Beiträge von Eckart

    Einige werden das ProblemEnduro-Reifen ab 2018 als WICHTIGE ÄNDERUNG §36 StVZO ab 2018 für Motorräder aus Motorradzeitschriften und anderen Foren ja bereits mitbekommen haben.

    Das Thema war hier auch schon mal aufgegriffen worden aber irgendwie nur am Rande im Thema Ski seitlich weswegen ich hier in diesem Bereich noch einmal darauf hinweisen will, weil die Zweizylinder als die leistungsstärkeren und schnelleren Fahrzeuge ja eher davon betroffen sein werden als Einzylinder, obwohl es da wahrscheinlich auch solche Fälle gibt.


    Die Kernaussage der Beiträge ist, dass es künftig nicht mehr erlaubt sein soll, einen Reifen aufzuziehen, dessen Geschwindigkeitsindex unter der Höchstgeschwindigkeit des Motorrads liegt, auch nicht mit dem Aufkleber im Sichtfeld des Fahrers.


    Der für die F800GS beliebte Heidenau K60 Scout geht bis 190 und weil das eben unter der Höchstgeschwindigkeit des Motorrads ist, auch wenn es nur wenig ist, betrifft das diesen Reifen bzw. alle wie mich, die den drauf haben, auch.


    In Motorradzeitschriften, die ich über Weihnachten gelesen habe, wird die Lage etwas differenzierter dargestellt: Die eine meint, das sei eine nationale Vorschrift, die entsprechende EU-Vorschrift lasse dies aber weiterhin zu woraus folge, dass Motorräder mit EU-Zulassung von der Neuregelung nicht betroffen seien, sondern nur alte mit nationaler Zulassung, also nur relativ wenige.


    Eine andere meint, die Sache sei doch noch nicht so klar, meint aber, dass nationale Vorschriften in Einklang mit den EU-Vorschriften zu stehen hätten.


    Die Sache ist also alles andere als geklärt und das letzte Wort in dieser Sache wird wohl noch nicht gesprochen worden sein.


    Vielleicht hat ja der eine oder andere schon Lösungsansätze oder weiß etwas neues ?


    Eckart

    Bei genauerer Betrachtung fällt auf, das er nicht ganz Recht behalten hat. Zeigt aber, dass er sein eigenes Produkt nicht für so zukunftstauglich und gut hielt, wie es sich erweisen sollte.

    Es gibt ja auch in jüngerer Zeit eine Anzahl von Fehleinschätzungen berühmter Leute, so die des Microsoft-Chefs bezüglich der Bedeutung des Internets.


    Sicher hat Ford nicht erkannt, dass Schwierigkeiten aus dem Weg geschafft werden können, auch wenn es Zeit braucht - sicher auch in diesem Bereich:

    Warten wir mal auf die Akkutechnik von morgen, da geht sicher was!

    bis auf die Batterie. Hierbei ist es schwer was heraus zu bekommen, dennoch konnte ich über umwege dann einige Infos noch zusammen bekommen.

    Der Knackpunkt hier ist doch der Ladezyklus, den die Dinger so haben und (statistisch gesehen) muss man hier (bei fast täglichem Einsatz) mindestens 1000,- € pro Jahr mit einrechnen. Sprich so nach zwei / drei Jahren muss man schon anfangen sich über eine neue Batterie Gedanken zu machen und die Akkus kosten mehrere Tausend Euro.

    Diese Einschätzung steht ein bisschen im Widerspruch zu den von mir weiter oben zitierten Aussagen des Motorradherstellers (die natürlich eher optimistisch ausfallen wird). Kannst Du denn etwas ausführlicher angeben, wie Du zu diesem Ergebnis gekommen bist ?


    Eckart

    Hallo Marco,

    Ich habe mit 12V gerechnet. Ich dachte 13,8V wäre die höchste Ladespannung nicht unter Belastung?

    12 Volt ist die Nennspannung, Glühbirnen werden wie andere Kfz-Elektrik aber auf die tatsächliche Bordspannung ausgelegt. Auf das Millivolt kommt es dabei aber nicht an, weil die Spannung am Verbraucher durch die Widerstände der Leitung, der Sicherung usw. abfallen wird. Außerdem haben Glühbirnen hohe Toleranzen, mit 20% sollte man da rechnen (ich weiß allerdings nicht, was wirklich zulässig ist). So gesehen ist Deine Rechnung mit 12 V auch in Ordnung.


    Eckart

    1,5mm sollen anscheinend bis 17 A Dauerbelastung vertragen.

    Prinzipiell gibt es dafür Formeln und Normen, die ich als Nichtelektriker allerdings nicht greifbar habe und mich daher in solchen Fällen an der vorhandenen Verkabelung ähnlicher Verbraucher orientiere.

    Die zitierte Aussage erscheint mit plausibel.

    Danke! Lt. meiner Rechnung sind es 4,1A.

    Wobei zu bedenken ist, dass sich der Leiterquerschnitt auch an der Absicherung orientieren muss, nicht nur am tatsächlich aufgenommenen Strom I = P / U = 50W / 14V = 3,5 A.

    Hintergrund ist, dass im Kurzschlussfall die Sicherung durchbrennen muss, bevor die Leitungen glühen; dabei spielt noch die Leitungslänge eine Rolle, die bei einem Motorrad aber recht kurz ist.


    Eckart

    Hallo Reiner,

    Natürlich habe ich die Tachoeinheiten nur bei ausgeschalteter Zündung gewechselt

    Nur mal vorweg: Da es Stromkreise gibt, die auch bei ausgeschalteter Zündung versorgt werden, auch an Tacho und Steuergerät, wäre der sichere Weg gewesen, die Batterie während der Umbauarbeiten abzuklemmen. Da sich aber nicht verändert hat, scheint das unerheblich gewesen zu sein.

    Fehler tritt auch mit dem Tacho meines Kumpels auf

    Ich folgere aus meinem neuesten Test, dass der Tacho als Fehlerquelle auszuschliessen ist

    Das würde ich auch so sehen.

    Aber:

    Meine Vermutungen zur weiteren Fehlersuche konzentrieren sich jetzt auf den Kabelstrang, und hier konkret auf das Kabel des Pin 12 (lt. Plan schwarz/grün), vom Stecker der Tachoeinheit, bis zum Steuergerät

    In Ermangelung einer besseren Idee und auch ohne mich ins Schaltbild vertieft zu haben, will ich eins zu bedenken geben:

    Da offenbar die Anwesenheit oder Abwesenheit des Tachos von Einfluss war, nicht aber die des Kabelbaums (den hattest Du ja nicht ausgebaut), spricht nicht unmittelbar etwas für einen Fehler des Kabelbaums (aber auch nichts dagegen). Meine Befürchtung wäre nämlich, dass die aufwändige Maßnahme

    den kompletten Kabelstrang von oben her zu öffnen

    unter Umständen nichts bringt.

    Zwei Überlegungen:

    1. Ein Signal, das für den Betrieb des Motors nötig ist, ist so schwach, dass es die Motorsteuerung nur verarbeiten kann, wenn nicht noch eine zusätzliche Last dran hängt.
    2. Es gibt einen Massefehler, infolgedessen der Tacho die erwähnten Signale verfälscht.

    Zu 1: Durch einen Fehler des Gebers oder des Steuergeräts ist die Spannung des Signals zu klein oder es ist zu hochohming (Fehler in der Elektronik oder Übergangswiderstand einer Steckverbindung) und seine Spannung bricht bei Belastung zusammen.


    Zu 2: Wenn durch einen Massefehler der Tacho nicht auf Masse sondern auf einem höheren Potential liegt, können seine Eingänge die Signalpegel begrenzen und genau solche Effekte hervorrufen. Meist bedeuten solche Fehler aber auch, dass die jeweilige Einheit - hier: der Tacho - nicht richtig arbeiten, aber man kann Fälle konstruieren, in denen es trotzdem noch klappt, vor allem, wenn die Masse nicht komplett fehlt, sondern z. B. infolge eines Übergangswidertands zu hoch ist.


    Derartige Fehler können im Kabelbaum, sein, sie müssen es aber nicht.

    Gibt es noch andere Möglichkeiten, bevor ich den gesamten Kabelbaum zerpflücke?

    Einen Massefehler des Tachos könnte man durch ein Messen der Spannung am Massepin gegenüber einer bekannten Masse (Minuspol der Batterie) ausschließen.


    Sonst fallen mir keine so richtig einfachen Möglichkeiten mehr ein. Ich will höchstens noch einmal an meine in einem früheren Beitrag angeregte Zwischenstecker-Methode erinnern, mit denen das Problemsignale eingrenzen kann. Allerdings hattest Du ja schon überlegt, welche Signale betroffen sein können.


    Man könnte versuchen, durch Spannungsmessungen an den kritischen Signalen mit und ohne angeschlossenen Tacho Anhaltspunkte für die Natur des Fehler zu bekommen, im einfachsten Fall einfach mit einem Multimeter, idealerweise mit einem Oszilloskop dynamisch ...


    Eckart

    Hallo Marco,

    Na das ist aber keine ermutigende Nachricht.

    Deine Frage wirkte etwas blauägig auf mich. Was hattest Du denn anderes erwartet ?

    Hier der Wikipedia-Artikel und die dort zitierte Vorschrift ist doch unmissverständlich:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsscheinwerfer

    Daraus resultiert:

    • Du bekommst Ärger, wenn Du sie nur angebaut hast (wie fest, dürfte egal sein)
    • Du bekommst noch mehr Ärger, wenn Du sie einschaltest.
    • Du bekommst noch viel mehr Ärger, wenn irgendwas passiert, weil Du benutzt hast.

    Bei einem zugelassenen Licht kannst Du Dich darauf berufen, dass eine Beeinträchtigung des Verkehrs unvermeidlich war und bei einer Fehlbedienung auf Fahrlässigkeit. Bei den von Dir angedachten Lichtern dürfte der Vorwurf aber ganz anders lauten und damit auch mögliche Folgen.


    Eckart

    Seid mir mal nicht böse:

    Wozu fräsen?

    Im Weiteren Verlauf der Diskussion habe ich den Eindruck gewonnen, dass es manchem wohl weniger um eine Lösung des Problems geht als vielmehr um eine Beschäftigung in der Saure-Gurken-Zeit, sowas wie eine

    Weihnachtsbastelaufgabe

    In diesem Sinne:

    Frohe Weihnachten


    Eckart

    Hallo Marco,

    wenn dieses Teil verhindert dass die Kette herunterspringen kann und womöglich zu einem blockieren des Rades führen könnte; warum gibt es dies nicht in der Serie?

    Eine berechtigte Frage.

    BMW wird sagen, dass die Kette nicht abspringt.

    Jedenfalls wenn man sie frühzeitig wechselt und vor allem wenn sie anfängt, sich zu längen, peinlichst auf die Kettenspannung achtet.

    Es ist ja auch nicht so, dass man täglich von diesem Problem lesen würde.

    Kann man das mittels Flacheisen selber bauen.

    Letztlich kann man alles selber bauen, es "nur" eine Frage des Aufwands, des Geschicks usw.

    Bastelt man selber eine Führung, müsste man aufpassen, dass man nicht den Teufel mit dem Belzebub austreibt, indem eine ungünstige Formgebung oder Materialpaarung zu neuen Schwierigkeiten führt.

    Warum nicht das schon vorhandene Angebot (wenn und solange es das noch gibt) nutzen ?

    Im TT-Katalog ist die Kettenführung jedenfalls noch drin: https://shop.touratech.de/kett…g650gs-g650gs-sertao.html (allerdings: 3 Monate Lieferzeit).


    Vergiss nicht, Deine Konstruktion zu dokumentieren und im Erfolgsfall hier im Forum zu (neudeutsch) teilen.


    Eckart

    Hallo Chris,

    Zu Deinem Beitrag #6 in jenem Thread: Die Bohrung im TT-Halter, in der Du Deine Eigenbau-Strebe verschraubst, ist die original schon vorhanden oder hast Du die nachträglich angebracht? Ist das ´ne Gewindebohrung oder hinten ´ne Mutter drauf?

    Die Frage kommt jetzt fast 10 Jahre zu spät, so lange ist das nämlich jetzt her und ich habe dieses Motorrad auch nicht mehr. Heute kann ich mich nicht mehr an jede Einzelheit erinnern, aber wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich das TT-Teil nicht verändern müssen. Wenn es dieses Teil heute noch gibt, solltest Du das aber selber feststellen können, weil TT die Montageanleitungen zum Download bereitstellt - da sollte man sowas erkennen können.


    Eckart

    Hallo Karsten,

    Allerdings hat sich jetzt was was getan durch die offizielle Einführung der Rettungsgasse.

    Ich fürchte, dass Du da einem Irrtum erlegen bist - es hat sich nämlich nichts geändert.


    Die Rettungsgasse gibt es nämlich schon länger. Vor einiger Zeit wurden die Vorschriften dahingehend präzisiert, wo diese bei mehr als 2 Fahrbahnen zu bilden ist und wann genau. Was jetzt neu ist, sind lediglich die Sanktionen, wenn man die Vorschriften nicht beachtet. Ob das einen Einfluss auf das Problem der Staudurchfahrung haben wird, weiß ich allerdings nicht.


    Eckart

    Mein erstes Smartphone hatte ich gekauft, als es den Begriff noch gar nicht gab und es hatte fast 10 Jahre seinen Dienst getan. Aber heute:

    Handy (Motorola Defy MB526, Android 2.3.6) ist zu alt

    Gerade mal recherchiert: für ein Smartphone fast schon uralt. Wenn man heute wie damals ein Smartphone kauft, weiß man eigentlich schon, dass es nur ein paar Jahre nutzbar ist, nicht weil es danach kaputt wäre, sondern weil es dann aus der Zeit fällt und mich wundert, dass Du das Kompatibilitätsproblem nicht schon früher hattest. Die Information

    Dein Gerät ist nicht mit dieser Version kompatibel

    liefert der Installer eigentlich schon beim Versuch der Installation und die Systemvoraussetzungen listet die Produktbeschreibung im Google Play Store doch eigentlich auch immer auf, sodass es gar nicht der

    schnelle Antwort von Herrn Gurskij

    bedarf. Aber vielleicht wäre das etwas für Dich:

    https://www.cpf.de/motorola-de…lashen-teil-1-rooten/330/

    Nicht dass ich das empfehlen will. Besser (sicherer) wäre vielleicht etwas "neueres" billig auf dem Gebrauchtmarkt zu erwerben, wenn es schon kein Neuteil werden soll.


    Eckart

    gibts die dann mit zusätlichem eingebauten Auspuffsound als Zubehör?

    Auf der Webseite des Herstellers der Zero DS habe ich keinen entsprechenden Hinweis gesehen.

    Was andere, als "soundlastig" bekannte Elektromotorrad-Hersteller daraus machen, kannst Du Dir hier anhören:


    Ich weiß, es gibt genug andere, aber ich setze darauf, dass die Mehrheit der Motorradfahrer auf das Fahrzeug als Fortbewegungsmittel ansieht und das Geräusch als unerwünschten Seiteneffekt hinnimmt.

    Im Augenblick dürfte ein Elektromotorrad noch exotisch genug sein als dass man es nötig hätte, mit Lärm negativ aufzufallen - siehe Olafs Bericht in der Zeitschrift.


    Eckart

    Hallo Peter,

    Ohne Beweisfotos glauben wir Dir/Euch schon mal garnix

    Neidisch ?

    Die Aussagen von Moderatoren anzuzweifeln kommt übrigens fast einer Gotteslästerung gleich ;-)

    Aber es gab ja genügend Zeugen (z. B. mich) und ansonsten haben die Gastgeber Erinnerungsfotos gemacht. Das nächste Mal machen wir Vorher-Nachher-Fotos von Jürgen für Dich.


    Auf jeden Fall war es sehr nett (und am Lagerfeuer auch nicht kalt) und ich möchte mich an dieser Stelle bei den Gastgebern noch einmal für diese Veranstaltung bedanken !


    Eckart

    Hallo Marco,

    Die Lampe als Strombegrenzer; Wie berechne ich die benötigte Lampen-Wattzahl um den gewünschten Strom zu erhalten?

    Der aufgedruckte Wert der Lampe ändert sich doch durch die Erwärmung des Glühfadens. Oder falsch gedacht?

    Ich habe da keine Formel, denn die Schwierigkeiten, zu einer solchen zu kommen, hattest Du ja schon angedeutet. Ich befleißige mich da eines empirischen Verfahrens: Was so hochwissenschaftlich klingt, heißt auf deutsch schlicht: Ausprobieren. Mit einer H4-Lampe hatte ich Erfolg (bei Kontrollampen oder Glühbirnen für Netzspannung wäre der Strom zu klein und das Laden würde zu lange dauern). Dazu benötigt man allerdings ein Messgerät, mit dem man Strom und Spannung im Auge behält.

    Natürlich geht auch ein Leistungswiderstand, wenn man "zufällig" einen passenden da hat.

    Grob gesagt sind die Grenzwerte: Strom 1,4 A, Spannung 14 V.

    Mehr Batteriewissenschaft hier: Psy's Mopped Page


    Eckart

    Warum schließt ihr das Navi nicht am Abblendlicht an?

    Keine ganz so gute Idee, denn wegen der Wechselschaltung wird das Navi beim Einschalten des Fernlichts erlöschen.

    einen Anschluss am Standlicht

    Schon besser.

    Da man das Navi aber am Lenker montiert, wäre es besser, die Versorgung auch dort abzugreifen.

    Wer nicht an den Heizgriffschalter gehen will oder kann, der könnte auch an den Lichtschalter gehen, denn an dessen Mittelkontakt muss ja immer Zündungsplus anliegen.

    Ruhestrom wie viel steht meistens auch in den Herstellerangaben

    Meine Erfahrung: ... steht meistens nicht in den Herstellerangaben


    Eckart

    Hallo Marco,

    Ich habe ein Batterieladegerät. 5A; Plattengleichrichter, Trafo, Amperemeter.

    Frage:

    Darf ich damit meine Batterie der F650GS 2007 laden, oder brauch ich was anderes.

    Kommt drauf an. Die Faustregel lautet: Ladestrom = 0,1 * Kapazität, d. h. 14 Ah ==> Ladestrom 1,4 A.

    5 A wären also zuviel. Die Frage, ob die auch fließen, hängt allerdings von der Ladespannung ab und ein Ladegerät, wie Du es vermutlich hast, lädt mit konstanter Spannung. Am Amperemeter könntest Du das kontrollieren, allerdings sind diese Messgeräte oft ziemlich ungenau.

    Da auch der Strom der Erhaltungsladung zu groß werden kann, sollte man auf das Erreichen der Ladeschlussspannung achten und beim Einsetzen der Gasung abklemmen.

    Mit einem Vorwiderstand, z. B. in Form einer Glühlampe, kann man den Ladestrom ein solchen einfachen Ladegeräts reduzieren, sodass es immer einen Weg gibt, es zu verwenden - ich mache das auch so.

    Wenn Du meine Beschreibung nicht verstehst oder die Maßnahmen nicht umsetzen kannst oder willst, solltest Du vielleicht doch zu einem Motorradladegerät greifen - das wäre dann einfacher, weil man da nicht so viel falsch machen kann.


    Eckart

    Ich denke, dass das Rücklicht gemeint ist. Bei meiner leuchtet es nur wenn Zündung eingeschaltet ist. Plus könnte vom Entlastungsrelais kommen.

    Es kommt nicht vom Entlastungsrelais, sondern aus einem separaten Stromkreis, der auch bei Standlicht (Parklicht) versorgt wird (das Rücklicht bleibt während des Anlassens an). Nach meinen Unterlagen ist die Aderfarbe grau/schwarz, ich würde mich aber nicht daraus verlassen, sondern besser nachmessen. Zwar sollte man hier ein Navi zuschalten können, aber es gibt bessere Anzapfungsorte näher am Montageort eines Navis (bei den Einzylindern z. B. am Heizgriffschalter).

    Je nachdem ob die Navihalterung ein eigenes Netzteil hat oder benötigt würde ich mal im Ruhezustand den Strom messen. Meine Garmin Halterung/Stromversorgung zieht jedenfalls auch ohne angestecktes Navi einige mA.

    Die Garmin-Halterungen kenne ich als eher sparsam, je nach Navi-Modell (Rückfrage: welches ?) ist der Ruhestromverbrauch null bei nicht eingesetzten Navi oder - auch nur bei nicht eingesetzten Navi - so gering, dass 2 Monate noch kein Problem darstellen sollten. Trotzdem würde ich solche Ruhestromverbraucher vermeiden und Navis immer nur ans Zündungsplus anzuschließen.


    Bei der Zumo 550 Halterung ist der Ruhestromverbrauch bei nicht eingesetztem Navi null, aber ein Pin der Stiftleiste steht unter Spannung und koorodiert, wenn er feucht wird - und dann gibt es doch einen Ruhestromverbrauch.


    Bei einem Zumo 395 habe ich mal einen Ruhestrom von unter 1 mA gemessen (Spannungswandler ohne Navi im Halter). Auch hier könnte es anders aussehen, wenn die Stifte feucht werden.


    Eckart