Beiträge von 2meDakarRay

    Den CS-Motor in einer Ketten-GS zu betreiben ist keine gute Idee.

    Du müsstest zum Ersatz der Getriebeausgangswelle den Motor komplett zerlegen.

    Wer das einmal gemacht hat weiß, dass da ein paar Hundert Euro Aufpreis für einen

    passenden Motor gut angelegtes Geld ist.


    Zumal du für einen 3-stelligen Betrag bestimmt ein gutes Triebwerk finden wirst.


    Lieben Gruß aus Franken - Ray

    Zitat

    @Ray: bei 250.000km kann man ja mal überlegen 😁.

    Ich gebe Dir mit Freuden eine Dakar mit <20.000km aus meiner Sammlung

    für einen Freundschaftspreis.

    Da kannst du die dicken Tanks adaptieren und weitere 220.000km draufspulen.


    Aber wie ich bereits durchgehört habe,

    ist bereits die Sehnsucht nach etwas Leichterem zu stark geworden.

    Dann behaltet wenigstens Eure Brummer und gebt die nicht drein.


    Ich hab schon Andreas nicht verstanden, warum er seine treue TT39


    nach all dem gemeinsam Erlebten (Pamir-Gebirge, Baikalsee oder Canning-Stock-Route)

    weggegeben hat. Zum Glück konnte ich sie vor ein paar Jahren sichern und bewahren.


    Lieben Gruß aus Hip - Ray

    Zitat

    Ich überlege ob ich meine Wr langstreckentauglich mache. Beim nächsten Trip will ich leicht :-).

    Er hat JEHOVA gesagt - Verräter!!!


    Böser Busche , gaaaanz böse...:shock: :knuppel:




    Wenn leicht, dann allenfalls mit weniger Sprit/Gepäck/Rettungsring !

    Aber doch nicht mit einer Reiswaffel anstelle Eurer Reisedampfer...


    Also bitte - unvorstellbar :rant: - lieben Gruß aus Franken - Ray

    Zitat

    Die Oryx hats schon wieder nötig, ich könnt heulen. Mir blieb nichts anderes übrig als sie bei gesalzten Straßen zu fahren, wenn auch nur einmal.

    Das sieht man sofort, Kette rostig, Ritzel rostig, Bremsscheiben rostig, Alu am Kupplungsdeckel aufgeblümt, da wo der Stiefel reibt :cry2:

    Außerdem hält der (teure) Klarlack auf der Schwinge nicht (frisch gestrahlt und entfettet...daran liegts also nicht:angry2:),

    der Kabelbaum muss neu gewickelt werden, das Tape löste sich ja schon nach kaum zwei Wochen auf :bomb: und der Motor klingt seit kurzem nach KW oder Pleuellager, wenn warm :huh1:

    Weia - aber du bist auch der Volldödel.

    Du weisst doch, dass unsere F-chen kein Salz mögen und wenn es sich schon nicht vermeiden lässt,

    dann danach gründliche Reinigung und Ölung ansteht.

    Ausgerechnet die gute Oryx, die Einzige, die ich außer meinem Exemplar in Privathand weiß.

    Welches Tape hast Du verwendet? Kein selbst verschweißendes nehme ich an.

    Das hält bei mir nämlich bereits seit vielen Jahren.

    Das mit dem Lack ist ärgerlich, am besten mal einen Profi fragen, woran das gelegen haben könnte.

    Schade um die Arbeit. Die Schwinge ist jetzt wohl unbrauchbar - ich nehm sie für nen schmalen Taler...:wave:


    Die Motorgeräusche können aber auch eine profanere Ursache haben.

    Ich vermutete nach der Rallye Dalmatia auch, die Vollgasetappen hätten das Triebwerk gehimmelt.

    Ich sah mich schon das Triebwerk wechseln, ein zweimaliger Steuerkettenspanner-Tausch hat geholfen.

    (der Spanner beim ersten Wechsel hat trotz Neuzustand nicht richtig funktioniert)

    Das Triebwerk klingt wieder wie eine Neues.


    Wünsche Dir good luck :thumbsup2: bei der Sanierung - Ray

    Stelle gar nicht in Abrede, das der Motor der 650er V-Strom einen guten Job macht und die Maschine für Straßentouren taugt.


    Bei mir spielt jedoch speziell beim 2-Rad die optische Anziehungskraft eine große Rolle.

    Ich kenne einen Menge Motorrad-Begeisterter.

    Keiner, wirklich Niemand von denen kann der V-Strom optisch auch nur irgend etwas abgewinnen.

    Und wir haben im Bekanntenkreis eine wilde Mischung an Bikes.


    Bei Treffen mit anderen Endurofahrern müsste man die V-Strom zwei Straßen weiter parken.


    Und was das Gelände anbelangt:

    Die V-Strom kann nicht nur weniger als die Dakar im Gelände,

    sondern sie ist offroad eine totale Vollniete.

    Gussfelgen, Reifengrößen, Unterfahrschutz, Kotflügel vorne, Robustheit bei Umfallern - in allen Belangen ein Totalausfall.

    Was den reinen Straßenfahrer oder verwegenen Feldweg-Benutzer nicht scheren muss.

    Und wenn man drauf sitzt, muss ja nicht schauen wie unproportioniert das Teil aussieht.


    Mit der F650GS Dakar hat die V-Strom jedenfalls keine große Schnittmenge.


    Da ist die Transalp schon aus anderem Holz geschnitzt, wenn der Fahrer die Zähne zusammen beißt.

    Nicht nur, dass die Proportionen hier besser stimmen, auch die anderen Werte lassen doch deutlich mehr zu.

    Da muss man dann nicht um die Ecke parken.

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    Selbst wilde Transen-Umbauten toppen noch jede V-Strom.

    Nun gut - Geschmacksache ist subjektiv, aber im Falle der V-Strom (gerade die älteren Generationen)...nene..also wirklich...


    Gruß aus Franken -Ray

    Das mit dem Auge des Betrachters stimmt wohl.

    Wenn wir aber die älteren Semester der 650er V-Strom betrachten,

    die hier als preislich ähnliche Dakar-Alternative in Betracht kommen,

    stellen sich bei mir die Nackenhaare auf.

    Im Ernst - wer hat das Design verbrochen....

    Die Gussräder, der exponiert liegende Krümmer, der klobige Auspuff - also wirklich :-o

    Aber gut - wer es mag ....


    Ich steh da mehr auf die Dakar, besonders die etwas individualisierten Versionen.


    Lieben Gruß - Ray








    Die Dakar ist die viel modernere Konstruktion. Entworfen am Reißbrett ohne störende Altlasten.

    Das zeigt sich schon an der Gemischaufbereitung.

    Eine F650GS mit ausgebauter Batterie kann ich jahrelang wegstellen, Strom dran, Druck aufs Knöpfchen

    und BAMM - ist die Kleine da. Kein Mucken, kein Orgeln sondern sofortige Einsatzbereitschaft.

    Ebenso in den Bergen oder auf Reisen. Kein Abmagern und Leistungsverlust in großen Höhen .

    Ein Verbrauch, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert

    und selbst mit den serienmäßigen 17 Litern im Zentraltank große Reichweiten ermöglicht.

    Ein ABS, welches selbst offroad nur selten abgeschalten werden muss, da es auch auf Schotter energisch zupackt,

    sofern man grobstolligere Pellen aufgezogen hat.

    (Steilabfahrten und Schnee sind da eine andere Nummer)


    Der Rahmen ist eine geradlinige Verbindung zwischen Lenkkopf und Schwinge und entspricht damit nahezu dem Ideal.

    Dadurch ist die Maschine sehr fahrstabil und verkraftet auch Fahrwerksmodifikationen ohne weitere Verstärkungen.

    Im Falle eines heftigeren Einschlages meckert allenfalls der Heckrahmen oder Anbauteile,

    was für kleines Geld zu haben ist oder zur Not (auf Reise) wieder hingebogen werden kann.


    Und last not least ist die Dakar ein IMHO sehr formschönes Bike - wie kann man da auch nur an die V-Strom als Alternative denken?


    Wenn überhaupt lasse ich da allenfalls die Transalp zu, auch nur wegen des mit Zubehör-Auspuff so wunderschönen V2-Sounds.


    Im Sektor der eierlegenden Wollmilch-Moppeds ist die Dakar mit Abstand die beste Option,

    nicht umsonst ist sie die erste Wahl vieler Fernreisenden.


    Gruß aus Franken - Ray

    Neben der Schraubergarage am Haus braucht es bei der ausufernden Herde

    und den ganzen Bullis ein bisserl was Geräumigeres.


    Hab ich endlich gefunden.

    Wird zwar noch eine Menge Arbeit, aber dafür stimmt das Ambiente.


    Das erste Motorrad, dass dort logiert, ist eine Dakar - was sonst.

    Für Shuttlezwecke nach Hause (8,1 km) darf auch noch eine 50er Beta aushelfen.

    Die Bullis meiden ebenfalls das Salz und warten auf besseres Wetter.


    Gruß aus dem südlichen Mittelfranken - Ray








    Schöne Bude . Da macht das schrauben Spaß . Selbst ein Deckenkran ist vorhanden . Sorgen würde ich mir nur um das Wellasbest???Dach machen . Das teure daran ist die Entsorgung des Zeugs . Der Rest ist dann nur die Frage welches neue Material da rauf soll . Schon mal an solche Sandwichplatten gedacht ???



    Oesie

    Die Entsorgung der Eternit-Platten erledigt der Dachdecker, es ist günstiger, als man glaubt.

    Wird in luftdichte Säcke verpackt und an der Kreismülldeponie zur weiteren Entsorgung abgegeben.

    Bei über 300 Quadratmetern Dachfläche spielt bei der Auswahl der Neueindeckung neben der Optik natürlich auch der Preis eine Rolle.

    Bin mal gespannt, was mein Dachdecker mir anbietet. Danke für den Hinweis auf diese Sandwichplatten,

    kannte ich so noch gar nicht. Gibt halt immer wieder etwas Neues.


    Lieben Gruß - Ray

    Party ist vorbei. Bald wird wieder geschraubt.

    Aber das neue Domizil für die Bullis und Moppeds ist nun endlich Realität geworden.

    Keine 10 min von mir weg haben wir eine Immobilie gefunden, deren angegliederte Halle

    anfangs einem Landmaschinen-Betrieb, dann einer Mercedes-LKW-Werkstatt

    und ganz zum Schluss einem Landschaftgärtner diente. Hier kommen die Bullis rein.

    Im Haus selbst ist ebenerdig eine Industrie-Loft mit 125qm,

    die momentan noch einem Veranstaltungstechniker als Lager und Büro dient.

    Hier finden die Moppeds ihre neue Heimat.


    Aber vor der Freude des Einrichten und Dekorierens stehen diverse Arbeiten an.

    Z.b. 512. In Worten fünfhundertzwölf.

    Klingt wie eine Speichererweiterung, ist es aber leider nicht.

    Sondern die Anzahl der Gläser an den Fenster, die ich aus- und wieder einbauen muss.

    Der Kit bröckelt und die Stahlrahmen wollen entrostet und gestrichen werden.

    Neue Fenster kommt überhaupt nicht in Frage - die machen für mich erst den Charme aus.

    Nach fast 60 Jahren tut das Beigehen halt mal Not.


    Das Dach der Halle selbst erneuert übrigens der Dachdecker,

    dabei wird es gleich mit Solarzellen bestückt.


    Freu mich schon wie Bolle - Ray


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    Meiner Erfahrung nach ist die größere Bodenfreiheit der Dakar schon ein entscheidender Vorteil.

    Obendrein hat man mit 21" auch eine deutlich bessere Reifenauswahl.


    Mit groben Stollen, erniedrigtem Reifendruck ,etwas strammeren Gabelfedern und kürzerer Übersetzung

    geht sehr viel mit der Dakar. Ohne Frage tut man sich mit einer 200er Alp oder Sportenduros leichter.

    Meiner Meinung nach kann man aber auch mit 4-Zentner-Enduros viel Spaß haben.


    Daher sind die Umbaupläne gar nicht so abwegig.


    Zugegeben - bin nicht ganz objektiv.

    Ich liebe die verschiedenen Umbauten auf Basis der 650er Rotax-Triebwerke.

    Ok - es ist alles etwas anstrengender als mit den Kleinen.

    Hat man aber erstmal den Respekt vor der schieren Masse verloren,

    geht mit den Teilen viel mehr, als man gemeinhin glauben mag.

    Ich hatte bislang sehr viel Spaß mit den Brummern.


    Gruß und frohe Weihnachten - Ray



    Windschild Dakar ist länger/schwerer, Dakar hat einen längeren Seitenständer und einen längere Gabel sowie besagten Ausgleichsbehälter

    am hinteren Federbein. Dazu noch einen größeren Reifendurchmesser und die hintere Kettenanschlagrolle wegen des größeren Federweges.


    Da kommen einige Hundert Gramm zusammen. Merkt man zwar nicht wirklich, aber im Datenblatt macht es halt einen Unterschied.


    Viel Spaß beim Umbauen - Ray

    Eine weitere (Unterwegs-) Möglichkeit wäre die Anwendung eines 2-Komponenten-Klebers.(Flüssig-Kaltmetall)

    Bei der Rallye Dalmatia hatte eine der 650er auch einen sehr undichten Kühler,

    blieb aufgrund der zahlreichen Ableger nicht aus.

    Eine mit flüssigem Kaltmetall aufgebrachte Abdichtraupe rings um die Kunststoffseitenkästen

    am Übergang zum Alunetz hielt nicht nur die restlichen Renntage,

    sondern blieb bei meinem Spezl auch später noch unauffälig.


    Vorteil: Bekommt man in jeder größeren Stadt,

    ist nicht teuer und geht recht schnell.


    Tobis Tauschkühler würde ich dennoch vorziehen,

    aber als Plan B ist es dennoch eine Alternative.


    Wünsche schnelle Behebung des Defekts - lieben Gruß - Ray

    Team Pami hat auch Teile für die fünf F650Rallye-Einspritzer beim Dakar-Einsatz 2002 geliefert.


    Neben Zylinder, Kolben, Kopf und Nockenwellen waren jedoch zur Leistungssteigerung auf 75PS

    noch einige andere Komponenten fällig.


    Eine riesige handlaminierte Carbon-Airbox, die auch den Platz der Batterie und des Trockensumpfreservoirs beanspruchte.

    Dadurch eine Verlegung der Batterie und ein neu konstruierter Trockensumpfbehälter notwendig.


    Ersatz des Kühlers durch zwei Kühler links und rechts sowie ein zusätzlicher Ölkühler in der Front.


    Ein im Durchmesser rund 10mm dickerer Titan-Segment-Krümmer

    und ein nicht zulassungsfähiger Titan-Rennschalldämpfer, der einem die Ohren abfallen lässt.

    Eine andere Hinterradnabe (Vergaser-F) mit 6 Ruckdämpfer-Kammern, um der Leistung trotzen zu können.


    Die anderen Modifikationen des Motorrades,

    um diese Leistung offroad auch unbeschadet ins Ziel zu bringen, würden den Rahmen sprengen.


    Die abgelichtete Maschine im vorigen Beitrag ist dann der Straßenrenner der F650.

    Von diesem Exemplar steht gerade eines in Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf:

    Bimota BB1


    Lieben Gruß - Ray

    Sertao-Ergonomie besser? Ist doch total identisch hinsichtlich Rahmenlayout und Sitzbank.

    Ich empfehle eine Dakar mit hoher Sitzbank und gut.

    Bekommt man für einen besseren Tarif, hat den ausgereiften Rotax und kann man immer noch individualisieren.


    Wobei: Schlecht ist die Sertao auch nicht direkt - und wenn sie Dir besser gefällt.....Gruß - Ray

    Zitat

    Ein Harley customizer in Berlin ratete uns vor unserer Reise nach Kappstadt (erste längere Reise):

    Baue nichts um was nicht sein muss. Die Hersteller haben sich was dabei gedacht. Eine härtere Feder oder Gabel erhöht die Balstung für den Rahmen!

    Stimmt im Prinzip.


    Gilt auch für meine meine alte R80G/S - darum wurde hier auch der Rahmen von HPN verstärkt.


    Gilt natürlich auch für ein Eisenschwein aus Milwaukee.


    Der Rahmen der F650GS hingegen ist aus ganz anderem Holz gestrickt.

    Eine gerade im Vergleich zu Ersteren sehr moderne am Bildschirm entworfene Konstruktion

    mit geraden Profilen von Schwinge bis Lenkkopf und reichlich Reserven für Überlastung.



    Ellenlange Federwege oder härtester Rallyebetrieb beeindrucken diesen Rahmen überhaupt nicht.

    Selbst die Rallyemaschinen auf der 2002er Dakar hatten keinerlei Rahmenverstärkungen nötig,

    obwohl dort ganz andere Fahrwerke verbaut wurden und Schonung mit 51 Litern Sprit und Rallyetempo ein Fremdwort war.


    Oder die Reisemaschinen (F650GS TT39) von Andreas Hülsmann und Jörg Becker.

    Diese von TT optimierten Maschinen fuhren 2004 rund 2000km Piste über 1000 Dünen

    quer durch Australiens Outback. (Canning Stock Route - nachzulesen in "Spurensuche" SBN 3-933385-32-6)

    Beladen mit je 64 Litern Sprit, 24 Litern Wasser sowie der kompletten Ausrüstung für die Tour abseits jeglicher Hilfe

    wiesen die Maschinen mit ihren verstärkten Fahrwerken ein Startgewicht von 340kg ohne Fahrer auf.

    Beiden kamen durch, den serienmäßigen Rahmen machte die Tortur keine Probleme.


    Über härtere Gabelfedern schmunzeln die Rahmen nur.


    Lieben Gruß - Ray