Beiträge von Toby

    Umbau von 1 auf 2 Zündkerzen?

    Kosten?

    Aufwand?

    Ergebnisse?

    Bin sehr interessiert!

    Kabelbaum, Zündspulen, Steuergerät und entweder Komplettmotor nehmen oder mindestens den Kopf tauschen.

    Fehlende Wasserdichtheit wage ich jetzt mal allen Stiefeln nachzusagen,

    es muss nur stark genug regnen oder durch genügend tiefes Wasser gehen.


    Da schwöre ich inzwischen auf SealSkinz, das sind wasserdichte Socken.


    Trage ich aber nur, wenn es wirklich (von oben oder unten) richtig nass wird,

    denn da schwitzt man natürlich auch entsprechend drin.



    Wenns weniger nass ist, dann tuts auch eine ordentliche Regenhose, die bis fast an den Knöchel über die Stiefel geht.

    Für leichtes Enduro fahren ist er okay für härteren Einsatz nicht, da ist ein richtiger Endurostiefel besser. Aber dann läuft man auch nicht viel mit dem Stiefel.

    Ich sags immer wieder, Sidi Crossfire.


    Ich bin da mal einen ganze Tag drin gelaufen, weil ich meine Schuhe vergessen hatte.

    Gab komische Blicke, aber sonst alles in Ordnung.

    Klar, bequem wie normale Schuhe nicht,

    aber keine Blasen gelaufen, keine Schmerzen gehabt, nix.


    Und da kann der Bock auch mal mit der Fußraste drauf knallen.

    Tut natürlich auch weh, aber kaputt gegangen ist noch nichts.




    Den "härteren Einsatz" will ich nochmal aufgreifen, ein Sturz ist da zwar wahrscheinlicher, aber nichtsdestotrotz, ein Sturz bleibt ein Sturz,

    das Motorrad schert sich nicht drum, ob du da auf nem Feldweg oder nem Rückeweg unterwegs bist.

    Der einzige Sturz, bei dem ich mich bisher so verletzt hatte (Muskel angerissen), dass ich nicht uneingeschränkt weiter fahren konnte, war auf schnurgerader Strecke, nicht irgendwo im engen Gelauf.

    Es ist davon auszugehen, dass die die Dichtungen auch von Brembo beziehen und deren eigentliches Produkt die Bremskolben sind.


    Da ist ja soweit erstmal nicht viel dabei, die kritischen Maße sind der Außendurchmesser und zu einem geringeren Grad die Länge bzw. die Toleranzen die bei den 2 Maßen zu halten sind.

    Kurzum, ich glaube nicht, dass du da groß was verkehrt machst, bei der Menge an unterschiedlichen Artikeln zum Thema Bremssattel werden die schon wissen, was sie da machen.


    Ansonsten gilt es die gleiche Sorgfalt zu wahren, wie generell bei Bremsenteilen,

    sprich sauberer Arbeitsplatz und sauberes Arbeiten, ordentliche Funktionsprüfung bevor man die Fahrt antritt.

    Einlaufen tut sich da nichts, nein. Bzw. wenn, dann gehört die Radnabe getauscht oder die Lagersitze erneuert, wobei das wirtschaftlich wohl eher widersinnig ist.



    Kurzum, da gibts bei angezogener Achsmutter effektiv kein Axialspiel und es sollte sich auch auch gar keinen Fall was lockern,

    das könnte ganz bös enden.


    Im Zweifel mit dem Drehmomentschlüssel anziehen! 100Nm hat die Achsmutter hinten.

    Den km-Stand hatte er dann nicht verloren, die EEPROMs sind nur in einem (relativ) geringen Teil der Tachos mit den berühmten Strichen im Display wirklich defekt,

    das Erstellen einer gültigen Datei für den Kilometerstand bei Austausch vom EEPROM ist nicht ganz trivial (nein, ins Detail werde ich da nicht gehen).



    Deshalb immer der Hinweis: Erstmal die Elkos tauschen, dann im Falle der Notwendigkeit etwas mehr ins Detail gehen.

    ....unmittelbar östlich von Marburg, das Ämöneburger Becken mit wunderbarem Fernblick von Amöneburg aus.


    Für Naturbegeisterte ist die Radenhäuser Lache am Fuß von Amöneburg bzw. der Beobachtungsstand dort einen kurzen Abstecher wert,

    generell ist das Amöneburger Becken von vielen Vogelarten genutzt, sowohl als Rastplatz als auch Brut-/Nistplatz.

    Ggf. auch das Schweinsberger Moor.


    Beide Ortschaften haben eine Burg (Amöneburg: Ruine, Schweinsberg: Bewohnt, nur außen zugänglich) und kleine, aber feine, alte Ortskerne.








    Und ja, wenns geht und diese aktuell stattfinden, nehmt in Kassel die Wasserspiele mit.

    Zu 2., das musst du wissen, du kennst den Gesamtzustand deines Motorrad wohl am besten. Aber wie gesagt, ich würde ohnehin eher zu 3. tendieren.


    Kurz dazu: Du kannst auch einen Einzelzündermotor verwenden, entweder unter Verwendung deines Zylinderkopfs, den könnte man ja kurz auffrischen,

    oder eben mit weglassen der Sekundärzündspule und -kerze. So oder so, die günstigste Variante einen Motor zu bekommen, Platz, Zeit und Lust vorausgesetzt, ist eine Unfallmaschine o.ä. zu kaufen und auszuschlachten. Man bekommt zwar auch so mal einen sehr günstigen, guten Motor, das ist aber, je nach Definition von "günstig" und "gut", selten bis gaaanz selten.


    Mit einem Einzelzünder könnte ich, notfalls, wenn wirklich gar nix aufzutreiben ist, aushelfen.



    Und wenn du den Motor zerlegst, stellt mal Bilder der Schaltgabeln, genauer der Laufflächen ein,

    sind die arg verschlissen, dann gehören die ersetzt, sonst gibts Schaltprobleme. Wobei der Klassiker da das Rauspringen vom 2ten Gang ist.

    Ich würde auch sagen, dass etwas mit der Kupplung nicht in Ordung ist, den sonst würdest du da keine Startprobleme bekommen. Prüfe die Kupplung als Erstes und dann gehe weiter in Richtung Getriebe, die Spähne im Öl hast du mit großer Sicherheit durch schlechtest Lösen der Kupplung beim Schalten.


    Kevin

    In Neutral müsste der Motor ja dennoch völlig problemlos anspringen.


    Die Späne können so auch eigentlich nicht von der Kupplung kommen, da müssten sich die Stahlscheiben extremst abnutzen, um so viele und große Späne zu erzeugen.

    Und von den Antriebsritzeln (Kurbelwelle - Kupplungskorb) kann das eigentlich auch nicht kommen, da kannste ja nix falsch einbauen o.ä.

    Ich denke da im Zusammenhang mit den Startprobleme eher an den Klassiker, Anlasserfreilauf.


    Den LiMaDeckel darfste eh mal abnehmen, nur um mal zu schauen, wieviel Späne und "Metallschlamm" an der LiMa und am Pickupsensor hängen.

    da kein passendes vorhanden war...

    Sagen wir`s mal so , ich kenne die Innereien meiner CS noch nicht so gut um da mal ebend so das Steuergerät raus zu fetzen . Mal davon abgesehen ob`s dann auch wirklich passt . Aber der Jung hat einen Bildschirmfoto von den Daten des Steuergerätes ( Software Nr. / Hersteller / Datum ) Vielleicht kommt man darüber weiter .



    Oesie

    Bj.02, d.h. jedes CS und GS Steuergerät einer Einzelzünder tuts.


    Inwiefern das jetzt bei der CS so gut zugänglich ist, gute Frage, ich hatte und habe bisher nur GS'en im Bestand,

    geschweige denn, dass ich mich gerade entsinnen könnte wann ich das letzte Mal überhaupt eine CS in freier Wildbahn gesehen hätte :g:

    Mehr auslesen können die auch nicht. Wie gesagt, relativ simples System mit wenig Sensoren/Fühlern.


    Steuergerät spaßeshalber mal getauscht? Wie erwähnt, so einen derartigen Fehler habe ich bei Verwendung eines bestimmten Steuergeräts,

    wo ich der genauen Ursache aber noch nicht auf den Grund gegangen bin.

    Harter Tobak.


    Da stimmt auf alle Fälle was nicht, bei so viel Spänen im Öl würde ich mal ganz bescheiden zwei, oder vielmehr drei, Optionen in den Raum werfen:


    1. Motor zerlegen, Getriebe in Ordnung bringen, insofern der Fehler zu finden ist, Motor zusammenbauen,

    fahren bis er sich komplett zerlegt.

    Letzteres kann dauern, ich habe einen Motor hier, der 5000km mit verschließener Ölpumpe gefahren wurde,

    sprich unter ~2250 Umdrehungen war immer die Lampe an. Der hat zwar bei niedrigen Drehzahlen richtig Lärm gemacht und die Kurbelwelle ist total eingelaufen, von den Lagern der KW und des Pleuels geschweige denn den Nockenwellen wollen wir gar nicht sprechen, aber der lief noch 1A.


    2. Richtig machen. Sprich komplette Motorrevision, Lager, Ölpumpen, nach Bedarf Wellen, Kolben, Kolbenringe, Ventiltrieb, alles.


    3. So ähnlich wie 2., aber finanziell deutlich günstiger: Ersatzmotor beschaffen und einbauen.




    Nein, Einstellen per se kann man bei dem Getriebe nichts, wichtig ist halt alle Scheiben etc. wieder an richtiger Stelle zu verbauen (Stichwort Ausdistanzierung von macgyver ),

    weiterhin streng nach den Wartungsanleitung verfahren, da steht alles wichtige drin, auch bzgl. der Distanzscheiben,

    auch wenn du das was durcheinander gebracht hast, mit Messen bekommt man die richtige Position raus.


    Die Kopfdichtung sollte man nicht wiederverwenden, aber du brauchst den Kopf nicht abnehmen,

    der kann am Zylinder dran bleiben, wenn du nur ans Getriebe willst. Und der Motor ausgebaut ist.

    Ich meine bei verbautem Motor müsste man Zylinder und Zylinderkopf einzeln ausbauen, der Platzverhältnisse wegen.

    Die Fußdichtung kannst du nochmals verwenden, kostet aber auch nur ~5€.


    Aber vom Pleuel aus siehst du jetzt nicht wirklich viel neues vom Getriebe.



    Bzgl. Kupplung: Kupplungszug korrekt eingestellt, ggf. mal erneuert?




    Und noch eine Bemerkung am Rande: Das Getriebe kann man auch bei geteiltem Motor durchschalten, ist etwas fummelig, damit einem der Schaltmechanismus nicht um die Ohren fliegt, aber es geht. Mache ich immer um eben solche Probleme zu vermeiden. Und dann nochmal, sobald die Gehäusehälften zusammen sind.

    Servus und Willkommen im Forum.



    Falls du Inspiration o.ä. zur Gewichtsoptimierung oder zum Thema USD Gabel brauchst oder Fragen hast...nuja, du wohnst gleich ums Eck.

    Hierzulande (Hessen) mit der Abnahme dank Bündelungsbehörde gelinde gesagt je nach Art der Umbauten schwierig (sprich nicht möglich), aber zumindest für die 43mm WP Gabel gibts ein Gutachten.



    Thema ABS und Bremsflüssigkeit wechseln:

    Zum vollständigen Wechsel brauchst du ein Diagnosegerät, damit kann man den Kreislauf im ABS Block öffnen,

    alternativ wechselst du einfach wie sonst auch, dann verbleiben halt ein paar ml mehr als üblich.

    Einfach mal stark anbremsen nach dem Wechsel, dann mischt sich die alte Suppe mit der neuen,

    wer penibel ist tauscht dann einfach nochmals.

    Für ein reines Leerlaufproblem in warmem schon arg weit gegriffen,

    Einspritzdüse und Zündkerze etc.


    Ich hab mal kommentiert:

    ...und dir fehlt auch der Nippel an der Airbox. Denke mal der steckt im Schlauch, ist eigentlich fest mit dem Gumminubsi am LuFikasten verbunden.



    Kurbelwellenensor könnte es theoretisch (!) sein, der gibt den Zündzeitpunkt und da er im Motor sitzt kommt er auf eine relativ hohe Betriebstemperatur.

    Wenn der gerade die richtige Bedingungen zusammen kommen, kann der Temp.unterschied bei warmem Motor zum Versagen führen,

    sodass die es dann bei bestimmten Drehzahlen zu Problemen kommt.



    Eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Hatte Ray an seiner Rallye letztes Jahr, den (Teil-)ausfall des Sensors. Nur wollte die kaum starten bzw. nicht hochdrehen.

    Ich hatte da mal das Diagnosegerät dabei, siehe da, irgendwie 70 mal Fehler Kurbelwellensensor.


    Falschluft und Benzinzufuhr sind auch beides Kandidaten für dieses doch merkwürdige Verhalten.




    Woraus ich eigentlich hinaus will, man kann hier viel rum raten und Anekdoten erzählen, damit ist aber keinem geholfen.

    Es braucht eine strukturierte Herangehensweise, so schwierig das in dem Falle sein mag. Ich persönlich würde als erstes das Diagnosegerät bemühen, einfach, weil ich es habe und wie in o.g. Fall kann es langes rumprobieren vermeiden, wenn ein Fehler so oft aufgetreten ist, dann stimmt bei da irgendwas nicht (Anm. der Red.: Ist ein Fehler mal abgespeichert heißt das meist nix, Lambdafehler und irgendwas mit der Ansauglufttempsensor stehen oft drin, da war dann irgendwann mal was, wenns auch nur Interferenz war, sowas erstmal außer Acht lassen, im Hinterkopf behalten und aus dem Fehlerspeicher löschen).

    Ist aber kein Allheilmittel.


    Also weiter im Text: Auf Falschluft prüfen: Einfach, der Ansaugschnorchel ist sehr kurz und wenig kompliziert. Auf Risse untersuchen, Gummi altert nun einmal, dafür am besten ausbauen und mit Licht arbeiten.


    ...und ganz ehrlich, sonst fällt mir soweit erstmal nix konkretes ein. Benzindruck, neee, wenn dann unter Volllast, die Pumpe läuft ja immer voll, d.h. im Leerlauf wirste da nix merken,

    wenn die nicht volle Leistung bringen würde.

    Sensoren: Siehe Diagnosegerät. Fehlerspeicher auslesen (lassen), darüber hinaus ggf. Echtzeitwerte loggen (kann das GS911) und daraus ggf. Rückschlüsse ziehen.





    Und jetzt ganz fies, sowohl, dass es ne Anekdote gibt, als auch deren Inhalt: Ich habe ein Steuergerät da, das den Leerlauf so niedrig werden lässt, dass der Motor stirbt.

    Sprich, ich schmeiße den Motor an, lasse ihn laufen und nach wenigen Minuten, zack, aus.

    Aaaaber das ist eine gaaaaanz alte 5000er Software, die man kaum antrifft, da gibts Probleme beim zurücksetzen der Adaptierung,

    sprich da ist noch nicht endgültig geklärt, ob es ein Hardware oder Softwareproblem ist, es liegt aber definitiv am Steuergerät.

    War halt auch soweit schnell diagnostiziert, anderes Steuergerät dran: Läuft. Und das seit nunmehr über 15.000 km.

    Altes Steuergerät wieder dran: Altes Problem wieder da.

    Finger weg von der Schraube.


    Damit wird die Grundstellung der Drosselklappe ab Werk eingestellt,

    die eigentliche Leerlaufregelung erfolgt über eine Bypassbohrung, durch die der Leerlaufsteller mehr oder weniger Luft durchlässt, je nach Bedarf.


    Und wo wir bei dem Thema Leerlaufsteller sind: Mach den mal sauber, berichte dann, ob das Problem noch besteht.

    Hilft im Gegensatz zum Gasgriffvoodoo, den ab und an mal zu reinigen.


    Korrekte Startfolge (bis zum erlischen der Temperaturwarnleuchte und dann starten) einhalten hilft ebenfalls bei Leerlaufproblemen.

    Kann man ja. Aber wenn er die Doppelzündung unbedingt will, dann muss halt das ganze Drumherum (Kabelbaum, Steuergerät) auch getauscht werden.


    Viel Aufwand, aber ich sollte da besser nix sagen, wenn ich meinen Fuhrpark so anschaue.






    Also mal anders gesagt, drei Szenarien, was hier zutrifft, da bin ich mir noch uneinig, mangels klarer Ansage:


    1. Er will er einen Doppelzünder-ESD fahren:

    Krümmer tauschen, fertig.


    2.Will/muss (Defekt?) er den Kopf tauschen und will den Bock nur zum Laufen bringen:

    Zweite Zündkerze (bzw. im umgekehrten Szenario, also Einzelzünderkopf/-motor als Ersatz für Doppelzünder, die zweite Zündspule) einfach nicht anschließen.


    3.Will/muss (Defekt?) er den Kopf tauschen und will eine funktionale Doppelzündung haben:

    Alles umbauen. Kabelbaum, Steuergerät, Zündspulen.




    Insofern ich die obige Aussage "Wenn der originale Auspuff mal durchgammelt, hätte ich gerne mehr Optionen." zugrunde lege, tuts auch der Krümmer allein.

    Kann ich zwar auch nicht ganz nachvollziehen, ich hab selbst bei meiner Wintermaschine mit 120tkm, der man den Winterbetrieb deutlich ansieht, keinerlei (technische) Probleme,

    weder mit der Auspuffanlage noch sonst etwas.

    Ich haben nun ja auch viel rumgebastelet am meiner R13, meine ist ebefalls ausgegangen und hatte zudem Probleme mit hochtourigen Standgas, aber nur zeitweise. Nach meiner ersten Ventilspielkontrolle ist aufgefalen, das beide Schlauchschellen des Entlüftungsschlauch, zwischen Zylinderkopfhaube und Öltank richtig locker waren. Öl ist nicht ausgetreten, aber dennoch vermutlich Luft rein. Beide Schellen erstezt, gegen Spannbackenschellen ABA Mini 10mm und bisher keine Probleme mehr. Hier der Schlauch Pos. 11


    Viele Grüße

    Torsten

    ....was aber keine Quelle für Falschluft sein kann.






    Aber in der Tat ein merkwürdiges Problem.

    Ich selbst würde mal schnell das Diagnosegerät anklemmen, Fehlerspeicher auslesen und mal Echtzeitwerte während der Fahrt loggen, aber gut, den Luxus hat nicht jeder.


    Leerlaufsteller reinigen schadet jedenfalls nicht, aber darüber hinaus fällt es mir schwer irgendwas zu mutmaßen, bei der Fehlerbeschreibung.



    Zum Thema ohne Lambdasonde fahren: Ja, geht, aber dann fährt man immer im Open Loop, sprich es wird immer nach "Standardtabelle" gefahren, also i.d.R. mit fettem Gemisch.

    Wirkt sich auf die Abgaswerte und den Verbrauch suboptimal aus. Aber Tatsache, mit ner Einzelzünder kommt man damit noch locker durch die AU.


    Und trotzdem fahre ich schon lange wieder mit Lambdasonde, das war damals in der Hauptsache platztechnischen Umständen geschuldet.

    also benötige ich nur noch das Steuergerät, den Kabelbaum, den Zündspulenhalter und die zweite Zündspule. Das ist doch garnicht so viel!

    Nö, kannst einfach die zweite Zündkerze nicht anschließen, dann kannste alles behalten.

    Zugegeben, dann macht das ganz noch weniger Sinn, du scheinst ja einen einwandfreien Motor zu haben, sprich du willst halt einfach ne Doppelzünder haben, wenn ich das richtig verstehe, aber so what.

    Günstigste Variante wäre bestimmt ne Unfallmaschine kaufen und alles relevante übernehmen, den Rest verscheuern.




    So und nun weiter machen, ich guck ab jetzt auch weg.

    Das hat technische Gründe, das solche Schrauben nicht in jedem Baumarkt zu finden sind, bzw. diese i.d.R. recht deutlich teurer sind als Brünierte.


    Und zwar ist bei sehr harten Stahlschrauben das Risiko der Einbringung von Wasserstoff durch einzelne Schritte bei der galvanischen Verzinkung recht hoch,

    was wiederum eine aufwändige Nachbehandlung erfordert, um in Folge das Risiko von Brüchen aufgrund von Wasserstoffversprödung weitesgehend (!) zu mitigieren.


    Bei Würth steht das ganz kurz und knapp beschrieben:


    https://www.wuerth-industrie.c…sserstoffversproedung.php




    Aber es gibt dazu auch eine enorme Menge weiterführendes Material, weil das einfach ein ziemliches Problem darstellt, nicht nur auf Schrauben bezogen.




    Aber wie schon gesagt, 10.9 tuts an der Stelle auch. Dazu auch nebenbei die Anmerkung: Eine härtere Schraube bringt nur dann etwas (Scherkräfte bedingt mal außen vor gelassen), wenn auch das Anzugsdrehmoment entsprechend höher gewählt wird.

    Edelstahlschrauben sind nicht als Ersatz für hochfeste Stahlschrauben geeignet!

    Eine A2-80 Schraube (viel häufiger trifft man im Baumarkt die weniger festen A2-70 an) kommt annähernd an die Werte einer 8.8 Stahlschraube ran, aber das war es dann auch,

    Ende der Fahnenstange.


    Bei sicherheitsrelevanten Schraubverbindungen bitte, bitte nicht einfach irgendwas verbauen, sondern im Zweifel vom Hersteller Ersatz beziehen,

    mindestens jedoch Werte zwischen Original und potentiellem Ersatz (ob nun aufs Material oder die Güteklassen bezogen) vergleichen und danach entscheiden,

    insofern die Belastung der Verschraubung selbst nicht bekannt ist.