Beiträge von Toby

    ZERbrochen ist mir noch nicht untergekommen, nur eben, dass der Stempel DURCH die Bohrung gebrochen ist.


    Rein praktisch würde es reichen die Feder zu entfernen und alles (inkl. dem Thermostat oder z.B. einer Scheibe anstelle dessen, die die Zentrale Bohrung in der das Thermostat sitzt blockiert, sonst öffnest du wieder einen neuen Bypass) nach unten zusammenzuschieben und zu verkleben oder andersweitig mechanisch zu fixieren, ja.



    Solltest du dennoch auf die DHL-von-DE-aus-Methode zurückgreifen wollen und brauchst einen Kühler, schick mir ne PN oder Email, ich hab da was für dich.

    Es gibt unterschiedliche Entlüftungsschrauben, ist mir mal nebenbei aufgefallen.


    Die Regel ist ein klassischer Entlüftungsnippel wie z.B. beim Bremssattel auch, es gibt aber auch welche ohne Durchgangsbohrung,

    wieso und weshalb auch immer?

    -Pumpe läuft? (Entlüftungsschraube bei laufendem, kalten Motor öffnen reicht für ein einfaches Ja/Nein)

    beim befüllen füllt man doch mit geöffneter Entlüftungsschraube, bis dort was austritt, schließt die Entlüftungsschraube und füllt danach noch den Kühler auf. d.h. selbst bei Motorstillstand müsste bei korrekt gefülltem Kühlsystem aus der Schraube etwas austreten. Die Förderung der Pumpe würde ich an den Schläuchen erfühlen (normalerweise müsste man die strömende Kühlflüssigkeit da drin merken) und vor allem an deinem anderen Test:

    -Werden alle Teile des Kühlsysstems warm? Jeder Schlauch, der komplette Kühler?

    wenn alle warm werden und zwar annähernd zur gleichen Zeit und nicht nur weil sich die Wärme langsam vom Motor im gesamten System verteilt dann muss die Pumpe laufen.

    Redundanz, Redundanz! :whistle:


    Bzgl. der Überprüfung ob die Pumpe läuft, der Unterschied zwischen "etwas" aka einem leichten Tropfen und laufender Pumpe ist schon gegeben.

    Und mit dem warm werden, ja, wenn alles relativ schnell und gleichmäßig warm wird, wird die Pumpe wohl laufen, aber was wenn nicht?
    Dann musst schauen ob die Pumpe überhaupt läuft oder ob eine Blockade durch Luft, Fremdkörper o.ä. vorliegt.


    Soll nicht heißen, dass ich hier Ansprüche erheben werde Material für Reparaturhandbücher auszuspucken,

    wie gesagt nur eine grobe Liste, daher ja, gewisse (unbeabsichtigte) Redundanzen sind da gegeben :S

    Puh...nicht die einfachste Situation. Denn ja, mit roter Lampe weiterfahren kann unschöne Folgen haben,

    dein Problem kann jedoch auch durchaus davon kommen, dass du einfach im Stand laufen lässt.


    Wenn der Kühler schonmal warm wird ist das auf jeden Fall gut, nur als zukünftige Referenz, ein dauerhauft offenes Thermostat ist insofern kein Problem,

    dauert halt nur minimal länger, bis die Kühlflüssigkeit warm ist.


    Die größten Temperaturprobleme (nur ein einziges Mal ging meine Warnleuchte die ganzen Jahre an; fieser Singletrail bei 40+°C) gabs bei mir i.d.R. bei Schneckentempo und hoher Außentemperatur, d.h was Eckart da sagt kann durchaus zutreffen, ggf. auch unabhängig davon welcher Lüfter verbaut ist.


    Ansonsten eine grobe Checklist, einfach mal soweit möglich abarbeiten und dann eine Probefahrt - jedoch sobald die Lampe angeht anhalten und abkühlen lassen.


    -Werden alle Teile des Kühlsysstems warm? Jeder Schlauch, der komplette Kühler?

    -Kreislauf korrekt entlüftet? Schläuche massiert?

    -Pumpe läuft? (Entlüftungsschraube bei laufendem, kalten Motor öffnen reicht für ein einfaches Ja/Nein)

    -Lüfter schaltet korrekt (bei 102°C)? Warnleuchte ggf. ebenfalls (bei 118°C)?

    Multimeter mit Temp.Sensor oder meinetwegen auch ein Bratenthermometer in den Kühlrippen langt zum groben messen.

    ist voll ausgefahren. Thermostat hat auch mit meinem Gehäuse funktioniert.

    Du meinst ohne Stifte einfach so einbauen

    Genau, im Idealfall noch eine passende Unterlegscheibe unter die Feder, dass die gerade in dem untersten Plastikteil (Schlauchnippel Richtung WaPu) sitzt,

    aber im Zweifel klappts auch so, solange nichts durch etwaige Bruchteile blockiert wird.



    War das so, dass die abgebrochenen Teile die Feder irgendwie blockiert haben?
    Denn sonst ist die Ursache ja noch nicht geklärt, wenn du sagst dein Thermostat funktioniert (was es laut Foto auch tut).


    In seltensten (!) Fällen kann es auch sein, dass der Stempel durch die Bohrung in der er sitzt durchbricht,

    dann kann das Thermostat auch nicht voll öffnen. Da muss man dann etwas kreativ werden und den Durchmesser vom Stempel oben vergrößern.

    Ach da ist das gebrochen. Klassiker.

    Aaaaber, eigentlich müsste das so problemlos ohne deine Stifte funktionieren, wenn alles passend eingebaut wird,

    ist bei meinem alten Kühler genau dort auch gebrochen, schon seit Jahren.

    Kann es sein, dass dein Thermostat an sich nicht mehr funktioniert?
    Einmal in kochendes Wasser werfen und schauen ob es voll ausfährt.

    So, Kühler war kalt. Meinen Thermostat ausgebaut und bei Anja rein (nur das Gehäuse) und Motor läuft seit 30min ohne Probleme. Also muss ich irgendwie das Gehäuse hinkriegen.

    Somit lag Toby richtig, ohne geht nicht. Danke für euren schnellen Support :thumbup:

    Gruß

    Holger

    Audi VW Seat Skoda Teilenummer: 032 121 110 B oder 032 121 110 P


    oder Alternativen direkt von Thermostatherstellern:

    Hella - 2MT-002627-011 ,

    Meyle - 100 121 1025,

    Behr - 6.500.87.320,

    Wahler - 3143.87D (das ist original bei der F650GS verbaut)



    Falls sich nichts davon finden lokal finden lässt,

    die dritte Alternative, Express von Deutschland nach Pakistan, bis 500 Gramm 73€, Laufzeit 2 Tage.

    IMHO liegt Du nicht ganz richtig.

    Mit ausgebautem Thermostat müsste die 650er zwar nur langsam auf Betriebstemperatur kommen,

    jedoch nicht überhitzen.

    Einspruch! Einspruch!


    Deine obige Aussage ist korrekt für ein dauerhaft geöffnetes Thermostat, nicht jedoch für ein nicht vorhandenes.


    Probiers mal aus.

    Nimm aber einen Motor, der dir nimmer viel wert ist.



    Zur Visualisierung habe ich hier mal gaaaanz toll gezeichnet (Paint - ohne Maus am Laptop), das Ganze stellt einen Querschnitt (Ansicht von links) durch das Thermostatgehäuse (integriert in den Kühler) dar.

    Die 2 Kreise sind die obere (IN) sowie die untere (EX) Öffnung des Kühlerblocks, das Kühlmittel fließt durch den oberen Teil des Kühlerblocks nach rechts, durch den unteren Teil wieder nach links.

    Etwas vereinfacht dargestellt, sollte den Sachverhalt jedoch klären?


    Schwarz: Kühler/Thermostatgehäuse

    Blau: Stempel des Thermostats

    Violett: Thermostat

    Gelb: Durchlass

    Braun: Federgehäuse (mangels besserer Bezeichnung)


    Im kalten Zustand, mit geschlossenem Thermostat, ist der Einlass des Kühlerblocks verschlossen,

    das Kühlmittel fließt komplett durch den Durchlass Richtung Wasserpumpe, der Kühlerblock bleibt kalt, da oben abgeschottet.


    IDT6J7a.png



    Im warmen Zustand öffnet das Thermostat und blockiert den Bypass durch den Durchlass, öffnet aber gleichzeitig den Einlass des Kühlerblocks,

    ein Großteil (ein klein wenig wird immer noch durch den Durchlass fließen, da das nur Plastikzylinder ineinander sind, ohne wirkliche Abdichtung) fließt durch den Kühlerblock.


    iwza8gg.png



    Wie das jetzt ohne Thermostat aussieht kann sich jeder denken, oder?
    Weg des geringsten Widerstands und so, die Kühlrippen sind das mit Sicherheit nicht.


    9xd2b87.png



    Ähnlich sieht das bei nur teilweise öffnendem Thermostat aus, wenn das an der richtigen Stelle im Übergang hängt,

    dann fließt ebenfalls ein Großteil durch den Bypass statt den Kühlerblock.




    Den Spaß mit nur teilweise öffnendem Thermostat habe ich selbst bereits gehabt,

    einen extremen Fall mit hässlichen Folgen, allem Anschein nach durch ein defektes Thermostat und ein bisserl Starrsinn verursacht, zuletzt vor 10 Tagen mitbekommen/-betreut.

    Letzterer Fall betrifft eine G650X mit Kolbenschaden sowie Zylinderkopfschaden, nicht in Pakistan, sondern in Mauretanien.

    War ein Akt die Teile herbei zu bekommen, letztlich hat er den neuen (gebrauchten) Kopf, Kolben und Zylinder per Flug abgeholt,

    da es zeitlich ein bisserl gedrängt hat.

    Gab wohl ein paar komische Blicke, als er mit einem halben Motor im Handgepäck eingecheckt hat :giggle:

    Dito, das Thermostat darf nicht ausgebaut werden oder in "geschlossenem" Zustand verbaut werden, sonst fließt das Kühlmittel nicht durch den eigentlichen Kühler.
    Die Schläuche werden dann trotzdem war (logisch - Kühlmittel wird ja weiter durch den Motor gepumpt), der Lüfter geht ebenfalls an (Temperatursensor sitzt im Zylinderkopf),

    nur der Kühler bleibt kalt.

    Ich hab den BMW Enduro Helm, der damals mit Uvex zusammen entwickelt wurde. Also nochmal das gleiche.

    Ich bin sehr zufrieden mit dem weiten Sichtfeld und der guten Belüftung. Visier Verschluss Probleme hatte ich bisher nur welche, die mit einem neuen Visier wieder behoben wurden. Bei dir ist da echt die Mechanik kaputt gegangen, ja?

    Was bei mir noch war:wenn der Sonnenschild in der niedrigsten Position ist und ich das Visier ganz öffne stößt es gegen den Schild und verkratzt mitten im Sichtfeld des linken Auges. Also Sonnenschild nicht zu niedrig stellen

    Ansonsten find ich den Helm nach inzwischen 3 Jahren und etwa 40.000km bis auf das fehlende Sonnenvisier immernoch gut :)

    Der BMW Enduro schaut ähnlich aus, ja, ist aber nicht der gleiche Helm. Was nicht heißt, dass nicht ggf. Teile identisch sind.

    Aber der Verschluß vom Visier ist schonmal nicht gleich.


    Wenn ich mich recht entsinne haben die Schnellverschlüsse Knubbel unten dran gehabt, die quasi am Helm eingerastet sind,

    sobald der Verschluss weit genug gedreht wurde, der hat sich halt auf einer Seite mit der Zeit abgenutzt und daher hat sich der Verschluss dann beim öffnen/schließen vom Visier laaangsam aber sicher mitgedreht.

    Das ist der Uvex Enduro, mit dem Unterschied, dass jetzt Nishua drauf steht und er ein Pinlock Visier (selbst wenn dem nicht so wäre, kann man das bei nahezu jedem Visier nachrüsten),

    falls das helfen sollte Bewertungen zu finden.


    Hatte den Uvex Enduro Carbon (gab es wie den Gt als GFK Version und zudem aus Kunststoff, wenn ich mich recht entsinne?)

    im Abverkauf erstanden, da war der preisliche Unterschied kaum gegeben, hätte sonst niemals wegen der paar Gramm die Carbonvariante gekauft.


    Gefiel mir soweit ganz gut, Windgeräusch für einen Endurohelm (ok, hat ja ohnehin ein Visier) durchaus angenehm,

    Verarbeitung soweit auch völlig in Ordnung, ein kleines Problemchen gab es bei mir mit der Zeit (habe den Helm 4 Jahre/50+tkm getragen, bis ihm ein Unfall den gar ausgemacht hat),

    der Schnellverschluss vom Visier rechts hat nicht mehr soo gut gehalten, d.h. bei mehrmaligem öffnen und schließen ging der immer ein bisschen weiter auf.


    Ich hatte es mir dann einfach angewöhnt ab und an mal den Verschluß in die ursprüngliche Position zu drehen, damit er nicht doch mal ganz aufging.

    Hätte man aber bestimmt auch als Ersatzteil bekommen.

    Man sollte nicht vergessen, wie alt, unabhängig von der Fahrleistung die Teile nun mal sind.


    Ausserdem würde ich erst einmal das Getriebe ausbauen und mir die Teile auf Tragbild und Verschleiß ansehen. Nicht nur die Schaltgabel für den 2. Gang!

    Das...das sind Metallteile. Und wenn die 1000 Jahre alt wären.

    Bei einer Schaltgabel, zugegeben, kann man gleich eine neue ordern. Stellt man dann aber fest, das auch eine zweite schon verdächtige Spuren zeigt oder die Schaltwalze übermäßig abgenutzt ist wirds mal ganz schnell finanziell anders aussehen. Dann kosten die 3 Schaltgabeln und die Walze neu mal eben so viel wie ein gebrauchter Motor.


    Das Getriebe muss sowieso raus, wenn die Teile getauscht werden, ich wäre aber mehr als stark überrascht, wenn es da etwas zu beanstanden gäbe.

    Ein Getriebeschaden, lassen wir die Schaltung mal außen vor, ist mir persönlich noch nicht einmal annähernd untergekommen.

    Ist ein Gebrauchtkauf für die Schaltgabel ratsam? Hab jetzt auf die schnelle für 40€ das Set auf Ebay gefunden, neu würde die eine Gabel für den 2.Gang 65€ ausmachen. Werkzeug ist vorhanden, außer ein Drehmomentschlüssel fürs feine, den kann man ja auch für alles gebrauchen

    Jein.


    Also besser gesagt ja, wenn ordentliche Fotos dabei sind welche den Zustand nicht verbergen.

    Kann bei Bedarf nachher mal mal Bilder einstellen, wie sowas aussehen soll bzw. nicht aussehen soll.

    Hat schon mal jemand intakte Lager tiefer eingepresst, um den besseren Dichtringen die 4,5mm Luft zu verschaffen?


    Meine Dichtungen sind nämlich in de Fritten, der Rest ist top. Oder soll ich einfach neue Schaumstoffdichtungen besorgen und gut ist für eine eine gewisse Zeit?

    Verbaute Lager nicht, nein, aber neue.
    Kannst ja mal schauen ob sich deine Lager dazu bewegen lassen ein bisserl zu rücken, falls nicht press halt gleich neue ein.

    Einer der wenigen Schwachpunkte an dem Rotax: Die Schaltgabeln.


    I.d.R. ein seltener Defekt, aber es kommt vor, dass sich eine oder mehrere Schaltgabeln soweit abnutzen, dass sie den Gang nicht über den gesamten Drehzahlbereich halten.
    Meistens ein Fehler der erst bei hohen Laufleistungen auftritt, kann aber auch durchaus bei niedrigen Laufleistungen auftreten, wenn die verbaute Schaltgabel beispielsweise minimal verzogen ist und sich daher übermäßig abnutzt.


    Habe zuletzt genau diesen Fehler bei einem Motor mit unter 20.000km repariert, da sprang der zweite Gang bei ~3000 Umdrehungen kurz raus (aber nicht so weit, dass die Neutralleuchte auch nur aufgeblinkt hätte) und unmittelbar danach rutschte er wieder rein.

    Letztendlich war eine Schaltgabel leicht angeschliffen.


    Kleine Ursache, relativ hoher zeitlicher Reparaturaufwand.

    Wenn man das (oder etwas ähnliches) schonmal gemacht hat und alle Teile sowie entsprechendes Werkzeug vorhanden ist schafft man das

    problemlos an einem Tag, sonst besser zwei Tage einplanen.

    Mag zwar zunächst schwierig wirken, Kühler raus, Motor raus, Zylinder runter, Motorgehäuse trennen, Getriebe und Schaltgabeln demontieren und dann das ganze in umgekehrter Reihenfolge, ist aber in Wahrheit wie Lego. Ggf. das Reparaturhandbuch oder den ETK nutzen, um dreimal zu kontrollieren, dass das Getriebe korrekt zusammengesetzt wurde bevor man alles wieder verbaut.


    Hilfreiches/notwendiges Werkzeug über das übliche (Ratschenkasten, Ringmaulschlüssel, Inbus&Torx Steckschlüssel) hinaus:

    Drehmomentschlüssel 1/4" & 1/2" bis 180Nm, Schlagschrauber, Gummihammer, Sprengringzangen, angespitzte M8 Schraube um Kurbelwelle zu fixieren.



    Jetzt wo ihrs sagt...die Felge ist von keiner 650er Einzylinder, auch nicht von den F650GS/800GS Zweizylinder.

    Schaut ein bisserl aus wie die vor-Wasserboxer R1200GS Gussfelge, nur hat die zwei Bremsscheiben vs. die eine Bremsscheibe (links) deiner Felge.

    Finde kurioserweise auch nichts zu den Teilenummern außer dem Ebay Angebot zu deiner Felge.


    Wie rotax schon meint, gib mal Monat/Jahr von Datumsstempel durch, das würde definitiv helfen.

    Normalerweise würde ich sagen "legs auf die Seite, dann kommt nicht viel".


    Bei der Rücklaufleitung ist jetzt die Frage, wie viel da wirklich raus käme.

    Nur der Schluck, der in der Leitung ist, oder läuft dir ggf. der Ölbehälter mit aus?

    Kurzum: Wäre ich an deiner Stelle, ich würde das Motorrad einfach stehen lassen und die Ölwanne drunter stellen.


    Du bist natürlich herzlich eingeladen Versuchskaninchen zu spielen und die Dichtringe am liegenden Motorrad zu wechseln und dann zu berichten,

    falls es mal für jemand anderen relevant sein sollte :thumbsup2: