Beiträge von grommel

    aber auch mal den Akku recht einfach heraus zu bekommen um ihn (bspw. in meinem Fall) auch mal im 5. OG in der Wohnung laden zu können. Gerade vom letzteren lese/finde ich bei den anderen Herstellern nur wenig zu.

    Das hängt mit der Technologie zusammen. Zero setzt auf Niedervolttechnik (bis 60V) andere z.B. BWM auf Hochvolttechnik >60V. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Bei Niedervolt brauchst halt sehr hohe Ströme für die gleiche Leistung (P=U*I). Und Akkus in Hochvolttechnik kannst / darfst nicht mal schnell abstöpseln und zum Laden in die Wohnung bringen.

    Grüße

    Grommel

    Nun ja ... ersten hatte ich bewusst von kW und nicht kWh geschrieben ... und kW sind in PS sehr gut umzurechnen.

    Ich wollte etwas anderes sagen, es geht ja darum, dass ein E-Fahrzeug welches mit 11KW homologiert ist (also im Fahrzeugbrief angegeben ist), durchaus weit über 15PS Spitzenleistung haben kann (Bsp. BMW C-Evolution 48PS), also die Angabe der Leistung in KW im Fahrzeugbrief eben nicht so einfach in PS umzurechnen sind.


    Tu Dir den Gefallen und fahr im Vergleich zur Zero mal den BMW-Roller. Ich hoffe es ergeht Zero nicht genau so wie damals Vectrix. Der Haken ist, dass derzeit mit E-Mobilität für die Hersteller kaum Geld zu verdienen ist und es darum gut sein kann, dass eine Firma wie Zero irgendwann keinen Support mehr bieten kann, weil es sie nicht mehr gibt...

    Andererseits bekommt man genau genommen bei einem E-Fahrzeug sehr viel mehr für sein Geld als bei einem Verbrenner, weil eben die Hersteller trotz hoher Preise kaum was dran verdienen.


    Grüße

    Grommel

    Ja, die Schräglagenfreiheit leidet darunter, aber wer ein tiefergelegtes Moped fährt ist normalerweise eh nicht so der Fahrer, welcher die Maschine bis auf die Rasten umlegt ;-)

    Wenn Du den Anschlag ins Federbein nicht einbauen lässt, besteht die Gefahr, dass das Hinterrad beim Einfedern den hinteren Kotflügel berührt und beschädigt.

    Mein Tipp: Es gibt immer wieder Leute, welche die Tieferlegung Ihrer F650 gerne rückgängig machen wollen und verzweifelt auf der Suche nach entsprechenden Teilen sind: Versuche mit Ihnen die Anlenkstreben, das umgebaute Federbein und Kipp- sowie Seitenständer zu tauschen, dann sind beide Seiten zufrieden.

    Grüße

    Grommel

    Hallo,


    1. zur Leistungsangabe: E-Fahrzeuge kann man anders homologieren, es kann also gut sein, dass ein E-Fahrzeug welches mit 11KW Leistung homologiert ist, durchaus eine deutlich höhere Motorleistung hat. Man kann es somit als Leichtkraftrad homologieren, dann dürfen es auch Leute mit "kleineren" Führerscheinen fahren. Lass Dich also von einer Leistungsangabe "11KW" nicht täuschen. Das hat damit zu tun, wieviel man in einer Stunde entnehmen kann (wenn z.B. die erste Generation BMW C-Evolution einen 8KWh Speicher hatte, konnte man in einer Stunde halt nicht mehr als 11KWh entnehmen, darum kann der Roller mit 11KW homologiert werden, obwohl er 48PS leistet und 72Nm hat (und die ab der ersten Umdrehung). Ob es sinnvoll ist, einem 16 jährigen, der sonst 125er Mopeds fährt, so eine Waffe in die Hand zu geben, steht auf einem anderen Blatt.

    2. Zumindest BMW gibt fünf Jahre Gewährleistung auf die Akkus. Man geht derzeit von 10 Jahren Nutzung aus, welches die meisten Akkus erreichen. Ja - dann kann es teuer werden, zumindest wenn man von heutigen Akkupreisen ausgeht. Aber auch ein alter Verbrennungsmotor kann hohe Kosten nachziehen und für einen wirtschaftlichen Totalschaden sorgen...

    Grüße

    Grommel

    gibts die dann mit zusätlichem eingebauten Auspuffsound als Zubehör? ;-)

    Möglicherweise sogar gesetzlich verpflichtend mit Soundmodul. Weil die Fahrzeuge so leise sind, dass sie möglicherweise überhört werden. Die Blinden haben hier eine Lobby, die dafür eintritt, dass E-Fahrzeuge Geräusche abgeben müssen. Glaube in anderen Ländern (evtl. US?) gibt es diese Vorschrift bereits.

    Grommel

    Naja - Du bremst durch die Rekuperation der E-Maschine, welcher quasi als Dynamo arbeitet und dabei die Batterie lädt. Beim BMW C-Evolution kannst Du dabei den gewünschten Grad der Rekuperation durch Fahrmodi vorwählen (z.B. Dynamic-Modus, Eco-Modus, Roadmodus).

    Wenn man etwas vorausschauend fährt, kommt man dadurch ohne normale Bremse aus, auch bis zum Stand an der roten Ampel.

    Ein einstufiges Getriebe (kein Schaltgetriebe) benötigen diese Konzepte oft schon, dadurch auch Getriebeöl. Da sollte aber eine Lifetimefüllung möglich sein. Der Abrieb / die Späne in Deinem Link gehen aber überhaupt nicht...

    Hallo, das Thema geht glaube ich in die falsche Richtung... fahrt mal mit so einem Gerät, dann denkt Ihr wahrscheinlich anders darüber.

    Ich habe das Glück, schon oft mit dem BMW C-Evolution Roller gefahren zu sein. Solange die Reichweite reicht, gibt es wenige Mopeds, die auf der Straße vergleichbar Spaß machen ;-)

    Wenn der hohe Preis nicht wäre (Listenpreis neu 15.000EUR), dann hätte ich schon längst selbst eine. Oder wenn die Reichweite mal so weit ist, dass man auch an einem Tag zum Gardasee kommt.

    Auch wenn der km-Preis sehr niedrig ist, man fährst so etwas nicht, um Geld zu sparen. Soviele Kilometer werden die wenigsten fahren, dass es sich irgendwann amortisiert. Ich war zuerst auch skeptisch, aber inzwischen... macht mal eine Probefahrt, Ihr werdet erstaunt sein.

    Der C-Evolution ist m.E. derzeit leider das einzige ernstzunehmende E-Motorrad, welches wirklich in nennenswerten Stückzahlen professionell gebaut wird. Zero und Vectrix (inzwischen pleite) bin ich auch schon gefahren... kein Vergleich.

    Grüße

    Grommel

    Hallo,

    1. bei der alten F650 kontrolliere als erstes mal die Kettenanlaufrollen oben und unten. Sind meist hinüber, teils gar nicht mehr vorhanden ;-) Kosten nur ein paar EUR.

    2. Verschleiß erkennst Du an Kettenrad und Ritzel am einfachsten an der Form der Zähne, aber auch daran, die wie Kette aufliegt. Ausserdem merkst Du bei einer verschlissenen Kette, dass Du dauernd die Kettenspannung nachstellen musst.


    Gute X-Ring Kettensätze gibt es für unter 100EUR in der Bucht. Würde Dir empfehlen, im Ersatzfall wie original eine Endloskette zu verbauen, auch wenn dann bei Schwinge raus muss. Achtung bei den ersten Modellen, bei denen das Ritzel nur mit Sicherungsring gesichert ist, neuen Ring verwenden und Sitz kontrollieren.


    Grüße

    Grommel

    Nee, Schalber ist zwar zusammen mit z.B. Laszlo Perez die Sixdays G/S gefahren, aber es geht hier nicht um irgendwelche individuellen Umbauten aus dem Hause Schalber - die G/S als erste Großenduro in Serie zu bringen bewerkstelligten bei BMW die Herren Gutsche, Rapelius, etc. Laszlo war übrigens als Fahrwerksmann bei BMW angestellt, Halbfeld (das H von HPN) als Mechaniker usw. (Stichwort "Roter Teufel")...

    Ähh - "um in dem Sektor einen Fuß in die Tür zu kriegen" - BMW hat den Sektor GS vor fast 40 Jahren erfunden und ist im Bereich GS immer noch der Hersteller, an dem sich andere messen müssen ;-)

    Und die G310GS will / muss genau so wenig ein Offroadhüpfer sein, wie ihre großen GSchwister.

    Grüße

    Grommel

    Deutsche Denke ;-)

    Die 310er Reihe wird zwar in Deutschland und dem Rest Europas auch angeboten, zielt aber auf ganz andere Länder / Kontinente. Und Preise mit vor 10 Jahren zu vergleichen hinkt gewaltig. Vergleiche lieber mit der Konkurrenz, z.B. der aus Mattighofen (deren kleine Mopeds übrigens auch in Indien gebaut werden), dann passt das schon.

    Viele Grüße, Grommel

    Ja, Federweg am hinteren Federbein ist bei Tieferlegung durch zwei Aluschalen begrenzt. Diese zu entfernen ist nicht einfach, braucht man Werkzeug zum Federvorspannen...

    Könnte man aber auch so weiterfahren, wenn man auf den zusätzlichen Federweg keinen Wert legt.

    Aber ehrlich gesagt: Mit 1,94m - kauf Dir lieber gleich das passende Moped ohne Tieferlegung, die Teile wirst nicht einfach bekommen und umtragen musst Du es auch lassen, da kommt einiges zusammen.

    Grüße

    Grommel

    Ah - ich glaube es liegt daran, ob die Maschine ABS hat oder nicht. Anscheinend ist bei Motorrädern ohne ABS der Ausgleichsbehälter dort platziert, wo sonst der Druckmodulator liegt..., nur bei Dakar-Maschinen mit ABS ist der Federbein-Ausgleichsbehälter daher aussen sichtbar.

    Hallo,

    1. bei der Sachnummer oben vom Dakar-Federbein hast Du einen Tippfehler, muss richtig heissen 7 666 919 (nicht 7 666 619).

    Warum ich aber dieses Thema wieder raushole: Die Dakar Bj. 2000 (weisses Dekor) haben auf den Abbildungen rechts am Rahmen keinen Federbein-Ausgleichsbehälter. Dakar Bj. 2002 (blaues Dekor) haben dort unterhalb des Verstellrades einen Ausgleichsbehälter.

    Meine Frage nun: Haben auch die älteren F650 Dakar (weisses Dekor) ein Federbein mit Ausgleichsbehälter? Ist dieser dann wo anders platziert?

    Danke

    Markus

    habe nun also vergaser gereinigt und neu schwimmernadeldichtungen verbaut......
    der zusammenbau der maschine dauerte 3 stunden unter mithilfe eines guten freundes.....meines erachtens ist der einbau allein fast unmöglich...
    denn bei mir war der schwerste part, die airbox wieder an den vergaser zu bekommen, dank dieses blöden doppel-gummi-stutzen :cursing: (das hat allein bestimmt 40 min. gedauert)


    Lass mich raten: Du hast die Airbox nicht ausgebaut, weil Dir der Aufwand zuviel war ;-)


    Mach´s das nächste Mal nach Rep.-Handbuch und bau die Airbox aus, dann kann man das auch alleine machen und die Gummis lassen sich auch viel besser montieren. Der Zusammenbau ist (alleine) in unter einer Stunde zu machen.


    Gruß


    Grommel

    Um die Vergaser aus- und einzubauen brauchst du ca. 4 Stunden.



    Na - ich brauch "inzwischen" ;-) ca. 1 Stunde dafür, beim ersten Mal wirst Du ca. 1/2 Stunde länger brauchen. Wer vier Stunden braucht, sollte die Maschine lieber in die Werkstatt bringen und nicht selbst Hand anlegen. Tank runter - Auspuff abbauen - Airbox seitlich rechts etwas (muss nicht ganz raus) rausziehen. Danach kannst Du den Vergaser entnehmen.


    Gruß


    Grommel

    Defekt war der Sicherheitsschalter am Seitenständer.


    Hi - nur, dass die alten Vergasermodelle gar keinen Seitenstützenschalter haben (bei denen klappt die Seitenstütze von selbst sein).


    Gruß


    Grommel

    Hallo,


    erstmal - BMW kann da nix dafür, da an Deiner Maschine anscheinend vom Vorbesitzer die vorhandene M18x1.5 Gewindebohrung aufgebohrt wurde.


    Die Reparaturschraube von BMW ist ja konisch und wird quasi einfach mit Gewalt eingedreht (in der Reparaturschraube ist dann eine kleinere Schraube drin, welche zukünftig zum Ölablassen verwendet wird). Du könntest Dir ebenfalls eine konische Schraube (Withworth-Rohrgewinde) anfertigen lassen, welche in Deine grössere Bohrung passt.


    Gruß


    Grommel