Beiträge von sympathique

    Der Anlasser wird durch ein Relais mit Strom versorgt.

    Wenn man den Anlasser direkt mit Saft versorgt, dreht er zwar sofort los, aber die restliche Elektrik wird dann nicht versorgt. Ist ja abgehängt von der Zufuhr durch das nicht geschlossene Relais.

    Das dicke Kabel zum Anlasser ist kein Dauer-Plus-Kabel.

    Moped rausschieben, Sitzbank abnehmen, Moped schütteln (kein Witz!) und alles abschnüffeln. Motor laufen lassen, abstellen und wieder schnüffeln.

    Moped über Nacht draussen lassen, nächsten Tag Moped und Garage abschnüffeln.


    Nicht komplett eingerasteter Tankdeckel, die Schlauchanschlüsse an der Spritpumpe oder Riss in der Pumpenplatte, weil etwas unter der Sitzbank transportiert wurde, wären meine Favoriten.


    MfG

    Volker

    Moin,


    habe grad die neuen NGK-Stecker für meinen Neuzugang F650ST auf´m Tisch liegen.

    Auf dem Schächtelchen fallen mir zwei Piktogramme auf, die den Einsatz dieser Stecker in Fluggeräten verbieten.


    Welche Stecker werden in der Luftfahrt, z. B. für einmotorige Ultraleichtflieger, verwendet (und warum verwenden "wir" die nicht)?


    Mit freundlichem Gruss

    Volker

    Hallo Eckart,


    ich habe den Thread sehr wohl gelesen.

    Nur weil viele Schreiber ein Loch im Kühlsystem vermuten, heisst es noch lange nicht, daß es auch tatsächlich da ist.


    Denn dann würde es sich, bei warmgelaufenem Motor und funktionierendem Verschlussdeckel (damit sich der Überdruck im System aufbauen kann) deutlich zeigen, zumal die Tropfen nahelegen, daß es ein wirklicher Flüssigkeitsaustritt (im Gegensatz zum Diffundieren) wäre.


    Was ich jedoch schon beobachtet habe, ist, daß wenn eine Flüssigsäurebatterie mit Überlauf/ Atmungsöffnung keinen Ablaufschlauch hat, an gleicher Stelle Säuretropfen durch den Fahrtwind verteilt werden. In diesem "frischen" Stadium sind Batteriesäure und Kühlflüssigkeit optisch nicht zu unterscheiden, die Säureschäden entstehen erst später.

    Deshalb mein Tipp mit der Geschmacksprobe.

    Wenn man mit der Nase nahe genug an die frischen Tropfen kommt, kann man sich auch die Ausdünstung zufächeln und zuordnen, sofern man die Gerüche der Flüssigkeiten kennt.


    Ein Minitropfen, mit dem mit Spucke benetzten Finger aufgenommen und mit der Zunge geprüft, bringt keine Verätzung oder Vergiftung, aber sofort ein verlässliches Ergebnis.


    Mit freundlichem Gruss

    Volker

    Was haste denn für ´ne Batterie?

    Offene Version mit separaten Zellendeckeln?

    Vielleicht Überlaufschlauch abgerutscht/ nicht montiert/ geknickt?


    Ein wenig Spucke auf den Finger, einen der Tropfen damit aufnehmen und vorsichtig den Geschmack prüfen; süsslich ist Kühlmittel, säuerlich scharf ist Batteriesäure.

    Sofort den Mund danach spülen!

    Bringt Dich nicht um und macht auch keine Löcher.


    MfG

    Volker

    Das Röhrchen ist mir auch schon mal gebrochen.

    Es lässt sich ausbauen, ist nur stramm gesteckt.

    Den im Loch befindlichen Rest kann man mit Geduld ausbohren und das Röhrchen mit Epoxy-Kleber wieder ansetzen. Kleber sehr sparsam, am besten nur von aussen auf die Steckstelle, verwenden.


    MfG

    Volker

    Moin,


    der Lack auf dem Motor meiner GS ist beschädigt.

    Ich möchte ihn gern ausbessern.


    Leider kam durch die Suchfunktion nix raus, deshalb also jetzt die Frage:

    hat sich schon jemand mit der Ermittlung der Lackbezeichnung beschäftigt und möchte das Ergebnis hier kundtun?


    Dank im Voraus!


    Mit freundlichem Gruss

    Volker

    Moin,


    hab ich das jetzt richtig verstanden:


    ihr geht davon aus, daß der Riss durch die fehlende Ringdichtung zwischen Kopf und Krümmer entstanden ist?


    Vielleicht stehe ich ja auf´m Schlauch, aber ich beziehe mich mit meinen geschriebenen Gedanken immer auf den ersten Post und das dazugehörige Foto, ausserdem noch auf die Auskunft:

    " falsche Schelle".

    (Die man immer dann braucht, wenn die Originalschelle die Teile nicht gasdicht schliessen kann)


    Das mag vielleicht


    "Gonz Unsymbadisch"


    sein, aber ich sehe in den bisherigen Beiträgen keine andere zutreffende/ nachvollziehbare Erklärung für den Bruch.


    Wenn man bislang bei der Motorradschrauberei noch keinen Kontakt mit dieser Graphithülse (nicht -ring!) hatte, ist man versucht, das bei der Demontage zerbröselnde Teil beim Wiederzusammenbau wegzulassen und halt die Schelle fester zu drehen.


    Vielleicht helfen ja Detailfotos der demontierten Teile, damit man die Hülse mal sieht (oder auch nicht, wennse nicht montiert war).


    Mit freundlichem Gruss

    Volker

    Meine Vermutung, weshalb der kleine Krümmer gerissen ist, basiert auf der Annahme, daß jemand die Graphithülse Nr.7 nicht montiert und deshalb die Hosenrohrschelle so fest gezogen hat, daß es zu einer starren Verbindung gekommen ist.

    Der Graphitring hat die wichtige Aufgabe, die thermisch belasteten Teile, die zudem auch noch stark bearbeitet/gekrümmt sind, sich ein wenig ineinander bewegen zu lassen und trotzdem für Gasdichtheit zu sorgen.

    Bei fest = Riss.


    Also mein Tip:

    montierte Teile kontrollieren und die (fehlende) Graphithülse einbauen.


    MfG

    Volker

    Ein Spannungsriss in diesem Bereich ist vermutlich dadurch entstanden, daß der kurze Krümmer ohne den Graphitring montiert wurde.

    Dieser Ring soll eine unterschiedliche Wärmeausdehnung kompensieren/ ermöglichen.


    Also frischen Graphitring und Schelle handwarm anziehen.


    MfG

    Volker

    Moin,


    ich würde nicht gleich den / die Vergaser rausholen, sondern durch Anklopfen der Schwimmerkammer ( z.B. mit Schraubendrehergriff) bei geöffnetem Hahn schauen, ob er dann aufhört zu kleckern.


    Es reicht, den Kasten an allen Schrauben zu lösen und mit einem Kabelbinder so weit wie möglich nach hinten zu ziehen. Ein wenig Sprühöl auf alle vier Gummistutzen, bzw. zwischen Gummi und Vergaser, bringt Bewegung. Dann lassen sich die Jungs nach oben rausheben. Allerdings muss vorher der Tank weg. Dazu muss erstmal die Verkleidung runter ...


    MfG

    Volker

    Es reicht auf jeden Fall eine Einbaubestätigung einer Werkstatt.


    Die tatsächliche Situation, daß derzeit eine 25KW-Drossel verbaut u. eingetragen ist, von der ich auf eine 35KW-Drossel wechseln will und dafür das Teilegutachten erforderlich ist, habe ich das entsprechende Teil ja dabei/parat. Es wäre Unsinn, es nicht zu verbauen, denn ich will ja auch tatsächlich 35KW und nicht 25KW im Moped.


    Im umgekehrten Fall wäre es von einem Prüfer sicherlich skeptischer betrachtet, aber auch da wäre eine Einbaubestätigung einer Werkstatt ausreichend.

    Ich meine sogar, daß es Werkstatteinbaubestätigungsvordrucke gibt.


    Da ich es mir mit den mir bekannten Prüfern bisher noch nicht versaut habe, bin ich zuversichtlich, daß meine kleine Foto/Video-Lovestory als Nachweis funktioniert.



    Wenn man den Einbaunachweis-Gedanken auf die Spitze treibt, müsste der misstrauische Prüfer beim Einbau danebenstehen...



    Mit freundlichem Gruss

    Volker