Beiträge von JustMe

    Hallo zusammen,


    es wird immer lustiger..... Ich schreib´s hier einfach mal auf; irgendwann wird wieder jemand diese Frage haben.


    Also: Entgegen ganz klarer Aussagen sowohl von BMW Bohlig wie auch von Leebmann und entgegen der Teilelisten enthält die Teilenummer 71607653837 eine vollständig bezogene Einzelsitzbank, ein an der Sitzbank bereits fertig anmontiertes Staufach (mit V-förmigem Schlitz hinten links im Plastik für die alten Heckschlösser), eine montierte Staufachdichtung (die den V-förmigen Schlitz komplett überdeckt) , einen Staufachdeckel ohne(!) Schlitz hinten links und einen bereits montierten roten Drucktaster für die Entriegelung. Außerdem beiliegend die Schließraste / schwarze drehbare Sperrklinke für ein (nicht enthaltenes) Schloß, sowie den für die Befestigung der Schließraste benötigten Splint ("Spannstift").


    Nicht dabei sind also lediglich das Schloß mit Schlüssel sowie der Adaptersatz 71607688805. Die nicht mehr lieferbare Position 71607667945 "Abdeckung Tankdeckel" ist nach wie vor mysteriös und es ist völlig unerfindlich, wozu man diese benötigen sollte.

    Die "Einbauanleitung Adaptersatz Einzelsitz F650GS, Nr.01297688807, ab Modelljahr 2004, Druckdatum XII.03" liegt dem separat zu erwerbenden Adaptersatz bei.


    Der Hinweis auf das Modelljahr ist merkwürdig. Mir wäre völlig neu, daß die Sitzbänke der GS-Singlespark sich nicht mit den Sitzbänken der Twinspark austauschen lassen. Ich gehe davon aus, daß der Einbausatz für die Einzelsitzbank auch bei den Singlesparks, d.h. vor Modelljahr 04 notwendig sein wird. Die Teilenummern der hohen Sitzbank beider Dakar-Versionen (SS und TS) sind jedenfalls identisch.


    Der Einbausatz selbst enthält lediglich mehrere Kabelbinder, um einen Kabelbaum links unter der Sitzbank am Rahmen zu verlegen, vier verschraubbare Gummifüße mit Schrauben im Austausch zu den am Staufach vorhandenen, kleineren/flacheren vier Einsteck-Gumminippeln, sowie ein massives Stück Stahl nebst Schrauben und U-Scheiben, um die Mechanik der SItzbankverriegelung höherzulegen. Tatsächlich lässt sich die Einzelsitzbank nicht mit dem noch nicht umgerüsteten Schließmechanismus verriegeln.


    Fossy : Danke für die Info. Ich werde jetzt mal offiziell bei BMW wegen der Eintragung anfragen; mal sehen, wie deren Kundenservice so ist.

    Grüße allerseits!

    Chris

    Das eine Änderung der Anzahl der SItzplätze eingetragen werden muß ist richtig. Wer so was aber heutzutage eintragen lässt, bekommt i.d.R. eingetragen "Wahlweise Einzelsitzbank Typ......", damit die Papiere auch dann richtig bleiben, wenn man auf Doppelsitzbank umsteckt.


    Die Idiotie dabei ist die Änderungsabnahme. Insoweit müsste BMW schlicht in der Lage sein, in einer eigenen Freigabe im Zusammenwirken mit dem TÜV auf die lächerliche Änderungsabnahme zu verzichten (der "korrekte Anbau" wird ja bereits beim ersten Abnehmen der Sitzbank zunichte gemacht) und statt dessen direkt ein Eintragungsgutachten mitzuliefern, das eben diesen Wortlaut schon vorgibt. Die beim Teilegutachten beigefügten Bilder zeigen sogar den Anbau der Einzelsitzbank mit gleichzeitig angebauten Soziusfußrasten.....


    Grüße

    Chris

    Hat die F einen Inline-Stahlfilter wie der Rotax 560 meiner Aprilia? Ich meine jenen. (Link führt zu meinem Tuareg-Wiki). Der wird bei der Aprilia nämlich sträflich vernachlässigt und wenn der dicht ist, kann sich auch mal Überdruck aufbauen.


    Grüße

    Chris

    Lustige Sache das: Die original BMW Einzelsitzbank mit Staufach muß mittels Gutachten vom TÜV abgenommen und eingetragen werden. Sind die noch ganz dicht bei den Bayern?


    Heute kam die Einzelsitzbank vom Freundlichen. Beiliegend die originale Einbauanleitung nebst Teilegutachten und dem Hinweis "OHNE ABNAHME UND EINTRAGUNG ERLISCHT DIE BETRIEBSERLAUBNIS.". Da spart sich BMW ernsthaft auf Kosten seiner Kunden eine lächerliche Typprüfung dieser eigenen Sitzbank?

    Die Einbauanleitung ist allerdings Druckdatum 2000, so lange gibt´s die Bank mit Staufach schon. Gibt´s inzwischen dafür vielleicht doch eine ABE? Bitte mir jetzt nicht erklären, daß "das ja keiner merkt" oder so. Wenn der Hersteller des Fahrzeuges schriftlich dokumentiert, daß bei der Verwendung eines seiner Zubehörteile die BA erlischt, bleibt nicht viel Spielraum.
    Danke, Grüße

    Chris

    Augenscheinlich identische Fussrasten von SW Motech hatte ich an der Africa Twin. Nach einem Ableger, meiner Erinnerung nach in märkischem Sand bei artgerechter Haltung, hat die Raste sich hochklappend in ihre eigene Halterung gedrückt und diese massiv beschädigt. Das schien mir persönlich ein klarer Konstruktionsfehler. Wie auch immer, SW Motech war äußerst unfreundlich und nicht einmal gegen Bezahlung willig, Ersatz zu liefern. Man hat mich schlichtweg im Regen stehen lassen. Fazit für mich: Die Dinger würde ich meinen Freunden nicht empfehlen. Gibt genug Alternativen, von TT bis zu PivotPegz.

    Ich hab´ das drei Mal lesen müssen, hielt Kaffeemaschine und Mikrofon für Autokorrekturfehler.....


    Also, kurz und knapp: Wenn Mccoi da nix mitliefert, wird nix gebraucht. Wenn Mccoi da was braucht, aber nix mitliefert, kauf´ was anderes; dann ist Mccoi Schrott, weil für den vorgesehenen Zweck untauglich.

    Eine unserer beiden ProOiler-Pumpen, mit Kabelbindern am Rahmen befestigt, hat mehr als 100.000km hinter sich, die andere mehr als 50.000km, und beide laufen nach wie vor.

    Am Ende hast du so viele Meinungen wie Beiträge zum Reifen, schlauer geworden bist du dadurch aber nicht

    Aber fragen kann er ja trotzdem :-)


    Für mich gibt´s da nur eine Antwort: Heidenau K60 / K60 Scout. Wer den Scout auf 5.000km runterbrennt, den will ich mal fahren sehen. Der hielt sogar auf meiner 1190 Adv R mehr als 12.000km, und da reißen drei Mal 50PS an der Kette. Und der normale K60 (bei der normalen F650GS meinem Verständnis nach notwendig) hält auch 7.000km und mehr. Beim skandinavischen Tempolimit vermutlich sogar so lange, daß man nach der gesamten Tour noch genug Fleisch hat, um Spikes einzudrehen und weiterzufahren.

    Moin.

    Ok. Auf das "Tragbild" der Gleitflächen innerhalb der Standrohre kann es nicht ankommen, das ist beim nächsten Ausbau der Gabel so oder so Geschichte.... Aber das ist sicher akademisch. Mir geht es hier auch nicht um Klugscheißen; man sollte meiner Meinung nach aber die korrekte Methode zumindest kennen, bevor man dann bewusst eine vereinfachte Methode anwendet.


    Meine Ansicht ist sicher auch der Tatsache geschuldet, dass ich nicht nur an F-Treckern schraube sondern zB auch an einer 1190 Adv R. Wenn man bei der diese technische "Abkürzung" nimmt, obwohl vom technischen Aufbau her vergleichbar, dann fährt zieht die Karre bei 190km/h zur Seite, hat ein bescheidenes Einlenkverhalten und nach 4.000km haben die Bremsscheiben einen dauerhaften Seitenschlag. Die Gabelstandrohre sind nach dem Verschieben nie exakt so zueinander in der Höhe wie vorher. Dass bei unseren Treckern im Ergebnis egal sein mag, welche Methode man anwendet, gebe ich dabei gerne zu.


    Das Wissen um die (meinetwegen hyper-)korrekte Methode verhindert aber, dass man solche Abkürzungen auch dort anwendet, wo sie nicht angebracht sind (frei nach den drei Verwaltungsprinzipien: Haben wir noch nie so gemacht. Haben wir schon immer so gemacht. Da könnte ja jeder kommen.). Ich mag in Technikforen gerne auch mal detailliert werden; gerne einfach überlesen :-) Dass ich bei Arbeiten am Mopped ein Pedant bin, gebe ich ebenfalls gerne zu. Hat bisher jedenfalls nicht geschadet. ;-)

    Grüsse

    Chris

    Gut; ich sehe das pedantischer. Ein Verschieben nacheinander erzeugt Spannung in der Achse und Verschraubung sowie ggf. zwischen Sattel und Scheibe. Bei meiner Methode sackt da gar nix, der Einbau ist vorschriftsmässig und braucht keine 5 Minuten länger.

    Die Filzstift-Nummer überzeugt mich übrigens nicht. Die Tauchrohre drehen im Standrohr. Da kommt durch Verdrehen beim Schieben keine Spannung drauf. Die Verspannung wird durch das Drücken der Radachse aus der Horizontalen erzeugt.

    Grüsse

    Chris

    Ich bin in Skandinavien jedenfalls wegen einer Unterschrift noch nie schief angesehen worden - auf ca. 20.000km kam da die ein oder andere Unterschrift zusammen. Und einen Ausweis habe ich dafür auch nie gebraucht. Einen Automaten habe ich auch nie benutzt - aber da braucht man dann natürlich ´ne PIN.

    Vorderrad entlasten. Auf einer Seite die Schrauben lösen und Rohr ohne Verdrehung nach unten schieben. Schrauben anziehen. Dann die zweite Seite.

    Bitte um Entschuldigung, aber das taugt m.E. nicht. So gibt´s Verspannungen in der Gabel. Das Vorderrad muß raus, dann werden beide Holme abgesenkt, dann werden die Brücken in der richtigen Reihenfolge angezogen, dann kommt das Rad rein, ggf. Bremssattel und Radachse nach Anleitung setzen und festziehen.

    Ist ja schon viel gesagt worden.

    • Neue Reifen kann ich unterschreiben - die nordischen, für Spikes ausgelegten Straßen fressen Gummi.
    • Geschwindigkeit im Auge behalten - aber das kennst Du mit dem LKW ja.
    • Wenig Gepäck. Ein ordentlicher Moppedanzug nach Zwiebelschalenprinzip und dazu eine zweiteilige Regenkombi (die günstigen grau-gelben von Polo sind klasse). Goretex im Moppedanzug ist ja nett, aber bei nordischem Regen fast sinnfrei, sofern die Membran nicht wie eine Regenkombi außen übergezogen wird. Eine außen klatschnasse Kombi trocknet nachts im Zelt nicht. Eine Regenjacke zieht man schnell am Straßenrand über und dann rettet man sich erst mal aus dem Regen, bis man auch die Hose anziehen kann. Rein und raus aus ´ner Kombi ist die Pest; außerdem doubelt die Regenjacke auch bei Erkundungsspaziergängen als solche.
    • Wenn Du Sorge um Dein Sitzfleisch hast, zieh´ eine billige Radlerhose unter. Fell ist nett; gibt´s in Skandinavien zu kaufen. Muß man aber mögen; ist nicht jedermanns Sache.
    • PIN für die Kreditkarte ist nicht zwingend notwendig. Das Zauberwort in Skandinavien heißt "Signaturkart", d.h. "ich habe keine PIN, ich will bitte unterschreiben".
    • Zelte: ich kann die Zelte von Wechsel vorbehaltlos empfehlen. Leicht, stabil und gut zu packen (stopfen statt falten). Sinnvollerweise ein Geodät oder mindestens ein Kuppelzelt; das steht i.d.R. auch ohne Abspannung (d.h. schnell auf- und abgebaut) und kann bei Sturm (mit Abspannung) länger aufrecht stehen als die Nachbarn....
    • Weniger Gepäck.

    Grüße
    Chris

    Hi 11rt,

    danke für Deinen Beitrag; das war hilfreich. Du hast Recht mit der V-Spalte im Staufach für das Schloß der Singlespark. Ich glaube, daß das Bild bei Leebmann24 schlicht falsch ist; in den Teilelisten werden öfter Bilder mehrfach verwendet. Das gibt es zB auch bei den Bildern des Schnabels für Single- und Twinspark.

    Ich möchte gerne die Einzelsitzbank mit Staufach für die Twinspark; das ist wohl tatsächlich die 71 60 7 653 837. Diese Teilenummer wird überall für "F und G650GS / Dakar und Sertao"angeboten, also muß es sich um das "gerade" Staufach handeln. Das stimmt ja auch mit Deiner Kenntnis überein, daß der Deckel 71 60 7 664 993 ein gerader Deckel ohne Spalte ist.


    Sowohl BMW Bohling als auch Leebmann24 haben mir bestätigt, daß bei diesem "Nachrüstsatz" tatsächlich die übrigen, in meinem ersten Posting genannten Teile, mitbestellt werden müssen. Ich hab´ die Teile jetzt komplett bei Leebmann bestellt und schicke dann halt, falls etwas doppelt kommt, die doppelten Teile zurück; mehr als fragen kann ich ja nicht. Sollte wider Erwarten ein Staufach "mit V-Spalte" kommen, wäre das wahrscheinlich aber auch problemlos, wenn das ansonsten nicht stört.


    Parallel dazu habe ich heute noch eine zweite Einzelsitzbank bei ebay von einem BMW-Händler gekauft (meine Frau und ich brauchen beide eine), auch diese mit Teilenummer 71 60 7 653 837, sie ist komplett bis auf das Schloß. Da sehe ich ja dann, wie alles gehört.


    Danke und Grüße nach Belgien

    Chris



    Ein Reifenhersteller der sowohl als auch freigibt disqualifiziert sich selbst.

    Da braucht IGN gar nicht in die Freigabe reinkucken.


    Es versteht sich doch von selbst das der Hersteller dem Kunden keine Experimente

    überlassen kann...


    Tatsache ist, daß nicht wenige (Reise-)Endurofahrer seit vielen Jahrzehnten sogar bewußt Reifenfabrikate und -typen mischen, um das für sie passende Verhalten zu perfektionieren. Warst Du schon mal auf einem Fernreisetreffen a la Tesch oder HU? Der K60 ist einiges älter als der K60 Scout, und Heidenau ist mit dieser Mischbereifung einer Menge Kunden entgegengekommen, die sonst hinten den ziemlich groben K60 fahren müssten. Hier tut ein Mittelständler, der vorne keinen Scout anbietet/anbieten kann, seinen Kunden zweifellos nach ausgiebigen Tests einen Gefallen, zu dem große Reifenkonzerne wohl kaum zu bewegen sind, und dann kriegt er im Internet (wo auch sonst, sicher nicht in´s Gesicht) gesagt, er disqualifiziere sich selbst. Und damit verwirrt man dann auch noch Neulinge. Ich bin überhaupt nicht beeindruckt.


    Übrigens gibt es derartige Mischbereifung sogar für 150PS-Geschosse, so z.B. von Avon für die KTM 1190 Adv R mit

    120/70ZR19 M/C (60W) TL AV71 Cobra vorne und 170/60ZR17 M/C (72W) TL AV56 Storm 2 Ultra hinten....

    In der Motorrad Nr 20 vom 15.09.2017 war eine Reise durch Südengland. 9 Tage haben die gebraucht für 1680km. Das sind nicht mal 200 am Tag, das kann man noch eindampfen.

    Hast du da irgendwie Zugriff drauf?

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß mir das Moppedfahren in England erheblich schwer gefallen ist. Ich hab´ da studiert, bin beruflich alle paar Monate dort und fahre dor problemlos Auto - aber Mopped? Geht echt nicht an mich. Südenglische Straßen bestehen entweder aus Kraftfahrstraßen oder aus schmalen Sträßchen mit mehreren Metern hohen Hecken; wenn einem da ein verkappter Colin McRae entgegenkommt (und den haben sie dort geklont...) wird´s eng. Meine Frau kam wunderbar zurecht, muß ich zugeben,

    Ergo, 200km am Tag sind da drüben scho ein Wort...

    - hinten M+S, vorne nicht?


    Was soll der Unfug Marco, die Freigabe des Hersteller läßt das niemals zu.


    - hinten Scout, vorne harten ohne Scout?

    Guck´ Dir doch einfach die Freigabe an. Das ist überhaupt nicht ungewöhnlich. Mußt jetzt nicht Marco dafür verantwortlich machen. Außerdem - wo ist das Problem? Du darfst nur auf einer Achse nicht zwei verschiedene Reifentypen fahren. Er hat kein Dreirad. Und ob der vordere langsamer dreht hat überhaupt nichts mit dem Speedindex zu tun, weil es sich um zwei verschiedene Reifenmischungen handelt.