Beiträge von Toby

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    Für so eine feine Arbeit würde ich persönlich von dem festen Epoxidkit abraten,

    sondern eher zu was flüssigerem ala JB Weld greifen, um auch ein bisserl in die Rippe zu bekommen.


    Löten an den Kühlerrippen ist äußerst schwierig, da Alulot einen relativ schmalen Temperaturbereich hat,

    etwas zu heiß und das Alu selbst schmilzt weg, zu kalt und es passiert gar nix. Auf Teilen mit viel Masse ist das kein Problem, da ein üblicher Gasbrenner gar nicht genug Leistung hat um das zum Schmelzen zu bringen. Bei einer Kühlrippe mit vielleicht drei Zehntel mm Wandstärke wiederum bräuchte man da Temperaturkontrolle, die man mit einer Flamme nicht hinbekommt.

    Mit einem WIG Schweißgerät (ja, damit kann man auch augezeichnet löten) mit Pedal könnte man es mal versuchen,

    aber selbst da wird man es bei der Wändstärke nicht leicht haben, wenn es überhaupt gelingt.


    Nun denn, zurück zum Thema: Erstmal das Leck exakt ausfindig machen!
    Wie der Kühlerbauer korrekt erwähnt hat, ob und unten sind nur Bleche, keine wasserführenden Rippen,

    da kann es also nicht liegen.


    Sollte das Leck nicht unmittelbar an der Stirnseite einer Rippe liegen, sondern "im" Kühler, dann kratz ein paar Lamellen zwischen den Rppen weg um Zugang zu bekommen,

    das macht dem Kühler nichts.


    Und dann ordentlich sauber machen, um das Loch herum vorsichtig den Lack abkratzen, ggf. mit einer feinen Messingbürste nachhelfen,

    dann mit Wattestäbchen und Aceton o.ä. drauf losgehen und reinigen so gut es geht.

    Den Kühler zusätzlich in einer Lage fixieren, in der womöglich übriges Kühlmittel von der Klebestelle weg fließt, um diese sauber zu halten.


    Nimm dir Zeit, mach es ordentlich, dann sollte eine geklebte Rippe auch eine ganze Weile halten.

    Puh wo fang ich an...mit Geld und Zeit geht alles.


    Du brauchst: ABS Steuergerät, ABS Druckmodulator, ABS Sensor vorn/hinten, ABS Kranz vorn/hinten,

    neue Bremsleitungen um das ganz Kladderadatsch anzuschließen, eine Kontrollleuchte und im Idealfall einen Ausschalter.

    Kabelbaum nicht vergessen.


    GS Naben an der F geht nur vorn, hinten die ist zu breit. Auch die vordere hat dann keine Möglichkeit einen Tachoantrieb anzubringen.

    Die ABS Kränze musst du also andersweitig anbringen.


    Nächste Frage: Wo zur Hölle bringst du den ABS Modulator und das Steuergerät unter?

    Zumindest die von der GS sind schon ziemlich unhandlich. Bei moderneren Motorrädern sollen die wohl deutlich kleiner ausfallen?

    Radgrößen sind Nebensache, die ABS Kränze kann man entsprechend durchrechnen und die passenden schneiden lassen.



    Um es an dieser Stelle mal abzukürzen: Kauf dir eine GS, wenn du ABS möchtest.

    Der preisliche Unterschied für eine optisch vielleicht nimmer so hübsche GS zu einer Vergaser-F ist einfach zu gering,

    wenn man den Aufwand einer Nachrüstung im Verhältnis sieht, um den Umbau über das "ich machs weil ichs kann und will"-Argument hinaus zu rechtfertigen.



    aber aus einer GS [....] ne Oryx [...]- das ist doch alles nicht besonders sinnbehaftet oder? Trotzdem machen es manche...

    :rant::ban:

    Der Kettenspanner auf dem Bild ist komplett. da fehlt gar nichts, auch nicht die Federn im Inneren.

    Wenn man die in den Händen hat ist der Spanner übrigens hinüber.


    Defekt ist deiner trotzdem, klemmt nämlich.


    Ist noch die alte Bauart, da kam das immer mal vor, hab auch noch einen in der Schrottkiste der klemmt,

    selbst mit grober Gewalt bekommt man den nicht mehr frei.


    Also, neuen ordern und ab dafür.

    Unbedingt auch die Schraube verwenden, die mit dem neuen kommt!




    Und wo ich den zerlegten Motor in deinem Album sehe,

    kleine Anekdote zum entlüften des Ölkreislaufs:

    Das Ventil, wie in der Anleitung beschrieben, muss nicht gelöst/entfernt werden,

    nur dauert es ohne lösen einen Moment länger, bis Öl kommt.

    Sollte der Motor dann dennoch ganz bös rattern, ist das wahrscheinlich der Steuerkettenspanner.

    Zur Abhilfe kann man denn einfach nochmal ausbauen, in einem Ölbad ein paar Mal per Hand betätigen und wieder einbauen,

    dann sollte das passen.

    Raushebeln.

    Insofern zugänglich genug, auch mit zwei stabilen Schlitzschraubendrehern.


    Alternativ mit ordentlicher Zange, bsplw. WaPu Zange mit scharfen (!) Zähnen, Knipex Zangenschlüssel oder ggf. mit einem Vornschneider ziehen.



    Dabei drehen, insofern möglich, kann helfen.

    Sanfte Gewalt eben. Vielleicht auch etwas unsanfter, je nachdem.

    Wenn du in beide Richtungen drehen kannst hilft ohnehin nur noch eine Gewindereparatur.



    Ölwanne bereit halten, am besten auch noch großflächig mit Pappe o.ä. auslegen, das gibt Sauerei.


    Die "Originaldichtung" macht in dem Falle keinerlei Unterschied.

    Das ist ein Kupferdichtring, fertig.


    Dichtflächen mal abwischen, neuen Dichtring drauf,

    vorher nochmal schauen, wie der Schraubenkopf UNTEN, d.h. an der Dichtfläche, aussieht und ab dafür.



    Leg das Motorrad auf die Seite.

    Bei Angst kratzern vielleicht nicht einfach auf dem Pflaster vor der Garage umtreten,

    sondern auf Gras sanft ablegen, ggf. noch eine alte Decke unterlegen.




    Hauke

    Gewinde ist in dem Fall latte, ist ein normales metrisches Gewinde, deswegen ist ja erst der Dichtring verbaut. Das dichtet von Haus aus nicht,

    auch wenn man es mit Teflonband mehr oder minder dicht (Stichwort Druck) bekommt.


    Kurzum, wichtig sind die Dichtflächen, wenn die nicht ordentlich aussehen kann man es als Bastellösung mit Teflonband versuchen,

    aber optimal ist das nicht.

    Wie oft habe ich schon angemerkt, dass Details aufhalten ohne Ende?


    Nicht oft genug!



    Die letzten Tage, je nach Möglichkeit, sind nämlich fast nur Details erledigt worden.


    Lager vom Fußbremshebel getauscht, Bremslichtschalter hinten angebracht und justiert....ach Herrgott, das liste ich jetzt nicht alles.

    Ist eh stinklangweilig.


    Lampen und Vorbau sind dran und eingestellt, Kabelmanagment lässt noch zu wünschen übrig.


    RLPvPOC.jpg


    Definitiv deutlich besseres Abblendlicht als die olle H3 Funzel davor und noch zudem statt 55W (!) nur 6 Watt Verbrauch.

    Ich weiß gar nicht, wofür ich eine 400W LiMa habe.

    Alles bis auf das Fernlicht (35W Xenon) LED mit kaum nennenswertem Verbrauch.




    Das Blinkrelais habe ich dann auch endlich mal fertig gemacht, für die zweipoligen last"unabhängigen" Relais verbrauchen meine LED Blinker zu wenig,

    daher jetzt doch auf dreipolig umgebaut.

    Damit dann auch die Kontrolleuchten alle auf Funktion geprüft, Discobeleuchtung an!


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    Damit das funktioniert musste dann doch einiges in den (optimistisch!) nur 4.5mm breiten Kanal (3mm LEDs) gestopft werden.

    Gleich vorweg: Es wäre gar nicht dumm gewesen den etwas großzügiger auszulegen.

    Müssen ja nicht nur sieben LEDs, sonder auch 8 Widerstände, 7 Dioden und einige Kabel rein.


    I2tRYBB.jpg



    Hat dann letztendlich aber mit viel Optimierung und sanfter Gewalt doch alles gepasst, also ab dafür, das ganze vergießen.

    Hier nach der ersten Runde Harz.


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    Am nächsten Tag wieder viele kleine Details, die Hälfte hab ich bestimmt eh schon wieder vergessen.

    Mal hier einen Schlauch in Position bringen, da noch Scheuerschutz/Kantenschutz anbringen, hier noch eine Schraube, dort ein Kabel durchziehen etc. pp.


    Und ganz nebenbei ein große Bauteil gegen ein neues getauscht, nur um damit ein kleines Detail anders zu lösen,

    mal schauen ob es überhaupt jemand merkt welches Teil.




    Und vom Spezl noch ein paar Kleinteile bekommen,

    speziell die Buchsen fürs Hinterrad, bisher waren aus Alu gefräste Platzhalter an deren Stelle, mit denen ich eigentlich nur prüfen wollte, ob ich richtig gemessen habe.

    Außerdem die Bolzen für die Fußrasten.


    Bezüglich der Federn, die sind das Ergebnis von - nun ja - ergebnisloser Suche nach passenden Federn für die Fußrasten, vorzugsweise Edelstahl.

    Es stellt sich heraus, so kleine Federn selbst zu wickeln ist kein Hexenwerk und geht notfalls komplett ohne nennenswertes Werkzeug.

    Ich habs mir etwas einfacher gemacht und schnell ein Werkzeug zusammengeschweißt, aber es geht auch simpler.



    EmxZONA.jpg



    Die Fußrastenaufnahmen sind derweil auch lackiert und montiert.


    2y0wxOS.jpg




    Natürlich muss man ab und an auch mal schauen, ob es noch das richtige Motorrad für einen ist.

    Bei einer Enduro heißt das man muss ihr einfach mal einen Tritt geben können ohne mit der Wimper zu zucken.


    jYm0pyp.jpg




    Ok, der eigentliche Zweck ist, jetzt wo Hinterrad und Kette so richtig dran sind, die Kupplung einzubauen.


    Es kommt wieder die gute alte Rekluse rein.


    Wem ganz langweilig ist, der versucht jetzt zu zählen wieviele Stahl und wieviele Wolframkugeln ich verbaut habe (ja, man kann es erkennen).

    Insgesamt sind es 27 Kugeln.


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    Und ferdsch. Markiert ist ein repariertes Gewinde, da bloß nicht mit dem Drehmoment übertreiben.

    War übrigens der Vorbesitzer, der des verhuddelt hat, nicht ich!



    rMWFcnI.jpg






    Nun etwas leichtere Unterhaltung:


    Die sinnloseste Titanschraube am ganzen Motorrad, ich stelle vor, die Hohlschraube für die Tankentlüftung.


    EvceAxp.jpg




    Aber, dass mir bloß keiner sagt ich würde damit Geld verschwenden, an dem Eisenschwein Titan zu verbauen,

    hier der Vergleich, die zwei M10 Schrauben vom Motorträger vorn, Stahl links gg. Titan rechts.

    In dem Falle gegen Titan getauscht nicht, da es Sinn macht, sondern...öh, deshalb.


    fNBWmeS.jpg



    Da, grob 60 Gramm Ersparnis für schlappe 18€! Ja, das ist schon irgendwo eine unnütze Ausgabe gewesen.









    Und jetzt kommt etwas, womit bestimmt 2/3 schon gar nicht mehr gerechnet haben:









    Heute war es dann endlich soweit.

    Noch ein paar Details, die Ölschläuche alle dran, 1,4L Kühlflüssigkeit und 3,2L Öl, ein Kanister Benzin und ab dafür!

    Die Batterie war etwas schwach auf der Brust, vmtl. da seit Monaten nicht geladen, aber immer Mal für kleine Test gebraucht.

    Zudem rattert die Steuerkette ganz bös.


    Nun gut, ich habe einfach irgendeinen Spanner verbaut, ich nehme mal an daran liegts.

    Hab noch einen im Fundus entdeckt, morgen mal schauen ob der besser ist, sonst muss ich erst noch einen ordern.


    Aber davon abgesehen bin ich zufrieden. Die Lüfter kühlen ordentlich schnell runter, trotz der 30 und mehr Grad die wir heute hatten.

    Mal schauen wie es dann im Fahrbetrieb aussieht, aber soweit, so gut.


    Motor läuft sonst gut, hat ordentlich Durchzug, mal schnell den Weg rauf und runter musste sein.

    Der Hinterreifen ist definitiv fertig, hat ja auch lang genug "gereift" (heh, Wortspiel!). DOT ist von 2002, wenn ich mich gerade recht entsinne.

    Seitdem lag das arme Hinterrad in einer dunklen Scheune in Frankreich.

    Hui Bub...die sehen ja gut aus.


    Schau dir die Gewinde in dem "Bogen" besser mal genau an, nachschneiden geht nur, wenn noch was zum schneiden da ist.

    Ansonsten hat den "Bogen" bestimmt jemand für ne ganz schmale Mark rumliegen, der bleibt beim Ausschlachten fast immer über.


    Aber original sind die. Glaube das war eine Sache die mit den Doppelzündern kam?

    Gibts auf jeden Fall in rund und eckig original.

    Nicht wirklich mehr an Tipps, du scheinst das ja unter Kontrolle zu haben.

    Aber bitte die Lampe nimmernie ignorieren.

    Dafür ist das "Polster" zwischen Leuchte geht an und Kopf ist verzogen zu gering.


    Sollte es durch die geplanten Arbeiten nicht erledigt sein,

    und du brauchst dringend einen Kühler, schreib mir ne PN oder Mail, im Idealfall mit einer Telefonnummer und Versandadresse.

    Toby


    kauf Dir ein gscheits Kälble

    Muss/will ich den jetzt verstehen, hab doch zwei.

    Das war mal Sinnvoll bei alten Guzzi aber ist mir am Kälble noch nie passiert.egal wo in Eu-Land ich mich umtreib 8)

    Noch. Aber wenn ists halt doch schlecht.


    Mir ists einmal quasi vor der Haustüre passiert, meine erste 650GS hatte eine bockharte Kupplung, ich war jung, naiv und hatte keine Ahnung von Motorradtechnik.

    Bzw. immerhin so viel, dass der neue Zug daheim rumlag und die Woche drauf präventiv getauscht werden sollte.


    Worauf ich hinaus will, passieren kann das halt schon noch, ggf hat man es einfach nicht auf dem Schirm mal nach den Bowdenzügen zu schauen.

    Zudem kost es nix einen gebrauchten Zug einfach an Ort und Stelle zu lassen.

    Vieles anderes bekommt man einfach vor Ort repariert, aber einen Bowdenzug? Welcher Händler/Werkstatt hat sowas noch auf Lager oder hat gar Meterware und Nippel zum Löten da?

    einen Satz alter funktionsfähiger Bowdenzüge. Wenn ich hätte, würde ich eher ein Reservevisier einpacken.


    Okay - die Montier-Eisen - Hebelchen spar ich mir mal (dann müsste ja auch Pumpe+Flickzeug mit) ADAC-Nummer kenn ich auswendig für den Fall des platten Fußes + Handy ist immer dabei - dafür paar Ersatz-Birnchen (vorn+hinten+Blinker) + Flach- oder kleine Kombi-Zange + bissele Draht schadet denk ich auch nicht.

    Das alles natürlich in der Annahme es nie zu benötigen - doch der Teufel ist ein Eichhörnchen - und für ein sicheres Gefühl (in gewissen Grenzen natürlich nur) ist es auch dienlich. :whistle:



    Völlig vergessen - unbedingt empfehlenswert.

    Am besten gleich parallel zu den Zügen die in Benutzung sind legen, dann sind die in 5 Minuten getauscht.


    Wenn der Gaszug reißt kann man da i.d.R. noch irgendwas basteln, aber beim Kupplungszug wars das.

    Und eine längere Strecke ohne Kupplung fahren ist unangenehm.

    Wenn Montierhebel, dann unbedingt vorher üben - speziell Straßenreifen, noch schlimmer wenn es Schlauchlose sind -

    sind eine ganz andere Klasse als kleine schmale Reifen von leichten Moppeds oder Stollen.

    Das macht man nur mit Eisen, wenn man wirklich muss oder auf Schmerzen steht.



    Ansonsten, fürs einfache Umherfahren sag ich einmal,

    da würde ich gar nicht groß was mitnehmen. Werkzeug um an die Batterie zu kommen,

    ein Schraubenzieher und ein Stück Benzinschlauch ggf. noch.

    Und einen Schutzbrief fürs eventuelle Abschleppen :/

    ich würde kein Lastunabhängiges Relais verbauen und stattdessen die LED an dem normalen Lastrelais mit Vorwiderständen arbeiten, die für das Relais eine Last erzeugen.

    Vorteil bei LED mit Vorwiderständen ist, das man ohne Probleme einen Warnblinker nachrüsten kann.

    ...und jetzt der Gegenstandpunkt:
    Möchte man allerdings keine Warnblinker nachrüsten, ist ein last"unabhängiges" Relais bedeutend einfacher.

    Altes raus, neues einstecken, fertig.


    Außer du hast ein zweipoliges verbaut und LED Blinker mit einem irre niedrigen Verbrauch verbaut.

    Dann nimm einfach Lastwiderstände, außer du willst auf ein dreipoliges umbauen.


    Das ist die Notlösung, wenn der Kopf hoffnungslos rund gedreht ist.


    Das nimmt die Spannung von der Schraube, dann lässt die sich (außer das Gewinde selbst ist völlig vergammelt) oft ganz einfach ausdrehen,

    da reicht dann auch der kurze "Stumpf". Einfach mit einer ordentlichen Zange packen und ab dafür.

    Ansonsten halt komplett ausbohren und ggf. das Gewinde reparieren.



    Zuvor würde ich wie gesagt auf Hex Plus setzen, die Dinger machen wirklich einen Unterschied, teils sogar bei bereits beschädigten Köpfen.

    Impulse (manueller Schlagschrauber) sind zudem besser als zu drücken und zerren was das Zeug hält.

    Der Anbieter ist der Gottfried Michels von PAMI.


    Und der Kopf für eine Vergaser F. Bei der, also genauer der Schalber/BMW Rally, war dann eh quasi nichts mehr Serie,

    weder der Rahmen noch groß was am Motor.

    Etwas schärfere Nocken für den Kopf hätte ich sogar da :signhere:


    Letztes Jahr hat er auch einen kompletten Motor drin gehabt, von der Schalber Rally. 42kg incl. Starter und richtig bumms.

    Da waren aber auch einige Scheine für fällig.


    Ein 700cc Kolben und Zylinder für die GS hatte er auch, aber ebenfalls deutlich vierstellig.




    Wir weichen ohnehin stark vom Thema ab, es ging quasi garantiert um den "60PS" Endtopf.

    Nein, gibt es nicht.


    Es gibt Gutachten um mit Auspüffen verschiedener Hersteller 60 PS eingetragen zu bekommen,

    aber damit hat die Maschine trotzdem keine 60PS.

    Das wurde damals nur gemacht, da man dann mit den "60 PS" in der Fahrschule den offenen Schein machen konnte.


    Der übliche Kandidat ist der SR Racing, da gibt es immer wieder Verkaufsanzeigen in denen dann groß und breit damit geworben wird,

    das es sich um ein gaaaanz seltenen 60 PS Umbau handeln würde.

    Zumindest von Hattech habe ich auch ein 60 PS Gutachten (Einzelabnahme) vorliegen, aller Wahrscheinlichkeit nach zum selben Zweck.




    Um 20% mehr Leistung rauszukitzeln ist schon ein bisschen mehr nötig, also nur ein anderer Endtopf (der in vielen Fällen gar Leistungsverlust mit sich bringt).

    Da reden wir je nach Geschmack von Nocken, Kolben, Ventilen, Steuergerät, Ansaugtrakt, Auspuffanlage....

    Lese hier so oft,........mit der Flex bearbeitet‼️

    Aus welchem irren Grund sollte jemand seinen Bremssattel mit ner Flex bearbeiten, ist mir echt schleierhaft⁉️


    Gruß

    ...eben um die Kratzspuren einer gebrochenen Speiche zu kaschieren.



    Und so wie Geier auf das nachhaken reagiert hat, du hast es ja oben zitiert, ist wohl stark davon auszugehen, dass es eben keine Fotos gibt und es dabei wohl leider bei einem unbelegten, und damit irrelevantem, Inhalt bleibt.

    Gesehen hätte ich das auch zu gern, insofern ein solcher Schaden durch eine Speiche verursacht werden kann.

    Wenn du den Schließzylinder draußen hast, versuch doch einfach mal mit einem geeigneten Werkzeug irgendwie einen Hebel zu erzeugen und ein bisserl Kraft aufzuwenden.


    Bzgl. Shimmen, es ist eine ganze Weile her, dass ich ein Schloss ausgebaut in der Hand hatte und es nicht einfach weggelegt bzw. wieder eingebaut habe,

    aber ich meine mich zu entsinnen das könne man nicht shimmen. Ich würde da schon auf einen Exzenter o.ä. tippen.

    Vor Jahren hatte ich auch mal eins mit der Flex zerlegt, aber ich kann es dir nicht mehr sagen, wie es innen aussah.



    Wenn es denn unbedingt sein muss kann ich aber auch nochmal eins ausbauen und das schnell prüfen.