Beiträge von Eintopfer

    Das Zeug funktioniert sicher gut. Aber 20g für EUR 17??? =O Macht einen kg-Preis von > EUR 700 (vor MwSt). Nicht schlecht, die Wertschöpfung! Da tut es im Zweifel auch ein günstiger Alleskleber.

    Schleifpaste von Sonax, aktuell 5,39€ (100ml=7,32€), funktioniert tadellos (bevor jetzt einer wirklich losrennt, und den armen Kindern den Sand klaut:whistle:). Bei Alleskleber bin ich mir da überhaupt nicht sicher, der schmiert doch eher wenn er nicht ausgehärtet ist... :g:

    @alle:

    Guter, alter Schraubertrick:

    Bei vergnaddelten Schrauben (oder sehr festsitzenden - bevor sie vergnaddelt sind) hilft es oft, den Bit-Einsatz, Schraubenderher oder die Nuss mit Polierschleifpaste (die man auch z.B. zum Ventileeinschleifen verwendet) einzustreichen. Das Werkzeug beißt sich dann regelrecht an der Schraube oder Mutter fest, und diese läßt sich meistens noch einmal lösen. Funktioniert bei allen Arten von Schrauben.

    Bei 36000 km hat sich der Ventilsitz in der Regel so weit verfestigt, daß sich da nichts mehr großartig ändert. Ich würde an Deiner Stelle trotzdem das Spiel so lassen, wie es ist. Wir reden über zwei Hundertstel (!) zuviel, das liegt schon im Bereich der Messtoleranz und wenn sich im Laufe der Zeit was ändert, dann wird das eh noch weniger!

    Wenn es mein Moped wäre, würde ich es so lassen wie es ist. Lieber einen Hauch zuviel Spiel, als zu wenig. Und wie Du schon sagst, wird bei einem Motor mit Tassenstösseln das Spiel eher kleiner- allerdings dadurch, daß sich die Ventilsitze im Zylinderkopf im Laufe der Zeit setzen. Diese Erscheinung wird aber mit zunehmender Laufleistung immer schwächer. Wie ist denn die aktuelle Laufleistung Deines Motors?

    Gäbs die auch entsprechend in 12 AH wäre ich schon versucht..

    Bei der Hawker Odyssey kannste getrost mit der Kapazität runtergehen (bei mir war's von 19 auf 16 AH). Die zieht auch wenn es kalt ist vollig problemlos den Anlasser so durch, daß man glaubt den getuned zu haben :wink: :thumbsup2:

    macgyver

    Habe eine Odyssey in meine 1100er als Ersatz für die (sehr gute) originale Exide eingebaut, und finde die super (allerdings auch sehr teuer). Hat auch etwas weniger AH, aber die Startleistung ist klasse und die bei diesem Moped typischen ABS-Probleme durch Unterspannung gibt es nicht! Zur Dauerhaltbarkeit kann ich aus eigener Erfahrung noch nichts sagen, aber nach den Berichten anderer soll die auch überdurchschnittlich sein. Denk aber bei diesem Batterietyp daran, daß man bei den Anschüssen ein wenig basteln muß...

    So´n generalüberholten Reservisten hab ich auch zu liegen ;)

    Solange der bei Dir schlummert, wird an Deinem originalen wohl nix kaputtgehen. Das passiert immer nur dann, wenn kein Ersatz greifbar ist. War bei meinen Fahrzeugen jedenfalls immer so :angry2:

    Ich kann normal fahren in allen Gängen, außer im 2 Gang. Sobald ich in den Zweiten schalte und Gas gebe gibt es richtige Schläge, wie wenn die Kette vom Ritztel springt.

    Ich habe bis jetzt das Getriebe bei meiner F noch nicht zerlegen müssen, kenne demzufolge den genauen Aufbau nicht. Es ist aber ein klauengeschaltetes Getriebe, und von der Sorte habe ich schon einige repariert (waren aber alles Fremdfarikate, von einem solchen Schaden habe ich bei dem Rotax noch nie gehört).

    Wenn ein Gang immer wieder herausspringt, sind entweder die Klauen selbst und/oder die Schaltgabeln verschlissen oder gar gebrochen. Ersteres tritt bei hohen Laufleistungen und damit entsprechend vielen (oft auch unsauberen) Schaltvorgängen auf, und zweiteres ist in der Regel eine Folge davon, daß der Fahrerfuß auf oder unter dem Schalthebel ruht und dann meist unbemerkt leichten Druck auf diesen ausübt. Dann schleift die Schaltgabel des entsprechenden Ganges unter erhöhtem Druck in der Führung des Schieberades und nutzt sich vorzeitig ab. In jedem Fall ist dann ein Austausch mindestens eines Zahnrades, eines Schieberades und evtl. einer Schaltgabel fällig, je nach Zustand der übrigen Getriebebauteile auch mehrerer.

    Ich weiß jetzt nicht, was Du für einen Austauschmotor hast, ob neu oder gebraucht mit XXX km und ich bin grad auch nicht über die entsprechenden Ersatzteilpreise informiert- aber ich kann mir lebhaft vorstellen, daß ein guter Gebrauchtmotor die günstigere Lösung ist. Und eine Menge Zeit und Arbeit spart. Und man hat den alten Motor dann evtl. noch als Ersatzteilspender.

    So ärgerlich diese unerwartete Reparatur auch immer für Dich sein mag - aus Kostensicht hast Du wohl bis jetzt alles richtig gemacht! :victory:

    Sehe ich es nicht ein die BMW in die Tonne zu hauen und mir was anderes zu holen.

    Gute Entscheidung!

    Sorry wenn ich Gerade so ausschweife, dass ist aber nur um etweiligen Fragen vorzubeugen

    Alles gut- und ein Motortausch geht immer schneller als eine Getriebereparatur, weil dazu ja auch die Motor-Getriebeeinheit aus- und wieder eingebaut werden müsste... Hätte mich nur interessiert, was genau mit dem Getriebe los ist...

    Zunächst mal: Hier Duzen sich in der Regel alle :wave:

    Also, wenn Du nur die kompletten Motoren wechselst, brauchst Du Kühlflüssigkeit, Motoröl, Ölfilter, Wälzlagerfett (u.a. für die Schwingenlager), Schlauchschellen, Dichtungsringe für die Ölablassschrauben. Das wäre Standard, alles andere richtet sich nach dem weiteren Umfang, den Du planst (z.B. Ventile einstellen falls Gebrauchtmotor, Vergaserrevision - wenn das alles grad schon so gut zugänglich ist) und eventuellen bei der Demontage aufgedekter weiterer Schäden. Daher meine Frage... Was mich aber immernoch am Rande interessiert: Wie stellt sich denn der Motorschaden dar, den Du (wenn ich Dich richtig verstehe) bislang nur vermutest?

    Beste Grüße

    Gerd

    Geht leider aus dem Beitrag nicht hervor, was genau mit Austauschmotor gemeint ist. Gibt ja unzählige Varianten zu finden - ab Werk, komlpett mit allen Anbauteilen und gebraucht, nur Gehäuse mit Getriebe und Kurbelwelle gebraucht... Und alle werden im allgemeinen Sprachgerauch oftmals als ATM bezeichnet... :sternchen:

    Hallo, wie äußert sich denn der vermutete Motorschaden? Du hast einen Austauschmotor, mußt den aber erst noch zusammenbauen? Vielleicht beschreibst Du erst den genauen Umfang der erwarteten Arbeiten, dann kann Dir hier besser geholfen werden...

    Beste Grüße

    Gerd

    Nee, so meinte ich das nicht. Der Vergaser-Rotax ist bekanntermaßen äußerst robust und läuft eigentlich immer völlig problemlos (sieht man ja an den Fahrleistungen und Berichten hier im Forum - Schäden durch fehlerhafte Wartung oder Gebrauch ausgenommen, aber dafür kann der Motor schließlich nichts). Nur wenn, dann betrifft es (wirklich sehr selten im Vergleich) die genannten Stellen. Würde mich bei der doch stattlichen Laufleistung halt interessieren...

    vosse

    Magst du uns vielleicht der Reihe nach berichten, was alles Verändert wurde, ganz besonders bei der Vergaserrevision?


    ...und, ob sie vernünftig läuft, wenn sie denn angesprungen ist? Und genau, wie Du beim Startvorgang vorgehst?...

    Mag er anscheinend nicht...

    Das Problem ist dann wohl doch nicht so groß, als das sich der Aufwand lohnt für die Beantwortung von Fragen, die möglicherweise zu einer Lösung führen könnten...

    Ist ja eine beachtliche Laufleistung. Bin gespannt, wie der Motor aussieht.
    Wie oft (wenn überhaupt) hast du die Ventile eingestellt?

    Das würde mich auch brennend interessieren. Magst Du auch kurz verraten, ob im Laufe der 200.000 km sich die üblichen Problemchen mit Öl-, Wasserpumpe und deren Antrieben (Kunststoffzahnräder), Anlasserfreilauf, Steuerkettenspanner und -gleitschiene... eingestellt haben? Obwohl man davon ausgehen kann, daß bisher große Zufriedenheit geherrscht hat, wenn das Moped über eine so lange Strecke von Dir bewegt wurde... Bin echt gespannt, was Deine Revision zu Tage fördert!

    Beste Grüße

    Gerd

    Zu den Dichtungen der Bremskolben ist im Forum zu lesen, dass es Rechteck-Dichtungen sind und man sie nicht verkehrt einsetzten kann.


    Ich habe meinen alten Lehrmeister angeschrieben. er meint auch, der Ring sei rechteckig und würde sich beim Einsetzen des Kolbens gleichmäßig um den Kolben legen. Eine Einbaurichtung sein, bis auf seltenen Ausnahmen, nicht vorgegeben.

    Dann ist die Einbaurichtung allerdings egal - ich wußte nur, daß man bei einigen Bremsen sehr genau drauf achten muß.

    Der Obere soll sich schon leicht verformen, nicht aber die unteren in der Zange.

    Doch, gerade die im Sattel müssen sich unbedingt bei Bremsbetätigung elastisch verformen. Sonst wird der Kolben für das Lüftspiel nicht wieder zurückgezogen, wenn die Bremse losgelassen wird!

    Ich sags mal so . Du brauchst eine Bohrung mit 1 bis 2 mm Durchmesser mittig in der Achse mit einem für den Schmiernippel passendem Gewinde ( 6mm ) und 1 oder 2 Radialbohrungen die das eingepresste Fett dann an die entsprechenden Stellen bringen . Ich glaube ( aber weiß es ) nicht das das die Festigkeit entscheidend schwächen würde . Wenn das der Fall wäre hätten die Ingenieure bei BMW aber verdammt genau gerechnet .



    Oesie

    Die mittige Axialbohrung ist sicher nicht kritisch, bei den Radialbohrungen würde ich dann schon genauer hinsehen...

    Mir stellt sich allerdings die Frage nach der Notwendigkeit: Wenn man die sehr sparsame Werksfettfüllung ergänzt und/oder erneuert und auf gute Abdichtung achtet, sollte das bei den verwendeten Nadellagern eigentlich für eine Ewigkeit reichen. Nachschmierung wäre m.E. bei diesem Anwendungsfall eher für Gleitlager wichtig.

    Hallo Kermit!


    Also, mit der Verzahnung würde ich mich auch nicht allzuweit vom heimischen Stall entfernen - und hätte dabei immer die Telefonnummer von dem Kumpel mit dem Anhänger griffbereit... :wink:

    Viel Spaß beim Schrauben, und im Voraus schonmal Danke für Deine Berichterstattung!

    Die zwei Ringe pro Bremskolben sind richtig verbaut, nicht verdreht und liegen in der richtigen Form an (leicht Richtung Öffnung gekippt, so dass der Kolben schön reingleiten kann.

    Genau das meinte ich: Die müssen leicht schräg nach innen gekippt sein (also leicht Richtung Zylinderboden, nicht Richtung Öffnung!!!), sonst werden die beim Bremsen nicht gestaucht und ziehen beim Loslassen den Kolben nicht wieder richtig zurück!

    Müsst ihr die Bremszange auch etwas von Hand führen, wenn ihr das Vorderrad einbaut?

    Ja.