Beiträge von Toby

    Schau mal genauer hin. Die Schwinge wird nicht angesägt, sondern abgesägt, dann werden gefräste Endstücke eingeschweißt. Wird dann so ähnlich aussehen wie im Screenshot (der alles andere als aktuell ist).

    Bis auf den Bremssattelträger bleibt alles unverändert. Die Kette wird über 2 Schnecken gespannt.



    Zulassung ist nicht vorgesehen. Wäre bei mir lediglich der Ersatz für die Aluschwinge auf wirklich langer Reise. Oder falls ich sie so mal kaputt bekomme.

    In letzterem Fall würde ich mal bei meinem Prüfer anklopfen und ganz traurig die Situation erklären, im erstgenannten Fall ist es egal, juckt eh niemanden.

    Kurzum, bei fachkundigem und vor allem interessierten Prüfer dürfte das per Einzelabnahme gehen, wenn vorab geklärt.



    Ganz grob Richtung Griechenland, wird aber garantiert nicht auf dem kürzesten Weg passieren.
    Definiere östlich, bayrischer Wald oder Ceska Republika oder....?
    Aber klar, wenns passt gern.


    Bzgl. Öltank, das ist einfach der beste Platz.
    Die Originalposition vom Öltank steht sich der einfachsten möglichen Wartung eigentlich gegenüber, weil der Tank eben immer im Weg ist.

    Ich werde den Öltank aber etwas anders bauen, er soll tiefer sitzen und die Batterie soll oben links neben die Drosselklappe auf den Tank drauf,

    damit ich nicht das halbe Fahrzeug zerlegen muss um dran zu kommen. Auch wenn das keine 5 Minuten dauert.


    Wenn dann der originale Platz vom Öltank frei wird bietet sich der Bau einer Airbox natürlich wieder an.

    Das grobe Konzept steht, ich nehme gleich nochmal Maß, für den Luftfilterkäfig, damit der zeitig gefertigt wird, da brauchts ein paar Teile aus der Laserschneiderei.

    Wird ein einfacher rechteckiger Käfig, in den ich einen Schaumstofffilter einlegen kann, habe leider nichts passendes gefunden, aber gut, ist eh schnell gemacht.


    Material für den Öltank inkl. neuer Leitungen ist bestellt,

    die Batterie ist schon da und einfach irre klein und leicht.


    Hier im Vergleich zur alten Hawker Batterie,

    um gleich ein paar Zahlen zu nennen, die Hawker (ca. 1,2L) ist um 30% kleiner als die originale Batterie (ca.1,7L), die Lithium (ca. 0,67L) wiederum ist um 45% kleiner als die Hawker,

    bzw. um 60% kleiner als Serie.

    Und wiegt nur 600 Gramm. Nochmal 2kg eingespart.

    Wobei der Öltank ein paar Gramm schwerer wird bzw. noch größer.


    Gibt auch passende Rohlinge zu kaufen, damit ab zum Schlüsseldienst, dann kann er den nachmachen.

    Ist nur eben kein gängiger Rohling.



    Tante Edit(h): Da war jemand schneller.

    Die Welle gibts übrigens nicht einzeln, wohl aber kompatible Schrittmotoren.


    Von BMW braucht man sich da aber keine Hilfe erwarten, wenn man den Tacho wirklich reparieren anstatt austauschen will.



    Welches Bj. hat deine CS?

    Könnte dir ggf. einen Sensor zum prüfen vorbeischicken.

    ....das Ansauggeräusch wird auch massiv gedämpft.


    Fahr mal ne Maschine ohne Airbox oder mit gut belüfteter Airbox und du weißt was gemeint ist. Da hörst den Auspuff kaum mehr drüber.






    Zurück zum Thema:

    Mach am besten Fotos von allem was noch an der Airbox dran ist und allem was du rausgefischt hast, dann können wir dir verraten, ob noch etwas fehlt. Und bis dahin auf keinen Fall den Motor anlassen oder drehen.




    Zwecks "Reparatur" vom nun fehlenden Gewindeeinsatz, schau mal auf f650.crossroadz.com.au, glaube unter "other repairs".

    Ein 18" Rad passt auch in die Serienschwinge, wenn auch nicht optimal.

    Bei passender Übersetzung kann man die Kette 2 Glieder länger wählen, dann bekommt man einen Ticken mehr Luft zur Schwinge nach vorne hin.



    Die 640er Schwinge (mit dem Gussprofil vorn, falls es noch andere mit anderen Maßen vorn gibt?) passt nicht, ist vorn zu schmal. 117,5mm innen, die GS Schwinge hat 138mm.


    Du wirst insgesamt feststellen, dass die GS Schwinge ziemlich breit ist, im vorderen Bereich.



    Wenn es doch eher ums 18" Rad geht, da gibts eine einfachere (?) Lösung, unter Verwendung einer modifizierten Serienschwinge, dann sogar mit Möglichkeit für Radwechsel in Rekordzeit ;)


    Gibts noch nicht zum anfassen, werde ich aber kommenden Herbst/Winter in Angriff nehmen, als Alternative zu meiner Aluschwinge,

    wobei ich für die eigene Schwinge noch eine Kleinigkeit machen werden, damit ich das 280mm Federbein auch mit der Stahlschwinge nutzen kann.


    JkTsh6H.jpg



    Disclaimer: Leichter wird die Schwinge aber nicht. Eher etwas schwerer.

    Definiere geringe Modifikation.


    Wüsste jetzt aus dem FF nichts, was so allzu schnell passend gemacht ist.

    Zudem wirst du feststellen, dass viele Schwingen Gußschwingen sind, da sieht es mit der Schweißbarkeit mitunter nicht so gut aus.

    Nun wird das aber schwer zu umgehen,

    da bräuchte man eine Schwinge mit der Kette auf der richtigen Seite, passender Verschraubung für die Umlenkung, passende Achsdurchmesser,

    durch-fräsen/drehen-passend-machbare-Schwingenlagerung und und und.




    Und den Aufwand für - wenn überhaupt - 2kg?
    Ja sind ungefederte 2kg, aber das werden die meisten Fahrer nicht mal merken.


    Die Touratech Aluschwinge lasse ich mal außen vor, da noch eine zu finden ist schwierig.
    Hier im Forum geistern inzwischen (mindestens?) 4 Besitzer rum, aber die haben alle ein Motorrad an der Schwinge dran.

    Oh boy...stimmt, da steht das ja drin.


    Aber selbst da bezieht sich das Drehen des Gasgriffs nicht auf einen Reset sondern auf erneutes anlernen NACH einem Reset.
    Ist und bleibt aber so oder so inkorrekt, das ist auch nach Reset der Adaptionswerte nicht nötig.


    Übrigens: Das ist in keiner späteren Fassung (in fremdsprachigen von vornherein nicht) zu finden.




    Die Sache mit dem Fehlerspeicher kann man ganz einfach überprüfen, mittels Diagnosegerät,

    die Fehler bleiben gespeichert. Die Adaptionswerte ebenso, das ist aber mit dem Diagnosegerät so nicht prüfbar.

    Keine Spannung auf Pin 1 am Tachostecker, dadurch kann nach ausschalten der Zündung der Tageskilometerstand nicht abgespeichert werden.

    Wäre das wahrscheinlichste Szenario.


    Erstmal die Batteriepole prüfen, dann das Multimeter raus und durchmessen, selbiges gilt für die Bordsteckdose.

    Stichwort Voodoo.



    Siehe BMW Technical Service Bulletin 1300303 (051), wie es an US-Händler raus ging,

    es gibt bestimmt auch ein deutsches Äquivalent, da habe ich aber keinen Zugriff drauf.


    Ich zitiere, Abschnitt 3:


    "3) Turning the throttle-valve potentiometer does not have any influence on the engines operating characteristics. After a very short time, the BMS-C control unit recalibrates itself to recognize the new baseline position."



    Frei übersetzt: "Das Drehen des Drosselklappenpotentiometers hat keinerlei Einfluss auf die Operationsparameter des Motors.

    Das BMS-C Steuergerät kalibriert sich [selbstständig] auf die aktuelle Basislinie (d.h. Nullstellung, sollte man die Nullstellung der Drosselklappe durch die Stellschraube ändern) des Potis."


    Bedeutet aber auch, dass es den selben Wert für die Nullstellung findet, völlig unabhängig davon, ob du jetzt dreimal aufgedreht hast oder 7 Mal oder gar nicht.

    Bringt nix, ist kein geheimer, versteckter Programmcode oder so. Placebo-Effekt.


    Selbiges gilt für das Trennen des Steuergeräts vom Strom:


    "4) Disconnecting the battery of the BMS-C control unit does not cause any data to be
    deleted. All data, adaptation values, and contents of the fault memory remain intact."


    Übersetzt: "Das BMS-C von der Batterie zu trennen führt nicht zur Löschung jeglicher Daten.

    Alle Werte, auch Adaptionswerte und der Fehlerspeicher bleiben vollständig gespeichert".





    Es gibt aber einen anderen Grund, weshalb das ggf. zu funktionieren scheint. Nämlich das offizielle Startprozedere.

    An das sich quasi keiner hält. Mich ab und an eingeschlossen.


    1. Zündung einschalten

    2. Abwarten, bis die Temperaturwarnleuchte erlischt

    3. Startknopf drücken.

    4. Startknopf erst los lassen, wenn der Motor ca. 2-3 Sekunden läuft


    Sollte einer dieser Schritte nicht beachten werden, die Zündung für mindestens 10 Sek ausschalten, dann von vorn beginnen,

    ansonsten ist mit unrundem Lauf zu rechnen, da das diverse Routinen nicht vollständig gelaufen sind.

    Nach etwas über einem halben Jahr soll es hier jetzt mal weiter gehen.


    Es gibt noch diverse Wehwehchen,

    um die ich mich bisher leider nicht kümmern konnte, da ich leider das letzte halbe Jahr keine Werkstatt hatte,

    aber nun sind neue Räumlichkeiten gefunden und auch soweit eingerichtet, dass ich wieder werkeln kann.


    Bestandsaufnahme ist soweit erfolgt:


    -Kabelbaum muss neu gewickelt werden, das verwendete Band löste sich schon am ersten Wochenende auf

    -Heckverkleidung fertigstellen

    -Öltank ist leider doch nicht 100%ig dicht, d.h. schwitzt leicht, ergo wird einer neuer Öltank geschweißt, dazu später mehr

    -der Lack an der Schwinge hält nicht, diesmal geht sie zum Lackierer

    -ich hab feststellen müssen, dass ich den IMO also Tacho doch besser mag, wird also wieder umgebaut





    Der Öltank wird eine etwas umfangreichere Aktion,

    denn wenn ich schon einen kompletten Öltank baue, dann an eine angenehmere Position,

    nämlich zwischen Motor und Tank. Da ist genügend Platz, nur muss dann leider die Batterie und der Laderegler weichen.

    Für die Batterie habe ich bereits eine Stelle ausgeguckt, nur ist die Hawker Batterie dafür einen Hauch zu groß,

    d.h. ich werde voraussichtlich auf eine Lithium Batterie umschwenken.


    Nun bedeutet die Umsiedlung des Öltanks aber auch, dass es massig Platz für eine Airbox gibt, d.h. ich werde wohl wieder auf eine richtige Airbox umsatteln,

    die aber erstmal laminiert werden muss. Und das "Guckloch" für das Ölthermometer wird geschlossen, bringt ja nichts, wenn der Öltank umzieht.

    Und natürlich sind neue Ölleitungen fällig.


    Die Gabelbrücken bzw. den Lenkungsdämpfer will ich auch noch verbauen,

    aber das steht ganz unten auf der Liste, in erster Linie soll es im Juli mit der Antilope in den Urlaub gehen,

    da ist der Zeitplan schon stramm genug, es gibt ja noch mehr Baustellen, als nur den Bock.

    Ich habs mir bisher verkniffen, da es genügend Leute gibt die dran glauben, aber die Geschichte mit dem "3x Mal am Gasgriff drehen usw." bringt exakt nichts.

    Wo der Mythos her stammt, weiß ich auch nicht.

    Adaptionswerte zurücksetzen geht nur der Diagnosewerkzeug.


    Das nur am Rande. Hast du mal den Leerlaufregler ausgebaut und gereinigt?
    Klang nämlich eher nicht so, dabei ist das der Fehlerbeschreibung nach einfach die wahrscheinlichste Fehlerquelle.


    Die Diagnosemöglichkeiten sind zudem, speziell bei der Einzelzünder-GS eher beschränkt, d.h. da wird nicht viel bei rumkommen, wirklich fehlerhafte Bauteile werden da nicht weiter erkannt, höchstens kann man von gewissen Werten Rückschlüsse auf eventuelle Defekte ziehen.

    Schnapp dir eine Lampe und schau oben ins Reservoir, am wahrscheinlichsten ist eine Luftblase direkt dort, genauer gesagt an der Bohrung vom Zylinder zum Reservoir.

    Mit einer Lampe einfach erkennbar.


    Was die hintere Bremse anbelangt, eher am oberen Punkt in der Leitung.
    Ich hab meist ganz guten Erfolg mit umgekehrtem Befüllen, d.h. vom Entlüftungsnippel aus.

    Ideal wäre natürlich ein Vakuumentlüfter. Geht aber auch ohne, ich hab auch keinen.

    Mit 250mm Federbein, serienmäßiger Schwinge und 18" Hinterrad immer 114 Glieder.

    Bin mit der Kombi ausschließlich 15/49 gefahren.


    112 ginge mit dem 18" Rad so gar nicht, höchstens mit einer langen Übersetzung.

    Again:


    Prüfer wechseln.

    Oder auf die Realitäten der Einzelabnahme hinweisen...bei Felgen tut es ein Festigkeitsgutachten, dass der Rest passt (Abstände, Tachoanzeige, Funktion von Bremsen, speziell ABS, etc. pp.)obliegt dann dem Prüfer zu ...naja prüfen eben. Dafür ist der Mann da.


    Einzelabnahmen unterliegen übrigens auch in dem alten Bundesländern seit kurzem nicht mehr dem TÜV Monopol.

    Auf Edelstahl umzurüsten bedeutet ggf., die Nabenbohrungen vergrößern zu müssen; das wird ja bei dem Kollegen wohl auch gemacht. Das ist eine dauerhafte Veränderung, die ich persönlich schon aus rein praktischen Gründen nicht haben wollte, weil man eine gerissene Speiche nur mit einem eben für diesen Zweck gezogene und gerollte Speiche ersetzen kann und nicht mal eben mit Serienspeichen.

    pssst, beim Radbauer ist das ganz normal, dass Speichen angefertigt werden. Nach Muster oder auf Ring und Nabe abgestimmt. Noch dazu oftmals günstiger als "Originalspeichen".

    Und vor allem ohne Lieferzeit.


    Nabenbohrung vergrößern? Wofür?

    Original sind sowohl bei der Vergaser als auch der GS Edelstahlspeichen verbaut. Dickere Speichen findet man eher im Offroadbereich, meine Excel Räder haben 4 bis 5,5mm Edelstahlspeichen, da muss man die Bohrungen vergrößern, aber wie gesagt, Offroadbereich.

    Original sind glaube ich 3,5mm?