Beiträge von Eintopfer

    Danke für deine Rückmeldung und schön, dass das Getriebe nicht zerlegt werden musste. Wäre ja schon ein großer Unterschied im Vergleich zu einem neuen Kupplungszug gewesen :wave:

    War ja alles zerlegt und frisch gereinigt. Wenn das Kondensat sein sollte wäre das bissl viel nach der kurzen Betriebszeit.

    Kondensat wird es jetzt noch nicht sein. Aber du hattest z.B. Rückzündungen bei deinen Startversuchen, und dabei könnte schon einiges an Öl aus dem (frisch geölten?) Filterelement in den Luftfilterkasten 'gehustet' worden sein. Oder mit dem dabei verwendeten Bremsenreiniger irgendwo abgespült worden sein. Oder, oder, oder... Wie bereits gesagt, erstmal nur beobachten.

    Ich würde dem erstmal keine Bedeutung zumessen, das kann viele auch harmlose Gründe haben, die ich jetzt nicht alle aufzählen möchte. Es ist ein Wartungspunkt, dass hin und wieder aus dem Schlauch ein paar Tropfen Kondensat abgelassen werden müssen - aus Umweltschutzgründen ist er darum auch unten mit einem Stopfen verschlossen. Ich würde das beobachten, und erst wenn häufig größere Mengen auftreten Ursachenforschung betreiben. Meist ist dann der Ölstand zu hoch oder der Vergaser läuft über.

    Wenn man das Motorrad nicht kennt und kein Wartungshandbuch hat, weiß man vielleicht gar nicht, dass da welche hingehören.

    Wenn eine Schraube direkt auf einem Langloch verschraubt wird, so gehört immer eine Unterlegscheibe mit deutlich größerem Außendurchmesser unter den Schraubenkopf. Gleiches gilt für die Mutter, damit das Langloch beim Festziehen nicht beschädigt und das Anzugsdrehmoment nicht verfälscht wird. Das gibt es nicht nur bei der Schwinge der F.

    Bei mir hat es auch immer funktioniert, aber jetzt rutscht die Achse, ich drücke das Rad auch mit dem Knie während des Festziehens nach vorne. Aber allein durch das Gegenhalten rutscht die Achse beim Festziehens links ein Stück nach hinten.

    So wirklich verstehe ich das Problem nicht. Wenn du hinter dem Motorrad hockst und die Steckachse anziehst, verrutscht links durch das Gegenhalten (Werkzeug senkrecht angesetzt?) die Achse in der Schwinge? Warum setzt du die Werkzeuge dann nicht einfach waagerecht an und arbeitest von oben? Dann hast du keine Kräfte in Fahrzeuglängsrichtung auf die Steckachse, und es verrutscht nichts...

    Sind alle kleiner vom Bauformat als Säure und leichter dazu

    Inspiriert hatte mich die 955i Tiger vom Kumpl mit liegender Hawker seriell ab werk

    Ich habe bei meinem Boxer die originale Exide-Gel nach 17 (!) Jahren tauschen müssen, wegen der bekannten Empfindlichkeit des ABS gegenüber auch nur geringster Unterspannung. Seitdem (mittlerweile auch schon 7 Jahre, was den Preis in meinen Augen rechtfertigt) herrscht wieder Ruhe und die Hawker Odyssey ist bei geringfügig kleinerer Kapazität (16 AH zu 19 AH, wenn ich mich recht entsinne) auch etwas kleiner als die Exide, jedoch deutlich schwerer. Mich stört das auf der Straße überhaupt nicht - aber jemand, der das Gewicht im Auge hat sollte das berücksichtigen.

    wichtig ist nur, dass ich 20-30mm Durchhang mit Belastung habe.

    Das kann man so pauschal nicht sagen, es kommt auf die Position der drei Punkte (s.o.) und zusätzlich auf die Stellung der Kette an, bei der sie am straffsten ist (Rad drehen und dabei diese Stellung erfühlen). Im Zweifel nach der Empfehlung von -Bigfoot- richten:

    Dazu Umlenkung lösen, Schwinge soweit anheben bis Getriebeausgangswelle, Schwingenachse und Hinterachse auf einer Linie sind.

    In dieser Stellung haben Hinterachse und Getriebeausgangswelle den maximal möglichen Abstand, d.h die max benötigte Kettenlänge, d.h du kannst jetzt die Kette so spannen dass sie nicht mehr großartig Durchhang hat. (Aber natürlich auch nicht komplett stramm!)

    Auf dem Hauptständer habe ich 30mm Kettendurchhang.

    Wenn ich mich auf das Moped setze sind es 50mm!!!!!

    Kann natürlich sein, dass durch die Tieferlegung (ab Werk) und das längere Federbein was ich eingebaut habe die Geometrie so beeinflußt wird, das dass Einstellen nach Handbuch nicht mehr passt.

    Durch die Tieferlegung deiner St und die Kombination mit dem längeren Federbein der Funduro hast du in etwa die gleichen geometrischen Verhältnisse, wie bei einer 'normalhohen' ST. Das heißt, unbelastet liegen die Mittelpunkte von Ritzel, Schwingenachse und Radachse auf einer nahezu geraden Linie - was wiederum bedeutet, dass beim Einfedern der Kettendurchhang größer wird. Zudem kann der Kettendurchhang variieren (auch bei einer neuen Kette) - je nach dem, welcher Abschnitt der Kette gerade gemessen wird.

    Dann werde ich das so machen. Sah von Vorne bloß so aus als ob das gehen könnte.

    Das sieht nur so aus, weil du die Muttern und den Freilaufdeckel von vorne nicht sehen kannst. Wenn das Polrad abgezogen ist, wird es dir klar.

    Die Feder vom Dekompressor habe ich auch schon bekommen.

    Die wolltest du deinen Worten zufolge gestern (Sonntag!) bestellen, und heute (Montag) ist sie bereits da - Respekt :g:

    Ich hoffe nur das der "Starschrauber" die Feder einfach nur weggelassen hat, und die nicht irgendwo im Motor versenkt ist.

    :eek:

    Auch diese kleine Feder kann zu großen Schäden führen. Deswegen ging der Motor auch so schwer über die Kompression.

    Ja - oder die Feder ist bereits zusätzlich der Grund für die Schwierigkeiten beim Durchdrehen :eekout:


    Im Ernst: Es wurden schon unglaubliche Dinge im Rotax gefunden, und er hat es soweit ich weiß immer überlebt. Wenn ich mich recht entsinne wurde hier nur von einem Fall berichtet, in dem die Ölpumpe (bzw. deren Antriebsräder) blockiert wurde. Kommt alles in der Regel in mehr oder weniger gutem Zustand beim Ölwechsel wieder heraus bzw. bleibt am Magneten hängen. Ist schon ein sehr zäher Geselle, dieser Motor - was unter anderem seine Beliebtheit erklärt.


    Edit:

    Das das mit Loctite geklebt ist habe ich heute der Rep. Anleitung entnommen. Ist das hochfestes Loctite oder eher mittelfest?

    Da bin ich überfragt - ich habe das immer mit der über-Nacht-Methode gelöst, und beim Zusammenbau auf Kleber verzichtet. Der Konus in Verbindung mit 180 Nm Anzugsmoment reichen nach meinem Dafürhalten (und nach meiner Erfahrung) für eine feste Verbindung völlig aus.

    Noch etwas zum Polrad: Das sitzt auf einem Konus, hat eine Passfeder und ist zusätzlich noch geklebt - und ist dementsprechend renitent bezüglich Demontage. BMW bzw. Rotax hat da zum doppelten Gürtel sicherheitshalber auch noch Hosenträger dazugepackt...


    Es hat sich bewährt, entweder mit ordentlich Wärme zu arbeiten (wenn es schnell gehen muss) oder alternativ den Abzieher fest anzuziehen (jeweils nach etwas Wartezeit noch ein paarmal nachziehen) und das über Nacht wirken zu lassen. Ein gepolstertes Körbchen unterstellen oder wie rpr61 schreibt mit Gummistrapsen sichern, damit das Polrad nicht auf den harten Boden knallt, wenn es sich irgendwann löst während man seelenruhig schläft.

    Und zu allem Übel gibts noch eine verlustige Feder beim Dekompressionshebel. Na hoffentlich ist die bei BMW noch lieferbar. Sonst wüsste ich nicht nach welchen Kriterien ich die ersetzen kann. Die muß ja eine bestimmte Vorspannung haben.

    Unbedingt die originale Feder nehmen, da hast du vollkommen recht. Alles Andere wäre ein Lotteriespiel. Die gibt es aber noch:


    https://www.leebmann24.com/de/de/component/ventilsteuerung-nockenwelle-kettentrieb-111861


    Bei 250,- fürn Bastelobjekt versenkste keine Unsummen

    Jou Rolf, das stimmt allerdings. Den Kaufpreis kannte ich nicht, da macht man wirklich nichts verkehrt!

    Ich war froh den Motor so vorbildlich wieder dicht bekommen zu haben, nun reiße ich den noch mal auf.

    Der Rotax ist recht leicht dicht zu bekommen, da kenne ich ganz andere Kandidaten :frustrated:


    Papierdichtungen streiche ich immer ganz leicht mit Curil T ein, dann verrutscht die bei der Montage nicht so leicht, es trägt nicht auf und es dichtet zusätzlich. Zudem lässt sich die Dichtung bei entsprechend vorsichtigem Umgang wiederverwenden.


    Noch steht ja nicht fest, ob etwas falsch montiert wurde - aber es wäre besonders ärgerlich, weil der Verkäufer in dem Fall gelogen hätte. Wenn man ein Motorrad mit nicht laufendem Motor kauft (war bei meiner damals auch der Fall, lag aber allein am Vergaser), beinhaltet das halt immer ein Restrisiko, auch wenn der Kauf preislich attraktiv war.