Beiträge von Hauke

    Bei einem defekt am Impulsgeber würde die Mühle aber auch in anderen Bereichen bocken, oder? Ich denke da auch so an unruhigen Lauf im Standgas.

    Der Teillastbereich ist allerdings immer sehr gut geeignet um leichte Defekte oder einfach nur schlechte Einstellungen bemerkbar zu machen. Dem Motor wird Leistung abverlangt, befindet sich aber noch unterhalb des optimalen Drehmomentbereich und ist auf optimale Verbrennung angewiesen um diese Leistung vernünftig zu liefern.

    3. Es gibt meines Wissens nach keine wirklichen Erfahrungsberichte dazu die über längere Zeit gehen (Thema Laufleistung - sollte zwar nicht so stark beeinträchtigt werden solange man die Drehzahl nicht erhöht aber man weiß ja nie)

    Doch, die gibt es

    http://www.team-pami.com/cms/index.php

    Und die Jungs sind richtig gut, die wissen was sie tun und die Dinger rennen wie die Pest. Und sind dabei auch noch relativ Standfest. Der Rotax verträgt so einiges.

    2 Glieder mehr sollten ausreichen, damit ist die Stechachse wieder mittig und du hast Platz zum Spannen. Wenn du gern auch mit etwas mehr Kettendurchhang fährst weil die viel Sozius oder Gepäck fährst, würde ich 4 Glieder mehr nehmen

    Ein ganz wichtiges Werkzeug für den Vergaser ist ein richtig gut sitzender Kreuzschraubendreher der nicht die kleinste Macke haben sollte. Die Schrauben der Schwimmerkammer können schon sehr zickig werden und da ist ein richtig guter Schraubendreher wichtig und nervenschonend.

    Vergase bitte nicht trennen, du sparst dir dadurch die sonst fällige syncronisierung
    Schwimmerkammern einzeln auseinander nehmen dann hast du immer noch eine Seite die dir zeigt wie was zu sitzen hat. Schwimmer sind unterschiedlich. Mehr gibt es eigentlich auch nicht zu beachten...

    Vergaser sind als Fehlerquelle immer ganz hinten anzustellen. Das ist eine uralte Schrauberweisheit aus Zeiten wo Einspritzer nur in feuchten Träumen vorkamen. Mein Altgeselle haute mir was an die Löffel wenn ich ne Karre in die Halle holte und als erste mal den CO Tester anstöpselte :D Zuerst wurde unter dem Verteiler geschaut und dann das Ohmmeter zur Hand genommen usw. usw. Und wie der Rolf schon sagte, so manches rum ruckeln welches auf den Motor geschoben wurde lag am Kettensatz oder den Ruckdämpfern. Eine Kette die an manchen Stellen ungleich gelängt ist fühlt sich im Teillast an als wenn der Muli bockt, kein Witz, selbst erlebt.

    Oesie  
    Hier hat zwar noch der TÜV das Monopol auf Einzelabnahmen (in den neuen Ländern ist das der DEKRA (ja, "der DEKRA und nicht die denn ist ist der Verein) ) Aber TÜV Prüfer sind sich ihrer besonderen Konkurenz mit GTÜ ect. sehr bewusst und arbeiten zumindest in meinem Dunstkreis sehr kundenorientiert. Den Graukittel der aus welch einem Grund auch immer abwinkt, den gibt es hier schon lange nicht mehr denn er will das ich zufrieden bin und auch die Hauptuntersuchung bei ihm mache. Unsere Prüfingenieure reissen sich hier ein Bein aus, recherchieren wenn sie sich nicht sicher sind, wälzen Ordner und rufen Kollegen an von denen sie sich vorstellen können das die so etwas schon mal gemacht haben. Und deswegen ist es mir völlig egal ob ich mit einem Eintragungswunsch den Nerv des Prüfers treffe oder eben nicht. ich weiß das der Prüfer sein möglichstes tut und wenn er abwinkt dann weiß ich das er zurecht abwinkt.

    Natürlich sollte der Prüfer auch etwas Gefallen daran haben.

    Ne, das kann er gern haben aber das soll er nicht und ganz ehrlich, mir ist es lieber ein Prüfer steht nicht auf so einem Umbau damit er gar nicht auf die Idee kommt etwas durchgehen zu lassen, was anderswo nicht durchgehen würde. Mir ist klar das es solche und solche gibt. Bei technischen Umbauten die auch sicherheitsrelevant sind, sind mir die Prüfer die ganz genau hin sehen lieber als die, die gern mal was durchwinken.

    Bei den Hardenduros sind die Rahmenhecks meist angeschraubt. Der Grund ist ganz einfach, wirfst man das Moped ordentlich in den Dreck, kann man ein angeschraubtes Rahmenheck leichter richten oder durch ein neues ersetzen. Bei einem verziehen, verzieht sich dann auch nur das weichere angeschraubte Teil und zieht nicht den restlichen Rahmen mit ins Verderben. Bei KTM gibt es z.B. den Stahlrohrrahmen mit angeschraubten Aluheck. Die Mopeds haben aber dann auch durchweg nur eine 1 Personenzulassung (mir ist zumindest keine mit Sozíusbetrieb und geschraubten Heck bekannt)

    So verhält es sich dann auch bei Änderung des Heck. Prüfer entscheidet ob ein Soziusbetrib noch bestehen bleiben kann. Kürzt man im Bereich der Sitzbank, wird das mit Sicherheit eine Solomaschine. Ich würde bei Änderungen aber grundsätzlich empfehlen vorher beim Prüfer vorstellig zu werden und die geplante Änderung abzusprechen, es sei denn man kennt den Prüfer aus vorherigen Umbauten und weiß schon was geht und was er auf gar keinen Fall sehen möchte.

    Am Filter liegt schon von Haus aus sehr hoher Druck an denn sonst wäre der Filter ziemlich Sinnfrei wenn er bei Wartungsstau nicht mehr leicht durchgängig ist und seine Filterwirkung nicht nachkommt weil das Öl an ihm vorbei gespült wird oder einfach stehen bleiben könnte. Wenn das Ventil klemmt, kann ich mir durchaus vorstellen das der aufgebaute Druck ausreicht den Deckel zu sprengen. Gesehen hab ich das noch nie aber denkbar ist das für mich. Ein Montagefehler der zwei mal passiert und unabhängigen Schraubern bzw. einer Werkstatt halte ich eher für unwahrscheinlich. Aber eine Werkstatt die den Fehler für 300€ nicht findet, überrascht mich auch nicht wirklich.

    Wieso nennen Einige das Bike eigentlich "Kälbchen" :confused:

    Weil die alten Kardangetriebene BMW Boxer extreme Lastwechselreaktion zeigten einen riesen fetten Tank drauf hatten und deswegen den Beinamen "Gummikuh" bekamen.

    Da gibt es auch den alten müden Gag "ich lieb mei bayrisch Gummikuh, made bei Bee Em Dabeljuuuhh"

    Und da die F 650 eben eine kleine BMW ist... *gähn* finden das wohl einige witzig *gähn* ihr Motorrad "Kälbchen" zu nennen... wie niedlich, gell? *gähn* Das Kälbchen kann nur noch vom "freundlichen" getoppt werden wenn vom Händler die Rede ist. Was allerdings der Opelhändler mit BMW zu tun haben soll weiß ich auch noch nicht denn der Freundliche war in der Werbung der freundliche Opel Händler.

    Wird doch schon besser bei dir. Von Februar bis zum Mai hast du schon gut 1l weniger verbraucht wobei man bei 4 betankungen noch nicht wirklich den Durchschnitt messen kann eben durch die sehr oft angesprochenen Abweichungen der Betankung.

    Choke, Kaltstarts und Kurzstrecke lassen den Verbrauch auch richtig hoch gehen. Als ich einen Arbeitsweg von nur knapp 3 Km hatte und jeden Tag mit dem Motorrad zur Arbeit bin, hat sie auch gut 1l mehr genommen. Die Wochenendausfahrten auf Strecke haben das nicht ausgeglichen. Nun habe ich 12Km einfache Tour und der Verbrauch geht langsam aber stetig zurück. Bei einer normalen Betankung musste ich zwischen 230-250 Km auf Reserve schalten, nun schaffe ich 295-300 Km und fahre meist so nach 310-350Km an die Tankstelle. Die Fahrweise wirkt sich bei mir auch recht extrem auf den Verbrauch aus. Ich kann die F als Säufer fahren aber auch sehr sparsam unter 5 Liter. Spaß macht mir das dann aber nicht

    Bei Reifen die um die Ecke kanten, kann man mit einem höheren Druck das etwas abmindern. Ein höherer Reifendruck bedeutet aber auch das die Auflagefläche geringer wird und sich der Reifen in der Mitte somit etwas schneller abfährt.

    Wenn die Drossel raus ist, reicht es wenn du das Motorrad vorführst und sagst das du gern die 50 PS wieder eingetragen haben möchtest. Der Prüfer macht eine Probefahrt und trägt es wieder um.

    So läuft es hier bei uns. Bei den meisten Motorrädern kennen die Prüfer auch die Möglichkeiten der verbauten Drosseln. Meist sind es Gaswegbegrenzer oder Ansaugstutzen in Verbindung mit Ansauggeräuschdämpfer

    Eine ABE für ein Teil das nicht mehr verbaut wird? Also mein Prüfer trägt den Originalzustand ein wenn das was nicht Original (mit ABE) verbaut war, nicht mehr verbaut ist. Hab nur ich da ein Verständnisproblem oder ist das tatsächlich gängige Praxis das man die ABE eines Teil vorlegen muss nachdem man es entfernt hat nur um es austragen zu lassen. Find ich höchst Merkwürdig und höre ich zum ersten mal.

    Im Zweifel die ausgebaute Drossel mit zum TÜV nehmen und den Prüfer in die Hand drücken aber bei Originalleistung wieder zurück tragen haben die so oder so keine Schmerzen.

    Zur schnellen groben Prüfung ist das OK so. Allerdings gibt es Kerzendefekte die draussen ohne weiteres Funken, eingebaut unter Kompressionsdruck aber nicht mehr funken wollen.

    Ich hatte diese Probleme zwar noch nicht aber war es nicht so, dass ein defekter Regler auch zu diesem markanten Teillastruckeln führte? Bei hohen Übergangswiderständen wäre es doch denkbar das der Regler spinnt und nicht genug Saft für die Zündung bereitstellt. Da du die Stecker so oder so machen wirst. Wirst du ja nach der Proobefahrt merken ob das nicht vielleicht schon der Fehler war.