Beiträge von Eckart

    Zusätzlich war der Pluspol nicht richtig fest.

    Sehr guter Hinweis !


    Hatte ich nämlich auch mal auf einer Reise (Island), dort hatte es sich allerdings in schlechtem Anspringen eines morgens geäußert - aber es kann sich natürlich auch anders zeigen.


    Mit ein paar Beobachtungen kann man den Fehler aber ein wenig eingrenzen: Bei losem Batteriekabel ist ALLES tot, d. h. auch die Anzeigen arbeiten nicht: Die Zeiger bleiben evtl. in der letzten Stellung, Instrumentenbeleuchtung und Digitalanzeigen aus.


    Eckart

    Hallo Fabian,

    zuerst mal mein Beileid zu so einer Panne, die auf Reisen besonders ärgerlich ist.

    Ich weiß nicht, ob unter meinen nachfolgenden Hinweisen der richtige dabei ist, aber vielleicht führt das Brainstorming mit den Forenkollegen zum richtigen Hinweis. Und natürlich sollte Deine Werkstatt das Problem finden.

    Kann der Killschalter kaputt sein? Wenn ja, kann man den irgendwo in der Elektronikbox überbrücken?

    Natürlich - alles kann kaputt gehen. Um ihn zu überbrücken würde ich das aber statt irgendwo in der Elektronikbox, die man freilegen müsste und dort suchen müsste, welches genau die Punkte sind, zunächst direkt am Schalter brücken.

    Weiss jemand, was der Grund sein könnte?

    Ich musste da spontan in diesen Fall denken:

    RE: Kabelbruch am Zündschloss

    Ich hatte ein ähnliches Problem, als auf der linken Seite die Kabelisolierung beim Lenkkopf durchgescheuert war und nass wurde

    Nass muss dazu nichts sein, aber es gibt da verschiedene Leitungen, die brechen können, nahzu unsichtbar unter der Isolierung, aber trotzdem verhältnismäßig einfach zu finden, indem Lenkerbewegungen das Fehlerbild beeinflussen.

    die Benzinpumpe macht keine Geräusche.

    Soweit ich mich erinnere, macht die Benzinpumpe nicht unbedingt immer Geräusche bei eingeschalteter Zündung, sondern nur bei laufendem Motor. Andererseits sind aber die Kontakte an der Benzinpumpe als Schwachstelle bekannt (hatte ich selber aber nie).

    Benzinpumpe


    Eckart

    Hallo Tino,

    hat jmd nen tip, wie ich vermeiden kann ein falsches teil zu kaufen?

    Wenn man sich durch Ersatzteilkataloge wie den bei Leebmann wühlt, kann man doch sehr gut nach Modell filtern und sollte das passgenaue Ersatzteil mit Teilenummer finden. Mit dieser Nummer kann man es entweder gleich dort bestellen oder schauen, ob man die Nummer woanders wiederfindet:

    hatte vor bei ebay zu luken

    Bei Angeboten, die das Teil nicht genau mit Teilenummer bezeichnen, besteht natürlich die Gefahr eines Fehlkaufs.


    Eckart

    was für unterschiedliche Meinungen dazu aufkommen.

    Sind sie denn unterschiedlich ?


    Alle haben gemeint, dass der Fehler repariert werden sollte, aber das wusstest Du ja schon vorher.

    Toby hat gemeint, dass man die Reparatur vor dem Auftreten des Fehlers durchführen sollte, aber dafür ist es in Deinem Fall ja zu spät. Niemand konnte Dir beantworten, um welchen Zeithorizont es geht, um Folgeprobleme zu vermeiden, auch ich konnte nur meine persönliche Erfahrung zum Besten geben. Können Folgeprobleme nur bei vorbeugender Reparatur vermieden werden oder wie wahrscheinlich sind sie, wenn man noch Tage, Wochen, Monate oder Jahre damit fährt ?

    Also: Zwar viele Antworten, aber keine klare Antwort auf Deine Frage (auch nicht von mir).


    Interessant ist trotzdem zu hören, wie erfolgreich Dein Fachmann war (als ich noch Sohn war, hatte ich auch immer alle Elektrogeräte im Haushalt repariert).


    Eckart

    Hallo Tino,


    Ich habe Deinen Beitrag wegen des fehlenden Bezugs zum Tacho der F650GS in ein neues Thema im Vergaser-Bereich verschoben.


    Zum Thema selbst: An meiner F650GS hatte ich Folgendes:

    Kabelbruch am Zündschloss

    Auch wenn die Verhältnisse bei der ST ein wenig anders sein werden, ähnlich dürften sie schon sein.

    Dort bildet der Zünsschlosschalter mit dem Kabel eine Einheit, das ohne Schlossausbau austauschbar sein dürfte.


    Eckart

    Ich möchte aber nur wissen, ob ich bis zur Reparatur -trotz dieses Cockpit-Gezappele- mit der BMW fahren kann (am Ende der Fahrt maximal Batterie abklemmen), ohne evtl. weitere Schäden zu verursachen?

    Der Fahrbetrieb ist nicht beinträchtigt. Ich bin bei meinen Instrumentenausfall beim Start bestimmt ein Vierteljahr (fast täglich) damit gefahren, ohne dass sich am Fehlerbild etwas geändert hätte, d. h. es ist nicht zu einem Totalausfall gekommen. Später wurde dann der Tacho im Ganzen ersetzt. Natürlich wird Dir niemand garantieren können, wie lange das gut geht ohne die Reparierbarkeit des Tachos zu beeinträchtigen.


    Eckart

    weiss ich nicht mehr ob 48 oder 50 PS

    Meine Einlassung zu "Könnte es sein dass diese GS über einen begrenzten Gasanschlag gedrosselt ist?" bezog sich nicht auf eine Drosselung von 50 auf 48 PS, denn die dürfte der Normalmotorradfahrer nicht merken, sondern auf die tatsächlich gedrosselte Version auf 25 kW bzw. 34 PS siehe Tabelle oben. Eigentlich sollten Papiere und Fahrzeugzustand übereinstimmen - eigentlich.

    Ca.5 PS Mehrleistung spürt man eben.

    Die Ausführungen klingen plausibel und spiegeln sich auch in den technischen Daten wider, trotzdem würde ich mir nicht zutrauen, den Unterschied zu merken und wenn im direkten Vergleich vielleicht doch:

    Beide absolut lahme Enten zu der SC meiner Frau, die explodiert im Vergleich dazu förmlich über 5000 u/min.

    Müsste hinter einem so drastisch geschilderten Unterschied nicht mehr stecken ?


    Eckart

    Ich würde sogar eine Zeitverzögerung einbauen, dass die Zusatzleuchten erst X Sekunden nach dem Einschalten der Zündung über das Relai einschalten damit der Saft dafür nicht dem Anlasser geklaut wird.

    Oder so, wie es BMW jetzt mit dem Abblendlicht macht: Licht, Hupe und Blinker werden über das Entlastungsrelais während des Anlassens abgeschaltet. Diesen Punkt dürfte man leicht abgegriffen bekommen und ist auf jeden Fall einfacher als eine Zeitverzögerung oder das Erkennen des Motorlaufs.


    Eckart

    Hallo Ronny,

    mit dem schönen Motor.

    Ich finde das erstaunlich, denn eigentlich haben GS und CS den gleichen Motor, mit kleinen Unterschieden im Endantrieb.

    als Wintermopped eine F650GS anzuschaffen

    Eigentlich sind das doch Ganzjahresmotorräder ?!

    Leider weiss ich nicht mehr ob es die 48 oder 50 PS Version war.

    Das spielt sicher nicht die Rolle.

    Bin nun am Grübeln ob das bei den GS normal ist oder ob sie Probleme haben?

    Rein von den technischen Daten würde ich keine so großen Unterschiede erwarten.

    Hier der wesentliche Passus aus deren Anleitungen:

    pasted-from-clipboard.pngpasted-from-clipboard.png


    In der Praxis konnte ich beide allerdings nicht vergleichen. Vielleicht nimmt ja noch jemand Stellung, der das getan hat.


    Eckart

    Fürs nächste mal: du kannst dir einfach noch einen Kupplungszug kaufen und den parallel verlegen.

    Wird es denn ein nächstes Mal geben ?

    Mir ist der Kupplungszug nicht als anfällig bekannt und wenn man das Prinzip auf andere Teile übertragen wollte, wie sähe das Motorrad dann aus ?

    Da der originale auch nur 5€ mehr kostet würde ich eher den nehmen

    Wenn der lokale Handel den vorrätig hat (hat nur eine der 3 Hamburger Louis) hat den Vorteil sofort wieder mobil zu sein - gerade wenn auch das Auto zickt. Ansonsten gäbe es wahrscheinlich auch in Hamburg BMW-Händler, aber ob mit dem Teil am Lager ?


    Eckart

    Nicht so ganz richtig

    Ich erkenne nicht so recht die Differenzen.

    Schalte ich dann Licht zu, regelt er sofort nach.

    Dazu ist der Regler ja da.


    Vielleicht noch einmal auseinandergeklaubt:


    Die Sense-Leitung misst die Spannung an dem Punkt, wo sie angeschlossen ist. Die Ausgangsspannung des Reglers kann aber in gewissen Grenzen höher werden wenn das nötig ist, um die Sollspannung an der Sense-Leitung zu erreichen.


    Die Sense-Leitung klemmt man dort an, wo es auf die genaue Spannung ankommt.


    Bei der klassichen Stromversorgung ist das am Verbraucher. Bei mehreren Verbrauchern muss man sich für einen entscheiden.

    Bei Motorrad sollte das die Batterie sein, denn das ist der empfindlichste Verbraucher, denn da sollte ein Überladen zu vermieden werden, Die meisten anderen Bauteile arbeiten noch bei größeren Spannungsabweichungen korrekt. Die Elektronik auf jeden Fall, Glühbirnen werden vielleicht etwas kürzer leben. Deswegen ist es richtig, die Sense-Leitung an die Batterie zu legen.

    Die meisten Motorrad-Spannungsregler verinnerlichen diese Erkenntnis, indem sie erst gar keine Sense-Leitung haben, also direkt am Ausgang messen. Die Plus-Leitung ist ja sowieso an der Batterie angeschlossen, da könnte nur der Spannungsabfall an dieser Zuleitung ausgeglichen werden.


    Bei der Vergaser-F hatten die Entwickler wohl ein wenig anders gedacht und die im Prinzip gute Idee mit der Sense-Leitung schlecht umgesetzt. Aber es ist ja nicht so, dass es dauernd Probleme gibt, denn hier liest man ja nur von Problemfällen, in denen die Schaltung wegen anderer Unzulänglichkeiten wie irgendwelchen Übergangswiderständen Probleme macht, die man ohne Sense-Leitung nicht hätte.


    Somit behebt das Umklemmen der Sense-Leitung ner bestimmte Fehlerfolgen, aber nicht die Ursache selbst - wie von Köfferlirebel beschrieben.


    Eckart

    Meine F650 hat auch mit neuem Regler eine hohe Ladespannung, nahe 15 V. Mir gefällt die Idee, das Sense Kabel direkt auf plus der Batterie zu legen, Was spricht dagegen, das Rote Ladekabel aus dem Regler direkt mit dem Sense Kabel zu verbinden?

    Was meine Vorschreiber gesagt haben, ist zwar richtig, aber ich möchte noch Folgendes ergänzen:


    Eigentlich spricht außer dem Ruhestrom alles dafür, die Sense-Leitung direkt mit der Batterie zu verbinden, denn dort ist die Spannung, auf die es ankommt.


    Der Regler regelt so, dass die Regelspannung an der Sense-Leitung erreicht wird, gibt also bei eventuellen Spannungsabfällen eine höhere Spannung aus. Um zu entscheiden, ob der Regler defekt ist, müsstest Du die Spannung an der Sense-Leitung messen. Wenn dort schon 15 Volt erreicht werden, ist der Regler kaputt. Stimmt die Spannung dort, ist aber an der Batterie höher, dann wäre die Ursache für den Spannungsabfall zu suchen.


    Eckart

    Hallo Simon,

    ich habe vor häufiger mit meiner Dakar in leichtes bis mittleres Gelände zu fahren. Meine ersten Ausflüge in Frankreich waren erfolgreich, ich mache mir aber etwas Gedanken über die Vario-Koffer. Sie Rütteln doch sehr arg und ich habe sorge dass die Halterungen das nicht sehr lange aushalten.

    Ich bin nicht sicher, ob Dein Vorhaben zielführend ist. Gelände fährt man eigentlich ohne Koffer, zumindest ohne die Variokoffer der Einzylinder, weswegen ich an Deiner Stelle über ein anderes Koffersystem nachdenken würde, wenn diese häufig unter solchen Bedingungen zum Einsatz kommen. Nebenbei: Die variokoffer der Zweizylinder sind erheblich robuster und überstehen einen solchen Einsatz ohne Verstärkungen.

    Der Koffer war danach sehrlocker, ich konnte es aber notdürftig wieder begradigen und zuhause dann wiederrichtig stellen.

    Nichtdestotrotz habe ich nach 10 Jahren Einzylinder Erfahrungen angesammelt:

    Die Haltebügel dienen mehr der Führung als dem Halten, denn die Kraft bzw. das Gewicht nimmt der "Pilz" auf. Die Haltebügel sind nach Belastung so verbogen, dass die Koffer nicht mehr so gut fixiert sind, aber das kann man ja fallweise wieder richten. Ansonsten bin ich ohne Verstärkungen ausgekommen, habe aber auf Reisen ganz auf die bei mir sonst auch sehr seltenen Geländefahrten verzichtet. Im Notfall hätte ich einen leer mitgeführten Sack über die Sitzbank geschnallt.


    Eckart