Beiträge von bwm

    Hast du schon mal ein wesentlich kleineres Windschild probiert? Oder eventuell vorübergehend mal ohne? Große Leute schaffen es oftmals hinter keinem Schild so wirklich in den Windschatten zu kommen, die eliminieren dann nur die störenden verwirbelungen mit einer sehr kleinen Scheibe. Dann sitzen sie zwar voll im Wind aber haben trotzdem "Ruhe" am Helm. Bei der AT schien sich damals 1,85 als Grenze zu manifestieren. Darunter werden große Windschilder gekauft, um in den Windschatten zu kommen. Darüber werden die originalen Scheiben massiv gekürzt bzw sogenannte Sportscheiben montiert, damit die Verwirbelungen weg sind. Das sieht zugegeben an einer Reiseenduro sehr eigenartig aus aber Hey, wenn's hilft :)

    Ach sooooo. Dann versteh ich auch, warum das Ding nicht leichter wird. Abgesägt wird dann bei der kleinen Rundung mitten in der Schwinge?

    Inzwischen seh ich auch den Absatz am hinteren Teil der Schwinge.

    Ja, diese Schneckenspanner kenn ich aber ich dachte du behälst die originalen Abmaße hinten und dann wäre ja die F Achse für so eine Modifikation zu kurz. Mit den Absätzen dürfte das aber passen


    Ich find es so herrlich, dass du dich nicht mit dem zufrieden gibst, was es so auf dem Markt gibt sondern einfach losziehst und es besser machst xD

    Mithilfe der E Nummer kann sich jeder HU Prüfer die dazugehörige Zulassung ziehen und wird das bei Zweifeln auch tun. Deshalb funktioniert auch bei billig China Gedöns das Argument "ist ne E Nummer drauf" nicht. Du als Nutzer bist normalerweise mit dem Argument "mit E Nummer gekauft" aus möglichen Bußgeldern raus aber eine Rückrüstung auf original kann dir trotzdem aufgebrummt werden

    Meines Wissens kann man die Zahnräder von den Nockenwellen auch nicht ohne weiteres tauschen. Ich kenn es auch nur so, dass die bleiben und wenn dann nur die Kette getauscht wird. Aber die Steuerkette wird ja immer als Wartungsfrei beworben, insofern ist das alles nicht auch einfachen Austausch optimiert.


    Ich glaube auch eher, dass der Kettenspanner etwas hängt. Normalerweise reicht es wohl, wenn man den wieder gängig macht oder austauscht. Nicht zwingend die Schienen mit. Den Spanner kann man glaube ich sogar von draußen tauschen. Die schienen wüsste ich jetzt gar nicht, was man da so alles für wegbauen müsste..

    Ich persönlich müsste aber auf 110.000 km noch nie ran :)

    Toby womit willst du die Schwinge denn dann ausfüttern? Im original spannt man ja nicht das leere Kastenprofil sondern da stecken noch die Kettenspanner - "brackets" drin, die das ganze dann stabilisieren. Wie machst du das bei deiner? Oder hält das angesägte Profil auch so? Nimmst du dir eine fertige Achse aus einem anderen Motorrad oder baust du die selbst?

    Wie wichtig ist dir dann die Legalität des ganzen?

    Ich würde aber auch denken, dass der Umbau auf das Facelift Geweih (Umbau im Sinne "das alte modifizieren") zu viel Arbeit ist und außerdem legal nicht machbar. Dafür müsstest du Muttern aufschweißen in genau der richtigen Position und Ausrichtung.

    Umbau im Sinne "Geweih raus und Facelift Geweih rein" ist sicherlich denkbar aber ich fürchte, da müsste Tacho mit gewechselt werden wegen anderer Aufnahmen und da kriegst du dann wieder Probleme mit dem KM-Stand. Weiß ich aber nicht sicher, ich hatte nie eine vFL beim Wickel.

    So oder so dürfte die einfachste Möglichkeit wie so oft sein: vFL verkaufen, Facelift kaufen. Das ist definitiv legal und von Aufwand (Arbeit und Kosten) her überschaubar.

    vielleicht Abstandshalter links und rechts vertauscht? Da der Durchmesser der gleiche ist kann das durchaus passieren..

    Ich hatte letzten Herbst die Möglichkeit, das mal an einer 1290 Super adventure S in den Alpen zu probieren und die Unterschiede im Fahrverhalten sind wirklich deutlich. Die aktive Dämpfungsregelung in der Fahrt hab ich zwar nicht gemerkt aber die Unterschiede zwischen den Modi sind enorm. Auf Race kriegst du jede Bodenwelle und jedes Schlagloch direkt bis ins Rückenmark übertragen. Man merkt extrem, was beide Räder tun. Ist aber auf den Wetter-geschädigten Straßen der Alpenpässe unfahrbar weil beide Räder häufig kurz den Bodenkontakt verlieren.

    Auf Komfort das andere extrem: total schwammiges Fahrgefühl, kein Gefühl für die Straße, manchmal sogar nachpendelndes Fahrwerk nach Bodenwellen. Sehr indirekt aber butterweich.

    Dazwischen dann noch der Road oder Tour Modus. Gutes Zwischending. Und auf Rain war dann auch die Gasannahme viel angenehmer. Aber das Problem ist spezifisch für die KTM weil die viel zu früh viel zu viel Kraft entwickelt.


    Für sinnvoll halte ich das System, wenn man öfter mal seinen Fahrstil ändert. Wenn man zum Beispiel tagtäglich durch die Stadt tuckert und auf einer Wochenendtour dann mal die Sporen gibt. Ich merke zum Beispiel, dass ich bei meiner Africa Twin DCT relativ häufig zwischen S1 und S2 wechsle, im Urlaub dann auch mal S3 wenn ich gerade nen Pass hoch fahre. Für mich wäre das daher durchaus sinnvoll.

    Wer sein Motorrad einfach fährt und überhaupt keinen Gedanken an Änderungen des Setups verschwendet, für den wäre das System Overkill.

    Ich fahre mein eines Versagermopped nur vorm Winter leer aber das auch nur weil ich das so gelernt hab :D

    Ich glaube wirklich wichtig ist das nur bei 2 Taktern mit Gemisch. Dort würde nämlich über eine längere Standzeit das Benzin verdunsten aber das Öl nicht und dann versuchst du nach dem Winter mit doppelt beöltem Gemisch zu starten. Ich vermute auch, dass das daher kommt.

    Benzinhahn zu machen ist glaube ich so ne Sicherheitssache. Falls doch irgendwas mit dem Schwimmer nicht stimmt würde dir sonst der Sprit immer aus dem Vergaser laufen. Hatte ich bei der Simme damals mal. Ist doof

    Ich kenne die Situation an deinem Möpp nicht und will da auch nix unterstellen aber ich würde behaupten zu hell (gerade, wenn das Licht direkt in die Augen des Betrachters strahlt) ist gefährlicher, als zu dunkel. Nachts auf der stockfinsteren Landstraße reicht sogar das 6V Simson Licht, um gesehen zu werden. Wenn du da aber mit "Flakscheinwerfern" ankommst, die zu hell und zu hoch strahlen und damit den Gegenverkehr blenden kann er den Straßenverlauf nicht mehr erkennen. Und wenn er nicht mehr sieht, wo er hin kann dann fährt er aufs Licht bzw auf dich zu weil da muss Straße sein. Ich hab das bei mir selbst schon gemerkt, wenn ich auf der dunklen Landstraße geblendet werde dann versuche, durch blinzeln und Hand vor halten den Effekt zu minimieren (was in sich schon gefährlich ist). Ich tendiere dabei immer eher nach links.

    Gerade wenn du tief montierte Scheinwerfer hast, die weit in die Kurve reinleuchten ist die Gefahr sehr groß, dass du dich damit mehr gefährdest als schützt. Dabei meine ich jetzt wirklich weit vors Motorrad leuchten (deutlich über 15m) und nicht das gefühlte Mehr Licht durch Nebelscheinwerfer. Bei 100 im/h legt man ca 30m in der Sekunde zurück. Das, was auf den ersten 15m vor dem Motorrad passiert KANN man nicht mehr verhindern. Da ist man schon drin/drüber, bevor das Hirn überhaupt realisiert hat, dass da was ist. Ab 20-30m Leuchtweite wird's interessant. Alles darunter ist eh zu spät.

    Typgenehmigungen für so helles Licht sind auch reichlich aufwändig. Wenn ein bestimmter Lichtstrom überschritten wird (und das wird er bei LED immer, sonst könnte man sich ja die ganze Umrüstung sparen) muss der Hersteller per Gutachten nachweisen, dass die Mittellinie der Beleuchtung in JEDEM Fahr- und Beladungszustand (also auch Vollgas in Schräglage mit maximaler Beladung) nicht über einen bestimmten Wert kommt. Sowas lässt sich schwierig prüfen. Ansonsten ist eine Regelung der Leuchthöhe vorgeschrieben. Da werden dann wieder so Hässlichkeiten wie Radsensoren oder so eine Bosch Kurven-ABS Unit fällig.

    Mein TÜV Prüfer (und Freund der Familie) war auch zunächst verwundert, dass die AT als Reiseenduro mit so hellem LED Licht ohne Regulierung auskommt. "aber ich bin lange genug in dem Job, dass mich nichts mehr wundert"

    Drucksensoren meinte ich für die Motorsteuerung mittels Differenzdruck im Ansaugtrakt und Luft Temperatur. 1 Drucksensor irgendwo, der wieder als Korrekturfaktor arbeitet kann ich mir gut vorstellen. Weiß ich aber nicht sicher.


    chefin : Das Steuergerät berechnet keine Luftmasse.. Das Kennfeld ist einfach nur nach dem Schema "bei Drehzahl x und Drosselklappenwinkel y spritze Menge z ein".


    Drosselklappe wird mittels 2 redundanter Federn wieder zugezogen. Ist meines Wissens gesetzlich so vorgeschrieben. Wenn die zufällig beide gleichzeitig kaputt wären das wäre schon arg verwunderlich.

    Mehr Sprit kommt wie gesagt bei hängendem Gas automatisch, bei mehr Sprit kommt aber nicht mehr Luft. Deshalb würde ich den Fehler nirgendwo an der Elektronik sondern an der Mechanik der Gasbetätigung suchen

    Km sind viel interessanter als Dauer. Wenn ich nur 1000km im Jahr gefahren wäre hätten meine ja 8 und 14 Jahre gehalten. Also wie viele km bist du ca in der Zeit gefahren?

    Das sind ja jetzt 2 unterschiedliche Paar Schuhe. 1. Möglichkeit wäre besseres Abblendlicht. Vorteil: sowohl am Tag als auch in der Nacht heller. Damit Vorteil bei Sicht und Sichtbarkeit tagsüber und nachts. Großer Nachteil: gibt nur wenige legale Alternativen und die sind verflucht teuer. Der ganze Fred ist interessant aber hier mal die sehr teure Variante (die auch bei der CS nicht so ohne weiteres passt)

    Scheinwerfer optimieren?

    Option 2a wäre zusätzliches Tagfahrlicht. Da gibt es relativ viele Alternativen für unter 100€. Vorteil: erhöht die Sichtbarkeit am Tage, nachts keinen Effekt. Nachteil: die Schaltung dafür ist recht aufwändig, weil TFL nur anstelle des Abblendlichts brennen darf, nicht gemeinsam. Ist möglich aber muss man sich Gedanken drüber machen, wie man das TÜV Konform löst.

    Lösung 2b wären Positionsleuchten in den Blinkern (also inkl Umrüstung auf entsprechende LED Blinker)

    Ich kenne den genauen Gesetzestext dazu nicht aber an der Africa Twin glimmen die vorderen Blinker serienmäßig immer mit ca halber Helligkeit mit. Gepaart mit dem hellen LED Licht fühle ich mich immer gut gesehen.

    Vorteil: deutlich bessere Sichtbarkeit (aber unveränderte Sicht) bei Tag und bei Nacht

    Nachteil: auch hier ist die schaltung wieder nicht ganz trivial, wobei die entsprechenden Blinker das vermutlich bereits mit eingebaut hätten. Die Glimmung auf der entsprechenden Seite muss nämlich beim Blinkvorgang ausgeschaltet werden.

    Option 3: auch wenn es "uncool" ist: Warnweste und knallgelben Helm tragen. Gerade letzterer trägt tagsüber wirklich ungemein zur Sichtbarkeit bei.

    Die F hat aber keinen Luftmengen- (und auch keinen Luftmassen-) messer. Die hat ja noch nicht mal Drucksensoren für die angesagte Luft. Ergo wird die benötigte Einspritzmenge hauptsächlich aus Drehzahl und Drosselklappenwinkel ermittelt (eine sogenannte alpha-n Steuerung). Temperatur und Lambda kommen da noch als Korrekturfaktoren dazu aber einen Luftmengenmesser gibt's nicht.

    Außerdem (und das ist viel wichtiger) reicht mehr Benzin für eine plötzlich steigende Drehzahl nicht aus, du brauchst vor allem mehr Luft. Und die Luftzufuhr wird bis auf das bisschen, das über den Leerlaufsteller geht nicht von irgendeiner Elektronik geregelt sondern rein mechanisch von der Drosselklappe. Ergo ist irgendwo dort der Fehler zu suchen. Wenn die Drosselklappe aus irgendwelchen Gründen munter hin und her springt denkt das MSG, dass der Fahrer einfach mal mehr und mal weniger Gas gibt und passt die Spritmenge entsprechend an.

    Es wäre auch denkbar, dass du irgendwo eine Leckage im Ansaugtrakt hast, die mal mehr und mal weniger Falschluft durch lässt. Da würde ich mir vor allem den Schlauch von Drosselklappe zum Motor mal ansehen

    das kommt ganz auf den Durchmesser des Gefäßes und die Oberflächenspannung der Flüssigkeit an. Wenn du ein gefülltes Glas falsch herum aus dem Waschbecken ziehst fließt das Wasser trotzdem raus, weil sich die Luft an der Flüssigkeit vorbei drängen kann. Inwiefern sich das mit Bremsflüssigkeit und den Bremsschläuchen verhält kann ich nicht sagen. Außerdem kann es sein, dass der Unterdruck die Bremskolben nach innen zieht und damit Bremsflüssigkeit raus laufen lässt.

    Aber wie gesagt mir fehlt da die praktische Erfahrung. Hauptbremszylinder der Hinterradbremse war bei meiner F auch mal fällig aber damals hab ich das noch die Werkstatt machen lassen. Seitdem keine Probleme an der Bremse gehabt und damit keinen Grund, da mal ran zu gehen.

    Aber Tipp der Werkstatt von damals: bei jeder Wartung einen Tropfen fett unter die Gummitülle der Koppelstange zwischen Bremspumpe und Zylinder geben. Hält die Stange geschmeidig und - vor allem - frei von Rost (laut ihm)

    Hier jetzt leider eher negative Erfahrungen zur Haltbarkeit der Osram Night Racer. Die erste Night Racer wurde ja im Februar 2017 eingebaut, KM-Stand ca 87.700

    Beim Beginn des Großbrittannien-Urlaubs im Juli 2018 wurde dann die 2. rein gemacht, weil die 1. direkt vor Abfahrt durchgebrannt sein muss. Da war der km-Stand bei 101.500

    Diese wurde letzte Woche wieder getauscht weil durchgebrannt, bei km Stand ca. 109.700

    Die erste hat also knappe 13.800km gehalten, was noch ok geht. Eine Saison halt.

    Die 2. dagegen hat nur ca. 8.200km gehalten und damit merklich weniger als 1 Saison bei uns.

    Habe jetzt die Night Breaker drin und schau mal, wie lange die hält. Und außerdem immer eine Ersatzbirne zu Hause, nicht nur in der Werkstatt.


    Von Ausleuchtung und Lichtfarbe her bin ich aber an sich immernoch zufrieden. So gut wie es der F Scheinwerfer eben hin bekommt (ich hatte mal eine 6V Simson...DAS ist schlechtes Licht!) von der Ausleuchtung und schön angenehmes Neutralweiß. Man muss halt nur ständig Ersatz dabei haben.

    Ich habe am Bremsensystem bisher nichts so richtig selbst gemacht außer dem Wechsel der BF ohne Luft im System und damit auch ohne entlüften, daher ist das hier mit Vorsicht zu genießen:


    Du wirst nicht verhindern können, dass dir die BF aus den Schläuchen raus läuft. Eventuell kann man die nach abziehen der Pumpe irgendwie verstopfen aber BF ist ja bekanntermaßen ein reichlich garstiges Zeug, das man nicht einfach so unkontrolliert aus Schläuchen raus laufen lassen möchte. So hoch wie möglich halten wird auch nicht helfen, da der ABS Block ja vorne links am Rahmen sitzt und damit höher als du die Schläuche ziehen können wirst. Ich denke also, um ein ablassen der BF und anschließendes neu befüllen inkl. entlüften wirst du wohl nicht drum rum kommen.


    Zur Funktion der Bremspumpe hier ein kleines animiertes Bild auf Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ic_disc_brake_diagram.gif

    Beim betätigen der Bremspumpe wird zunächst der Zufluss zum Reservoir abgedichtet, anschließend wird erst Druck aufgebaut. Ich nehme an, dass bei dir diese Abdichtung zum Reservoir defekt ist. Dadurch fließt die BF aus dem Druckbereich wieder zurück ins Reservoir und du verlierst Bremsdruck bzw musst weiter treten, um den Druck zu erhalten. Das meinte ich oben mit der "inneren Leckage". Du hast keine Leckage im eigentlichen Sinn aber Flüssigkeit fließt an der Dichtung vorbei vom Druckbereich in den Drucklosen Bereich.

    da die Drosselklappe bei der F rein mechanisch betätigt wird muss irgendwas zwischen Gasgriff, Bowdenzug und Drosselklappe selbst mechanisch hängen bleiben. Entweder dreht die Drossel nicht mehr zurück oder der Griff hängt oder sowas. Das müsstest du mal rausfinden. Da die F kein E Gas hat kann es kein elektronisches Problem sein. Der Leerlaufsteller kann meines Wissens nicht weit genug auf machen, dass der Motor auf einmal "Vollgas" gibt.