Beiträge von Schoko

    Hi Kevin,

    ich habe meist einen 2L-Kanister dabei, der hat mich schon öfters gerettet. Auch anderen Moppedfahrern konnte ich damit aus der Patsche helfen. Da war mal ein Kawa GTR1400-Fahrer auf der A28 , der hat das Mopped auf dem Seitenstreifen am Stau vorbeigeschoben. Die nächste Abfahrt war über 10km entfernt und kein ADAC wäre von hinten durchgekommen. Autofahrer haben nicht geholfen. :cursing: Der war überglücklich und kam aus dem Staunen nicht heraus. 1-Liter-Plastikflaschen tun es bestimmt auch, aber ob das so stabil ist und nicht ausgast kann ich nicht beurteilen.


    Sehr hilfreich ist auch ein Überbrückungskabel oder eine Powerbank.


    Mit den Montierhebeln habe ich es so gemacht, dass ich mir die Teile genommen habe und überall am Mopped drangehalten habe, um einen Platz zu finden. Villeicht passen sie auch quer unter den Heckträger oder an der Stirnseite des Koffers. Da würde ich allerdings lieber die Ersatzkanister anbringen.


    Ob die Luftpumpe funzt, kannst Du doch testen. Lass die Luft aus dem Reifen und pumpe ihn wieder auf. :biggrin:

    Reifenwechsel sollte man auch am Hinterreifen testen, das geht um Längen schwerer als vorn. Allein ist das echt ein Kampf aber das sollte man auf jeden Fall problemlos beherrschen. Schließlich kommt irgendwann kein ADAC mehr....

    Besorge Dir doch eine Schrottfelge mit Reifen und übe daran.


    Ich persönlich mag Krawalltüten auch nicht. An der DR ist glücklicherweise nur ein Topf auf der rechten Seite. Die Original-Toolbox konnte ich somit durch das "Abwasserrohr" ersetzen (wie geschrieben: 20 Euro)


    Noch eine Anmerkung zum Panzerhemd. Meins ist von ACERBIs mit Schulterschutz für´s Schlüsselbein. Beim ersten Sturz wirst Du merken, warum er wichtig ist. Auf unserer Pässetour war einer dabei, der einen Felsen übersah. Er trug nur eine normale Jacke mit Standardprotektoren. Die Tour war für ihn damit zu Ende und die Schulter hat´s nicht geschafft. :thumbdown: Ich würde das nicht riskieren. Die Brustprotektoren schützen auch vor Rippenverletzungen beim Abflug über den Lenker. Selbst wenn man defensiv fährt, kann man nicht alles verhindern. Da vertraue ich lieber auf entsprechenden Schutz bei mir selbst.


    Hast Du eigentlich eine Action-Cam am Mopped?


    Eckart : Was heutzutage in Blogs üblich ist, muss ja nicht gut sein :wave: Ich bin halt ein alter weißer Mann und nicht so ein junger Hipster :whistle:


    Gruß Heiko

    Hallo Kevin,

    ich bin erst jetzt auf Dein Thema aufmerksam geworden und wünsche Dir viel Glück und Erfolg bei Deiner Tour. Ich freu´ mich schon auf Deinen Blog. Selbst träume ich auch von einer langen Tour, habe aber bisher nie gewagt, eine so lange Auszeit zu nehmen. Bin halt mehr der Träumer.....


    Doch nun zu einigen Punkten, die mir aufgefallen sind:

    Ich bin froh, dass Du Dich letztlich für vernünftige Schuhe entschieden hast, Dort sollte aber nicht Schluss sein. Ich empfehle Dir, ein Protektorenhemd unter der Jacke zu tragen und die einfachen Protektoren aus der Jacke herauszunehmen. Richtige Knieprotektoren, die am Mann getragen werden, sind ebenfalls wesentlich sicherer als die in den Hosen verwendeten. Orthesen sind natürlich die erste Wahl, aber auch reletiv teuer und nicht sonderlich bequem zu tragen.


    Bei den Handprotektoren am Lenker würde ich auch die stabile Variante mit Metalbügel, der an zwei Stellen verschraubt ist, wählen. So bleibt immer ausreichend Platz für Deine Finger. Die Lenkerarmaturen sollten auch nur "handwarm" befestigt sein, damit nicht alles beim ersten Sturz verbiegt oder bricht.


    Bei meiner letzten Tour in Südfrankreich hatte ich fast alles dabei und es ist natürlich nur das kaputtgegagen was nicht dabei war (Murphy´s Law): am ersten Tag die rechte Fußrastenaufnahme. Die war so verzogen, dass der Kickstarter immer hängengeblieben ist. War ärgerlich, hätte aber schlimmer kommen können.


    War in der Teileliste eigentlich eine Luftpumpe aufgeführt? Da gibt es sehr kleine Varianten, die auch genügend Druck aufbauen. Wenn Du genug Platz hast, geht auch der Mini-Kompressor von Tante Louise. Steckdose ist ja am Mopped vorhanden. Ist aber eigentlich vermeidbare Technik und somit eher die Luxusausrüstung.

    Die Montierhebel sollten ausreichend lang und stabil sein. Ich habe die an meiner DR für die Schottertouren mit Kabelbindern am Rahmen befestigt. Ein dritter kurzer Montierhebel ist auch sehr hilfreich, aber ein Schraubenschlüssel oder Scharubendreher kann auch reichen, muss nur vorsichtiger verwendet werden.

    Einige mit einer GS haben den Auspuff auf Hattech umgebaut und den frei werdenden Platz als Toolbox verwendet. Dazu geht man in den Baumarkt und besorgt sich Abwasserrohr und Schlauchschellen. Kostenpunkt: ca. 20 Euro. Ich habe noch einen Schubladenknopf an den Deckel geschraubt, damit der Deckel besser zu greifen ist. Denk aber auch an eine extra Belüftung (kleines Loch auf der Unterseite), sonst geht die Dose wegen Unterdruck nicht mehr auf. :-)


    Bei den Ersatzkanistern sollte man lieber mehr kleine nehmen als einen großen. Die ersatzschläuche würde ich auch in der Heavy-Variante mitnehmen.


    Wenn Du eine gute Werkstatt hast, können die ja evtl. sperrige Teile bei sich liegen lassen und bei einem Anruf von Dir, alles nachschicken. Was Du nicht brauchst, muss Du ja vielleicht nicht bezahlen.


    Schade, dass Du wegen der Tour nicht zum F-Treffen kommen kannst. Du bist entschuldigt. :wave:

    Wir freuen uns aber, wenn Du im nächsten Jahr über die Tour berichtest und Bilder mitbringst. Alternativ können wir auch einen Vortagsabend in Berlin im nächsten Winter organisieren. Unser Stammtisch ist sehr gern Dein Gastgeber.


    Noch eine Bitte zu Deinem Blog: Ich finde es besser, wenn die Beiträge untereinander geschrieben werden, wie in einem Buch und nicht wenn der neueste Beitrag oben anfängt. Auch eine Lankarte mit Route und Stopps macht alles anschaulicher.

    Aber alles schick. Ich bin schon gespannt und habe den Link in die Favoritenliste gepackt. :biggrin:


    Viel Spaß noch bei den weiteren Vorbereitungen.


    Gruß Heiko

    Wir waren heute auch auf der letzten Tour des Jahres unterwegs. Wie auch schon Günter schrieb, hätte ich für mehr Bilder die Hände von den Heizgriffen nehmen müssen. Deshalb nur das eine Foto kurz nach dem Kaffeestopp. Das Duc-Thermometer zeigte optimistische 11°C, real waren es höchstens 7°C, über Land gefühlt etwas weniger. Die Straßen waren trocken und wir haben fast mehr Moppeds gesehen als Autos. Hier im norddeutschen Flachland nutzt man halt jede trockene Phase aus. :)


    Guten Rutsch an alle. :wave:


    Heiko

    Wir haben vormittags noch etwas vor und werden evtl. eine kleine Tour drehen. Ziel ist aber noch unbestimmt.

    Vielleicht beim nächsten Mal,


    Anfang Dezemberstelle ich mir eine kleine Tour durch´s Unterholz vor, wenn es das Wetter zulässt.

    Wir waren im Juni auch in Norwegen unterwegs. Da hat der Sommer mal eine kurze Pause gemacht. Es gab Temperaturen von 10 bis 25°C. Regen war auch dabei. Wir hatten das Zwiebelprinzip angewendet und über die eigentlich wasserdichte Textilkleidung noch eine zweiteilige Regenkombi drübergezogen. Das hat nicht nur das Wasser und den Dreck abgehalten, sondern auch den Wind. Wenn es wieder wärmer wurde, haben wir die Regenklamotten ausgezogen und schnell verstaut. Dann fährt es sich entspannter und man hat nicht so das Gefühl von Presswurst. Meine Regenjacke ist von Held und die Hose von Scott. Jeweils 100 Teuro, halten aber schön trocken.

    Auch auf Sardinien im Oktober hatte ich die Regenpelle an und bin trocken geblieben. Bine trug eine DIFI-Hose, die war innen nass und auch die Pharao-Textilhose hat nicht dichtgehalten. Da zahlt sich letztlich der höhere Preis doch aus.

    jetzt weiß der Gasthof wenigstens Bescheid und kann rechtzeitig die Einfahrt sperren, Fenster und Türen verriegeln und den Ort evakuieren lassen. :rofl:


    Ist das eigentlich der einzige Gasthof in der Gegend?


    Unsere Moppeds werden morgen bei uns eintrudeln, somit steht aus unserer Sicht nichts gegen eine Mitfahrt. Voraussetzung: Straße und keine Sandeinlagen (dafür war letztes WE Zeit).

    Gruß Heiko

    Das Wetter war so schön, da stand eine kleine Runde ins Umland mit Kaffeetrinken in Dobbrikow an. Mangels Alternative (die FJR ist noch auf dem Rückweg von Sardinien) "musste" ich die DR bewegen. Ins Navi das Ziel eingegeben und die Einstellungen entsprechend dem Fahrzeug gewählt (kürzester Weg, unbefestigte Wege nicht ausgeschlossen) ging es zuerst auf der normalen Strecke los. Irgendwann gab es einen Abzweig zur Motocross-Strecke in Schenkenhorst und dann ging es durch Tremsdorf und eine Runde um den Flüghafen in Schönhagen. Zurück über Wittwrietzen und wieder durch Tremsdorf. Zum Glück waren keine Fußgänger oder Radfahrer auf den Strecken unterwegs. Um Schenkenhorst traf ich nur über sehr nette Reiterinnen mit tollen Schuhen. :whistle::saint:


    Musste leider alleine los, weil niemand Zeit hatte. So konnte ich mein Tempo fahren und musste auch keinen Staub schlucken (wo ich bin, ist vorn). :wave:


    Es gibt noch so viele tolle Wege, die nicht beschildert sind. Aber da mein Navi diese teilweise nicht kennt, wollte ich da nich allen hinein. Man weiß ja nicht, was einen erwartet und ob man dort gefunden wird, wenn man liegen bleibt. Nächstes Mal könne wir ja mit ein paar mehr fahren, dann ist der Boden vielleicht auch nicht mehr so trocken und staubig.

    Gruß