Beiträge von motorradfahrer

    Außerdem gibt's da auch noch eine Schraube für den Anschlagpuffer. Der war bei meiner 650 so großzügig eingestellt dass ich mit dem Ständer in Kurven aufgesetzt habe.

    Jetzt habe ich es nachgestellt - aber dafür komme ich mit dem Stiefel schlechter an den Bügel heran. X/ Einen Tod muss man sterben...

    So - Problem gelöst!


    Heute morgen, Batterie frisch vom Ladegerät abgehängt, springt sie völlig problemlos an! Prima Gasannahme, prima Leerlauf, keine Probleme.


    Da hat die Batterie wohl einen weg. Ich vermute mal Unterspannung wenn sie nicht gerade völlig voll geladen ist.

    Gestern hat sie zwar lang und kräftig den Anlasser gedreht - aber die Spannung hat wohl für das Motorsteuergerät nicht mehr gereicht.


    Passt mal wieder zu meinem eigenen Spruch: wenn ein Motorrad nicht läuft ist es zum 1. die Batterie, zum 2. die Batterie und zum 3. ebenfalls....

    So ein Mist: heute die F650 aus dem Schuppen geholt. Batterie ist voll. Die Maschine orgelt und orgelt. Zwischendurch läuft sie für ein paar Takte. Sobald ich Gas gebe oder den Starterknopf loslasse geht sie aus. :crying:


    Vor 3 Tagen bin ich sie noch gefahren. Da ist sie erst problemlos gelaufen. Nach etwa 10 km Fahrstrecke hatte sie plötzlich keinen Leerlauf mehr, ich musste sie immer mit dem Gasgriff am Leben halten. Irgendwann war ich an einer Eisdiele und hab sie ausgemacht. Nach dem Neustart lief sie wieder problemlos! :/


    Am Tag nach dieser Fahrt hatte ich sie gewaschen. Nicht mit dem Schlauch sondern mit Eimer und Schwamm.


    Hat einer von Euch eine Idee wo ich zuerst suchen sollte? Ich habe mir gedacht dass ich morgen, wenn die Batterie wieder aufgeladen ist, erstmal nachsehe ob die Kerzen anständige Funken erzeugen.


    Weil ich heute nachmittag schon so blöd in den Motorradklamotten rumstand habe ich die grosse K1200GT aus dem Winterschlaf geholt. Zwei Kurbelwellenumdrehungen und sie lief. War dann noch eine schöne Tour durchs Leinebergland hier. Manchmal ist es ganz gut wenn man noch ein altes Schätzchen im Schuppen hat... 8-)

    An Bremsanlagen habe ich bisher alles gemacht, wirklich geholfen haben immer nur die Rundumschläge...

    Das unterschreibe ich auch! Wenn da ein Bremszylinder schwergängig war hat weder Reinigung noch Dichtsatz langfristig was geholfen. Nur ein neuer Bremszylinder und meist auch eine neue Bremsscheibe. :sad:

    An "Schraube erhitzen" hatte ich auch gedacht. Allerdings geht es hier um die Schraube am Plastik-Kotflügel - dem würde die Hitze nicht gut bekommen!


    In so einem Fall könnte man aber noch die Methode "Prellschlag" versuchen. Einen gut passenden Schraubendreher ansetzen und mit dem Hammer mehrere wuchtige Schläge auf die Schraube ansetzen. Danach vorsichtig versuchen zu drehen. Kriechöl kann dabei auch nicht schaden...


    Nach dem gleichen Prinzip arbeiten ja auch die alten "Schlagschraubendreher". Die sollen ja beim Prellschlag auch gleich eine Drehung verursachen - hat bei mir aber noch nie geklappt. Ich mache das lieber in 2 Schritten.

    Bis vor kurzem hatte ich noch ein Wohnmobil. Fiat Ducato.

    Der hatte eine Kurbelgehäuseentlüftung auf die italienische Art: der Schlauch führte direkt in den rechten Rahmenholm!

    Da gelangt das Öl nicht in die Umgebung und zusätzlich ist der Träger noch prima gegen Rost geschützt 8)

    ...Tja, was es die Batterie? ...

    Natürlich war es die Batterie. Egal was die Werbung Dir über "Wunderbatterien" weismachen will: eine einfache herkömmliche Bleibatterie, aufgeladen, funktioniert immer.

    Meist halten die sogar erstaunlich lange. Und wenn sie mal kaputt sind kommt eben für kleines Geld eine Neue rein. 8-)

    Schlagschrauber ist aber nicht schonender als langer Hebel.

    Ich habe mir von einem alten Hasen sagen lassen das der Vorteil des Schlagschraubers darin liegt das der Schlagschrauber im Material Schockwellen erzeugt und diese das lösen erleichtern während in langer Hebel " nur " eine Statische Kraft aufbaut und es dadurch mehr Kraft braucht als bei vielen kleinen Schlägen wo nach jedem Schlag auch eine Entlastung folgt …

    Nicht umsonst besteht ja ein alter Schraubertrick darin dass man der festsitzenden Schraube während des "Würgens" leichte Schläge mit dem Hammer verpasst!