Beiträge von obelixx

    Es gab bei den "alten Einspritzern" F650GS eine separate Stromversorgung und ein paralleles Tachosignal :

    ab 2000 ein Stecker im Bereich der Batterie

    ab 2004 ein Stecker im Bereich Sitzbank/ an bzw. unter der Tankattrappe befestigt (mit Kabelbinder).

    Die Fotos stammen vom 2004er Modell ... vielleicht ist es bei der G650GS auch so ausgeführt worden ?

    F650GS-Tacho-Zusatzanschluss-Stecker-RS.JPGF650GS-Tacho-Zusatzanschluss-Stecke-DS-1.JPGTacho-Anschluss-Gegenstecker-1.JPG

    Ein Zahnriemen ist mit definierter Vorspannkraft gespannt (mehr als seine späteren Umfangskraft) , damit er später im Betrieb durch Lastdehnungen keine Lose bekommt.

    Darüber hinaus stellt sich erst so die korrekte Teilung ein.

    Durch die Vorspannung läuft ein Zahnriemen sehr homogen und zeigt wenig Lastwechselreaktionen, weil das Spiel auf die Lastdehnungswechsel (zwischen Lasttrumm und Lostrumm) reduziert wird.

    Poly Chain ist schon mal der Handelsname für den Riementyp.

    Der Hersteller ist GATES

    Aus den restlichen Daten werde ich erst mal nicht schlau.


    Kannst du bitte mal folgende Maße aufnehmen:

    Riemenbreite in mm

    Riemenaussenlänge (was anderes kann man im eingebauten Zustand nicht messen)

    Die Teilung sollte bei 11mm liegen (wenn ich richtig informiert bin) ... einfach mal von Zahnmitte bis Zahnmitte messen.


    Vielleicht kann ich dann was aus den Daten herleiten ...

    Hallo Alchemist


    Ja ... ich habe mehrere REHOILER im Einsatz.


    Detes Konzept war m.E. , neben ähnlichen kommerziellen Produkten, das technisch interessanteste.

    Ich habe keine Angst vor Elektroniklöterei ... wobei der Anfang schon etwas von Bammel begleitet wurde.

    Die Ölverteiler wurden aus Messingrohren und Messing-Blech gelötet (hart mit Silber - wobei Zinn wohl auch genügt hätte ...).

    Es ging auch beim ersten mal was schief (Öler-Elektronik an meiner Baghira) ... das meiste und das endgültige Ergebnis ist m.E. sehr gut und auch günstig !

    Aber es ist ja auch ein "Bastelprojekt zur Selbstfindung" ...


    Ich komme gerade von der ersten Testrunde "mit REHOILER an meiner neuen KTM" zurück ... dort habe ich zu ersten Testzwecken folgendes eingestellt:

    Alle 4000m werden drei Pumpenhübe abgegeben.


    Soeben habe ich noch mal die aktuellen Einstellungen aus der F650GS ausgelesen:

    Momentan werden unsere F650GS und die MZ Baghira mit "4000m und zwei Pumpenhüben" betrieben.

    - Das ist die Einstellung für "Trockenes Wetter" ...

    - Im Regenmodus wird die Menge verdoppelt (wenn man denn im Regen fährt und manuell umschaltet) ...

    - Im Enduromodus wird die Menge vervierfacht !


    Bei einer Einstellung von "alle 3000m drei Pumpenhübe", gab es mit der Zeit (nach 2000 - 5000km je nach Moppet) etwas zu viel Ölsauerei.

    Bei einem Schmierintervall von "4000m und drei Pumpenhüben" war es im letzten Sommer an unseren F650GS und an meiner MZ Baghira fast schon optimal.


    Deshalb wurde die Einstellung bei diesen Moppets im letzten Sommer auf "4000/2" justiert.


    Rechnerisch sieht es wie folgt aus:

    Die DellOrto-Pumpe fördert pro Hub 6,9mm³ (Angabe vom Datenblatt)

    Das sind also bei meiner Standard-Einstellung der F650GS: 6,9x2/4= 3,45mm³/km

    Aus dem 100ml-Tank kann man wohl 80-90ml abpumpen ...

    80ml=0,08L=0,08dm³=80cm³=80000mm³

    Also komme ich auf: 80000mm³/3,45mm³/km = 23188km

    Bei drei Pumpenhüben je 4000m würden dann aber auch noch 15458km für die 80ml herauskommen ...

    Bei viel Regenbetrieb oder Endurobetrieb sinkt die Reichweite natürlich entsprechend !


    Das kommt in der Praxis auch hin:

    Montage des Ölers an der F650GS meiner Faru im Herbst 2016 ... Ende 2016 mit 3000/3 gestartet und Anfang 2017 auf 4000/3 umjustiert und seit Mai/Juni mit 4000/2 betrieben

    Ich habe im Januar 2018 ca. 60-70ml getankt.

    Die Fahrstrecke seit Ölermontage waren ca. 12000-13000km


    Meine Dosierungswerte decken sich grob mit anderen Rehoiler-Betreibern ...

    Die Unterschiede in der Dosiermenge sind aber entgegen den Angaben von Benutzern anderer Systemen marginal !


    So sehen die Ölverteiler aus:

    Das Konzept ist bei der F650GS identisch mit dem der MZ-Baghira.

    Es wurde eben nur die Befestigungspunkte und die Öleinspeisung Moppetspezifisch ausgeführt.

    Der Einbauraum ist schon recht eng und es mußte länger gefummelt werden um die Ölverteiler montieren zu können.

    Die Düsen haben einen Innendurchmesser von 1mm.

    Die Rohre sind sonst Ro4x1 und Ro8x2

    Der Ölverteiler wurde so eingelötet, so das man ihn gut saugend montieren konnte.

    Das Messing läßt sich dann im montierten Zustand schön dicht an das Ritzel drücken und federt nur sehr wenig zurück !

    Wenn mal jemand die Bestellbezeichnung des Riemens der F650CS hat (steht normalerweise immer außen auf dem Riemen drauf), dann bitte mal durchgeben.

    Ich möchte mal die Preise im Netz mit denen aus dem Industrieeinkauf vergleichen ...


    Wenn man den o.a. Conti-Riemen per Suchmaschine sucht, findet man welche ab € 120,- ... 130,-

    Denn will ich auch mal "senfen":


    Zahnriemen werden seit den 80ern von Harley eingesetzt.

    Einer meiner Freund fährt ein solches Modell aus `86 oder´88.

    Das Teil hat (nur) um die 100tkm runter (man hatte mal 3 Stück ... die alle bewegt werden wollten) ... der Zahnriemen ist immer noch der erste !

    OK: Das Teil hat nur 65PS !

    Aber dafür hat der Riemen nun 30 Jahre runter !


    Meine BUELL ist dagegen noch taufrisch ... aus 2009 mit nur 24tkm.

    Aber ich kenne Leute deren BUELL auch schon weit über 100tkm runter haben und die immer noch den ersten Riemen fahren ... die Teile habe zwischen 95 und 105PS ... und viele der Besitzer nutzen das Drehmoment der BUELL des öfteren. Die Sorte Moppet reizt irgendwie nicht zum bummeln !

    "Ausleiner" gibt es meist, wenn man schlagartig Last auf den Riemen gegeben hat (Sprung über Kuppe mit aufgerissenem Gas) oder wenn jemand das Hinterrad (z.B. zum Reifenwechsel) ausgebaut hat, der nicht wusste, wie man es machen soll !

    Und ja: Bei den ersten BUELL-Modelle gab es noch im Serviceplan einen vorgeschriebenen Austauschzeitpunkt.

    Ab 2007 wurde der geplante Austausch gestrichen ... es heißt nur noch: "prüfen auf Beschädigungen" ... man sagte damals, man hätte ein neues Riemenmodell (Hersteller) gewählt.


    OK:

    Der Riemen der F650-Modelle ist eine "Sondergröße" (Teilung 11mm, wenn ich mich erinnere), die es sonst nicht gibt (8mm+14mm).

    Aber die Technik ist die selbe !


    Ich habe noch von keinem Riemenverlust von BUELL-Fahrern gehört, der (außer dem Schreck, das der Motor schlagartig hochdrehte) ernsthafte Probleme machte !

    Das Teil wurde einfach nach hinten rausgeworfen !

    Hallo zusammen


    Hier mal ein paar Infos und Fotos der Ölermontage an einer F650GS 2004:

    Die Elektronik+Pumpe+Tank (100ml) wurde im Tankbereich unter der Sitzbank untergebracht.

    Reichweite des Tankinhalts liegt bei 15-20tkm

    Der Ölverteilerdüsen (direkt am Ritzel Innendurchmesser 1mm) wurde als beidseitige Verteilung auf das Ritzel ausgeführt.

    Tachosignal und Spannungsversorgung erfolgte vom 2. Tachoanschluss der F650GS

    Die kleine Flachkopfschraube neben dem Farbcodeaufkleber ist der "Tankstutzen" !


    F650GS-unter_Sitzbank-nach Umbau-05.JPGF650GS-unter_Sitzbank-nach Umbau-03.JPGF650GS-Ritzeantrieb-vor_Umbau-01.JPGF650GS-Tacho-Zusatzanschluss-Stecke-DS-1.JPGTacho-Anschluss-Gegenstecker-1.JPG

    Kleiner Tipp für die "suche nach F650GS-Ersatzteilen":


    http://www.motorrad-alexander.com/index.php?site=start

    http://www.teilweise-motorrad.de/gebrauchtteile/

    http://www.bike-teile.de/

    .... gibt auch noch andere ... aber "die" habe ich für meine Bastelvorhaben schon ausprobiert !


    Nicht immer ganz billig, nicht immer toller Zustand , aber manchmal findet man dort die Dinge, die es nicht mehr gibt, oder zumindest günstiger als neu !

    Das mit dem Stahlbus-Ventil ist m.E. aus zweierlei Gründen der beste Weg:

    1. Du kannst dir ein passendes Gewinde aussuchen, das du neu schneidest

    2. Wenn man das Stahlbus-Ventil einbaut, sollte man es m.E., außer mittels Dichtring, zusätzlich mit Flüssigdichtmittel für Pneumatik+Hydraulik einkleben.

    Das hat mehrere Vorteile (sogar bei gammligem Gewinde kann die Verklebung noch viel retten):

    - Das Gewinde (auch wenn es "leicht defekt" ist) wird hermetisch abgedichtet (so lange der Spalt nicht zu groß ist) !

    - Der Klebstoff funktioniert auch als "Verliersicherung", wenn man nicht mehr bombig fest anziehen kann.

    Es muss eben nur gut entölt/entfettet werden.

    Aber diese Dichtmittel verdrängen auch leichten Ölfilm ...


    Das Stahlbus-Ventil hat den großen Vorteil, das du halt das Gewinde nicht mehr zum Ölwechsel "belasten mußt" !


    Eine weitere sinnvolle Abdichtlösung (gegenüber einem klassischen Alu- oder Cu-Ring) sind m.E. spezielle Dichtringen aus dem Bereich Pneumatik oder Hydraulik, die eine zusätzliche Elastomerdichtung besitzen.

    Die dichten auch bei mäßigem Anzug auch nicht optimal ebenen Oberflächen.

    Die Teile verwende ich manchmal (wenn es sich um passende Dimensionen handelt) als zusätzliche Abdichtung zur Verklebung, wenn das Gewinde mir nicht mehr "so anziehsicher vorkommt" !

    Die Angabe EP2 sagt erst mal aus, das es ein Hochdruckfett der Viskositätsklasse 2 ist ... es kann ein Wälzlagerfett sein, was bei einem Hochdruckfett sehr wahrscheinlich ist !

    Die funktionieren auch zur Schmierung von Dichtungen ... meist zumindest, wenn es nicht sehr exotische Schmierstoffe sind ...

    Welchen Hersteller man verwendet (Shell oder Molykote oder ...) ist meist Geschmackssache (oder Abhängig von Vorrat oder Bezugsquelle).


    Ich habe eben sogar noch ein paar mehr Infos über Fett gefunden: https://de.wikipedia.org/wiki/Schmierfett

    Die Beschreibung des ABS-Regelns ist sehr individuell und von vielen Faktoren abhängig (Erfahrung, Straßenbelag, Schuhe ...) !


    Wer noch nie ein Moppet mit ABS bis zum Regelbereich gebremst hat, neigt auch eher zu anderen Beschreibungen, als jemand der das kennt und auch öfter nutzt oder schon gespürt hat.

    Bei der Vorderbremse geht es nicht singulär um den Überschlagschutz.

    Das ABS soll verhindern, das bei einer Bremsung ein unzulässiger Schlupf entsteht, der dazu führt das das Fahrzeug in einen instabilen Zustand gerät.


    Bei Luft im System kann man merken, das der Druckpunkt durch nachpumpen stabilisiert wird.

    Bei Undichtigkeiten würdest du sehr schnell Flüssigkeit verlieren und der Pegel würde sich schnell ändern.


    Ich bin der Meinung, das die Schubstange am Fußbremshebel nur auf den Kolben der Bremspumpe drück ! ???


    Aber morgen kann ich mir das an einer unserer F650GS mal ansehen ...

    Das Moppetfahren auf der Insel ist schon ok.

    Das mit den "Maueralleen" an vielen Nebenstraßen im Süden ist schon gewöhnungsbedürftig, aber auch ok.


    Ich fand die Problematik bezüglich der Fahrbahnbreite im PKW immer erheblich unangenehmer, als mit dem Moppet.

    Aber das empfindet jeder anders.

    Ich war aber auch immer mit eigenen Fahrzeugen unterwegs.

    Mit einem Rechtslenker-PKW bin ich dort noch nicht gefahren.


    Wobei ich auch mit PKW zu denen gehöre, die bei Gegenverkehr auf engeren Straßen (wenn denn genug Platz für zwei Autos war) einfach mit dem linken Spiegel so weit in das Grün der Mauerbegrünung eintauchen, bis die linken Reifen beginnen auf dem "Dreckbord hochzulaufen".


    Das einzige, wobei ich mich immer konzentrieren mußte, war das wiederauffahren von der Tankstelle/Supermarkt auf die Straße.

    Man ist halt gewohnt beim linksabbiegen "einen großen Bogen zu fahren" ... aber auch das klappt !


    Und jeder hat andere Vorlieben, was die täglichen Fahrzeiten und Fahrstrecken angeht ...

    Weiß gar nicht, warum Wilbers immer so hoch gelobt wird. Hatte ich in der Africa Twin, mit kompletter Verstellung. Und alle 20.000 muß das Ding zur Wartung für gute 100 Euro. Da ist das originale Showa in der F650GS doch pflegeleichter und kaum weniger funktional. Was ist denn in der F800GS original verbaut?


    Grüße

    Chris

    Die Hersteller von besseren Zubehörfederbeinen wollen ja nur, das das Dämpfungssystem immer auf dem höchsten Niveau arbeitet.

    Das System ist auch nichts anderes als deine Telegabel, an der du auch regelmäßig Öl wechseln solltest.

    Aber das handhabt jeder wie er will.

    Die Öhlins an meiner ehemaligen 11erGS will der jetzige Besitzer vielleicht demnächst mal "machen lassen .... wohl nach 125tkm oder so ... es ging bei mir ohne Wartung und bei ihm auch.

    Ob das gut ist für die Dichtungen und die mechanischen Teile, ist eine andere Sache !


    Ob man das dann auch wieder merkt, wage ich zu bezweifeln.

    Man hat damals halt den Unterschied zu den "Originalfederbeinen" sehr wohl gemerkt !

    Alles immer eine Sache der Beladung und Fahrweise etc.


    Grobere Änderungen am Fahrwerk merkt man meist erheblich intensiver (z.B. Austausch von Federbeinen oder Gabelfedern) .


    Alles ist halt Glaubens- und Gewissensache !

    Das mit den "Fahreigenschaften" kann man nicht spüren, solange alles noch ok war.

    Außer man glaubt es ...


    Es ist aber wegen dem Dreck (Staub, tote Insekten etc.) , der eingeschleppt wird (! keine Dichtung ist wirklich total dicht ! - nur eben dichter als keine :)) und anderen nicht erwünschten Dingen (Wasser etc.) sinnvoll Gabelöl (und eigentlich auch Federbeinöl) regelmäßig zu wechseln.


    Es geht auch ohne ... über Jahrzehnte, wie wir schon festgestellt haben.


    Es kann aber auch leicht sein, das der eingeschleppte Siff und Dichtungs- sowie Gleitlagerabrieb mit der Zeit zu Problemen führen.

    Und dann spürst du den Unterschied wirklich !

    Und das ist auch der Grund, warum die Amis (TESLA) als erstes (Alltags-)Modell ein (aus Europäischer Sicht) Riesenluxusauto gebaut haben (fast 5m lang und 2t schwer).

    Bei der Baulänge und dem Gewicht kommt es auf 500kg Akku (oder mehr) nicht mehr an !

    Trotzdem finde ich es mutig und gut !


    Neulich habe ich mir die technischen Daten der ZERO angesehen:

    Bei der ZERO DSR mit Akkuerweiterung darf man maximal 142kg zuladen ...

    Und deshalb, weil ich kein Honk bin, mache ich die ABS-Freispülbremsungen immer auf Feldwegen.

    Optimal eignet sich dazu feinschottriger, natürlicher (am besten ganz leicht feucht) und grasiger Untergrund ...


    Diese Untergrundbeschaffenheiten sind auch sehr gut geeignet sich an ein "unbekanntes Moppet" und dessen ABS-Regelverhalten zu gewöhnen (zwecks erster Vertrauens-Testbremsungen) !

    Deshalb weiß ich auch wie sich die ABS alles bisher gefahrenen ABS-Moppets anfühlen.


    Das ABS benötigt keinen Asphalt !

    Denn dann wären die Spülbremsungen honkig, allein wegen dem Reifenverschleiß ...

    Aber es geht auch mit elektronischer Hilfe, nur hat man die nicht immer griffbereit.

    Einen Feldweg finde ich immer schnell :-)

    Ich habe nicht gesagt, das der Preis des Filters in irgend einer Relation akzeptabel ist !


    Der Filter kann, so wurde mit mitgeteilt kollabieren (zerbröseln etc.), und dann hat man den Salat dort, wo man ihn nicht haben möchte.

    Das ist auch wieder so ein Detail, bei dem ich an der BMW-Qualität zweifele !


    Aber das Teil ist billiger, als diverse potentielle Folgeschäden.

    Das ist meine Ansicht der Dinge.

    Obwohl ich den Preis des Filters für Wucher halte !


    Ich sage immer zu unseren Monteuren und Kunden, das Ferndiagnose echt Käse ist ....