Beiträge von Eintopfer

    Der Draht läuft in einer Rille im Griff. Eigentlich sollte auch die Verbindung Heizdraht-Anschlusskabel unter dem Gummi versteckt sein. Das was man sieht, sollte man eigentlich gar nicht sehen.

    Ah - dann wird derjenige, der den Lenker getauscht hat wohl ziemlich stark an dem Draht herumgerupft und eine oder gar mehrere Windungen herausgezogen haben:doh:

    Je nach dem, an welcher Stelle es dann letztendlich gerissen ist, kann man vielleicht noch was retten. Ich drücke dem TE jedenfalls mal die Daumen!

    Hab bis jetzt auch keins mit 15z und zwei Wampen (inne und außen) gefunden. Habt ihr einen Tipp

    Ritzel mit einem Bund ('Wampe') nehmen, und den 2. Bund durch eine passende Unterlegscheibe ersetzen (auch wenn die tragende Fläche an der Wellenverzahnung dadurch kleiner ist als bei einem Ritzel mit 2 'Wampen' , hält bei der BMW ja schließlich auch). Wampe Richtung Motorgehäuse montieren und nach Anziehen der Befestigunsschraube Ritzel auf festen Sitz kontrollieren.

    Der Heizdraht ist abgerissen. Viel mehr kaputt geht fast nicht. Damit man das ganze Maleur sieht und es reparieren kann, muss der Griffgummi ab. Ob sich der Draht einfach so wieder verbinden lässt, ist fraglich, da der Draht wohl nun zu kurz ist.


    Bedeuted wohl neuer Draht und dann sauber mit dem Anschluss vercrimpen.

    Als ich meine Boxer gekauft habe, hatte der rechte Heizgriff einen ähnlichen Schaden. Allerdings ist bei dem Modell der Heizdraht mit dem Griffgummi vergossen - somit eine zerstörungsfreie Trennung von Griffgummi und Draht nicht möglich. Es stand aber wie beim TE noch ausreichend Draht aus dem Griffgummi heraus, um eine neue Leitung anzucrimpen. Funktioniert bis heute einwandfrei.:dance1:


    Wenn die Ausführung des Heizgriffes bei der Dakar genauso ist, würde ich zunächst hier auch eine neue Verbindung zum Schalter herstellen und den Griff auf Funktion prüfen. Falls da nicht zu sehr dran gezogen wurde und der Draht im/unter dem Gummi unbeschädigt ist, sollte das funktionieren. Wie es beim TE mit dem linken Griff aussieht, wissen wir nicht - aber wenn möglich, würde ich da auch so vorgehen. Der Schalter ist wahrscheinlich nicht defekt (und die Heizwicklungen hoffentlich auch nicht), es wurden wohl nur beim Lenkertausch die Zuleitungen zerstört.:bangin:

    Hallo Obermelsunger!


    Da haben sich unsere Antworten wohl überschnitten, und an die F800GS hatte ich gar nicht gedacht...


    Ganz ordentlicher Aufwand, den der Doppio da getrieben hat - aber er würde es ja wieder so machen...

    Sehr sauberes Ergebnis - bin mir aber jetzt nicht sicher, ob ich das auch auf mich nehmen würde :g:


    Aber vielen Dank von meiner Seite für den Link! :notworthy:


    Beste Grüße

    Gerd

    Jedesmal, wenn ich vom Einen auf das andere Moped umsteige, brauche ich wieder etwas Zeit um mich an die unterschiedlichen Blinkerschalter zu gewöhnen. naja, ich bin ja auch schon über 50. :sad:

    Hallo Brauni,


    2 x dito! >:(


    Ich hatte mal gleichzeitig ein Motorrad mit Fußschaltung links und eines mit Rechtsschaltung - mit der Umstellung hatte ich nie Probleme. Aber mit diesen verflixten BMW-Blinkerschaltern... Man möchte starten oder hupen, und blinkt stattdessen. Oder man möchte blinken und hupt stattdessen oder drückt auf den Anlassknopf :rant1:


    Separate Schalterblöcke sind mir allerdings nicht bekannt, mann müsste meines Erachtens die kompletten Griffarmaturen umbauen - was neben den Kosten auch das Problem mit sich bringt, dass (zumindest bei meiner Kuh) die Kupplungsbetätigung im Gegenatz zu meiner 'ST' hydraulisch ist :angry2:


    Und ob der Durchmesser der Handbremspumpe kompatibel wäre, weiß ich auch nicht.


    Aus diesen Gründen habe ich mich noch nicht näher mit so einem Umbau beschäftigt - wäre aber sehr interessiert, wenn Du eine Lösung gefunden hast (oder jemand anderes hier)! Im Falle meiner ST hätte ich dann eventuell sogar einen gescheiten Warnblinkschalter und eine vernünftige Griffheizung :thumbcool:


    Und Du hast völlig Recht, Kuh und Kälbchen ergänzen sich ansonsten wunderbar!


    Beste Grüße

    Gerd

    Die Sense-Leitung macht Sinn, wenn sie ordnungsgemäss funktioniert - ist aber anderenfalls eine Fehlerquelle (siehe Beitrag von WeJu).

    Also entweder anders verschalten (direkt an die Batterie) oder ganz rausschmeißen (siehe Beitrag von rpr61).

    chefin :

    Ja aber im Leerlauf wird weniger Öl herumgewirbelt, da ja die Abgangswelle steht.

    Das ist vollkommen Wurst, ob die Abgangswelle dreht oder steht. Entscheidend ist - wie Du schon sagst - die Motor-und damit Ölpumpendrehzahl.

    Und man muss bei dem Rotax wirklich so eine Art 'Gefühl' für den Ölstand entwickeln, immer exakt reproduzierbare Messergebnisse zu erhalten wäre Wunschdenken.

    -> wenn das Getriebe NICHT mitläuft ist auch kein Öl im Getriebe

    Ob das Getriebe mitläuft oder nicht, ist für das Ölniveau im Getriebe-/ Motorgehäuse vollkommen unerheblich. Die Ölförderpumpen laufen synchron mit der Kurbelwellendrehzahl, das allein bestimmt die Fördermenge zu allen Schmierstellen bzw. in den Rahmentank. Das Getriebe muß ja schließlich auch geschmiert werden, wenn es sich im Leerlauf befindet.

    Mach den lufi sauber und eleventuell kannste die Hauptdüsen inne Versager 1 tiefer hängen..beide synchron..Standard ist oberster Clip und da schluckte meine -7,5L bei zügiger Fahrweise..

    Langsam langsam, Rolf. Wenn Du die Nadel tiefer hängen möchtest, mußt Du mit dem Clip nach oben. Wenn Du da aber schon bist, geht es nicht weiter. Je tiefer der Clip, desto höher hängt die Düsennadel und desto größer die Düsenöffnung (und der Verbrauch). Standardposition des Clips ist die 4. Rille von oben - da hängt die auch bei meiner ST, und der Verbrauch liegt bei zügiger Fahrweise auf der Landstraße um die 5 Liter.

    Danke für die Info. Wollte den halt rausschmeißen und ein Original einbauen.

    Bei einem Verbrauch von 7 Litern ist das wahrscheinlich sinnvoll, oder?

    Rausschmeißen und ersetzen würde ich den nicht, zumal Dir dazu wahrscheinlich der original-Kunststoffrahmen fehlt. Würde den Vorhandenen nur reinigen und neu ölen.


    Sonderlich verdreckt sieht der Filter auf dem Bild nicht aus, dem Thema Verbrauch würde ich mich erstmal anders nähern:


    - Wie ist Dein Fahrprofil (Kurzstrecke, Langstrecke, Stadt oder Autobahn, gemächlich oder Knieschleiferfraktion, solo oder zu zweit, eventuell mit Gepäck)?

    - Wie ist das Kerzenbild, wie alt sind die?

    - Wie ist das Kaltstartverhalten, wie der Lauf im betriebswarmen Zustand?

    - Kannst Du eventuell mal eine CO-Messung machen lassen?

    - Steht Kraftstoff im Luftfilterkasten, tropft es gar irgendwo?


    Um nur ein paar Dinge zu nennen...

    Hallo Fuzzi,


    der ist auch nicht original. Der besteht ab Werk aus einer einfachen Schaumstoffmatte eingebettet in einen trennbaren Kunststoffrahmen (ohne 'Kaninchendraht'). Der originale Rahmen fehlt Dir wahrscheinlich, ansonsten könntest Du die Matte (gibt es auch neu im Zubehörhandel) genau wie einen K & N einfach auswaschen und frisch mit Luftfilteröl einölen.


    Der auf Deinem Bild sieht wirklich aus wie ein K & N, die sind in der Regel weißlich und werden erst durch das K & N Filteröl rot eingefärbt. Möglicherweise ist der von einem anderen Hersteller oder es wurde nur ein andersfarbiges Öl benutzt. Ich würde den an Deiner Stelle jetzt auch genau wie einen K & N behandeln.


    Aber das ist nur eine Vermutung von mir, möglicherweise weiß jemand anderes mehr...


    Beste Grüße

    Gerd

    Vielleicht hat der Vorbesitzer einen Peilstab aus einem anderen Modell als Ersatz verwendet, könnte man zur Sicherheit mal mit dem aus einer anderen CS vergleichen.

    Ich würde vorerst dem WHB trauen (2,5 l hast Du ja genau eingefüllt), den Ölstand nach Vorschrift messen, eine entsprechende neue Markierung am Peilstab anbringen, diese als 'max' Markierung ansehen und mit dem Abstand der alten Markierungen unterhalb eine neue 'min' Markierung anbringen. Und irgendwann bei Gelegenheit mit einem CS Kollegen vergleichen, denn 1. brauch der Rotax kaum Öl und 2. ist er dank seiner Trockensumpfschmierung sehr tolerant gegenüber zu wenig Öl.

    Oder Oesie ist so nett, und mißt seinen Peilstab mal aus...

    Motorsteuerung ist alles, was im Motorsteuergerät passiert.

    Die Motorsteuerung nur auf das entsprechende Steuergerät zu reduzieren wäre falsch. Dazu gehören alle Komponenten, die Einfluss auf den Motorlauf (also in erster Linie auf abgegebene Leistung und Emissionen) nehmen. Somit auch die Drosselklappe - insbesondere dann, wenn sie fremdgesteuert werden kann (also nicht allein vom Fahrer beeinflusst). Und eine GRA, die keinen Einfluss auf die Motorsteuerung und/oder das Bremssystem nimmt, gibt es schlicht und einfach nicht.

    Und wenn du der Meinung bist, dass eine Betätigung der Drosselklappe ein Eingriff in die Motorsteuerung sei, frage ich mich, wie dann genau eine Eintragungsfreie GRA entsprechend dieser Regelung aussehen soll?

    Eintragungsfrei sind nachgerüstete GRA, wenn sie für das Fahrzeug auch ab Werk verfügbar waren bzw. sind und mit Originalkomponenten nachgerüstet wurden. Diese sind dann aber im Rahmen der betreffenden Fahrzeuggenehmigung (ABE oder EG-Typgenehmigung) bereits geprüft und freigegeben worden. Legal nachrüstbare GRA aus dem Zubehör haben immer eine ABE für das betreffende Fahrzeug oder sind über ein Teilegutachten für darin genannte Fahrzeuge eintragunsfähig. Siehe auch #21 zu diesem Thema. Für eine selbstgebaute GRA müsste Entsprechendes erst erwirkt werden, oder es muß eine Einzelabnahme erfolgen (beides wird aus Kostengründen wohl nicht in Frage kommen, es sei denn der Erbauer plant eine größere Stückzahl auf den Markt zu bringen - dann kann es sich lohnen, die Erstellung einer ABE bzw. eines Teilegutachtens bei einem Technischen Dienst in Auftrag zu geben).

    Wie die GRA letztlich konstruktiv ausgeführt wird, ist egal. Zwingend ist nur, dass sie von den zuständigen Stellen vor der Verwendung geprüft und freigegeben sein muß.

    Die BMW wird erst wieder am Bestimmungsort bzw. Überwinterungsziel wieder zusammen gebaut.

    Ich nehme nicht an, dass Du im Anhänger überwinterst, sondern den nur zur Zwischenübernachtung auf dem Weg zum Winterdomizil nutzt. Wären dann ja nicht so viele Ein- und Ausladevorgänge.

    Hotelübernachtungen mit Hund geht meist nicht.

    Du hast noch einen Hund im Anhänger? Dann muß je nach Rasse das Moped doch aus Platzgründen auch bei einer Zwischenübernachtung raus - schwierig, wenn es zerlegt ist...

    Ich transportiere auch eine fast neue Sportenduro auf den Motorradträger

    Dann hast Du als Zugfahrzeug vermutlich einen Kastenwagen, ein anderes Fahrzeug würde wohl kaum einen Motorradheckträger mit Beladung vertragen. Und trotzdem noch Platzprobleme? Komme da irgendwie gedanklich nicht mit...

    Ist das auch so einfach bei der BMW? Vorderrad raus, Bremssattel weggehängt, 4 Schrauben der Gabelbrücke auf und raus mit der Gabel.

    Das wäre in der Tat so einfach, vorausgesetzt man hat genug starke helfende Hände oder die Möglichkeit, das Motorrad nach oben zu ziehen und aufzuhängen. Richtig unterfüttert würde das Motorrad auch zum Verzurren stabil auf Schwinge und Rahmenunterzug aufliegen können.

    Ich weiß jetzt nicht wie häufig Du den Übernachtungsort im Urlaub wechseln möchtest (und Du demzufolge Motorrad und/oder Gepäck ein- und ausräumen müßtest), aber Oesie's Lösung scheint mir doch die deutlich weniger aufwändige zu sein. Windschild, Lenker, Tankverkleidung, Kofferträger und eventuell Cockpit und Räder ausbauen ist ja schließlich nicht 'mal eben' gemacht, Gepäck ausräumen dagegen wohl schon eher. Und über Benzindämpfe müsstest Du Dir dann auch keine Gedanken mehr machen.


    Warum so kompliziert, warum das Motorrad ganz hinten und warum rückwärts (passt das dann überhaupt noch mit der Stützlast? Ca. 4% der Anhängelast, mindestens aber 25 Kg sollten es schon sein!), warum eine Transportwippe wenn die Räder doch ausgebaut werden sollen? Ich habe auch schon oft Motorräder auf Anhangern transportiert (allerdings nicht mit Hubbett oben drüber) - auch mit Gerödel drumherum - aber irgendwie wirft Dein Vorhaben eine Menge Fragen bei mir auf :confused:

    Hätte höchstens Bedenken, weil es nicht explizit als 'auch für Nasskupplungen geeignet' angegeben ist (keine JASO MA2-Spezifikation hat). Aber wenn es bei Dir funktioniert, ist ja alles gut!

    die throttle rocker sind meines Wissens aktiv verboten

    Laut Polo zählen die zu Griffauflagen. Zitat Polo:


    "Zulassung:
    Griffauflagen müssen nicht zugelassen werden, benötigen deshalb auch keine Prüfzeichen, Gutachten oder ABE´s."


    (Nicht zu verwechseln mit den Dingern, die um den Gasgriff geklemmt werden und sich am Bremshebel abstützen - die sind in der Tat in Deutschland nicht erlaubt, ebenso wie die Grifffeststeller)


    Solange die Anlage weder in die Motorsteuerung noch in das Bremssystem eingreift ist sie eintragungsfrei. Ein reiner Aktuator des Gasgriffs ist kein Eingriff in die Motorsteuerung.

    Bei allem Respekt vor der Leistung des TE: Es wurden in Eigenregie Teile verbaut, die selbsttätig die Position der Drosselklappe verändern und somit Einfluss auf die Motorleistung nehmen können. Das ist ein Eingriff in die Motorsteuerung und stellt somit auch eine potentielle Gefährdung mit Erlöschen der Betriebserlaubnis dar, wenn nicht (in Ermangelung eines entsprechenden Teilegutachtens und einer Abnahme nach §19.3 bzw. 19.2 StVZO oder einer ABE) eine Abnahme nach §21 StVZO erfolgt.