Beiträge von Eckart

    Reifenfrage ob nur eine neue Tourance Next hinten oder ein Satz Heidenau gibt, wird demnach kurz vor der Abreise beurteilt und entschieden. Tendiere zu einem neuen Satz.

    Aber nicht zu kurz vorher: Es gab schon Jahre, wo es zu zeitweisen Engpässen in der Saison kam.

    Noch eine weitere Frage: Macht eine Sitzunterlage wie Fell, Gel, usw. Sinn?

    Im Vergleich zu der F800GS, die ich jetzt habe, fand ich die Sitzbank der F650GS ausreichend bequem, als dass ich ein Tuning für nötig befunden hätte (bei der F800GS habe ich eine niedrige Sitzbank, die paradoxerweise gleichzeitig auch bequemer ist als die serienmäßige).


    Fell: Klingt zwar nicht schlechjt, denn man muss im Norden auch im Sommer mit einstelligen Temperaturen rechnen, aber ich hätte bedenken, wenn es nass wird. Dem Fell macht das vielleicht nichts aus - aber Dir ?

    An touristischen Brennpunkten in Skandienavien werden immer wieder Felle angeboten - das wäre vielleicht ein nettes Souvenir.


    Gel: Keine Erfahrung, aber man liest recht selten davon. Am allerbesten wirst Du bzw. Dein Allerwertester den Bedarf beurteilen können - aber vielleicht meldet sich ja sonst noch wer mit einer Entscheidungshilfe.


    Eckart

    Das Meiste hat Dieter ja schon beantwortet.

    Wie ihr wisst, bin ich was das Motorradfahren angeht eine Neuling (Führerschein und 650GS EZ '00 erst seit 08.2018). Nein - ich möchte jetzt hier keine Bestätigung, Warnungen oder ähniliches hören/lesen was mein Vorhaben angeht.

    Dann hast Du den Führerschein bei Abfahrt ja noch gar nicht ... aber da hast Du Dich bestimmt verschrieben.

    Wenn ich eine Warnung hätte geben dürfen, dann ob eine so lange Tour, auch mit so langen Etappen, für einen Motorradanfänger das Richtige ist, denn Motorradfahren ist nicht das Gleiche wie Autofahren oder LKW fahren. Aber Du musst es ja wissen und weil Du flexibel planst, kannst Du ja unterwegs umplanen, also auch kürzen, etwa, wenn das Wetter nicht mitspielt. Ansonsten finde ich Deine Reiseplanung ganz in Ordnung, meine Route 2010 wär ähnlich.

    Geplant sind bis zum Polarkreis Tagesetappen bis zu 500 km. Danach kleinere Tagesetappen um auch was vom Urlaub zu haben.

    Auch in Schweden und Finnland gibt es was zu sehen.

    Meine kleine "Ziege" ist mit Variokoffer, Tankrucksack und ein Gepäcktasche ausgestatet. Eine Rolle für Matte und Schlafsack kommt noch dazu.

    Ich hatte damals - nur für solche Reisen - die Variokoffer gegen die großen TT-Alukoffer ersetzt, um genug unterzubringen. Allerdings hatte ich keinen Tankrucksack. Dabei war Camping-Ausrüstung nicht mal dabei, sondern nur ein Schlafsack - für einfacher ausgestattete Hütten.

    Meine Reifen: Habe zur Zeit die Tourance Next. Profil vorne fast komplett da, hinten in der mitte fehlen schon 3 mm. Würdet ihr lieber vor Abreise neue reifen aufziehen?

    Wie Dieter schon schrieb, die Reifen müssen die ganze Reise durchhalten !

    Bis zum Start ist ja noch etwas Zeit, die Du zum Fahren nutzen solltest und in dieser Zeit wirst Du die Reifen noch ein Stückchen abfahren. Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als ggf. nicht ganz verbrauchte Reifen vorzeitig zu ersetzen. Eine Werkstattaktion z. B. in Norwegen würde sehr viel mehr kosten, als Du mit Warten sparen könntest.

    Fußrasten: findet ihr empfehlenswert auf die vergrößerte Rallyefußrastewn von Touratech umzusteigen bzw. selber ähnlich vergrößern oder nicht. Stelle mir angenehmer auf lange Reisen und evtl. im Stehen (na, bei mir noch eingeschränkt :D) vor.

    Ich bin ohne so etwas ausgekommen. Fahren im Stehen ist ja eher etwas fürs Gelände, das bei so einer Tour weniger in Betracht kommt. Man müsste ggf, noch weitere Modifikationen (Lenker) vornehmen. Bis zur Abfahrt kannst Du ja noch überlegen, ob Du sowas wirklich brauchst.

    Kraftstoffkanister: Abseits der Hauptstrassen können die Entfernungen zw. den Tankstellen im Norden schon dreistellig (km) werden. Ist mir bekannt. Ich dachte an 5 L Kunsstoffkanister als Zusatzlast. Was meint ihr?

    Ich bin da ohne ausgekommen. In den dünner besiedelten Gebieten sollte man nicht erst nach einer Tankstelle suchen, wenn die Reservelampe an geht, sondern ein bisschen planen. Der Hinweis mit der Kreditkarte und der zugehörigen PIN (die man hierzulande nie braucht) ist wichtig, weil manche Tankstellen abends oder am Wochendende umbesetzt oder sogar reine Automatentankstellen sind.

    Kaffee und Kleinigkeiten ja - sonst ist das Essengehen zumindest in S und FIN täglich erschwinglich.

    Wenn Du die Gegend kennst, muss man Dir ja nichts sagen. Ein Motorrad ist nun mal kein LKW und eignet sich nichts als Lebensmitteltransporter.

    Heckträger: macht Sinn den Träger von Hepco & Becker (€ 160,-) zu kaufen? Ist das Ding überhaupt mit den Variokofferträgern montierbar?

    Ich hatte diesen Gepäckträger und ja, er lässt sich mit den Variogepäckträgern kombinieren. Irgendwo waren Distanzstücke und verlängerte Schrauben nötig, die nicht im Lieferumfang dieser Zubehöre sind, ganz genau weiß ich es heute nicht mehr, denn es ist jetzt rund 10 Jahre her. Wenn ich es als Wenigschrauber hinbekommen habe, dann Du sicher auch.

    Sonsige Vorbereitung Moped?

    Siehe Reifen: Meine Tourlänge war inklusive der Fährstrecken 8000 km, das ist schon fast das Inspektionsintervall - also müssen nicht nur die Reifen, sondern auch alles Andere muss bei Abfahrt fit für die nächsten 10000 km sein.


    Eckart

    Dass der Fuß durchsackt ist definitiv kein normales ABS verhalten. Bei ABS Regelung vibriert das Pedal, hält aber ungefähr die gleiche Höhe.

    Ganz gewiss darf das ABS den Fuß nicht durchsacken lassen, denn dann wäre die Bremse ja stillgelegt, bis man den Fuß ganz von der Bremse nimmt und wieder draufstellt.

    Bei einem etwas gröberen Regelverhalten entsteht durch das Pumpen voübergehend der Eindruck eines Durchsackens, wenn das ABS im Zuge eines Zyklus die Bremse wieder freigibt. Kann schon sein, dass man dann vor Schreck den Fuß von der Bremse nimmt.

    Bei einem feinen Regelverhalten fühlt es sich eher so an, als wenn der Bremshebel bzw. das Pedal blockieren würde oder wenn "jemand" in Gegenrichtung mit dem Fuß von unten das Bremspedal entgegen tritt.


    Einen direkten Zusammenhang mit dem ABS gibt es bei dem im Thread vorgestellten Fehler nicht, aber einen indirekten: Da man bei vorhandenem ABS ungenierter auf die Bremse treten kann, tun das manche auch, wodurch die Bremsanlage höheren Drücken ausgesetzt ist als wenn man vorsichtig bremst. Bei höherer Belasstung treten natürlich Fehler eher mal auf.


    Eckart


    Hallo Marco,

    Bei manchen Fragen staune ich als langjähriger Forumist (oder wie heißt das richtig ?) auch.

    Eigentlich sind ja alle Fragen schon beantwortet worden, aber sind sie auch anfängerfreundlich beantwortet worden ?

    - TL steht doch für Schlauchlos. Darf ich Speichenfelgen ohne Schlauch fahren?

    Ohne Schlauch kann man fahren, wenn Reifen UND Felge so gestaltet sind, dass der Luftraum dazwischen dicht ist. Wenn TL auf dem Reifen steht, ist es der Reifen. Die Felge der F650GS ist aber nicht dicht, wegen der Löcher für die Speichen. Wären die Speichen anders angebracht, wären die Speichen kein Problem, aber damit die Felge dicht ist, müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

    - hinten M+S, vorne nicht?

    Ja, wenn die Freigabe das zulässt.

    Früher, bei der alten Winterreifenpflicht, mussten alle Reifen M+S haben, um bei winterlichen Straßenverhältnissen fahren zu dürfen. Bei einer Kombination mit/ohne M+S war das natürlich nicht gegeben. Umgekehrt, also bei nicht winterlichen Straßenverhältnissen gab es keine entsprechende Vorschrift. Somit waren dann alle Kombinationen - ohne/ohne, ohne/mit, mit/ohne und mit/mit - erlaubt. Jetzt, nach Wegfall der Winterreifenpflicht sind immer alle zulässigen Kombinationen erlaubt.


    M+S qualifizierte die Reifen allein über das Profil als als Winterreifen geeignet, also auch Reifen, die keine wirklichen Winterreifen sind. Die neuen Vorschriften legen mehr Eigenschaften fest, die ein Reifen erfüllen muss, um als Winterreifen zu gelten, aber auch das muss nicht bedeuten, dass der Reifen nur als Winterreifen geeignet wäre.

    - hinten T, vorne H? Der vordere hat einen größeren Umfang, somit dreht er doch langsamer als der hintere ?

    Fährt Dein Motorrad vorn schneller als hinten oder umgekehrt ? Dann liegst Du aber bald im Straßengraben.

    Der Umfang spielt doch dafür keine Rolle, sondern die Abrollgeschwindigkeit an der Lauffläche bzw. der Straße und darauf bezieht sich der Geschwindigkeitsindex und nicht etwa auf die Raddrehzahl.

    Die maximale Geschwindigkeit ergibt sich aus vielen begrenzenzenden Faktoren, von denen der Geschwindigkeitsindex nur einer von vielen ist: Da mal ein anderes Beispiel:

    Du fährst eine Straße mit 130 km/h lang, aber am Anfang der Straße stand ein 50-Schild. Der freundliche Wachtmeister winkt Dich heraus und fragt nach Deinen Papieren. Du reichst ihm den Fahrzeugschein und zeigst ihm die Stelle wo sowas wie 155 als Höchstgeschwindigkeit drauf steht, Du hättest also noch 25 km/h schneller fahren können ?! Kann sein, dass ihn Deine Argumentation nicht überzeugt.


    Ein Auto hat vorn und hinten meistens die gleichen Reifen, ein Motorrad meistens nicht und von daher ist es doch nicht verwunderlich, dass sich Vorder- und Hinterreifen in den technischen Daten unterscheiden ?


    In der Hoffnung, die Fragen veständlich beantwortet zu haben

    Eckart

    Es gibt den K60 auch als "Silica" mit echter Winterreifenmischung.

    Allerdings nicht für meine.

    Aber Heidenau empfiehlt die K60 Silica nur, wenn man schwerpunktmäßig unter 0° auf Glatteis fährt.

    Stimmt so nicht:

    Der K60 M+S Silica erreicht durch den Einsatz hochwertiger Silica - Mischung beste Traktionswerte auf kalter und nasser Fahrbahn. Die Reifen garantieren beste Haftung bei herbstlicher Witterung und winterlichen Straßenverhältnissen. Die Kombination des groben Profils mit dieser speziellen Gummimischung ermöglicht hervorragende Fahrleistungen im Winter.


    im Gegensatz zu Dir muß ich nicht mit dem Moped pendeln.

    Wenn es danach geht, stehen mir noch andere Verkehrsmittel zur Verfügung.

    Was den Charme betrifft:

    Mein Traum wäre, die Ecken Europas zu erkunden (Petersburg, Schwarzes Meer, Portugal/Marokko, UK/Island).

    Ich hab' das über die Feiertage mal angeplant, aber unter 3 Wochen im Zeitraum Juni bis September brauche ich keine davon ernsthaft anzufangen.


    Doch diese 3 Wochen im Sommer am Stück werd' ich mir als Landwirt die nächsten 10 Jahre nicht leisten wollen.

    3 Wochen sollte man für entferntere Ziele schon haben, es sei denn, man mietet vor Ort ein Motorrad.Im Süden gelegene Ziele muss man nicht im Sommer machen, im Gegenteil, es ist dann nicht zu heiß. Für die nördlichen Ziele trifft allerdings zu, dass man sie mit dem Motorrad sinnvoll nur im Sommer besuchen kann.

    Aber wenn ich dann die Berichte von schottischem und isländischem Wetter lese, und dann im heimischen Winter aus dem Fenster resp aufs Thermometer blicke, ist der Unterschied gar nicht mehr so groß.

    So ist es: Im Sommer ist es da nicht so heiß, im Winter aber nicht so kalt. Hier in Berlin herrscht Kontinentalklima, aber auf Island vom Golfstrom geprägtes Meeresklima, zumindest im Küstenstreifen.

    Wie wär's mit der Savalenrally (morgen geht's los aber ohne mich).

    Das müsste doch grundsätzlich zu Deiner Reisesaison passen und auch zum Thema des Threads ...


    Eckart



    PS: in der aktuellen MOTORRAD-Ausgabe wird über eine winterliche Hochzeitsreise ans Nordkap berichtet - Forenthema war das auch schon.

    Weil

    Reifen ab 2018 sind die selben

    sind, ist es doch nur dann

    ratsam sich noch welche aus Produktionsjahr 2017 auf Halde zu legen

    wenn man diese Reifen wegen des Problems mit dem Geschwindigkeitsindex als Winterreifen ausweisen muss, denn sonst muss man das doch gar nicht, denn

    Die Winterreifenpflicht gilt nicht für Motorräder

    Aber dass Reifen

    sollten ja bekanntlich 6 bis 12 Monate gelagert werden vor dem Einsatz

    ist mir nicht bekannt. Es ist nur so, dass manche das tun, um den Kompromiss zwischen Griffigkeit und Haltbarkeit etwas in Richtung Haltbarkeit zu verschieben.


    Eckart

    Wintertouren haben ihren eigenen Charme.

    Ihren eigenen Charme, wobei mir der Charme von Sommertouren lieber ist, aber als harter Kerl ...

    Diese Reifen habe ich auch auf der F800GS, wobei sich der nur über das Profil als M&S qualifiziert, d. h. es ist kein richtiger Winterreifen und von daher verbieten sich (für mich) Fahrten über Glatteis und Schnee (aber heute die Fahrt zur Arbeit: trocken bei -4°C ... allerdings haben solche Fahrten vielleicht nicht den Charme, vom dem Du sprichst).

    An das Laufgeräusch gewöhnt man sich.

    Das mit den eckigen Reifen habe ich auch sonst, aber dass ist so, wenn man in einer Großstadt wohnt, die überdies nur von Flachland, maximal Hügeln umgeben ist. Flattern habe ich deswegen nicht, allerdings ist die Reifenausführung für die F800GS auch ein wenig anders als für die Einzylinder.

    Licht:


    Mit Originalscheinwerfern macht es keinen Spaß.

    Wennn dann noch Salz auf die Streuscheibe brennt, ist es ganz aus. Also immer schön sauber halten.

    Das Licht der F800GS ist schon etwas besser als dass der Einzylinder. Daher komme ich ohne Zusatzscheinwerfer aus, ...

    Nachts schalt ich die Dinger aber bei Gegenverkehr aus. Da hilft dann nur bremsen auf max 60, wenn man am Gegenverkehr vorbei ins schwarze Loch fährt.

    ... zumal ich Nachtfahrten über Land zu vermeiden suche, vor allem wegen der lieben Tiere.

    Visier:


    Integralhelm mit Pinlock ist ganz ok, so lange es halbwegs trocken ist.

    Bis unter den Gefrierpukt bleibt die Scheibe sauber.

    Bei Feuchte fängts schon unter 5° an, innen zu beschlagen.

    Mein Arai Tour X ist da recht luftig und obwohl der Pinlock bietet (ist dabei, müsste man anbringen), komme ich ohne aus. Wenn es zum Beschlagen des Visiers kommt, öffne ich es etwas. Wegen der recht großen Windschutzscheibe zieht es dann auch nicht gleich kalt rein.

    In der obligatorischen Forumssuche vor diesem Post habe ich von offenem Visier und Crossbrille gelesen.

    Wäre wohl einen Versuch wert.

    In jüngeren Jahren bin ich mal einen Winter mit Crossbrille und Jethelm gefahren, was mir eine Nasennebenhöhlenentzündung eingebracht hatte, die auszukurieren fast ein Jahr gedauert hat. Ich würde deshalb von diesem Versuch abraten.

    Alu wird häßlich - damit kann ich leben.

    Dann sind wir schon zwei, aber vom Lesen kenne ich viele, die das ganz anders sehen.

    Die Kette kriegt Sägekettenöl satt - lieber einmal öfter.

    Meine Kette kriegt das gleiche wie immer, nämlich Kettenspray, vielleicht ein bisschen öfter als im Sommer, an den Kilometern gemessen.

    Gründe fürs Elektronik-Problem würde ich jetzt erstmal nicht beim Salz suchen

    Ich auch nicht, denn die wichtigen Verbindungen der Elektronik sind abgedichtet.

    Elektrik wird von mir mit Balistol geflutet. Ich nehme KEIN WD40, das verflüchtigt sich meiner Meinung nach eher.

    WD40 vs Balistol vs Kontaktspray?

    Ich würde da nur Kontaktspray verwenden. Öle und Fette sind Gift für die Elektrik, weil sie Nichtleiter sind - das ist sowas wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Kontaktspray ist im Wesentlichen Kontaktreiniger, der naturgemäß flüchtig ist. Wende ich aber auch erst an, wenn sich Störungen abzeichnen und das ist so oft ja nun nicht.


    Eckart

    Ich habe so ein Teil neben einem sündhaft teuerem BMW-Ladegerät seit 1 Jahr im Einsatz. Funktioniert gut.

    Aber auch an einer Zweizylinder-GS ?

    Denn darum dreht sich die Frage hier ja.

    Also: Kommt es mit den Eigenheiten der ZFE klar, kann es an der serienmäßigen (geschalteten) Bordsteckdose betrieben werden ?

    für <18EUR ein Ladegerät kaufen, das folgendes (angeblich) kann

    Mit etwas Mühe konnte ich recherchieren, was gemeint sein könnte, aber leider beantworten die aufgeführten Spezifikationen diese Frage nicht. Ein nicht ganz so taufrischer Suchtreffer (für dessen Richtigkeit ich mich natürlich nicht verbürgen kann) beantwortet die Frage leider negativ:

    Can-Bus Fahrzeug laden geht damit nicht...

    Eckart

    offensichtlich eher minderwertigere Gerät

    Vielleicht ist es ein einfaches Gerät, aber woraus ergibt sich, dass es minderwertig sei ?

    Wir haben zu viele Motorräder und ich geize herum, ein weiteres Ladegerät zu kaufen.

    Alljährlich scheint in der kalten Jahreszeit der Ladewahn einzusetzen.

    Warum nicht ein Ladegerät nacheinander für mehrere Motorräder verwenden ?


    Eckart

    Hallo Vosse,

    Atreju spricht im Futur Eckart , er meint also den kommenden Mai.
    Beim ersten Lesen hatte ich es allerdings auch so verstanden wie du.

    Oh, ist mir das peinlich, vielleicht liest man zu sehr, was man lesen will.

    Aber so gesehen schließe ich mich Deinem Kommentar voll und ganz an !


    Eckart

    Hallo

    Wann die Flüssigkeit gewechselt wurde weiß ich nicht, deswegen will ich dieses Jahr eine große Inspektion durchführen lassen. Der Pegelstand im Ausgleichbehälter ist in Ordnung.

    m Mai diesen Jahres habe ich vor die Maschine zum Zweiradmechaniker meines Vertrauens zur Inspektion zu bringen und sie mal komplett durch checken zu lassen inkl. Flüssigkeitswechsel.

    Da widersprichst Du Dir aber selber: Wenn der Zweiradmechaniker Deines Vertrauens die Flüssigkeitswechsel vorgenommen hat, dann weißt Du doch eigentlich, dass die Bremsflüssigkeit im Mai 2017 gewechselt wurde. Damit wäre sie noch nicht zu alt, um so einen Fehler zu erklären.


    Vor allem bei fehlenden Serviceunterlagen hebt man entsprechende Rechnungen auf, um später nachlesen zu können, was wann gemacht wurde.


    Natürlich kann Dein Schrauber nicht jedes Einzelteil überprüft haben, denn dafür hättest Du wahrscheinlich mehr bezahlen müssen, als das Fahrzeug jetzt noch wert ist.


    Das von Dir beschriebene Fehlerbild entspricht sehr dem in dem von mir verlinkten Thread beschriebenen, was die Vermutung mit dem Bremsgeber stützt. Luft im System müsste man eigentlich immer, also nicht nur bei Notbremsungen, durch ein schwammiges Ansprechen bemerken und wenn nicht Du, müsste das zumindest Dein Schrauber bemerkt haben, jedenfalls wenn Luft damals drin war. Selbstverständlich muss er dies nach nach dem Bremsflüssigkeitswechsel geprüft haben.

    Ein voller Ausgleichsbehälter ist zwar notwendig, aber nicht hinreichend für ein luftfreies System.


    Eckart

    Hallo Monti

    Ladegerät Typ VANSON BC2812T

    Das scheint so unbekannt zu sein, dass nicht mal Google mit dieser Bezeichnung etwas anfangen kann, aber laut dem Aufdruck ist es ein Ladegerät, das grundsätzlich auch zum Laden der Batterie der Zweizylinder einsetzbar ist. Den Knackpunkt hat aber Günter genannt:

    Die Steckdose wird ... nach Ausschalten der Zündung nur noch ca. eine Minute mit Spannung versorgt und dann abgeschaltet.

    Unsinn ist allerdings

    Die Elektronik verlangt ja ein Ladegerät, das mit ihr kommunizieren kann.

    Die Ladegeräte kommunizieren nie mit der Elektronik und sie haben auch keinen Anschluss für einen CAN-Bus.


    Es ist vielmehr so, dass die Zweizylinder und vergleichbare Motorräder eine ZFE haben, ene zentrale Fahrzeugelektronik, die sich um vielerlei kümmert, u. a. auch die Funktion der Sicherungen übernimmt und eben das Ein- und Ausschalten der Steckdose. Motorräder, die über eine ZFE dieser Art verfügen, haben auch einen CAN-Bus, über dem sich die Steuergeräte untereinander und eventuell mit einem Diagnosegerät unterhalten, aber nicht mit der Bordsteckdose oder gar einem daran angeschlossenen Ladegerät. Aber aus dieser Gemeinsamkeit kommt die Legende mit dem Ladegerät für den Anschluss an den CAN-Bus.

    Deine Twin müßte ein CAN-Bus-System haben und das Ladegerät muß mit dem System kommunizieren können.

    Die Kommunikation erfolgt in der Weise, dass diese Ladegeräte für einen bestimmten Stromfluss sorgen (notfalls auch durch Entladen). Daran erkennt die ZFE, dass ein Ladegerät angeschlossen ist und schaltet die Bordsteckdose nicht ab. Leider weiß ich die Werte nicht, aber die Hersteller solcher Ladegeräte müssen das ja wissen. Ein solches Ladegerät muss man bei eingeschalteter Zündung oder kurz nach dem Abschalten anschließen, sonst kann es wegen der abgeschalteten Steckdose nicht laden.


    Du kannst versuchen, Dein Ladegerät im rechten Moment anzuschließen, aber ich weiß nicht, wie lange es dann wirksam bleibt.


    Manche Leute bauen eine Zweitsteckdose ein, die unter Umgehung der ZFE (über eine Sicherung) direkt mit der Batterie verbunden ist. Daran kann man Verbraucher anschließen, die auch bei abgestelltem Motorrad arbeiten oder eben Ladegeräte, die nicht auf die Eigenheiten der ZFE abgestimmt sind. Laut Aufdruck des Ladegeräts sollte es sich zum Laden einer nicht ausgebauten batterie eignen (bzw. hat es sich ja schon bei der Einzylinder so bewährt).


    Ausbauen ist die Alternative, die immer geht. Beim aktuellen Verlauf des Winters erscheint mir je nach Deiner Gegend ungewiss, ob ein Laden in der Winterpause überhaupt nötig ist.


    Eckart


    Hallo,

    Wenn ich kräftig in die Fußbremse trete, z.B wenn ein Hindernis plötzlich auftaucht oder ich eine Notbremsung machen muss, sackt der Fußbremshebel plötzlich nach unten durch.

    Der Vermutung von Mac, dass die Bremspumpe kaputt ist, schließe ich mich an.

    Luft muss deswegen nicht unbedingt im System sein.

    Man muss gar nicht so weit zurück gehen, um einen entsprechenden Forenbeitrag zu finden, das Problem ist nur manchmal, die richtigen Suchbegriffe zu finden, weil nicht immer einheitliche Bezeichnungen verwendet werden:

    Problem Bremse hinten - kein Druck


    Viel Erfolg

    Eckart

    Hallo,

    Selbstverständlich entsteht beim Laden einer Bleibatterie Wasserstoff. Der bildet mit dem Luftsauerstoff sog. Knallgas.

    Beim Laden, vor allem bei der Gasung beim Laden eines bereits vollen Akkus, wird Wasser H20 zersetzt zu Wasserstoff H2 und Sauerstoff O2, Luft ist also gar nicht nötig. Aber es stimmt natürlich:

    Viel Lärm im ganz wenig Wolle.

    Die Mengen sind sehr gering und werden bei einem normal eingebauten und normal betriebenen Motorrad-Akku nicht zu explosionsfähigen Gasansammlungen führen.

    Aus der Entlüftung tritt auch im Normalbetrieb, Loopings und Fassrollen sind bei Mopped ja nicht normal, keine Säure aus.

    Die Sorge war wohl eher der Störfall. Wenn die Ausgabe der Entlüftung immer so harmlos wäre, würde man auf einen Entlüftungsschlauch generell verzichten. Allerdings wenn man in Foren von Korrosion durch Säure liest, dann selten wegen fehlender Entlüftungsschläuche, sondern eher bei Rissen im Batteriegehäuse.

    Den 10er Ringschlüssel habe ich so lange abgeschliffen bis man die Schraube der Anschlüsse sauber anziehen kann.

    Ich habe den Batterieanschluss anders in Erinnerung. Aber es kann sein, dass die Batterieanschlüsse trotz aller Standardisierung herstellerspezifisch unterschiedlich ausfallen, was man bedenken sollte, wenn man dort zusätzlich etwas anklemmt.


    Eckart

    Hallo Marco,

    In dem Bericht über Säurefreie Batterien wurde gesagt dass man keine Relais wegen „Explosionsgefahr“ in unmittelbarer Nähe setzen sollte.

    Die Tipps und Kniffe für ein langes Batterieleben sind ja sehr allgemein gefasst. Eine Motorradbatterie ist ja ziemlich gut belüftet, vor allem wenn der Schlauch angeschlossen ist.

    Beim Laden entweicht das hochexplosive Knallgas:

    In jüngerer Zeit besonders bekannt wurden Wasserstoff-Explosionen 1986 bei der Katastrophe von Tschernobyl und 2011 bei der Nuklearkatastrophe von Fukushima

    So weit soll es natürlich bei Dir nicht kommen !

    Mit ein paar Maßnahmen erreicht man das:

    • Du installierst endlich den Belüftungsschlauch
    • Ausreichend Fahrtwind
    • Ausreichend Abstand zur Batterie (woran dachtest Du denn ?), vor allem zur Entlüftungsöffnung
    • Explosionsgeschützte Relaisausführungen

    Wahrscheinlich sind gar nicht alle Maßnahmen erforderlich, um eine ausreichende Sicherheit zu gewährleisten, weil eine Motorradbatterie doch etwas Verbindung ins freie hat, also nicht so geschlossen wie in einem Auto oder einem anderen Fahrzeug mit geschlossenem Motorraum. Bedenke, dass das ziemlich stromträchtige Anlasserrelais doch recht dicht neben der Batterie ist. Eine einigermaßen geschlossene Relaisbauform reicht m. E. aus, aber ich bin kein Elektrochemiker, um Dir das garantieren zu können.


    Eckart

    Hallo Marco,

    Kann ich einen billigen Aquariumschlauch nehmen.

    Meines Wissens ist das nichts Besonderes, bei Preisen wie hier.

    Silikon oder wird der zerfressen?

    Für Dich habe ich mal eben ein Dokument gesucht, wo die Beständigkeit von Kunststoffen beschrieben wird: https://kuhnke.kendrion.com/at…estaendigkeit-2015_de.pdf (Schwefelsäure auf Seite 26). Demnach tuts ein PVC-Schlauch. Zu Silikon ist dort keine Angabe, ist vermutlich nicht ganz so gut geeignet.

    Bei den GEL Akkus habe ich gelesen dass diese Wärmeempfindlich sind

    Alle Akkus sind wärmeempfindlich. bob-muc hat weiter oben einen tollen Link gebracht auf ein Dokument, dass sich doch sehr eingehend mit den Eigenschaften von Akkus auseinandersetzt.


    Eckart

    Hallo Marco,

    wenn das Bike umfällt versaut die Säure meinen ganzen Lack vom Motor. Oder nicht?

    Nicht unbedingt. Durch ein Labyrinth fließen nicht gleich größere Mengen der Säure aus. Trotzdem sollte die Verlegung den ungünstigen Fall berücksichtigen.

    wo führt der hin

    Von daher scheint mir ein Ende

    in der Nähe der Disgnosesteckdose

    eher ungünstig, weil

    über den Entlüftungsschlauch relativ viel Gas etc. abeführt wurde

    Aerosol nennt man das. Deswegen das Ende dort, wo nicht viel kaputt gehen kann. Bei mir war das auch

    in den Fussrastenraum links, da wo auch Schläuche der Entwässerung Airbox bzw. Tankentlüftung/Tankdeckelentwässerung enden

    Wie lang ist dieser

    Oft ist neuen Batterien schon einer beigepackt, sonst kaufst Du 2 Meter im Baumarkt, führst ihn wie angegeben und schneidest dann die überstehende Länge ab.


    Eckart

    Verstehe ich als den Quotienten aus Luftvolumen des Reifens dividiert durch Luftvolumen der Gussform.

    Ich würde eher meinen, dass der Ausdruck Negativprofil hierfür geläufig ist. Der mit nichts gefüllte Flächenanteil des Profils gegenüber der gesamten Profilfläche (gummigefüllte und ungefüllte Bereiche).

    Von Luftvolumen steht da nichts und da es eine geschlossene Trägerschicht unter dem Profil geben muss, wird das Volumen der Form ein ungeeigneter Bezug sein.


    Eckart

    Hallo Dieter,

    In Italien darf man Winterreifen mit verminderter Höchstgeschwindigkeit im Sommer nicht fahren.

    Wenn es so einfach wäre, aber Du sagst es:

    Der Wahnsinn hat übrigens Methode

    Nun also Deutschland, kaum dass Italien geklärt ist ...

    Italien: Winterreifenverbot ab 15. Mai

    - Italien: Winterreifenverbot in den Sommermonaten -


    Widersprüchliche Meldungen aus Italien über die Verwendung von Winterreifen im Sommer haben für Verwirrung und Verunsicherung bei betroffenen Autofahrern geführt. Nach aufwändiger Recherche der ADAC-Juristen und darauf erfolgter Klarstellung des Landesamtes für Kfz der Provinz Bozen lässt sich feststellen, dass in Italien ab dem 15.05. spezielle Winterreifen während der Sommermonate nicht mehr verwendet werden dürfen. Das Verbot gilt auch für deutsche Kraftfahrzeuge und Anhänger. Motorräder sind von der Regelung nicht betroffen. Es handelt sich jedoch nicht um ein generelles Verbot, in den Sommermonaten Winterreifen zu benutzen.

    Siehe auch:

    Lange gab es Verwirrung und Unklarheit, was die Verwendung von Reifen mit M+S Kennzeichnung in den Sommermonaten in Italien betrifft. Dazu hat die Motorrad in der Ausgabe 14/2015 folgenden Artikel veröffentlicht.

    Es folgen dort der Zeitschriftenartikel und das italienische Bezugsdokument.


    Eckart