Beiträge von motorradfahrer

    ...Achsklemmung und Gabelstabi lösen und/oder abschrauben, Gabelbrücke unten leicht lösen (also die Klemmschrauben), frontal gegen eine Wand schieben ... und mehrmals kräftig einfedern. Untere Brücke festziehen (nicht ganz, nur Handfest). Obere Brücke lösen und Prozedur mit der Wand wiederholen. Beide Brücken mit Drehmomentschlüssel passend anziehen...

    Oder sogar noch einfacher: obere und untere Achsklemmungen leicht lösen, Vorderrad zwischen die Beine klemmen und den Lenker nach Augenmaß verdrehen bis es passt.


    So haben wir das früher als Jungs mit unseren Fahrrädern gemacht ;) und so hat das bei mir bei zwei Motorrädern auch schon funktioniert! :cool:

    Bei meiner 2004er F650GS war es so ähnlich wie du es beschreibst. Ging im Leerlauf aus. Irgendwann startete sie gar nicht mehr - obwohl der Anlasser noch fröhlich drehte.


    Neue Batterie rein - Problem behoben. Mein Schrauber, der mal bei BMW gearbeitet hat, sagte mir dass alle BMW's aus dieser Zeit sehr empfindlich reagieren wenn die Batterie auch nur minimale Unterspannung hat. Dann steigt die Motorsteuerung einfach aus.


    Auch der fehlerhafte Leerlauf gehört zu diesem Problem: normalerweise regelt die Motorsteuerung den Leerlauf anhand diverser Sensoren ein. Bei Batteriefehler tut sie das nicht mehr.

    ...Mein Akku ist jetzt 18 Monate alt und geht heute zurück … Den Rekord mit 5 Jahren Durchhaltevermögen hält übrigens die billigste Säurebatterie von Louis...

    So mache ich das seit Jahren: es kommt eine einfache Säurebatterie rein. Wenn es Probleme gibt wird die ohne zu Zögern ausgetauscht. Manchmal halten die Dinger 1 Jahr, mal halten sie 5 Jahre.


    Und noch was: nach meiner Erfahrung ist in 3 von 4 Fällen bei Motorproblemen die Batterie schuld!

    Schon mal an eine neue Batterie gedacht? Die Einspritzer-GS reagiert, ebenso wie viele andere BMW aus dieser Zeit, extrem empfindlich auf Unterspannungen.


    Ich hatte im Frühjahr ein ähnliches Verhalten wie Du es beschreibst. Zum Schluss ist sie gar nicht mehr angesprungen - hat aber noch fleißig den Anlasser gedreht! Neue Batterie - alles wieder ok.

    ...vergessen die Zündung wieder auf Off zu stellen...Fünf Stunden später war die Gel Batterie komplett leer...

    Kann es nicht sein dass Du aus Versehen den Zündschlüssel nur auf Standlicht gestellt hast? Bei meiner F650GS ist es jedenfalls so dass nach "Zündung aus" erstmal "Standlicht an" kommt. Erst dann kommt "alles aus". Ich habe auch schon ein paar Mal das Standlicht brennen lassen - aber noch rechtzeitig bemerkt...

    ja, das Abklemmen der Batterie hatte funktioniert.... direkt an der Straße noch alles zerlegt und abgeklemmt. Interessanter Weise hat sie es nach dem Anklemmen nicht mehr gemacht. Ich dachte schon, ich wäre aus dem Schneider, aber ein paar Tage später trat es wieder auf


    Kannst Du ausschließen dass die Batterie ein Problem hat? Leichte Unterspannung zum Beispiel?

    Mir schleierhaft, wie man sich einen solchen "Öler" ans Mopped schrauben kann. Für ein paar € mehr gibt es was halbwegs Vernünftiges für nochmals ein paar € mehr was rundum Zufriedenstellendes...

    Kann ich Dir sagen: Die automatischen Schmiersysteme verlangen eine umfangreiche Verkabelung, manche das Verlegen eines Unterdruckschlauches, manche sogar noch das Anbohren Ansaugstutzens und das Setzen eines Universaladapters.

    Dann muss man justieren und messen. Manche Systeme muss man nachregulieren je nachdem wie warm oder kalt es draußen ist.


    Das war mir für den Einsatzzweck meiner F650 viel zu kompliziert und aufwändig.


    Den Nemo habe ich mir aber ernsthaft angesehen. Montage ist ja nicht zu kompliziert. Nur den Alutank montieren, Schlauch zur Kette verlegen und dort fixieren. Das geht ja noch, da muss ich nicht das halbe Moped zerlegen.


    Jetzt mach ich es aber doch nach alter Väter Sitte: habe mein Ölkännchen mit Sägekettenöl gefüllt und nehme das mit. 8o

    Es kommt aber auch darauf wie man sein Motorrad einsetzt.


    Ich hatte mal eine Kawasaki ZZR 1200: Kettenantrieb und 156 PS, immer Langstrecke. Automatischer Kettenöler CLS-2000. Die erste Kette hat 45000 km gehalten. Die zweite war bei 90000 km immer noch gut. Ich war begeistert von dem Öler: einmal im Jahr den Tank unterm Bürzel auffüllen, Kettenspannen nur nach Reifenwechsel. Klasse!


    Trotzdem schmiere ich an der F650GS manuell. Dieses Motorrad setze ich nur für Tagesausflüge ein. Da macht es mir nichts aus am Ende des Tages mal das Ölkännchen oder die Spraydose zu schwingen.

    aus dem Winterschlaf geholt werden....Choke langsam raus, gasgeben (kam so bis 3000U/min) und Motor aus. Seit dem Motor springt tadellos an und dann beim Gasgeben geht Motor aus...


    Ich hatte vor 3 Wochen ein ähnliches Problem. Zuerst: Motor läuft - geht aber im Leerlauf aus. Einen Tag später: Anlasser dreht minutenlang - Motor springt aber nicht an.

    Die Lösung des Problems war ganz einfach: neue Batterie!!!


    Mein Schrauber hier, gelernt bei BMW-Motorrad, meinte dazu dass das ganz normal ist bei BMW dieser Baujahre: die Batterie braucht nur ganz wenig Unterspannung zu haben dann macht die Motorsteuerung Mist.

    Bei mir jedenfalls: neue Batterie rein - alles wieder in Ordnung.

    Außerdem gibt's da auch noch eine Schraube für den Anschlagpuffer. Der war bei meiner 650 so großzügig eingestellt dass ich mit dem Ständer in Kurven aufgesetzt habe.

    Jetzt habe ich es nachgestellt - aber dafür komme ich mit dem Stiefel schlechter an den Bügel heran. X/ Einen Tod muss man sterben...

    So - Problem gelöst!


    Heute morgen, Batterie frisch vom Ladegerät abgehängt, springt sie völlig problemlos an! Prima Gasannahme, prima Leerlauf, keine Probleme.


    Da hat die Batterie wohl einen weg. Ich vermute mal Unterspannung wenn sie nicht gerade völlig voll geladen ist.

    Gestern hat sie zwar lang und kräftig den Anlasser gedreht - aber die Spannung hat wohl für das Motorsteuergerät nicht mehr gereicht.


    Passt mal wieder zu meinem eigenen Spruch: wenn ein Motorrad nicht läuft ist es zum 1. die Batterie, zum 2. die Batterie und zum 3. ebenfalls....

    So ein Mist: heute die F650 aus dem Schuppen geholt. Batterie ist voll. Die Maschine orgelt und orgelt. Zwischendurch läuft sie für ein paar Takte. Sobald ich Gas gebe oder den Starterknopf loslasse geht sie aus. :crying:


    Vor 3 Tagen bin ich sie noch gefahren. Da ist sie erst problemlos gelaufen. Nach etwa 10 km Fahrstrecke hatte sie plötzlich keinen Leerlauf mehr, ich musste sie immer mit dem Gasgriff am Leben halten. Irgendwann war ich an einer Eisdiele und hab sie ausgemacht. Nach dem Neustart lief sie wieder problemlos! :/


    Am Tag nach dieser Fahrt hatte ich sie gewaschen. Nicht mit dem Schlauch sondern mit Eimer und Schwamm.


    Hat einer von Euch eine Idee wo ich zuerst suchen sollte? Ich habe mir gedacht dass ich morgen, wenn die Batterie wieder aufgeladen ist, erstmal nachsehe ob die Kerzen anständige Funken erzeugen.


    Weil ich heute nachmittag schon so blöd in den Motorradklamotten rumstand habe ich die grosse K1200GT aus dem Winterschlaf geholt. Zwei Kurbelwellenumdrehungen und sie lief. War dann noch eine schöne Tour durchs Leinebergland hier. Manchmal ist es ganz gut wenn man noch ein altes Schätzchen im Schuppen hat... 8-)