Beiträge von grommel

    Tja, leider ist es so, dass Hobby´s nicht nur Spaß machen müssen, sondern auch finanzierbar sein müssen.

    Mir sind Eure Lösungsansätze viel zu kompliziert... ;-)

    Die Fakten: Irgendetwas schläft zu spät ein (erst nach ca. 9 Minuten senkt sich der Ruhestrom auf einen normalen Wert), hier stimmt also etwas nicht - genau diesen Fehler gilt es zu finden.


    Ich würde wir folgt vorgehen: Ruhestrommessung durchführen, während der Ruhestrommessung so lange Steuergeräte (Motorsteuergerät BMS-C, I-Kombi, evtl. noch andere el. Verbraucher) der Reihe nach abstecken. Fällt beim Abstecken eines der Geräte der Ruhestrom reproduzierbar auf den normalen Wert ab, hast Du den Schuldigen gefunden.

    Vielleicht kann Dir anschliessend ein Kollege zum Querchecken das kritische Steuergerät leihen.

    Nochmal die Frage (blieb bisher unbeantwortet): Hast Du irgendetwas an der Elektrik des Fahrzeuges verändert? Zum Beispiel einen Navihalter angebaut, eine USB-Steckdose angebaut o.ä.?

    Dann verstehen wir beide uns ja blendend - genau das wollte ich sagen, man muss seine Maschine schon lieben, wenn man so etwas macht. Denn in der Regel legt man sich ein Motorrad zum Herrichten nur zu, wenn es sich auch finanziell lohnt und das tut es gewöhnlich nur dann wenn man entweder sehr günstig an Teile kommt oder für die Arbeitszeit nichts bezahlt, da Selbstschrauber. Und eine alte Vergaser F650 zählt halt gewöhnlich eher nicht als solch ein Liebhaberfahrzeug ;-)

    Nein, tu Dir das nicht an - ausser Du bist Masochist: Die Aufnahme an der Karosserie passt nicht, die Stecker passen nicht - müsste man umpinnen, Du müsstest das Relais gegen ein lastfreies tauschen...

    Kerzen müssen auf jeden Fall auch noch geprüft werden!!

    Aber aufgrund der langen Standzeit von mehr als 6 Jahren war es der erste Schritt. Und es hat sich ja auch herausgestellt, das da alles stark versifft war also auf jeden Fall wars nicht für die Katz.

    Du sollst nicht die Kerzen prüfen, sondern den Zündfunken - so wie früher zu Mofazeiten: Das erste ist, eine Kerze rauszuschrauben um sie mit einer isolierten Zange auf Masse zu halten. Dann den Anlasser betätigen. Funkt es an der Kerze deutlich? Falls nicht Kerzenstecker und Kabel tauschen.

    Das kostet nur minimal Zeit und sollte deshalb logischerweise der erste Schritt sein, bevor man das halbe Moped zerlegst um auf Verdacht die Vergaser zu revidieren - denn der Ausbau ist bei der F650 ja leider doch relativ aufwendig.

    Ich glaube nicht, dass Dein Problem mit nicht bzw. sehr schlechtem Anspringen überhaupt vom Vergaser herrührt. Wahrscheinlich hättest Du Dir den Aufwand sparen können.

    Bekommst Du einen sauberen Zündfunken? Das Zündgeschirr ist bei der F650 oft für derartige Probleme verantwortlich.

    Also ich war vor 10 Jahren mit einer R1200GS Adventure dort:

    -> Westalpen 2008

    Mit der F650ST kommst Du da schon durch, dürfte kein Thema sein, alles eine Frage wie schnell Du unterwegs sein willst - mit dem Federweg der ST musst halt manchmal etwas langsamer machen, damit sie nicht durchschlägt. Mach Dir ein paar TKC80 drauf und gut is´.

    Also ich habe den Eindruck der User "oildrop" lässt sich hier regelmässig neue Batterien auf Gewährleistung bezahlen, obwohl sein Moped das Problem hervorruft (zu hoher Ruhestrom, Batterien tiefentladen) und die neuen Batterien keinen Mangel aufwiesen ;-) Da er oben schon schreibt "Ruhestrom 12,8 Volt" hat er ja von Elektrik nicht zu viel Ahnung, sorry - und kennt den Unterschied zwischen Strom und Spannung nicht.

    Auch mit einem Billigmessgerät ist es locker möglich den Ruhestrom zu messen, wie hoch ist denn dieser? Rück mal mit Werten raus. Evtl. schläft hier ein elektrisches Gerät nicht korrekt ein. Hast Du irgendetwas elektrisches zusätzlich verbaut (Navihalter o.ä.)? Achte noch darauf, während der Ruhestrommessung keinen Klemmenwechsel durchzuführen (also nichtdie Zündung einschalten, solange das Messgerät zwischengeschalten ist), sonst fliegt DIr die Sicherung in Deinem Messgerät.

    Grommel.

    Du darfst doch inzwischen gedrosselt 48PS fahren. Wenn Deine noch nach der alten 34PS Regelung gedrosselt ist, warum machst Du sie nicht auf 48PS auf? Offen hat die Maschine 50PS, es gibt entsprechende Drosselsätze (nicht bei BMW aber im Zubehörhandel).

    ...

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    Also wenn Du hinten ganz durchfederst (Federbein hart am Gummianschlag) bin ich der Meinung - dann reisst Dir Dein Hinterrad den Regler weg. Denke nicht, dass BMW / Aprilia bei der Auslegung des hinteren Kotflügels derart viel Luft zwischen Reifen und Kotflügel gelassen hat... Da konstruiert man den Kotflügel normalerweise auf 20mm - 30mm ans Reifenpolygon, wenn mehr Platz ist, nutzt man diesen lieber für z.B. mehr Sitzschaum oder zumindest Stauraum unter der Sitzbank. Ein Regler hat da keinen Platz.

    Vergiss es, verkauf Deine F650 und hol Dir eine F650GS mit ABS.

    Es geht um HECU (Druckmodulator), andere Bremsleitungen, Drehzahlsensoren vo/hi, Sensorringe vo/hi, angepassten Kabelbaum, I-Kombi mit Kontrollanzeige der ABS Funktion und letztendlich eine passende ABS-Softwareapplikation für Dein Moped, welche es nicht gibt... und letzlich würde es Dir wohl kein TÜV Prüfer dieser Welt eintragen... sprengt jede Vernunft

    Die sind nicht orischinol. Original sind die Dinger rund, jedenfalls an unseren drei Dakars.

    Doch die sind original. Die waren nur früher rund. Hat BMW mal geändert. Habe nämlich selbst erst für eine dieser Schrauben beim Freundlichen Ersatz gekauft und war auch erstaunt, dass die als Ersatz freigegebenen die im Foto abgebildete Form hatten.

    Die Begrenzung am Federbein stellt sicher, dass Dein Hinterrad voll eingefedert nicht in Deine Hinterradabdeckung knallt und Dir da hinten alles kaputt schlägt.

    Normalerweise gehört es eingetragen.