalls...

  • hi dakarangus,


    larsibaer schrieb schon da richtige zum thema. haben die aber nicht das kennzeichen notiert wird auch nix kommen. jetzt musst du nur noch 3 monate zittern und jeden tag deinen briefkasten checken. kommt kein schreiben an dich ist die sache verjährt.


    wie schnell warste denn innerorts?


    und wurden beide aufnahmen im selben landkreis gemacht?


    wenn das der fall sein sollte sind die ultra heiss auf dich wiederholungstäter! ich möchte dich jetzt nicht ängstigen, aber dann haste schlechte karten. die werden beide fotos abgleichen und den fahrer ermitteln wollen. holen sich beim einwohnermeldeamt eine kopie des ausweises und vergleichen das bild mit dem des halters, wenn du auf den blitzerbildchen nicht zu erkennen sein solltes. wenn man dich auf den bildern erkennen sollte, dann hast du so gut wie keine chance. dann wirds ernst. anwalt einschalten!!!


    bekommt der halter aber die anzeigen und nicht du, ist die sache schon halb gewonnen, weil vieleicht auf den bildern nichts genaues zu erkennen war. die behörde muss immer den richtigen fahrer ermitteln,


    zweifelsfrei! da reicht ein kennzeichen aufschreiben nicht aus! der halter macht einfach keine angaben zur sache und schickt die stellungnahme zurück (er ist ja nicht gefahren). vergehen 3 monate ohne das eine anzeige bei dir eintrudelt ist die sache verjährt. hat der halter wie oben beschrieben post von der behörde bekommen und beantwortet, danach einen bussgeldbescheid zugestellt bekommen, er aber nicht der fahrer war, so kann man die sache vor gericht mit anwalt und zeugen zu seinen gunsten klären.


    das klappt in der regel immer.


    daraus folgt: der fahrer konnte nicht ermittelt werden. der halter hat ein oder mehrere zeugen die belegen, dass er nicht gefahren ist. verfahren wird eingestellt! fertisch!


    wenn du nun der fahrer und halter bist, hilft erst mal nur eines: bilder anfordern und zum anwalt damit. zum schreiben der behörde nur die notwendigen angaben zur person machen, nicht zur sache äussern.


    alles weitere klärst du mit deinem anwalt.


    (google evtl. auch mal nach der "alberto-methode")


    gruss


    sepp

  • hi capitan joe,


    was schreibst du für ´nen quatsch! :-/


    regeln brechen wir alle jeden tach. bewusst oder auch unbewusst.


    du nicht?


    ich will dich mal mal sehen wenn sie dir ans leder wollen.


    alleits gute fahrt


    sepp

  • Zitat

    Meien F ist auf meinen Vater angemeldet, wieso was kann ich da tricksen?


    Nicht tricksen, ganz legal. Dein Vater bekommt den Anhörungsbogen ist aber nicht gefahren. Er schreibt, daß er nicht gefahren ist und gibt an, sich an den tatsächlichen Fahrer zu diesem Zeitpunkt nicht mehr erinnern zu können. Muß er nach 14 Tagen oder mehr auch nicht mehr. Der Täter kann nicht ermittelt werden, sofern die nicht mit einem (wenn überhaupt verwertbaren) Gesichtsfoto doch noch etwas ermitteln (Nachbarn fragen z.B.!). Das Verfahren wird eingestellt. Die zuständige Behörde wird darüber informiert, um ggf. eine Fahrtenbuchauflage zu erteilen. Zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen in so kurzer Zeit können die als ausreichend erachten. Gegen die Fahrtenbuchauflage (auch mit Kosten verbunden!) kann man klagen. Ein Anwalt ist da aber dann ratsam.


    Sollten beide OWis im Verwarnungsgeldbereich liegen, dann empfehle ich die direkte Zahlung. Es wird nichts aktenkundig und die Zahlung ist der einfachere und meist auch billigere Weg. Selbst mit Rechtsschutz sollte man nicht zu weit gehen. Der Versicherer kündigt einfach, wenn man die Versicherung zu oft in Anspruch nimmt!


    Wolfram

  • Sorry, aber ich muss Capitan Joe recht geben.


    Ihr seid erwachsene Menschen, die sich bewusst über bestehende Regeln hinwegsetzen. Das heisst für mich, ihr seid euch bewusst, dass es diese Regeln gibt und habt abgewogen, dass ihr euch das (aus welchen Gründen auch immer) leisten könnt, diese nicht zu beachten und ggf. die Konsequenzen zu tragen.


    So, und jetzt werdet ihr erwischt! Pech! Jetzt steht aber bitte auch dazu.


    Dieses "Anwalt einschalten, Rechtschutzvers. in Anspruch nehmen, alles anzweifeln, auf andere abwälzen" kann ich nicht nachvollziehen. Da müssen dann andere darunter leiden, dass ihr beschlossen habt, euch nicht an Regeln zu halten, die für alle gelten.


    Mal ein simples Beispiel:


    Ein Dosenfahrer stupst euch vom Mopped und fährt einfach weiter. Ihr habt das Kennzeichen und zeigt denjenigen an. Und der kommt genau mit der von Sadosepp beschriebenen Numer. Und kommt damit durch!!!!


    Dann ist das Geschrei aber groß.


    Just my two cents


    Steffi

  • Zitat

    Ihr seid erwachsene Menschen, die sich bewusst über bestehende Regeln hinwegsetzen. Das heisst für mich, ihr seid euch bewusst, dass es diese Regeln gibt und habt abgewogen, dass ihr euch das (aus welchen Gründen auch immer) leisten könnt, diese nicht zu beachten und ggf. die Konsequenzen zu tragen.


    Verwarnungsgelder kann man wirklich einfach zahlen und gut ist. Sollten aber Punkte drohen bzw. noch mehr wegen der Probezeit, so kann man sich schon überlegen, wie man glimpflich davon kommt. Man sollte dann eben zukünftig vorsichtiger sein.


    Die beiden haben ja auch nicht gerade etwas getan, was die meisten von uns nie tun würden ...


    Zitat

    Dieses "Anwalt einschalten, Rechtschutzvers. in Anspruch nehmen, alles anzweifeln, auf andere abwälzen" kann ich nicht nachvollziehen. Da müssen dann andere darunter leiden, dass ihr beschlossen habt, euch nicht an Regeln zu halten, die für alle gelten.


    Wer leidet in diesem Fall bitte? Die Sachbearbeiter vielleicht, aber die werden für diese Arbeit bezahlt.


    Ich kann Deine Meinung verstehen, aber bitte alles im Verhältnis.


    Daher ja auch mein Rat, solche Kleinigkeiten ohne Anwalt zu erledigen. Schon im bereits dargestellten eigenen Interesse.


    Die Methode, alles anzuzweifeln und denen so viel Arbeit wie möglich zu machen, hat aber auch eine Berechtigung: Da wo nur gemessen wird, um Geld zu machen. Gerade Kommunen nutzen das schon mal als gute Einnahmequelle. Das Land Berlin rechnet in seinem Haushalt übrigens fest mit diesen Einnahmen. Insofern drüfen wir Berlin gar nicht so brav sein. *g*


    Zitat

    Mal ein simples Beispiel:
    Ein Dosenfahrer stupst euch vom Mopped und fährt einfach weiter. Ihr habt das Kennzeichen und zeigt denjenigen an. Und der kommt genau mit der von Sadosepp beschriebenen Numer. Und kommt damit durch!!!!
    Dann ist das Geschrei aber groß.


    Das ist etwas ganz anderes. Eine geringe Geschwindigkeitsübertretung ist eine Ordnungswidrigkeit. Niemand kam dabei zu Schaden.


    In Deinem Beispiel ist es Sachbeschädigung, evtl. Köperverletzung und Unfallflucht. Das sind Straftaten! Da kannst Dir auch sicher sein, daß in solchen Fällen viel mehr Aufwand in die Ermittlungen gesteckt wird.


    Wolfram

  • Hallo,


    verfolge mit Interesse die Diskussion und hatte schon überlegt, ob ich vom anderen Stern komme (oder einfach zu alt für diese Runde bin).


    Gebe Captain Joe und Steffi vollkommen recht. Ihr habt bestehende Regeln mißachtet und dafür sind von Euch (und von niemanden anderem) die Konsequenzen zu tragen.


    Ob die Regel an der Stelle Sinn macht, steht nicht zur Debatte, auch nicht, ob wir alle immer alle Regeln einhalten.


    Das Bespiel gefällt mir übrigens sehr gut.


    Grüße


    Sabine

  • hallo steffi,


    meiner meinung nach ist alles was ich geschrieben habe auch voll ok so.


    du zeigst hier beispielen auf die nicht wirklich der realität entsprechen.


    jeder fall ist einzigartig und muss vom betroffenen subjektiv verarbeitet werden.


    da helfen keine allgemeingültigen aussagen und beispiele.


    der rasen im mercedes ist auch unschuldig solage nicht da gegenteil zweifelsfrei erwiesen ist!


    frei fahrt für alle f´ler


    sadosepp

  • Also erkannt haben werden die mich auf keinen Fall - Sonnenbrille UND Sturmhaube *ggggggggggggg*, ich wäre also auch für einen Raubüberfall gerüstet gewesen;)


    Sicher das es 26 kmh sind bei denen man dei Schein innerhalb eines Jahres abgeben muss?


    denn die hatte ich ja in beiden Fällen nicht, bei 100 krieg ich ja 5% abgezogen und mit 70 auch noch 3kmh, mit Glück ist es dann nur verwarngeld.

  • PROBLEM: ich war ja in baden würtenberg im Urlaub, wohne aber in NRW!!


    Dann wird’s doch schrierig sich nicht daran erinnern zu können wem man sein mopped geliehen hat um damit innen schwarzwald zu fahren?

  • Hallo,


    wenn ich das richtig verstanden habe hat der Dakarangus niemanden überfahren, und war auch keine 97km/h zu schnell sondern wurde "lediglich" 2 mal mit geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen geblitzt.


    Da willst Du doch nicht im Ernst einen Anwalt einschalten?!?!


    Da hat man doch mehr Stress als wenn man einfach zahlt und gut.


    Mal davon abgeshen, dass sowas immer ärgerlich ist und jedem passieren kann bin ich trotzdem der Meinung, dass der Halter in jedem Fall haftbar sein sollte.


    Das kann ja nicht angehen, dass die Polizei dem Täter immer hinterherläuft. Soll sich doch der Halter darum kümmern!!


    Bei Fahrverboten und Punkten sehe ich das dann etwas anders - aber das ist ja auch eh ein anderes Thema...


    Hoffe, dass die "Tarnung" ausreichend war,




    vossi

  • Hallo!


    Sicher ist es erst mal nur eine Ordnugswiedrigkeit, aber wenn man die Blitze uebersieht kann man auch etwas anderes uebersehen. Ich halte mich auch eher weniger streng an Geschwindigkeitsbegrenzungen (+ 10-20km/h; in der 'Stadt' 0km/h). Ich uebertrete jetzt seit 26 jahren und war 3 oder 4 mal unaufmerksam. Gott sei Dank waren es nur Blitzen und ich habe einfach bezahlt. Auch wenn ein oder zwei 'Fallen' dabei waren, habe ich mich hauptsaechlich ueber mich geaergert, dass ich sie uebersehen habe.


    Gruss


    Matthias

  • Zitat

    Sicher das es 26 kmh sind bei denen man dei Schein innerhalb eines Jahres abgeben muss?


    Jo, kann ich dem Larsibaer nur Recht geben


    Zitat

    denn die hatte ich ja in beiden Fällen nicht, bei 100 krieg ich ja 5% abgezogen und mit 70 auch noch 3kmh, mit Glück ist es dann nur verwarngeld.


    Nein, 3% sind's, mind. jedoch 3 km/h. Allerdings ist das eine alte Regelung, die noch angewandt werden muß. Heutige Meßgeräte sind deutlich genauer.


    Warte halt einfach die Briefe ab.


    Wolfram

  • Zitat

    PROBLEM: ich war ja in baden würtenberg im Urlaub, wohne aber in NRW!!
    Dann wird?s doch schrierig sich nicht daran erinnern zu können wem man sein mopped geliehen hat um damit innen schwarzwald zu fahren?


    Er hat es mehreren geliehen, die es sich geteilt haben. Aber egal, man weiß es einfach nicht. Nicht-Nichtwissen können sie Deinem Vater nicht beweisen. Zumal er ja evtl. auch mit dem Fahrtenbuch rechnen muß, es also sich durchaus überlegen sollte, was er offiziell weiß. Er kann sich aber auch noch auf sein Zeugnisverweigerungsrecht berufen. Allerdings gibt das dann einen Hinweis auf den Personenkreis.


    Wolfram

  • Zitat

    Da hat man doch mehr Stress als wenn man einfach zahlt und gut.


    Sehe ich ja im Verwanungsgeldbereich auch so! Beim nächsten mal läßt man sich einfach nicht mehr erwischen ...


    Zitat

    Mal davon abgeshen, dass sowas immer ärgerlich ist und jedem passieren kann bin ich trotzdem der Meinung, dass der Halter in jedem Fall haftbar sein sollte.


    Muß er beim "ruhenden Verkehr" auch nur für die Verfahrenskosten. Die sind aber bei Verwanungen teilweise sogar höher als das Verwarnungsgeld. Letztendlich zahlt der Halter auch ordentlich (AFAIR um die 50 Euro inkl. allem), wenn er ein Fahrtenbuch aufgedrückt bekommt.


    Zitat

    Das kann ja nicht angehen, dass die Polizei dem Täter immer hinterherläuft. Soll sich doch der Halter darum kümmern!!


    Das ist aber nicht das Prinzip eines Rechtsstaates. Hier gibt es nur einen, der aufklärt: die Staatsanwaltschaft mit Hilfe der Polizei.


    Ich halte die Regelung mit dem Fahrtenbuch für völlig ausreichend. Bei kleineren Sachen wird allein deswegen der Halter eher zahlen und es sich "hintenrum" wieder holen. Denn zu viele Kleinigkeiten mit nicht ermittelbarem Fahrer ergeben auch ein Fahrtenbuch.


    Manchmal macht die Polizei aber auch unnötigen Ermittlungsaufwand: Mein Bruder und ich fahren in Bayern auf der A9. Er steuert und wird geblitzt. Ich bekomme den Anhörungsbogen und will erstmal unser Erinnerungsfoto. Daraufhin schreibe ich, wer es war. Allerdings hat mein Bruder einen anderen Nachnamen und ist Schweizer. Die Typen glauben mir nicht und schicken extra einen Berliner Beamten zu mir nach Hause um das Foto zu vergleichen. Der stellt fest, daß ich es nicht bin, kann sogar erkennen, daß ich rechts sitze. (In seiner Version ist der Beifahrer nicht geschwärzt.) Erst jetzt glauben sie mir und schreiben meinem Bruder.


    Wolfram

  • Hallo,


    Zitat

    Sicher ist es erst mal nur eine Ordnugswiedrigkeit, aber wenn man die Blitze uebersieht kann man auch etwas anderes uebersehen.


    anderes ist aber selten so unauffällig und gut getarnt, wenn es etwas ist, was man nicht übersehen sollte. *g*


    Zitat

    Ich uebertrete jetzt seit 26 jahren


    Du böser, hirnloser Raser, Du. # *grins*


    Zitat

    und war 3 oder 4 mal unaufmerksam. Gott sei Dank waren es nur Blitzen und ich habe einfach bezahlt. Auch wenn ein oder zwei 'Fallen' dabei waren, habe ich mich hauptsaechlich ueber mich geaergert, dass ich sie uebersehen habe.


    Glück gehabt? Ich ärger mich dann aber auch am meisten über mich, zahle das Zeug, wenn's selbst gewesen bin und gut ist.


    In den Punkte-Bereich darf ich aber nicht kommen, sonst gibt's Ärger bei der nächsten Lizenzverlängerung (Flug).


    Wolfram