Beiträge von -Bigfoot-

    Das hilft, danke :thumbup:


    Ich denke dann war das wohl das Discovery, ist das gleiche Prinzip wie beim Mosko Reckless, ein Basis Holster das am Motorrad bleiben kann mit eingeschobenen Drybags.


    Finde ich so auf jeden Fall praktischer als Satteltaschen die direkt angeschnallt werden wie z.B die von Enduristan - spart das Gefummel immer morgens und Abends und die Taschen werden im Holster vielleicht auch nicht ganz so dreckig wenn man offroad unterwegs ist, ist manchmal ohnehin schon schwierig genug mit Stiefeln und Kleidung fertig zu werden ohne das ganze Hotelzimmer einzusauen ^^


    Werd ich mir wohl doch mal beide zuerst live anschauen und vergleichen müssen, auch wenn die Mosko schon echt heftig teuer sind.

    TT wird easy, wohne ganz in der Nähe vom Headquarter, mal schauen wie ich noch an ein Mosko komme.

    Ich würde in dem Zuge vielleicht auch mal die Vergaser überholen, undichte Schwimmernadelventile (bzw genau genommen die Dichtringe der Ventilsitze) sind eine bekannte Schwachstelle der Mikunis.

    Eigentlich sollten die nämlich auch bei offenem Hahn den Sprit im Tank halten, wenn nicht läufts über in den Luftilterkasten oder/und Brennraum und dadurch an Kolbenringen vorbei ins Motoröl.

    Wenn die Undichtigkeit noch nicht so stark ist dass es auch während der Fahrt überläuft stimmt bei undichten Vergasern trotzdem der Schwimmerstand nicht und die Kiste läuft schleichend immer fetter, auch nicht unbedingt optimal.

    Funktioniert wieder :victory:


    Neue JMP Welle, Einbau war easy.

    Falls sich nochmal jemand über Fummelei ärgert: die Welle lässt sich nach oben aus der Hülle raus ziehen, andersrum nicht.

    Zum Einbau also zuerst alte komplett ausbauen, Neuteil mit Überwurfmutter am Antrieb motorseitig fest schrauben und senkrecht nach oben führen, dann unter leichtem Druck Welle so lange drehen bis sie nach unten flutscht und somit am Antrieb eingerastet ist, danach am Rahmen entlang mach vorne verlegen und am Drehzahlmesser anschrauben, fertig :biggrin:


    Anfangs zitterte die Nadel am Drehzahlmesser noch etwas, wird mittlerweile nach ein paar hundert km besser.

    Kann man 1:1 genauso behandeln wie Bleiakkus.

    Wenn das Gehäuse kleiner ist sind oft Distanzstücke mitgeliefert, die kann man verwenden oder auch nicht.

    Wichtig ist nur dass die Batteriepole und Anschlusskabel nirgends scheuern oder Kontakt zu Metallteilen drumrum bekommen können. Lose im Batteriekasten rumkullern soll sie natürlich trotzdem nicht, bei Bedarf natürlich etwas polstern oder sonstwie fixieren.

    Ich habe eine von hier:

    http://www.bclithiumbatteries.com gibts (oder zumindest gab es damals) auch über Amazon.

    Auf der Seite gibts auch ein Tool das dir die passende nach Motorradmodell oder Bezeichnung der verbauten Bleibatterie raus sucht.


    Du brauchst kein spezielles Ladegerät, ein normales, einfaches Ladegerät für Bleiakkus ohne Entsulfatierung ist bestens geeignet.

    So neu ist die Geschichte doch eigentlich auch nicht mehr...


    Ich hab so eine LiFePo4 (BC Batteries mit glaube 5Ah) seit 2014 in meinen DR Bigs (die bekannt dafür ist sehr empfindlich auf schwächelnde Batterien zu sein, 800ccm auf einem Topf sind nicht ganz so leicht anzukurbeln), völlig ohne Probleme. Eine hab ich mal verkauft, weiß nicht genau welche Batterie da drin war, im Zweifel ist die älteste Batterie die ich noch verbaut habe dann von 2017. Die steckt mittlerweile in der V-strom 1000 und funktioniert immernoch einwandfrei.

    Vorteile wie schon geschrieben, deutlich leichter und kleiner falls es durch Umbau oder so Platzprobleme gibt. Etwas teurer, aber wenns mal ein gutes Angebot gibt mittlerweile auch nicht mehr extrem.

    Nachteile höchstens für Leute die wirklich den ganzen Winter auch bei deutlichen Minusgraden fahren, im Normalfall ist das kein Problem.


    (Und nein, man braucht kein spezielles Ladegerät, ein ganz normales recht, besser sogar ein eher einfaches. Nur drauf achten dass es kein Entsulfatierungsprogramm oder sowas hat, das mögen die Lithiumbatterien nicht).

    Wenn die Werkseinstellung nicht passt am besten einmal richtig einstellen.


    Dazu Umlenkung lösen, Schwinge soweit anheben bis Getriebeausgangswelle, Schwingenachse und Hinterachse auf einer Linie sind.

    In dieser Stellung haben Hinterachse und Getriebeausgangswelle den maximal möglichen Abstand, d.h die max benötigte Kettenlänge, d.h du kannst jetzt die Kette so spannen dass sie nicht mehr großartig Durchhang hat. (Aber natürlich auch nicht komplett stramm!)


    So ist die Kette korrekt gespannt, völlig egal was irgendwelche Angaben sagen.

    Damit du das jetzt nicht jedes Mal machen musst, anschließend Moped auf Seiten- oder Hauptständer stellen und nochmal messe und zukünftig auf dieses ermittelte Maß einstellen.

    Die Kettenspannung würde ich so lassen - immer lieber ein bisschen lockerer als zu fest.


    Möglich dass sich die Kette am Anfang ein wenig längt, bei mordernen hochwertigen Ketten aber normalerweise nicht großartig viel. Würde ich in ein paar hundert km nochmal messen und wenn sich nicht viel verändert hat so lassen.


    Schmieren wenn trocken, zum Rest kann ich nicht viel sagen. Der Seitenständer sieht mMn nicht so verkehrt aus, würde ich ebenfalls lassen. Darf ruhig ein wenig schräg stehen, so kippt sie nicht so leicht um und man hats auf unebener Fläche einfacher zu parken. (Ich bin aber auch ein >2m Kerl der keine Probleme hat das Moped auch wenns nach links bergab geparkt ist wieder aufzurichten, hab also zugegebenermaßen leicht reden was das angeht).

    Der Punkt geht an dich :victory:


    Der Rest ging zum Glück nicht allzu schwer und vor allem vollständig raus.

    Neue Wellen kosten irgendwo um 15-20€, also alles halb so wild :)


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    Wenn das Gewinde noch einigermaßen ok ist und die Mutter sich bewegen lässt kannst du die Schraube damit auch raus ziehen.


    Dazu Schraubenkopf abschneiden und dann auf der anderen Seite die Mutter in Richtung "fest" drehen --> Schaft der Schraube bewegt sich in Richtung Mutter nach außen.

    Wenn die Schraube kein Vollgewinde hat musst du wenn das Gewinde irgendwann zuende ist eine Hülse oder Scheiben unterlegen damit die Mutter wieder weiter nach außen kommt wo Gewinde ist.

    Ok, danke schonmal für eure Antworten.


    Auf den ersten Blick ist nix lose oder so, werde wohl bei Gelegenheit dann natürlich erstmal die Welle prüfen.


    Wegen Schrauberei - bin ich mir keiner Schuld bewusst, der Antrieb sitzt zwar da in der Nähe, aber musste für die Aktion mit der Kupplung ja eigentlich nicht angefasst werden. Dachte nur ich frag mal, gibt ja manchmal auch gern genommene Stolpersteine (wie z.B an der DR Big wo es vielen Neulingen gerne passiert dass nach abnehmen des Limadeckels vermeintlich der Motor fest ist weil man beim Zusammenbau 2 unscheinbare Scheiben in der falschen Reihenfolge montiert oder vergessen hat und dadurch das Startergetriebe blockiert ist). Vor allem weils auch so plötzlich ohne Ankündigung kam, noch nie vorher zitternde Nadel oder irgendwie sowas und dann auf einmal kein zucken mehr.


    Ansonsten falls es an der Welle liegt - klar passiert halt. Hat zwar erst 17tkm (laut Tacho und Vorbesitzer jedenfalls, vielleicht sinds ja auch 117...), aber das Ding ist halt trotzdem 32 Jahre alt und stand wohl zwischendurch auch mal längere Zeit.

    Mahlzeit!


    Seit heute morgen zeigt mein Drehzahlmesser nichts mehr, gibts da "übliche Verdächtige"?


    Ich hatte im Winter den Kupplungsdeckel unten zwecks verstärkte Federn einbauen, dem Antrieb hab ich dabei aber eigentlich nix getan, Deckel ging auch easy beim ersten Versuch wieder drauf und hat anschließend auch noch ein paar hundert km seither funktioniert.


    Werde bei Gelegenheit mal am Instrument die Welle abbauen und schauen ob sich da erkennen lässt ob die sich noch dreht.

    Sonst jemamd noch ne Idee oder Erfahrungen was da los sein könnte?

    Das ist kein Hexenwerk: Alles lockern (Lenkkopfmutter, untere Gabelklemmung, Schutzblech, Achsklemmung), obere Gabelbrücke an den Standrohren bleibt fest verschraubt. Dann das Vorderrad gegen eine Wand stellen und ein paarmal gegen die Wand (nicht wie oft empfohlen gegen die Bremse, das funktioniert allenfalls bei einer Doppelbremse) kräftig einfedern. Wenn die Standrohre nicht krumm sind, sollte dann alles gerade und spannungsfrei sitzen. Anschließend alles wieder festziehen, fertig.

    Klingt logisch. So werde ich es mal probieren. Muß die Lenkkopfmutter zwingend gelöst werden? Die war ja bei Ausbau auch nicht gelöst.


    Nicht unbedingt, oft lässt es sich auch so ausrichten, vor allem wenn die Gabel nicht so arg verspannt war. Wäre aber dann noch eine Möglichkeit wenns sonst nicht klappt.


    Gern genommen sind auch verdrehte Klemmböcke, vor allem wenn die gummigelagert sind (weiß grad gar nicht ausm Kopf wie das bei der F ist), also ggfs die Verschraubung der Riser an der Gabelbrücke und die Lenkerklemmungen auch mal lösen und ausrichten.

    Wenn du die Gabelrohre ausbaust, dann immer nur eins. Das andere muß daweile festgeschraubt bleiben, so verstellen sich die Gabelbrücken nicht.

    Warum das denn? :confused:


    Solange nicht an der Lenkkopfmutter rumgedreht wurde oder die Gabel vorher total verspannt war verdreht sich da nix wenn man einfach nur beide Gabelholme aus der Klemmung löst und raus nimmt.


    Diese Variante würde ich auchbzw gerade wenn die Gabel nicht ganz zerlegt werden soll empfehlen - ist schnell gemacht und du bekommst das alte Zeug auch wirklich einigermaßen raus. Dazu die Gabelholme ein paar Mal "durchpumpen" und ggfs auch mal eine Weile umgedreht zum austropfen hängen lassen.

    Manche spülen anschließend noch mit Petroleum oder Diesel oder so - bin ich eher kein Fan davon (es kommt nie alled restlos wieder raus), ich nehm dafür immer ein paar hundert ml Gabelöl die vom letzten Wechsel noch übrig sind und pumpe die noch ein paar mal hin und her, da kommt schon nochmal bisschen Dreck mit raus.

    Wenn Benzin ins Öl läuft, bzw der Vergaser überläuft ist in den meisten Fällen der O-Ring vom Ventilsitz des Schwimmernadelventils rissig, große bekannte Schwachstelle der Mikuni BST33.


    https://www.leebmann24.com/de/de/component/vergaser-deckel-kolben-schwimmer-130533#12


    Auf dem Bild nur komplett zu sehen, O-Ring von Nr. 12


    Wenn der Vergaser schon offen ist unbedingt O-Ring Nr. 6 auch erneuern, wird oft vergessen und ist in vielen Reparaturkits nicht enthalten. Die Dinger waren bisher in jedem Mikuni BST den ich offen hatte so ausgehärtet dass man gar nicht mehr erkennen konnte dass das mal Gummi war.


    Dichtungen gibts einzeln oder als Set in guter Qualität und nicht ganz so teuer wie BMW Apotheke beim Suzuki Spezialisten (DR Big hat die gleichen Vergaser, nur andere Düsen etc), der versendet weltweit.


    BIG Vergaser & Benzinzeuch
    hessler-motorsport.de

    ...Brauche eine neue Gleitschiene. Gibt es bei Kettenmax in 2 Ausführungen. Original und von JMP

    Der Nachbau kostet die Hälfte.
    Hat mit dem Nachbau jemand Erfahrung? Taugt der was?

    Habe bei mir die JMP verbaut, passt und funktioniert einwandfrei.


    JMP Teile sind im allgemeinen qualitativ ordentlich.


    Zur Reinigung würde ich auch eine große Flache Wanne (z.B 20l Kanister längs aufgeschnitten) empfehlen. Mit Plastikspatel grob vorreinigen/abschaben, dann mit Pinsel und Lösungsmittel reinigen, Bremsenreiniger, Petroleum, Diesel, whatever - Gummihandschuhe und gut belüfteten Arbeitsplatz nicht vergessen.

    Das getrocknete Kettenfett geht nach ein bisschen einweichen mit Lösungsmittel eigentlich ganz gut ab.