Beiträge von Toby

    Helicoil ist aber eigentlich nicht für dichtende Verbindungen gedacht. Helicoils sind eine feine Sache um Gewinde zu reparieren bzw werden sogar manchmal von vornherein eingebaut weil einfach zu tauschen. Außerdem kann man bei bestimmten konstruktiven Rahmenbedingungen die Schraubverbindung so sogar stabiler auslegen als ohne. Aber die sind nicht zum abdichten gedacht und geeignet. Ich würde daher eher einen Reparatursatz zum einkleben nehmen

    Eigentlich.
    Geht im Zweifel auch, nur für beispielsweise ein Zündkerzengewinde eher ungeeignet.
    Da sollte eher auf ein Timesert (oder ähnliches) zurückgegriffen werden.


    Kleine Korrektur: Die werden nicht eingebaut, weil sie einfacher zu tauschen wären (sind sie auch nicht), sondern nur weil ein Helicoil (oder baugleicher) Gewindeeinsatz erheblich belastbarer ist als ein Gewinde in Alu. Versagt ein solcher Gewindeeinsatz leidet i.d.R. das Gewinde in welchem dieser sitzt, d.h. ein Austausch durch einen identischen Einsatz ist nicht möglich.




    Wenn ich ehrlich bin sieht mir das auch nicht nach einem Gewindeeinsatz aus, sondern einfach nach einem ausgerissenem Gewinde.

    Gewindeschneiden musst du in jedem Fall, egal ob einsatz oder einfach größeres Gewinde.
    Am besten gleich beim Schneiden mitm Staubsauger dabei und danach (soweit möglich) alle übrigen Späne rausfischen,

    100%ig sauber wird es ohne zerlegen nicht gehen, aber größere Späne sollten im Sumpf verbleiben, der Rest vom Ölfilter eingefangen werden.

    Was der Bauer nicht kennt.......


    Aber Febi z.B. wäre ne Alternative, waren früher teilweise OE-Teile mit herusgeschliffener Teilenummer. :thumbsup2:

    So einen hab ich noch hier, mit rausgeschliffener Nummer. War als OEM Teil an einer '03er 650GS.


    Und insofern deiner noch Werte ausspuckt die grob den obigen entsprechen liegt dein Fehler woanders, dafür brauchst du jetzt auch nicht alle Temperaturen durchprobieren, zwei Stichproben langen.. Ist ja ein einfacher Thermistor, der lediglich in einem großen Gehäuse untergebracht ist. Entweder der ist defekt oder nicht, ein Zwischending gibts bei dem Bauteil nicht.

    Den Fühler kannst auch durchmessen.


    Grobe Werte (stammen mal hier aus dem Forum):


    -19° 54,7 kOhm

    -4° 20,0 kOhm

    -2° 18,7 kOhm

    1° 14,3 kOhm

    7° 11.75 kOhm

    12° 8,95 kOhm

    16° 7,6 kOhm

    20° 6,15 kOhm

    26° 5,17 kOhm

    30° 4,53 kOhm

    35° 4,07 kOhm

    43° 3,34°Ohm

    Wichtig ist bei der Achse zunächst mal der Primärdurchmesser von 17mm und, dass die Länge passt.
    Die Gabelfäuste kannst problemlos mit Buchsen entsprechend reduzieren, die letztliche Position des Rads in der Gabel mit Distanzen bestimmen.


    Also nimmst entweder eine 17mm Achse aus dem Regal und lässt passende Buchsen und Distanzen drehen,

    oder gehst den Weg eine Achse anfertigen zu lassen.

    Mindestens eine Distanz brauchst du dann natürlich nach wie vor, sowie bei den üblichen WP Gabeln (Exoten wie CCM mal ausgenommen) eine Buchse.

    Tendenziell wage ich zu behaupten, dass eine fertige Achse mit angefertigten Distanzen und Buchsen finanziell günstiger wäre.

    Definiere Schnee.


    Wenns wie hier im Flachland ist, dann ist es nahezu egal, was für ein Gummi drauf ist.
    Mit Stollen klappts besser, aber meine Wintermaschine hab ich mit Tourance gekauft, die sind nach wie vor drauf.


    Im Schnee sowieso immer langsamer und vor allem mit Abstand, der Bremsweg ist eben länger und man rutscht auch mal weg.

    Ordentliche Stollen helfen ganz gut mit dem wegrutschen, aber spätestens bei Glätte ist es dann wieder egal.

    Wie war das mit der Badehose und dem Bauern...? Winterfahren ist auch "Übungssache", sprich nicht übertreiben und ruhig bleiben, wenns mal rutscht,

    meist lässt sich Bodenkontakt vermeiden. Mich hat es im Winter jetzt insgesamt zwei Mal gelegt, beide male nahe Schritttempo. Einmal beim abbiegen auf frischem Schnee,

    einmal auf Eis, beim Versuch zu bremsen. Einziges Opfer war ein (jetzt eben kürzerer) Kupplungshebel.


    Spikes helfen nur bei Eis oder ordentlich hoher Schneedecke.


    Hab die letzten Jahre, egal ob im Fränkischen oder in Hessen, nie so viel Schnee gehabt, dass ich Ketten oder Spikes auf der Straße hätte nutzen können.

    Genau, nur die spätere Variante, insgesamt höher gezogen, siehe hier:



    Hab auch noch zwei mit Werkzeugfach, wie der der vor der Rally in obigem Foto liegt, einer bleibt jedoch im Bestand und der andere ist recht lädiert und es fehlt der Deckel, der gehört also erstmal repariert.

    Genau, das meinte ich.


    Ich hätte da noch ein paar Carbon Kevlar Motorschützer, montagefertig.
    Je nach Bedarf für die höheren Rahmenunterzüge (Die du verbaut hast, korrekt?) oder die serienmäßigen Unterzüge.


    Leider aktuell nur ohne Werkzeugfach.

    Bei TT gabs ne einfach Plastikblende, die über den Scheinwerfer kam, weil die so geblendet haben.

    Wobei ich deine Lösung eleganter finde.




    Was planst du bzgl Motorschutz? Hätte da ggf. was für dich, falls du noch nichts hast.

    Wozu fräsen?


    Gibts doch wie Sand am Meer fertig zu kaufen. TT verbaut übrigens die KTM Kettenführung in der angebotenen Variante.

    Wie gesagt, die Gehäuse sind irre schwer zu finden.


    Been there, done that.

    Mit meiner alten Lösung bin ich bei BMW Motorrädern fündig geworden.

    Das sollte auch in dem PDF stehen bzw. in der Originalfassung hier im Forum.


    Das Gehäuse vom BMW C1 Roller kann man verwenden wie es ist.

    Ebenso das von der R1100, da muss man aber einen Port verschließen.

    Funktionieren wird das mit den Teilen, ja.
    So einen großen Filter bräuchtest du nicht, es langt auch ein erheblich kleinerer, wir fahren keinen V8.

    Größere Filterfläche bedeutet aber natürlich auch es dauer im Zweifel bis er zu ist.



    Ich habe bisher nur 30 Micron Filter gefahren, zum Original gibt es zwecks Referenz keine Daten.

    Im Zweifel eher zum o.g. Mahle greifen.



    Anschlussplan wie bei deinem verlinkten Druckregler (Rückfluss und ein Druckanschluss):


    T9JdQGP.png



    Anschlussplan mit zwei Druckanschlüssen (man eliminiert den zusätzlichen Y-Verbinder indem man das Druckreglergehäuse also solches nutzt):






    Ich würde dir auch ein Gehäuse für die Verwendung vom Original-Druckregler fräsen, aber inkl. den Schlauchnippeln wirds dann locker genauso teuer wie der o.g. Regler,

    wenn nicht gar teurer.





    P.s.: Wir reden gerade minimal am Thema vorbei - der Filter ist schließlich nur ein potentieller Kandidat :saint:

    Ja, könntest du, du bräuchtest aber ein Gehäuse für den Druckregler.

    An der Oryx habe ich das schon länger so gemacht (waschbarer Filter mit wechselbarem Filterelement), die Teile hat jetzt die Wintermaschine bekommen,

    ein neuer Filter für die Oryx ist bestellt, das Druckreglergehäuse ist gefräst.


    Letzterer ja, ersterer nicht, da nicht für Einspritzanlagen ausgelegt!


    .

    Das ist Wucher. Hat nichts damit zu tun, das der Filter feiner wäre (ist er nicht, Einspritzerfilter müssen einem höheren Druck standhalten, aber das wars),

    sondern damit, dass die es irgendwie geschafft haben ein Patent darauf zu bekommen ein 08/15 Filterelement (5€? 10€?) sowie einen Druckregler (20€) in ein Gehäuse zu packen.

    Nicht nur, dass man das als Kunde teuer bezahlen soll, nein, der Druckregler, der sehr, sehr selten den Dienst versagt wird immer gleich mit dem Filter getauscht.




    Wer den Originalfilter kauft, um einen alten zu ersetzen: Tut euch den Gefallen, baut einen weiteren Filter DAVOR ein, auf lange Sicht erheblich günstiger.

    Ein verstopfter Filter kann sich ebenfalls bei versch. Motortemp. bemerkbar machen.
    Zudem auch bei Drehzahlen, bei denen man es weniger erwartet (d.h. bei niedrigen Drehzahlen am stottern, bei höheren halbwegs brauchbarer Motorlauf).


    Ich würde zunächst vorgehen wie folgt:

    Luft?
    Funke?
    Benzindruck?


    Für letzteres ein Manometer zwischen Pumpe und Einspritzdüse und schauen, dass der Druck quasi immer zwischen 3.2 und 3.8 bar dümpelt.
    Falls der Druck zunächst ok erscheint, unbedingt auch unter Last probieren, da schaut es ggf. ganz anders aus.




    P.s.: Das 3-Mal-am-Gasgriff-dehen ist wirklich nur ein Placebo.


    Tatsächlich ist das einige der wenigen Schrauben am Motor die ich noch nie mit dem Drehmomentschlüssel angezogen habe.

    Obwohl ich bei zumindest einer Maschine dran kommen müsste.

    Die 90° Variante dürfte bei serienmäßigen Maschinen die einzige Möglichkeit sein,

    für den eigentlichen Steckschlüssel käme wohl nur Marke Eigenbau in Frage, speziell mit ABS.



    Soll heißen: Zieh sieh fest (bis das Gewinde rund ist und dann eine halbe Umdrehung zurück :giggle:) und fahr.

    Kontrollier im Zweifel nach einigen km nochmal und fertig. Oder bring Sicherungsdraht an.