Beiträge von chefin

    Also nicht zu viel, sondern eher zu wenig einlenken, du drückst schon, aber sie will noch gerade aus weiter bevor sie nachgibt. Lenkkopflager zu stramm/locker? Aber viel mehr fällt mir dann auch nicht mehr ein. Denke da sind die Mechaniker erfahrener als ich.

    du meinst das sie kippelt in der Kurve? Also plötzlich so als wollte das Moped nach innen kippen und man muss dagegen arbeiten?


    Sowas könnte von 4-eckig gefahrenen Reifen kommen. Und es muss nicht vorne sein. Ich hatte letztes Jahr einen schlechten Reifen aufgezogen bekommen und zwar hinten. nach 2000km fing es vorne an, das so ab 120 das Lenkrad schlackerte. Bei 140 wurde es so eklig, das ich freiwillig bei 130 geblieben bin. Da ich im Urlaub war 5 Tage Motorradtour konnte ich eh nix machen.


    Wieder zuhause stelle ich fest, das mein Hinterradreifen Risse im Profil hatte. Und zwar innen im Negativprofil waren 2-3mm tiefe Risse komplett längs der Rille. Wurde auf Gewährleistung getauscht. Dann lief das Moped wieder wie ne 1. Vorne schlackerts wenn hinten der Reifen zickt.


    Vieleicht mal Hinterradschwinge auf Spiel prüfen. Höhenspiel, Seitenspiel, Leichtgängigkeit.

    Der Ton muss Klingen. Defekte oder lockere Speichen hören sich defekt an. Kein reiner Ton, sondern so ein Mischton. Schwer ein Wort zu finden dafür. Die eigentliche Tonhöhe ist dabei abhängig wie sehr die Felge in die eine oder andere Richtung gespannt werden musste das am Ende das Rad rund läuft ohne Höhenschlag. Bei mir klingen sie nicht alle gleich. Aber da ich ohne rutschen und eiern damit hart fahren kann, denke ich mal nicht, das die Speichen falsch gespannt sind.

    Danke Pascal


    Was mich dazu bringt, das ich seit ewiger Zeit (glaube letzten Frühjahr) ebenfalls mit dem Oszi mal den Anlasserstromverlauf ausmessen wollte. Hab ein Rigol DS1052 für Privat mal geholt. Sollte dafür ausreichen. Da ich eine Vergaser-F habe sind die Unterschiede zwischen Vergasermodelle und Einspritzer sicherlich auch mal interessant. Mein Stromverbrauch ist Null. Ist halt alles noch vollmechanische Elektrik (in Fachkreisen auch Klappertechnik genannt).

    Interesse auf jedenfall, was für ein Messgerät benutzt du da?

    Es ist ein Agilent 1252B. Habe nochmal nachgeschaut und es kann sogar noch genauer messen. Ich weis es ist unnötig, macht aber auf 4 Monate gesehen doch etwas aus ob es 1mA oder 1,5mA sind!


    Gruß Pascal

    Jo, passt, das sollte solche Ströme sauber messen können. Agilent ist Referenzmarke, da kann vieleicht noch Fluke mithalten. Wir haben Noch ein HP RLC Mescomputer von 99, das wäre eigentlich auch ein Agilent gewesen. Aber wir hatten das schon bestellt bevor die von HP ausgekoppelt wurden. Ist aber ein Tischgerät im 19" Format mit BIAS. Haben für Messwandler dann vor 6 Jahren wieder ein Agilent Tischmessgerät mit Netzwerk geholt. Speichert eine gaussche Verteilungskurve auf den Server.


    Ich rüste gerade meine Spannungsanzeige um, hatte bisher ein Digitalmultimeter in 30mm Rundausführung mit Klemmadapter an Lenkstange. Nun kommt eine USB Doppelladesteckdose mit Spannungsanzeige ins Cockpit. Dann könnte ich dir mein Digitalmultimeter geben, damit kannst dann während der Fahrt dauerhaft kontrollieren. Rote 7Segmentanzeige, super ablesbar auch bei Sonne.


    bob-muc

    Wenn du nicht stänkerst muss ich nicht zurück stänkern, ganz einfache Regel.

    bob-muc


    Agilent stellt 1 Dutzend Multimeter und noch eine Lagerhalle voll Industriemesscomputer her.


    Aber ist schon ok, das du meine Frage nicht verstehst, Sie war ja auch an IronEagle gerichtet

    Touren fahren ist genau das richtige für die F. Auf Feldwegen rumheizen und es driften und krachen lassen, viel zu schwer und erst dann tauglich wenn du ne viele Jahre Erfahrung hast, wie man Moped auf schlamm und schotter abfängt. 200Kg drücken, da reicht es meist nicht mal den Fuss rauszustellen und abzufangen.


    Da bin ich der Meinung von Volker. Lieber was leichtes kleines.

    Ne Husquarna wäre dann besser...300er, oder ne 250er fürs Gelände eben. Den Gewicht ist alles offroad. Solange du nicht Deutschland per Feldweg durchqueren willst und dabei Rekorde aufstellen, wäre etwas mit 100kg, 27PS eher die Wahl. Eine F mit ihren 200kg, viel Plastik aussen rum das beim ersten Sturz schon teuer wird, halte ich für eher ungeeignet. Die Leistung die du hast und mitschleppst brauchst du auf Feldwegen garnicht.


    Also eher nach was ohne Verkleidung suchen. Die F ist ne Reise Enduro, heist man ist auf Asphalt zuhause, kann aber auch Offroad Touren machen dank der Federwege. Aber nicht schnell, sondern ankommen. Robust genug um 1000km Wüste zu schaffen. Nicht robust genug um abzufliegen, weil man Spass auskosten will.

    Kann ich bzgl Service nur voll zustimmen. Das macht den Löwenanteil aus.


    Aber auch die Herstellung der Batterie ist nicht ganz ohne. Nicht umsonst wird zb bei Varta das ganze geschützt, das du meinst, der US-Präsident legt dort die Atomwaffencodes ab. Vermutlich etwas übertrieben, aber so ist es. Hatte dort mal zu tun. Kenne das aber auch aus anderen Firmen. zB Doppelrolltore die gegeneinander verriegelt sind. Man kann immer nur eines öffnen, reingehen, schliessen, DANN erst das zweite öffnen. Und nein, das hat nichts mit Luft und so zu tun. Das ist Sicherheit.


    Wenn das alles so gleich und bekannt und qualitativ kein Unterschied macht, macht das in meinen Augen keinen Sinn. Ein bischen einen Einblick bekommt man, wenn man sich mal auf der Webseite von Hoppecke umschaut. Weniger die Produkte anschauen, mehr die Datenblätter zur Zyklenzahl, max Strombelastung und Entladekurven. Die stellen schon halbes Dutzend verschiedenen Typen her die sich derart unterscheiden, das man sie eher nicht gegeneinader tauschen kann. Alles Blei-Säurezelle nass. Trotzdem kann man eine Notstromzelle für Gebäudesicherheit nicht im Auto benutzen. Nicht ausreichend Frostsicher, Entladeströme eines Startes schaffen die garnicht. Oder Staplerbatterien mit ihren 1500 Zyklen. Setze da mal Autobatterien ein.


    Nun könnte man meinen, das muss dann ziemlich unterschiedlich kosten. Das ist eher weniger der Fall. Es sind Preisunterschiede, aber nicht groß das man daraus ableiten kann, das man nur die billigsten Zellen am Markt loswerden kann. Man zahlt eben durchaus mehr für einen Qualitätsakku, der dann aber auch seinen preis wert ist. Das Problem ist eher, das ein Billighersteller versucht sich einen Namen zu machen durch viel Werbung, um dann seine billigen Batterie so teuer zu verkaufen wie die Qualitätshersteller. Und wir dann das Problem haben, zwischen hochpreisigen Qualitätshersteller und hochpreisigem Marketing zu unterscheiden.


    Deswegen oftmals die Empfehlung, große Ladenketten zu nehmen. Den die haben ein Problem, wenn sie Schei.sse bauen. Man kann schwer 100 Filialen am laufen halten, wenn man heutzutage zu oft in Shitstorm landet. Also schauen die das sie nicht zu teuer einkaufen, aber trotzdem passende Qualität bekommen für die sie auch gerne Service anbieten.

    Lieber rolf, das kam von Macgyver, nicht von mir mit dem Loch im Tank. Er wollte das bohren und wieder zukleben.


    warum ich meine das es von oben gehen könnte? Weil ich von oben den Benzinhahn sehen kann, wenn der Tankstutzen oben abmontiert ist. Und wenn ich etwas sehen kann, sollte es möglich sein mit einem passenden Werkzeug da irgendwie ranzukommen.

    Nur mal so als Theoretiker gedacht


    Kann man beim Tank nicht von oben hinkommen an die Mutter? Den ein Loch im Lufikasten ist harmlos, stopft man mit kleber zu und wenns nicht hält, passiert nicht so viel. Tank Loch reinbohren ganz unten bedeutet im falle das die Stelle reist, tropft Benzin in richtung heissem Krümmer und das ist etwas das man eher nicht erleben will. Zumal die Hose nicht weit weg von der Stelle ist während der Fahrt. Die zündet dann vermutlich mit.


    Also könnte man zb einen Schlüssel mit Gelenkkopf nehmen, Stange dran schweissen und passend so biegen, das es dort hin reicht. Ein bischen so wie man Flaschenschiffe baut. Wenn man Verkleidung und Haltering abbaut ist die öffnung ja ein gutes Stück größer.

    Sagen wir es mal so: Hersteller kalkulieren das schon so das es alltagstauglich ist. 6 Monate Stillstand kalkuliert also wohl keiner ein, 2 Monate ist aber öfters als man denkt. Würde ich jetzt bei einem 7999.- Euro Auto nicht unbedingt soviel Reserven erwarten, aber ich denke so ab 20.000 aufwärts darf man soviel vorausschauen erwarten. BMW hat glaube ich immer noch 2 Batterien(zumindest hatten sie das mal ne Weile).


    Autos haben aufgrund ihres Keyless Systems neuerdings schonmal 15-30mA echten Leckstrom. 4-6 Wochen merkt man dann durchaus mal. Zwar nicht wenn die Batterie noch kerngesund ist, aber bei etwas gealterten Batterien würde ich nicht mehr wetten wollen, das sie nach 6 Wochen noch starten. Wie gesagt, keyless....weil die Autos dauernd ihren Schlüssel suchen und damit einiges an Strom verbraten. Manche mehr manche weniger, manche senden fette Impulse, weil der Key Batterielos ist(ähnlich wie RFID), andere haben Batterien im Schlüssel, dann muss das Auto nur den Empfänger einschalten, statt selbst zu senden.


    Und dementsprechend hält es länger oder weniger lang.

    Trotzdem müssen alle Bartträger:innen bei Verwendung der FSP2 Maske ihren Bart vorher entfernen.


    Und nun schlagt nicht mit, das ist eine offizielle Pressemitteilung unserer Behörden. Kein Witz, es darf also nicht gelacht werden. Frauen müssen ihren Bart genauso rasieren wie Männer. Da darf man schruben und frugen auch wenns um Reifen geht.

    Ein Ruhestrom von 17mA ergibt 12Ah in 30 Tagen. Das ist nicht möglich. Da ich hier deiner Versicherung glaube, das die Mopeds nach dem Winter angesprungen sind, muss man die 17mA bezweifeln. Da ich nicht genau weis, wie die Interne Verschaltung ist, muss ich etwas spekulieren. Digitaluhren, Bordcomputer, die ganze Elektronik intern arbeitet meist mit 5V oder 3,3V. Liegen nun 12V an, hat man in den 80er noch den Überschuss verbraten als Wärme. Als dann aber Schaltnetzteile kamen, löste man das Problem eleganter. Schaltnetzteil zieht für (bei 30KHz Schaltfrequenz) für 1/30000 Sec Strom.


    Normale Messgeräte tun sich damit schwer. Je nach Messverfahren kann das sehr gut werden oder grottenschlecht. Wobei hier besonders schnell messende Geräte eher schlecht messen. Ausser sie sind drauf ausgerichtet auch Schaltnetzteile sauber zu erfassen. Dazu muss am Messeingang aber eine Kapazität sein, welche dann später wieder rausgerechnet werden muss. Das Messverfahren ist aufwendiger und teurer.


    Jedenfalls kann man sich ganz leicht ausrechnen, das 1Std 17mA eine Kapazität von 17mAh sind. 24Std also 0,408Ah und 30 Tage folglich 12Ah roundabout. Ein Winter hat 3-5 Monate. Aber wie gesagt, da es anspringt kann dieser Stromfluss nicht sein. Selbst 1mA nach 3 Monaten ergibt bereits 2Ah. Viel mehr dürfte es also wohl nicht sein wenn es noch anspringt. 1mA bei 12V wären 12mW. Damit läuft eine Uhr locker.

    20A Ladestrom bei 10Ah Zellen ist OK. Zu hoffen sie schaffen 100A Entladestrom halte ich für falsch. Ich würde es jedenfall hinterfragen. Der Parameter wird dabei in Cx angegeben und bedeutet X*C in Ampere. Also eine C10 Zelle mit 1Ah schafft 10A Entladestrom, eine C10 mit 10Ah schafft 100A Entladestrom.


    Einen Balancer brauchst, ja, aber nur zu hoffen die Spannung geht nicht zu hoch ... ich weis nicht. Aber ja, Balancer ist in jedemfall ne gute Idee. Bei sowas hilft es soweiso nur, anfangen und schauen wie man klar kommt.

    Bleiakku hat 10% Selbstentladung pro Monat, Lithium 5% pro Jahr.


    Mein Chef hat ne 700er von 2017 gebraucht gekauft, hat ebenfalls LiPo Akku rein, 4Ah. Findet es megageil, weil oben plötzlich einige Kg weniger Gewicht sind, man spürt das bessere Handling. Ja, es werden handelsüblich LiFe verbaut, weil das gut passt. Mach das nicht ohne Ladereglung. Zumindest ein Spannungsbegrenzer sollte drin sein. Zwar brennen LiFe kaum, dafür gehen sie schnell kaputt wenn Überspannung.


    Falls du ausreichend erfahrung mit dem ganzen hast und es dir zutraust spricht absolut nichts gegen Selbstbau. Ich sehe keinen Grund hier 12-15Ah zu verbauen. Die 4Ah reichen, ausser du verbrauchst permanent mehr Strom als deine Lima erzeugt und willst das als Puffer nutzen. zB wegen Sitzheizung, Handheizung, Zusatzbeleuchtung wie ein Christbaum. Würde allerdings erfordern es täglich nachzuladen um den Fehlbetrag aufzufüllen.


    Ansonsten reichen die 4Ah völlig. Den wie du sagst, Bleiakkus können das nicht wirklich gut. Schau dir aber mal Datenblatt an. Ich habe viele zellen gefunden die nur 8-15A Laststrom ausgelegt sind. Die schaffen deinen Anlasser nicht. Du braucht welche mit mindestens 20C Entladestärke(bei 4Ah) oder 10C bei 10Ah. Sonst überhitzen deine LiFe und gehen kaputt. Speziell bei den 18650 Zellen gibts da eine große Bandbreite beim max. Entladestrom

    Vermutlich passsiert das nie. Theoretisch kann es aber passieren, da man eine Krümmung hat und damit einen Linseneffekt.


    Wenn ein Hersteller mit seinem Krümmungseffekt eine Brennweite von sagen wir 1,5m hat, ist es eben soweit ausgeschlosssen das der Brennpunkt auf dem Motorrad sein kann. Hat man keine gleichmässige Krümmung ist die Brennweite von dem Einstrahlwinkel abhängig. Wenn es dann rechnerisch einen Winkel gibt der eine Brennweite erzeugt die auf der Motorradoberfläche landen kann, dann ist dieser Hinweis gerechtfertigt. Ob das aber real jemals passiert ist eine zweite Frage. Vorallem, wenn es das Cockpit erwischen will muss die Sonne ja nahezu senkrecht drauf fallen. Das ist dann in unseren Breiten fast ausgeschlossen. Möglicherweise auf Seitenständer. Dann steht sie etwas schräg, die Lenkung knickt etwas ein, man erreicht auch bei tieferem Sonnenstand den passenden Winkel. Vieleicht erhitzt sich der schwarze Kunststoff ja so schon auf 45°, weitere 40° kommen durch leichte Bündelung des Sonnenlicht dazu, 85° macht Kunststoff doch schon ziemlich weich. Wäre auch Möglich. Brennpunkt ist ja nur der Punkt des Hitzemaximum, leicht gebündelt wird das auch vorher schon eine Temperaturerhöhung bewirken.


    Soweit zur Physik. In der USA wird auch Warnhinweis bzgl Tiere in Microwelle gegeben. Ich vermute es ist also mehr eine Absicherung gegen überzogene Ansprüche von Nutzern. Wenn ich mein Moped in der prallen Sonne in Südspanien (zb Granada) abstelle, ein Talkessel fast ohne Wind, dann erhitzt sich das schon ohne weitere Massnahmen auf über 50°. Und nun kommt einer mit Rechtschutzversicherung und versucht den Schaden von Hitzeeinwirkung nach Hitzerekordwerten abzuwälzen.


    Jedenfalls, so wirklich vorstellen das es ohne extreme Umweltbedingungen zu Schäden kommt kann ich mir nicht.