Beiträge von JustMe

    Hallo KF71,


    vermutlich hast du schon alle Fragen rund ums Visum geklärt. Ich selbt war vor 3 Jahren in Sibirien. Da ich weder beruflich reiste noch eine Einladung vorweisen konnte, mußte ich ganz schön tricksen, um ein Visum zu erhalten.

    Für so was gibt´s Visaagenturen, die Einladungen für Touristenreisen besorgen. Da braucht man gar nix tricksen. König-Tours hat uns da noch nie im Stich gelassen, auch nicht für Russland.


    WIr zahlen unsere Reisen allerdings auch komplett selbst und haben keine Sponsoren oder sonstige nicht-touristische Interessen, die man ggf. sogar noch angeben müsste; das könnte dann einem Touristenvisum möglicherweise entgegenstehen.

    Robust. Genau so hab ich es gemacht. Die Lenkergewichte sind nun auf 25mm eingekürzt. Die Handprotektoren sind flexibel genug, die hab ich einfach wieder verschraubt. Mal sehen, ob sie auf Dauer schadfrei bleiben.

    Jetzt mußt Du, falls noch nicht geschehen, Kupplungs- und Bremshebel auf Freigängigkeit prüfen, da die Protektoren näher zu den Hebelenden gewandert sind, möglicherweise müssen die Armaturen also Richtung Lenkermitte verschoben werden. Gibt sonst evt. ne böse Überraschung bei der Probefahrt, wenn ein Hebel klemmt.

    Mach' Dir nicht so'n Kopf;das sind alles keine Raketenforschungsthemen und nichts, wofür man jetzt einen ganz besonders ausnahme-augenzudrückenden Graukittel mit Harley-Umbau-Gen bräuchte.. Das ist ein Großserienmopped eines deutschen Herstellers. Such' Dir ne Prüfstelle in Deiner Nähe, die Lust hat sich mal 20 Minuten mit mehr zu beschäftigen als mit Plakettenkleben; einen Kandidaten in Mz, das ist TÜV Rheinland, hab ich ja genannt.

    Wo und durch wen zugelassen wird steht in der StVZO und nicht in Deinem Belieben.... Übrigens sind Zulassungsstellen auch häufig sehr hilfreich und haben nebenbei Zugriff auf KBA-Stammdaten.

    Tullius in WI? Die sind eigentlich ein echt brauchbarer Laden. Alternativ ist BMW Motorrad Senger in Rüsselsheim sehr empfehlenswert. TÜV kann ich den TÜV in Mainz-Hechtsheim empfehlen; sehr kompetentes und zugängliches Team, das sich auch gerne komplexeren Fragestellungen mal recht unbürokratisch annimmt.


    Grüße

    Chris

    Der Argumentation, solche Reisen lieber mit einem moderneren Motorrad zu unternehmen, möchte ich mich anschließen.

    Man hört ja öfter das Argument, der Fahrer oder Werkstätten vor Ort würden sich mit solcher Technik gar nicht auskennen. Das stimmt wahrscheinlich auch, greift aber nicht, denn die Defekte, mit denen man konfrontiert wird, sind meistens mechanischer Art: Reifenschäden, Sturzschäden oder ähnliche Einflüsse. So jedenfalls mein Fazit des Reiseberichts Himalaya Calling von Erik Peters, den ich gestern gesehen habe. Er fährt mit aktuellen Motorradmodellen, nicht mit Oldtimern.

    Heute fährt Erik moderne Moppeds. Das war nicht immer so, und nach Hause gekommen ist er auch damals schon wieder. Wenn Du Dich mal aus Europa rausbewegst in Länder, in denen ein L911 der Standard-LKW ist, wirst Du feststellen, daß ein Mopped aus den 80ern und 90ern kein Oldtimer ist und daß die Reparaturprobleme "moderner" Moppeds im Zweifel solche Teile betreffen, die dort draußen eben nicht so einfach repariert werden können, ich denke da an einen Servomotor einer Drosselklappe, ein Steuergerät oder elektronisch gesteuerte Federbeine. Ich kenne genügend Fälle, in denen Leute in Deutschland gestrandet sind, weil die moderne KTM oder BMW das Federbein nicht mehr elektronisch in Position fahren wollte und dann GAR NIX mehr geht. Reifenschäden und Sturzschäden sind für jedes Mopped das gleiche Problem - Reifenschäden sind auch für moderne Moppeds gerne ein größeres Problem, weil dann die Speichenfelgen TL sind und eine harmlose Delle einen Schlauch erfordert, der z.B. nicht mittig sitzende Ventile wieder nicht aufnimmt...... Einen Motor reparieren die Jungs in den ärmeren Ländern mit einer Hand auf den Rücken gebunden und wickeln noch schnell die Lichtmaschine neu - eine Fertigkeit, die hierzulande kaum noch jemand beherrscht.

    Ansonsten hilft nur ein neuer Gabelholm. Vorsicht bei gebrauchten Holmen, meist sind da auch die Schraubenreste in den Gewinden. Die

    Gebrauchthändler fotografieren die Teile stets so das man das nicht erkennen kann.

    Das ist jetzt etwas gewagt. Es gibt durchaus seriöse Schlachter.


    Was mich bei der Ursachenforschung ein wenig stört, dass noch niemand nach dem Leerspiel des Kupplungsseil gefragt hat. Ist das Leerspiel größer als 1-2mm am Kupplungshebel? Trennt die Kupplung überhaupt richtig und ist der Kupplungsausrückhebel am Getriebe auf richtiger Position oder wurde da mal etwas verändert?

    Hach, ein Praktiker! Bestens!! Wäre auch meine erste Frage, aber Hauke war schneller.

    Chris wie Mo schon gesagt hat: wenn das Motorrad drauf fällt helfen auch Crossstiefel nur bedingt. Kein Mensch weiß, wie viel schlimmer der Fuß mit anderen Stiefeln ausgesehen hätte

    Ich kann sagen daß der Trümmerbruch im Mittelfuß in dieser Schwere aller Wahrscheinlichkeit nicht eingetragen wäre, weil die seitliche Steifigkeit meiner Sidis denen meiner Daytonas erheblich überlegen scheint. Der Rest ist ganz klar ein Fall für die Glaskugel.

    Mein Tip geht immer noch zu Sidi Adventure II, die haben GoreTex und einen gescheiten Knöchelschutz; Daytona Trans Open GTX leider überhaupt nicht, jedenfalls war mein Daytona-beschuhter Fuß nach einem Sturz 2015 mit einer darauf abgelegten KTM Matsch. Die Sidis sind härter als die Daytona Tourenstiefel, aber noch keine Crossstiefel, die wiederum nicht reisetauglich sind. Die Sidis haben mich bis in den Iran begleitet, ohne daß das Klima im Stiefel unangenehm gewesen wäre; meine Frau und mein Sohn fahren die inzwischen auch.

    Aber der "Propeller" ist und war nie einer, hält sich aber hartnäckig das Gerücht :wave::wave:.

    Oh ja, böses Gerücht, :) verbreitet von BMW selbst. frei zitiert nach BMW (dort auf der Seite zum Jahr 1917): 1917 in Anlehnung an die Landesfarben entworfen, tauchte es Ende der 20er erstmals in der Werbung als Propeller auf und wird seitdem entsprechend interpretiert. So sagt jedenfalls BMW auf seiner Website :)

    Sehe ich tatsächlich anders. Die Behörde muß sich nur in gleichen Fällen gleich verhalten, um Gleichbehandlung zu gewährleisten. Die Bundestagsdrucksache mit der amtlichen Begründung kann ja jeder selber suchen, da findet sich wahrscheinlich noch mehr dazu. Die Regslung ist sicher alt genug um inzwischen gekippt worden zu sein, wenn sie nicht haltbar wäre. Die u.a. vom ADAC genannte Sachlage ist wohl auch die einzig tragfähige Begründung; der Schutz (nicht existenter) lokaler Prüforganisationen (es geht in der Norm um den Prüfungsort, nicht den Sitz der Fahrschule) dürfte kein tragfähiger Gesetzeszweck sein...


    Daß es in Wiedervereinigungsberatungen wohl ernsthafte, mindestens aber ernstgemeinte Versuche gab, West-Berliner Führerscheine auf 100km/h zu begrenzen mangels Erfahrung mit höheren Geschwindigkeiten, ist bekannt? Aber gut, Günther Oettinger wollte kurz vorher auch schon mal Motorradfahren auf öffentlichen Straßen verbieten; nicht alles geht dann auch durch...

    Jetzt wird's dann aber OT