Beiträge von Streetfighter

    Ich gehe mal davon auss, dass Du einen normalen Bleiakku drin hast. Wenn der länger in diesem Zustand war ist der definitiv schrott. Was da passiert ist bei Wikipedia ganz gut beschrieben.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefentladung



    Auch wenn man den vielleicht wieder auf 12V oder etwas mehr bekommt wird er als Starterbatterie nicht mehr zu gebrauchen sein.
    Grundsätzlich solltest Du bei langen Standzeiten hin und wieder laden um dem Tiefentladen vorzubeugen. Idealerweise mit einem modernen Ladegerät mit Pflegemodus (z.B. CTEK), die können auch teilweise sulfatierte Akkus wieder fit machen und die Kapazität wieder herstellen. Wunder vollbringen die aber auch nicht.

    Hallo,


    52mA sind definitiv zu viel denn dann hättest Du an einem Tag mehr als 1Ah verbraucht. Ich habe bei meiner Dakar Baujahr 2003 vor kurzem ca. 0,9 mA Ruhestrom gemessen. Der stellt sich aber erst nach wenigen Minuten ein und zu Anfang lag der Strom zwischen 80 und 40 mA. Man misst normalerweise den Ruhestrom über etwas längere Zeiträume. Denn zunächst sind meistens noch irgendwelche Verbraucher nicht im Ruhezustand.



    Gruß

    In der aktuellen Motorrad ist ein großer Versicherungsvergleich. Ist ganz interessant, da dort nicht nur die Prämie beleuchtet wird sondern auch die Leistungen der einzelnen Tarife und beleuchte wird welche Leistungen für Motorradfahrer sinnvoll sind.

    Hallo,


    ich denke die Batterie ist qualitativ nicht berauschend. Ich hatte diese:


    http://www.amazon.de/gp/produc…DYGO0?ref_=cm_cr-mr-title



    Sie hat auch nur drei Jahre gehalten. Obwohl sie regelmäßig gefahren wurde und im Winter immer ausgebaut wurde und warm und trocken gelagert wurde. Meine war von Anfang an schlapp (konnte man beim Starten schon hören) und hatte auch sehr hohe Selbstentladung. Dieses Jahr hat sie dann noch 4V Startspannung gebracht.
    Den Test kannst Du übrigens leicht machen. Miss mit einem Spannungsmesser beim Starten die Batteriespannung. Sie sollte über 10V bleiben. So macht es im übrigen das Ladegerät CTEK MXS 5.0 Test & Charge auch dies zeigt unter 9,6 Volt an, dass die Batterie schlecht ist.
    Mein Tipp besorg Dir wieder ein konventionelle Batterie. Ich habe mir diese eingebaut:


    http://batterie24.de/YB12AL-A2…nner-Bike-Bull-51213.html


    Gruß


    Jürgen

    Mein F650 GS Dakar ist nun 12 Jahre alt und noch in meinem Erstbesitz. Das erste Lenkkopflager (Erstausrüstung NTN) war nach 6 Jahren fällig (Rastmarke in der Mittelstellung). Das zweite (SKF Lager) hat nach weiteren 6 Jahren ebenfalls Rastmarken und außerhalb der Mitte liefen die Lager schwergängiger als gewöhnlich.


    Beim Zerlegen fiel mir auf, dass das Problem diesmal das untere Lager war. Dort gab es nämlich trotz guter Fellfüllung Korrosion. Die ausgebaute untere Gabelbrücke zeigte dann auch die Schwachstelle. Das Lager ist nicht abdichtet, so dass hier Wasser eindringen kann. Die Staubkappe hat nämlich einen Spalt zum Lagerring.


    Ich habe mir diesmal, weil es schnell gehen musste, einen Satz von All Balls Racing, die ein Händler bei mir liegen hatte, besorgt. Der Satz umfasste sogar Staubkappen, die aber im Gegensatz zu den Originalen über Gummidichtlippen ähnlich eines Dichtringes verfügen. Nach dem Einbau war das an etwas erhöhter Reibung auch zu spüren. Allerdings ist das für mich noch OK gewesen und noch leichtgängiger als das korrodierte alte SKF Lager.


    Die Abdichtung sieht jetzt auch etwas vertrauenswürdiger aus siehe Bild 4 (zu sehen ist die Gummidichtung am Lenkkopf unten).


    Wichtig ist aber in meinen Augen beim Abspritzen speziell mit Hochdruckreiniger höllisch aufzupassen.

    Dateien

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    • LKL4.JPG

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    Das Thema mit den Farbcodes gabs hier schon öfter. Siehe auch unter Wissen:


    Sonstiges: >> Farbcodes



    Da gibt es einen Hinweis auf eine Internetseite, wo man Farbcodes von BMW Motorrädern findet.

    Ich habe den GS 911 Diagnosestecker. Er funktioniert tadellos und in der Bluetoothausführung auch über ein javafähiges Handy unterwegs. Smartphones (Apple, Android und Windows) gehen aber wohl nicht. Du kannst damit praktisch alles auslesen und auch Fehler löschen. Das Ding ist aber recht teuer.


    Gruß

    Ich war vor vier Jahren bei GTÜ. Der Prüfer hat dann erstmal den Deckel vom Bremsflüssigkeitsbehälter an der Handbremse mit samt der Handprotektoren demontiert, weil er angeblich im Schauglas angeblich nicht sehen konnte, ob genug Flüssigkeit drin ist. Da ich die Bremsflüssigkeit vorher gerade gewechselt hatte, war da nichts zu bemängeln. Am Ende nachdem er sonst nichts gefunden hatte wurde die Kette als unzureichend gespannt bemängelt (geringe Mängel im Bericht). Die Kette hatte eine Lose von 48mm und der Hinweis auf die Einstellvorschrift auf dem Aufkleber an der Schwinge, die bei der Dakar einen Bereich von 40-50mm vorschreibt hat ihn überhaupt nicht interessiert und es wurde so getan, als ob er es besser wüsste und die Werksvorgabe nicht stimmt.

    Wenn vorhanden hilft ein Blick in die Reparaturanleitung. Ansonsten gilt wenn eine Gewindesicherung drin war sollte auch wieder eine rein. Gut ausgelegte Schraubverbindungen brauchen zwar keine Schraubensicherung (egal wie hoch die Vibrationsbelastung ist), aber nicht immer hat man in der Entwicklung den Gestaltungsspielraum die Schraubverbindung entsprechend auszulegen. Beispiel: Die Verschraubung der Bremsscheibe an der F ist mit einer Schraubensicherung versehen, da die Schrauben sehr kurz sind und damit kaum Dehnlänge haben. Das Gegenbeispiel sind Zylinderkopfschrauben, die häufig als spezielle Dehnschrauben mit einem sog. Dehnschaft ausgeführt werden. Diese Schrauben benötigen trotz enormer Vibrationsbelastungen keine Schraubensicherung.
    Ab Werk werden übrigens Schrauben verbaut, die bereits fertig mit einer Schraubensicherung versehen sind. Üblich sind solche mit partiell mikroverkapselter Beschichtung oder sog. Tuflok Beschichtung.
    Noch ein Tipp, den schreiben wir unseren PKW Werkstätten in den Reparaturanweisungen vor. Die Gewinde auf Rückstände prüfen (speziell bei Sacklöchern) und ggf. mit einem Gewindeschneider reinigen. Das ist insbesondere wichtig wenn ein Drehmomentanzug bzw.Drehmoment-/Drehwinkelanzug vorgeschrieben ist.