Beiträge von Schnoorgackel

    Ich muß auch so bei 260-280km umschalten (bei ca. 4,7l auf 100km), tanke aber eigentlich immer bei ca. 250km, um das Umschalten incl. Dreckansaugen zu vermeiden. Hatte neulich, als der Tank gerade unten war, mal den Kraftstoffhahn draußen, um das Sieb zu reinigen und den Bodensatz aus dem Tank zu kippen. Das "ON-Röhrchen" ist geschätzt 10-15cm lang, ich denke, wir fahren einfach mit sehr viel Reserve rum. Dazu kommt, daß oben der Tankkragen ist, den man ja auch nicht ganz füllt, sonst dippt ja der Tankdeckel immer in die Suppe. Man nutzt also gar nicht den gesamten Rauminhalt des Tanks für Sprit.
    Dann also für größere Reichweite doch das Acerbis-Faß...
    Nochmal zur Reinigungsaktion: Meine hat noch nicht mal 20.000km, aber durch das fortgeschrittene Alter dachte ich, Sieb reinigen könnte nicht schaden. Es war einiges an Dreck vorhanden: Sah aus wie Bearbeitungsreste (schwarze Kunststoffkrümel). Wasser war wohl nicht vorhanden, Probleme mit Leistung und Motorlauf habe ich auch nicht. War hinterher aber beruhigend, das gemacht zu haben.
    Gruß Joachim

    Hallo!
    Ich habe gestern (!) meine Scarver verkauft, deshalb keine Papiere mehr zur Hand zwecks Reifengröße. Aber ich hatte auch mal mit dem gedanken gespielt, was gröberes draufzumachen (Supermoto in vergleichbaren Reifengrößen wird ja auch mit Stöllchen gefahren). Aber ich glaube, die Scarver hat extrem "schnelle" Reifen eingetragen (ZR oder so, die sie ja gar nicht bräuchte), und die gibt´s nun mal nicht mit Stollen. Es gäbe den Dunlop Sportmax Mutant Supermoto in 150/60 fürs Hinterrad, aber den Vorderreifen nur in 120 und nicht in 110. Kannst ja mal Google Bildersuche machen, ich denke, optisch wäre der schon cool. Vielleicht kann man den 120er vorne auch per Einzelabnahme eintragen lassen oder es gibt eine Freigabe von BMW?
    Außerdem ist auch der neue Riemenschutz nicht komplett sicher, ich hatte das 2004er Modell und habe gleich am Anfang ein Steinchen eingefangen (Durchdrücker in der Riemenmitte), aber damit bin ich noch bis zum Verkauf gefahren (also noch gute 35000km), und würde immer noch bedenkenlos damit fahren. Aber wenn man halt einen am Riemenrand erwischt, muß der Riemen runter. Das Steinchen muß ich mir auf einer frisch geteerten/geschotterten Vogesenstrecke gefangen haben, Gelände oder Feldwege waren nicht dabei. Die Feldweggeschichte war für mich mit ein Grund, noch eine "alte" F 650 anzuschaffen (jetzt meine einzige F 650), die mit Heidenau K60 auf Straße und Feldwegen sehr viel Freude macht. Braucht halt einen guten Liter mehr...
    Gruß Joachim

    Hallo!
    Ich fahre seit dem Kettenwechsel (~2000km) Dry Lube. Wenn man googelt, findet man überall Threads dazu. Ich selber bin bisher super zufrieden, das Hinterrad ist immer sauber und die Kette sieht auch prima aus. Viele sagen, daß es nicht gegen Korrosion schützt. Das wird sich zeigen. Nach einem Starkregeneinsatz neulich habe ich die Kette vorsichtshalber durch einen Lappen gezogen. Aber für Schönwetterfahrer würde ich´s bisher absolut empfehlen. Ich wende es so nach 250 bis 500 km an (meistens denke ich nach dem Tanken dran). Die Dose kostet 15€ und hält länger, als viele schreiben. Sicher 10-15 Anwendungen. Und man muß nichts umbauen (nur die Kette muß vorher mit Kettenreiniger entfettet werden, auch wenn neu, weil sonst die Teflonpartikel nicht haften).
    Gruß Joachim

    Hallo nochmal, ich habe gerade meine obige Aussage nochmal "verifiziert": Bei 160 km/h dreht sie mit 15/47 Übersetzung 7000 upm, berührt also den schraffierten Bereich. Mit Heimweh und Rückenwind würde sie sicher noch weiterdrehen. Jedenfalls kann da bei Deinen Fahrleistungen einiges nicht stimmen. Und das Leistungsloch, das Du beschreibst, liegt ja genau in ihrem "Sahnebereich" zwischen 4500 und 6500 (der ja schon klein genug ist!). Meine hat das nicht! Bei den Boxern liegt Leistungsmangel gern mal an kaputten Vergasermembranen (dann öffnet ja der Schieber nicht mehr richtig). Weiß nicht, ob das bei der F auch öfters vorkommt. Viel Erfolg bei der Suche. Bring das Kälbchen zum Galoppieren!
    Gruß Joachim

    Hallo!
    Ist nicht bei den Einspritzern bei der 40.000 Inspektion auch der Spritfilter in Einheit mit dem Druckregler dran? Vielleicht gibt´s dort schon ein Problem, je nach bisher getanktem Sprit/ Dreck. Aber manchmal erwischt man die F einfach auf dem falschen Fuß beim Anlassen. Meine Scarver hat das manchmal auch gehabt, aber nach Neustart läuft sie wie ausgetauscht. Man darf das Starterknöpchen auf jeden Fall erst drücken, wenn die Diagnose fertig ist und sie weiß, "wer sie ist.."
    Gruß Joachim

    Hallo!
    Bei meiner (vom Vorbesitzer offiziell aufgemachten, vorher gedrosselten) steht in den Papieren : "...Leistungssteig. durch geänd. Ansaugstutzen Kennz. 267 110, untere Eintrittsöffn. d. Luftfilters ist offen." Anscheinend gibt´s hier noch einen Stopfen oder so.
    Also meine geht mit 15er Ritzel relativ klaglos Tacho 160. Das mache ich aber nur kurz, da siegt dann das Mitgefühl für den armen dicken Kolben.... Ist allerdings auch trotz BJ. 98 erst 17000 km alt.
    Gruß Joachim

    Hallo!
    Also an meiner Scarver gibt es das "unpassende" Loch bzw die Löcher in der Dichtung auch (Vorne rechts und hinten links). Wird wohl was mit der Montage/Demontage oder mit einer alternativen Verwendung dieser Dichtung zu tun haben. Gehört jedenfalls so. Und den (wirklich minimalen) Ölnebel habe ich auch. Fällt allerdings erst auf, wenn man eine ganze Weile nicht mehr das Moped gewaschen hat. Das ist ja pro "Schmutzstelle" nicht mal ein Tropfen, was da rausgekommen ist. Solange da keine "Nasen" am Zylinder hinunterlaufen, würde ich nichts machen. Wie schon vorgeschlagen evtl. mal das Anzugsdrehmoment überprüfen. Meine Vergaser-F hat diese "ölgebundenen Staubansammlungen" auch, und die hat noch nicht mal ganz 17000km. Da ist man als 2V-Boxer Fahrer ganz anderes Schwitzen gewohnt.
    Gruß Joachim

    Ich würde sagen, die stehen beide auf dem Seitenständer. Man sieht bei beiden den hochgeklappten Hauptständer. Nur bei der einen sieht man wegen der Perspektive (mehr von oben) den Seitenständer nicht!
    Gruß Joachim

    Hallo,
    Laut Buch "Faszination BMW GS" hat die F 650 GS standardmässig 780mm Sitzhöhe, tiefergelegt 750. Bodenfreiheit Standard ca. 210mm. Allerdings werden da Zustand und Einstellung der Federelemente auch mit hineinwirken. Wäre es Dir um die CS gegangen, hätte ich eben in der Garage gemessen...
    Muß das nicht auch in den Papieren stehen? Ich denke, die Standardhöhe sollte sich beim draufsitzen etwas so anfühlen wie deine "alte" F.
    Gruß, und viel Erfolg bei der Neuanschaffung!
    Joachim

    Meine ist die 98er mit Kat.
    Zum "wie ist das passiert": Nach dem Feiern (Klassentreffen nach 20 Jahren) heimgefahren. Bitte keine näheren Fragen zum Bierkonsum! Das nächste, an das ich mich erinnere, ist der nette Rettungssanitäter, der mich ansprach mit den Worten "Herr XX, sie hatten einen Fahrradsturz. Wir bringen Sie ins Krankenhaus". Aber wie gesagt, es ist nichts schlimmeres passiert (schon geröntgt und CTG), nach knapp 2 Tagen durfte ich wieder nach Hause. Für die kurzen Strecken (zum Bäcker etc) habe ich bisher den Helm auch nicht getragen und ehrlich gesagt habe ich es mir an jenem Abend auch überlegt (das blöde Ding ist ja dann immer im Weg oder hängt unabgeschlossen am Rad). DAs Fahrrad hat nur leichte Schürfspuren am Sattel, Räder noch 1A (obwohl filigranes Oldstyle-Herrenrad von Villiger). Anbei noch Fotis vom Helm.
    Gruß Joachim

    Dateien

    • IMG_0774_1.JPG

      (40,4 kB, 37 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0775_1.JPG

      (32,8 kB, 36 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Sorbas, ich glaube, daß bei der 1. Variante durchaus die angesaugte Luft (von hinten nach vorne) Kühlwirkung hat. Vielen Dank übrigens fürs Kompliment! Ein riesen Problem ist bei der 169 halt auch, daß die Abluft des Wasserkühlers und vor allem die Heissluft und Strahlungshitze des Auspuffs sich unter der Sitzbank sammelt. Ich weiß nicht, ob das Einbildung war, aber schon bei der ersten Fahrt mit der F meinte ich, einen warmen Hintern zu bekommen?!
    Stuggi, was Du schreibst stimmt natürlich, aber ich bin sowieso technisch ziemlich "besorgt" und eigentlich ganz stolz auf mich, wenn ich es schaffe, nicht alle in Foren gelesenen Probleme, die an meinen Mopeds auftreten könnten, gleich prophylaktisch zu lösen (Habe Frau und Kinder, die wollen auch ab und zu was zu Essen...) Nichtsdestotrotz werde ich mir wahrscheinlich demnächst so einen Regler hinlegen. Der Rahmen meiner F hat sowieso schon vom Vorgänger einen Säureschaden (als ich die Kiste übernahm, war die Batterie rand(!!!)voll. Da hat´s wohl jemand zu gut gemeint mit dem Auffüllen. Ich habe dann die Geschichte beobachtet, weil ich fürchtete, der Regler könnte defekt sein und deshalb beim Vorgänger die Batterie trockengekocht und übermotiviert aufgefüllt, aber alles läuft normal, und der Regler wird gut warm (man möchte ihn nicht lange anfassen), aber nicht so heiß, daß man sich verbrennen würde (und das auch bei nahe 30 Grad, die wir letztens ein paar Tage hatten).
    Gruß Joachim (zur Zeit wegen Fahrradsturz mit leichter Gehirnerschütterung und Schulterprellung nicht einsatzfähig- aber so in ein, zwei Tagen wieder! Ich hatte einen Helm auf. Tragt auch einen, auch wenn´s vielleicht uncool aussieht!)

    Dateien

    • IMG_0763_1.JPG

      (26,69 kB, 63 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo nochmal. Ich war gerade in der Garage und habe das vorher beschriebene fotografiert. Anbei die Bilder. Die Einspritzer (zumindest die CS) haben haben so einen komischen Halbkreis-Bund, der wohl eine Verdrehsicherung sein soll. Bei der 169er gibt´s das nicht, das Gewicht darf zum Lenker hin einfach plan sein.
    Joachim

    Dateien

    • IMG_0778.JPG

      (47,71 kB, 34 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0779.JPG

      (53,51 kB, 28 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0780.JPG

      (48,3 kB, 30 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0781.JPG

      (37,59 kB, 31 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0782.JPG

      (34,29 kB, 32 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo!
    Ich habe an der Scarver die originalen Gewichte durch Eigenbauten aus Edelstahl ersetzt, die nichtmal halb so groß sind (stehen pro Seite ca. 25mm ab und sind im Durchmesser etwas kleiner als der Griffgummi). Erstens finde ich es hübscher und zweitens bleibe ich nicht mehr am Gartentor hängen. Die Vibrationen fühlen sich nicht wirklich anders an. Es gibt zwar nach längerer Fahrt eingeschlafene bzw. kribbelnde Hände (vor allem bergab), aber das führe ich eher auf die Ergonomie zurück. An der Vergaser-F hatte ich ebenfalls das Rostproblem, dort habe ich noch radikaler gehandelt und Alugewichte angefertigt. Ebenfalls sehr klein. Auch dort fühle ich mich keineswegs von Vibrationen belästigt. Beide Bikes werden vor allem auf der Landstraße bewegt, ein Berufspendler mit Autobahnanteil oder Langstreckenreisender sieht das vielleicht anders. Bau Deine doch mal ab und fahre ohne, dann weisst Du, ob Du das Gewicht brauchst oder nicht. Wenn nicht, würde ich nur auf einen schönen optischen Abschluss achten.
    Meine F hat erst 16500km und wie ich denke noch den ersten Regler. Ich habe ihn am Originalplatz auf einem gekanteten Alublech um 90 Grad gedreht, nun stehen die Rippen im (wahrscheinlich kaum vorhandenen?) Luftzug, und der Regler bzw das Alublech hat nach unten bis zum Kunststoffteil noch ca 10mm Platz, wo ebenfalls Luft durch kann. Ich dachte schon an Lüftungslöcher im rechten Seitendeckel, evtl. mit Lufthutze und im Kunststoff-Heckteil (in der Gegend des Rücklichts), aber vielleicht warte ich damit bis zum ersten Defekt (ich habe in der Bucht schon den Chinaregler in Beobachtung, der hier vor kurzem genannt und für gut befunden wurde)
    Die Linke zum Gruß, Joachim

    Hallo nochmal!
    Falls das Auge mitkauft, hier noch Bilder von den Dunlops auf der kleinen. Das mit den Bitumenstreifen (schwarze, meist glatte Teerflicken auf der Straße, die bei Nässe rutschig und bei Hitze weich und noch rutschiger sind, gemeinerweise meistens längs zum Straßenverlauf) ist, wie ich meine, bei jedem Reifen und jedem Profil (auch Enduroprofil) ekelig. Da hilft nur dran vorbeizielen oder nicht erschrecken, wenn´s einen versetzt. Insgesamt finde ich aber Straßenreifen zickiger, was den Straßenzustand angeht (Steinchen, Fräsrillen), da bügelt ein Enduroreifen naturgemäß souveräner drüber. Kann aber auch an den dort verwendeten größeren Raddurchmessern liegen.
    Fahrt vorsichtig, aber nicht zu langsam!
    Joachim

    Dateien

    • IMG_0480_1.JPG

      (66,75 kB, 58 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0481_1.JPG

      (70,27 kB, 57 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • IMG_0483_1.JPG

      (49,73 kB, 54 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Peter, danke für den Hinweis! Abgesehen von der evtl.falschen Reifenwahl bei der R 90s würde ich aber die kühne Behauptung aufstellen, daß Jemandem beim Anblick des Fotos die Idee zum ersten Motorspoiler der Geschichte gekommen ist (so ein bissel Plastik in Bodennähe sieht ja garnicht mal schlecht aus. Wenn man jetzt das Plastik da lässt und nur das Mopped umdreht..?)
    Um noch ein kleines Häppchen zum Thema Dunlop beizusteuern: Vaters R 90s (natürlich nicht die auf dem Bild..) und meine K75s laufen beide auf Dunlop Arrowmax Streetsmart, und auch da lässt sich nichts nachteiliges sagen (wobei auf der K bei mir kein Reifen über 6000km alt wird. Sind wahrscheinlich die schiebenden 235kg plus ich). Außerdem kaufe ich als Europäer lieber einen Dunlop aus Frankreich als einen Metzeler aus Brasilien (!) oder einen Conti aus Korea!
    Gruß Joachim

    Hallo!
    Ich fahre auf meiner Scarver den Roadsmart2 (jetzt ca. 5000km, noch viel Profil drauf), davor den Roadsmart (1, sozusagen) für 11000km. Abgesehen von der meiner Meinung nach überzeugenden Lebensdauer (fahre viel kurvige Landstraßen, deshalb ist meistens der Vorderreifen der "Ausschlaggeber" für den Wechsel, praktisch keine Autobahn) finde ich den Reifen absolut vertrauenerweckend. Guter Grip auch wenn kalt und nass (da fahre ich zwar sowieso vorsichtiger, aber die Bridgestone BT021 und davor BT010 haben mich in Kreisverkehren bei Schmuddelwetter schon manchmal erschreckt (Lebensdauer Bridgestone BT010 v+h 7500km , BT 021 vorne 5000km, hinten 10000km). Das Maschinchen kippt sehr agil in die Kurve, was aber nach kurzer Gewöhnung kein Problem ist. Ich bin sehr überzeugt von den Dunlops und werde sie auch wieder kaufen. Wahrscheinlich werden die Dunlops auch etwas günstger sein? (Reine Vermutung) Jedenfalls viel Freude mit den Reifen, egal welche es dann werden..!
    Gruß Joachim