Beiträge von Eckart

    Hallo Torsten,

    Wie hoch ist bei Euch der Ölstand im kalten Zustand im oberen Öltank bzw. wie hoch sollte er sein?

    Meiner Erinnerung an die Einzylinder nach war er eher niedrig. Allerdings gibt es keinen Sollwert für den Ölstand im kalten Zustand sondern nur einen bei eingehaltener Messprozedur, d. h. kurz nach dem Abstellen des betriebswarmen Motors. Von daher kann man von dieser deiner Beobachtung nichts ableiten. Wie ist denn der Ölstand bei korrekter Messung ?

    30°C Lufttemperatur. Bei einer kurzen Pause ist kurz vor dem ausschalten, kurz die Öldrucklampe angegangen.

    Solche Berichte gab es schon. Es könnte erklärt werden mit der Dünnflüssigkeit des Öls bei hoher Temperatur, die bei hoher Außentemperatur noch ein bisschen höher sein kann.

    Wenn es wirklich nur bei Leerlaufdrehzahl und dann auch nur bei hoher Temperatur auftritt, kann man das vielleicht hinnehmen, allerdings hatte ich sowas nie.

    Es gibt im Forum mehrere Beiträge zu diesem Thema, evtl. suchst Du mal.

    hielt aber nicht die Drehzahl im Leerlauf.

    Ich hatte sowas sporadisch immer mal wieder, andere auch, d. h. im Forum kommt das auch öfter vor.

    Wichtig ist, die Zündung kurz auszuschalten vor dem erneuten Startversuch. Dann sollte alles wieder ok sein. Ist denn das Problem immer noch da ?

    Es muss keinen Zusammenhang mit den beiden anderen angesprochenen Problemen geben.


    Eckart

    ich hab ebenfalls das problem, dass mir die F 800 St nach einiger zeit ausgeht. das problem stellt sich wie folgt dar

    Die Sache kommt mir bekannt vor: Standgas weg

    und wenn ich oben schrieb

    Ich bin froh, dass ich mit meiner F800GS das Problem nicht habe

    dann stimmt das jetzt nicht mehr. Noch taucht das Problem nur gelegentlich auf, scheint sich nun aber zu häufen, sodass ich tätig werden muss. Einstweilen kannst Du ja mal nach den mir gegebenen Tips im Parallelthread schauen.


    Eckart

    Die Einzylinder BMW's haben keinen CAN-Bus.

    Wenn nicht einer der anderen Moderatoren den Beitrag verschoben haben sollte, ist der Beitrag in den richtigen Bereich eingestellt worden, bezieht sich also auf die Zweizylinder.

    Dabei (vermute ich) wird die Verbindung zwischen Steckdose und Batterie durch ein Relais oder Transistor im Steuergerät unterbrochen.

    Es handelt sich um ein Halbleiterbauelement innerhalb der ZFE, der Zentralen Fahrzeugelektronik, das als Schalter und Sicherung zugleich wirkt, denn wie Du ja weißt, gibt es keine Sicherungen in diesem Motorrad.


    Das hat durchaus Vorteile: Auf einer Reise ist mir mal ein Navi-Halter mit Kurzschluss abgesoffen - das hat die ZFE bei jedem erneuten Einschalten der Zündung erkannt und den Anschluss abgeschaltet. Der Zusatzgeräte-Stecker, oft unzutreffend CAN-Bus-Anschluss genannt, ist zur Bordsteckdose parallel geschaltet.


    Ich habe vor einfach eine abgesicherte Leitung zwischen Batterie und Steckdose zu ziehen um somit das Ausschalten zu verhindern.

    Diese läuft dann parallel zur originalen und ich könnte jedes Ladegerät verwenden.


    Hat das schon mal jemand gemacht?

    Ich habe das zwar nicht getan, wüsste aber auch nicht, was dagegen spricht außer generelle Überlegungen, ob es gut ist, eine dauerbestromte Steckdose zu haben.

    habe ich mir mit einer Relaisschaltung im Cockpit unter das BMW Emblem gesetzt. Das Relais unterm Cockpit verschraubt und alles sauber verkabelt. Zündungsplus wahlweise vom Licht abgezwackt.

    Das ist zwar schön, aber genau das, was der Fragesteller eben nicht haben möchte.

    Das laden der Batterie war allerdings im letzten Winter überhaupt nicht nötig. Meine F steht immer draussen, ich fahre bei Wind und Wetter zur Arbeit und sie sprang auch bei minus 10-15 Grad gut an. Allerdings habe ich die Batterie vorsichtshalber alle 14 Tage ans Ladegerät gehängt.

    Ein halbwegs regelmäßig gefahrenes Motorrad muss nicht geladen werden.


    Im Sommer kommt es hoffentlich nicht zu Standzeiten und im Winter übersteht es 2-3 Monate Standzeit auch ohne Nachladen, wenn man keine heimlichen Sauger installiert hat.


    Wenn es bei Minustemperaturen (ich bin auch so einer ...) Startschwierigkeiten gibt, dann nicht unbedingt, weil die Batterie nicht richtig geladen ist, sondern weil sie sich bei diesen Temperaturen so ungern von der Ladung trennt - Stichwort: Kaltstartstrom. Vielleicht geht auch das Laden langsamer und der Starterverbrauch ist unter diesen Umständen etwas höher, aber bei einer normalen Fahrstrecke dürfte das vorsichthalber laden überflüssig sein; bei einem ernsthaften Elektrikproblem wäre 14 Tage auch zu selten für den Ausgleich von Defiziten im Fahrbetrieb.


    Eckart

    schon mal kondensbildung in betracht gezogen bei längerer standzeit

    Das ist zwar nicht restlos auszuschließen, aber bei dieser Menge ...

    Bei atmosphärischem Normaldruck von 1013,25 hPa kann ein Kubikmeter Luft bei 10 °C maximal 9,41 g Wasser aufnehmen. Die gleiche Luftmenge nimmt bei 30 °C schon 30,38 g Wasser auf

    Auf den Tankinhalt umgerechnet wäre das weniger als 1 Gramm und zwar maximal, und selbst wenn man einen Luftaustausch durch Luftdruck- und Temperaturschwankungen in Betracht zieht - für so eine Menge müsste es eine andere Erklärung als Kondenswasser geben.


    Eckart

    viel WASSER!

    Das ist ja doch eine erstaunliche Menge, deshalb solltest Du vor einer Wiederholung versuchen zu klären, wie Wasser in den Tank kommt.


    Was tankst Du eigentlich für eine Benzinsorte ?


    Bei Wasserproblemen kann es sinnvoll sein, E10 zu tanken, weil der Alkoholanteil eine gewisse Menge Wasser lösen kann. In dieser Form löst es keine Störungen aus.


    Andere geben den Tip, hin und wieder auf Reserve zu schalten, bevor sich größere Wassermengen unten am Reserveauslass des Tanks sammeln und in dem Moment zu Störungen führen, wenn man auf Reserve schaltet. Neuere Motorräder fahren "immer auf Reserve", d. h. sie haben keinen separaten Reserve-Auslass, dafür eine Reserve-Anzeige.


    Eckart

    Wobei es sich ja um eine Hohlschraube MIT Entlüftungsventil handelt.

    Wenn ich das mit den Stahlbus-Ventilen richtig verstanden habe, handelt es sich - wie Du ja auch sagst - um Entlüftungsventile. Die sollten die Funktion der Bremse nicht stören, auch wenn sie falsch montiert sind, allenfalls indirekt dadurch, dass nicht richtig entlüftet werden kann. Das wiederum merkt man an einem schwammigen Druckpunkt, zumindest sollte man es merken.


    Eckart

    Hallo Leon,

    Also, zusatzfilter hab ich. Werde ich dann mal rauswerfen, da seit ihr euch ja einig

    Wenn es nach dem Forentenor geht, kann es nur das sein.

    Also einfach neuen, längeren schlauch ohne filter gebrauchen?

    Falls sich der Filtereinsatz einfach entfernen lässt, kannst Du das tun, sonst wird Dir wohl nichta anderes übrig bleiben als den Schlauch zu ersetzen, wenn die verbleibende Länge nicht reicht.


    Wie mein Vorschreiber schon andeutete, würde ich eins nach dem anderen tun.

    Als den Filter raus und dann sehen, ob es läuft. Wenn ja, würde ich auf weitere Maßnahmen verzichten - "never change a running system" - und nicht womöglich noch etwas verschlimmbessern. Erst wenn die Maßnahme nicht gegriffen hat, käme der nächste Schritt. Jede Maßnahme hat ja auch Nebenwirkungen und deshalb sollte man auf überflüssige Maßnahmen verzichten, wenn man nicht von der Wirkung profitiert, würde man ja nur von den Nebenwirkungen "profitieren".

    Moped hat bestimmt drei monate gestanden

    Nach 3 Monaten ist das Benzin im Tank noch nicht schlecht.

    Höchstens das Benzin im Vergaser, weswegen vielleicht eine Vergaserreinigung in Betracht kommt, wenn die einfacheren Maßnahmen nicht greifen sollten.

    Also kann ixh die 5l die noch drinnensind nicht so einfsch lehrfahren.

    Wenn der Tank weitgehend leer ist, wirkt sich eine verstopfte Entlüftung nicht ganz so schnell aus wie bei vollem Tank, deswegen vermute ich hier kein Problem mehr. Aber da es so leicht ist, das zu prüfen - mach das doch einfach !


    Eckart

    Hallo Frankie,

    Auf was sollte ich achten, wenn ich mir eine Sitzbank zimmern lasse?

    Darauf, wo es es Dir ankommt.


    Wenn man sich Webseiten von Sattlern an sieht oder auch deren Austellungstücke, kommt man aus der Bewunderung für diese Kunstwerke kaum heraus, aber wenn ich auf dem Motorrad sitze, sehe ich davon gar nichts. Da kommt es auf andere Qualitäten an, die sich bildlich kaum darstellen lassen.


    Insofern denke ich, in meinem Sinne gar nicht falsch gehandelt zu haben, als ich eine Seriensitzbank, mit der ich zuvor gut klar gekommen bin, zum Neubeziehen zu einem Sattler gebracht hatte, nachdem der Bezug hin war, und einfach und schlicht neu beziehen ließ.


    Zusätzliches Design hätte ich sicherlich auch bekommen können, gegen zusätzliches Geld.

    Und einen neuen Unterbau vermutlich auch, aber warum auf das Bewährte verzichten ?


    Nun kenne ich Deine Befindlichkeiten nicht und auch nicht, worauf es Dir ankommt. Wenn man gar nicht viel fährt, z. B. nur zum nächsten Café, kommt es auf die Sitzeigenschaften gar nicht so an, sondern mehr auf das Aussehen, anders als wenn man damit auf lange Reisen geht.
    Was hast Du denn damit vor ?


    selbst der Sattler hat mir das gesagt: Geleinlage gefällt 1. Nicht jedem

    Ich kann da auch nur vom Hörensagen reden: Durch ihre Fließeigenschaften sorgt die Geleinlage für eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts auf eine bestimmte Fläche, kann also Druckstellen vorbeugen. Doch die gleichmäßige Verteilung muss gar nicht richtig sein: Es kommt eher darauf an, das Gewicht so zu verteilen, wie es vom Gegenstück, Deinem Hintern, am Besten aufgenommen werden kann.


    Ein guter Sattler sollte so etwas wissen und wenn Du nicht gerade das Glück hast, dass Dir hier einer antwortet, müsstest Du vielleicht doch einen aufsuchen.


    Eckart

    Wenn jemanden interessiert, kann gerne die Reise verfolgen

    Vielen Dank, dass Du uns an Deinen Erlebnissen teilhaben lässt.


    Das mit den vielen Schotterpisten muss an Deiner Tourplanung liegen, denn ich kann mich gar nicht daran erinnern, in diesem Bereich überhaupt mal unbefestigt gefahren zu sein, von irgendwelchen Zufahrtswegen mal abgesehen. Kann natürlich auch sein, dass einem aus Berlin kommend, wo die Beschilderung "30 - Straßenschäden" zum gewohnten Straßenbild gehört, weniger als jemandem aus dem schnieken Süddeutschland auffällt. Der Verkehr ist eigentlich auch auf den großen Straßen dort dünn.


    Zelt in dieser Gegend ist natürlich mutig, denn es kann ja auch im Hochsommer ganz schön frisch werden - und war haben noch gar nicht Hochsommer, obwohl es einem hier in Deutschland momentan schon so vorkommt. Du kennst ja sicher auch den Reisebericht dieser Forenteilnehmerin:

    5 Wochen unterwegs in der Nordkalotte


    Gute Reise weiterhin

    Eckart

    Hallo Leon,

    Als 1/4 Jahr Geduld hätte ich im Sommer nicht und schon längst eine Werkstatt bemüht. Natürlich muss man nach langer Standzeit mit

    verdreckten Vergaser

    rechnen, aber nach dem Fehlerbild auch mit anderen Ursachen wie hier:

    im benzinhahn ist ein benzinfilter integriert in den tank reingehend

    Hattest Du denn alle Tips abgearbeitet wie beispielsweise auch diesen:

    Also mal mit offenem Tankverschluss starten.

    Und ich würde jetzt wo sie anspringt ergänzen: mit offenem Tankverschluss fahren. Wenn Dir das zu gefährlich ist, würde ich zumindest mal kurz bevor sie ausgeht anhalten und den Tankverschluss kurz öffnen. Läuft sie danach gleich wieder normal, nachdem man vielleicht noch hineinzischende Luft bemerkt hat, ist die Tankentlüftung verstopft (hatte ich vor langer Zeit mal und kann sie u. U. auch mit einem Überlaufen des Vergasers äußern, wenn sich der Tankinhalt erwärmt - das kann gefährlich werden).

    Machine springt an, läuft +- 3 km und fällt dann aus. Erst nach ein par minuten warten springt Sie wieder an.

    Aber dan nach etwa 1km fällt Sie wieder aus....wieder warten...wieder starten, wieder 1km....


    Das Ausfallen hört sich an wie ein spritmangel.


    Also was kann hier los sein? Zu wenig Spritt im vergaser, erst nach einer Weile warten wieder genug spritt, aber nur für ein kleines Stück?

    Ausgehend von einem Verbrauch von 5 l/100 km hättest Du für 3 km 150 ml verbraucht. Das nur zur Abschätzung der Puffermenge aus der man schließen könnte, wo die Engstelle ist. Weiß jemand den Vergaserinhalt und den Schlauchinnendurchmesser ?

    Viel Erfolg jedenfalls bei Fehlersuche und -behebung


    Eckart

    Was ich mich nun frage ist, ob eine Hupe derart festhängen kann, dass sie so hohen Strom zieht, dass die Sicherung durchbrennt?

    Ja, sie kann. Die klassische elektromechanische Hupe enthält einen Magneten, der die Membran anzieht, wobei ein Kontakt unterbrochen wird. So fließt zwar ein relativ hoher Strom, aber durch die Unterbrechungen wird der mittlere Strom erheblich geringer - außer wenn sie hängt.

    Oder haltet ihr es für wahrscheinlicher, dass das Hupenkabel durchgescheuert ist und irgendwo auf Masse kommt?

    Obwohl natürlich die Hupe einen Fehler haben kann - nicht unbedingt den beschriebenen - Fehler am Hupenkabel sind nicht unwahrscheinlich. Meistens äußern die sich nur darin, dass die Hupe gar nicht geht (hatte ich schon), aber es kann auch anders kommen. Ich halte diese Art von Fehler auch für wahrscheinlicher als einen der Hupe.

    Jetzt habe ich gerade etwas ausprobiert und festgestellt, dass die Feder vom Hupenschalter nicht mehr die beste ist.


    Ich habe sie neu aufgebogen. Danach ein paar Mal gehupt und mir fiel auf, dass die Hupe vom Einsatz her jedes Mal anders klingt.


    Auf einmal fing der Schalter an zu rauchen, die Feder glühte förmlich und mir ist das Ding angeschmolzen.

    Ich hatte Probleme mit der Anlassertaste, die ja genauso funktioniert bzw. eben nicht.


    Wenn der Schalter schlecht Kontakt gibt, fällt ein Teil der geschalteten Leistung dort ab, und weil auf kleinstem raum viel Leistung abfällt, raucht es. Erst recht natürlich bei einem Kurzschluss oder Beinahe-Kurzschluss. Wenn dann auch noch die Absicherung eingeschränkt ist ...

    Eine weiter Frage wäre ob es denn Hupenschalter bei BMW auch einzeln gibt? Oder muss ich dafür den kompletten linken Lenkerschalter ordern?

    Von der Sache mit der Anlassertaste weiß ich, dass es leider nur die kompletten Einheiten gibt - so um die 70 Euro :-(


    Eckart

    Die Chinesen liefern die Qualität, wofür sie bezahlt werden.

    Die Sache liegt wohl etwas komplizierter.

    Chinaschrottgerede

    Wir kennen ja alle die Stories von den Schrottwaren, haben sie vielleicht selber erlebt.

    Auf der anderen Seite gibt es Beispiele wie diese:

    Wird vertrieben über Cupertino in den USA und nennt sich iPhone

    Woran liegt das ?


    Sind doch keine Vollhonks da

    Vielleicht ja doch, sonst gäbe es die Schrottwaren, die sich nur durch Niedrigstpreise schlagen, nicht.

    All die Beispiele, die ich kenne, sind welche, wo Firmen der westlichen Welt in Fernost fertigen lassen. Die bringen das Qualitätsmanagement mit, das sich die Produkte letztlich ähnlich wie

    Made in Germany

    verkaufen lassen. Das alles führt dazu, dass

    Die Chinesen können richtig gute Qualität liefern nur dann machen sie es auch nicht für lau.

    Aber der Tag wird kommen, wo die

    Vollhonks

    erwachsen werden und ohne an die Hand genommen zu werden

    richtig gute Qualität liefern

    Und das Ganze geht womöglich schneller als viele erwarten:

    In den Ländern entwickelte sich die Wirtschaft und die Qualität so schnell

    So schnell, dass der Tag nicht mehr fern ist, dass nicht nur

    der weltweite Bekleidungsmarkt, alles was aus Stoff gewebt, genäht und hergestellt wird, schon lange in Fernost liegt.

    Genauso alle mikroelektronischen Bauteile und Produkte, Elektrowaren, TV, Radio, Computer, Handy etc. so viel

    sondern auch die (Auto- und) Motorradproduktion, sodass ....

    KAUF ICH NICHT

    das Bestreben, regionale Produkte zu erwerben ins Leere läuft, wie bei jetzt schon bei vielen Produkten.


    Und um den Bogen wieder zur F750GS und F850GS zu schlagen (liest eigentlich noch einer bis hier ?),

    ich könnte mir vorstellen, dass der (vermutlich nur vorübergehende) Rückzieher sein wird, damit sich Ansichten wie

    Chinagammel gibts anderswo für billiger importiert

    durch eine ungewollte Bestätigung nicht verfestigen.


    Eckart

    Hallo Kevin,

    was kann der Lenkkopflager an Kilometerleistung aushalten?

    Vierstellige Werte sind selten, ich hatte bei der F650GS mal 20000, mal 40000 - so als Größenordnung.

    vor der Abreise die Spannung und die Kette geprüft alles war in bester Ordnung

    Korrekte Spannung allein sagt ja noch nichts. Aus dem Intervall, wie oft man nachspannen muss(te) kann man auf die verbleibende Lebensdauer schließen. Oder: Wenn das Spannen angefangen hat, sollte man vor einer längeren Reise wechseln.

    ich habe jetzt gelernt, dass die Kettenspannung dem Gewicht nach eingestellt werden muss

    Ist das so ?

    Ich habe das nie so gemacht.

    Wenn man nach Werksvorgaben einstellt, sollte die korrekte Spannung über den gesamten Lastbereich gewährleistet sein. Schließlich kann das Motorrad beim Fahren jederzeit auf Bodenwellen einfedern, wobei es nie dazu kommen darf, dass die Kette ganz straff wird.

    Bei mir hat mal ein Reifenhändler die Kette durchhanglos straff gespannt. Bin dann da nicht wieder hingegangen.

    Aber auch meine Stammwerkstatt hatte die Spannung mal nicht ganz richtig hinbekommen. Gerade, wenn die Kette schon etwas ungleichmäßig gelängt ist, ist es mühsam, über die gesamte Länge eines korrekten Durchhang sicherzustellen.

    Wenn es nicht stimmt, merkt man das eigentlich beim Fahren, wobei es mir schwerfällt zu beschreiben, wie. Kann natürlich sein, dass man einen nur wenig zu geringen Durchhang nicht bemerkt.

    Leider habe ich das Thema Verschlissene Kette in Verbindung mit diesem Motorrad in schlechter Erinnerung:

    Verschlissene Kette und was die Werkstatt tat...


    Also Vorsicht !

    Ihr könnt meiner Reise unter https://dejavu.voyage/ folgen

    Vielen Dank, dass Du uns an Deiner Reise teilhaben lässt !


    Eckart

    Hallo Karsten,

    Ich denke dass die Bremsbeläge sich nicht komplett von der Scheibe abheben.

    Wie sicher ist das denn ?

    Ich wollte gerade die Radlager in die Diskussion werfen, wurden sie aber schon:

    die Radlager sind "fest"

    Normalerweise werden Bremsscheiben heiß, wenn sie dauerhaft schleifen.

    Wenn sie nach einer längeren Fahrt ohne viel Bremsen nur lauwarm sind, sind es vielleicht doch die Radlager.


    Mit dem Ohr kann man versuchen, das einzukreisen. Ansonsten habe ich das nicht so oft, als dass ich mit einem großen Erfahrungsschatz sagen könnte, wie man das ohne Demontage lokalisiert.


    Im fortgeschrittenen Stadium kann ein Radlagerschaden ein Schleifen der Bremse nach sich ziehen, doch dann sollten noch andere Symptome erkennbar sein wie ein wackelndes Rad.


    Eckart

    Wikipedia hätte ich auch bemüht, das Problem zu eklären, wenn es denn eines ist.

    Der Satz

    "verringern Lenkergewichte auch die Gefahr einer Materialermüdung des Lenkerrohres"

    kommt mir da auch ein bisschen nach Übertreibung vor, aber man bedenke, dass es auch noch andere Motorräder gibt, traktorenahnliche ...


    Ich meine, dass die Schwingung des Lenkers auch durch den Fahrer gedämpft wird, aber störend ist sie zum Beispiel in den Spiegeln, die in manchen Geschwindigkeits bzw. Drehzahlbereichen nur noch ein unscharfes Bild liefern.


    Ansonsten sind die Gefahren von Resonanzschwingungen nicht zu unterschätzen !


    Eckart

    Probefahrt war am 17.5...

    Nicht nur in den Doktorarbeiten von Plagiatoren, sondern auch hier darf man eigentlich nur mit Quellenangabe und Kennzeichnung des Zitats als solches zitieren - aber Google findet alles:


    http://www.gs-forum.eu/motorra…/index22.html#post2046418


    Das Produkt reift beim Kunden heißt es doch so schön, allerdings scheinen die Probleme wohl jetzt so groß, dass man es nicht darauf ankommen lassen will. Ich persönlich warte bei neuen Modellen wenigstens ein Jahr nach Erscheinen, bis die gröbsten Kinderkrankheiten beseitigt sind.


    Eckart

    Ist in dem Fall meiner Meinung nach fast alles in Ordnung.

    Ich kann dazu und zu dem von mir gesagten leider nichts hinzufügen. Der Wert ist zwar hoch, aber nicht so hoch, dass man sicher auf einen Defekt schließen könnte. Es gibt aber auch Teildefekte: Wenn zum Beispiel nur einer der Thyristoren des Reglers schadhaft ist, ist die Spannung eben nur ein bisschen zu hoch, aber auf die Dauer reicht das. Für so eine Analyse müsste man eine in die Einzelheiten gehende Messung machen, etwa mit einem Oszilloskop.

    Wäre das Einbauen eines passenden Widerstandes zwischen Spannungsregler und Batterie eine Lösung?

    Auf gar keinen Fall. Jede saubere technische Lösung, die mir einfiele, wäre gleichbedeutend mit

    Man könnt natürlich trotzdem den Regler wechseln und hoffen dass der Neue dann besere Werte liefert.

    Eine Rückfrage zu

    Ich überprüfe den Eletrolytstand inzwischen alle 1000km.

    Wie oft musst Du denn auch tatsächlich nachfüllen ?


    Eckart