Beiträge von obelixx

    Wie gesagt, hatte ich bisher keine wirklichen Probleme bei der Befüllung / Bremsflüssigkeitswechsel und Entlüftung.

    Hat immer funktioniert ,

    ob damals bei meiner R80GS , R1100GS , R1200GSA (2008) , BUELL XB12X , Töchterchens Honda XL125-Varadero (die nach 10 Jahren bei 2 Vorbesitzern noch wohl die Originalbefüllung drauf hatte ... da hat es etwas länger gedauert, bis der Sülz raus war !!!)

    oder bei meinen/unseren aktuellen F650GS + Dakar , MZ-Baghira , F700GS + F800GS


    War früher, ohne Stahlbus-Ventile, manchmal etwas aufwändiger ... aber klappte auch ... dauerte manchmal etwas länger.


    Bei Moppets mit ABS, wie auch einige "Vorredner" schon bestätigt haben , sollte man ab und zu mal das ABS zünftig durchspülen.

    Das mache ich meist 1x oder 2x im Jahr bei unseren aktuellen Moppets (je nachdem wie ich bei den Moppets von Frau+Tochter dazu Muße habe) bei trockenem Wetter auf einem begrünten Feldweg oder einer ebenen Wiese.

    Dort kann man die Bremsen ohne Probleme über längere Strecken (50-250m lang bei konstanter Fahrt) betätigen, ohne dass die Bremsleistung zu nennenswerter Belastung für die Beläge und Scheiben wird !

    Das kann man ggf. auch mit elektronischer Hilfe im Stand durchführen ...

    Und nun zum Bremsflüssigkeitswechsel und zum entlüften von BMW-ABS-Moppets:


    Solange es sich um "normale Moppets" mit getrennten Bremskreisen (vorne+hinten) handelt, ist der Wechsel- und Entlüftungsvorgang der selbe, wie man es von Moppets ohne ABS kennt.


    Man sollte ab und zu das ABS mal "gebrauchen", damit das ABS-Modul auch mal ordentlich durchströmt wird !

    Das mache ich am liebsten direkt nach einem Bremsflüssigkeitswechsel ... möglichst auf "grün bewchsenem Untergrund" oder auf Schotter.


    Der Tipp weiter oben, dass man auf diese "leckeren Stahlbus-Ventile" wechseln soll, kann ich nur unterstützen, denn damit geht es einfach einfacher + schneller + präziser !


    NUR bei den Moppets mit "Integralbremse" sollte man ohne weiteres Wissen und Hardware tunlichst die Finger lassen !

    Hallo Ralf


    Deine Aussage ist so nicht korrekt !

    Der Entlüfter von Louis ist relativ einfach und aus Kunststoff ok

    Aber das Teil funktioniert in meiner Garagenwerkstatt seit locker über 10 Jahren !

    Und das Teil wird auch reichlich benutzt.


    Die Schlüche sollte man ggf. gegen Silikonschläuche austauschen.

    Die "harten Schläuche" machen nur im Sommer Spaß, im Winter sind sie nicht so toll, aber das sind die Schläuche und nicht die "Luftpumpe".


    Es hilft auch ab und zu mal etwas WD40 in die Pumpe zu spritzen, damit die Dichtungen der "Luftpumpe" geschmeidig laufen !

    Es ist immer Glaubens- und Gewissenssache !


    Die F650 und die späteren F650GS und -Dakar spielen eben in einer ganz anderen Gewichtsklasse, als die anderen von dir und anderen genannten Zweizylinder (ob AfricaTwin oder 1100er oder 1200er BMW`s etc.).

    Die BMW-Einzylinder (ich kenne nur die F650GS und F650GS-Dakar genauer) sind in Bezug auf Handlichkeit "noch Handlicher zu fahren, als die großen Geschwister" !

    Ich weiß, wovon ich rede ... die F650GS 2004 ist handlicher, als eine Honda XL125V oder eine XL600V-Transalp (beides zum Kauf von Töchterchens F650GS "ausprobiert" ...


    Die F650GS-Modelle gehen viel sparsamer mit dem Sprit um, wie alle anderen Moppets aus dieser Epoche und davor !

    ... bei der F650GS passiert es manchen Fahrern (m, w, d) 8) manchmal, dass das Bremspedal nicht korrekt entlastet wird oder der Bremskolben nicht korrekt öffnet.


    Bei ersterem hat unsere Tochter einen Belagsatz ihrer F650GS auf 5tkm verbraucht ... vielleicht war auch etwas "letzteres" dabei ?

    Nach entsprechenden "Flachlandtouren" konnte man es fühlen und teilweise auch an den Bremsscheiben sehen.


    Bei letzterem hatten wir auf der F650GS meiner Frau immer mal wieder "brutles Bremsenquietschen" ... mit entsprechender Wärmeentwicklung.

    Aber es gab immer Bremswirkung ...

    Abhilfe brachte eine komplette Demontage des Bremssattels mit anschließender Reinigung und frischer Befettung des Kolbens / der Dichtung !

    Diesen Winter nehme ich mir meine F650GS-Dakar vor ...


    Alle diese Moppets waren mit Stahlflex-Leitungen und Entlüftungsventilen von Stahlbus ausgestattet.


    Ich lasse in fast allen Kurven die Hinterradbremse "mitschleifen" oder benutze sie ausgiebig zur Anpassung.

    Es wird mit "vorne und hinten" geankert !

    Auch in den Bergen hatte ich, und auch meine Frau, nie Probleme mit der Bremsleistung.

    Die Teile sehen m.E. den Sensoren meiner damaligen R1200GSA aus 2008 sehr ähnlich.


    Es habe damals einen Anbieter gefunden, der die Teile öffnet und die Batterie tauscht und den Sensor wieder vergießt.


    Sollte nicht ganz billig sein ... aber besser, als neu.

    Habe ich damals aus "Termingründen" doch nicht gemacht ...

    Das entscheidende Argument "pro Dakar-Scheibe" (des 2004er Modells) war für mich :

    Geringe Verwirbelungen hinter der Scheibe und relative Ruhe im Windstrom.


    Die normale F650GS-Scheibe habe ich auf meiner Dakar noch nicht ausprobiert ...


    Ich werde die Anhebung vielleicht mal testen, ob ich damit leben können will !


    Allgemein bin ich seit 3-5 Jahren weg von "immer mehr Windschutz" und hin zu "freie Anströmung des Helms im Windstrom" ...

    Zahnriemenlebensdauer ist so eine Sache ... der Auslegung !


    BMW verwendet für die F650CS, wenn ich korrekt informiert bin, eine "Sonderzahnteilung".

    Ich glaube mit 11mm Teilung.

    Ungewöhnlich, hat aber wohl konstruktive Gründe gehabt, weil der 8mm Riemen zu schwach war und der 14mm Riemen zu deftig ?

    In jedem Fall kann man die Teile deshalb nicht so gut substituieren ...


    Harley verbaut seit den 1980ern Zahnriemen.

    Anfangs mit Wechselintervall, später ohne.


    Das selbe galt für BUELL ... wobei es m.E. immer dann zu "Ausleinern" kam, wenn der Pilot an einer "Sprungschanze abhob und mit offenem Gas landete" !


    Man steht danach halt nur dumm da ... es ist Glaubens- und Gewissens-Sache, wie der "Bergbewohner" schon andeutete :)

    Grundsätzliche Erfahrung bei 3 zeitgleich vorhandenen F650GS aus 2004:


    Die F650GS meiner Tochter macht fast nie Probleme mit der Leerlaufdrehzahl ... hat aber auch noch keine 30tkm gelaufen !

    Da genügt das "Gasgriff-Voodoo", außer als neulich der Akku platt war !


    Fie F650GS meiner Frau (bei ca. 40tkm gekauft, mit ca. 70tkm weitergegeben) hatte immer mal wieder Probleme mit der Leerlaufdrehzahl.

    Das trat selten "aus heiterem Himmel" auf ... z.B. : zur Tanke (Treffpunkt) gefahren (15km), alles ok ... nach dem Tanken lief der Motor wie ein Sack Sülze !

    Sie ist trotzdem die Tour mit den Freunden gefahren, was erklärterweise nicht so toll war ...

    Ich habe abends den Fehlerspeicher ausgelesen - "Leerlaufsteller-Fehler" - gelöscht = fühlte sich an wie ein neues Moppet ... die nächsten 2-10tkm war alles ok

    Im neuen Jahr die Batterie getauscht, danach gab es keine Probleme mehr, wurde aber auch nur noch wenig bewegt bis zum Verkauf, weil es schon die F700GS gab ...


    Meine F650GS-Dakar:

    Mit 27tkm übernommen, in den letzten drei Jahren traten gelegendlich Leerlaufprobleme auf (Akku bei erstem Start im Jahr nicht so Leistungsstart), die immer wieder nach löschen des Fehlers "Leerlaufsteller" wieder verschwanden).

    Bisher im Einsatz bei ca. 42tkm

    Windschildhöhe:

    Jeder hat andere Vorlieben, oder entwickelt sich immer wieder anders und damit weiter ...


    Früher konnte mir das Windschild nicht hoch genug sein, seit ein paar Jahren "rüste ich ab" = weniger ist mehr ...

    OK: Ich fahre nur dann, wenn ich es will ... bekennender Schönwetterfahrer (10-15tkm/Jahr)

    Seit der Minimalisierung des Windschutzes fahre ich eben langsamer ... fühlt sich aber immer noch schnell an :rofl1:

    Ich fahre, seit je her, fast nie auf Autobahnen oder Schnellstraßen rum.

    Nur wenn es sich wirklich nicht umgehen lässt, oder wenn es aus der Not heraus mal ganz kurz etwas schneller gehen muss !

    Für ganz lange Strecken kommen die Moppets auf den Anhänger ... ja ich weiß: Luxusproblem alter weißer Männer 8)


    Meine Historie :

    R80GS bekam das "Paris-Dakar-Windschild" ca. 70tkm lang gefahren

    R1100RT wurde mir nach einem Jahr zu langweilig ca. 20tkm gefahren

    R1100GS Windschildversuche bis hin zum MRA-Vario ca. 70tkm gefahren (teilweise parallel zur 12er GSA)

    R1200GSA 2008 Schönes hohes Windschild, war toll, nur im Hochsommer nicht so toll, aber was soll`s ... ca. 70tkm gefahren

    BUELL XB12X Alle verfügbaren Windschilde durchgetestet, am Ende das ganz kurze verwendet (nur manchmal in der kalten Jahreszeit das hohe) ca. 25tkm gefahren (parallel zur 12erGSA)

    MZ Baghira 660 Hiermit begann die Abrüstung ... einfach wunderschön "ursprünglich" (noch im Einsatz - bisher 20 tkm)

    KTM1090AdvR Alle Windschilde durchgetestet ... am Ende nur das niedrige gefahren ! (kam für die 12er GSA und wurde ca. 30tkm bewegt)

    F650GS Dakar Mehrere Windschilde getestet. Das Dakar-Windschild harmoniert am besten mit meiner Größe (1,80m), wobei das ganz kurze auch ok ist, ich habe aber kein eigenes ... (bisher 20tkm)

    F800GSA Wurde nach den ersten 1000km "abgerüstet" auf das Schild der F700GS ... die Navimontage ist nicht so optimal, aber es herrscht mehr Ruhe ! (bisher ca. 9tkm)

    Meinst du das Windschild an der "gelben F650GS" aus meinem Ölereinbaubericht ?

    Das war ein Wunderlich-Windschild ... wurde für schlecht befunden, weil zu laut krawallig (Verwirbelungen), sowohl bei meiner Tochter (ca. 172cm), sowohl auch bei mir (nicht mehr 180cm) ... hatten damals alle Höhenvarianten mit der "gelben" übernommen. Keines überzeugte uns !

    ... da fand ich sogar das ganz kurze der F650GS besser ...

    Deshalb wurde statt dessen ein F650GS-Dakar-Windschild montiert.

    Mehr im Wind, dafür bei "Landstraßentempo" einfach ruhiger, weil kaum Verwirbelungen !

    Zeitweilig hatten wir gleichzeitig 2x F650GS + 1x F650GS-Dakar (alle aus 2004) im Einsatz ...

    Alle haben sich ähnlich verhalten (regelmäßiger Test beim Ölwechsel im Herbst oder Winter), bezüglich der erforderlichen Laufzeit im Stand bis zum Laufbeginn des Lüfters und die dann erreichte Temperaturanzeige am Einschraubthermometer.

    Die beiden verbliebenen (1x F650GS + 1x F650GSD) haben sich, aus Trauer, kein anderes Verhalten angewöhnt 8)