Beiträge von Eckart

    Hallo Kevin,

    Interessante Lösung, ich wusste nicht, dass diese so erschwinglich geworden sind.

    In einem anderen Motorradforum war letztes Jahr eine Diskussion zu diesem Thema:

    http://www.gs-forum.eu/navigat…al-locator-beacon-138869/

    Wenn ich durch abgelegene Gegenden fahren würde, würde ich mir sowas wahrscheinlich auch zulegen. Fährt man allerdings hauptsächlich in Gegenden mit Mobilfunkabdeckung, ist man mit einem Handy wohl nicht nur billiger, sondern auch besser bedient. Im Punkt Mobilfunkabdeckung sind sogar Entwicklungsländer heute oft erstaunlich gut aufgestellt., vielleicht manchmal sogar besser als manches Industrieland (in USA gibt es keine flächendeckende Mobilfunkabdeckung - in Europa sind wir verwöhnt und jammern schon, wenn das Streaming mal hakt). Im Einzelnen müsstest Du den Punkt aber selbst recherchieren oder auf aktuelle Berichte zurückgreifen.

    ich habe mir zu Geburtstag die Daytona Trans Open GTX gewünscht

    So formuliert ist der Wunsch wohl noch nicht in Erfüllung gegangen ?!

    Diese Stiefel hatte ich mal und auch auf mehreren Reisen getragen (bis sie mir jetzt wegen eines Fußproblems zu klein geworden sind). Mit denen war ich eigentlich recht zufrieden, aber für den Alltagsbetrieb sind sie mir etwas zu klobig. Dennoch kann man mit ihnen - wie mit allen Daytonas - ganz gut laufen, was m. E. wichtig ist, weil es zu meinem Verständnis des Reisens gehört, nicht nur irgendwo vorbei zu fahren, sondern auch mal anzuhalten und die Gegend zu erkunden, wozu man üblicherweise auch mal ein paar Meter laufen muss.

    Die Stahlarmierung an der Stiefelspitze verleiht dem Trans Open GTX zwar ein markantes Aussehen, aber in der Praxis ist sie nicht nur meiner Meinung nach eher hinderlich als nützlich, weil man darauf leicht abrutscht (siehe auch nächter Punkt). Manche haben sie entfernt, ich hätte das auch getan, wenn ich diese Stiefel noch weiter getragen hätte.

    Mein Alltagsstiefel ist der Daytona Travel Star GTX, sonstige Vergleichsmöglichkeiten fehlen mir.

    Was Deinen Preisvergleich angeht, erklärt sich der Preis natürlich in erster Linie durch die Ausstattung und ansonsten gilt Daytona als der Mercedes unter den Motorradstiefeln, man liest so gut wie nie Negatives über die Firma oder deren Stiefel.

    mit der Normalen GS habe ich meine Füße komplett auf dem Boden

    Das sehe ich als wichtig an. Wie sich die Beladung auswirkt, kannst Du ja ansatzweise auch mit der normalen GS ausprobieren, wobei ich sagte, dass man da eigentlich mit der Federvorspannung gegensteuern müsste.

    Wenn nicht viel fehlt, kann man meist mit der Sitzbank noch etwas machen: Für meine F800GS habe ich eine niedrige Sitzbank - eigentlich ist sie gar nicht viel niedriger, sondern nur besser geformt, für eine geringere Schrittbogenlänge, sodass ich damit mit den Füßen sicher herunterkomme. Und trotz dass sie niedriger ist, ist sie trotzdem bequemer als die Originalsitzbank.

    Bei der F650GS war ich mit der Originalsitzbank zufrieden, sodass ich selbst zu diesem Thema keine modellbezogenen Erfahrungen beitragen kann, aber wenn Du hier im Forum recherchierst oder fragst, wirst Du sehr viele Antworten zu diesem Thema bekommen, denn es gibt noch kleinere Leute als Du. Die F650GS ist eine der wenigen Enduros, die ihnen von der Höhe her noch Chancen bieten.


    Eckart

    Hallo Kevin,

    ich habe nächste Jahr was großes vor, den ich werde nach Japan fahren

    ...
    Route: Deutschland, Polen, Slowakei, Ungarn, Serbien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan, Kasachstan, Russland, Mongolei, Russland, Japan


    Entfernung: ca. 30.000 km

    Dauer: 5 Monate

    Da staune ich auch, gerade erst die erste Motorradreise absolviert und schon eine Weltreise geplant. Ein bisschen frage ich mich ja auch, ob man sich so unerfahren in ein so großes Abenteuer stürzen sollte, aber Du wirst es Dir ja überlegt haben und ein wenig schwingt der Neid mit, so eine Möglichkeit selbst nicht gehabt zu haben.


    Du hast ja ungefragt schon ganz viele Tips bekommen, selber könnte ich nur mit Erfahrungen von Reisen in vergleichsweise zivilisierte Gegenden aufwarten, die längste mit knapp 8000 km nach Norwegen, ansonsten z. B. auch Island. Ich will mich mit meiner Antwort hier auf eine auf die Ursprungsfrage beschränken.

    Ich fahre derzeit eine F650 GS Bj. 2006. Bin mit der Maschine zufrieden und sie fährt sich super auf der Straße, ich habe nicht wirklich Geländeerfahrung. Dieses Jahr habe ich vor ein Training fürs Gelände zu absolvieren

    ...

    Auf der Route nach Japan werde ich durchs Gelände fahren (Kaputte Straßen, Bergstraßen, Schotterpisten),

    ...

    viele schreiben, dass man fürs Gelände ein hohes Motorrad braucht und ein 21" Vorderrad doch so viel besser ist. Letztes Jahr als ich auf der Suche nach einen Motorrad war, hatte ich eine Probefahrt auf einer Dakar, für meine 1,76m und 75kg war sie mir etwas zu hoch (ungeladen, mit Gepäck würde sie mir passen denke ich). Schlussendlich habe mich für die normale GS entschieden. Ich bin etwas unsicher, ist jemand von euch selbst sowohl die normale GS als auch die Dakar im Gelände gefahren? Ist der unterschied so groß?

    Mit richtiger Geländeerfahrung kann ich auch nicht aufwarten. 10 Jahre hatte ich auch die GS ohne Dakar - ich will hier daran erinnern, dass die auch ein "G" im Namen hat, das ja irgendwofür stehen sollte. Die Dakar bin ich mal als Leihmotorrad gefahren. Ansonsten habe ich jetzt meine F800GS zum Vergleich, die mit "Dakar-Attributen" ausgestattet ist.


    Dir würde ich raten, die Antwort zurückzustellen, bis Du Geländeerfahrung hast.


    Eigentlich sollte ein Motorrad beladen und unbeladen etwa die gleiche Höhe haben, nachdem man die Federvorspannung nachgestellt hat (ich gebe zu: Ich kümmere mich oft auch nicht darum).


    Ansonsten kann ich Deine Bedenken durchaus nachvollziehen und würde Dir raten, das Motorrad zu wählen, mit dem Du am Besten zurecht kommst. Für unbefestigte Straßen ist die GS ohne Dakar allemal geeignet. Mag sein, dass ein größeres Vorderrad und die längeren Federwege das Fahrzeug geländegängiger machen, aber wenn Du dadurch unsicherer sitzt - gerade auch auf Strecken, wo man mit den Füßne schon mal Bodenkontakt auch bei größeren Unebenheiten halten muss - würdest Du den Vorteil gegen einem größeren Nachteil eintauschen. Größere Fahrer sind da einfach im Vorteil.

    Selber würde ich mich auf der F650GS auf unbefestigten Straßen sicherer fühlen als jetzt auf meiner F800GS, die ihre Stärken jetzt eher auf Berliner Schlaglochpisten ausspielen kann als in infrastrukturschwachen Gegenden.


    Eckart

    Hallo Bernd,

    Leider kann ich nicht direkt weiterhelfen, aber folgender Hinweis:

    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png

    Leider ist nicht zu sehen, was Du zeigen möchtest.

    Das Einfügen von Bildern über die Zwischenablage funktioniert zwar meistens, aber leider nicht immer.

    Einfach nochmal versuchen oder auf Nummer sicher gehen und das Bild aus einer Datei laden.


    Eckart

    Hallo Wolfgang,

    Die Vorbesitzerin hat diese Maschine neu gekauft und von der Auslieferung an hat sie diese aussetzer

    Das ist sicherlich eine ungewöhnliche Situation, die die Situation für die alten Hasen erschwert, weil Erfahrungen mit Defekthäufungen bei diesem Modell unter diesen Umständen nicht greifen. Deswegen sind wohl nicht alle der schon gegebenen Tips wirklich heiße Tips.

    Für mich ein wenig viel Voodoo-Maintenance

    Dei Fehlersuche an einen quasi neuen Teil hätte man unter anderen Umständen dem Händler zur behebung im Rahmen der Gewährleistung überlassen, aber sonst hat auch so eine Fehlersuche nichts Ungewöhnliches.

    Stand 18 Jahre in einer Garage

    Ventile wurden neu eingestellt , neues Öl und Filter, neue Reifen usw.

    Natürlich hat so ein altes Motorrad ein paar Alterserscheinungen, aber wenn der Defekt schon neu da war, würde ich die von Alterung betroffenen Teile einfach ersetzen, bei der Fehlersuche aber eher außen vor lassen.


    Probleme mit dem Regler oder verschmutzten Vergasern passen eher zu einem schon gut eingelaufenen Motorrad. Hier müssen wir wohl auch Teile als Fehlerursache in Betracht ziehen, die normalerweise wenig Probleme machen, d. h. in der Regel nicht kaputt gehen, wenn sie zu Anfang in Ordnung waren.


    Batteriepole sind sicher schon öfter gelöst und neu geschraubt worden, es ist ja sicher nicht mehr die erste Batterie.


    Reglerfehler sind nach dem Drehzahltest auch unwahrscheinlich geworden. Da die richtige Betriebsspannung aber trotzdem das A&O ist, würde ich das Nachmessen als einfach Routineaufgabe betrachten, mit der man anfängt, auch ohne hier einen wahrscheinlichen fehler zu sehen.


    Korrosionserscheinungen an den Zündkerzensteckern könnten nach der langen Zeit zwar eingetreten sein, im Neuzustand aber eher nicht und daher m. E. auch als Fehlerursache unwahrscheinlich.


    Der Fehlerbeschreibung nach würde ich den Fehler durchaus am ehesten im Bereich der Zündung suchen und dabei ein Schaltbild heranziehen - dieses: http://www.deathstar.org/~flash/wiring1-1.gif


    Fehler an den Zündspulen und den Zündkerzen müssten sich eigentlich bei allen Drehzahlen zeigen, aber ein Fehler an dem schon erwähnten Zündimpulsgeber kann schon drehzahlabhängig sein, zumal bei diesem Funktionsprinzip die abgegebene Spannung drehzahlabhängig ist. Späne sind bei einem Neumotorrad unwahrscheinlich, aber es kann ja ein Bauteilefehler vorliegen oder einer bei der Verkabelung (es kam ja der Tip mit dem eingeklemmten Kabel, ein Fehler, der bei einem Neumotorrad ja durchaus denkbar wäre.). Ich kenne das Teil zu wenig, um zu wissen, ob ein Montagefehler denkbar ist (nicht richtig ein- oder angeschraubt).

    Nicht zuletzt wird man einen Fehler der elektronischen Zündung nicht ausschließen können.


    Hier noch ein Link zu einem Beitrag, die m. E. beim vorgestellten Problem weiterhelfen könnte:

    Wer hat in/um KA eine F650 Bj. 93-96? Ist mein Zündsteuergerät defekt?


    Eckart

    Hallo Kevin,

    habe ich unter dem Sitz einen Stecker gefunden, den ich nirgends zuordnen kann

    So richtig kann ich ihn auf den Bildern nicht erkennen und hatte in meiner F650GS-Zeit auch nicht danach gesucht, aber vermutlich handelt es sich um den Stecker für den Aktiv-Kohle-Filter der US-Version, mit dem sich sehr viele Beiträge befassen, zum Beispiel:

    Seltsamer Stecker mit Zündungsplus unter Sitzbank rechts (nicht(!) BMW 'Reparaturstecker 3-polig, Teile-Nr. 83300413585)


    PS: Es gibt noch weitere mysteriöse Stecker:

    unbekannter Stecker - wieder einmal

    Wofür ist dieser Stecker?


    Eckart

    Als Nachteil sehe ich eigentlich nur, dass die BMW eigentlich nicht so zuverlässig und gut verarbeitet ist, wie man es mit dem Namen BMW in Verbindung bringen möchte.

    Wollen kann man viel, aber:

    Da ich aber mittlerweile auf nur noch knappe 3 tkm/jährlich komme

    Mir kommt es so vor, als stelltest Du die Dinge auf den Kopf:


    Auf der einen Seite philosophierst Du über die Zuverlässigkeit ... obwohl Du kaum fährst. Wann soll das gute Stück denn dann kaputt gehen ?

    Selber habe ich schon über 100 000 km mit der F800GS zurückgelegt - mit einer Panne, die aber auf ein Nicht-BMW-Zubehörteil zurückgeht. Für mich ist es das zuverlässigste Motorrad, das ich je hatte.


    Auf der anderen Seite stellst Du andere Motorräder gegenüber dieser BMW in Disziplinen in den Schatten, mit denen diese BMW nun auch nicht gerade punktet:

    auf der V-Strom nerven die Verwirbelungen hinter der Verkleidung

    Ich habe die Serienscheibe durch eine Zubehörscheibe ersetzt. Ich will zwar nicht wegen der Verwirbelungen klagen, hatte mir aber mehr tourentauglichen Windschutz gewünscht.

    Die Frage von Verwirbelungen ist vor allem das Zusammenspiel von Motorrad, Scheibe und ... Fahrer. Bei einer anderen Körpergröße kann jemand ein anderes Urteil abgeben.

    macht Honda vieles richtig gut, schafft es jedoch nicht, vernünftige Sitzbänke zu bauen

    Die serienmäßige Standard-Sitzbank der Zweizylinder gilt als unbequem - und ich kann das bestätigen.

    Sowas muss aber kein kaufentscheidender Punkt sein, wenn man ihn mit Zubehörteilen leicht ändern kann: Von BMW gibt es die Komfort-Sitzbank, die zwar gute Noten bekommt, mir aber zu hoch ist. Mit der niedrigen Touratech-Sitzbank komme ich auf die richtige Höhe und bequemer ist sie außerdem noch.


    Eckart

    Hallo Dirk,

    schönen Abend noch

    den hast Du mit Deinen Bildern bereitet !

    Nach einigen der Bilder hätte ich gefragt, ob es da auch Straßen gibt wenn ich es nicht besser wüsste aus diesem Vortrag, den ich mit einigen Berlinern angesehen habe:

    Erik Peters: Abenteuer Südostasien - mit dem Motorrad durch Thailand, Laos und Kambodscha - am 1.3.2018 bei Globetrotter in Berlin-Steglitz

    Ich such wieder neue Fotos zum schauen raus. Eine Frage noch, mit welchem Programm ladet Ihr Eure Bilder hoch?

    Habe jetzt "Pic-Upload" nur weiß nicht ob das so dolle ist?

    Für meine eigenen Bilder habe ich eigenen Webspace und bin daher nicht auf Dienste wie Pic-Upload angewiesen.

    Nichtdestotrotz gibt es für mich als Leser keine Probleme mit dem Laden Deiner Bilder im Beitrag.


    Eckart

    Dem Vernehmen nach sind wohl einige durch den Vortrag "angefixt" worden, vielleicht auch durch diesen Beitrag Thailand 2018 - ab in das Land des Lächelns. - Reisen, Urlaub, Navigation - F650 Forum oder auch einen kürzlichen Beitrag in der Zeitschift Motorrad, auch in meinen Fokus war das Land jetzt gerückt.

    Eher unscheinbar wurde dort nun in einem redaktionsseitig bestätigten Leserbrief auf einen anderen Aspekt des Abenteuers hingewiesen: Es soll dort zwar einfach sein, dort ein Motorrad zu mieten. Im Falle eines Unfalls aber zählen weder der deutsche noch der internationale Führerschein, sondern das ist dann Fahren ohne Fahrerlaubnis ...

    Die BMW F 650 Twin steht dabei mit in der Auswahl. Allerdings bin ich da noch ein wenig skeptisch. Gründe dafür sind ziemlich miese und teure Erfahrungen eines Freundes mit einer BMW R 1150 GS

    Man kann die Erfahrung eines eigentlich überhaupt nicht ähnlichen Modells nicht übertragen.

    Der Umbau auf Doppelscheibe dürfte aufgrund des ABS-Systems wohl etwas schwieriger werden??

    Da die "große" Ausführung - F800GS - zwei Scheiben hat, dürfte der Umbau technisch wohl gar nicht so kompliziert sein, "höchstens" teuer, wegen der Vielzahl der zu ersetzenden Teile. Aber das das Modell mit einer Scheibe typzugelassen wurde, dürfte der bürokratische Aufwand erheblich sein und für eine Gebrauchte vermutlich unvertretbar sein - vermute ich.

    bei den f-Twins sind mir grundlegende kostspielige Schwächen des ABS unbekannt

    Für meine F800GS kann ich das bestätigen.

    Für die Lima gab es 2012 eine Überarbeitung

    Da die F650GS Zweizylinder ab 2012 F700GS hieß, fällt die F650GS vor die Überarbeitung.

    Meine F800GS hat schon über 100000 km mit der ersten Lichtmaschine runter. Probleme sind wohl so ab 50000 km zu erwarten, eine weniger kilometerstarke F650GS wird also keinen Ersatz haben.

    Ansonsten soll bei einigen noch der Reflektor verbrannt sein.

    Bei mir zum Beispiel.

    Der Refektor wird dann also aus Kunststoff bestehen, richtig?? Häufig werden da gerne Fehler beim Lampenwechsel durchgeführt und Entlüftungsöffnungen zugestopft, sodass es zum Hitzestau kommt. Ist das bei der BMW das gleiche Problem??

    Anwenderfehler kann man bei der Konstruktion wohl ausschließen. Mehr zum Problem hier:

    http://www.800gs.de/threads/an…hiedene-hersteller.17991/


    Austausch ist recht einfach, aber das Ersatzteil kostet bei BMW über 300 EUR.


    Auch las ich viel über erhöhten Kettenverschleiss. Ist das so richtig, oder liegt das eher an der Geländefahrerei?

    Mit Geländefahrerei habe ich nicht viel Erfahrung. Typische Haltbarkeit bei meiner F800GS ist 30000 km, auf jeden Fall länger als bei der Einzylinder F650GS und damit unauffällig; wäre nur zur prüfen, ob bei der F650GS Zweizylinder vielleicht eine schwächrere Kette eingesetzt ist.


    Eckart

    am Samstag den 17.03.2018 findet beim BMW Fuchs die alljährliche Saisonstart statt.

    Vielleicht sollte man da noch hinzufügen, dass an diesem Tag bei BMW allgemein Saisonstart ist, also sicherlich auch bei anderen Händlern, wobei die Ausgestaltung des Ereignisses natürlich unterschiedlich ausfallen kann. Von meinem Händler habe ich jedenfalls eine entsprechende Einladung erhalten.

    das Wetter sollte da mit spielen.

    Ob das Wetter mitspielt, ist hier in Berlin im Moment noch die Frage, bei avisierten Minustemperaturen und Schneefall am Vortag.


    Eckart

    LiIo Akkus wie sie im Fahrzeugbau verwendet werden brauchen eigentlich kein besonderes Ladegerät, eher das Gegenteil.

    Das Gegenteil dürfte das Problem sein. Natürlich muss die in diesen Akkus eingebaute Elektronik mit der motorradtypischen Ladeschaltung aus Lichtmaschine und Regler klar kommen.

    Und so werden sie auch mit einem Ladegerät klar kommen, das sich genau so verhält.

    Aber moderne Batterieladegeräte wetteifern ja mit ihrer Intelligenz und vielen speziellen Ladeprogrammen, Phasen und Analysefunktionen und die werden sich um so mehr wundern, je intelligenter sie sind, denn sie werden das Verhalten der Elektronik in diesen Akkus nicht verstehen und möglicherweise als Fehler einer Bleibatterie fehldeuten, wenn sie nicht dafür programmiert sind. Um nicht darauf angewiesen zu sein, dass der Zufall das Zusammenspiel bestimmt, würde ich im Bedarfsfall schon auf einen entsprechenden Hinweis zur Eignung achten.


    Aber, um es nochmal zu wiederholen

    Ein Batterieladegerät braucht man tatsächlich nur in Ausnahmesituationen

    Eckart

    für mich ist die logische Folgerung daraus, das du an der F800 GS eine zusätzliche Kettenführung angebaut hast?

    2008, in dem kam die F800GS überhaupt erst raus, hatte ich noch die F650GS.

    Bei der F800GS ist mit trotz fehlender Kettenführung noch keine Kette abgesprungen, selbst bei starkem Verschleiß mit Kettenspanner fast am Anschlag. Bei der F650GS ist mir das aber gleich mehrfach passiert, bevor ich die Kettenführung angebaut hatte.

    Kettenführung ist vielleicht sinnvoll bei Motorrädern mit (extrem) großem Federweg, dazu zähle ich die GS beim besten Willen nicht.

    Theorie hin oder her - meine Erfahrungen sind wie oben beschrieben - entgegengesetzt zu Deinen Überlegungen. Wenn es eine Erklärung dafür gibt, weiß ich sie nicht.


    Eckart

    Hallo J.

    Mir ist es noch nie gelungen die Kettenlebensdauer vorauszusagen. Lange passiert nichts und wenn man dann die Kette nachspannen muss, geht es meist recht schnell zu Ende.

    Auch für mich ist das der Indikator, dass es zu Ende geht ... mit der Kette.

    In der Tat geben neuere BMW-Anleitungen ein objektives Verschleißkriterium an wie

    Die Kette ist am Ende der Lebensdauer, wenn sie mehr als 1% gelängt wurde. I

    ...

    Betriebsanleitung BMW GS 800 Adventure

    Aber nach wie vor dienen mir das häufiger werdende Nachspannen und das Aufliegen bzw. Abheben der Kette den ersten Anhaltspunkt. Nach der Skala kann man da nicht so richtig gehen, weil der Ausgangspunkt ja schon Toleranzen berücksichtigen muss und daher nicht bei 0 ist - also muss der Endpunkt auch nicht bei 9 sein bzw. ist das kein Verschleißindikator.

    Warum nicht direkt neu, dann haste Ruhe. Da reist es sich gewiss entspannter. Unterwegs basteln bzw. ne Werkstatt finden kann nerven und kostet Urlaubstage

    Ich kann micht da auch nur bei den Skeptikern einreihen:

    Werkstatt auf Reisen suchen hat für mich etwas von Panne und ich würde versuchen, alle planmäßigen Werkstattarbeiten vorher oder nachher zu erledigen. Genau wie hier kann man in der Motorradsaison womöglich auch dort nicht plötzlich bei einer x-beliebigen Werkstatt hineinschneien auf dass 'mal eben eine halbe Inspektion erledigt würde - außer man hat mehr Zeit als einem ein normaler Arbeitnehmerurlaub lässt.


    Im Zweifel würde ich also sagen: Wechseln.


    meine werkstatt tauscht wenn sie zweifelhafte teile findet auch eher aus als es so zu lassen. die kette fanden sie noch ok

    Unter diesen Voraussetzungen, würde ich nicht wechseln, sondern mit der alten Kette fahren.

    Andersherum, wenn doch keine Zweifel bestehen, kann man es vielleicht doch guten Gewissens "riskieren".


    Um da meine Erfahrung einzubringen:
    Meine Island-Reise 2008 hatte ich mit einer Kette angetreten, die schon ein oder zweimal nachgespannt werden musste, unterwegs musste ich dann öfter spannen, etwa alle 2 Tage. Allerdings sind da nicht so viele Kilometer zusammengekommen wie bei der Marokko-Tour geplant.


    Bei der GS kommt übrigens noch dazu dass eine alternde Kette nicht von einer Kettenführung von Abspringen abgehalten wird (sofern man nicht die von TT nachrüstet); auch hier ein Grund zum frühzeitigen Umstieg.


    Immerhin hatte ich damals zu der erwähnten Reise schon meine Kettenführung installiert und würde Dir das auch raten, um aus einem guten Gewissen ein besseres Gewissen zu machen, wenn Du mit der alten Kette aufbrichst. Lies dazu meinen Beitrag

    Verschlissene Kette und was die Werkstatt tat...

    oder am Besten diesen Thread ganz von Anfang an:

    Verschlissene Kette und was die Werkstatt tat...


    Eckart


    PS: In Deinem Profil steht immer noch: Mein Motorrad: auf der suche. Du hast doch gefunden ?

    eigentlich wollte ich dir eine PN schicken, finde aber keinen Button.

    Alles gut versteckt, nicht wahr ?


    Maus auf den Benutzernamen führen.
    Dann öffnet sich ein Popup, in dem rechts unten Symbole für Email senden und Konversation starten sind, wobei Konversation starten für PNs innerhalb des Forums steht und eigentlich immer verfügbar sein sollte.


    Klappt das - z. B. auf Tablet oder Handy - so nicht, kann man immer noch auf das Sprechblasensymbol im Menübereich der Seite klicken.


    Eckart

    Da hat sich ja einer wirklich Mühe gegeben und aus gut recherchierten Abhandlungen wie diese es sein dürften ist sicher mehr herauszulesen als aus Zufallsberichten.

    Allerdings:

    Hier ein paar Tests im alltäglichen Betrieb mit Bewertung

    Die Tests sind ja schon über 10 Jahre alt. Da hat ja keiner der schlechten Hersteller eine Chance auf eine bessere Bewertung nach Verbesserungen, umgekehrt könnten sich die guten ungestraft verschlechtern.


    Mein Lieblingslink zu allgemeineren Batteriethemen ist übrigens http://www.mdvp.de/Bat/Batterie.html
    und ansonsten gibt ja auch Wikipedia ... einiges her.


    Eckart

    20 Monate sind doch auch ok. Die BMW steht bei mir immer draussen, auch im Winter. An der Batterie hängen einige Zusatzverbraucher und die Maschine macht ihre 15tkm im Jahr. Wenn da ne Batterie zwei Jahre hält, bin ich zufrieden.

    Du bist aber leicht zufrieden zu stellen.

    Bis auf die "einigen Zusatzverbraucher" entspricht das auch meinem Nutzungsprofil. Trotzdem hatte ich bis auf einen Ausreißer bei meiner F650GS immer mehrere Jahre Nutzungsdauer mit einer normalen Blei/Säure-Batterie und mit der originalen AGM-Batterie (ein wartunfsfreier Typ) meiner F800GS über 6 Jahre. Mit meiner aktuellen Gel-Batterie bin ich nicht ganz so zufrieden, weil sie trotz geringen Alters bei Kälte schwächelt, was wohl am Batterietyp an sich liegt (AGM besser als Gel). Ausführlicher hatte ich mich hier geäußert:

    Stärkere Batterie ?


    Die Autoren des Threads bestätigen ebenfalls eher längere Nutzungsdauern.


    Mit Tips zu bestimmten Händlern oder Marken im Forum ist das so eine Sache. Da kann jeder nur seine eigenen Erfahrungen schildern was meistens wegen mangelnder Breite natürlich etwas anderes als ein objektiver Vergleichstest ist.


    Selber handele ich da eher nach dem Prinzip lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach: Streikt eine Batterie, habe ich spätestens am nächsten Tag eine neue bei einem örtlichen Händler gekauft statt etwas zu bestellen. Da bin ich gleich wieder flott.


    Eckart

    Hallo Jörg,

    Deine Frage hat mich doch ein bisschen erstaunt, aber die Antwort hast Du Dir ja schon selber gegeben:

    ich dachte immer eine Batterie würde sich während einer

    Fahrt wieder selbst aufladen?

    Ein Batterieladegerät braucht man tatsächlich nur in Ausnahmesituationen wie dem Vorladen einer frisch in Betrieb genommenen Batterie oder nach oder während monatelanger Standzeiten.


    Ich würde es jetzt erst einmal mit einer neuen Batterie versuchen. Wenn sich die Probleme damit wiederholen, wird sie vermutlich nicht richtig geladen, weil etwas kaputt ist - Regler und Lichtmaschine sind die üblichen Kandidaten.


    Eckart