Beiträge von 2meDakarRay

    Schöne Bude . Da macht das schrauben Spaß . Selbst ein Deckenkran ist vorhanden . Sorgen würde ich mir nur um das Wellasbest???Dach machen . Das teure daran ist die Entsorgung des Zeugs . Der Rest ist dann nur die Frage welches neue Material da rauf soll . Schon mal an solche Sandwichplatten gedacht ???



    Oesie

    Die Entsorgung der Eternit-Platten erledigt der Dachdecker, es ist günstiger, als man glaubt.

    Wird in luftdichte Säcke verpackt und an der Kreismülldeponie zur weiteren Entsorgung abgegeben.

    Bei über 300 Quadratmetern Dachfläche spielt bei der Auswahl der Neueindeckung neben der Optik natürlich auch der Preis eine Rolle.

    Bin mal gespannt, was mein Dachdecker mir anbietet. Danke für den Hinweis auf diese Sandwichplatten,

    kannte ich so noch gar nicht. Gibt halt immer wieder etwas Neues.


    Lieben Gruß - Ray

    Party ist vorbei. Bald wird wieder geschraubt.

    Aber das neue Domizil für die Bullis und Moppeds ist nun endlich Realität geworden.

    Keine 10 min von mir weg haben wir eine Immobilie gefunden, deren angegliederte Halle

    anfangs einem Landmaschinen-Betrieb, dann einer Mercedes-LKW-Werkstatt

    und ganz zum Schluss einem Landschaftgärtner diente. Hier kommen die Bullis rein.

    Im Haus selbst ist ebenerdig eine Industrie-Loft mit 125qm,

    die momentan noch einem Veranstaltungstechniker als Lager und Büro dient.

    Hier finden die Moppeds ihre neue Heimat.


    Aber vor der Freude des Einrichten und Dekorierens stehen diverse Arbeiten an.

    Z.b. 512. In Worten fünfhundertzwölf.

    Klingt wie eine Speichererweiterung, ist es aber leider nicht.

    Sondern die Anzahl der Gläser an den Fenster, die ich aus- und wieder einbauen muss.

    Der Kit bröckelt und die Stahlrahmen wollen entrostet und gestrichen werden.

    Neue Fenster kommt überhaupt nicht in Frage - die machen für mich erst den Charme aus.

    Nach fast 60 Jahren tut das Beigehen halt mal Not.


    Das Dach der Halle selbst erneuert übrigens der Dachdecker,

    dabei wird es gleich mit Solarzellen bestückt.


    Freu mich schon wie Bolle - Ray


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    Meiner Erfahrung nach ist die größere Bodenfreiheit der Dakar schon ein entscheidender Vorteil.

    Obendrein hat man mit 21" auch eine deutlich bessere Reifenauswahl.


    Mit groben Stollen, erniedrigtem Reifendruck ,etwas strammeren Gabelfedern und kürzerer Übersetzung

    geht sehr viel mit der Dakar. Ohne Frage tut man sich mit einer 200er Alp oder Sportenduros leichter.

    Meiner Meinung nach kann man aber auch mit 4-Zentner-Enduros viel Spaß haben.


    Daher sind die Umbaupläne gar nicht so abwegig.


    Zugegeben - bin nicht ganz objektiv.

    Ich liebe die verschiedenen Umbauten auf Basis der 650er Rotax-Triebwerke.

    Ok - es ist alles etwas anstrengender als mit den Kleinen.

    Hat man aber erstmal den Respekt vor der schieren Masse verloren,

    geht mit den Teilen viel mehr, als man gemeinhin glauben mag.

    Ich hatte bislang sehr viel Spaß mit den Brummern.


    Gruß und frohe Weihnachten - Ray



    Windschild Dakar ist länger/schwerer, Dakar hat einen längeren Seitenständer und einen längere Gabel sowie besagten Ausgleichsbehälter

    am hinteren Federbein. Dazu noch einen größeren Reifendurchmesser und die hintere Kettenanschlagrolle wegen des größeren Federweges.


    Da kommen einige Hundert Gramm zusammen. Merkt man zwar nicht wirklich, aber im Datenblatt macht es halt einen Unterschied.


    Viel Spaß beim Umbauen - Ray

    Eine weitere (Unterwegs-) Möglichkeit wäre die Anwendung eines 2-Komponenten-Klebers.(Flüssig-Kaltmetall)

    Bei der Rallye Dalmatia hatte eine der 650er auch einen sehr undichten Kühler,

    blieb aufgrund der zahlreichen Ableger nicht aus.

    Eine mit flüssigem Kaltmetall aufgebrachte Abdichtraupe rings um die Kunststoffseitenkästen

    am Übergang zum Alunetz hielt nicht nur die restlichen Renntage,

    sondern blieb bei meinem Spezl auch später noch unauffälig.


    Vorteil: Bekommt man in jeder größeren Stadt,

    ist nicht teuer und geht recht schnell.


    Tobis Tauschkühler würde ich dennoch vorziehen,

    aber als Plan B ist es dennoch eine Alternative.


    Wünsche schnelle Behebung des Defekts - lieben Gruß - Ray

    Team Pami hat auch Teile für die fünf F650Rallye-Einspritzer beim Dakar-Einsatz 2002 geliefert.


    Neben Zylinder, Kolben, Kopf und Nockenwellen waren jedoch zur Leistungssteigerung auf 75PS

    noch einige andere Komponenten fällig.


    Eine riesige handlaminierte Carbon-Airbox, die auch den Platz der Batterie und des Trockensumpfreservoirs beanspruchte.

    Dadurch eine Verlegung der Batterie und ein neu konstruierter Trockensumpfbehälter notwendig.


    Ersatz des Kühlers durch zwei Kühler links und rechts sowie ein zusätzlicher Ölkühler in der Front.


    Ein im Durchmesser rund 10mm dickerer Titan-Segment-Krümmer

    und ein nicht zulassungsfähiger Titan-Rennschalldämpfer, der einem die Ohren abfallen lässt.

    Eine andere Hinterradnabe (Vergaser-F) mit 6 Ruckdämpfer-Kammern, um der Leistung trotzen zu können.


    Die anderen Modifikationen des Motorrades,

    um diese Leistung offroad auch unbeschadet ins Ziel zu bringen, würden den Rahmen sprengen.


    Die abgelichtete Maschine im vorigen Beitrag ist dann der Straßenrenner der F650.

    Von diesem Exemplar steht gerade eines in Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf:

    Bimota BB1


    Lieben Gruß - Ray

    Sertao-Ergonomie besser? Ist doch total identisch hinsichtlich Rahmenlayout und Sitzbank.

    Ich empfehle eine Dakar mit hoher Sitzbank und gut.

    Bekommt man für einen besseren Tarif, hat den ausgereiften Rotax und kann man immer noch individualisieren.


    Wobei: Schlecht ist die Sertao auch nicht direkt - und wenn sie Dir besser gefällt.....Gruß - Ray

    Zitat

    Ein Harley customizer in Berlin ratete uns vor unserer Reise nach Kappstadt (erste längere Reise):

    Baue nichts um was nicht sein muss. Die Hersteller haben sich was dabei gedacht. Eine härtere Feder oder Gabel erhöht die Balstung für den Rahmen!

    Stimmt im Prinzip.


    Gilt auch für meine meine alte R80G/S - darum wurde hier auch der Rahmen von HPN verstärkt.


    Gilt natürlich auch für ein Eisenschwein aus Milwaukee.


    Der Rahmen der F650GS hingegen ist aus ganz anderem Holz gestrickt.

    Eine gerade im Vergleich zu Ersteren sehr moderne am Bildschirm entworfene Konstruktion

    mit geraden Profilen von Schwinge bis Lenkkopf und reichlich Reserven für Überlastung.



    Ellenlange Federwege oder härtester Rallyebetrieb beeindrucken diesen Rahmen überhaupt nicht.

    Selbst die Rallyemaschinen auf der 2002er Dakar hatten keinerlei Rahmenverstärkungen nötig,

    obwohl dort ganz andere Fahrwerke verbaut wurden und Schonung mit 51 Litern Sprit und Rallyetempo ein Fremdwort war.


    Oder die Reisemaschinen (F650GS TT39) von Andreas Hülsmann und Jörg Becker.

    Diese von TT optimierten Maschinen fuhren 2004 rund 2000km Piste über 1000 Dünen

    quer durch Australiens Outback. (Canning Stock Route - nachzulesen in "Spurensuche" SBN 3-933385-32-6)

    Beladen mit je 64 Litern Sprit, 24 Litern Wasser sowie der kompletten Ausrüstung für die Tour abseits jeglicher Hilfe

    wiesen die Maschinen mit ihren verstärkten Fahrwerken ein Startgewicht von 340kg ohne Fahrer auf.

    Beiden kamen durch, den serienmäßigen Rahmen machte die Tortur keine Probleme.


    Über härtere Gabelfedern schmunzeln die Rahmen nur.


    Lieben Gruß - Ray

    Hallo Kevin,

    eine ambitionierte Tour hast Du Dir da vorgenommen.

    Aber zieh das ruhig durch

    und lass Dich durch die "Wenns" und "Abers" nicht verschrecken.


    Der 650er Rotax-Einspritzer ist ein optimales Reisetriebwerk.

    Stark, zuverlässig, spritsparend und mit viel Dampf aus dem Keller.


    Solltest Du ein paar Spielarten der BMWs mit 650er Rotax-Motoren vergleichen wollen

    und hast die Möglichkeit, nach 91161 Hilpoltstein zu kommen,

    so kannst Du gerne mal die verschiedenen Setups ausprobieren.


    Von der Seriendakar über Oryx-Leichtbau, G650X-Challenge

    oder auch der Fernreise-Komplett-Umbau,

    den Touratech für Andreas Hülsmann gestrickt hat.

    (Räder-Fahrwerk-Tanks-Tripmaster-Sitzbank-Motorschutz usw)

    Das Teil war schon schwer unterwegs.


    Du siehst, ich habe eine Menge Auswahl in der Sammlung,

    (meine Rallye lass ich mal aussen vor-ist KEIN Reisemopped)

    kann Dir auch gerne Tipps zu Vorbereitung/Anpassung von Technik und Maschine geben.


    Für die Reisevorbereitung hinsichtlich Visa, Reisegepäck und co ist xt5 der kompetentere Ansprechpartner.

    Er hat wirklich schon eine Menge Weltreisekilometer abgespult und verfügt daher über Erfahrungen aus 1.Hand!!


    Lieben Gruß - Ray

    Bester Tobi, Du bist echt total verstrahlt....

    Denk aber bitte daran, dass das GET näher rückt.

    Ausreden werden keinesfalls akzeptiert.

    Ich bringe auch extra meine Rallye morgen zum 2. Mal

    Ihres nun mittlerweile 18jährigen Daseins zum TÜV.


    Das letzte Mal war 2011- der TÜV wollte rund 250€ für Eintragungen

    und 3 Tage Bedenkzeit,

    davor war sie nach ihrer Erstzulassung 2000 immer nur Racebike.


    Bis die Tage — Ray

    Den Erfolg des Straßenmotorrades GS will ich nicht leugnen.

    Rund 25.000 verkaufte R1200GS in 2016 ist ein enormer Erfolg.


    Wenn man aber nach Asien schaut, relativiert sich das wieder.

    Hier hat Honda alleine ihr Modell Cup über 60 Millionen mal verkauft.

    Nur Honda.

    Von den unzähligen Kopien und den anderen Modellen auch anderer Hersteller mal abgesehen.

    Hier kann BMW allenfalls eine kleine Nische besetzen.

    Mit der Komplexität und dem Preis der kleinen BMW habe ich da kaum Hoffnung,

    dass BMW lange an dem Modell festhält.

    Sehr viel günstigere, einfache und damit leicht zu wartende Modelle können Andere besser.


    Aber wir werden sehen - ich wünsche BMW den Erfolg.


    Lieben Gruß - Ray

    Deutsche Denke ;-)

    Die 310er Reihe wird zwar in Deutschland und dem Rest Europas auch angeboten, zielt aber auf ganz andere Länder / Kontinente. Und Preise mit vor 10 Jahren zu vergleichen hinkt gewaltig. Vergleiche lieber mit der Konkurrenz, z.B. der aus Mattighofen (deren kleine Mopeds übrigens auch in Indien gebaut werden), dann passt das schon.

    Viele Grüße, Grommel

    In den "anderen Ländern" muss sie sich jedoch vermehrt mit asiatischen Konkurrenten herumschlagen.

    Sehr viel günstigere China-Modelle und qualitativ hochwertige Japaner.

    Eine etwas schwächere Honda CRF250 L ist beispielsweise günstiger,

    hat auch ABS und ein richtig offroadtaugliches Fahrwerk .

    Für etwas stärker Verstrahlte ist auch eine CRF250Rallye zu haben.

    Wäre ich nicht so lang und schwer....


    Um in dem Sektor einen Fuß in die Tür kriegen, muss BMW noch eine Menge Hausaufgaben machen

    und vor allem länger durchhalten. Wenn eine Modellreihe nicht sofort durchstartet, wird sie doch jedesmal

    binnen weniger als 2-3 Jahre beerdigt, koste es was es wolle.


    BMW und Offroad kann schon ein paar Jahre nicht mehr in einem Satz gesagt werden.

    Zumindest nicht mit aktuellem Material.


    Gruß aus Franken - Ray


    Na gratuliere BMW !:thumbsup2:


    10 Jahre nach der Vorstellung der G650X-Reihe bringen sie einen neuen Einzylinder,

    der rund 10 Kilogramm schwerer, fast 20PS schwächer und über 20km/h langsamer ist.

    Die Federwege wurden im Vergleich zur XChallenge von 260 auf 180mm gekappt.

    Als geniale Ingenieursleistung schaffen sie es immerhin,

    mit der Hälfte des Hubraums einen nahezu gleichen Verbrauch zu erreichen.


    Aber ich reg mich nicht auf, denn in Deutschland wird dieses Modell erfahrungsgemäß

    maximal 2 Jahre in den Prospekten auftauchen, bevor es wieder verschwindet.

    War bei den bisher bei allen Eintöpfen nach der F650 so.:bag:


    Der Preis von 5800€ für die 310er entspricht übrigens genau dem,

    den man vor rund 10 Jahren für einen XCHallenge-Vorführer mit wenig Kilometern zahlte,

    als BMW nach wenigen Monaten beschloss, die nahezu unbekannte Baureihe gleich wieder einzustellen.

    Der Listenpreis einer XCHallenge mit ABS lag bei 9300€ -

    neben miserablem Marketing mit ein Grund , warum die Baureihe floppte.


    Dank hoher asiatischer Fertigungstiefe kann BMW diesmal sogar etwas bei dem Preis verdienen,

    nur eben nicht an mir. Dann lieber eine gebrauchte 650er, da weiß man, was man hat.

    Aber was red ich, bin ja längst versorgt.:pig:


    Lieben Gruß - Ray

    Tobis Überlegungen klingen schlüssig.


    Habe selbst kein Thermostat in der Rallye, ich vergaß jedoch,

    dass aufgrund der Umrüstung auf Doppelkühler das Thermostatgehäuse fehlt.


    Da stellt sich die Sache anders dar.

    Im KFZ-Bereich üblicherweise auch.

    Wenn kein Defekt der Wasserpumpe vorliegen sollte,

    wäre dies natürlich sehr erfreulich.

    Wünsch Euch Beiden eine schöne und pannenfreie Weiterfahrt.


    Lieben Gruß - Ray

    Dito, das Thermostat darf nicht ausgebaut werden oder in "geschlossenem" Zustand verbaut werden, sonst fließt das Kühlmittel nicht durch den eigentlichen Kühler.
    Die Schläuche werden dann trotzdem war (logisch - Kühlmittel wird ja weiter durch den Motor gepumpt), der Lüfter geht ebenfalls an (Temperatursensor sitzt im Zylinderkopf),

    nur der Kühler bleibt kalt.

    IMHO liegt Du nicht ganz richtig.

    Mit ausgebautem Thermostat müsste die 650er zwar nur langsam auf Betriebstemperatur kommen,

    jedoch nicht überhitzen.

    Ist also wirklich genug Kühlflüssigkeit da und keine Luft im System,

    ist von einer defekten Wasserpumpe auszugehen. (Greift vielleicht nur sporadisch)

    Andere Erklärungen wären zumindest für mich nicht einleuchtend,

    lasse mich aber gerne belehren.


    Ein geschlossenes bzw. klemmendes Thermostat verschließt den Durchfluss des Kühlwassers zum Kühler

    und könnte die Ursache einer Überhitzung sein.

    Ausgebaut macht das Thermostat keine Schwierigkeiten bei warmem Motor.

    Allerdings dauert es einfach deutlich länger, bis der Motor auf Temperatur kommt.


    Lieben Gruß - Ray