Beiträge von Eintopfer

    Vergaser wurden gereinigt nachdem sie nicht mehr lief

    Nur gereinigt, sonst nichts? Wie und womit gereinigt (habe hier schon von Hedström-Feilen zur Düsenreinigung gelesen, darum die Frage)? Keine O-Ringe erneuert? Kein (billig-universal) Überholkit (Düsen und -nadeln, Schwimmernadelventile) eingebaut? Schieber auf Leichtgängikeit und gleichmäßiges Öffnen beim Gasaufreißen überprüft und nicht gefettet?

    Hallo Torsten,


    das hilft Dir zwar jetzt nicht mehr, aber für die Zukunft: Besorg Dir Ventilschleifpaste (zur Not geht auch ein anderes pastöses Schleifmittel - selbst Zahnpasta hilft - aber mit Ventilschleifpaste erzielst Du die besten Ergebnisse) und streich etwas davon auf die Flächen, mit denen das Werkzeug die Schraube berührt. Das Werkzeug beißt sich regelrecht an den Schlüsselflächen fest und ein Ab- bzw. Herausrutschen wird wirkungsvoll verhindert. Funktioniert bei allen Arten von Schrauben, ich habe auf diese Weise z.B. schon so manche festsitzende und bereits leicht vergnaddelte Kreuzschlitzschraube lösen können. Ist aber wie bereits gesagt in Deinem Fall zu spät dafür.

    Ich würde die Vergaser entleeren, ein paar Tropfen Motoröl durch ein Kerzenloch einfüllen und den Motor von Hand ein paarmal durchdrehen, Kühlwasser ablassen (Schläuche montiert lassen, auch den von der Kurbelgehäuseentlüftung) und den Motor ausbauen. Dann alle Öffnungen (die Schläuche mit Stopfen oder zur Not mit Klebeband, Vergaser- und Auslassöffnungen mit ölgetränkten Lappen) verschließen und den Motor trocken einlagern. Als Hosenträger zum Gürtel kann man dann noch die Kurbelwelle jedes halbe Jahr ein Stück weiterdrehen, um das Öl an den Zylinderwänden wieder zu verteilen und um die Ventilfedern abwechselnd zu belasten.

    Ob eine Stahlflexleitung hitzebeständiger ist als eine übliche gummiummantelte Leitung kann ich nicht sagen, dazu müssten die verwendeten Werkstoffe bekannt sein. Ebenso wenig vermag ich zu sagen, dass der Krümmer an der Stelle 100° C heiß ist. Zumindest nicht, ohne das mal nachgemessen zu haben.


    Als eventuell problematisch sehe ich in dem Bereich weniger den Wärmeeintrag in die Bremsflüssigkeit, sondern eher die Hitzeeinwirkung auf die äußere Ummantelung der Stahlflexleitung an. BMW wird hier wohl nicht ohne Grund eine (teure) Metallleitung mit zwei (teuren) Verbindungen eingeschleift haben.


    Ohne näheres Wissen über herrschende Temperaturen und verwendete Werkstoffe würde ich die Leitung mit größtmöglichem Abstand zum Krümmer verlegen und zumindest in der ersten Zeit beobachten.


    Ferner habe ich statt der Hohlschraube am Zylinder eine Kombination mit Bremslichtschalter - kann ich das (mit neuen Dichtungen) übernehmen ?

    Wenn Du weiterhin ein funktionierendes Bremslicht haben möchtest, wirst Du das übernehmen müssen. Es sei denn, Du baust auf einen mechanischen Bremslichtschalter am Bremspedal um.

    Billiger und in der Fertigung schneller und einfacher montiert hast Du ja bereits erwähnt. Diese Schellen sind aber durch ihre Formgebung im montierten Zustand elastisch etwas vorgespannt, können es also bis zu einem gewissen Grad ausgleichen, wenn sich das Material unter ihnen plastisch verformt. Das kann je nach Material durch Alterung oder auch Fließen des Werkstoffes vorkommen, sie bieten also eine gewisse Reservespannung. Schraubschellen können das nicht. Ich persönlich habe aber keine Hemmungen, Einwegschellen durch Schraubschellen zu ersetzten - muss man vielleicht öfter mal hinschauen und ggfs. nachziehen.


    Mit einer speziellen Zange lassen sich Einwegschellen natürlich besser schließen, es geht aber auch ganz gut mit einer möglichst stumpfen Kneifzange.


    Einwegschellen deswegen, weil sich die elastische Vorspannung durch die wiederholte Materialverformung beim Öffnen und Schließen jedesmal etwas verringert, die 'Vorspannungsreserve' also kleiner wird.


    Edit:

    Ausdehnungserscheinungen durch wechselnde Temperaturen an der Schlauchverbindung können diese Einwegschellen durch ihre Formgebung auch etwas besser vertragen als Schraubschellen.

    Wie bereits gesagt: Weil der Schlauch wohl vorher dort war, wo er hingehört. Dann hat er sich gelöst, ist nach unten gerutscht und das Öl konnte auslaufen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so dämlich war den Schlauch absichtlich zu lösen und nach unten ins Freie zu legen.

    Soweit ich weiß, gibt es bei den Fchens keinen Catchtank - aufsteigendes Öl wird an einer im Entlüftungsschlauch befindlichen Metallspirale aus dem Ölnebel abgeschieden und läuft auf umgekehtem Weg ins Kurbelgehäuse zurück. Übrig gebliebene Gase steigen auf und werden durch die vom Motor aus dem Luftfilterkasten angesaugte Luft der Verbrennung zugeleitet. Wenn sich aber zuviel Öl im Kreislauf befindet, ist die Spirale überfordert und es landet auch Öl im LFK. Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn das bei DesmoDriver der Fall ist.

    Bei den Vergasermopeds geht der Schlauch an den Luftfilterkasten.

    Das wird er bei dem Modell auch, weil die Öldämpfe schon seit ewigen Zeiten nicht mehr ins Freie geleitet werden dürfen, sondern der Verbrennung zugeführt werden müssen.


    Luftfilterkasten auf eingedrungenes Öl überprüfen und Gesamtölmenge kontrollieren, am besten durch komplettes Ablassen. Ich gehe wie schon Seevetaler auch davon aus, dass es erheblich zu viel sein wird und der Schlauch deswegen abgesprungen ist.


    Ach ja: Willkommen im Forum!

    Die habe ich bei mir auch schon vor Jahren installiert. Wobei das Beste dran eigentlich die hübschen Farben sind :) . Einen Vorteil gegenüber den Originalsteckern konnte ich nicht feststellen.

    Der Vorteil liegt darin, dass sie resistenter gegenüber Korrosion sind. Die Blechstecker von sarifährt sind vermutlich noch die originalen, mithin 25 Jahre alt - da ist irgendwann Ärger erwartbar, meist in einem ungünstigen Moment. Es spricht erfahrungsgemäß nichts dagegen, hier vorzubeugen.

    Der Schieber hat ein Loch weniger als bei der Peg, ob das ins Gewicht fällt keine Ahnung.

    Diese Bohrung sorgt ja nur dafür, dass der Unterdruck von unterhalb des Schiebers in den Raum oberhalb der Membran gelangen kann, um den Schieber entsprechend des Gasdurchsatzes anzuheben. Die Größe der Bohrung bzw. ob es nun eine oder zwei gibt, sollte sich somit allenfalls auf die Geschwindigkeit des Hubes auswirken - jedenfalls nicht auf die Höhe.

    Also - mein Arbeitgeber bin ich selber. Bedeutet auch, dass ich mich selber um alles kümmern muss, u.a. darum, dass mein Kühlschrank gefüllt ist. Von Gebührenerhöhungen und sonstigen Preissteigerungen bin ich ebenso betroffen wie jeder andere auch. Aber ich bin nicht so vermessen zu behaupten, dass jede Preiserhöhung ausschließlich dazu dient, die Taschen anderer zu füllen. Vor allem dann nicht, wenn ich die Hintergründe und Ursachen für die Erhöhung nicht genau kenne.

    In der Genehmigung sind unter 'Verwendungsbereich' (dieser bezieht sich in diesem Fall immer auf Fahrzeuge, in denen das Leuchtmittel betrieben werden kann und nicht etwa auf den Scheinwerfer oder das Leuchtmittel selbst), alle Fahrzeuge aufgeführt, in denen das Leuchtmittel legal zur Anwendung kommen darf. Jede Erweiterung um weitere Fahrzeuge wird als Anhang der Genehmigung hinzugefügt, und das bedeutet Aufwand. Entsprechend dieses Aufwandes werden an den Antragsteller Gebühren geltend gemacht. Das empfinde ich als normalen wirtschaftlichen Vorgang.


    Der Bezug auf Fahrzeuge ist auch sinnvoll, weil wohl niemand mit einem Scheinwerfer unter dem Arm zur HU erscheint oder von der Rennleitung kontolliert wird, und dann die Zulässigkeit nachweisen muss. In der Regel geschieht sowas ja mit einem kompletten Fahrzeug.


    Jedenfalls wird da nichts mit dem alleinigen Ziel aufgesplittet, zusätzlichen Umsatz zu generieren.

    Braucht Hempi ohne Krümmer unterm Lufika durch nicht

    Der muss nicht Kalt Brennen um den Lufika zu schützen wie Wir

    Na ja, schau Dir mal das Bild im Eröffnungspost an und was er dazu schreibt... Wenn sie bei 4 Umdrehungen vernünftig läuft und auch mit ca. 5 Litern auskommt, ist es doch für ein 48 PS Vergasermoped vollkommen ok., Patrick glücklich und die Hinterherfahrenden erst recht :giggle:

    Eher begrenzt der Luftmangel obenrum die rpm

    Ich möchte es nicht ausprobieren und dabei riskieren, dass die Ventile oder das Pleuel die Drehzahl endgültig begrenzen :eekout:

    dabei den Motor auch mal über 7500U/min gedreht, Begrenzer hat sie keinen.

    Ich war (gezwungenermaßen) schon mal laut Schätzeisen bei >8000 :o: Habe dabei auch bei der F keinen Begrenzer gefunden :dunno:

    im stand riecht es weniger nach Abgas

    Wenn das im Fahrbetrieb auch so ist: :clap: :groupwave:

    das einzige ist das zu magere Leerlaufgemisch

    Stell das mal trocken auf 4 Umdrehungen heraus und die Nadel auf die 4. Kerbe von oben. Damit läuft meine seit ich sie habe trotz zügiger Gangart und im Gebirge bei Solobetrieb mit max. 5 Litern. Hast Du ja selbst erlebt.