Beiträge von Karima

    So heute die Erlösung vom BMW-Schrauber:


    Die F650GS hat kein Problem mit zu hohen CO-Werten. Der Dekra-Mann hat eher ein Problem mit zu niedrigen IQ-Werten :bangin: Die haben die Maschine einfach warm laufen lassen, Schnorchel hinten rein gehängt, einen Gasstoß und dann war sofort das Lämpchen im Leerlauf grün. Gut dass der TÜV wieder zu meiner Werkstatt kommt!

    Beste Grüße
    Hannes

    Das Loch auf der linken Seite ist bei alten F650GS normal, spätere haben das nicht. Das war dem Prüfer nicht bekannt :-)

    Ich lasse das jetzt die Werkstatt machen, kostet zwar ein wenig Geld, aber dann ist alles in Ordnung und ich bin auch bei Nachkontrollen auf der sicheren Seite! Laut meinem Schrauber ist alles in Ordnung, auch die Lambdasonde gibt die richtigen Werte aus.

    Mit besten Grüßen
    Hannes

    Hallo zusammen,


    meine F650GS war letzte Woche bei der DEKRA und der Co-Wert war deutlich zu hoch, er lag bei 9,8%. Für den Prüfer war das Motorrad sonst in Ordnung, aber er hat folgendes bemängelt:

    • Auspufftopf links wäre manipuliert - er hätte ein kleines Loch :)
    • Beide Auspufftöpfe zeigen eine Anlauffärbung und wären zu heiß geworden

    Gemessen hat er im "erhöhten Leerlauf" und bei 2500 Umdrehungen. Das Motorrad war warscheinlich nicht warmgefahren, da ich das bei unserer Autowerkstatt habe machen lassen weil zu meiner BMW-Werkstatt momentan kein Prüfer kommt. Der Ansaugtrakt ist in Ordnung, Öl ist frisch und der Luftfilter neu, denn die Maschine kam gerade aus dem Service. Ich würde mal auf folgende Möglichkeiten tippen:

    • Temperatursensor defekt (eher unwarscheinlich, denn die Maschine geht mit der Leerlaufrehzahl runter, wenn sie warm ist)
    • Lambdasonde kaputt (würde den etweas hohen Verbruach erklären, ich brauche momentan über 5 Liter und fahre nicht sehr flott)
    • Katalysator gegrillt (sollte komplett egal sein, mit Lambdaregelung und Schummelsoftware sollten 1% niemals überschritten werden)
    • Dekra doof - TÜV prima (niemand kann alles wissen, aber die Aussagen lassen diesen Punkt auf möglich erscheinen)

    Ich bin mal gespannt, heute geht das Kälbchen noch mal zur Werkstatt und morgen kommt der TÜV Mann!


    Mit besten Grüßen
    Hannes

    Die Chance, dass beim 650er Motor die Schaltklauen ungünstig stehen ist recht hoch. Wenn der Gang nicht rein geht, noch mal Kupplung kommen lassen, wieder ziehen und er sollte flutschen, da sich die Wellen weiter gedreht haben. Oder einfach ein paar cm vor oder zurück mit dem Motorrad.

    Wer R80GS oder R1100GS fährt, kennt die etwas prähistorisch zu schltenden Getriebe ...

    Beste Grüße
    Hannes

    So, dass Kälbchen ist seit heute wieder da - die große Kuh hat Ablösung in der Werkstatt gespielt :) Der liebe Peter Weiß hat kräftig schrauben müssen, denn die Anzahl der Baustellen war recht hoch:

    • Benzinleitung undicht
    • Zuviel Öl (wurde beim Service korrigiert)
    • Bremsleitung zugequollen
    • Bremssattel überholt
    • neue Bremsbeläge

    und einen kompletten Service hat er auch gemacht. Alles war ziemlich angegammelt, aber die Basis ist brauchbar. Nun läuft sie wieder ordentlich und kommt nächstes Jahr wieder zum Peter. Möge er ewig leben (und auch arbeiten!)
    Mit besten Grüßen

    Hannes

    So, hier kommt der aktuelle Stand:

    Das Motorrad habe ich von einem Händler, der vorher einen "Service nach BMW-Vorgaben gemacht haben will. Mein normaler Schrauber, der aus Krankheitsgründen ein wenig kürzer getreten hat ist zum Glück wieder im Rennen und hat sich des Kälbchens angenommen:

    • Bremskolben hinten fest
    • Bremsschlauch zugegammelt
    • Steckachse festgegammelt

    und als Nebenschäden

    • Benzinleitung undicht
    • Ölmenge viel zu hoch (ich habe noch eine mit Schauglas - sollte man sich nicht drauf verlassen)
    • sehr viele Kleinigkeiten (Dichtungen an Bowdenzügen, Gammel an Stellen die Service gereinigt werden sollten ....)
    • Bremsflüssigkeit von seltsamer Konsistenz (die haben die Bremsleitungen abgemacht um den Steuerkettenspanner zu ersetzen)

    Das paßt ganz gut in das Bild mit rein, dass auch andere Fahrzeuge (Motorräder wie Autos), die ich einmal bei ihm habe warten oder reparieren lassen, ziemliche Mängel in der Arbeit aufweisen. Das merkt man als Wenigfahrer allerdings nicht sofort, nach der Winterpause ist dann aber viel kaputt. Und die Verweigerung der Gewährleistung bei der neu gekauften Beta Alps 4.0 war dann der letzte Schuß, dass ich dort nicht mehr hingehe ...


    Mit besten Grüßen
    Hannes Fischer

    So, das Kälbchen ist in der Werkstatt. Solange hier in BAyern alles zu ist, wird sie überarbeitet und wieder hübsch gemacht!


    Mit besten Grüßen aus Franken
    Hannes

    Bleibt gesund!

    Hallo zusammen,


    mir macht meine F650GS echte Sorgen. Ich hatte das Motorrad ein paar Tage im Regenh stehen und jetzt geht meine Hinterradbremse fest. Ich kann die Beläge wieder auseinander drücken, dann ist gut. Die Beläge sind ziemlich runter. Meine letzten Hinterradbremserfahrungen sind von einer R80GS und ich frage mal doof wie ich vorgehen soll :-)

    • Hinterrad bleibt drinnen
    • Bremsbeläge werden auseinander gedrückt
    • Sicherung aus dem Stift
    • Stift von außen nach innen durchtreiben
    • Beläge heraus nehmen
    • Kolben mit Holzkeil rein drücken
    • Alles mit Bremsenreiniger spülen (das auch schon vor dem Reindrücken des Kolbens machen?)
    • Kupferpastenhauch auf die Rückseite der Beläge
    • Einsetzen
    • Stift rein drücken
    • Sicherung rein machen
    • Vorsichtig Bremspedal drücken
    • Bremsflüssigkeitsstand prüfen
    • Vorsichtige Test fahrt


    So, und nun verlassen sie mich. Wie bekomme ich mit eingebautem Rad den Faustsattel gängig, wenn er denn fest ist und mit was und wie schmiere ich den Bolzen am besten. WD40 ist da wohl nicht da ideal :-)
    Mit besten Grüßen
    Hannes
    PS: Wenn mir das zu kompliziert wird, kommt die Kleine in die Werkstatt!

    Mist,


    ich habe heute meine F 650 GS mal wieder in Betrieb genommen und der doofe Gasgriff klemmt und geht nicht zurück. Der Gaszug ist vor kurzem erst in der Werkstatt neu rein gekommen, also ist die Schmierage aus dem Griff wohl raus.. Das Motorrad ist leider die letzten Tage auch bannich naß geworden. Wie bekomme ich da am leichtesten wieder Fett (oder was gehört da rein?) in ausreichender Menge wieder hin, ich will nach Möglichkeit nicht die ganze Armatur abbauen .

    Mit besten Grüßen
    Hannes

    Die Drosselklappe regelt die Menge an "Sprit plus Luft" die in den Motor gesaugt wird. Die Drosselklappe wird mit dem Gasgriff geöffnet.

    Damit die Verbennung im Motor optimal verläuft, muß die richtige Menge an Treibstoff für die angesaugte Luftmenge eingespritzt werden (Lamba-Wert!). Die Luftmenge kann mit einem Luftmengenmesser gemessen oder aus der Position der Drosselklapp, Temperatur und Motordrehzahl errechnet werden. Wenn die Luftmenge bekannt ist, weiß die Elektronikl, wieviel Sprit dazu beigemischt werden muß.

    Und damit die Position der Drosselklsppe berechnet werden kann, wird beim Starten des Motors die Grundstellung ausgelesen und gespeichert.

    Ich hoffe, das war verständlich.

    Hallo Uli,


    die Vorteile der Suzuki 350 mit ihrem genialen Motor bekommst Du auch ein wenig neuer als Beta Alp 4.0, die 2019er Modelle sind allerdings nur Einsitzer, aber umrüstbar und außerhalb der EU schert sich eh keine Sau drum, die haben anderes Klima und bessere Luft.

    Als Alternative kommt noch die Royal Enfield Himalayan in Frage, die mehr als robust und praktisch aufgebaut ist. Sie ist zu zweit gut fahrbar, hat einen Einspritzermotor mit funktionierender Höhenkompensation (Lambda-Sonde!) und wird dort in der Gegend auch gefahren (Indien als Herkunftsland). Die Maschinen bekommst Du für unter 5000 Euro (5800 mit Koffern und ein wenig Zubehör) neu, kannst sie hier ein paar 1000 Kilometer einfahren und dann ist sie mit den originalen Koffern eh schon reisefertig. Leicht genug ist sie auch.

    Die CRF 250 Rally ist sehr robust und als Reise-Enduro zwar klein aber fein. Wenig Zuladung, schwacher Motor, weiche Federung - aber ein Fliegengewicht und der Motor ist ein Traum!

    Die F650GS mit Rotax-Motor taugt auch - Du kannst Dir für ide F650GS wegen der hohen Verbreitung und guter Teilversorgung kleines Geld in Deiner Homebase einen überholten Motor und die wichtigsten Ersatzteile bereitlegen, die man Dir dann einfach hinterher schicken kann - selbst nach Afghanistan bekommst Du Ersatzteil über UPS und Co recht sicher und schnell geliefert.

    In richtig hartes Gelände solltest Du mit allen genannten Motorrädern nicht gehen, dafür sind sie nicht gemacht und auch wenn Du recht weit weg fährst, die Strassen dort sind mit allen genannten Maschinen gut fahrbar.

    Ich bin nuegierig auf Deine Entscheidung und Deinen Bericht!


    Beste Grüße
    Hannes

    GrayWolf  

    Das ist schon das 2019er Modell, also eine Sportenduro als Einsitzer und etwas höher als die 2018er. Aber dafür hat sie die neue CDI und endlich eine Edelstahl-Auspuffanlage und die etwas bissigere Bremse. Unverifft und mit 72 Kilometer auf dem Zähler übernommen!

    Viel China-Blech unter den Neuankündigungen ... ich habe mir sicherheitshalber ein der letzten Beta Alp 4.0 gesichert, was besseres kommt für das Geld kaum nach. Höchstens die Himalayan von Royal Enfield!

    Bei meiner 2000er blubbert es aus beiden Töpfen wie im Bild beschrieben ... Fahrtrichtung links nur wenig, rechts viel mehr!

    Beste Grüße
    Hannes