Beiträge von JustMe

    Zwischen fest und lose ist allerdings noch der Bereich "locker". Die Transalp meiner Frau ist uns mal auf der BAB ständig verreckt, weil die Markenwerkstatt den Masseanschluß an der Batterie nicht festgezogen hatte. Da haste gar nix sonst gemerkt, weil die Karre immer erst ab 4.000Umin ausging, wenn die Vibration ausreichte. Kaum war der Motor aus, leuchtete der Weihnachtsbaum wieder. Also im Zweifel immer festziehen, keine bloße Sichtprüfung.

    Die Ölleitung ist NULL Problem. Erfahrene Schrauber wissen, daß es Arbeiten insgesamt wesentlich erleichtert, ein paar Schrauben mehr zu lösen und die umliegenden Teile lieber gleich abzubauen anstatt wie ein Proktologe die Ventile durch den Auspuff einzustellen. Wer stundenlang mit der Leitung herumfrickelt, versucht meist den augenscheinlich "einfachen" Weg. Also einfach zuerst den Krümmer absenken (vorsorglich ´ne neue Krümmerdichtung besorgen), dann gehen Ölleitung und Deckel ruck-zuck runter und wieder drauf. Wapu-Schläuche abklemmen hilft übrigens auch, dann muß man das Kühlmittel nicht ablassen.

    Wenn die wapu in 13 Jahren 5 Mal kaputtgeht, durchschnittlich.also nach jeweils 2,6 Jahren und 8.500km, müsste sie ja wohl das ein oder andere Mal innerhalb der Gewährleistungsfrist instandgesetzt worden sein, oder geht die echt immer im statistischen Mittelwert kaputt? Wenn das immer die gleiche Werkstatt war, würde mir das zu denken geben. Vielleicht tauschen die nur die Welle? =:-)

    Motorausbau? Nicht ernsthaft zu diesem Zeitpunkt? Wozu?


    Wenn´s meine wäre würde ich folgendes machen:

    • Wenn am Vorhandensein des Öldrucks Zweifel bestehen, in der BMW-Werkstatt Öldruck prüfen lassen.

    Wenn kein Zweifel:

    • Kabel vom Öldruckschalter abziehen und nicht kurzschließen - flackert´s immer noch bei Standgas? Dann hat das Kabel irgendwo unterwegs Massekontakt.

    Wenn´s das nicht ist, dann

    • Korrekten Ölwechsel machen - ggf. das abgelassene Öl wieder verwenden, wenn nicht mehr als 2,3 Liter rauskommen.
    • Ölfilter checken; wurde der beim letzten Ölwechsel getauscht?
    • Kabelstrang direkt am Ölfilterdeckel checken - eingeklemmt?
    • Öldruckschalter gegen korrektes Exemplar tauschen, das ggf. nicht vorher mit einem Nagel gefoltert wurde; mit korrektem Drehmoment einbauen.
    • Wenn´s dann immer noch im Leerlauf flackert - Kabelstrang prüfen. Ändert sich z. B. was bei Lenkeinschlag?
    • Wenn´s dann immer noch flackert, Seitendeckel runter, Ölpumpenzahnräder checken.

    Das geht, wenn man wie gesagt mit Schlaufen arbeitet. Die Schlaufen führen lediglich als flaches Band nach unten, seitlich vorbei an den Kunststoffteilen, das geht problemlos. Ist auch kein Aufwand, nach ein paar Malen geht das in 30 Sekunden. An den Lenker würde ich nicht gehen wollen.

    Danke Alex an die Klarstellung; ich habe mich mißverständlich ausgedrückt und habe schon die Admins um Korrektur gebeten. Die Befestigungsschlaufe muß an die untere Gabelbrücke, die hinter der Verkleidung liegt, nicht aber ganz nach oben an die Gabelbrücke, an der der Lenker befestigt ist und auch nicht ganz nach unten an den Gabelstabilisator.


    Grüße

    Chris

    Doch da kommt man gut dran. Du brauchst normal lange Gurtschlaufen für vorne, ca, Unterarmlänge. Z.B. bei Louis

    ACEBIKES ZURRSCHLAUFEN SET2 STÜCK

    Art. Nr. 10011072


    Die Schlaufe wird von unten entlang dem Gabelholm hinter der Verkleidung hochgeschoben und von der Fahrerseite aus über die EDIT: untere Gabelbrücke gelegt, dann wird dieses herumgelegte Ende der Schlaufe vor der Gabelbrücke wieder nach unten geführt und durch´s andere, herabhängende Ende der Gurtschlaufe gesteckt. Dann die entstandene "Würgschlinge" an der Gabelbrücke strammziehen und darauf achten, daß das Schlaufenband glatt liegt und nach unten verläuft. Dann hängt das untere Ende der Gurtschlaufe schon so gut wie aus der Verkleidung heraus und dort wird dann der eigentliche Zurrgurt eingehakt. Der untere Lastpunkt kann dann vorne neben dem Vorderrad liegen, ohne daß die Verkleidung vom Gurt touchiert wird.


    Grüße

    Chris

    Als simple Lösung würde ich ´ne Nagelschelle (gibt´s auch in schwarz) in passendem Durchmesser nehmen, Nagel rausziehen, um den Spiegel clipsen (evt. zwei kleine Löcher in die Schelle bohren und einen dünnen Kabelbinder herumziehen); dann auf der Flachseite den Pin einstecken und ggf. verkleben.

    In schick würde ich mir zwei Halbschellen aus schwarzem ASA mit einem 3D-Drucker drucken, sie mit dünnem Gummi oder selbstverschweißendem Isolierband unterlegen, mit Pattex Kunststoffkleber verkleben/verschmelzen und dann den Pin in zwei fein vorgebohrte Löcher reindrücken. Wenn der Spiegelarm unten so demontiert werden kann, daß man einen Ring drüberschieben kann, geht´s auch ohne Teilung.

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    Da kann man kaum was falschmachen. Entweder den alten Schaltertyp verbauen oder den neuen Schaltertyp mit Adapter. Es wird ja hoffentlich niemand auf die Idee kommen, für den neuen Schaltertyp ein anderes Gewinde zu schneiden, das wäre auch nur bei Motorzerlegung machbar, ohne Aluspäne in den Motor zu drücken..... Warum aber nicht einfach mit dem undichten Schalter wieder zu der Werkstatt fahren, die ihn eingebaut hat?