Beiträge von Eckart

    bei uns im Bekanntenkreis funktioniert das bei div. BMW´s auch mit großen Händen.

    In den beiden Bildern will ich herausstellen, worin ich das eigentliche Problem sehe.


    20181012_190024.jpg 20181012_190037.jpg


    Das linke Bild zeigt die normale Handhaltung, bei der die Hand den Gasgriff umgreift, mit 4 Fingern oben, der Daumen unten.


    Das rechte Bild zeigt, wie die Hand versucht, den Blinker zurückzustellen:
    Dazu muss zunächst der Daumen vom Gasgriff gelöst werden.

    Während die Einschalttaste für den Blinker noch einigermaßem im Schwenkbereich des Daumens liegt, ist das für die Ausschalttaste schon nicht mehr der Fall, sodass man die Hand nun noch weiter vom Gasgriff lösen muss - und das, ohne dabei das Gas zu verändern. Im rechten Bild umgreifen schon nicht mehr alle Finger das Gas - ein Kunststück, den Blinker zurückzustellen, ohne dabei das Gas zu verändern.


    Die Lösung von Hansemann löst das Problem m. E. teilweise durch eine leichteres Betätigen des Ausschalters, in dem dieser einfach weiter vorsteht, aber nicht das Grundproblem, dass der Taster einfach an der falschen Stelle ist.


    Allein wenn der Schalter links wäre (das ist da, wo der Daumen rechts ist), wäre das das Problem entschäft, weil dieser Griff anders als der Gasgriff starr ist. Das ist m. E. das Wesentliche an der Konstruktion.


    Eckart

    eine Burgruine?

    ist aber nicht die Antwort auf

    Wo ist das?

    und mangels Originalität - es gibt beispielsweise nur sehr wenige Kaltwassergeysire in Deutschland und wahrscheinlich auch weltweit, aber Hunderte, wenn nicht Tausende von Burgen. Deswegen habe ich mal externe Hilfe in Anspruch genommen, die meint

    Vermutung für dieses Bild: boardwalk

    und erklärt das als


    Zitat

    Ein Holzsteg ist ein Gehweg mit Holzbrettern für Touristen in Gebieten, in denen einige natürliche Merkmale wie ein Strand oder Fluss eine leichte Bewegung zu Fuß von einem Ort zum anderen verhindern,


    und verbindet das auch gleich mit ein paar Tips, allen voran Cadillac Hotel & Beach Club, Miami.

    Ich gebe das mal so weiter, ohne von der Richtigkeit des Hinweises überzeugt zu sein, weil das Hotel nicht ganz so verfallen aussieht, wie auf dem RatebBild.


    Zusammenfassend: Ich weiß es nicht und obwohl

    hier ja so oder so alles schon bekannt ist und erkannt wird;

    scheinen Ausnahmen die Regel zu bestätigen, jedenfalls wenn anders als im Fall weiter oben nicht gerade einer aus dem Rateteam kürzlich vor Ort war.


    Eckart

    Schwarmintelligenz

    Da werde ich ja jetzt richtig rot, dass ich euer Schwarm <3bin und als intelligent :idea1:eingestuft werde :-) ;-)

    vorerst mal nur ein Stück Fussboden

    Das ist in der Tat zu wenig, denn ich gehe mit erhobenem Haupt durch die Gegend.

    Da hier ja so oder so alles schon bekannt ist und erkannt wird

    Da kommt mir zu Gute, dass ich Anfang des Jahres, quasi kürzlich, dort gewesen bin.


    Dann bin wohl ich jetzt wieder an der Reihe:

    20180925_153527_sq.jpg


    Die übliche Frage: Was ist das und wo ...


    Eckart

    Tankwart

    Was ist das denn ?

    Wie ich anderen Deiner Beiträge entnehme, wird die CS außerhalb Deutschlands gefahren - andere Länder, andere Sitten !

    Das erinnert mich an eine Reise auf Madeira und Touren mit Mietmötorrädern dort, wo eine Vergaser-F650 unerwartet - ausgerechnet auf eine Schnellstraße - auf Reserve geschaltet werden musste. Die Erklärung war, dass der Tank wohl nach dem Tanken nur halbvoll gewesen sein muss, weil der

    Tankwart

    konsequent nach dem Klick aufgehört

    hatte.


    Eckart

    Bin schon froh, wenn hier nicht reihenweise Posts kommen mit der Erfahrung der Tank wird inkonsistent.

    Du meinst bestimmt inkontinent. Zum Glück sind solche Feststellungen äußerst selten, aber bei Schäden am Tank oder Undichtigkeiten an den Anschlüssen kann schon mal "etwas" sein.

    Dritte Füllung wieder durch den Meister mit Überlauf und danach eben die Feststellung.

    Man(n) macht ja immer ganz voll, ihr wisst schon, so richtig voll voll, nicht bis zum ersten Klick, nein nein - voll bis zum Überlaufen.

    Dann fährt man nach Hause und stellt das Fuhrwerk ab.

    Am nächsten Tag ... kleine Pfütze unterm Mopped.

    Das Füllen mit Überlauf sollte man unbedingt vermeiden.

    Richtig ist sicher, nach dem ersten Klick der Zapfpistole noch nachzufüllen, aber ein Überlaufen sollte man aus mehreren Gründen vermeiden:

    Erstens ist das wenig umweltfreundlich.

    Dann zahlst Du für Benzin, das Du nicht verbrauchen kannst.

    Auslaufendes Benzin ist gefährlich.


    Wie weit ist denn Deine Tankstelle weg ?

    In den Erdtanks der Tankstelle lagert das Benzin bei 10 Grad. Bei den sommerlichen Temperaturen dehnt es sich im Motorradtank aus und ein randvoller Tank kann dann überlaufen, ggf. auch über die Entlüftung. Randvoll ist nur vertretbar, wenn man unmittelbar nach dem Tanken einige Kilometer fährt, sonst muss man einen Luftpuffer lassen.


    Ich hatte schon mal Risse in der Dichtung, mit der die benzinpumpe auf dem Tank aufsitzt. Die hatte ich ersetzen lassen, bevor es zu Undichtigkeiten gekommen ist. Ansonsten habe ich keine Erfahrungen mit Undichtigkeiten in diesem Bereich.


    Eckart

    Hallo,

    Mein Schätzchen, BJ 94, begleitet mich jetzt schon 10 Jahre und hat wohl (leider) mit mir mehr mitgemacht, als ich mir ihr.

    Aktuell ist das erste Mal seit Jahren, dass sie Probleme hat.

    Angesichts der aus Deinen Schilderungen zu schließenden Standzeit kann es soo schlimm aber nicht sein.

    läuft sie einwandfrei, fahren tut sie ebenfalls ohne Murren, Gasannahme ist prima, ABER - nur wenn der Choke nicht ganz zu ist. Selbst nach gut 30 Kilometern ist das so.

    Irgendwas stimmt mit der Choke-Leitung bzw. dem Anschluss am Vergaser nicht?

    Ich würde eher schließen, dass der Choke nur ein Grundproblem ausgleicht. Er dient generell dem Anfetten des Gemischs, das sonst vermutlich zu mager ist.

    Der getauschte Zusatzbenzinfilter ist schuld. Die Werkstatt hatte den vorhandenen getauscht gegen einen "blickdichten" No-Name-Filter und kurzerhand das Ganze unter die Sitzbank verlegt(?). Vorher hing der links unterhalb des Tanks.


    - Benzinfilter im Tank vielleicht verdreckt?

    Nach dem Symptomen glaube ich das eher nicht, trotzdem kannst Du den Filter ja rausmachen angesichts der Häufigkeit, mit der von Problemen durch den Zusatzfilter berichtet wird.

    Letztes Jahr hatte ich sie in der Werkstatt wegen Tüv und dort wurde der Vergaser zerlegt und ultraschallgereinigt (laut Werkstatt lief sie bei der Probefahrt nicht richtig rund). Ich konnte sie danach leider nicht mehr Probefahren und hab nun den Salat, dass ich nicht weiß, ob sie ordentlich aus der Werkstatt kam.

    Vergaserarbeiten, evtl. auch nur eine nicht richtige Einstellung, wären sicherlich eine Erklärung für die Probleme, aber nach der langen Zeit wäre eine Reklamation wohl kaum gerechtfertigt, zumal man nicht ganz ausschließen kann, dass bei der Standzeit vielleicht doch irgend etwas passiert sein kann.

    Frisches Benzin hast Du doch hoffentlich schon probiert ?


    Leider kann ich zum Ölproblem nichts sagen, ich bin aber zuversichtlich, dass Cracks aus dem Forum dies können, ebenso wie sie weitere Hinweise zum ersten Problem werden geben können.


    Eckart

    Die ganzen kleinen Helferlein zerstören doch die menschlichen Instinkte. Viele sind ja heute schon nicht

    mehr in der Lage ohne Navi in den Nachbarort zu finden. Auch die Eigenschaft Gefahren zu erkennen und

    rechtzeitig darauf reagieren zu können, bekommt man mit so nem Kram abgewöhnt.

    Ja, ich denke, in allen Punkten hast Du recht.

    Aber was bedeutet das ?

    Stell' Dir vor, Du wirst mit Nichts im Nirgendwo, fernab von jeder Zivilisation, im Dschungel ausgesetzt. Wie lange wirst Du überleben ?

    Trotzdem haben es Urvölker geschafft, das zu tun, sicherlich mit deutlich geringerer Lebenserwartung.

    Jeder ist in seine Zeit geboren. Damals musste man wissen, wie man den Tiger zur Strecke bringt, mit dem Motorradfüherschein hätte man wenig anfangen können, denn es gab ja keine Motorräder. Heute ist das anders herum.

    Anderes Beispiel: Damals musstest Du wissen, wie man mit Feuersteinen Feuer macht, heute musst Du wissen, wie man ein Feuerzeug bedient.

    Heute sind halt andere Fähigkeiten gefragt und auch in Zukunft wird sich das wandeln.

    Du wirst nicht mehr wissen müssen, wie man auf das Bremspedal tritt, sondern wie man dem autonomen Fahrzeug sagt, wohin man will.

    Irgendwann kommt vielleicht mal wieder die Zeit, seine Instinkte gebrauchen zu können. Dann schauen einige ganz schön in die

    Röhre.

    Wahrscheinlich nicht nur einige, sondern ich fürchte: alle. Den meisten dürfte die große Abhängigkeit von der Technik kaum bewusst sein.

    Stell' Dir vor, der Strom fällt für längere Zeit aus. Dann hast Du bald nichts mehr zu essen. Das Geschäft nimmt Deine EC-Karte nicht, mit Bargeld kannst Du aber auch nicht zahlen, weil Dein Geldautomat ja auch nicht mehr arbeitet. Wenn Du mit dem Schmuck Deiner Oma zum Bauern läufst, kriegst du aber auch nichts, denn er hat selber nichts, denn die Zapfsäule fördert ja kein Benzin mehr für seinen Traktor. Und Ackerpferde hat er ja keine.

    Die Zeit, wo man vielleicht mal wieder seine Instinkte gebrauchen könnte, wird nicht kommen !

    Insofern muss man keine überkommenen Fähigkeiten kultivieren.

    Damit man nicht in die Röhre schauen muss, kann die Lösung nur sein, die Katastrophe zu verhindern.


    Die Grenzen der Physik werden mit den Systemen weiter angetastet und das führt meiner bescheidenen Meinung nach bei zu vielen Fahrern letztlich zu gewagteren Fahrmanövern.

    Es kann schon sein, dass manche die Fortschritte in dieser Weise nutzen. Dein BMW-X3-Beispiel geht ja offensichtlich in diese Richtung.

    Aber die Entwicklung bietet ja auch Chancen:

    Aber wenn ich dann 90 bin, und nicht mehr selbst fahren kann, werde ich mich dann wohl auch

    auf so einen autonomen Bock hocken und mich durch die Gegend kutschieren lassen.

    Gerade heute, wo wegen der alternden Gesellschaft immer öfter ältere Leute mit abnehmenden Fahrfertigkeiten im Straßenvekehr auffallen, ist Technik doch ein Weg, die Mobilität doch noch ein wenig länger als bisher aufrecht zu erhalten.

    Andere Beispiele lassen sich sicherlich finden.

    Zum Beispiel die autonom fahrende BMW !


    Eckart

    schon irgendwie Amüsant aber verdirbt das nicht den Fahrspaß?

    Tut es das ?

    Würde das Motorradfahren nicht viel mehr Spaß machen, wenn man nur die angenehmen Seiten mitnimmt ?

    Man kann sich in die Kurve legen wie man will, kann aber nicht stürzen ?

    Du kannst auf eine Mauer zufahren, wirst sie aber nicht treffen ?

    Für die Straße ist das nicht unbedingt SO gedacht.

    Jetzt ist das vielleicht so.

    Das autonome Auto ist - mit ein paar Einschränkungen - ja schon Realität.

    Die Entwicklung beim Motorrad hinkt der Entwicklung beim Auto immer ein bisschen hinterher, aber es werden am Ende die Fahrer selbst sein, die das wollen:

    Und vor allen Dingen nach dem Biergartenbesuch wieder einlädt und sicher nach Hause fährt.

    Wenn die Fahrassistenzsysteme nicht nur helfen, sondern sogar das ganze Geschehen übernehmen können, warum also nicht noch selbst zum Biergarten steuern, sich aber dann besoffen nach Hause bringen lassen ?


    Vielleicht sind es noch 10 oder 20 Jahre, bis aus den Smilies, die ihr hier unterbringt, Ernsties geworden sind. Eines Tages wird man es als viel zu gefährlich erachten, den Mensch selber steuern zu lassen, zumindest auf öffentlichen Straßen - er könnte jemanden anfahren oder sich selbst in Gefahr bringen. Jetzt schon sind Fahrassistenzsysteme wie ABS nicht nur (für Neufahrzeuge) vorgeschrieben, sondern sie sind für die meisten Käufer sogar kaufentscheidend !

    Da ist es doch wirklich nur ein kleiner Schritt zum Vollassistenzsystem !


    Hier in meinem Wohnort Berlin-Lichterfelde hatte einst der Flugpionier Otto Lilienthal seine ersten Flugversuche gemacht. Die sahen ganz anders aus als der Flug eines Airbus vom BER nach Mallorka. Die Parallele ...

    Ich weiß zwar nicht, ob meine Generation das noch erleben wird, aber ich bin fast sicher, dass auch das Motorradfahren sich so entwickeln wird, wie ich hier skizziert habe. Die künftigen Motorräder werden wahrscheinlich den heutigen so wenig ähneln, wie Lilienthals Drachen dem Jumbo.


    Eckart

    Hallo Jan,

    habe mal Wasser nachgefüllt: 250 ml

    Das ist wirklich eine stattliche Menge. Wo Dir das mit dem Nachfüllen entgangen war: Wasser muss destilliertes Wasser sein. Man bekommt das in fast jedem Supermarkt. Leitungswasser ist nicht rein genug und je nach Zusammensetzung würde das zu einer erhöhten Selbstentladung führen und Du hast bald wieder Probleme.

    Ich vermute dennoch, dass die Flüssigkeit quasi durch die Motorwärme weggekocht wird.

    Das mag sein, dennoch "leben" andere anscheinend besser mit diesem Problem.

    Ich vermute mal, das die Hitze anderen Batterietypen auch nicht gut tut.

    Das ist richtig: Es ist wie bei Lebensmitteln im Kühlschrank: Kalt, vielleicht sogar gefroren, mag man sie nicht essen, aber sie halten länger. Batterien halten kalt länger, aber sie funktionieren bei Kälte nicht so gut.

    4000 km in den zwei Jahren kamen etwa zusammen

    Das sind ja nur 2000 km/Jahr. Da erübrigen sich doch fast die Überlegungen mit der Motorwärme, weil der Motor "fast nie" an war.

    Wenn in nur 4000 km der Flüssigkeitsstand von voll weit unter Minimum fällt, könnte ein Fehler des Spannungsreglers vorliegen, indem er Überspannung erzeugt, die beim Laden zu einer starken Gasung führt, bei der das Wasser zersetzt wird. Da muss man nicht nur öfter Wasser nachfüllen, sondern auch die Bleiplatten verschleißen schneller. Solche Fehler sind zwar bei der GS oder CS selten, kommen aber auch vor. Ich würde ein Nachmessen der Spannung empfehlen. Die Batteriespannung sollte bei mit erhöhter Drehzahl laufendem Motor nicht wesentlich über 14 Volt steigen. Liegt sie über 15 Volt, liegt ziemlich sicher ein Fehler vor.


    Normal wäre, wenn der Flüssigkeitsstand in 4000 km von voll etwas über Minimum fällt. Wenn man dann nicht rechtzeitig nachfüllt, fällt der Flüssigkeitsstand in den nächsten 4000 km unter Minimum und in den übernächsten soweit unter Minimum, dass die Platten nicht mehr bedeckt sind - dann treten Störungen auf.


    Eckart

    Hallo Thomas,

    Willkommen im Forum auch von mir.

    Irgendwie kam mir beim Lesen Deiner Vorstellung aber doch ein Runzeln auf die Stirn.

    Ich habe mir am Freitag eine F650 Gs gekauft.

    ...

    ich möchte mit diesem Motorrad auf die Ilse of Man fahren.

    Isle of Man ?

    Ich war da noch nie, aber auch wenn die Insel sicherlich noch viele andere Reize hat - nach allem was man da hört, scheint mir eine F650GS nicht das richtige Motorrad zu sein, um dort Rennen zu fahren.

    Gibt es nicht viele schöne andere Reiseziele oder - wie Jürgen es formuliert

    Unfall hab ich hinter mir, noch einen brauch ich nicht

    Was ist denn für Dich

    richtig Motorrad fahren .

    Eckart

    Hallo Jan,

    Ich habe meine CS seit über 10 Jahren. Alle 2 Jahre ist die Batterie am Ende. Ich vermute, dass sie von der Motorwärme weggekocht wird.

    Bei meinen F650GS, die da nicht so viel anders als die F650CS sein sollte, musste ich - Vielfahrer - zwar auch schon mal die Batterie ersetzen, aber länger als 2 Jahre haben sie mit einer Ausnahme aber schon gehalten.

    Ich mag nicht so recht glauben, dass sie von der Motorwärme weggekocht werden, richtig ist aber, dass die Standardbatterie eben keine wartungsfreie Batterie ist, das heißt, dass ab und zu - ich empfehle alle 5000 km und vor jeder Reise - der Flüssigkeitsstand geprüft und erforderlichenfalls korrigiert werden muss.

    Hattest Du das getan ?

    Wenn nicht, erklären sich die 2 Jahre.

    Wenn doch, funktioniert vielleicht der Spannungsregler nicht richtig und Überspannung zersetzt das Batteriewasser, was den gleichen Effekt hat.

    Bei einer wartungsfreien Batterie muss nichts nachgefüllt werden, aber es kann auch nicht. Unter Wärme und Überspannung leiden die aber auch und wenn bei Dir ein Fehler vorliegen sollte, hättest Du keine längere Batterielebensdauer, aber höhere Kosten.

    Wieviel sind Deine 2 Jahre in Kilometern ?

    Vielleicht magst du zu diesem Thema ja mal in diesem Thread lesen?

    Leider hat sich der Thread etwas vom Ursprungsthema entfernt.

    Aber wie das Ölthema ist das Batteriethema ein immer wiederkehrendes, das nie mit einem eindeutig richtigen Ergebnis abgeschlossen wird.

    Auch die Variante

    ist denkbar, aber auch keine unter allen Umständen optimale Lösung, wie der Thread zeigt.


    Eckart

    Wer (wie ich) kurze Wurstfinger hat, tut sich etwas schwerz.B. beim abbiegen

    den Blinker wieder auszuschalten

    Wer (wie ich) Langfinger hat, tut sich etwas schwer, z.B. beim Abbiegen den Blinker wieder auszuschalten.


    Die vorgeschlagene Lösung eignet sich vielleicht ganz gut für kleine Hände und ähnelt der Wunderlich-Lösung, nur dass der Selbstbau billiger ist:

    https://www.wunderlich.de/shop…stellung-41760-000-1.html


    Bei mir mit Handschuhgröße XXL stellt sich das Problem etwas anders dar, weshalb ich auch mit der Wunderlich-Lösung nicht zufrieden war:

    Der Daumen will auf den erhabenen Teil des Ausschalters, wo der Hebelweg des Schalters kurz ist und deshalb relativ kräftig gedrückt werden muss, was das Gas verreißen kann.

    Möchte man auf den Bereich mit dem langen Hebelweg drücken, müsste man die Gashand etwas vom Gas abheben und das ist eben das Problem, weil man dann meist das Gas ebenfalls verreißt..


    Jetzt, wo ich mich an diesen Schalter gewöhnt habe, stelle ich den erst Blinker zurück, sobald ich sowieso mal kurz Gas wegnehme, etwa beim Schalten.

    In Situationen, wo man gar nicht schaltet, z. B. beim Überholen auf der Autobahn, verlasse ich mich meistens auf die selbsttätige Rückstellung.

    Dort passt das auch ganz gut mit der zurückgelegten Strecke, anders als in der Stadt, wo der Blinker zu lange an bleiben würde.


    Eckart

    Meine G650GS hat das gleiche (bekannte) Problem

    Auf die Parallele zur G650GS war ja schon mal hingeweisen worden: Standgas weg und auch bei meiner früheren F650GS gab es so ein Problem ganz sporadisch, seltener als

    4 - 5 x im Jahr

    aber mit meiner F800GS kann ich das unter den entsprechenden Umständen ebenso oft pro Tag haben.

    Weil nicht wenige anschließend von noch mehr Problemen berichteten

    Offenbar bin ich nicht ganz allein

    genau das Gleiche hatte ich neulich auch an meiner 800er

    aber so häufig als dass einschlägige Erfahrungen vorlägen, bei diesem Modell offenbar auch nicht.

    allmählich, genau wie Du es beschrieben hast

    Das allmählich warte ich meist nicht ab, sondern versuche es mit dem Neustart - s. o.

    habe ich mal einen Vergaser- und Einspritzsystemreiniger (additiv) hineingeschüttet (Tip eines Bekannten nicht aus dem Forum). Die Hoffungen sind zwar nicht groß

    und inzwischen enttäuscht worden. Die Dose verspricht zwar einen Erfolg in den ersten 15 km, aber seit den letzten fast 300 km damit hatte ich das Problem auch schon mal wieder.


    Ein

    Softwareupdate

    ist wohl auch keine Lösung, denn das Problem trat ja in den ersten 100000 km nicht auf und meine Werkstatt hat wohl keine neuere Software als jetzt drauf ist.


    Ich beobachte es mal weiter.


    Eckart

    ich ärgere mich immer noch über den Blikerschalter / Rücksteller an meiner GS...

    Habe jetzt gelesen, dass das ab 2013 wieder geändert wurde.

    Frage: Hat das schon jemand umgebaut bzw. gibt es Alternativen zum Blinkerschalter?

    Als ich meine F800GS neu hatte, hatte ich mich auch über den Blinkerschalter geärgert bzw. eigentlich mehr über den schlecht zu bedienenden Rücksteller. Wunderlich hat so einen Hebel, der das Rückstellen verbessern soll, aber damit bin ich nicht klar gekommen.

    Immerhin, nach gut einem Jahr hatte ich mich daran gewöhnt - vielleicht gelingt Dir das auch.

    Nach Umbauen hatte ich auch mal gefragt, aber der fällt recht aufwändig aus, weil ja die beiden Lenkerarmaturen ersetzt werden müssten und der Kabelbaum ist ja auch nicht darauf abgestimmt.


    Eckart

    Hallo Gerd,

    Leider hat die Kleine eine Macke weg, --> der Tacho.

    Leider kein Einzelfall

    kennt jemand diese Symptome, lässt sich da etwas reparieren?

    Wenn eins für Tachofehler typisch ist, dann das wechselnde Erscheinungsbild.

    Bei sommerlichen Temperaturen, nach ca 50 km, etwa eine gute halbe Stunde beginnt das Problem

    Ich hatte das so: Instrumentenausfall beim Start

    lässt sich da etwas reparieren?

    Ist die Platine einzel zu erweben?

    Reparieren lässt sich das sicherlich, und zwar mit dem Austausch der Leiterplatte, die neu etwas über 300 EUR kostet (eine Bezugsquelle wurde ja schon genannt). Es gibt Spezialisten im Forum, die es geschafft haben, die Leiterplatte selbst zu reparieren, aber technische Unterlagen dazu gibt es leider keine. Wenn es wirklich der Stellmotor ist, wäre ein gezielter Ersatz tatsächlich relativ einfach, wenn Du an einer Spenderplatine kommen würdest. So sieht die Leiterkarte aus:

    Uhr an meiner Dakar geht immer falsch


    Eckart

    Mal ein Update zu diesem Fall:


    Das Problem war zunächst irgendwann von allein verschwunden. Als ich das gute Stück im August in die Werkstatt zur Inspektion brachte, war das Problem bereits seit mehr als einem Monat nicht mehr aufgetreten. Trotzdem hatte ich die Werkstatt darauf aufmerksam gemacht, die Symptome beschrieben und auch Tips genannt, die ich bekommen hatte. Man hatte allerdings nichts gefunden und da kann ich nicht mal böse sein, denn einen Fehler, der sich nicht zeigt, kann man schlecht suchen.


    Aber noch an dem Tag, wo ich das Motorrad von der Inspektion abgeholt hatte, trat der Fehler erneut auf. Offenbar haben ihn die Werkstattarbeiten wieder herausgekitzelt. Leider musste ich schon bald wieder hin - Lichtmaschinenausfall (bekanntes Problem bei diesem Modell, aber immerhin hat sie bei mir trotzdem fast bis 120000 km gehalten) - und habe bei dieser Gelegenheit erneut auf das Problem aufmerksam gemacht. Aber wieder wurde nichts gefunden. Angeblich auch kein Eintrag im Fehlerspeicher, wobei ich nicht weiß, ob etwaige Einträge den Stromausfall überleben.


    Nachdem ich nun schon eine Weile mit dem Fehler leben musste, kann ich ein paar mehr Angaben zum Erscheinungsbild machen:


    Im Kurzstreckenbetrieb (Weg zur Arbeit, 16 km) tritt der Fehler so gut wie nie auf.

    Doch jetzt war ich auf Reisen und hatte da leider öfter mit dem Problem zu tun.

    Damit der Fehler auftritt, muss man zuvor schon einige km etwas zügiger gefahren sein, also kein Stadtverkehr, sondern (größere) Landstraße oder Autobahn (nicht: Stadtautobahn). Wenn man dann das Gas mit dem Ziehen der Kupplung wegnimmt - typisches Beispiel: Einfahren in einen Kreisverkehr, Halten an einer Kreuzung, kann sich das Problem zeigen. Durch Halten der Drehzahl mit dem Gas kann man das Problem zunächst vermeiden. Wenn man während der Fahrt gleich wieder anlassen will, muss man das Gas auch halten. Um das Problem zu beseitigen, muss man anhalten und die Zündung aus machen. Nach dem Wiedereinschalten habe ich dann meist das Gas vor dem Anlassen ein paar mal kurz voll aufgezogen, wie ich es als Reset-Prozedur mal gelesen hatte. Danach hat man fast immer wieder für mindestens 15 km Ruhe. Zweimal gab es aber schon Probleme mit der Gasannahme während der Fahrt, sodass ich halten musste. Besonders prickelnd ist das Problem, wenn man einen Berg in Kehren bergauf fährt.

    Doch auf das Problem ist kein Verlass: Auf der Rückfahrt mit fast 400 km ist das Problem bei hohem Landstraßen- und etwas Autobahnanteil nur ein einziges Mal, nämlich kurz vor Berlin, aufgetreten. So ist es natürlich auch schwierig, eine Werkstatt darauf anzusetzen.


    Der Tankstand scheint auch keinen Einfluss zu haben.


    Jetzt habe ich mal einen Vergaser- und Einspritzsystemreiniger (additiv) hineingeschüttet (Tip eines Bekannten nicht aus dem Forum). Die Hoffungen sind zwar nicht groß, aber es kostet dafür ja auch nicht viel.


    Aber wenn noch jemand eine heiße Idee hat ...


    Eckart

    Hallo Kevin,

    Jemand Erfahrung damit?

    Erfahrung ist zuviel gesagt, denn heute ist das ja kaum noch üblich und bei wartungsfreien Batterien ja auch nicht möglich.

    Bei mir ist es auch schon etliche Jahre her, dass ich zuletzt damit hantiert hatte.

    Man benötigt einen Säureheber wie diesen: https://www.louis.de/artikel/g…r_article_number=10003891

    und kann dann die Konzentration messen. Da der Flüssigkeitsaustausch innerhalb der Batterie recht langsam abläuft, wird es vermutlich auch zeitraubend sein, sie richtigen Verhältnisse wiederherzustellen.

    Was da an Werten zu erwarten ist, könntest Du hier nachlesen: http://mdvp.bplaced.net/Bat/Batterie.html#Einfrieren


    Eckart

    ob das Caramba Kettenspray oder das BWM Kettenspray (Teilenummer 83192408163) besser ist.

    Ich habe noch keinen Vergleichstest gemacht, weise aber mal auf den schon etwas länger zurückliegenden Test der Zeitschrift Motorrad hin:

    https://www.motorradonline.de/…-im-vergleich.329338.html

    Caramba hat da sehr gut abgeschnitten, BMW war nicht beteiligt. Selber nehme ich meist S100, das ebenfalls sehr gut abgeschnitten hat.

    BMW ist vermutlich nicht selber der Hersteller, aber ich weiß nicht, wo die ihr Spray mischen lassen. Schlecht wird das wohl auch nicht sein, denn laut Motorrad

    Zitat

    bestätigte aber auch dieser Test wieder, auf welch hohem Qualitätsniveau Kettensprays heute liegen.

    muss ich vor jeder Anwendung mit einem flüchtigen Lösungsmittel (z.B. Bremsenreiniger) zuerst reinigen?

    Selbstverständlich nicht.

    Motorrad schreibt dazu

    Zitat

    Drei Mal schmieren, ein Mal reinigen - so lautet die Faustformel.

    Selber zähle ich noch langsamer, genaugenommen schaue ich mir die Kette an und unternehme nur etwas, wenn sie auffällig verschmutzt ist. Zugegebenermaßen bin ich mehr Motorradfahrer als Motorradpfleger.

    Ich weiß auch nicht, ob

    das Fett in die entsprechenden Ritzen der Kette vordringen können

    sollte, denn laut Motorrad

    Zitat

    Doch zwischen Kette und Kettenrad beziehungsweise Ritzel trifft auch bei modernen Ketten immer noch Metall direkt auf Metall - und genau hier muss auch heute noch geschmiert werden.

    Wenn man zuviel des Guten bzw. das Falsche tut, kann man eine Kette auch kaputt pflegen. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr, in dem ein Nutzer beschreibt, wie er die Kette durch falsche Pflege beschädigt hat. Etwaige Lösungsmittel dürfen natürlich nicht die O-Ringe beschädigen oder/und in die Dauerschmierung der Kettenglieder eindringen.


    Eckart