Beiträge von Eckart

    Die wenigen Anhaltspunkte des schlecht belichteten Bilds vom 5.März 2011 zeigen, dass es in einer Sumpfgegend sein muss - die Nässe im Vordergrund, Pfahlbauweise; eine Palme in Hintergrund zeigt, dass es relativ warm sein dürfte.

    Die Bauweise ist auch nicht gerade typisch europäisch, obwohl ich nicht alle Ecken Europas kenne.

    Eher passt die Holzbauweise zum Süden der USA, etwa Florida, da gibt es ja auch Sümpfe.

    Kann natürlich auch woanders sein, aber irgendwo muss man ja anfangen zu raten.


    Eckart

    So wie es sich ließt, hast du weniger ein Problem mit dem Tacho, als viel mehr ein Problem mit den Leitungen.

    Das sind Ideen, auf die man (auch ich) kommt, wenn man sich mit dem Problem unvorbelastet befasst.

    Aber die eigene Erfahrung und die anderer Benutzer, dass solche Probleme nach Tausch der Leiterplatte verschwunden sind, ohne dass etwas am Kabelbaum geändert wurde, sprechen dagegen.


    Eckart

    Hallo Michl,

    Darf ich die Batterie in der offenen Garage über dem Winter im Motorrad verbaut lassen oder schadet es ihr?

    Andere Fahrzeuge parken ja auch im Winter draußen und sie fahren trotzdem. Für Motorradbatterien gilt da nichts anderes.

    im Winter wird’s dort ordentlich kalt

    Wie kalt - dazu müsste man Deine Gegend näher kennen. In vielen Landstrichen wird es ja kaum kälter als knapp unter 0 Grad.

    Handelt es sich auf dem Foto um eine Gelbatterie oder Säurebatterie

    Da die Wandung undurchsichtig ist, muss es sich um eine wartungsfreie Ausführung handeln, also Gel oder AGM, wobei ich nicht weiß, ob oder wie sich die Technologie auf die Einfriertemperatur auswirkt.

    Ein leerer Blei-Säure-Akku gefriert bei etwas -11°C. Ein geladener erst bei -68°C.

    Ich bringe da immer diesen Link: http://mdvp.bplaced.net/Bat/Batterie.html#Einfrieren

    Die dort genannten Temperaturen unterscheiden sich zwar ein wenig, sind aber in der Tendenz gleich.

    Dazu muss man noch sagen, dass man Tiefentladung schon aus anderen Gründen vermeiden muss.

    Gelingt das, muss man sich um ein Einfrieren hierzulande eigentlich keine Sorgen machen.

    Andernfalls würde ich auch an einen Ausbau denken.

    Bei 50% Ladung sind es noch etwa -18 Grad.

    da Luftkühlung kann hier auch nicht wirklich was einfrieren.

    Natürlich fällt die Batterietemperatur auf die Außentemperatur ab, ganz unabhängig von der Belüftung.

    Zu einer Abdeckplane würde ich aus anderen Gründen raten, an der Temperatur ändert die aber nichts.


    Eckart

    An

    island

    hatten mich die Vulkanlandschaften zwar zuerst auch erinnert, aber die Vegetation in anderen Aufnahmen schloss das eigentlich aus.


    Zur aktuellen Frage

    Jetzt kommt noch die entscheidende Frage: Nord- oder Südvienam, denn damit hängt dieses Denkmal unmittelbar zusammen, ich verlange jetzt nicht den richtigen Bezirk aus der Liste von 62 Bezirken, N oder S ist ok!

    Der Hinweis auf das Kennzeichen lässt mich vermuten, dass diese auch dort regional gegliedert sind.

    29-K5 4737 gehört laut Wikipedia vermutlich zu Hanoi ganz im Norden. Das muss zwar nicht heißen, dass der besuchte Ort auch dort ist, macht das aber ein wenig wahrscheinlicher als den anderen Fall.


    Eckart

    Hallo Veit,

    Danke auch dir Eckart für den Hinweis dass du deine Tachoplatine nicht ans Laufen bekommen hast

    Falls ich mich nicht klar ausgedrückt hatte: Die Tachoplatine lief im Laborbetrieb durchaus - nur eben auch mit dem Fehler.

    Dann habe ich folgendes beobachtet

    Eine ausführliche Untersuchung. Ich weiß gar nicht, ob ich damals auch so gründlich war.

    Entweder liegt bei dem Moped ein Wackelkontakt im Kabelbaum an Ground/Dauer-/Zündungsplus vor oder aber die schwache Batterie verursacht durch die Spannungseinbrüche beim Anlassen immer wieder einen Neustart der Tachoeinheit, die erst wieder durch ein Drücken auf den mittleren Knopf aktiviert werden muss. Passt so weit zumindest ins Fehlerbild.

    Den Einfluss der Taste hatte ich seinerzeit auch festgestellt. Ich bezweifle aber, dass Deine Deutung stimmt:

    1. Immerhin konnte der Tacho auch ohne Taste wieder ans Laufen kommen. Es dauerte nur länger.
    2. Auch wenn die Batterie mal schwach war, unter anderen Umständen - höhere Temperatur, Warmstart, frisch aufgeladen - gab es das Verhalten ja auch.
    3. Andere Benutzer berichten von Reparaturen an der Leiterplatte, die das Problem behoben haben.

    Ich vermute, dass der Einfluss der Taste nur ein Seiteneffekt ist. Gesetzt der Fall, ein Kapazitätsverlust von Blockkondensatoren führt zur Fehlfunktion: Dafür muss ja gar nicht mal eine Unterspannung bei der Speisung vorliegen - eine nur Mikro- oder Nanosekunden anhaltende Unterspannung würde sich der Prozessor bei Lastspitzen mit defekten Blockkondensatoren selber machen. Das Drücken der Taste hat bestimmt Einfluss auf den Programmablauf, wir wissen nur nicht, welchen. Klar ist aber, dass es einen Einfluss auf die Stromaufnahme des Prozessors haben kann. Somit wäre der Seiteneffekt plausibel. Plausibel bedeutet allerdings nicht, dass es hier auch wirklich so zutreffen muss.


    Ein anderer Effekt bei integrierten Schaltkreisen ist, dass das Massepotential des Chips tiefer ist, wenn mehr Eingänge auf Masse liegen. Die Taste ist da vielleicht nur der Tropfen, der das Fass am Überlaufen hindert.


    Selbst wenn der Einfluss der Taste so vorgesehen ist - warum ist das Problem nach Ersatz der Leiterplatte weg ?


    Wäre ich heute noch einmal vor die gleiche Aufgabe gestellt, würde ich den einschlägigen Hinweisen nachgehen, indem ich die Kondensatoren prophylaktisch erneuern würde. Solange man dabei keine Fehler macht, kann es nicht schaden.

    Wir werden den Tacho in den nächsten Tagen wieder einbauen, werde dann weiter berichten.

    Ich bin gespannt.


    Eckart

    Hallo Veit,

    Ein Freund von mir hat genau das gleich Phänomen. F650GS Bj. 2002 ABS. Erst Probleme mit Batterie (schwach, Maschine sprang nicht richtig an), nach aufladen zunehmende Defekte am Tacho: Nadel Drehzahlmesser bleibt stehen oder tackert hin und her, keine Anzeige bei Kilometer und Uhr. Ließ sich manchmal durch beherztes drücken auf den Reset-Knopf wieder zur Funktion überreden. Mal hat es beim Fahren funktioniert, mal nicht.

    Schön, dass Du hier her gefunden hast. Vielleicht kannst Du ja auch Deinen Freund animieren - wie beißen nicht !


    Ansonsten kommt mir Deine Fehler beschreibung bekannt vor, zumindest gibt es Parallenen zu meinem Fall: http://www.f650.de/forum/index…rumentenausfall#post20987

    meine Problemstellung exakt hier rein passt

    Wenn Du diesen Thread gefunden hast, dann vielleicht auch die Lösungsansätze ?

    Funktioniert die Platine wenn sie extern gespiesen wird?

    Ich hatte es seinerzeit auch mit externer Speisung versucht, aber keine Erkenntnisse dabei gewonnen. Der Fall ist ja nun schon über 10 Jahre her. Allerdings wäre ich heute dank der Schwarmintelligenz des Forums vielleicht schlauer und wäre weitergekommen. Vielleicht gelingt es Dir

    Ich hatte gehofft, einen defekten Kondensator o.ä. zu finden, und die Platine nach Austausch wieder hin zu bekommen. Das ganze fühlt sich für mich wie eine defekte Spannungswandlung am Eingang der Platine an.

    Hattest Du denn die Kondensaturen nur optisch geprüft oder auch durchgemessen ?

    In diesem Beitrag finden sich Hinweise auf Kondensatoren im Bereich der Stromversorgung als Ursache: Wieder mal der Tacho

    Wenn Du die einfach mal lokalisierst und austauschst, auch wenn der Fehler nicht offensichtlich ist ?


    Solltest Du Erfolg haben, wären bestimmt viele Mitleser auf Deinen Reparaturbericht gespannt.


    Eckart

    Hallo Udo

    Die Problematik solcher

    Passknacker-Bildchen

    wurde früher schon mal angesprochen.

    Es ist nachvollziehbar, dass das für Dich wertvolle Reiseerinnerungen sind.

    Aber für jemand wie mich, der diese Strecke noch nicht gefahren ist, allgemein selten in solchen Regionen unterwegs ist, hat da keine Chance irgend etwas wiederzuerkennen oder einen Anhaltspunkt, anhand dessen man die Lokalität irgendwie eingrenzen könnte. Alle Hügel sehen aus, wie Berge eben aussehen. Ganz allgemein kann man höchstens vermuten, dass sich das Ganze im alpinen Raum befindet.


    Eckart

    Ich verstehe ihn so, daß er den Motor ja drehen lässt, um die Motorbremse zu benutzen. Dann dreht auch die Ölpumpe

    ich habe das auch so verstanden. Aber wer auf diese Idee kommt, kommt vielleicht auch auf die andere naheliegende Idee, bei nicht so steilem Gefälle (wie es zum Beispiel für die Berliner Berge ;-) typisch wäre) ohne Motorbremse bei stehendem Motor zu rollen. Zumindest in der Bedienungsanleitung meiner F800GS steht das so drin:


    Zitat

    Die Getriebeschmierung ist nur bei laufendem Motor sichergestellt. Unzureichende Schmierung kann zu Getriebeschäden führen. Motorrad bei ausgeschaltetem Motor nicht über einen längeren

    Zeitraum rollen lassen oder über längere Strecken schieben.

    Eckart

    Aber warum hatte ich Startprobleme, als ich den Killschalter mehrfach hintereinander betätigt habe?

    Dazu kann ich nur sagen, dass es mit gleich häufigem Ein- und Ausschalten der Zündung wohl auch so gewesen wäre. Sowas habe ich aber auch noch nicht probiert. Aber wie genau die Initialisierung der Motorsteuerung und ihrer Hardware aussieht, weiß ich auch nicht. Mir ist nur in Erinnerung geblieben: Entweder der Start gelingt sofort (wie fast immer), wenn aber nicht, z. B. auch aus eigenem Versehen, wenn man nur nicht lange genug den Anlasser gedrückt hat, muss man orgeln oder mehrfach probieren.

    Bei Baustellenampeln mit langen Schaltphasen nutze ich den Schalter, ansonsten nur am Ende der Fahrt.

    Da sollte man bei der F650GS besser die Zündung aus machen, damit das Licht aus geht, denn sonst belastet das

    erheblich die Batterie

    Meine F800GS macht das Licht aus, wenn weder der Motor läuft noch das Motorrad rollt - da kann ich das mit dem Kill-Schalter machen.


    Eckart

    Was genau macht der Killschalter? Unterbricht er die Benzinversorgung und wie funktioniert das?

    Er schaltet alle Teile der Elektrik ab, die mit dem Motor zu tun haben, aber nicht beispielsweise das Licht.

    Was ist dran an dem Gerücht, man solle den Motor nicht mit dem Killschalter stoppen, das sei schädlich?

    Bis auf den genannten Unterschied passiert da nichts anderes als beim Abschalten der Zündung und wenn das nicht schädlich ist, kann das Abschalten mit dem Killschalter auch nicht schädlich sein.


    Während das bei der F650GS noch einfach im Schaltbild nachvollziehbar ist, ist das bei höher technisierten Motorrädern wie bei meiner F800GS nicht so einfach möglich, aber auch da habe ich keine negativen Effekte feststellen können.

    Bei meiner Dakar verwende ich in der Regel den Killschalter um den Motor auszuschalten.

    Andere wie nehmen beim Abstellen den Seitenständer-Schalter. Den Kill-Schalter nehme ich ab und zu mal an Ampeln, die länger rot sind, aber

    erst ab ca 30s Stillstand


    Ich verwende den Killschalter sogar regelmäßig als Schubabschaltung zum Spritsparen.

    Es wird davon abgeraten, länger bei stehendem Motor zu rollen. Damit ist sicher nicht das

    heranfahren an die Ampel

    gemeint sondern eher

    Bergabrollen

    weil drehende Teile nicht geschmiert werden, wenn der Motor steht. Mit Motorbremse sieht das zwar anders aus, aber mir wäre die Handhabung dann auch zu kompliziert, auch ein bisschen zu unsicher.

    spätestens wenn dir das erste mal der Anlasser abraucht

    Das hört sich ja so an, als würde das alsbald drohen. Sicher ist der Anlasser nicht auf den Start-Stop-Betrieb ausgelegt, aber man liest im Forum auch nicht andauernd von Anlasserausfällen. In den 130000 km meiner letzten F650GS hatte ich jedenfalls keinen.

    Beim Rollen kann natürlich auch durch Einkuppeln im Rollen anlassen, doch stellt sich die gleiche Frage dann für die Kupplung.

    Nur im Schiebetrieb mit Motorbremse sollte keins von beiden zutreffen.


    Eckart

    muss Dich leider korrigieren: Die DAKAR-Version hat, im Gegensatz zur Normal-R13, keinen serienmäßigen Hauptständer.

    Es tut mir leid, wenn ich durch meine Fehlinformation so viel Verwirrung gestiftet habe. Aber ihr wisst ja: Die Ausnahme, die die Regel ... ;-)

    Und am Windschild und am Auspuff braucht man m.E. auch nichts ändern: die DAKAR hat serienmäßig ein hohes Windschild, welches den Fahrtwind gut ableitet

    Ich hatte an der normalen GS (ja, mit der kann man auch fahren, nicht nur mit der Dakar) die Dakar-Scheibe und empfand sie als ziemlich laut, weswegem ich auf Autobahnstrecken Ohrenstöpsel verwendet habe.

    Zum Auspuff: Wenn (ich kenne mich mit den Preisen nicht so gut aus)

    5000 Euro halte ich für deine Wünsche recht optimistisch.

    sein sollten, empfiehlt es sich vielleicht, das Geld für statt für einen überflüssigen Auspuff in etwas Sinnvolleres zu investieren.


    Hier im Forum finden sich einige, die die Erfüllung mehr im Basteln als im Fahren finden. Auch das ist ja in Ordnung, aber man sollte das auseinander halten. Die Motorräder sind - von Kleinigkeiten abgesehen - reisefertig, es geht ja schließlich nicht um die Dakar-Rallye.


    Das gilt übrigens auch für die Nicht-Dakar-Version: So sah das damals (am Polarkreis) aus:


    AmPolarkreis_P7033352.JPG


    Eckart

    Querfrage ans AdminTeam

    Wieviele Erstbesitzer gibts denn hier überhaupt...statt nur zu fragen,wieviel Ur F treiber


    Eckart Michel

    Nachdem DER Admin sich ja gerade gemeldet hat, müsste ich als kleiner Moderator ja nichts mehr schreiben. Aber: Wir haben diesen Punkt betreffend auch nicht mehr Informationen, als die Benutzer freiwillig öffentlich bereitstellen. Mit der Mitgliedersuche https://www.f650.de/wcf/index.php?user-search/ kann man verschiedene bzw. das betreffende der Benutzerprofilfelder nach einschlägigen Begriffen durchsuchen. Um so eine Frage zu beantworten, muss man sicherlich verschiedene Abfragen machen und dann doch noch einmal feinfiltern, weil die Modellangabe nicht standardisiert ist - wenn überhaupt eine gemacht wurde.

    Alternativ kann man ja Beitragsinhalte auswerten.

    Aber muss man wirklich alles und genau wissen ?


    Eckart

    - Auspuff einseitig, auf die andere Seite "Tool Tube"

    Wenn man sich so durch das Forum liest, könnte der Eindruck entstehen, so etwas sei fast ein Muss.


    Richtig ist eher, dass der eine oder andere Fahrzeugbesitzer seinen Auspuff ersetzen wollte oder musste und dann zu einem aus dem Zubehörangebot gegriffen hat. Das enstehende Vakuum kann man dann mit dem Werkzeugkasten füllen.


    Also: Umgekehrt wird ein Schuh draus: Man installiert sich den Werkzeugkasten, weil man keinen Auspuff auf dieser Seite hat, aber man installiert keinen einseitigen Auspuff, um einen Werkzeugkasten zu installieren.

    -Hauptständer

    Pflicht bei Reisen. War (anders als Eckarts Vermutung) nicht nur nicht Serie, sondern gibt´s auch nicht von BMW. Einzige m.E. sinnvolle Variante ist von SW Motech.

    Auch wenn wir in den meisten Punkten übereinstimmen: Hier muss ich widersprechen: Meine beiden F650GS hatte ich neu mit Hauptständer gekauft und auch die Bedienungsanleitung für das Motorrad(gilt für die normale GS und die Dakar-Ausführung) zeigt es nicht nur mit Hauptständer, sondern widmet dessen Bedienung sogar eine ganze Doppelseite.


    Für einen Käufer spielt das allerdings keine Rolle: Entweder das gekaufte Motorrad hat einen Hauptständer, dann stellt sich die Frage nicht oder es hat keinen, dann muss man halt sehen, wo kaufen - und das kann ja auch von einem Zubehörhersteller sein.


    10.000km finde ich per se nicht besonders ambitioniert. Ich hab dieses Jahr auf einer 4 Wochen Tour in Großbritannien und Irland 8500km gemacht. 2-3 Wochen für 2000km sind sehr großzügig ausgelegt aber sicher nicht verkehrt, wenn man auch mal kleine und kleinste Wege lang will.

    Bei meiner 3-wöchigen Nordkap-Reise kamen knapp 8000 km zusammen. Das war nicht mal eine Stress-Tour - dann hätte man das Ganze in nur 2 Wochen gemacht. Allerdings fahre ich ja schon "einige" Jahre Motorrad - für einen Anfänger wird sich das anders darstellen.

    Oder auch nicht, wenn man das Ganze auf mehrere Monate verteilt. Dann jedoch werden eher noch ein "paar" mehr Kilometer anfallen. Verglichen mit Deutschland ist Skandinavien doch sehr weitläufig.


    du solltest dir wirklich bewusst sein, dass die klassische Motorrad Saison da nicht viel länger als 3-maximal 4 Monate ist. Spätestens im Oktober geht es wenn dann nur noch mit spezieller Winterausrüstung weiter

    Da ist in den nächsten Wochen ein gelegentlicher Blick nach "oben" sinnvoll:

    https://www.wetteronline.de/wetterradar/rovaniemi


    Eckart

    Hallo Jus,

    Mit

    Vorerfahrung

    sieht das Ganze nicht mehr ganz so unrealistisch aus und mit dem entsprechenden Grad an Entschlossenheit kann man wohl manchen Zweifeln begegnen und mit Vorsicht Risiken der Art wie von bwm beschrieben wenigstens verkleinern.

    Fahrraderfahrung

    ist ganz sicher nützlich fürs Motorradfahren,

    Fahrradreisen nützlich fürs Motorradreisen.

    Ich hätte die Möglichkeit mit einem eigenem Motorrad Fahrstunden zu nehmen.

    Sicher hat es Vorteile, auf dem Motorrad zu lernen, das man dann auch fährt. Allerdings muss man auch um das eigene Motorrad bangen, wenn es wegen des eigenen noch-Nichtkönnens Schaden nimmt. Ich kann Dir die Entscheidung nicht abnehmen und tur mir mit einer Empfehlumng schwer.

    Verschleißteile präventiv zu ersetzen

    Man sollte zusehen, dass während einer Reise möglichst kein Service fällig wird, d. h. alle Verschleißteile mit absehbarer Lebensdauer sollten so neu sein, dass sie die vorgesehene Strecke plus Reserve bis zur Verschleißgrenze durchhalten (Reifen, Bremsbeläge, evtl. Bremsscheiben und die sowieso turnusmäßig gewechselten Teile und Stoffe wie Öl, Zündkerzen usw.).

    Soweit gilt das für normale Reisen von wenigen Wochen. Für Langzeitreisen wird man sich wegen der anfallenden Kilometer aber doch anders orientieren müssen und unterwegs Servicetermine einplanen müssen.

    -Trägersystem und Koffer inks rechts, oben "Gepäckträger mit Winkel", zb.. wie Hepco und Becker)

    Ein Gepäcksystem ist m. E. ein Muss, Details wie Gepäckträger vs. Topcase kann man persönlicher Präferenz festlegen. Ein Gepäckträger wäre einem Topcase für den Transport eines Zelts vorzuziehen - aber Zelten im hohen Norden im Winterhalbjahr ?????

    Bedenke, dass Du bei einem

    Aufenthalt dort wird mindestens 1 Jahr

    auch eine längere Winterpause wirst einplanen müssen - in diesen Breiten ist die Zwangspause sicher viel länger als hierzulande. Nur ganz harte Naturen fahren im Winter, dann auch nur mit Spikes und evtl. mit Beiwagen.

    https://eisreise.wordpress.com/

    Ich käme nie auf so eine Idee !

    -Zusatzscheinwerfer vorne, bzw. Umrüstung auf LED)

    Der normale Reisende fährt nur tagsüber und da es in der Reisesaison gerade dort lange hell ist, kommt dem Licht in diesem Zusammenhang normalerweise eine untergeordnete Bedeutung zu.


    Eine legale Umrüstmöglichkeit dieses Modells auf LED-Scheinwerfer ist mir nicht bekannt. Zusatzscheinwerfer gibts natürlich auch als LED.

    - Auspuff einseitig, auf die andere Seite "Tool Tube"

    Ganz schon viel Aufwand für ein winziges Fach ...

    -andere Fußrasten

    Offroadfahrer beklagen sich manchmal über die vorhandenen Fußrasten.

    Ich würde an Deiner Stelle erst mal die ersten eigenen Fahrten abwarten.

    Andere Fußrasten sind ja schnell angeschraubt.

    -Motorschutzbügel

    Sinnvoll. Ich hatte die "Elefantenohren" von Hepco&Becker, die auch dem Fahrer einen gewissen Schutz bei einem Sturz bieten.

    -Hauptständer

    Müsste bei der Dakar Serie sein.

    -Windschild

    Die Dakar hat ja serienmäßig schon eine erhöhte Scheibe.

    -Kette/Rituell

    -Flüssigkeitenwechsel

    -diverse Filter

    -Reifen

    siehe oben (bei rituell hat Dir bestimmt die Rechtschreibkorrektur einen Streich gespielt)

    -Batterie

    _Wasserpunpe

    Je nach Zustand/Alter des avisierten Gebrauchtfahrzeugs ...

    Mit der Wasserpumpe werden hier zwar öfter Probleme berichtet, aber ich hatte bei meinen F650GS nie eins (die letzte hatte 130000 km erreicht).

    Batterien kündigen ihren Verschleiß meistens an. Gegen Frühausfälle hilft ein vorsorglicher Tausch wenig.


    andere Sitzbank

    Was passt Dir denn daran nicht ?

    Die Sitzbänke der F650GS (/Dakar) sind nicht als unbequem verschrien und wenn über dieselben diskutiert wird, dann meistens nur wegen der Höhe(n), der Anpassung an die eigene Körpergröße.


    Soweit meine Einschätzung. Kollegen werden die Schwerpunkte vielleicht etwas anders setzen.


    Eckart

    Ich spiele mal das Kreuz-Ass. Oder soll ich sagen: Dear sir would you be offended if a play the Ace of Clubs?

    Da sind sie mal wieder, die weitgereisten Schweizer, die sich nicht nur im eigenen Land auskennen:


    ace_cafe_london.jpg


    Nebenfrage: Warst Du denn selber mal dort ?


    Das ACE-Cafe ist der Motorrad-Treffpunkt in London. Bei meinem Besuch am frühen Nachmittag eines ganz gewöhnlichen Werktags war natürlich nicht so viel los und die "Kaffeehausstühle", von denen man aus die Bühne der Selbstdarsteller vor der Kulisse des historischen Hauses schauen kann, weitgehend leer, aber einzelne Rennfahrer hatten den Zieleinlauf an der Kaffeetheke drinnen trotzdem geschafft.


    Nun denn, der Trumpf Kreuz-Ass (das Logo der Firma) ist Dein Schwarzer Peter des "Du bist dran".


    Eckart