Beiträge von JustMe

    Hallo Chris, 44000. Die meisten davon innerhalb Deutschlands. Nur 2k in Frankreich, keine externen Markenfremden Tanken. Ein sonniges Wochenende. Lg Uwe

    Danke. Das scheint mir sehr frühzeitig; i.d.R. hört man von Reichweiten um die 80.000km. Bestätigt mich in der Sinnhaftigkeit, bei Fernreisen mit drei Dakars einen extra Filter/Druckminderer dabeizuhaben...

    Grüße

    Chris

    Ich kann auch weiterhin nach 10.000km Erfahrung zu dritt in 2018, also 30.000km, das Sena 10R nur wärmstens empfehlen. Das ist mit keinem der Cardos auch nur ansatzweise vergleichbar. Wasserdicht vom Feinsten (wir sind keine Eisdielenposer sondern Fernreisende), prima Haptik, keinerlei Windgeräusche wegen ultraflacher Bauweise, praktisch gewichtsneutral, hervorragender Sound, Reichweite locker 700m in Konferenz zu dritt, separat tauschbarer Akku, hält auch lange Tagesetappen durch, perfektes Umschalten von Musik auf Gespräch und wieder zurück (jeder hört sein eigenes Spotify vom Handy oder einer teilt mit einem anderen, beides supersimpel und mit prima Qualität), superpraktische App für alle Einstellungen der einzelnen Geräte (die Cardo-App hat bei uns nie gescheit funktioniert), aufgrund Entfernung verlorengegangene Verbindungen stellen sich unverzüglich selbständig wieder her. Im Leben geb´ ich das nicht für ein Cardo her - und das sage ich nach 10 Jahren Cardo-Erfahrung. Ach so ja, und Service haben die bei Sena auch noch; ich glaube ich habe selten mal so einen kompetenten Gesprächspartner am Telefon gehabt wie bei Sena Deutschland. Cardo hat nicht mal deutschen Service; Held ist nur der Importeur und unsere diversen Probleme über die Jahre bis hin zum Totalausfall im Ostblock wurden von einer U.S.-Hotline nur per Mail beantwortet mit tagelangen Verzögerungen.

    Achse gibt´s bei Torsten Prüfer, bn-bikes.de

    Kenne keinen Gebrauchtteileladen, der sauberere Teile und besser dokumentierte Teile liefert als diesen.


    Allerdings ist das nun auch nicht sooooo ein Drama, die Achse rauszukloppen; sagte ich nicht ähnliches schon im Herbst. Noch mal zur Verdeutlichung - so mach´ ich das: Schwinge muß komplett vom Federbein gelöst sein. Mutter der Achse öffnen. Passenden Rundstahl ansetzen , mittelgroße Überredungshilfe in die Hand und dann drauf... Ggf. mal von einem Helfer die Schwinge ein Stück anheben lassen oder eine leere Flaschenkiste o.ä. drunterstellen. So habe ich bisher drei Schwingen, die mehr als 10 Jahre kein Fett gesehen hatten, aufbekommen. Läßt sich die Schwinge an der Sechskantseite drehen? Wenn nicht, würde ich persönlich mal mit einem Schlagschrauber leicht anklopfen, das sollte den Rost lösen.


    Grüße

    Chris

    Also, fast. Der Öldruckschalter wurde im Laufe der Jahre geändert, d.h. der Stecker passt nicht mehr. Aber du kannst einfach deinen alten Öldruckschalter ausbauen und in den neuen Motor einbauen.

    Hi Toby; die 2006er Öldruckschalter sind die mit dem größeren Durchmesser (und gleichzeitig auch die zuverlässigeren). Deshalb hat der Doppelzünder 2005 eine größere Bohrung für den Schalter bekommen; da passt der kleine Schalter nicht rein. Adapter gibt´s für den Einbau großer Schalter in die kleinen, alten Bohrungen, nicht andersherum. Also den neuen Schalter verwenden und Stecker ändern. Guckst Du hier. (Beispiel von meiner 2004er Doppelzünder mit noch der kleinen Bohrung).

    Grüße

    Chris

    Ich lese hier immer messen, messen, messen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, einfach mal ´nen neuen Regler anzustecken. Das dauert keine 30 Sekunden. Es gibt wohl keinen häufigeren Batteriekiller als fehlerhafte Regler, und an Reglern kann der Normalverbraucher sich zu Tode messen....


    Nur meine private Meinung.


    P.S.: Wer seinen Karteneintrag beschränkt muß sich nicht wundern, wenn´s keine Hilfsangebote aus der näheren Umgebung gibt.

    Ich würde den Steuergerätestecker noch mal abziehen, Kontakte kontrollieren und nach 2 Min. wieder aufstecken. Dann Gasgriff-Voodoo (ja hab' gelesen von wegen Aktuatoren angelernt. Was weiss ich was so'n "Servicemobil" darunter versteht.) Und wenn's dann nicht geht würde ich mal das grüne Relais und das Anlasserrelais probeweise tauschen. Dass eine Kontrolle aller relevanten Kabelbaumstellen nicht hat schaden kann, wurde auch erwähnt. Dann bleibt noch der Tausch der relevanten Sicherungen; Haarrisse kann man nicht messen. Nach handbuchmäßiger Fehlersuchroutine wäre dann der Pickup der ansonsten naheliegendste Verdächtige, wurde ja schon gesagt. Kann man ja durchmessen.

    Nur meine persönliche Meinung.

    Mit der Ölsorte für die "alte" F kann ich nicht dienen; da gibt´s hier langjährige F-Treiber, die wissen das besser. Gerade bei den alten Motoren ist jedenfalls ein eher unmodernes Öl wichtig, aber das haben andere schon gesagt und einen Ölthread gibt´s schon :-) Der Rest ist Glaubensfrage...

    Wenn ´ne neue Kupplung vom Händler zu kriegen ist, klar, her damit; aber wenn nicht, würde ich es wirklich erst mal mit einem Ölwechsel mit einem von Dir gewünschten Öl versuchen; die Symptome sollten auf jeden Fall besser werden, wenn aktuell ein falsches Öl drin ist. Die Reibscheiben mögen ja Schmierstoffe aus falschen Ölen aufnehmen, aber frisches Öl spült die auch durch. Wenn die F bei einem BMW-Händler gewartet wurde, lässt sich auch dort herausfinden, was für ein Öl drin war; die von BMW durchgeführten Wartungen sollte jeder BMW-Händler unter Angabe der letzten 7 Stellen der Rahmennummer sehen können und dann auch sagen können, wo die Wartung gemacht wurde; so findet man öfter noch den Weg zu alten Infos.


    Ich hab´ mal ´ne alte Africa Twin gekauft, da hatte der Vorbesitzer neun Jahre keinen Ölwechsel gemacht (ist ja in 9 Jahren keine 10.000km bis zum nächsten Wechselintervall gefahren, meinte er..... =:-) ) und die Kupplung fühlte sich auch mies an. Hab´ dann erst mal einen Ölwechsel mit Filter gemacht, dann 300km heißgefahren und direkt wieder rauslaufen lassen die Plörre. Nochmal frisches Öl und Filter und dann war die nächsten 50.000km Ruhe in der Kupplung.


    Wir werden vermutlich spätestens gegen 11 Uhr auf dem Kreuz aufschlagen, wenn´s nicht gerade hagelt oder völlig vereist ist; eher früher; da ist ab neun, halb zehn die Hölle los; man sieht sich dann oben. Gibt hier vermutlich auch wieder einen entsprechenden Thread dazu; wohnen ja einige in der Gegend.


    Grüße
    Chris

    Wenn ich mir das hier so durchlese..... was macht Ihr den Kerl denn hier verrückt. Neue Kupplungsfedern.... neue Reibscheiben... neue Wapu.... Zylinderkopfschaden,,,,

    Was soll das denn? Vorsorglich auch noch die Zündspule neu wickeln? :-) Bei 28.000km? Die ist gerade mal ausgepackt aus der Kiste....


    Holger, vielleicht kannst Du rausfinden, was der Vorbesitzer für Öl verwendet hat. Vielleicht kannst Du auch rausfinden, was der Händler reingekippt hat. Ein Ölwechsel hat noch nie geschadet, also ein über alle Zweifel erhabenes Öl rein (oder vom Händler reinfüllen lassen), den Kupplungszug oben und unten gescheit einstellen, gucken daß der Hebel nicht irgendwo eingeklemmt ist und dann erst mal fahren.


    So, wenn´s dann immer noch rutscht, kannst Du mal die Kupplungsfedern ziehen und messen. Sind die ausgeleiert, einen Satz neue rein und gut. Verstärkte Federn würde ich nicht einbauen; erhöhen die Handkraft und den Streß auf den Federschrauben. Federn mit der Standardspannung sind völlig ok; bis Du die das nächste mal wechselst, sind viele Sommer um. Wenn Du zu viel Geld hast oder die Reibscheiben verbrannt aussehen, dann kannst Du gleich ein neues Lamellenpaket verbauen, aber wer das bißchen Schrauberei beherrscht, kann auch erst mal die Wirkung neuer Federn testen.


    Die Wapu meldet sich schon, wenn sie was will. Da geht auch nicht der Zylinderkopf kaputt (ja, man kann sich auch den Finger in der Nase brechen) sondern dann tropft entweder Öl oder Wasser aus der Kontrollbohrung und dann wird´s Zeit für ne Revision; auch kein Hexenwerk. Mein Rat: Finger weg, wenn´s nicht tropft und Du keine Fernreise (ich sag´ mal ab mittlerer Orient oder Mongolei) vor Dir hast.


    Weihnachten Johanniskreuz?


    Grüße aus der Nachbarschaft

    Chris

    Um´s klarzustellen. Der Beitrag #18 von KöfferliRebel war aufschlußreich. Dem MOTORRAD-Test hatte ich ja wie zitiert entnommen, daß Brembo die Originalbremsbeläge für BMW herstellt und insofern lasse ich ja tatsächlich mit den BMW-Originalbelägen sogar "nur" Brembo an mein Motorrad. Aufgrund des bewußten Tests der Motorrad hatte ich allerdings den wohl falschen Rückschluß gezogen, daß Brembo erstausrüstungs-identische, anscheinend von Brembo als "genuine" bezeichnete Beläge nicht auch in den freien Handel liefert. Anscheinend hat Motorrad wohl bloß andere Brembo-Beläge als die "genuine"-Beläge getestet, was zu der im Test anscheinend schlechteren Performance jener Brembo-Beläge in Scheibenverschleiß und Belagverschleiß im Vergleich zu den von BMW im Original gelieferten, wohl ebenfalls von Brembo hergestellten Belägen führte.


    Daß die "genuine"-Beläge nun laut diesem Beitrag #18 allerdings Sinter-Beläge sein sollen, hier aber anscheinend Uneinigkeit besteht, ob die Originalbeläge Sinter oder organisch sind, bin ich weiterhin verwirrt. Das bestärkt mich zumindest insoweit darin, meiner bisherigen Linie treu zu bleiben und nur von BMW gelieferte Beläge zu verbauen; das erspart mir nämlich das Rätselraten, welche Brembo-Beläge, die ich im Zubehör kaufen kann, denn nun den BMW-seitig gelieferten Belägen entsprechen. Ich fühle mich gerade bei diesen Entscheidungen, was denn nun im Bremsbelag drin sein soll, als technischer Laie schlicht überfordert. Die wenigen Euro Preisdifferenz zwischen BMW-Belägen von Leebmann24 (mit Forenrabatt) und jenen Belägen von Brembo und anderen Herstellern, die bei den freien Händlern für die F650GS gelistet sind, nehme ich insofern gerne in Kauf. Ich muß mir dabei auch nicht mal Gedanken machen, wer denn nun er Erstausrüster der Beläge ist.


    Hoffe das schafft jetzt etwas Klarheit; ich habe Michel auch insoweit um die Gelegenheit gebeten, zwei meiner Beiträge noch mal editieren zu dürfen und so meinerseits etwas die Schärfe und mißverständliche Aussagen über die Qualität von im Zubehörhandel verfügbaren Teilen zu beseitigen.


    Grüße
    Chris

    IcSondern auch dass es von Brembo nebst den Road - SA (bzw. Road Strada) und dem Road - LA auch noch die zwei Genuine - Sinter mit Reibwert 59 und 99 gibt. Von Brembo empfohlen (Für die F650 GS) ist der Genuine - Sinter (59). Leider wurde dieser Belag nicht explizit getestet und es ist anzunehmen, dass dieser sich recht ähnlich wie der "BMW" Belag verhält.

    Danke für die Info. "Sinter braucht keine Sau", wurde oben erwähnt. Wie gesagt, mir gefällt der Umgangston hier nicht mehr und ich habe Michel gebeten, meinen Account zu löschen.

    Ich sag´ mal, ich würde jeden gebrauchten Kopf prüfen und ggf. planen lassen; 0,1mm sind ja erlaubt, das ist für einen nicht hitzebedingt verzogenen Kopf mit einer sauberen Dichtfläche schon immens viel Zeug; für´s reine Perfektionieren braucht´s bei einem heilen Kopf weit weniger, eher ´ne Streicheleinheit der Schleifmaschine. Kostet beim Instandstetzer keine 50 Euro und beruhigt das Gewissen. Wenn der Verkäufer vernünftig erklären kann welche Geschichte der Kopf hat, sollte das in aller Regel klargehen.


    Ach so - ich meine mich zu erinnern, daß die Köpfe der CS identisch wären; weißt ja jetzt wie die Teilesuche funktioniert bei Leebmann; die spuckt mit einer Nummer auch alle passenden Modelle aus. Ein CS-Kopf wird halt als solcher angeboten und erhöht die Treffervielfalt ggf. ungemein.

    Was von einem Zulieferer an einen Hersteller geliefert wird, hat nicht notwendigerweise was mit dem Zeug für den Aftermarket (vulgo: Freier Ersatzteilmarkt) zu tun.

    Bei den Firmen ATE und Brembo weiß ich das sie keine Billigschiene unter dem Label fahren. Wäre auch nicht gut denn sie haben einen Ruf zu verlieren, was auch sehr schnell passieren würde.


    Sorry Hauke, der Hinweis auf den Zitronenfalter bezog sich keinesfalls auf Dich, sondern darauf, daß nicht überall drin ist, was draufsteht; in diesem Falle darauf daß bloß deswegen, weil Brembo auf dem Ersatzteil draufsteht, nicht notwendigerweise derjenige Bremsbelag drin ist, der auch an BMW geliefert wird. (NACHTRAG: Laut Beitrag #18 gibt es offenbar verschiedene Brembo-Beläge für die F650GS; ich bin darüber hinaus aber anscheinend fälschlich davon ausgegangen, daß es die BMW-Orginalbeläge gar nicht von Brembo im freien Handel gibt; das scheint wohl ein Trugschluß zu sein). Solltest Du das falsch verstanden haben, tut es mir leid.


    Ich zitiere mal die MOTORRAD nach einem Test über mehr als 4.000km in den Alpen mit 7 (sieben) F650GS:


    "Die von BMW verwendeten Bremskomponenten, scheinen mit den von Brembo gelieferten Sintermetall-Bremsbelägen bestens zu harmonieren. ...." (Gemeint sind hier übrigens, wenn man den gesamten Text liest, m.E. ganz klar die von Brembo an BMW gelieferten Beläge, nicht die danach aus dem Zubehör getesteten Beläge.)

    (...)

    "Hochgerechnet überzeugen die BMW-Beläge mit der höchsten theoretischen Lebensdauer von knapp 38000 Kilometer und dem geringsten Bremsscheibenverschleiß. Pfennigfuchser – oder Centfuchser, wie es jetzt wohl heißen muss – sind deshalb mit den Original-Stoppern bestens bedient. "

    (...)

    Zum Brembo Zubehör-Belag: "Verschleiß Bremsbelag: befriedigend 1,235 Millimeter auf 5000 Kilometer, entspricht einer theoretischen Lebensdauer von 17100 Kilometern (...) Verschleiß Bremsscheibe: gut bis befriedigend"

    (...)

    "Die Originalbeläge schneiden in allen Punkten sehr gut ab. Sie wurden ganz offensichtlich perfekt auf die F 650 GS abgestimmt"


    Das ist eine nicht zu vernachlässigende Relation für Leute, die weiter fahren als in die nächste Eisdiele. 17.000km Reichweite heißt, ich fahre eine ruhige Sommersaison mit neuen Belägen und kann die nächste Reise mit 9.000km schon nicht mehr antreten, ohne neue Beläge mitzunehmen; im Zweifel schmeiße ich die angefahrenen Beläge weg, weil keiner unterwegs mehr schrauben will als er muß. Damit geht die Kostenrechnung ganz böse hoch. Mit 38.000km Reichweite hab´ ich selbst in sandigen Ländern, die Bremsbeläge fressen, noch ´ne echte Reserve.


    NACHTRAG: Im Hinblick auf Beitrag #18 von KöfferliRebel scheint dieser Test tatsächlich nicht so aussagekräftig zu sein, wie ich dachte; ich ziehe meine Annahme, daß Brembo die an BMW für die Erstausrüstung gelieferten Beläge gar nicht in gleicher Qualität im freien Handel anbietet, daher zurück.


    EDIT Michel: Auf Wunsch des Autors Text angepasst.

    Davon abgesehen geht es auch nicht um Sinter Beläge sondern Bremsscheiben.

    Wenn Du genau guckst, ging es in meinem Beitrag praktisch nur darum; die Bremsbelag-Provenienz war eine reine Randbemerkung. Der Buhei, der dann daraus ohne Bezug zum Thema Bremsscheiben gemacht wird, ähnelt immer mehr einem Öl-Thread....