Beiträge von Eckart

    Für mich (fahre viel Nachts) kommt nichts anderes mehr rein als die 90/100W Osram. Enormer Sicherheitsgewinn. Mit den Night-Racern hatte ich eine brenzlige Situation (Wild) trotz nur 70kmh, die mit den "illegalen" Osrams wesentlich glimpflicher gewesen ausgegangen wäre.


    Ich berichte, ob sich der Reflektor negativ verändert. Bezweifle das jedoch.


    Die erblinden oft nur bei billigen 100W China-Lampen ohne UV-Schutz, Osram weiß ja was sie machen. Ist ja kein China-glump.

    Leider können sich auch die deutschen Hersteller nicht über physikalische Gesetzmäßigkeiten hinwegsetzen, denen zufolge rund 95 % der einer Glühbirne zugeführten Leistung als Wärme abgegeben werden. Und auch wenn von den 95 % viel als Wärmestrahlung raus geht, wird es doch so sein, dass eine größere Wärmemenge frei wird als bei der normalen Leistung. Es gibt ja Berichte von Nutzern, die das versucht haben und feststellen mussten, dass der Reflektor beschädigt wird. Schon deswegen würde ich das nicht tun, denn dann käme es zu einem "negativen Sicherheitsgewinn".


    Wenn es einen Wirkungsgradunterschied zwischen made in Germany und China geben sollte, etwa 94:96, würde der in diesem Punkt nicht viel ausmachen. Qualitätsunterschiede sind eher in anderen Disziplinen zu erwarten, etwa in der Genauigkeit der Justage, die entscheidend dafür ist, dass das Licht dort ankommt wo es das soll und nicht sonstwohin wegstrahlt.


    Zu Osram: Mag sein, dass das "kein China-glump", ist, China ist es aber trotzdem - siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Osram


    Bei meiner F800GS habe ich das mit dem Reflektorschaden schon durch, obwohl ich nur die zulässigen Glühlampen verwendet hatte und musste 300 EUR für das Ersatzteil blechen.


    Möglicherweise sind andere Lösungen für Dein Problem sowohl gesetzeskonform als auch effizienter. Bei meiner F650GS hatte ich beobachtet, dass gerade das Fernlicht nicht eben gerade zielgenau war und eher die Baumkronen als die Straße ausgeleuchtet hatte. Vielleicht könntest Du mit einem Zusatzfernlicht Deinem Wildunfallrisiko besser begegnen. Schon ein getrenntes Fernlicht wie bei meiner F800GS, das mit dem Abblendlicht zusammen leuchten kann und darf, verbessert die nächtliche Ausleuchtung auf einsamen Landstraßen.


    Apropos Wildunfallrisiko: Im Fernsehen kam mal die Empfehlung, in Risikogebierten zu riskanten Zeiten mit max. 60 km/h zu fahren, da das eine Geschwindigkeit sei, bei der die meisten Wildtiere noch ausweichen könnten.


    Eckart

    eine Frage zur Steckdose: Gibt es einen Trick, den Stecker wieder raus zu bekommen?

    Kurz gesagt: Nein.


    Im Gegensatz zu Kfz-Steckdosen vom Typ "Zigarettenanzünder", aus denen der Stecker (zu) leicht wieder herausrutscht und die deshalb gerade für Motorräder nicht so gut geeignet sind, rastet der Stecker in die DIN-Buchse richtig ein und kann deshalb nicht herausfallen. Wenn bei Dir unverhältnismäßig viel Kraft angewandt werden muss (ich kenne das nämlich so nicht), dann wohl weil die Bauteile - Stecker oder Dose - ungünstige Toleranzen aufweisen. Wenn Du nicht vielleicht eine oder beide Teile wechseln willst, kannst Du ja versuchen, die federnden Teile nachzubiegen. Mit Schmiermitteln geht man normalerweise nicht an elektrische Bauteile, aber bei einem so groben Teil kann man es vielleicht doch mit WD40 riskieren. Wenn es Kontaktprobleme geben sollte, kann man sie ja wieder reinigen.


    Eckart

    Klingt irgendwie verlockend da mal unterwegs zu sein.

    Ja, auf jeden Fall

    Allerdings muss man sich gut vorbereiten.

    Norwegen gehört sicher zu den unkomplizierteren Reiseländern, für die man sich nicht mehr als für andere Reisen auch vorbereiten muss.

    Das fängt schon mal bei der Kleidung an. Welche Marke könnt ihr empfehlen für solche Reisen? "Wasserdicht" sagen ja alle gern.

    Die Vorsorge gegen Regen ist natürlich unabdingbar, wenn man mit dem Motorrad herumreist. Ich hatte damals eine Textilkombi von Stadler (diese), aber das soll keine Empfehlung gegen andere Marken sein.


    Da sich vor allem teurere Bekleidung amortisieren muss, kauft man sie nicht für nur eine Reise, auch ich habe nichts spezifisches für Norwegen.


    Klar, dass man auf Reisen mit Regen rechnen muss und sich entsprechend vorbereiten muss. Da heißt die Standardlösung eben regenfeste Kleidung. Ob mit Regenkombi oder integriert ist eine ewige Diskussion. Auf Reisen fahre ich mit regendichter Textilkombi. Beim Neukauf orientiere ich mich da an Berichten und Tests in Fachmedien.


    Was die Temperaturen angeht, muss man berücksichtigen, wohin es geht. Mit fast 1800 km Längsausdehnung ist Norwegen deutlich größer als Deutschland. Soll es nur nach Südnorwegen gehen, kann man von Verhältnissen ähnlich wie denen in Norddeutschland ausgehen, aber wer Richtung Nordnorwegen schaut, muss dort auch im Sommer auf einstellige Temperaturen eingerichtet sein, am Rand der Saison aber auch schon beispielsweise am Geiranger-Fjord. Bevor man Thermokombis mit unpraktischen Mechanismen ständig an die Umgebung anpasst, würde ich die Temperaturspanne eher mit Pullovern und langen Unterhosen abdecken. In diesem heißen Jahr war es aber auch in Norwegen heiß.


    Jetzt fahre ich noch Dainese und die ist auch dicht, allerdings schon alt (30?)

    Warum neu kaufen was gut passt und noch gut funktioniert ?!

    Ist die Qualität so hoch oder wird die Kombi so selten benutzt, dass sie nach der langen Zeit noch einwandfrei ist ?


    Ich habe zwar auch so alte Sachen im Schrank, aber was ich regelmäßig nutze, hält bei mir (Vielfahrer) nicht so lange, auch wenn Markenware.


    Eckart

    Hallo Jörg,


    Sobald ich aber normal anfahren möchte ist sofort wieder die Sicherung raus.

    Man müsste schon sehr gut kombinieren, um zu überlegen, welcher Schluss vorliegen muss, damit es genau so passiert wie Du beschreibst.

    Dazu würde vielleicht helfen, welcher Vorgang genau beim Anfahren die Sicherung auslöst. Probleme mit aufgescheurten Kabeln wurdem im Forum aber schon öfter mal berichtet, etwa diese neuralgische Stelle: Batterie entläd sich

    Blinkergläser abnehmen und nachgucken ob die Schuhe auf den Steckverbindungen der Fassung sitzen

    Dabei könntest Du gleich mal die Glühbirnen prüfen. Auch die können Kurzschlüsse verursachen, wobei ich den Zusammenhang mit dem Anfahren hier nicht so gut herstellen kann.


    Eckart

    ist das der Beginn eines großen Flusses?

    Nein, aber eines Dorfbachs.

    Wasserablauf zu erkennen, der durch das Kugelgitter geschützt ist. So etwas findet man in künstlich angelegten Teichen

    Geht immerhin in die richtige Richtung, Teich trifft es aber nicht ganz.

    Immer diese Kaltwasser-Geysire. Das macht das erkennen doch so viel einfacher.

    Da weiß wohl wieder jemand mehr als er schreibt.

    Wie recht du hast

    Wer A sagt, muss auch B sagen !


    Eckart

    Hallo Hauke,

    Nun ja, dann muss der Händler dem Kunden in den ersten 6 Monaten beweisen, das der Defekt durch Abnutzung oder unsachgemässe Behandlung aufgetreten ist. Nicht umsonst hat der Gesetzgeber in der Sachmangelhaftung die Beweislast in den ersten 6 Monaten zugunsten der Verbraucher an den Händler gegeben. Einfach aufgrund eines angenommenen Verschleiss die Gewährleistung zu kürzen oder zu verweigern geht nicht.

    Grundsätzlich hast Du sicher recht. Bei einer Batterie dürfte dem einfachen Händler der Gegenbeweis wahrscheinlich schwer fallen, Hersteller haben da vielleicht bessere Möglichkeiten. Alltägliche Beispiele zeigen das Problem aber genauer: Du kommst mit den Scherben eines 5 Monate alten Glases, das unverpackt verkauft wurde, ins Geschäft und verlangst unter Berufung auf die Gewährleistung Ersatz. Da wird der Händler mit dem Anscheinsbeweis kontern, dass er den Bruch nicht zu vertreten habe. Du könntest nun argumentieren, dass das Glas zuvor einen nicht sichtbaren Sprung gehabt habe. Da wird dann vielleicht ein Richter entscheiden müssen, der sein Urteil wiederum auf ein Sachverständigen-Gutachten stützen wird, welches der Verlierer zahlen muss ...

    Bei einem Glas vielleicht nicht, aber bei höherwertigen Wirtschaftsgütern (Kfz) gibt es da immer wieder Streitfälle.


    Im vorliegenden Fall wäre der Versuch, die Batterie auf Gewährleistung ersetzt zu bekommen, sogar Betrug, wenn bereits bekannt ist, dass der Schaden durch das Ladegerät verursacht wurde.


    Eher wäre hier zu prüfen, ob nicht für das Ladegerät Gewährleistung geltend gemacht werden kann !


    Ich erlebe es fast täglich. Der Handel kennt sich kaum mit der Gewährleistung aus und schiebt im Schadenfall gerne auch mal die Herstellergarantie vor (mit dem Nachteil dass der Kunde sich dann an den Hersteller wenden darf, was er gar nicht nötig hätte) Und auch der Verbraucher kennt den Unterschied von Gewährleistung und Herstellergarantie nicht immer.

    Das kann manchmal auch Vorteile haben, nämlich wenn die Garantie weiter geht als die Gewährleistung, was sie ja tun müsste, weil sie die gesetzlichen Rechte nicht beschneiden darf. Hast Du Dein Motorrad in München gekauft und es geht dann in Hamburg kaputt, wohin Du umgezogen bist, könnte die es Herstellergarantie zulassen, Deine Rechte nicht beim Verkäufer geltend zu machen, sondern von einem ortsansässigen Vertreter.


    Oder die Garantie sagt: Wenn das Teil kaputt geht, ersetzen wir es Dir, selbst wenn es nicht unter die Gewährleistung fällt (Du vielleicht sogar Schuld hattest, wenn es wenigstens kein Vorsatz war). Dann stellt sich die Beweisfrage nämlich gar nicht erst. Den Hersteller kosten die paar zusätzlichen Schadensfälle ein paar Euro, dafür steigert es die Kundenzufriedenheit und erspart Ärger.


    Da ich nicht täglich einkaufe und auch nicht im Handel arbeite, zum Glück ja auch nicht dauernd Gewährleistungsfälle habe, weiß ich nicht, wie gut man sich da auskennt. Der Fragesteller kommt laut Profil übrigens aus Österreich. Weiß nicht, wie weit die Rechtslage da anders ist ... und eigentlich wollte ich die juristischen Aspekte gar nicht so auswalzen.


    Eckart

    Hier schreibe ich meine Geschichte auf, weil sie "irre" ist.

    Vielen Dank für Deinen Erfahrungsbericht. Ein paar Fragen wirft er aber schon auf.

    Auswirkung: sie sprang an. Ich fuhr einen Kilometer, dann begann die Instrumentierung verrückt zu spielen. Drehzahlmesser wanderte von min auf max und zurück. Schlußendlich auch die Geschwindigkeitsanzeige. Dies alles bei keinen Einschränkungen des Antriebes.


    Nach ca. 10 Minuten leuchtete das ABS auf. In dem Moment wusste ich, dass es die Batterie ist, weil das ABS bei Unterspannung die Kontrolleuchte schaltet.

    Es klingt ungewöhnlich, weil das Fehlerbild doch eher so klingt, als wenn der Start mit einer noch funktionierenden Batterie gewesen sei, sie dann aber im Motorrad nicht geladen wird, eigentlich genau die Symptome für Regler- oder Lichtmaschinenausfall (hatte ich kürzlich erst).

    Der Schluss auf ein defektes Ladegerät drängt sich hier nicht sofort auf.

    Wie soll ich als Mechatroniker einen Fehler finden, wenn der Fehler durch externe Geräte produziert wird?

    Auch wenn man kein Mechatroniker ist, würde man wohl erst bei wahrscheinlicheren Fehlerquellen ansetzen.

    Und das erst einmal nicht ein defektes Ladegerät, obwohl Du schreibst

    So beschäftigte ich mich dann mit dem Kauf eines neuen Batterieladegerätes verschiedenster Hersteller.

    Unisono wurde mir doch bestätigt, dass die meisten Batterieladegeräte nach ungefähr 24 Monaten "ihren Geist" aufgaben.

    Denn ich meine, wenn das so wäre, müsste ich davon schon mal gehört haben.

    Muss bei dir also Zufall sein

    Pech oder gibt es vielleicht noch eine Fehlerquelle, die noch gefunden werden muss ?


    Und abschließend Fragen in das Forum:

    *welche (funktionierenden) Ladegeräte verwendet ihr für euere GS und euer Auto?

    *welche Erfahrungen habt ihr mit Batterien in der GS?

    Als Vielfahrer muss ich nur sehr selten laden, bei Defekten, Ersatz oder wirklich nur ausnahmsweise bei überlangem Winter.

    So habe ich mir lange Jahre mit einem uralten Ladegerät (Absaar) für Autobatterien beholfen, für Motorradbatterien insofern nur eingeschränkt geeignet, indem ich den Ladestrom mit einer Glühbirne als Vorwiderstand reduziert habe und das Laden mit einem Multimeter überwacht habe. Nicht weil es jetzt kaputt wäre, sondern um der Automatik willen für unbeaufsichtigtes Laden habe ich dem jetzt ein CTEK zur Seite gestellt, das bis jetzt einwandfrei arbeitet, natürlich ohne Langzeiterfahrung.


    Ein Händler der eine defekte Batterie innerhalb der gesetzlichen Gewährleistung nicht tauschen will (Garantie hat damit erst mal nichts zu tun) würde ich auf seine gesetzlichen Verpflichtungen hinweisen. Da in deinem Fall die 6 Monate um waren und die Beweislast umgekehrt ist, hättest du wohl schlechte Karten gehabt aber grundsätzlich zu sagen dass es auch nach nur 3 Monaten keinen Ersatz gibt, geht einfach nicht.

    Der Hinweis auf den Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie ist wichtig: Eine Garantie kann alles mögliche garantieren, aber die Gewährleistung bedeutet eine Haftung nur für Herstellungsfehler, aber eben nicht durch Abnutzung, die bei einer Batterie vor allem bei unsachgemäßem Umgang die Lebensdauer auch unter die Gewährleistungsfrist drücken kann. Vielleicht erklärt das das begrenzte

    Entgegenkommen ?

    Also da hätte ICH mit dem Händler wohl mal ein längeres Gespräch geführt.

    Mit der gebrochen deutsch sprechenden Verkäuferin ?

    Aber gerade, wenn man selbst

    bei der Konkurrenz arbeite

    sollte man natürlich wissen, dass eine Reklamation unredlich wäre, wenn man den außerhalb des Produkt liegenden Fehlergrund kennt.

    verschiedene Produktionsstandorte machen auch keinen Sinn und Chinaproduktion muss nicht gleich Schrott bedeuten. Das beste Beispiel dafür ist das von Apple in China produzierte iPhone. Die Zeiten das alles aus China Müll ist, sind schon lange vorbei. China kann Top Qualität liefern wenn man sie bestellt und auch bezahlt. China kann aber auch Billig produzieren wenn man es so bestellt.

    Vielleicht andert sich das langsam, aber die Zusammenarbeit mit chnesischen Herstellern klappt grundsätzlich nur, wenn man den Chinesen auf die Finger schaut, auf fachchinesisch bzw. auf deutsch: ein Qualitätssicherungssystem installiert. kauft man bei einem europäischen Hersteller oder Händler, kann man fast sicher sein, dass das der Fall ist, denn die Folgekosten einer Reklamation können den Gewinn nicht nur des einen Produkts auffressen. Und das hat seinen Preis - Apple wäre da ein gutes Beispiel. Händler/Hersteller, die das nichtb beachtet haben, haben da schon Lehrgeld zahlen müssen. Importiert man selbst, braucht man viel Glück. Anbieter mit Geiz-ist-geil-Preisen haben womöglich eben nicht die Qualitätssicherung.

    Ctek wollte ich kaufen. Doch als ich sah, wie der Kabeldurchmesser kleiner wurden, als noch vor einem Jahr, die Produkte jetzt aus China kommen und nicht mehr aus Schweden - da mag ich irgendwie nicht mehr.

    Die Qualität eines Ladegeräts anhand des Kabeldurchmessers zu beurteilen, halte ich für gewagt. Kann natürlich sein, dass die Qualität jetzt leidet, aber vielleicht ja auch nicht. Bei den neuen F-Modellen von BMW sieht man ja, was für Probleme auftreten können, aber wahrscheinlich wird man ds mit der Zeit in den Griff bekommen.

    Hallo Jürgen,

    habe ich das Spiel vergrößert und außerdem den Gasgriff geschmiert, obwohl ich weder Schwergängigkeit noch Hängen feststellen konnte.

    In den nächsten Tagen und Wochen werde ich beobachten

    Leider gab es schon bei der ersten Fahrt nach der Aktion einen erneuten Zwischenfall.

    vielleicht hat der Zustand der Batterie auch einen Einfluß auf das Leerlaufverhalten.

    Das hatte ich auch schon überlegt, aber die aktuellen Werte geben keinen Anhaltspunkt dafür.

    Anlassen geht problemlos und ohne erkennbare Seiteneffekte.

    Auch das "Fehlerprofil" deutet nicht darauf: Man würde dann erwarten, dass das Problem bevorzugt nach einer kalten Nacht auftritt, aber das tut es genauso am Nachmittag eines warmen Tages.

    Letzten Winter hatte die Batterie trotz ihres Alters von nur einem Jahr bei Minustemperaturen schon mal geschwächelt, so dass es zum Instrumentenausfall während des Starts kam. Aber danach kein Standgasproblem.

    Wenn elektrisches Problem, dann wohl eher nicht batteriebedingt.

    Wenn bzw. falls es diesen Winter kalt werden sollte, ersetze ich die Batterie wahrscheinlich.

    Vielleicht komme ich nicht umhin, eigentlich bereits ausgeschlossene Fehlerquellen noch einmal zu betrachten.


    Eckart

    der Rainald Grebe besingt klar das Bundesland

    aber das doch recht treffend ?!

    wie sich leicht herausfinden lässt, steht der Roland vor dem Altstädtischen Rathaus.

    Nach dem Durchklicken meiner Bilder habe ich ihn da auch gefunden. Aber ich hatte auch

    Keine Lust zum Suchen.

    Und mit dem

    Waldmops

    war es ja eh klar. Ist doch erstaunlich, wie sich die Rater vor der Auflösung drücken.

    Ich werde frühestens am späten Dienstag Abend Zeit für das Einstellen eines neuen Bild finden, aber vielleicht möchte einer der Mitrater, vielleicht jemand, der noch nicht so viele oder gar keine Bilder eingestellt hat, vorher die Chance ergreifen ?


    Eckart

    Hallo Jan,

    Was passiert dann mit einer Gelbatterie?

    ...

    Passende Antworten habe ich im Netz leider nicht gefunden.

    Ich werde Dir auch nicht auf alles passende Antworten geben können.

    Nehmen wir an, meine Hypothese stimmt, dass die Batterie durch die Motorwärme quasi weggekocht wird.

    Gekocht wird sicherlich gar nichts. Kochen ist bei 100 Grad.


    Aber man stelle sich eine Schale Wasser vor, die irgendwo im Warmen herumsteht. Das Wassser langsam wird immer weniger, es verdunstet.

    Etwas wissenschaftlicher: Es entschwindet in die Umgebung, weil bzw. der Dampfdruck höher als der in der Umgebung ist.

    Packt man einen Deckel auf den Topf, wird es weniger, weil ein Teil des Wassers darn kondensiert und wieder zurück ins Gefäß fällt, aber das Problem ist grundsätzlich immer noch da. Das wären in etwa die Verhältnisse bei einer Standard-Batterie mit flüssigem Elektrolyt.


    Nun stelle Dir ein verschlossenes Marmeladenglas vor. Da wird das Wasser drin bleiben. Der Druck wird sich etwas erhöhen, entsprechend dem Dampfdruck.

    Platzt die einfach?

    platzen wird es aber nicht, solange man bei moderaten Temperaturen bleibt. Das wären in etwa die Verhältnisse bei einer Gel-Batterie.


    Batteriewasser verschwindet aber normalerweise nicht in erster Linie durch die Verdunstung, sondern das Zersetzen von Wasser durch Elektrolyse. Das ist ein eigentlich unerwünschter, aber nicht ganz vermeidbarer Seiteneffekt beim Laden, Gasung genannt. Das entstehende Gas ist Knallgas, bestehend aus Wasserstoff und Sauerstoff. Diese beiden Gase haben eine sehr niedrige Siedetemperatur und einen entsprechend hohen Dampfdruck. Wenn sich diese Gase sich in einer verschlossenen Batterie anreichern, steigt der Druck. Allerdings enthalten wartungsfreie Batterien Stoffe, die diese beiden Gase reagieren lassen, sodass sie wieder zu Wasser werden. Falls das nicht funktioniert, beispielsweise weil mit einem so hohen Ladestrom bzw. Ladespannung geladen werden (z. B. bei einem kaputten Regler), sodass die Reaktion nicht nachkommt, könnte sich der Druck so erhöhen, dass die Batterie platzt. Damit das nicht passiert, gibt es Sicherheitsventile, die sie vorher entlüften. Den Vorgang des Zersetzen des Wassers bei übermäßiger Gasung wegen fehlerhaften Ladens nennt man verkochen - um noch mal aufs Kochen zurückzukommen - obwohl es sich hierbei nicht um ein Kochen im physikalischen Sinne handelt.


    Wie bekommt das dem Gel?

    Das Gel ist Kieselgur, dem selbst wird es wenig ausmachen. Aber wie alle chemischen Prozesse läuft auch die Alterung mit höherer Temperatur schneller ab, sodass eine heiße Batterie jeder Bauart kürzer leben wird. Quantitative Aussagen kann ich Dir leider nicht machen. Aber bei normaler Wartung - also nicht bei einer Nichtwartung wie bei Dir - scheinen die Batterielebensdauern wohl nicht so viel kürzer zu sein als bei anden Motorrädern, deswegen wäre es vielleicht übertrieben, von einem Konstruktionsfehler zu sprechen, aber vielleicht gäbe es bessere Platzierungen für eine Motorradbatterie.


    Passende Antworten habe ich im Netz leider nicht gefunden.

    Wie Du an meinen Links siehst, sind die meisten Antworten im Netz zu finden, aber vielleicht hat ja nicht jeder die Übung wie ich, sie auch zu finden.


    Eckart

    das Problem bei der BMW-Konstruktion war das Patent von Harley welches damals noch bestand als diese Schalter entwickelt wurden.

    Vielen Dank für den Hinweis, das wusste ich noch nicht.

    Was nicht alles patentiert werden kann !

    In anderen Branchen wütet ja ein regelgerechter Patentkampf, da wundert das dann auch nicht mehr.

    Bei Harley hast du je einen Schalter links + rechts. 1 x drücken = Blinker an - nochmal drücken = Blinker aus, das funkt prima.


    BMW konnte das nur durch diese unsägliche Konstruktion mit dem sep. Ausschalter umgehen, daher haben diesen Krampf.

    Dies und auch noch anderes kann man hier nachlesen:

    http://www.gs-forum.eu/technik…au-blinkerschalter-96537/

    Da geht es zwar um ein anderes Motorradmodell, aber das gleiche Problem.

    Ich meine auch, dort gelesen zu haben, dass jemand eine Elektronik ergänzt hätte, mit dem das Ausschalten "Harley-like" geht, finde den Beitrag aber nicht wieder.


    Eckart

    hab jetzt so ca. 4 cm Pedalweg, reicht das?

    Ob das reicht, müsste ja ein Funktionstest zeigen.

    Wie der Mechanismus funktioniert, zeigte eine Animation in Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptbremszylinder#Funktion

    Das sollte bei korrekten Schnüffelspiel nicht so sein.

    Der Bremsfüssigkeitsbehälter wurde im Beitrag zwar nicht erwähnt, aber mal ein entsprechender Fehler im Forum beschrieben:

    Der Kolben kann man mit Schraubenzieher oder Bremskolbenrücksteller ohne weiteres OHNE öffnen des Entlüftungsnippels zurückdrücken lassen.

    Es sei denn, der Behälter ist überfüllt, dann wird die Funktion ebenfalls gestört.


    Eckart

    neue Kerze,


    und alles funktionierte wieder

    Dem Fragesteller hilft das aber nicht:

    D.h. für mich, dass die Zündkerze (ist auch neu) einen Zündfunken liefert

    Zu

    war nicht teuer

    immerhin noch eine Idee:

    Von den einschlägigen Zubehörhändlern wie Polo und Louis gibt es ein Additiv zur Reinigung von Einspritzanlagen und Vergasern.

    Ich hatte sowas kürzlich ausprobiert, leider nicht mit dem gewünschten Erfolg, aber das kann ja bei hier anders sein.


    Eckart