Beiträge von Toby

    Benzinpumpenrelais

    Meines Wissens gibt es keines, sondern die Speisung der Benzinpumpe ist direkt aus der Motorsteuerung, was aber nicht heißt, dass man nicht trotzdem die Versorgungsspannung der Benzinpumpe messen kann bzw. auch sollte. Wobei: Wenn der Motor stoppt, tut es die Benzinpumpe auch, d. h. man müsste schon genau auf die Reihenfolge achten.


    Jein.

    Das Relais schaltet den Strom der letztlich die geschalteten Ausgänge des Steuergeräts gemeinsam versorgt.
    Das ist die Benzinpumpe und der Kühlerlüfter.

    Benzindruck prüfen. Zunächst zwischen Düse und Filter, da müssen 3,5bar anliegen.

    Wenn sie mit Bremsenreiniger anspringt, liegt nahe, dass der nicht ausreichend ist.
    Spritzbild ist dann zwar optisch mitunter ok, aber das hilft nichts, wenn die Durchflussmenge marginal ist.

    Mögliche Ursachen sind, ohne bestimmte Reihenfolge, das Benzinpumpenrelais (Spannungsmessung!), der Spritfilter, die Spritpumpe, Verkabelung und - seltenst und wenn eher einhergehend mit einem Totalausfall der Pumpe - das Steuergerät.

    Das ist hier wieder so ein Thema, da kann ich nur die Hände überm Kopf zusammenschlagen.


    Erstens: NICHT BLIND AUF DIE KI VERLASSEN, die kann nicht denken und macht keinen Faktencheck oder Plausibilitätsprüfungen!

    Gerade bei technischen Fragen kann das wirklich real gefährlich werden,
    ich habe das im persönlichen Umfeld mehrfach erlebt und es spaßeshalber auch mal selbst probiert, indem ich beispielsweise nach Drehmomenten für konkrete Schrauben gefragt habe,
    die explizit nicht im Werkstatthandbuch stehen, ein Klassiker ist die Seitenständerschraube der GS.

    Dabei sind mehrfach völlig falsche, teils viel zu niedrige, Werte geliefert worden.
    Angeblich mit Quellen. In denen besagte Schraube aber gar nicht auftauchte.

    Mir ist dabei sofort aufgefallen, dass das nicht stimmen kann - dem Laien? Nö.
    Der vertraut darauf und irgendwann fällt das Bauteil ab. Inkl. den Folgen.

    Nach der dritten oder vierten Aufforderung mir korrekte Werte zu liefern kommt dann irgendwann die Resignation, begleitet von einer Schätzung.
    Korrekt wäre das Tabellenbuch aufzuschlagen und mit den Daten zur Schraube das korrekte Drehmoment nachzuschlagen.
    Wenn man konkret mit den Daten der Schrauben fragt klappts besser, aber dennoch sollte man das dann besser selbst nochmal im Tabellenbuch gegenprüfen, gerade wenn es um technische Fragen aus Fachfremden Bereichen geht!





    Zweitens:
    Es tut mir ja leid, aber dir ist alles relevante an Infos in diesem Thread geliefert worden, inkl. Hinweis wo das Steuergerät sitzt, nachdem klar war, dass du das ABS Steuergerät ausgegraben hast.
    Auch den Verweis auf die Wartungsanleitung von BMW hats gegeben, und da stehts eben im Inhaltsverzeichnis direkt drin, Kapitel 13 Punkt 5: Aus- und Einbau vom BMS.
    Für die Bedienung und Wartung vom Fahrzeug ists ja wurscht wo die sitzt, da sind so Sachen wie die Sicherungen eher relevant.

    Wenn ich dann sowas lese:


    Leider taucht nirgendwo in diesem Handbuch an irgendeiner Stelle der Querverweis darauf auf. BMW hat anscheinend ein Lückenwissen, wie solche Handbücher vollständig geschrieben werden. Aber ansonsten ist das Werkstatthandbuch sehr gut und ausführlich. In der Bedienungs- und Wartungsanleitung ist über die BMS nichts zu finden.


    Oder noch besser sowas:

    ich danke hiermit ausdrücklich allen, die sich an diesem sachgerecht Thema beteiligt haben.


    In Verbindung mit den früheren Kommentaren deinerseits, die letztlich im ersten Satz direkt Beiträge in der Luft zerrissen haben, die eigentlich alles Infos enthalten haben, hat das ein Geschmäckle.

    Die Leute von BMW glänzten zwar mit Beteiligung, aber sie überzeugten von Ahnunglosigkeit.



    Hach, wenn dir nur irgendjemand (und bevor der Vorwurf kommt, es geht hier nicht nur um mich, es haben sich auch genug andere hier beteiligt und wurden quasi ignoriert) versucht hätte das ein oder andere Missverständnis aufzuklären.




    Ich bin mir dessen bewusst, dass ich vielleicht nicht immer den richtigen Ton treffe, hin und wieder kann ich auch mal schnell frustiert werden,
    eben gerade wenn direkt mit "hmm, glaube ich nicht" abgestempelt wird. Stattdessen könnte man auch genauer formulieren wo die Zweifel herrühren und da einfach nochmal genau nachhaken.

    Was ich eigentlich sagen will - du bekommst hier, was ja auch Sinn und Zweck von Foren ist,
    kostenlosen Rat und Fachwissen, was du nicht zwingend in der Literatur findest, von Leuten die im Allgemeinen nur helfen wollen,
    hast aber herzlich wenig davon angenommen, nur um am Ende dann doch irgendwie zum gleichen Resultat zu kommen (mit Hilfe einer KI, die ziemlich sicher u.a. auch das gesammelte Wissen aus diesem Forum "geklaut" hat).
    Hätte dann auch nicht geschadet mal ein kurzes "Sorry" rauszulassen.
    Keiner erwartet hier Lobeshymnen, aber ich denke es ist auch verständlich, dass man sich bissl auf den Fuß getreten vorkommt, oder?





    Jetzt wo das gesagt ist:
    Bitte lass uns wissen was die KI tolles (ja ich hab da eine negative Einstellung, die wird hier auch mitschwimmen) vorgeschlagen hat,
    bevor du die (Prüf-)Arbeiten durchführst, ehe da noch Schaden angerichtet wird.

    Zumindest entsteht mir der Eindruck, dass du von Fahrzeugtechnik wenn eher Grundkenntnisse hast, daher nutze bitte das Forum und dessen Möglichkeiten und lass das vorab bewerten.
    Alles keine Schande, ich hab, um jetzt irgendwas zufällig aus der Luft zu greifen, keine Ahnung vom Töpfern und müsste da auf das Fachwissen anderer zurückgreifen,
    bevor ich anfange ein kaputte Vase zu reparieren. Oder Fahrwerkssetup, wobei, das lasse ich machen. Undundund...

    Vielleicht noch zur Ergänzung, sämtliche Nummern auf den Aufklebern können, außer jemand möchte ganz tief in Hardwarerevisionen und die Software einsteigen,
    ignoriert werden. Teils sinds genaue Angaben zu - für die Nutzung irrelevanten - exakter Hardwarerevisionen oder Fertigungsbatches, teils Bezug auf das Vorhandensein von Software und welche Softwareversion.

    Beispielsweise der Aufkleber mit der Fahrgestellnummer, der bei beiden eurer Steuergeräte sowieso komplett fehlt, der sollte theoretisch nach einem Update mit einem gelben Aufkleber überklebt werden,
    der die Details zur Softwareversion enthält. Realistisch habe ich bei all den Steuergeräten, die ich bisher zu Gesicht bekommen habe, genau eins dabei gehabt wo der Updateaufkleber drauf war.




    Aber kurzum: Ignoriert alle Aufkleber und Nummern auf diesen Aufklebern, die beziehen sich letztlich auf irrevelante Daten zum genauen Inhalt der Steuergeräte.
    Bestellt ihr bei BMW stehen die Teilenummern hier inzwischen mehrfach im Thread, die kommen unprogrammiert und werden beim Händler für euer Fahrzeug programmiert.
    Für Gebrauchtgeräte, geht nach der Optik, da unterscheiden sich Einzelzünder und Doppelzünder deutlich. Wobei man da idealerweise dann aufs Modell achten sollte.
    Prinzipiell kann man da quertauschen und die werden trotzdem laufen, außer vielleicht es ist ein Einzelzünder mit Software für den C1 Roller drauf, das würde wohl nichts werden.

    Das vom Threadersteller hat CS Software drauf, übrigens.


    Links Doppelzünder, rechts Einzelzünder, auch hier Aufkleber ignorieren, der ist von mir.

    Mir hilft auch nicht die Aussage, alle BMS sind gleich und kompatibel, weil diese Aussage nicht stimmt und so auch nicht vom BMW-Werk in Berlin und anderen BMW-Mitarbeitern bestätigt werden konnte.

    Letzter Versuch, dann geb ichs auf.

    Die Teilenummer der Steuergerätehardware (sowie das Steuergerät selbst) ist, abhängig von Einzelzünder oder Doppelzünder natürlich, immer gleich.
    Die aufgespielte Software entscheidet dann für welches Fahrzeugmodell genau (BMSC: C1, F650GS/Dakar, F650CS; BMS-C II: F650GS/Dakar, F650CS, G650X, G650GS/Sertao [Letztere baujahrabhängig auch mit einem wiederum anderen Steuergerät]).

    Wie es zu der Aussage kommt das stimme nicht, kann ich dir nicht sagen, nur mutmaßen.

    Obiges steht so auch im ursprünglichen Beitrag.
    Dein erworbenes Steuergerät ist für eine Einzelzünder, ergo das falsche, die Teilenummer die dir genannt wurde ist korrekt, gehört jedoch nicht zu dem Steuergerät, welches dir verkauft wurde.




    Davon ab, der Stecker den du fotografiert hast, der ist vom ABS Steuergerät.
    Das Motorsteuergerät findet sich unter der Staubox.
    Ich würde empfehlen mindestens die BMW Wartungsanleitung sowie den Schaltplan zu Rate zu ziehen, vielleicht auch mal freundlich (!) anfragen ob ein Forenmitglied in der Umgebung mal einen Schraubertag machen möchte um eine konkrete Fehlerdiagnose zu machen, bevor hier weiter gemacht wird, rein basierend auf dem aktuellen Eindruck, der wiederum natürlich nur auf dem kleinen Ausschnitt des Lebens, den dieser Thread darstellt, basiert.

    Die Tage hatte ich auch einen Kunden mit der weißen Pumpe - scheint den Fotos nach identisch zu sein - wurde vom Vorbesitzer eingebaut.

    Die Tankleuchte ist bei ihm Dauerhaft an, ich hab aber so weiter keine Details, worans genau liegt (außer, dass es nicht am Tacho liegt),
    also ob an Schwimmerhöher oder am Schalter (NC/NO) oder was auch immer.


    Außerdem ungünstig, dass die so hoch sitzt, da ist das Tankvolumen natürlich nicht voll nutzbar.

    Das ist lieb und toll gemeint.

    Aber ich habe starke Zweifel, ob die Bauform passend ist, denn ich brauche eine BMS, bei der die 4 breiten Kontakte von rechts nach links in EINER REIHE und nicht zweireihig im Quadrat angeordnet sind.






    Atme mal tief durch und les' dir meinen Beitrag nochmal in Ruhe durch.


    Ich könnte auch ans Regal gehen und den Fotobeweis liefern, aber ganz ehrlich, es steht alles im Beitrag,
    inkl. Kommentar zu dem von dir gezeigten Steuergerät.
    Und deine starken Zweifel teile ich nicht, im Gegenteil, ich weiß, dass die Bauform passt ;)



    Michel bekomm ich demnächst einen Qualifikationsnachweis ins Profilbild gestempelt? :rofl:

    Wenn ich jetzt nichts verpasst habe:

    Du hast halt ein BMS-C (oder von mir aus BMS-C I) für die Einzelzünder gekauft.
    Passt natürlich bei der Doppelzünder nicht, hardwareseitig ganz andere Baustelle, da brauchts eben das BMS-C II ab Bj. 2004.

    Bestellnummer ist immer die gleiche, egal ob CS oder GS, Software wird eh beim Händler aufgespielt, die ist auch korrekt, 13627714905.

    Das Steuergerät auf dem Foto ist aber eben, wie eingangs erwähnt, ein BMS-C erster Generation, Teilenummer 13617659372




    Wieso dein BMW Händler das nicht hinbekommt da zu differenzieren, kann ich dir konkret natürlich nicht beantworten,
    dir aber wohl leider sagen, dass mich das inzwischen nicht mehr wundert, ich hab da inzwischen einige wirklich wilde Kundenstories.



    Ich hätte übrigens noch ein BMSC II da, bräuchte aber im Fall der CS das originale Steuergerät zur Programmierung.
    Ich könnte das Steuergerät aber auch erstmal prüfen, denn ich lese hier jetzt erstmal raus, dass es keine konkrete Diagnose gibt, die aufs Steuergerät hindeutet, sondern es mal wieder nur wilde Teiletauscherei auf Verdacht ist?

    Moin.


    Nettes Video, vielen Dank fürs teilen 👌.

    Ein interessantes Ladegerät für die Li-Ion Batterien, gibt's das bei uns auch? Hierzulande wird wohl eher eine andere Ladetechnik verkauft, vermutlich sind bei uns die Umgebungsbedingungen viel anspruchsvoller 8o .

    Grüße.

    Üblicherweise sind es bei den Starterbatterien heute keine Li-Ion sonder LiFePo4.

    Deutlich weniger anfällig für Thermal Runaway (kurzum: Die fangen kaum Feuer oder explodieren), bisschen weniger Kapazität/Dichte, aber das ist für Starterbatterien an der Stelle zu vernachlässigen.

    Und da brauchts kein teures Ladegerät, den ganzen Mist den man bei Bleibatterien betreiben kann, Desulfatierung etc. pp. brauchts hier ja nicht.
    Es braucht einfach nur die Ladeschlussspannung und einen Maximalstrom, fertig. Den Rest macht das interne Batteriemanagementsystem (BMS) was die alle haben.
    Das hat jeder "fertige" Werkzeugakku etc. pp. auch, egal of Li-Ion oder LiFePo4.

    Es gibt inzwischen auch einiges an wirklich günstigen Ladegeräten "speziell" für LiFePo4 Starterbatterien. Wie erwähnt, das ist simpelste Elektrotechnik.

    Ich hab selbst ein Osram BatteryCharge (Modell 904, ich glaube das ist das kleinste aus der Reihe?), was ich meistens nehme, außer ich will wirklich schnell laden (wir sprechen von Minuten...), dann nehme ich doch nochmal das Labornetzteil.
    Das kostet keine 30€. Kann auch Bleibatterien.
    Keine Werbung oder dergleichen, ich vertreibe das nicht, gibt bestimmt auch andere einfache, gute Ladegeräte in der Preisklasse, es ist halt einfach das, was ich nutze.

    Hallo!
    Hat jmd. Erfahrung mit diesem Chiptuning:
    https://www.autochip.eu/en_sk/…sertao-48-hp/dOksSzDu_Ss/
    ?
    Robert

    Mir ist da gerade nochmal was aufgefallen, beim stöbern, die Modell und Hersteller vom Steuergerät stimmen nicht.
    Bei der G650GS gabs zwei, keins davon ist von Bosch.


    Die Leistungsdiagramme sind auch interessant.
    Zwischen völlig unterschiedlichen Motorkonzepten sehr, sehr ähnliche Kurven.

    Wenn jemand hinfährt, denkt dran, bei sowas Prüfstandslauf vorher, nachher und beides ausdrucken und mitnehmen.
    Und immer bei möglichst gleichen Bedingungen auf dem gleichen Prüfstand, zwecks Vergleichbarkeit.

    Der großer Zylinder meines Rennmotors (725cc, jedoch genug Fleisch für jenseits der 800 Kubik mit originalem Hub, da geht also noch der ein oder andere Übermaßkolben rein) stammt eigentlich von einem Ami, der die Vergasermotoren für DS650 Quads getunt hat. Den Zylinderkopf musste ich dahingehend anpassen, da unterscheiden sich Vergaser- und Einspritzermodell etwas.
    Mit dem Originalzylinder kommst du, ohne Änderungen beim Hub, nicht über 700ccm, da hats nicht genug Wandstärke.

    Große Zylinder sind aber inzwischen mehr als Mangelware, da müsste man welche fertigen lassen oder eben auf 700ccm beschränken.

    Das langt aber auch um Richtung 70PS zu gehen.

    Aber ganz ehrlich, ich empfehle keine Umbauten die für den Nutzer keinen Sinn machen,

    da gehören die Leistungssteigerungen dazu. Ich könnte jetzt eine lange Tirade halten, über den Sinn oder Unsinn von mehr als, um eine Zahl zu nennen, 60PS im Geländesport.
    Um es ganz kurz zu halten: Die Bodenbeschaffenheit spielt eine große Rolle dabei, wieviel Leistung man überhaupt praktisch übertragen kann. Dies Zahl variiert schon, je nach Bodenbeschaffenheit, Reifengröße, Fahrzeuggewicht, Anwendungsfall (technisches Gelände oder stramm Geradeaus in der Wüste), aber die Zahl ist deutlich niedriger als man annehmen würde. Irgendwo zwischen 15 und 70 PS ist so der Tenor.
    Generell aber in den meisten Fälle eher die unteren 2/3 oder gar die untere Hälfte.


    Wer dennoch will, der kriegt, aber mit den Peripherie-Umbauten ist es schon vierstellig, ohne, dass am Motor selbst was gemacht wurde.

    Für ca. 57PS, mit Serienmotor:

    Großer Luftfilterkasten (sowie Öltank und Batterie neu/zwischen Motor und Tank um Platz für den Luftfilterkasten zu schaffen) und Auspuffanlage und schlussendlich Mapping/Abstimmen auf Prüfstand,

    da steht schon eher die 3 vorne.


    Bei gewünschten 70PS+, das heißt zusätzlich Zylinder aufbohren, neu Beschichten, Kolben, und Nockenwellen grob ab dem Doppelten aufwärts.

    Danke Toby :thumbup:


    Nun ist etwas Licht im Dunkeln :biggrin:


    Und stimmt, das war immer der gleiche Zubehörtopf... vom selben Hersteller.

    Ich hab derlei Geschichten auch von anderen Herstellern. Da jedoch nicht mit ABE, sondern eben per Einzelabnahme.

    Also sprich normaler Endtopf von der Stange, den es mit ABE (ohne Leistungssteigerung) gab,
    aber per Einzelabnahme mit magischen +10PS abgenommen und eingetragen.

    Vielleicht gibt es hier jemanden, der uns das genauer erläutern kann.Es gab damals für die 50 PS Motoren einen Zubehör-Endtopf die 10 PS Mehrleistung versprachen... und diese

    dann mit 60 PS im Schein eingetragen wurden, somit hatten z.B. Fahrschulen ( günstig ) ein Motorrad mit über 50 PS ;)

    Ich glaube auch daran nicht, aber beweisen kann ich wieder nix.


    Ich aber, indirekt.
    Auf zwei Arten:
    F650GS Werksrallye. Serienmotor, großer Luftfilterkasten, Auspuffanlage der Marke "schau hinten rein und die siehst die Ventile klappern...und bist taub",
    Software auf diese Kombination aufm Prüfstand abgestimmt: 57-58PS.

    Und dann vorliegende Einzelabnahmen, mit original den gleichen Endtöpfen, die es mit ABE gibt...Kunde immer eine Fahrschule, Leistung immer genau "60PS".
    Weißte Bescheid.

    Software ist andere, Nockenwellen haben anderen Schliff.

    Leistungssteigerung bei den Motoren:
    Geht, auch stabil bis 75 PS, aber mit "nur bissl Software" ist da quasi nix zu holen, das lohnt nicht.


    Der passt aber.
    Also 1:1 direkt. Vielleicht dachte er an die Zweizylinder F650GS?

    Krümmer ist zwischen G650GS und 2004-2007 (Doppelzünder) F650GS defacto identisch, Heckrahmen ebenso, Endschalldämpfer ebenso.


    Ob die ABE eine andere ist steht auf einem anderen Blatt, kann, muss aber nicht, hängt am Ende vom Hersteller ab.
    Müsste mal jemand mit einer G650GS schauen, ob die E-Nummer aufm Topf die Gleiche ist, wie die aufm F650GS Topf.

    Glaube aus dem Stehgreif, dass ich die ABE auch nicht vorliegen habe.
    Ich hatte zwar mal einen, der war aber mit Einzelabnahme für eine Fahrschule erstzugelassen, ihr kennt die Story vom SR..."60PS", zwinkerzwinker.
    Nur, dass es hier kein Gutachten direkt dabei gab. Hatte aber die normale E-Nummer.
    Könnte ggf. damit zu tun haben, dass die E-Nummer vom ovalen direkt vom Hersteller kam, die ovalen hat Hattech von nem italienischen Hersteller fertigen lassen.
    Irgendwo im Forum hatte ich da schonmal was zu geschrieben.

    Die Uhr ist übrigens auch aus. Kann ich damit die Ursache eingrenzen?



    Komplett aus? Also hast du keinerlei Anzeige, kein Kauderwelsch, keine Striche, kein Klacken der Motoren oder irgendwelche Bewegung?

    Falls ja, Spannungsversorgung fahrzeugseitig prüfen.

    Pin 1, 2 und 5 sind dabei relevant, speziell bei dir wenn alles tot ist 1 und 5.


    Es kann auch am Tacho liegen, ist aber bei dem Fehlerbild relativ selten.

    Also, erstmal das Thema Tacho verantwortlich für Ausfälle jeglicher Art am Motorrad:

    Das ist mir bisher nie untergekommen.
    Ich muss vielleicht dazu sagen, erster Part einer jeden Reparatur (Ausnahmen bestätigen die Regel, Extrembeispiel: Motorschade und das Pleuel schaut durchs Motorgehäuse, da brauchts keine weitere Prüfung):
    Den Fehler nachstellen. Kann ich das nicht, kann ich auch nichts reparieren, schließlich kann ich nicht prüfen, ob ich die Ursache wirklich behoben habe.

    Großer Spaß bei sporadisch auftretenden Fehlern.



    Solche Events, wo der Motor nicht läuft und der Tacho dann Ausfälle hat sind in aller Regel auf ein Spannungsproblem zurückzuführen.
    Ob es lose Batteriepole sind, Kabelbruch am Zündschloss, ein Defekter Spannungsregler, fahrzeugseitiger Kurzschluss oder sonstwas.

    Das kann dann in ungünstiger Kombination mit Startversuchen oder sonstwas auch zu einem Schaden am Tacho führen,
    wenn die Elkos vielleicht schon ein bissl überfällig waren. Da sind dann die berühmten Spannungsspitzen wieder. Mit dem Multimeter schaut es ja so aus, als lägen an so einem Fahrzeug immer schön sauber, gleichmäßige 12V (bzw. eben bis 14,xV) an, mit dem Oszilloskop schaut die Welt da aber schon ganz anders aus, da geht es noch deutlich nach oben. Das kommt in erster Linie von der Zündanlage.



    Ein plötzlicher Wegfall der Spannung kann dann auch bsplw. dazu führen, dass der Speicherinhalt nicht richtig geschrieben wird und der Kilometerstand dann weg ist.





    Sprich meine Vorgehensweise wäre hier tatsächlich erstmal Fehlersuche am Fahrzeug. Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht wegen des Tachofehlers ausgegangen,
    sondern der Tachofehler ist hier eher (in Verbindung mit überalterten Elkos) als Folge anzusehen.

    Als übliche Kandidaten kommen in Frage, ohne feste Reihenfolge:
    -Verkabelung direkt am Zündschloss, Kabelbruch (Ersatz bevorzugt durch hochflexible Silikonleitungen)
    -Steckverbindungen/Korrosion/Feuchtigkeit, speziell Hauptstecker Steuergerät
    -Batteriepole
    -Kontakte im Zündungsschalter (sowohl Zündschloss wie der Lenkerschalter)
    -Durchgescheuerter Kabelbaum (Hauptrahmen, rechte Seite)
    -Seitenständerschalter
    -Kupplungsschalter
    -Verkabelung Benzinpumpe, extern und im Tank (kleine Anekdote: Mir hatte mal jemand erzählt, dass seine Maschine immer ausging, wenn er durch ein Schlagloch o.ä. fuhr, letztendlich hatte er im Tank einen Kabelbruch innerhalb der Isolierung gefunden)
    -"Run"-Relais, liefert Spannung für Spritpumpe und Lüfter zum Steuergerät, manchmal intern schlechter Kontakt, ergo nicht genug Strom für Pumpe und/oder Lüfter



    Hessisches Fragewort mit zwei Buchstaben: Hä?

    Nein, die Gehäuse sind exakt identisch.
    Die Lötbrücke ist zu öffnen, das wars.

    Sonst Plug and Play.





    Sowohl bei der 2006 gebauten F650GS E650 als auch bei dem Tacho einer CS von 2003 waren beider Jumper nicht gesetzt.


    Dann war das kein CS Tacho.