Die Austauschbarkeit der Leiterplatte dürfte gegeben sein. Sie hat 2 Lötbrücken zur Konfiguration , von denen die eine auf Meilen umstellt, die andere war m. W. die Anpassung CS/GS wegen einer anderen Zähnung am Geber, wobei die deutsche GS keine von beiden gesetzt hat. Die Quelle dazu finde ich auf die Schnelle nicht.
Beiträge von Eckart
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Ich will die Einlassungen von @Endhrist einerseits unterstreichen aber auch dahingehend relativieren, dass der Kupplungszug nach meiner Erfahrung kein störanfälliges Teil ist, aber mit falscher Pflege dazu machen kann, etwa durch ein nicht notwendiges Fetten .
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Ich bin Andre und neu in diesem Forum, sonst bin ich als ehemaliger 1200 GS-Fahrer im "GS-Forum.eu" auf der Suche gewesen. Da konnte mir bisher zu diesem Problem nicht so geholfen werden.
Deshalb bin ich hier gelandet.
Nicht auszuschließen, dass ich Deine Frage anderswo schon mal gelesen habe, denn ich erinnere mich, kürzlich auf so eineine Frage gestoßen zu sein.
Wie auch immer: Willkommen hier im Forum.
Als ehemaliger F800GS-Fahrer, der großen Schwester der F700GS kann ich mich nicht an Schaltprobleme erinnern und würde daher einen Fehler vermuten, der natürlich im Getriebe oder der Kupplung selbst sein kann, häufige Ursache bei Schaltproblemen sind aber ein fehlerhafter oder falsch eingestellter Kupplungszug, weshalb das der erste zu prüfenden Punkt wäre.
habe ich sie auch schon mal abgewürgt. Ich wollte
sie dann im 1. Gang bei gezogener Kupplung wieder anwerfen, dabei hatte sie eine deutliche Vorwärtsdendenz.
Durch die Nasskupplung ist eine leichte Vorwärtstendenz bei kaltem Öl möglich, nachdem abwürgen aber normalerweise nicht spürbar.
Leider verteilen sich die F-F-Zweizylinder auf verschiedenen Foren. Versuch' Dein Glück evtl auch bei f-gs.de
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R13 ist nicht nur die F650GS, sondern auch die G650GS, und die hat einen anderen Scheinwerfer ...
Die Zulassung gilt nicht für ein bestimmtes Motorradmodell, sondern ein bestimmtes Scheinwerfermodell.
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Anzeige zeigt für ca 1/10 sec einen Wert von 40-50 Ohm, danach ca 1/10 sec 190-200 Ohm und danach wird kein Durchgang mehr angezeigt.
Ich vermute, Du hast ein digitales Mulimeter, das 10 Messungen pro Sekunde macht. Das würde sich dann so lesen, als wenn ein Kondensator vermessen würde, der sich durch den Prüfstrom auflädt. Selbst hatte ich nie Probleme mit dem fraglichen Teil, sodass ich keine eigene Erfahrung beisteuern kann, aber wenn ich den Beschreibungen zur Prüfung dieses Bauteils folge, entspricht dieses Verhalten zumindest mal nicht der Beschreibung, sodass ich einen Defekt vermute, obwohl eine Reihenschaltung aus Spule und Kondensator die Funktion auch erfüllen würde (wobei die Induktivität der Spule ja trotzdem nicht gemessen worden wäre). Vielleicht kommt ja noch eine zweite Meinung eines in diesem Punkt Erfahrenen, bzw. könnte auch ein in der Motorsteuerung abgelegter Fehler die Vermutung eines Defekts bestätigen.
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Dort steht, es ist kein Hall-Sensor. Das Ding müsste sich also verhalten wie eine Spule. Verstehe nicht, warum ich keinen stabilen Wert messen kann.
Bei einer Spule müsste man den ohm'schen Widerstand als konstanten Wert messen, bei stehendem Motor, versteht sich, obwohl das die Reparaturhinweise nicht ausdrücklich sagen.
Bei drehendem Motor wiederum müsste man eine Wechselspannung messen können, ob genug für die Anzeige am Multimeter weiß ich allerdings nicht. Nicht von ungefähr empfielt ja die crossroadz-Seite eine andere Messmethode, die Du womöglich nicht anwenden kannst.
Meist sehe ich kurz mal so ca 190 Ohm, aber auch andere Werte und sofort bin ich wieder bei -1, also nix da.
Du hattest ja schon einen Wackelkontakt beim Messen vermutet, was auch meine erste Überlegung wäre. Hast Du denn mal eine Gegenprobe gemacht, indem Du irgend ein anderes als funktionsfähig bekanntes Baulemenent misst, muss ja nicht mal am Motorrad sein, um zu schauen, wie sicher die Kontaktgabe ist ?
Ferner sollte zum sicheren Messen das Steuergerät nicht verbunden sein, aber wenn ich Dich richtig verstehe, hattest Du das je bereits beachtet.
Dort beschriebene Metallspäne glaube ich nicht als Ursache, da Versagen zu plötzlich und nicht mit Aussetzern behaftet, sondern überhaupt keine Reaktion.
Glauben und Wissen ... ich stimme mit Dir insoweit überein, als dass ich das so auch erwarten würde, was aber, wenn das Motorrad die Erwartungen nicht erfüllt ?
Darüber hinaus haben wohl Leute elektrische Defekte an der Spule gehabt, eventuell auch unter Beteiligung der Metallspäne, würde da aber auch einen konstanten Wert erwarten, solange der Motor steht.
Normalerweise verursachen die Metallspäne nicht unbedingt einen elektrischen Kurzschluss, sondern einen magnetischen, der bedeutet, dass das Geber keine Impulse ausgibt. Zwar unterstellst Du, dass es dann kein plötzliches Versagen geben dürfte, aber ich will zu bedenken geben, dass nur der fehlerfreie Zustand definiert ist, Fehler können sich aber je nach genauer Ursache durchaus mal plötzlich zeigen, sodass ich die Sache mit den Spänen nicht voreilig ausschließen würde.
Die crossroadz-Seite schreibt zwar übereinstimmend mit meiner Erinnerung an Forenberichte, dass die Motorsteuerung Fehler in diesem Bereich nicht immer erkennt und dann keinen Fehlercode schreibt, aber grundsätzlich erkennt sie durchaus auch solche Fehler und speichert entsprechende Fehler, deswegen hielte ich es für sinnvoll, Fehler auszulesen.
Nun hast Du Dich in Deiner Diagnose auf den Geber festgelegt, weil der Drehzahlmesser nichts anzeigt. Bei den niedrigen Drehzahlen beim Anlassen wäre ich aber nicht sicher, dass immer ausreichende Drehzahlen für eine Anzeige erreicht werden. Hattest Du denn schon bei Deiner Bergabfahrt, wo man mit der Motorbremse ja durchaus zu höheren Drehzahlen kommen kann, auch schon darauf geachtet ?
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Das habe ich beim E-Bike gemacht und es funktioniert. (Siehe Foto)
So ganz klar ist mir nicht, wie das funktioniert, denn man sieht nicht, wohin das andere Ende des Kabels geht.
Ich möchte keine USB Buchse irgendwohin schrauben sondern ein Ladekabel abschneiden und das dann anschließen.
Wo könnte ich das Kabel anklemmen? Brauche ich ne extra Sicherung dafür?
Du weißt, dass das Bordnetz 12 Volt bereitstellt, die USB-Spannung aber 5 Volt ist !?
Universal Serial Bus – Wikipediade.wikipedia.orgEs sind zwar auch andere Spannungen auf der USB-Leitung möglich, aber nur dann, wenn sich die Geräte zuvor über die Datenleitungen des USB-Kabels darüber verständigt haben.
Installierst Du eine Kfz-USB-Buchse, so befinden sich der Spannungswandler und eventuell weitere Elektronik, die für Schnelllademodi auf jeden Fall nötig wäre, im Gehäuse der Buchse.
Es geht also immer nur mit einem solchen Adapter und ich habe in Foren schon gelesen, wie sich Leute in Unkenntnis dieser Tatsache schweineteure Navis in Sekundenbruchteilen zerstört haben, nachdem sie das Kabel vom Adapter gelöst hatten und das Navi-Aschlusskabel direkt mit dem Bordnetz verbunden hatten*. Deinem Handy droht das ggf. auch. Gerade wenn diese Kenntnis fehlt, kann ich nur empfehlen, auf Standardkomponenten zu setzen.
Wenn Du am Lenker ein loses Kabel für Dein Handy haben möchtest, könntest Du eine Kfz-USB-Buchse unter der Sitzbank installieren und das USB-Kabel von dort an den Lenker führen.
Ob eine Sicherung vor dem Wandler nötig ist, hängt vom gewählten Stromkreis ab bzw. davon, ob dieser Stromkreis bereits selbst abgesichert ist. Beim Modell 2002 gilt: Der Stromkreis für Zusatzgeräte, an dem auch die Heizgriffe hängen, wäre bereits abgesichert, sodass keine weitere Sicherung nötig wäre. Möchte man hingegen die Batterie anzapfen, ist eine Sicherung zwingend, denn die Sicherung soll verhindern, dass die sonst bei einem Kurzschluss evtl. glühenden Kabel das Motorrad nicht in Brand setzen. Anschlusskabel von Wandlern und Kfz-USB-Buchsen haben meist bereits eine Sicherung im Anschlusskabel, die auch nicht stört, wenn man an einen bereits abgesicherten Stromkreis geht.
Während der Stromkreis für Zusatzgeräte nur bei eingeschalteter Zündung aktiv ist, wäre die Speisung von der Batterie dauerhaft und es kann - abhängig von der Qualität des Wandlers ein mehr oder weniger hoher Strom auc dann fließen, wenn das Handy nicht dran hängt, sodass die Batterie geleert würde; das sollte man ggf. prüfen bzw. gleich an ein Zündungsplus gehen.
Das war jetzt ziemlich ausführlich und wiederholt Dinge, die ich und andere schon x-mal im Forum geschrieben hatten und doch weiß ich bei der "unscharfen" Frage nicht, ob meine Antwort die Unklarheiten klären konnte.
Nachtrag: Der Anschluss muss vor Feuchtigkeit geschützt sein, also auch dann, wenn nichts angeschlossen ist, d. h. dafür müsstest Du Dir ggf. was überlegen. Oder vielleicht doch eine wasserdichte USB-Steckdose am Lenker anbringen, die wenigstens unbenutzt bei geschlossenem Deckel wasserdicht sein sollte.
Woher bekomme ich Strom falls der Handyakku einmal schwächeln sollte?
Nochmal eine ganz andere Antwort für den Puristen:
Hab' einfach eine Powerbank ungefähr in der Größe des Handys mit Dir, die mit einem ganz kurzen Kabel mit dem Handy verbunden werden kann. Bei Bedarf packst Du die mit Deinem Handy zusammen und musst Dir dann gar keine Gedanken um eine möglicherweise (zu) komplizierte Bordstromversorgung machen.
*) Die meisten Navis werden über ein Anschlusskabel mit Spannungswandler mit dem Bordnetz verbunden, aber es gibt auch einzelne, die die entsprechende Komponenten im Gerät selbst haben.
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Hat wer eine Anleitung oder Idee, was und wie es verbaut war?
Bei meiner ersten F650GS hatte ich die "Platte" von Touratech als Gepäckträger, die auch auf Deinem Foto zu sehen ist.
Das kann allerdings nicht schon der gesamte Umbau sein, weil bei meinem "Mini-Umbau" die Heckklappe mit dem Schloss im Deckel ebenso wie die Sitzbankentriegelung darunter an der Originalposition verblieben, nur wegen der Platte weniger sichtbar und etwas weniger gut zugänglich, aber trotzdem noch erreichbar waren. Auch die Sitzbank in Deinem Bild kommt mir nicht ganz original vor.
Ich persönlich empfand die Platte als Gepäckträger nicht so praktisch und hatte meine zweite F650GS mit dem Hepco&Becker-Gepäckträger ausgestattet (der auch ein Topcase hätte tragen können) - aber das war ja nicht Deine Frage.
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Sieht doch eigentlich ganz normal aus, dachte ich zuerst, aber kann ja nicht sein, bei der einleitenden Formulierung, die ja einen kapitalen Fehler andeutet. Da sieht man mal, wie lange meine F650GS-Zeit schon her ist, obwohl ch mich anlässlich des Themas Kettenführung mal genauer mit diesem Bereich befasst hatte. Aber auch wenn ich bei diesem Thema nicht mehr ganz so fit bin, maße ich mir doch an, einen Fehler bei der Kettenflucht erkannt zu haben, gerade wegen meiner unangenehmen Erfahrung mit dem Abspringen der Kette. Letztlich zeigt aber ein Blick in den Teilekatalog, um zu sehen, wie die Teile richtig zusammengesetzt werden und kann mir fast nicht vorstellen, wie man das verkehrt machen kann. Das soll doch nicht etwa eine Prüfungsfrage für angehende Zweiradmechaniker sein ?
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Regler versetzt
Ruckeln wird bei der Vergaser-F ja oft als Folge eines defekten Reglers beschrieben, aber aus Deiner Fehlerbeschreibung ergibt sich nicht, ob Du nach einem entsprechenden Fehler bereits gesucht hast oder hast suchen lassen. Denn das Versetzen eines Reglers behebt ja nicht einen schon aufgetretenen Defekt, sondern beugt ihm nur vor.
Gerade wenn der Fehler nach einer längeren Standzeit verzögert auftritt, spricht das für die Möglichkeit, denn die Überspannung tritt erst bei voller Batterie und erhöhter Drehzahl auf.
Sowas lässt sich ja leicht nachmessen mit einem Multimeter: Die Bordspannung darf nie über 15 Volt steigen (Test: Im Leerlauf Gas geben, um den Motor mit höherer Drehzahl laufen zu lassen). Ohne das geklärt zu haben, würde ich nicht anderweitig weitersuchen.
Falls mein Tip nicht passt, würde es vielleicht weiterhelfen, denn Du das Fehlerbild ein wenig genauer beschreiben würdest.
N. B.: Ich hatte Deinen Beitrag aus dem Bereich F-Wissen hierher verschoben, denn der Bereich F-Wissen ist nur als Lexikon gedacht.
Siehe auch: Kurzeinführung - Erste Schritte im F650-Forum
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Nachdem sie für mich zum Testen gedacht war (ob Motorradfahren überhaupt was für mich ist - und die Antwort ist "Jaaaaa!") hatte ich nun Lust auf mehr
Da sieht man's mal wieder: Motorradfahren ist ein hochhansteckendes "gefährliches" Virus, das nun auch Dich infiziert hat !
habe mich in die nächste Italienerin verliebt, die ich heute gekauft habe.... ein Zylinder mehr, Einspritzung, ABS.... und "etwas mehr" Dampf aus 1200 Kubik.
Du weißt aber schon, wer hier abtrünnig wird, wird mit Pech und Schwefel zum Teufel... So'n Quatsch, wenn es danach ginge dürfte ich ja auch nicht hier sein

Und tatsächlich war auch bei mir eine Guzzi zumindest mal in der weiteren Auswahl für eine Neuanschaffung - dass sie es dann nicht in die engere Wahl geschafft hat, liegt auch ein bisschen am grobmaschigen Servicenetz.
Sicherlich wirst Du feststellen, dass mehr Leistung auch mit mehr Ballast verbunden ist, wobei mir allerdings der direkte Vergleich zwischen Deinen Motorrädern fehlt.
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß mit der Neuen und gern darfst Du auch hier mal schreiben, wie es mit ihr läuft.

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Kann ich die Funktion irgendwie prüfen, ohne alles wieder zusammenbauen zu müssen, bevor ich eine Probefahrt machen kann?
Ohne sich die Finger schmutzig zu machen konnte man zumindest bei der F800GS (die ich früher hatte) mit dem Diagnosegerät den Leerlaufsteller steuern und ich hoffe, dass das bei den Einzylindern auch geht. Ich weiß nicht, ob man heraushören kann, ob er richtig funktioniert, aber zumindest dass er arbeitet, weil man das Stellen hört.
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ich wäre nur froh und ein wenig stolz, die Mopete vor dem Schlachten bewahrt und wieder verkehrstauglich zu machen
Aber auch ein Schlachten wäre doch eine sinnvolle Verwertung, ein Motorrad ist doch kein Lebewesen.
Es gibt auf professionelle Aufkäufer, die das Motorrad eventuell im Ausland, wo die Bestimmungen weniger kompliziert und weniger restriktiv sind, wieder auf den Markt bringen.
bewesen.Bei der HU wird überprüft ob der Zustand ordnungsgemäß ist, eine Beratung seitens des Prüfers kaufst Du mit der Prüfgebühr sicher nicht ein.
Natürlich muss ein Prüfer kein Berater sein, aber Auskunft darüber, ob er einen bestimmten Zustand akzeptiert, sollte er doch eigentlich schon geben können.
Wer sich mit dem Thema auskennen und dementsprechend bei Bedarf auch damit auseinandersetzen muss ist letzdendlich der Fahrzeughalter.
Mag sein, aber diese Antwort passt nicht in unsere komplizierte und arbeitsteilige Welt. Auch im professionellen Bereich ist es so, dass nur ein sehr großer Hersteller, der seine Produkte auf den europäischen Markt werfen will, die Konformität mit der Unmenge an Vorschriften intern prüfen kann (Stichwort z. B.: CE-Zeichen), Andere weichen auf Dienstleister aus, auf deren Aussagen sie sich stützen müssen.
Zwar ist ein Halter für den einwandfreien Zustand seines Fahrzeugs verantwortlich, aber Du verlangst von einem Laien m. E. bei Weiten zuviel, wenn Du erwartest, dass er das unübersichtliche Vorschriftenwesen selbst überblicken soll (wenn Du hier im Forum liest, haben mitunter sogar Fachleute Probleme damit). Also muss er dergleichen an Fachleute (oder solche wie den Reifenhändler, die man dafür hält) in der einen oder anderen Weise delegieren und sich auf deren Aussage verlassen.
Sicher ist auch das Forum ein schöner Weg, der aber eben auch seine Grenzen hat, indem die Fachleute dort eben nicht immer bereitstehen und Antworten eben - genau wie oft auch die Fragen - unvollständig oder auch mal falsch sein können.
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Könnte es denn sein, dass der Vorbesitzer trotz Tubeless-Reifen Schläuche verbaut hat? Gängige und legale Praxis?
Das muss man immer dann tun, wenn Speichen die Felge undicht machen, wie das bei den Speichenrädern der F650 eben so ist, d. h. wenn man einen Schlauchlosreifen verwenden will, geht das eben nur mit Schlauch. Die früheren Bereifungsempfehlungen sahen ggf. genau das auch vor, nämlich einen TL-Reifen mit Schlauch zu verwenden.
Die Verwendung eines Schlauchlos-Reifens ohne Schlauch auf einer mit Dichtband abgedichteten Felge, die ansonsten nicht dafür konstruiert ist (Form), dürfte der Prüfer nicht zulassen.
Meines Wissens schließt die Verwendung eines Schlauchs bei einem Schlauchlos-Reifen diesen nicht von vornherein aus, an der Komplexität der Reifensache vor allem bei den alten F ändert das allerdings trotzdem nichts. Schade, dass Dein Prüfer im Vorhinein so wenig auskunftsfreudig ist. Vielleicht kommentoeren die Experten hier das noch einmal genauer.
PS: Ich war mal wieder zu langsam, meine Antwort hat sich mit vorstehenden überschnitten.
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beim wackeln am Massekabel der Batterie ging der Motor aus
Darum das Gewackel an allen möglichen Kabeln.
Deswegen möchte ich mich auch nicht darauf versteifen, wo genau der Fehler liegt. Denn in der Tat können lose Kabel, etwa an der Batterie, auch zu diesem Effekt führen, nämlich wenn eine lose Verbindung zwar grundsätzlich noch Kontakt gibt und erst unter dem Einfluss der Vibrationen nicht dauerhaft. Mit weiterer Diagnose könnte man den Fehler weiter einkreisen. Deswegen ändert es trotzdem nichts an meiner Empfehlung, die Spannung zu messen.
Einen Wackelkontakt-Test könnte man auf einer Straße mit Kopfsteinpflaster machen. Die beobachteten Effekte sollten dann nicht erst bei erhöhter Drehzahl auftreten. Diese Auswirkung lockerer Batteriepole kenne ich nämlich auch aus eigener Anschauung, nicht am eigenen Motorrad allerdings.
Ich werde morgen wieder das Zangenamperemeter klauen und die Ströme auf den Kabeln der Lichtmaschine zum Gleichrichter messen
Aber wozu ? Mag schon sein, dass das Ergebnis einer solchen Messung zur Diagnose beiträgt, aber sowohl den Kurzschluss als auch die Unterbrechung der Zuleitung zur Lichtmaschine würdest Du während der Fahrt nicht sofort merken, sondern verzögert, nämlich sobald die Batterie leer ist - man bekommt das Motorrad dann zur nächsten Fahrt nicht mehr an (sowas habe ich schon zweimal durch, das letzte Mal mit der F800GS, lange davor mal mit einer Suzuki, die heute Oldtimer wäre).
Ich hatte vorgeschlagen, die Bordspannung / Batteriespannung mit einem Multimeter zu prüfen, das Allereinfachste. Weil man ein Zangenamperemeter nur für spezielle Messungen braucht, gehört so etwas nicht unbedingt in die Werkzeugkiste, ein Multimeter aber schon und sollte nicht erst ausgeliehen werden müssen. Die Höhe der Betriebsspannung im zulässigen Bereich ist entscheidend für die Funktion der Zündung und deswegen ist sie nachzumessen das Allererste bei vermuteten Problemen mit der Bordspannung.
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Habt Ihr so etwas schon einmal erlebt?
Ohne Deine Vorgeschichte würde man bei den beschriebenen Symptomen direkt auf den Reglerdefekt tippen, den Du anscheinend schon kennst.
Ist aber nicht so, dass sich der nicht nochmal wiederholen kann, wenn man ihn einfach nur ersetzt, zumal Du schreibst, Du hättest den Regler nach Auftreten des Defekts nach außen versetzt. Sowas behebt aber einen bereits aufgetretenen Defekt nicht, es beugt nur dem Defekt vor.
Mit deiner Vorgeschichte ist die Sache nun nicht ganz so klar, um aber Klarheit zu schaffen, wären Messwerte hilfreich.
Kann der Motor einfach durch Anheben der Drehzahl, z. B. im Leerlauf, zum Stottern gebracht werden ?
Genau dann, also während des Stotterns, sollte man die Bordspannung messen; bei der Feststellung über 15 Volt ist es wieder der Regler.
Wenn nicht ... gut, dann haben andere vielleicht bessere Vorschläge.
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Habe vorher gegoogelt und gesehen, dass es bei Tante Louis die auch gibt
Ariete
Austausch-GriffeFUER BMW-HEIZGRIFFSYSTEME
Art. No. 10020021
29,99 €Um das in den Kontext der vorigen Beiträge zu setzen:
Den Hinweis auf die Griffgummis bei Louis gab es 2011 schon, allerdings sind die Links von damals nicht mehr gültig.
Außerdem hieß es damals, dass die Originalersatzteile von BWM günstiger seien als dieser Nachbau - aber das hat sich wohl deutlich umgekehrt.
Hattest Du denn Deine Heizgriffgummis erfolgreich gegen die von Louis bzw. Ariete ersetzt oder gab es Probleme ?
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Nein, wäre wichtig? Setzen die über die Zeit zu?
Durch das Stehen nicht.
Aber es war ja kein reines Stehen, denn seit der Albanien-Reise war sie ja nicht gewartet worden, desweegn lautete die Empfehlung ja so:
Bei Tausch der Kette, [...] Schwinge abschmieren
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Da scheint es auch eine neuere Version zu geben die nicht so rasselt.
Wenn es eine neuere Version gäbe, müsste sich das ja im Teilekatalog widerspiegeln, aber ich sehe da nichts:
meine F650 GS Bj 04 mit 47 tkm rasselt etwas.
Ich vermute da sie auch lange gestanden hat das es der Steuerkettenspanner ist. (das liest man ja auch oft )
Ich kenne mich mit diesem Thema nicht aus, sehe aber, dass es unterschiedlich diskutiert wird. Siehe dazu auch hier:
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Die Erfolgsaussichten würde ich bei einem Karosseriebetrieb höher einschätzen
Dem möchte ich beipflichten: Mir wurde mal erklärt, dass man Vorgaben habe, wie welche Fehler zu reparieren seien. Im Fall einer verlorenen Zierleiste hieße das sicher den Ersatz durch ein Originalersatzteil und die Befestigung genauso, wie sie der Hersteller vorgesehen hat, sogar dann, wenn sich dies als unvorteilhaft erwiesen hat.
Spezialarbeiten außerhalb des normalen Werkstattprogramms von Kfz-Mechanikern werden eventuell sogar extern vergeben.
Freie Werkstätten heißen so, weil sie die Freiheit haben, etwas anders zu machen.
