Beiträge von Eckart

    Über den Begriff Exportfahrzeug bin ich auch gestolpert.

    " Export " weil er dann keine Garantie geben muss .

    Ich habe Zweifel, dass ein Händler diese Garantie so einfach ausschließen kann, ist aber egal, wenn man in so einem Fall einen Streit riskiert. Hinter Exportfahrzeug können sich aber auch andere Probleme verstecken, die zumindest hierzulande ebenfalls Mehrkosten verursachen können als es das Teil wert ist:

    Exportfahrzeuge - Manheim Express die neue Auktionsplattform für den KFZ Handel
    Um das Thema Exportfahrzeuge herrscht bei vielen Interessenten, aber auch bei manchen Verkäufern Unklarheit.
    www.manheim-express.eu

    Man sollte sich also gut in diesem Bereich auskennen, nicht nur technisch, wenn man sich da heranwagt ... ich jedenfalls wollte das nicht.

    Ist diese Liste obsolet? Oder reden wir nur von einem Set Dakardämpfer (wobei ich dachte das der gleich ist wie bei der Standard-GS).

    Ja, diese Liste ist obsolet, nachdem Bastler das Projekt im Mai 2025 hier gestoppt hat.

    Deswegen dürften sich die bisherigen Interessenten jetzt nicht mehr an ihre damalige Zusage gebunden sehen und haben sich ggf. anderweitig eingedeckt.

    Deswegen jetzt eine neue Liste.


    Meines Wissens gibt es beim Ruckdämpfer keinen Unterschied zwischen Standard-GS und Dakar-GS; ein eventuell entstandener anderer Eindruck dürfte auf eine missverständlich verkürzte Formulierung zurückgehen.

    Welches Öl ist drin?

    Dünnes Teil-Synth od Voll Synthetic Öl kann lt BMW Probleme mit der Kupplung bereiten.

    Nicht dass Du den Fragesteller da auf die falsche Fährte bringst: Sicher kann falsches Öl Probleme bereiten ... aber nicht die beschriebenen !

    Die im Forum gelegentlich beschriebenen Probleme sind ein Durchrutschen der Kupplung bei Beschleunigung, wenn synthetisches Öl verwendet wird.

    Frage: sollte man das einbauen bzw. wann liefert es entscheidende Infos die nicht im Cockpit anfallen?

    Zumindest Fahrzeugbauer (selber bin ich da kein Experte) haltenl die Anzeige der Kühlwassertemperatur für wichtiger als die Öltemperatur und ich meine auch im Forum schon mal entsprechende Äußerungen gelesen zu haben. Tatsächlich haben aber die GS-/CS-Einzylinder keine entsprechenden Anzeigen außer der Warnlampe für Überhitzung und trotzdem erreichen die Motoren beträchtliche Laufleistungen. Daraus schließe ich: Nicht entscheidend.

    Ich würde gerne ein digitales Ölthermometer anschließen, wo genau gehe ich da an das Bordnetz?

    Die Frage ist etwas ungenau gestellt, weil nicht genau gesagt ist, wo die Anzeige sein soll, wie der Sensor aussieht und wie sein Anschluss für die Stromversorgung aussieht. Am Besten wäre ein Link zum gewünschten Produkt ... oder geht es darum, überhaupt erst eines zu finden ?


    Generell ist für ein Instrument am Lenker das Beste, die Stromversorgung aus einer Schaltereinheit abzugreifen, zum Beispiel dem Lichtschalter, um die Zahl von und zum Lenker führenden Leitungen zu minimieren.

    Vermutlich gibt es sogar drahtlose Thermometer, die mit Batterien versorgt werden und gar keine Leitungen benötigen so wie Fernthermometer für Wetterstationen.


    Üblicherweise wird die Temperatur im Öltank gemessen. Sowas hatte sich auch bei meiner früheren F650GS bewährt und alle anderen Fälle in diesem Forum, die ich kenne, haben es so gelöst. Die gibt es fertig zu kaufen und sind problemlos zu installieren, indem sie einfach den serienmäßigen Verschluss ersetzen. Sie benötigen keinen Strom. Aber entgegen Deiner Forderung haben die keine Digitalanzeige. Wenn ich ein raten dürfte, dann auf diese Forderung zu verzichten. Diese Lösungen findest Du mit der Suche:

    Google Search

    An dieser Stelle einen elektrischen Sensor einbauen zu wollen, lässt sich vielleicht auch realisieren, allerdings hätte man da ein störendes Kabel.


    Grundsätzlich wird so ein Thermometer aber als verzichtbar angesehen, auch von mir. Es wäre also ein nice-to-have.


    Vielleicht könnten die Tips etwas zielgenauer ausfallen, wenn Du Dein Anforderungsprofil etwas genauer beschreibst und begründest.

    Das hast du falsch verstanden: Gemeint war nicht, wenn du dir ein neueres Motorrad zulegst, sondern wenn dies ein anderer tut.

    Verstanden habe ich das schon ... und klargestellt !

    Da hätte ich auch mehrere Fragen.

    Sehr zuverlässig bei 30tkm ohne Kennzeichnen?

    3 Zeilen darunter sind es 300000 km. Schreibfehler in so einem wichtigen Detail in der Überschrift ?

    Und: HU bis April 2028 - wie geht das ?

    Bei so einem Angebot wäre ich mehr als skeptisch.


    Ansonsten wird man da nicht so wählerisch sein dürfen, weil wirklich gefahrene Motorräder diesen Alters auch sehr viele Kilometer haben werden, ein Wunder (?), wenn sie dann noch auf dem Markt statt auf dem Schrottplatz auftauchen, sagt einem schon die Mathematik: Bei 50000 km in 30 Jahren wären das rund 1600 km im Jahr, weniger als bei einer Reise üblicher Länge, was viel Stehen hieße, ohne Reise deutet das vielleicht auf den auch nicht so zuträglichen Kurzstreckenbetrieb. Ohne Kompromisse wird es also nicht gehen, aber wenn es nur ums Schrauben geht, ist das vielleicht gar nicht schlimm.

    Das nervt, und man könnte den Eindruck gewinnen, dass du von den Verkäufen neuerer Motorräder in irgendeiner Form profitierst

    Ich profitiere vom Kauf eines neuen Motorrads ... durch hoffentlich jahrelanges sorgenfreies Fahren ohne viel Schrauben (und wenn doch: problemarm). Jemandem, der in seinem Beitrag nach Entscheidungshilfe sucht, darf man doch sicherlich auch mal die Knackpunkte aufzählen, die er vielleicht nicht alle bedacht hat ? Die nervige Wiederholung von Themen (auch hier) kommt von Forenneulingen, die sich nicht alle der 440000 (!) bestehenden Beiträge reingezogen haben. Das hat in der Vergangenheit schon einige gestört, ist aber in einem Forum, zu dem immer wieder neue Leute stoßen, unvermeidlich. Aber jetzt, wo sich Dirk im Wissen was er tut entschieden hat, gebe ich Ruhe !

    Mir persönlich sagt die Vergaser zu der Schub ist uriger

    Wobei ich vermute, wer von einem großvolumigen Motorrad kommt wird das eher umgekehrt empfinden. Aber ums Fahren geht es dem Fragesteller vielleicht gar nicht ?

    eher der Verbrauch zur Einspritzer

    Um das mal in Zahlen zu übersetzen: Hätte man mit der Vergaser 7 l / 100 km und schafft mit dem Einspritzer 3,5 l / 100 km, wäre das ein Mehrverbrauch von 3,5 l / 100 km, der auf 50000 km bei einem Benzinpreis von 1,50 € / l 2600 € kostet, mehr als den Mehrpreis einer ungefähr vergleichbaren Einspritzer. Allerdings ist das eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die zwar für ein Alltagsmotorrad sinnvoll ist, für das Hobby Oldtimer aber nicht angemessen ist, vor allem wenn nur gelegentlich damit gefahren werden soll.

    Ist denn die Teileversorgung bei einer Ur-F wirklich so elend?

    Da ich keine habe und auch nie hatte, weiß ich das nicht aus eigener Erfahrung, aber beim Lesen des Forums bekomme ich manchmal diesen Eindruck, weiß aber auch, dass das nicht objektiv sein muss, weil in Foren verständlicherweise vor allem bei Problemen geschrieben wird und nicht, wenn alles erwartungsgemäß läuft. Nun ist allerdings die Produktion dieses Modells vor mehr als 25 Jahren ausgelaufen und nach so einer Zeit sehen sich die Hersteller, nicht nur BMW, nicht mehr zum Aufrechterhalten eines Ersatzteillagerbestands verpflichtet, sodass man vor allem von Restbeständen oder Gebrauchtteilen aus Verschrottungen angewiesen ist, soweit es sich nicht um Gleichteile mit neueren Modellen oder Standardkomponenten handelt, meist im Auftermarket. Vor 20 Jahren, als ich zum Forum gestoßen bin, damals mit einer F650GS, war das jedenfalls noch ganz anders.


    Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der das Problem aus eigener Erfahrung kennt.

    Hallo Dirk,

    Willkommen im F650-Forum !

    2 Sätze in Deiner Vorstellung reizen mich aber zur Entgegnung:

    Kontaktzündung und Vergaser sind die Sachen die ich kenne.


    Bei Einspritzanlagen, Steuergeräten und CAN-Bus muss ich passen.


    Nun bin ich auf der Suche nach einer F, die zu mir passt. Vermutlich wird es eine der ersten Modelle mit Vergaser werden.

    Noch bist Du ja noch nicht im Rentenalter. Es gilt das Prinzip des lebenslangen Lernens, d. h. das eigene Wissen sollte mit dem technischen Fortschritt Schritt halten. Wenn Du hier im Forum liest, wirst Du feststellen, dass man an einer Einspritzer-F genauso gut schrauben kann, wobei Themen zu Einspritzanlagen, Steuergeräten und CAN-Bus zwar auch, aber dank ihrer Zuverlässigkeit seltener vorkommen als Vergaser, aber das Motorrad besteht ja nicht nur aus diesen Teilen. Wenn Du das Motorrad nur zum Schrauben suchst, bist Du bei der Vergaser richtig (obwohl: Kontaktzündung hat die auch "schon" nicht mehr), wobei ich seit einiger Zeit beobachte, dass ein großer Teil weniger technischer als logistischer Art ist, nämlich Beschaffungsprobleme für nicht mehr als Originalersatzteil erhältliche Teile sind - da hilft ein Forum wie dieses natürlich sehr. Als Motorrad zum Fahren hättest Du ja noch Deine R1250R. Ansonsten würde sich zum Fahren aber eigentlich etwas Moderneres empfehlen wegen der erhöhten Zuverlässigkeit. Natürlich ist das nur meine Perspektive, die nicht jeder teilt. Auch wegen fehlender Räumlichkeiten schraube ich eigentlich nur, wenn ich muss, zum Beispiel, wenn Werkstätten versagen wie in diesem Fall - da schrecke ich aber auch vor moderner Technik nicht zurück. Für Dich wäre ein Einspritzer ein Lernobjekt - oder ist das schon die R1250R ?


    rpr61 Dein Link führt - zumindest für mich als nicht bei Facebook Registriertem - nicht zu irgendwelchen Inhalten. Vielleicht kannst Du den Konatkt zum Fragesteller auch anders vermitteln ?

    die Twin-Motoren sind eigentlich recht zuverlässig

    Das kann ich bestätigen: Die F800GS war mein bisher zuverlässigstes Motorrad trotz kleiner Einschränkungen in den allerletzten Jahren, die der sehr hohen Kilometerleistung geschuldet sein können.

    Im Hochsommer hat meine 650 (800) Twin mal aufs Notlaufprogramm geschaltet nachdem ich eine längere Strecke 130-140 Kmh mit Gepäck gefahren bin.

    Dazu muss man denen, die diese Zweizylinder nicht so genau kennen wie wir, sagen, dass eine längere Strecke 130-140 Kmh mit Gepäck durchaus Normalbetrieb sind, eine bei Reisen alltägliche Situation, eigentlich keinerlei Probleme macht und auch die Maschine mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h (bei der F800GS) eigentlich auch noch nicht in die Nähe ihrer Grenzen bringt.

    Es hätte ja sein können, dass die 700er da ein paar bekannte Macken hat

    Immerhin hat mich der Beitrag von Vaufi an eine bekannte Macke erinnert, von der ich zwar gelesen habe, die ich allerdings selbst nicht erlebt habe, nämlich einen Mangel an der Benzinpumpenelektronik, infolgedessen es Störungen und Ausfälle bei nicht mehr ganz vollem Tank durch Überhitzung der Pumpen-Elektronik gibt (n. B.: ein Teil, das die EInzylinder nicht haben). Da ich den Service die meiste Zeit bei einem BMW-Vertragshändler hatte machen lassen, will ich nicht ausschließen, dass sie den Mangel vorbeugend "still und heimlich", vielleicht im Rahmen eines "kleinen Rückrufs" ohne mein Wissen beseitigt haben, wenn er denn jemals vorhanden war.

    Motor stottert bei hohen Außentemperaturen
    Hallo zusammen - ich fahre seit fünf Monaten eine F700GS (nach einer Honda sevenfifty). Im Forum fand ich einen Beitrag, der vor einigen Jahren zu meinem…
    www.f-gs.de

    Allerdings passen Deine Fehlerbeschreibung und die des Betroffenen nicht zusammen indem weder ein Notlauf erwähnt wurde noch die Außentemperaturen entsprechen - das ist es daher eher auch nicht.


    Ein Zusammenhang mit der Benzinqualität ist da schon eher naheliegend, wobei sich allerdings die Frage stellt, warum sich entsprechende Probleme nicht bereits am Anfang der Fahrt gezeigt haben.

    In einem Beitrag habe ich mal was von einem Drosselklappensensor gelesen

    Das wird möglicherweise auch meiner gewesen sein:

    Allerdings hatte dieser Fehler NICHT zu einer Störungsanzeige geführt, war infolgedessen auch nicht mit einem Diagnosegerät diagnostizierbar und er hatte auch nicht zu einer Drehzahlbegrenzung geführt - deswegen habe ich in meiner ersten Antwort auch nicht darauf Bezug genommen.

    Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass es Fehler des Drosselklappensensors gibt, die die Steuerung erkennt oder auch spätere Steuergeräteversionen dies tun, Hinweise darauf habe ich allerdings keine.

    Was das MotoScan anbelangt bin ich etwas zurückhaltend zumal sich die Investition ( Geld und Zeit) für mich vielleicht gar nicht rentiert.

    Das weiß man im Vorhinein natürlich nie, allerdings sind diese Diagnosegeräte ja nicht auf ein einziges Motorradmodell festgelegt, sondern mindestens für mehrere BMWs nutzbar, auch für die Einzylinder-F650GS. Wobei die Einsatzmöglichkeiten dort wegen der einfacheren Elektronik weniger umfassend sind. Wenn man mit einem Fehler, wie Du ihn beschrieben hast, konfrontiert ist, dürfte an dieser Anschaffung kaum ein Weg vorbei führen, allein schon wegen des Aufwands, den signalisierten Fehlers auf andere Weise zu identifizieren. Und so kostspielig ist die Anschaffung im Vergleich zu anderen Accessoires fürs Motorrad ja nun auch nicht ... und das Einarbeiten in die Technik ist bei einer Reparatur ja auch unvermeidlich, wenn man man Diagnose und Reparatur nicht gleich in fremde Hände geben will. Mitunter findet sich auch jemand in der Nähe oder eine verbundene Werkstatt, die bzw. der ein Auslesen gefälligkeitshalber vornimmt. Das alles nur für den Fall, dass Du das Angebot weiter im Auge hast, denn andernfalls hat sich die Sache vermutlich erledigt ?

    Es hätte ja sein können, dass die 700er da ein paar bekannte Macken hat

    Dann hätte ich vermutlich davon zumindest schon mal gehört.

    Sowohl daran als auch daran, dass meine Antwort die bislang einzige in diesem Thread geblieben ist, siehst Du, dass hier in diesem Punkt nicht viel zu holen ist.

    Wesentlich trägt dazu aber auch die Zersplitterung der F-Zweizylindergemeinde auf eine Vielzahl von Foren bei, denn ein Fast-Monopol, wie es das F650-Forum für die F-Einzylinder hat, gibt es für die F-Zweizylinder im deutschsprachigen Raum nicht, sodass Du bei einer weiteren Verfolgung des Themas Dein Glück auch in anderen Foren versuchen müsstest: gs-forum.eu, gs-forum.com, f-gs.de und f800-forum.de, um die vermutlich wichtigsten zu nennen.

    Gerne höre ich mir eure Spekulationen mal an

    Als ehemaliger Besitzer einer F800GS hatte ich ja im Prinzip die gleiche Technik unter mir und es gab mal eine Situation, wo alle möglichen Störungsanzeigen fast gleichzeitig kamen, das war bei leerer Batterie als Folge des Lichtmaschinenausfalls, allerdings ist beides bei der F700GS weniger wahrscheinlich, denn der Lichtmaschinenausfall ist unwahrscheinlich, weil die Anfälligkeit beim Herauskommen der F700GS beseitigt war und eine leere Batterie direkt nach der Fahrt unwahrscheinlich, was allerdings Defekte in diesem Bereich nicht völlig ausschließt.


    In der Bedienungsanleitung heißt es dazu: "Das Motorsteuergerät hat einen Fehler diagnostiziert.". Das allerdings ist zugleich viel- wie nichtssagend wegen der Unmenge an Sensoren am Motorsteuergerät, von denen einer vielleicht unplausible Werte geliefert hat. Immerhin kann man hoffen, dass kein lebenswichtiges Teil betroffen ist, wenn der Motor scheint's unbeeindruckt weiterlief. War die Anzeige nach aus- und Wiedereinschalten der Zündung immer noch da ?

    Da könnte ich mir vorstellen, dass die Lambdasonde oder ein Temperatursensor defekt ist oder die Steckverbindungen in der langen Zeit durch Korrosion unsicher wurden. Schwerwiegender wären mechanische Defekte, in deren Folge Späne im Öl den Zündpickup stören (habe ich für die Zweizylinder noch nie gehört, für die Einzylinder gab es das im Forum aber schon).


    Natürlich könnte man hier weiter spekulieren, aber es stellt sich die Frage, wie sinnvoll das ohne Diagnose ist, solange zwischen einem kapitalen Problem und einer Kleinigkeit alles drin ist.

    Für einen Verkauf bedeutet so ein Defekt ohne weitere Diagnose einen erheblichen Preisabschlag wegen des Risikos, d. h. wenn der Verkäufer sich darauf einlässt entweder ein Schnäppchen oder ein Reinfall.


    Wenn aber die Bordelektronik den Fehler schon erkennt und anzeigt, ist fast sicher, dass der sich mit einem Diagnosegerät wie z. B. Erfahrung mit "MotoScan" Diagnosesoftware? näher bestimmen lässt und die Anschaffung sowohl für Dich als auch für den Verkäufer sinnvoll wäre. Ohne Diagnosegerät bliebe nur, aufwändig alle möglichen Fehlerquellen einzeln durch Nachprüfen auszuschließen.

    wie hier beschrieben, habe auch ich an der Seite zwischen vielen Steckern eine Sicherung, die für die Bordnetzdose war. 7,5A.

    Und ?


    War diese Sicherung defekt ?


    Der normale Ladestrom, nach der Faustformel Kapazität in Ah geteilt durch 10 berechnet, wäre für die serienmäßige 12-Ah-Batterie 1,2 A, eine Schnelladung vielleicht das Doppelte bis Drei- oder Vierfache, aber auch damit würde der Sicherungswert nicht überschritten, abgesehen davon, dass die meisten Motorrad-Ladegeräte höchstens 5 A schaffen, kleine eher weniger. Aber auch mit einem stärkeren Ladegerät würde eine intakte (Blei-)Batterie eher weniger als 7,5 A ziehen. Darüber hinaus gilt, dass 7,5 A der noch zulässige Strom ist, eine sichere Auslösung (Durchbrennen) erst bei einem deutlich höheren Strom gegeben ist.

    Was aber definitiv nicht geht: Starthilfe, weil da Ströme im mittleren bis oberen zweistelligen A-Bereich fließen können.

    Wenn die Sicherung für die Bordsteckdose defekt ist bzw. war, dann vermutlich weniger wegen des Ladens als wegen eines Defekts.


    Deine Fehlerbeschreibung war ja sehr knapp. Hast Du denn inzwischen mehr herausbekommen ?

    Im Normalfall muss man nicht schon nach einer Standzeit von nur 2 Wochen nachladen, sondern erst nach mehreren Monaten. Dehalb wird zur Überbrückung einer mehrmonatigen Fahrpause ein Nachladen alle 2 Monate empfohlen. Da Dein Beitrag in eine Kälteperiode fällt, liegt näher, dass Deine Batterie nicht mehr ganz frisch ist und bei niedrigen Temperaturen den nötigen Startstrom einfach nicht mehr aufbringt. Laden hilft in so einem Fall nur sehr begrenzt, denn Kälte bewirkt ja nicht, dass die Batterie entleert wird, sondern die Batterie gibt die Ladung nicht gern her, während der kalte Motor gleichzeitig mehr Energie zum Anwerfen braucht.

    Zur Wahrheit gehört aber auch, daß der überŵiegende Teil der zeitgenössischen Mitbewerber durchaus die technisch saubere, übliche und mithin benutzerfreundliche Technik verwendet hat, während BMW eher bei Preis und Anspruch premium war als bei der Ausstattung

    Da will gar nicht mal widersprechen und schon gar nicht BMW in Schutz nehmen, denn meine Ausführungen waren eher der Versuch einer Erklärung als eine Rechtfertigung. Der Preis war für BMW-Verhältnisse wohl gar nicht mal so hoch und so hat man vermutlich auch in der Ausstattung Kompromisse gemacht, zumal diese BMW ja eigentlich eine halbe Aprilia war, denn seinerzeit stand BMW vor allem für die Boxer, die F zumindest damals der Versuch, durch Füllen der Lücken im Sortiment nach unten Einsteiger als spätere Boxerkäufer zu erreichen.


    Nun lösen diese Erklärungen ja nicht Dein Problem und Deine ursprüngliche Frage, ob ein Defekt vorliegt, ist ja nun beantwortet. Stellt sich also die Frage, was Du daraus machst: Ändern oder lassen, wie es ist ?

    Mir selbst mach es einfach nur spaß Lösungen zu diskutieren und zu verstehen.

    Der sei Dir ja auch gegönnt. Ich sehe sowas - zumindest teilweise - auch als Ausdruck der Saure-Gurken-Zeit, in der man nicht richtig Motorrad fahren kann, weil es zu früh dunkel ist und zu kalt (auf meiner heutigen 30-km-Fahrt habe ich 1 Motorräder fahren sehen ... durch mein Autofenster :P ).


    Was den Betreff angeht: Natürlich kann man sich jetzt ärgern über einen Fehler (eigentlich gar kein richtiger Fehler, sondern nur eine Unvollkommenheit ), den BMW vor mehr als 30 Jahren gemacht hat. Gelernt haben sie aber schon, denn aktuelle Modelle haben bessere Lösungen. Vermutlich ging es damals nur um eine einfache Verbesserung einer Lösung, die viele (nämlich die, die meckern oder das heute tun würden) als noch größeren Blödsinn empfanden, nämlich den selbsteinklappenden Seitenständer. Einfach heißt in diesem Zusammenhang eben, den zusätzlichen Schalter in eine bereits vorhandene Schaltung einzufügen - der Notaus-Zweig ist da ja durchaus naheliegend.


    Tyler hat ja eine Verbesserungsmöglichkeit aufgezeigt, vielleicht eine, die ihrerseits noch weiter verbessert werden könnte. Da fiele mit bestimmt was ein, wenn ich nicht zu denen gehören würde, die einen veralteten technischen Stand als solchen akzeptieren und erst an neuere Fahrzeuge höhrere Ansprüche stellen. Müsste sich nicht jemand, der an so einem Detail Anstoß nimmt, nicht auch an anderen, aus heutiger Sicht nicht mehr so gut gelösten Einzelheiten noch mehr stoßen und als Konsequenz etwas Neueres kaufen ?

    Gibt es eine einfache Möglichkeit die einwandfreie Funktion des Kühlmittelkreislaufs zu überprüfen

    Bevor der Lüfter kommt, was - wie bereits gesagt wurde - im Winter lange dauern kann, kommt ja die normale Kühlung. Zunächst sollte der Kühlerthermostat das Kühlwasser durch den Bypass leiten, solange sollte der Kühler kühl bleiben, Sobald eine gewisse Temperatur erreicht ist, öffnet der Thermostat und der Kühler wird langsam warm, idealerweise gleichmäßig, aber auch das kann eine Weile dauern. Fehlendes Kühlwasser macht sich so bemerkbar, dass der Lüfter trotz normaler Fahrsituation im Winter anspringt, obwohl der Kühler nicht oder nur teilweise warm ist. Auch wenn die Warnanzeige kommt, ohne dass der Lüfter angegangen ist oder wenn es heraus sprudelt, liegt eine Störung vor.

    Siehe auch: