Beiträge von Eckart

    Hallo Mirco,

    daß es bei Relais zu Alterungserscheinungen kommen kann

    Natürlich könnte es auch bei diesen Teilen zu Alterserscheinungen kommen, aber erstens sind diese Teile bei den F nicht als anfällig dafür bekannt und zweitens spricht das Fehlerbild dagegen.

    ich glaube der durchgeschmorte am Fernlicht hat alles komplett lahmgelegt. Aber die Blinker gingen noch. Dann habe ich das mit dem Scheinwerfer gefixt, und dann funktionierte alles wieder. Und kurz danach die Blinker halt nicht mehr

    Bei zeitgleich auftretenden Fehlern sucht man natürlich gern nach einer gemeinsamen Ursache. Wenn es eine solche gibt, dürfte die gemeinsame Ursache tatsächlich eine Alterserscheinung zu sein. Die CS ist ja sicherlich nicht mehr die jüngste und bei Laternenparkern zeigen sich Korrosionserscheinungen, die man als Altererscheinung einstufen könnte, früher als bei Schönwetter-Garagenfahrzeugen, eben nicht unbedingt nur an einer einzigen Stelle.


    Wenn Du nun sowieso einen Werkstattaufenthalt wegen des Lenkers planst, solltest Du die anderen Probleme auch dort angehen lassen, schon allein um der Schuldfrage vorzubeugen, falls nach dem Werkstattaufenthalt nicht alles funktioniert.


    Eckart

    Meine letzte Fahrt diesen Jahres war gestern.

    ...

    ...

    ...

    Jedenfalls bis jetzt.

    Wenn ich morgen wieder auf das Motorrad setze, hat sich diese Aussage schon wieder überholt !


    :rofl1:


    Eckart

    Hallo Mirco,


    Grundsätzlich wäre es besser, Themen, die nichts miteinander zu tun haben, in unterschiedliche Themen zu packen.


    Zum Lenkerthema kann ich nichts beitragen, aber hierzu:

    die CS bereits auf LED-Blinker umgerüstet. Auf der letzten Fahrt von D nach Paris war uns bereits aufgefallen, daß nur noch der Blinker rechts vorne und der links hinten funktionierte ... wegen der Sache hätte die CS eh mal in die Werkstatt gemußt. Ist bei Nachrüstaktionen zwar immer schwierig, aber hat das Phänomen bereits mal jemand an seiner CS gehabt?
    Ich tippe auf ein defektes Relais. Ist jetzt ca. 10 Jahre alt, und wenn ich das auch richig im Web gelesen habe, kann es bei LED Nachrüstaktionen wohl zu Alterserscheinungen der Relais kommen.

    Wo hast Du denn das mit den Alterserscheinungen der Relais gelesen ?


    Die hinteren Blinker sind mit den vorderen Blinkern der gleichen Seite über die Verkabelung parallel geschaltet. Das bedeutet, geht ein vorderer Blinker und der hintere auf der gleichen Seite nicht oder umgekehrt, liegt das Problem im Blinker selbst oder der Verkabelung, nicht im Relais.


    Eckart

    Weil 1. Belüftung via Schläuchle und via Tankschloss...so kann kein Klemptner saugen.dass da noch iwi Unterdruck entstehn kann

    Sollte man meinen, aber wahrscheinlich geht es doch.


    So jedenfalls meine Erfahrung mit einem früheren Vergaser-Motorrad (keine F), dessen Tank auch durch das Schloss entlüftet war. Das ging jahrelang gut, bis eines Tages ...

    Ursache war, dass ich ein Pflegemittel aufgetragen hatte, das das Schloss verstopft hatte.

    Dadurch konnte sich nicht nur Unterdruck aufbauen, sondern auch Überdruck beim Ausdehnen des Benzins im Tank in der Sonne, auch mit ärgerlichen Folgen (Vergaserüberlauf).


    Einen zusätzlichen Schlauch gab es da nicht, aber auch wenn einer da wäre - er könnte verstopft sein.


    Im vorliegenden Fall hat die Konfiguration ja auch längere Zeit funktioniert, bis sich irgend etwas verändert haben muss. Da hilft es dann eben auch nur, die möglichen Fehlerursachen Stück für Stück auszuschließen, auch wenn die eine oder andere weniger wahrscheinlich ist. Den Tank mal kurz aufzumachen dürfte ja nicht die große Mühe machen.


    Eckart

    Gibt es ansonsten bekanntes Schwarmwissen zu ABS-Ausfällen nach schlappen oder abgeklemmten Batterien? Über die Suche konnte ich nix dergelichen finden

    ... weil es dergleichen wohl auch nicht gibt, denn auch selber hatte ich keine ABS-Probleme bei schlapper oder nach abgeklemmter Batterie. Das Abreißen des Anschlusses am Schalter wie von Jörg beschrieben hingegen schon. Ist aber eigentlich keine große Sache weil leicht zu sehen und leicht zu beheben. Der Schalter bzw. die Taste ist ein ABS-Abschalter, sodass das Abreißen normalerweise bewirkt, dass man das ABS nicht abschalten kann. Es müsste dann schon zu einem anderen Kontakt kommen.


    Ich würde aber nicht ausschließen wollen, dass bei Dir ein anderer Defekt vorliegt. Leider habe ich nicht die Erfahrung, welcher Fehler sich wie zeigt, aber erster Ansatzpunkt wären die Sensoren. Der Hinterradsensor ist gleichzeitig Tachosensor - da würde man den Fehler leicht sehen. Wenn die Anzeige gleich nach dem Einschalten kommt, könnte es Kontaktprobleme geben, z. B. Kabelbruch; falsch justierte Sensoren zeigen sich erst in Fahrt.


    Eckart

    Allerdings wollte er das Argument Fahrschulmotorrad nicht so recht annehmen und meinte außer einer stärker

    verschlissenen Kupplung sollte dies keine Auswirkungen haben. Ist das wirklich so? (Getriebe???)

    Sicher ist es so, dass Fahrschüler eher Fehler machen und bei Schaltfehlern nach der Kupplung auch das Getriebe stärker beansprucht wird. Auf der anderen Seite spielen Getriebeschäden hier im Forum eine relativ geringe Rolle, wohl auch, weil der Motor im Ganzen recht robust ist.


    Daneben gibt es auch andere fahrschultypische Beanspruchungen wie eine gewisse Sturz- und Umfallerrate oder der Kurzstreckenbetrieb bei Fahrübungen, deren Auswirkungen ich nicht so gut einschätzen kann und deren Folgen vielleicht auch nicht alle gut sichtbar sind. Deswegen lasse in bei Preiseinschätzungen lieber den Forenkollegen den Vortritt.


    Eckart

    Eine Flüssigbatterie würde kochen, das verdampfet Wasser füllt man wieder nach und gut ist.

    Für einen Ingenieur ist das eine sehr "landläufige" Formulierung, denn die Batterie kocht nicht wirklich, sondern sie gast, weil das Wasser nicht verdampft, sondern zu Knallgas (Wasserstoff und Sauerstoff) zersetzt wird. Das läuft allerdings das Gleiche heraus wie ein Kochen: das Wasser ist weg. Wenn man den Fehler nicht gar zu spät bemerkt, ist eine konventionelle Batterie noch zu retten.

    trotzdem hast du in gewisser Weise Recht! Ich habe mir heute mal ein bisschen mehr Zeit und Licht verschafft und siehe da: Kabelbruch, direkt bei der Batterie

    Immerhin war nach dem Fehlerbild klar, dass der Fehler an einer recht zentralen Stelle der Stromversorgung sein musste. Wenn mein Tip etwas daneben lag, dann weil Kabelbruch direkt bei der Batterie zwar im Forum schon mal vorkam, als wirklich häufig ist mir das allerdings bisher nicht aufgefallen.


    Glückwunsch zur Problembehebung !


    Vielleicht könntest Du anderen, die den Fehler nach Dir eventuell noch haben und danach im Forum suchen, helfen, indem Du etwas genauer beschreibst, wie sich der Kabelbruch genau dargestellt hat, wo genau er war und wie Du das Problem behoben hast.


    Eckart

    Noch einmal "ganz dumm" rückgefragt, ehe hier "Weltreisen" wegen eines alltäglichen Problems unternommen werden:

    drücke den Startknopf, es klackt leise vom Starter, Maschine aus

    Das sind die typischen Symptome einer leeren oder sonstwie nicht mehr funktionsfähigen Batterie.

    Hattest Du denn mal versucht, sie wieder aufzuladen ? Oder Starthilfe versucht ?


    Es wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Fehler nach dem Prinzip Was nicht sein kann nicht sein darf ausgeschlossen wurde, denn gestern ging doch noch alles, wie kann denn dann heute etwas kaputt sein ?


    Und noch eins:

    in 10 Tagen noch 3500 KM

    Also viel gefahren, vielleicht nicht nur Kurven, sondern beispielsweise schnell zurück per Autobahn. Das wäre ein Punkt, der gern mal den bei Vergaser-F häufigen Reglerdefekt auslöst: Das Batteriewasser könnte infolgedessen ausgegast worden sein. Auch das ist eine Situation, wo bei Fahrtantritt alles noch normal läuft, aber der nächste Start schon scheitert. Also nächster Punkt: Batterie ausbauen und Füllstand prüfen.


    Auch wundere ich mich, wie hier gerätselt wird, ob die F nun einen Seitenständerschalter hat oder nicht. War nicht geklärt, dass sie einen hat ? Das warum wäre dann zweitrangig, höchstens, wenn dieser nicht sachgemäß eingebaut wurde, sodass er anders als normal wirkt. Hätte das aber nicht früher auffallen müssen ?


    Eckart

    Hallo Fred,

    Batterie scheidet eigentlich aus, da die Maschine total problemlos, schnell und bereitwillig anging. Das Geräusch und Phänomen bei einer leeren/ defekten Batterie kenne ich inzwischen zudem auch in allen Details, das ist anders

    Und trotzdem war das mein allererster Gedanke.

    Denn der Seitenständerschalter wirkt nur auf den Anlasser und die Zündung, aber nicht auf die anderen Aggregate. Deine Beobachtung

    Ganz aus, kein Licht im Cockpit und keins an der Front

    lässt eigentlich gar keinen anderen Schluss zu als dass es ein Problem mit der Stromversorgung gibt. Sicherungen hattest Du ja schon überprüft. Neben der Batterie und ihren Zuleitungen (Pole fest ?) käme noch das Zündschloss in Frage, hier wäre die Gegenprobe Geht das Parklicht möglich. Wenn Deine Batterie hinüber ist, zeigt sich das anders als bei einer schwächselnden Batterie, insofern sind Deine Erfahrungen möglicherweise nicht umfassend. Zu den Leitungen: Kabelbruch am Zündschloss (bezieht sich auf eine GS, bei der Vergaser vielleicht auch möglich).

    meine Ausrüstug ist also miserabel

    Wenn Du hier fragst, wirst Du Tips bekommen, die fast immer irgend welches Werkzeug erfordern. Für elektrische Probleme wäre das ein Messgerät - das einfachste / billigste aus dem Baumarkt um die Ecke reicht für den Zweck.


    schalte die Maschine an, drücke den Startknopf, es klackt leise vom Starter, Maschine aus. Ganz aus, kein Licht im Cockpit und keins an der Front

    Der Ablauf klingt für mich nach Tiefentladung. War vielleicht das Parklicht an ?


    Eckart

    Willkommen hier im Forum !

    eine F650GS als mein erstes Motorrad

    ist sicher nicht falsch

    Die von mir gefahrene GS braucht mehrere Sekunden zum Kaltstart, ist das normal?

    Die F650GS ist zwar kein ausgesprochener Schnellstarter, aber mehrere Sekunden zum Kaltstart ist nicht normal.

    Ein Vorbesitzer hat wohl den linken Auspuff aufgebohrt, lässt sich das unkompliziert beheben, oder muss ein neuer Auspuff her?

    Da müsste man das Schadensbild näher kennen. Vielleicht beantwortet dieser Thread aber die Frage:

    F 650 GS linker Auspuff ohne "Flöte" / aufgebohrt


    Eckart

    Ob es das ausmacht?

    Eigentlich nicht, denn die Kapazität von Elektrolytkondensatoren hat meistens eine recht hohe Toleranz, 20 % sind da möglich und für den Einsatz als Blockkondensator akzeptabel.

    Kann also sein, dass Du nun weitersuchen musst, aber wo Du das Bauteil schon ausgetauscht hast, kann ein Test vor der Fortsetzung nicht schaden.


    Eckart

    werde aber das Austauschen des beschriebenen Kondensators unter der Mithilfe meines Sohnes probieren. Schlechter kann die Leiterplatte dadurch nicht werden.

    Allerdings hat mein Sohn den Kondensator (natürlich im eingebauten Zustand) vermessen und konnte keine Hinweise auf eine Fehlfunktion erkennen.

    Glückwunsch, wenn Du auf jemanden zurückgreifen kannst, der mit sowas klarkommt. Als ich noch im Sohnalter war, konnte ich in dieser Beziehung auch mehr als meine Eltern. Immerhin hättest Du, wenn es gelingt, 407 Euro gespart, da sollte dann mehr als ein Eis als Belohnung drin sein.


    Du hast nicht geschrieben, wie genau Dein Sohn des Kondensator vermessen hat. Zu erwarten wäre ein Kapazitätsverlust. Ich bin nicht sicher, wie gut man das im eingebauten Zustand messen kann.

    der Schreiber der englischen Anleitung scheint seeehr davon überzeugt zu sein, dass das Problem von diesem defekten Kondensator ausgelöst wird

    nirgends ein Hinweis zu finden ist, dass irgendjemand schon mal mit dem Kondensatortausch nach der englischen Anleitung Erfolg hatte bzw. dies überhaupt durch geführt hat.

    Ich verfolge das Forum schon länger und meine, dass entsprechende Hinweise zu finden sein müssten, aber es ist eine Eigenheit von Foren, mehr über Probleme als über die Lösung(en) zu lesen. Oft erhält man gar keine Rückmeldung, ob die Tips hilfreich waren (aber von Dir doch bestimmt ?). Mindestens die Verfasser der Anleitung sollten das doch gemacht haben.

    Wenn Du etwas wartest, bestätigt hier vielleicht noch jemand, dass die Lösung bei ihm gegriffen hat. Ich kann das leider nicht, weil ich seinerzeit (vor mittlerweile rund 15 Jahren) in der glücklichen Lage war, den Tacho auf Gewährleistung ersetzt zu bekommen.


    Toby und ich hatten ja angesprochen, dass es auch andere Fehlermöglichkeiten gibt. Ich hatte ja auch geschrieben, warum welche Reihenfolge sinnvoll ist, wenn man den Fehler nicht genau bestimmen kann und probieren muss.

    Eckart

    Bin zwar nicht mehr 100 % sicher aber ich meine dort gelesen zu haben , dass Problem ist bekannt und gelöst. ( teilweise ? )

    Die genannte Quelle ist eine von denen, die ich mit Links auf Reparaturanleitungen meinte, die in den aufgezählten Threads stehen, wahrscheinlich die ergiebigste. Das Problem gibt es leider nicht wegen der vielfältigen Fehlerbilder. Aber nach der Fehlerbeschreibung würde ich mit den Kondensatoren beginnen (auch weil das noch relativ einfach ist) und dann an den Spannungsregler gehen - siehe oben - #12 vom Toby); die ganz einfachen Sachen wie Reinigung der Leiterplatte sind ja schon erfolgt.


    Viel Erfolg+Glück
    Eckart

    ich habe aktuell dasselbe Problem an einer F650GS R13 Baujahr 2001.

    So oft, wie wir das Problem im Forum hatten, müsste gefühlt jeder F650GS/CS-Fahrer das Problem schon mal gehabt haben.

    Eine neue Leiterplatte kostet bei BMW 400€. Gebraucht gibt es so etwas offensichtlich nicht.

    Weil das Problem so häufig ist, ist der Gebrauchtmarkt leergefegt. Den Neupreis betreffend haben andere ja schon einen höheren gehört: http://www.gs-forum.eu/g-650-g…e-geschwindigkeit-158524/

    Im Zweifelsfall würde das den Exitus des Motorrades bewirken.

    Nein: Ein neuer Originaltacho kann zwar einen wirtschaftlichen Totalschaden bedeuten, das hängt vom sonstigen Zustand/Laufleistung ab. Es gibt zwar die Vorschrift, einen Tacho haben zu müssen, aber es muss nicht der Originaltacho sein. So haben sich andere schon mit Fahrradtachos beholfen (der sollte allerdings auch über 100 km/h kommen). Bis auf die Tankanzeige arbeiten die Kontrolllampen auch bei defektem Instrument. Der Drehzahlmesser ist verzichtbar, aber Tacho und Kilometerzähler müsste man ersetzen.

    Ich bin ratlos.

    Aber vielleicht gelingt Dir ja die Reparatur. Es haben ja schon ein paar Experten im Thread geantwortet, aber nicht so ausführlich wie es für ein Weiterkommen nötig ist, deshalb habe ich für Dich die Suche bemüht: Beiträge in folgenden Threads enthalten Reparaturanleitungen oder Links auf Reparaturanleitungen:

    Instrumentenausfall beim Start

    Wieder mal der Tacho

    Schaltplan / Stromlaufplan F 650 GS Bj. 2006 ( Ausfall des Tachos, Drehzahlmessers, Kilometerzähler, Uhr )


    Eckart

    Ein Fehler z.B. am Rücklicht kann sich auf das ganze System auswirken.

    Ich wüsste nicht, wie ein Fehler des Rücklichts den Tacho beeinflussen könnte und umgekehrt.

    Allenfalls gibt es eine gemeinsame Ursache für die Probleme. Im vorliegenden Fall jedoch ist anzunehmen, dass die Reparaturversuche unbeabsichtigt zum Fehler am Rücklicht geführt haben. In seiner Frage deutet der Fragesteller das ja auch an.


    Mein Verdacht würde sich auf die Kabel von und zum Lenker richten, vielleicht ist da ein Kabelbruch entstanden. Das Rücklicht läuft zusammen mit dem Standlicht über einen separaten Stromkreis über das Zündschloss, weil es bei Parklicht getrennt von der übrigen Elektrik an sein muss. Vielleicht gibt es Kontaktprobleme im Zündschlossschalter.

    Spannungsregler tauschen

    Damit meinst Du bestimmt den Spannungsregler auf der Tacho-Leiterplatte.

    Jemand, der mit den Gegebenheiten nicht vertraut ist, könnte das missverstehen und den Regler der Stromversorgung des Motorrads darunter verstehen.


    Eckart

    das Ganze hier läuft im Ur-F Unterforum

    Nun ja, ganz so schlimm ist das nicht, weil die Modelle sich in dem Punkt nicht so stark unterscheiden, dazu sagen sollte man es aber schon, aber das hast Du ja getan.


    Da Du es geschafft hast, das in der Bearbeitungsfrist zu ergänzen, hättest Du den Beitrag auch weitgehend entfernen können und den Text passend neu einsortieren können.

    eine gekapselte AGM (Säure-Vlies) -Batterie sein - ist da schon über sechs Jahre drin

    Meine F800GS hat den Typ serienmäßig und da hat die Originalbatterie auch so lange gehalten. AGM sagt man ja auch eine gute Lebensdauer nach und vom Kaltstartverhalten liegen sie auch gut., was für mich als Winterfahrer wichtig ist.


    Man liest vielfach den Rat, bei der vom Hersteller vorgesehenen Batterie-Technologie zu bleiben, dem gegenüber stehen aber auch viele Anwenderberichte über den problemlosen Einsatz einer wartungsfreien Ausführung anstelle einer konventionellen. In meiner F650GS hatte ich selber allerdings nur die konventionelle Ausführung.

    Die Ladeschlusspannungen wartungsfreier Ausführungen sind zwar minimal höher, aber man braucht wohl trotzdem nicht zu befürchten, dass die Batterie während der Fahrt nicht ausreichend geladen wird, unter Umständen braucht es nur ein klein bisschen länger.

    YUASA

    gehört zu den Marken, die auch zur Erstausrüstung verwendet werden. Es dürfte daher keine ganz schlechte Wahl sein. Natürlich sind Berichte der Forenteilnehmer, also auch meine, immer nur Schlaglichter und keine systematischen Produkttests.

    GEL-Batterie

    Als ich meinen letzten Beitrag in diesem Thread geschrieben hatte, dürfte ich in meiner F800GS noch eine Gel-Batterie (Delo, Louis) gehabt haben. Die hatte ich ersetzt, als sie noch im Sommer zu schwächeln begann, um Zwischenfällen während der Sommerreise vorzubeugen. Damit hätte sie dann nur 2 1/2 Jahre gehalten, wobei ich einräumen muss, dass sie letztes Jahr einen Lichtmaschinenausfall überstehen musste, dass ist lebensdauerverkürzend, wenn vielleicht auch nicht ganz so, wie Deine "Entwässerung".


    Die aktuelle ist wieder eine AGM, vom Yuasa. Für einen Erfahrungsbericht ist es natürlich noch zu früh, Probleme damit gab es in dem 1/4 Jahr aber noch keine.


    Eckart

    Hallo Thomas,

    so seit heute hab ich eine650er GS vor mir stehen 2Zyl.

    Jetzt mein Problem-?

    Ich bekomme die nicht auf den Hauptständer.

    Als Besitzer einer F800GS kann ich Dein Problem nachvollziehen.

    Ich bekomme die F800GS schwer auf den Hauptständer, aber immerhin: mir gelingt es.


    Anscheinend ist das Problem auch bei den Zubehör-Herstellern bekannt:
    Als meine F800GS noch neu war, hatte ich, um das Problem zu mildern, mir einen Wunderlich-Griff angeschafft, allerdings hatte das die Lage keinen Deut verbessert.


    Mein "Trick" besteht dennoch im richtigen Angriffspunkt, denn es reicht nicht, sich nur auf den Hebel des Ständers zu stellen: Der Gepäckträger bietet mir einen passenden Angriffspunkt, das Heck hoch zu ziehen, während der Fuß auf dem Hebel des Ständers steht.


    Die Frage, ob Dein Ständer vielleicht nicht original ist, kann ich Dir leider nicht beantworten. Vorstellbar wäre eventuell auch, dass etwa Tieferlegungsmaßnahmen den Stand der Maschine beeinflussen.


    Weil es zum Einen recht schwierig ist, das Motorrad auf den Hauptständer zu bringen und mir andererseits erscheint, dass es sicherer auf dem Seitenständer steht, stelle ich die F800GS nur ausnahmsweise auf den Hauptständer, etwa zum Kette sprühen oder andere Servicemaßnahmen.


    In einem anderen Forum wird gerade eine Hauptständerfrage diskutiert, ich weiß aber nicht, ob das für Dich etwas hergibt: http://www.f800-forum.de/viewtopic.php?f=1&t=14874


    Eckart

    Elektrik: undurchsichtig. Vermutlich kommt irgendwann das Zündschloss, weil ab und an muss ich den Schlüssel 2, 3x drehen bis ich Strom im Cockpit hab.

    "Irgendwann" würde besser vorverlegen: Meine F800GS hatte das letztens auch. Zuerst trat es im Frühjahr auf, ich konnte es zunächst mit mit kombinierter Anwendung von WD40 in die Schlossmechanik und Kontaktspray Richtung Schalter beheben, aber auf der letzten Reise trat es dann erneut auf und hatte sich so gesteigert, dass das Motorrad in den Minuten nach dem Start während der Fahrt wieder ausgehen konnte. Das ist dann gar nicht spaßig und kann zu einem Unfall führen. Zum Glück war die Abhilfe wieder einfach, abgesehen davon, unterwegs die Mittel besorgen zu müssen. In diesem Fall handelt es sich wohl um ein mechanisches Problem, Ursachen in der Elektrik sind bei so etwas aber auch wahrscheinlich.


    Eckart

    Hallo Udo,

    Mein Fazit: Der Wechsel von der Ur-F zur Dakar hat sich für mich unterm Strich ausgezahlt, auch wenn nicht alles perfekt ist. Mit der Dakar sind Reisen zu Zweit und vollem Gepäck sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen gut machbar. Allerdings ist die Dakar ist im Vergleich zu den "echten" Enduros vom Schlage einer XT, XL, KLR, KTM, etc. ein verdammt schwerer Eisenhaufen. Durchschnittliche Schotterpisten meistert sie zwar tadellos, aber für schweres Gelände ist sie einfach nicht gemacht.

    Auch von mir Vielen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Den Link müsste ich mir mal speichern als Antwort, wenn mal wieder mal jemand nach den Unterschieden zwischen den Modellen fragt.


    Für jemanden wie mich, der viel im Forum liest, ist Dein Fazit nicht überraschend. Natürlich erwartet man von dem neueren Motorrad, dass es besser ist.


    Von einer "echten" Enduro erwartet der Motorradreisende mehr als nur Geländetauglichkeit, deshalb sind "echte Enduro" für mich auch keine Crosser, sondern Allroundfahrzeuge, die natülich Kompromisse bedeuten.


    Ich hatte die GS ohne Dakar und bin eine Dakar nur mal für einen Tag gefahren und fand sie da auch ein bisschen hoch trotz 3 cm mehr an Größe. Viel höher als meine jetzige F800GS, die ich mit einer Sitzbank "erniedrigt" habe, war sie aber wohl auch nicht.


    Mit dem Hauptständer hatte ich nicht so das Problem: Es stimmt zwar, was Du schreibst, aber das Motorrad steht m. E. sicherer auf dem Seitenständer, weswegen der Hauptständer nur gelegentlich zum Einsatz kommt, zum Beispiel für die Kettenpflege, und dafür muss man das Gepäck doch sowieso abnehmen ?


    Eckart