Beiträge von vosse

    Die falschen Düsen sind natürlich immer ein Thema, da in den billigen Repearatursätzen selten die richtigen drin sind. Dennoch denke ich, das der Motor auch mit der falschen Düse anspringen sollte. Er läuft dann eben bescheiden.


    Was hast du denn alles getauscht Vespenfreund ? Welche Dichtungen, Düsen, Membran etc.?
    Bei den meisten Teilen sollte es ja auffallen, dass das Neuteil ggf etwas anders aussieht.

    Hattes du beide Vergaser getrennt und gleichzeitig offen, d.h. könntest du die beiden unterschiedlichen Schwimmer vertauscht haben?
    Hast du noch die alten Beru-Metall-Zündkerzenstecker oder zeitgemäßes Material von NGK verbaut? Wie alt sind die Zündkerzen und -kabel?
    Ist der Luftfiltereinsatz eventl. überölt, sodass kaum Luft hindurch geht und der Bock so Fett ist, dass nichts mehr geht?
    Wie weit hast du den Choke gezogen?
    Läuft die Ckokemimik normal oder ist ggf, die olle Kunststoffmutter kaputt?
    Wie sind die Vergaser denn überhaupt eingestellt? Wieviele Umdrehungen sind die Schrauben raus?

    Ist eigentlich die Urheberin des Stammi´s endlich eingezogen ? Da sollten doch dann öfter wieder Stammtische stattfinden. ( Oder dürft ihr erst wieder raus, wenn das letzte Familienfoto aufgehängt ist ?):rofl:

    Wenn ich das richtig verstanden habe, findet der nächste Stammtisch doch In der neuen Wohnung statt... :whistle:

    Hab vorhin das Öl kontrolliert.

    Auf der Tour hab ich ca. 500ml verbraucht was ich denke bei einer 22 Jahre alten Maschine und einem dünnen öl wie dem 10W50 auf 850KM Autobahn absolut Ok ist! Oder was meint Ihr?

    Nein, das ist bei dem Motor ganz und gar nicht normal - schon gar nicht mit einem "dicken" 50er-Öl. Der Rotax kennt praktisch keinen Ölverbrauch und 1/4 des gesamten Öls auf nur 850km zu verbrauchen läßt einen größeren Defekt vermuten - oder einen Messfehler.
    Wie hast du den Ölstand denn ermittelt?


    Falls du die Öltemperatur mit einem Einschraubthermometer am Rahmentank gemessen hast: Dort sind 105 Grad eine extrem hohe Öltemperatur. Das habe ich bei meiner F auf rund 40tkm noch nie geschafft - auch nicht bei 37 Grad Lufttemperatur und hohem Vollgasanteil in niedrigen Gängen also mit wenig Kühlluft.

    Hat jemand noch ne Idee??

    Also ich würde ja erstmal prüfen, ob der Kühler überhaupt defekt ist!
    Allerdings deutet der "Knall"doch ein wenig darauf hin.


    Gebraucht gibt es die Kühler nicht? Bei der Vergaser-F gehen Kühler in gutem gebrauchten Zustand für 60 bis 100 EUR über den Ladentisch. Ist das bei der GS wirklich so viel teurer?

    Wobei Lüsterklemmen an Fahrzeugen egal welcher Art nichts verloren haben, da sind die Fehler bereits vorprogrammiert

    Lüsterklemmen sollte man wirklich nur genau dafür verwenden. Ansonsten würden sie Fahrzeugklemmen heißen.
    Auch Lötzinn hat an einem Motorrad nichts verloren, da dies eine starre Verbindung ist und eine flexible Litze zu einem bruchgefährdeten Kabel macht.

    Dass dies jedoch erstmal funktioniert, ist unbestritten.

    Ich werde wohl nie verstehen, weshalb hier viele meinen mehr vom Motoröl zu verstehen als der Konstrukteur des Motors, aber jedem das Seine.
    Bei einem Motor, der keinen Ölverbrauch kennt und so ziemlich mit allem zufrieden ist, braucht es eigentlich keine Experimente, die - je nach Öl - zum Kupplungsrutschen führen können.

    Das sollte eigentlich nicht schleifen sondern nur ganz leicht anliegen.

    Ich denke auch, dass dies das Problem ist. Jedenfalls hatte ich bisher weder auf der Straße noch auf gröbsten Strecken im Friaul/Slowenien irgendwelche Probleme mit dem Mofessor. Gut, der Stromdieb ist sch##$e, aber das hat man bei Berotec ja inzwischen erkannt und Abhilfe geschaffen.
    Ich bin seit etlichen tausend Kilometern happy, dass ich nur noch gelegentlich die Kette reinigen, aber nicht mehr ständig fetten muss. Nur noch ein wenig Öl am Mopped, aber keinen schmutzanziehenden Fettschmodder, der kaum noch zu entfernen ist, in jeder Ecke im Bereich der Kette.

    Wenn das Ding jetzt auch noch in der kalten Jahreszeit funktioniert, gibt es endgültig den Daumen nach oben.

    Die Stelle empfinde ich als ungewöhnlich. Als erstes machst du da mal alles sauber und schaust, ob es wieder ölig wird. Nicht, dass du nur beim Ölwechsel gekleckert hast.

    Vielen Dank für den Input! Da zeitlich im Moment etwas knapp, kann ich mich gerade nicht mit dem Umbau befassen. Brauch jetzt erstmal eine "Quick'n'dirty"-Lösung.

    Ich besorge jetzt erstmal eine neue Stopmutter, denn die Kettenrolle sieht noch ganz passabel aus. Wenn diese kurz vor futsch ist oder es wieder nicht hält, werde ich auch umbauen.

    Mich wundert es nur, dass diese Konstruktion die letzten 40tkm in meinem Besitz problemlos funktioniert hat und jetzt plötzlich nicht mehr.
    Sollte das etwa die einzige negative Folge des Kettenölers sein? Den habe ich seit etwas mehr als 5.000km montiert. Vielleicht war vorher alles so wunderbar mit Kettenfett verklebt, dass sich nichts lösen konnte und jetzt wird der Schmodder vom Kettenöl aufgelöst. Wer weiß?

    Ich war kürzlich bei der HU und als ich zuvor kurz über mein Möp geschaut habe, ist mir etwas zuviel seitliches Spiel am Bremspedal aufgefallen.
    Also kurz die Schraube wieder etwas nachgezogen.
    400km später ist das Dingens aber schon wieder lose.

    Ich dachte bisher da ist eine ISA-Schraube und innen eine Nyloc-Mutter (mit Distanzhülsen, Kettenrolle und Gedöns dazwischen). Sah auf den ersten Blick nach M8 aus, aber müßte ich prüfen.
    Kann es sein, dass da zwei Muttern zum kontern hingehören? Oder einfach die ausgelutschte Nyloc durch eine Neue ersetzen?

    Alles bisher gefundenen Schaubilder zeigen nur eine Mutter und die Schraube scheint mir zu kurz um eine weitere Mutter aufzuschrauben. Wirklich erklären kann ich mir nicht, weshalb eine selbstsicherne Mutter plötzlich ihre Funkion verliert, ohne dass daran manipuliert wurde.

    Am Rahmentank kommt eine Alu- oder Kupferdichtung an der Ablaßschraube zum Einsatz. Die Schraube bitte auch nur mit 10Nm anziehen. Das ist kaum handfest.
    Wie kann sich da eine Dichtung rausdrücken? War die aus Gummi oder hast du viel zu stark angezogen?


    Mach die Ablaßschraube am Rahmentank komplett raus und setze eine neue Dichtung ein.
    Das Öl einfach auffangen und später wieder einfüllen. Das ist noch neu und zu schade zum entsorgen.


    Viel Erfolg!



    EDIT:
    Da du die untere Ölablaßschraube ja nicht öffnen kannst, sollten natürlich keine 2,1 Liter ins Möp eingefüllt werden. Ich weiß nicht wieviel im Motorgehäuse ist. Das hängt wohl auch damit zusammen, wie gut noch die Rückhalteventile schließen. "Gefühlt" würde ich daher nur 1,5 bis 1,8 Liter in den Rahmentank füllen.