Beiträge von Eintopfer

    Mir ist letztes Jahr auch eine ST zugelaufen. Die hatte eine neue (3 Monate alte) Gelbatterie drin, die vor der ersten Ausfahrt im April diesen Jahres ihr Leben ausgehaucht hat. Wie bei Dir: Spannung ok, aber keine Kapazität... Habe auf Gewährleistung eine neue Gelbatterie vom Hersteller bekommen, und die funktioniert seitdem einwandfrei. Erkläre mir das als Nichtelektriker so: Der alte Regler paßt zwar zur Gelbatterie (die ist ja im Prinzip wie eine alte Blei-Säure-Batterie- nur daß die Säure in einem Gel gebunden ist und man nichts nachfüllen kann, da versiegelt), aber nur wenn er einwandfrei funktioniert. Hält er (aus welchen Gründen auch immer) die Bordspannung zu hoch, verkocht das in der Batterie enthaltene Elektrolyt. Bei einer alten Blei-Säure-Batterie füllt man einfach dest. Wasser nach, und meist können die das ab und alles ist wieder gut. Eine Gelbatterie ist dann ebenfalls zu trocken, kann aber nicht nachgefüllt werden und ist somit hin. Eine Gelbatterie kann aber prinzipbedingt die Vibrationen des Rotax besser vertragen, da die Eigendämpfung eines Geles besser ist, als die einer flüssigen Säure...:g:

    Aber die Batterie-Gurus hier können Dir sicherlich viel mehr dazu sagen :wave:


    Beste Grüße

    Gerd

    Das bisschen Leerlaufgemisch und Leerlaufdrehzahl einstellen ist wirklich nicht der Rede wert. Ausgenudelte oder verdreckte Düsenstöcke, undichte O-Ringe und dergleichen können aber zu einer fehlerhaften Gemischbildung und u.A. auch zu mangelhaftem Motorlauf führen. Wenn man die Vergaser nicht gleich ausbauen und überholen möchte oder kann, muß man eben erst alle anderen Ursachen für einen schlechten Motorlauf ausschließen. Wenn das geschehen ist und die Kiste immernoch nicht gescheit läuft, muß beim Vergaser doch mal genauer nachgeschaut werden (sprich: Ausbauen und revidieren), nur mit dem Verstellen der Leerlaufdrehzahl kommt man halt nicht weiter...

    OK... danke für die Infos!


    Na ich suche halt weiter nach dem Problem!?


    Ich hatte nun nochmal das kurze vergnügen eine Tour zu fahen - leider ist sie mir wieder die ganze Zeit abgestorben.

    Sobald ich an ner Ampel stand konnte sie das Standgas nicht mehr halten - wieder am Rädchen gedreht und an der nächsten Ampel drehte sie viel zu hoch.


    Danke euch... Grüße

    Wie sieht denn Deine bisherige Suche aus? Was genau wurde damals am Vergaser gemacht? Hast Du die Tipps von macgyver (Luftfilterkasten und Ablauf kontrollieren), Ekkehart (Regler abstecken), Rotax (Choke ziehen, Benzinhahn schließen, Kerzenbild lesen), Tutunui (mit Bremsenreiniger absprühen) mal befolgt? Was war jeweils das Ergebnis? Wenn man keine Eingrenzugen vornehmen kann, wird hier weiterhin ins Blaue geraten. Mit 'drehen am Rädchen' dokterst Du jedenfalls nur an den Symptomen herum, wirst aber die Ursache nicht finden!


    Viel Erfolg und beste Grüße

    Gerd

    Morgen,


    wenn alle Stricke reißen sollten, gibt es auch noch eine Alternative: https://www.wissinghartchrom.d…hrom-motorrad-standrohre/

    Das abgelieferte Ergebnis ist nach meiner Einschätzung (optisch und nur bei 2 Maschinen angeschaut) besser als das Original.


    Gruß Ralf

    Damit wäre man ziemlich genau beim gleichen Preis. Vorteil ist, daß die Chromschicht dicker und somit der Korrosionsschutz besser ist. Allerdings finde ich auf der Internetseite der Fa. nichts zur Zusässigkeit dieses Verfahrens. Ich weiß jetzt nicht, inwieweit das bei Standrohren von Belang ist, bei (Alu-) Felgen sind Reparaturen mit Material Ab- und Auftragungen jedenfalls nicht zulässig :g:

    Müßte man nachfragen, und letztlich muß jeder selbst entscheiden...

    Es liegt mir völlig fern, Dir etwas aufzuzwingen. Ist nur ein gut gemeinter Rat - denn meine Erlebnisse gehen dahin, daß gerade bei Eintragungen ein vorheriges klärendes Gespräch mit dem Prüfer die Sache hinterher deutlich vereinfacht. Denn es geht ja nicht nur um mein Vertrauen zu dem Sachverständigen, sondern auch umgekehrt um sein Vertrauen zu mir. Wenn Du diesbezüglich jemanden schon persönlich kennst, dann ist es ja ok. :wave:


    Beste Grüße

    Gerd

    Es reicht auf jeden Fall eine Einbaubestätigung einer Werkstatt.

    Das stimmt, aber wenn Du den Einbau selber machen und nicht von einer Werkstatt durchführen lassen möchtest...

    Da ich es mir mit den mir bekannten Prüfern bisher noch nicht versaut habe, bin ich zuversichtlich, daß meine kleine Foto/Video-Lovestory als Nachweis funktioniert.

    ...wäre es wahrscheinlich ratsam, diese Vorgehensweise vorher mit dem Prüfer abzuklären...


    Beste Grüße

    Gerd

    da ich ja auf 35KW "drosseln" will und nicht auf die Werks-37KW zurück will, brauche ich für das dann verbaute Drosselteil (Seilzughalter) das entsprechende Teilegutachten mit der "personalisierten" Fahrgestellnummer.

    In der Regel werden Drossel- oder auch Entdrosselsätze vom jeweiligen Hersteller bei Zweirädern mit Teilegutachten geliefert, in denen die jeweilige Fahrzeugidentifikationsnummer ausdrücklich genannt ist. Man möchte wohl nicht, daß die Teile ohne Schwiegigkeiten 'weitergereicht' werden können...

    ich werde den Umbau des Halters mit Fotos u. einem kleinen Video dokumentieren.

    Im Übrigen wäre auch eine Einbaubestätigung einer (ausführenden) Werkstatt möglich.

    Was der Prüfer genau haben möchte, liegt zum großen Teil in seinem Ermessen, daher:

    Ich würde das vorher mit dem Prüfer des Vertrauens durchsprechen. Nach den Buchstaben des Gesetzes muss er sich nämlich für die Austragung der 25kW Drossel davon vergewissern, dass du die wirklich ausgebaut hast.

    Eine Möglichkeit wäre, du beschaffst dir von HeavyDuties den Rohrbügelrahmen und baust dir den Moppetanschluss ... oder läßt dir den Anschluss bauen.


    Hepco verwendet Rohraussendurchmesser 16mm ... habe ich an meiner MZ-Baghira mit Adaption durch "Enduropack"

    Ich habe damals Hydraulikrohr 16 x 2 verwendet, das läßt sich noch ganz gut verarbeiten, ist gut schweißbar und stabil genug.

    Ich selber würde aber wahrscheinlich auf herstellerseitig erprobte Lösungen zurückgreifen. Die Originalkoffer zur Himalayan sehen doch so schlecht nicht aus - oder wie siehst Du das ?

    Optimal wäre es (wenn es nichts Fertiges gibt, oder das aus welchen Gründen auch immer nicht gefällt), die herstellerseitige Lösung der Kofferbefestigung und eine selbstgefertigte Adaption an das Motorrad zu nehmen. Die Koffer sind dann wie Obelixx schon sagt universeller einsetzbar. Bei mir ging das damals leider nicht, da die original-Kofferbefestigung an der R2S aus glasfaserverstärktem Kunststoff ist. Ich habe die dann auch aus Metall nachgebaut, was in dem Fall freilich schon ziemlich aufwändig war. Aber es geht, und ich war im Endeffekt froh, die Koffer bei Bedarf einfach umhängen zu können.

    Warum verbauen die 2 Ventile, wenn ein kleines Loch es auch tut?

    Vielleicht, weil ein Ventil immer etwas grundsätzlich verschließt, und nur bei Bedarf öffnet. :g: Ein Loch - und sei es noch so klein - stellt eine permanente Öffnung dar, läßt (Benzin-) Dämpfe ständig entweichen und (Luft-) Feuchtigkeit hinein. Es gäbe einen steten Gasaustausch, die leichtflüchtigen Kraftstoffanteile gingen mit der Zeit schneller verloren, das Benzin würde 'zündunwilliger' und die Kondenswasserbildung erleichtert.


    Und die Druckschwankungen wollen im Sommer und Winter bzw. Fahrten in den Bergen ausgeglichen werden, aber bitte ohne Dreck.

    Wenn z.B. im warmen Sommer das Benzin aus dem kühlen Erdtank in den Motorradtank gefüllt wird, möchte es sich ausdehnen - daher sollte sich auch immer ein Gaspolster über dem Kraftstoffniveau befinden (es sei denn, man fährt sofort los und die Ausdehnung wird durch den Verbrauch kompensiert). Und umgekehrt möchte es sich zusammenziehen, wenn das Motorrad aus der prallen Sommersonne in die kühle Garage gestellt wird. Da kann man den Tank doch durch zwei einfache Gummiventile 'atmen' lassen, ohne daß eine ständige Öffnung (mit o.g. Nachteilen) nötig wäre. Könnte sein, daß die Ingenieure so gedacht haben :whistle:

    Hallo Simon,

    ich habe mal die Originalkoffer meines Boxers an mein damaliges Zweitmotorrad (Honda CB250RS) gebaut. Dazu habe ich einen Kofferträger selbst gebaut und mich vorher informiert, ob das überhaupt zulässig ist. Die Antwort ist ein deutliches Jein. Koffer sind rechtlich Ladung, und zu der gehört mithin auch deren Befestigung. Die Befestigung muß allerdings leicht demontierbar sein, und das ist eben Auslegungssache...

    Zudem liegt die Sicherheit der Konstruktion in der Verantwortung der Herstellers...

    Man kann also schon irgendwie jeden Koffer an jedes Motorrad bauen, nur kenne ich jetzt Deine diesbezüglichen Möglichkeiten nicht. Ist aber vielleicht eine Anregung...


    Beste Grüße

    Gerd

    Hallo Rolf,


    Ersatzteil-Nr. bei Leebmann: 11612345007

    Allerdings steht dort Lieferzeit auf Anfrage, ist also evtl. nicht sicher, ob überhaupt lieferbar.

    Vielleicht findet sich aber im Forum jemand, der den Stutzen rumliegen hat (und bereit ist, ihn rauszurücken).

    Als Soforthilfe: Der Stutzen sieht zwar schon ziemlich mitgenommen und verhärtet aus, aber anscheinend nicht gerissen. Vielleicht kannst Du ihn mit einem längeren 'Silikonbad' wieder zum Leben erwecken? Ein Spritzer Spülmittel hilft dem Silikon nach meiner Erfahrung beim Eindringen...


    Viel Erfolg und beste Grüße

    Gerd

    E10 tanken, eventuell Kraftstoffsystemreiniger (ob das in Bezug auf Wasser etwas bringt weiß ich nicht).

    Das sollte genügen.

    Es gibt bei der Tante (und sicher auch woanders) Benzinzusätze, die auch Wasser binden. Aber ab und zu E10 tanken und zwischendurch mal auf Reserve schalten (auch oder gerade, wenn eigentlich noch genügend Sprit im Tank ist), und (zuviel) Wasser im Tank ist kein Thema mehr. Wasserablauf dabei natürlich frei...

    Glaube kaum,daß ein griechischer Schraubergott zufällig diese besondere Sonde vorhält,welche im Krümmer zwecks CO Messung eingeschraubt wird,dafür ist dieser Anschluß nämlich gedacht..Haben nichtmal hier alle Werkstätten


    Reicht,wenn dein schrauber die CO Sonde nimmt und den Motor auf die erlaubte 4,5% CO einstellt,am Endtopf gemessen nach dem Katalysator

    Dazu braucht's nur einen einfachen CO-Tester. Die werden in D seit vielen Jahren kaum noch verwendet, und jede Menge von den alten sind im Export gelandet, bestimmt auch in GR. Die Schraube vor dem Kat aus dem Krümmer drehen und möglichst ohne Verluste an der Öffnung messen (Entnahmeschlauch dagegendrücken, auch auf die Gefahr hin daß es etwas kokelt - die Rückstände kann man wieder entfernen). 4,5 Vol% ist der gesetzliche Maximalwert für Motorräder ohne Kat, nach Kat gemessen halte ich das jedenfalls für viel zu fett!

    Was mich jetzt intressiert ist wie das Passieren könnte ?

    Nicht das es nochmal passiert !!!

    So:

    Entweder war die Verbrennungstemperatur zu hoch (meist zu mageres Gemisch), die Ventilsteuerzeiten haben nicht gestimmt, die Ventile haben 'geklemmt' oder (am wahrscheinlichsten) das Ventilspiel war zu klein bzw. gar nicht mehr vorhanden.

    Leichtgängikeit der Ventile, Steuerzeiten und Ventilspiel werden beim Einbau des Zylinderkopfes normalerweise überprüft/eingestellt. Du solltest aber unbedingt zusätzlich die Vergaser reinigen/überholen und anschließend einen CO-Abgastest machen (etwa 1,5-2 Vol% vor Katalysator gemessen sollten passen) - falls nämlich die Ursache für den Schaden ein zu mageres Gemisch (und damit zu heiße Verbrennung) war, dann wäre das sonst immernoch zu mager und die Geschichte könnte sich wiederholen!

    Vorabcheck (weil's schnell und einfach geht): Zündkerze rausschrauben, mit Hakenelektrode gegen Masse halten (nimm am Besten eine Zange mit dick isolierten Griffen dazu, man weiß ja nie...), Motor mit Anlasser drehen lassen. Kräftiger Funke an der Kerze (sollte zu sehen und zu hören sein)? => Zündsystem wahrscheinlich ok, Fehler im Kraftstoffsystem suchen. Kein oder schwacher Funke? Dann Kerzenstecker abschrauben, Zündkabel mit ca 0,5-1cm Abstand gegen Masse halten (Zange!) und Motor wieder mit Anlasser drehen lassen. Gibt es jetzt einen kräftigen Funken? Dann Kerzenstecker und/oder Zündkerze (n) tauschen, Läuf sie danach? Fehler gefunden :dance1:

    Kein oder schwacher Funke oder sie springt immer noch nicht an: Dann wird's etwas aufwändiger mit der Suche, entweder ist dann woanders ein Wurm im Zündsystem oder es liegt am Kraftstoffsystem (läßt sich so prüfen):

    Tut sich da immer noch nichts versuch sie mal mit 1-2 Sprühstößen Startpilot (Bremsenreiniger) an zu bekommen. Achtung die Maschine dreht dann hoch!

    Wenn das alles nichts hilft, wird's echt eine Sucherei...:g:

    Würde aber erstmal so vorgehen...


    Viel Erfolg und Beste Grüße!

    Gerd

    Erstmal Hallo hier im Forum!


    Ich fahre zwar eine ST und kenne die CS nicht - aber ich denke, Du solltest Dein Problem vielleicht etwas verständlicher schildern, wenn Du hier Hilfe suchst:


    heute abend wollte ich zurück fahren da rote Öldruckleuchte an und kein starten möglich

    Ölstand gemessen, wollte ich letzte Woche mache, leider nicht durchgefüht

    Motorad erst seit 3 Wochen 26000 km nach letzter Wartung nur 500 km

    Bei meiner ST (und so kenne ich es von anderen Motorrädern auch nur) leuchtet die Öldruckkontrollleuchte immer, wenn die Zündung eingeschaltet ist und der Motor nicht läuft - das sollte auch so sein! Das hat mit dem Ölstand im Motor zunächst mal nichts zu tun. Ein Problem existiert eigentlich nur dann, wenn sie bei laufendem Motor leuchtet.

    Und meine ST startet auch nicht, wenn z.B. der Seitenständer noch ausgeklappt ist (auch das sollte so sein)...

    Einfach nochmal mal einen Startversuch mit eingeklapptem Ständer und ausgeschaltetem Killschalter machen (natürlich nur, wenn der Ölstand stimmt, Anleitungen zur richtigen Kontrolle findet man hier reichlich)?

    Ansonsten gibt es hier viele Leute, die in Sachen CS äußerst kompetent sind - aber ich denke, die werden etwas mehr Information brauchen, um helfen zu können!


    Beste Grüße

    Gerd

    Die Bilder von Joachim ja, aber nicht von Antonis. Da ist ein Riss drin ... ? Steuerzeiten sind da in der Tat naheliegend oder das genannte falsche Ventilspiel. Das ist schon eine Reparatur ... Viel Erfolg.

    Eben - aus einem Riss wird dann ganz schnell ein Ausbruch wie auf dem 2. Bild von Joachim zu sehen. Manchmal haben diese Ausbrüche auch eine Form, als wären sie mit einer Flex in den Ventilteller geschnitten worden. Je nach Werkstattausrüstung und -fähigkeiten kann man so einen Schaden oft reparieren, ein Tausch des Zylinderkopfes gegen einen neuen oder gebrauchten ist allerdings deutlich weniger aufwändig - vorausgesetzt, Kolben und Zylinderlauffläche haben keine Beschädigungen. Sieht aber nach den Bildern so aus, als wäre es gerade noch gut gegangen - es ist wohl noch nichts großartig ausgebrochen und im Brennraum 'rumgetobt'...

    Fragt mich nicht wie das Passieren kann !!!

    Das ist ein typisches Schadenbild, wie es nach längerer übermäßiger Hitzeeinwirkung auf die Ventile eintritt. Entweder war die Verbrennungstemperatur zu hoch (meist zu mageres Gemisch), die Ventilsteuerzeiten haben nicht gestimmt, die Ventile haben 'geklemmt' oder (am wahrscheinlichsten) das Ventilspiel war zu klein bzw. gar nicht mehr vorhanden. Ich würde auf jeden Fall noch die Vergaser reinigen und überprüfen/überholen, zumal die ja nach Ausbau des Zylinderkopfes eh besser zugänglich sind...

    Viel Erfolg bei der Reparatur!


    Beste Grüße

    Gerd