Beiträge von Eckart

    Hallo Andreas,

    Ohne auf die konkreten Anbauöglichkeiten des Motorradmodells eingehen zu können zum Punkt:

    Anschluss direkt an die Batterie und Kabel verlegen? Oder direkt auf die Zündung gehen.

    Du wirst Dir ja überlegt haben, wozu Du die Steckdose haben willst:

    • Anschluss direkt an die Batterie: Ist natürlich auch bei ausgeschalteter Zündung "scharf":
      + man kann die Batterie darüber laden
      + vergessene Verbraucher können die Batterie über Nacht leeren
      (gerade USB-Teile können tückisch sein)
    • Anschluss über die Zündung:
      + Lader der Batterie nicht möglich
      + Aus ist aus !

    Umsetzbar ist sicherlich beides. Der Vorschlag von Mac entspricht dem zweiten Fall und das wäre auch der, den ich vorziehen würde.


    Eckart

    Was mich bei der Ursachenforschung ein wenig stört, dass noch niemand nach dem Leerspiel des Kupplungsseil gefragt hat.

    Nach Fehlerursachen sucht man doch erst, wenn ein Fehler offensichtlich ist. Für mich sieht es aber nicht nach Fehler aus. Ein zu großes Kupplungsspiel würde zu einer schlecht trennenden Kupplung führen können, das aber dauerhaft oder zumidest für eine gewisse Zeit und nicht nur beim Starten.

    wärmeres Öl

    Vielleicht ist meine Erklärung auch ungenau. Weil der Effekt aber nur einen Sekundenbruchteil anhält, wird man ihn nicht mit der Öltemperatur allein erklären können.

    selbsttätig los laufen würden

    Davon war ja keine Rede, sondern nur von "rückt leicht nach vorn". Vielleicht bekommen wir es ja noch ausgemessen.


    Eckart

    R13 Bj 2001

    F650GS hattest Du ja schon im ersten Beitrag geschrieben, aber nicht alle Leser lesen hier alle Beiträge aufmerksam, was dann zu missverständlichen Antworten führen kann.


    Zusätzlich kann man dem vorbeugen, indem man seinen Motorradtyp im Profil nennt - das wird dann neben jedem Beitrag angezeigt.


    Des weiteren dienen die verschiedenen Forenbereiche der Unterscheidung. An dieser Stelle hattest Du dich vertan, jetzt habe ich den Thread passend verschoben.


    Das konkrete Problem betreffend ist das Problem aber gar nicht so modellspezifisch, sondern tritt konstruktiv bei allen Motorrädern auf, deren Kupplung in Öl läuft - meines Wissens sind das die meisten. Natürlich bestimmen konstruktive Einzelheiten, aber auch die aktuelle Temperatur, wie stark der Effekt ist. Bei meiner F800GS ist der Effekt jedefalls nicht so ausgeprägt wie ich es von meinen früheren F650GS kannte.


    Während der Standzeit drücken die Kupplungsfedern das Öl zwischen den Kupplungsscheiben heraus. Betätigt man nun die Kupplung im Stand, fließt das kalte Öl nicht sofort dazwischen, sodass die Kupplung im ersten Moment schlecht trennt. Erst wenn sich die Kupplungsscheiben gegeneinander drehen, verteilt sich dort das Öl und das ist auch der Grund, weswegen der Effekt von so kurzer Dauer ist. Wenn das Öl - nach ein paar Minuten - erst einmal warm ist, ist es so dünnflüssig, dass der Effekt kaum noch spürbar ist.


    Eckart

    Das schönste Motorrad nützt nichts, wenn es am Ende der Welt nicht mehr fährt.....und Ersatzteile für

    die alten Modelle dort kaum verfügbar sind - hier zu hause werden diese schon rar

    Der Argumentation, solche Reisen lieber mit einem moderneren Motorrad zu unternehmen, möchte ich mich anschließen.

    Man hört ja öfter das Argument, der Fahrer oder Werkstätten vor Ort würden sich mit solcher Technik gar nicht auskennen. Das stimmt wahrscheinlich auch, greift aber nicht, denn die Defekte, mit denen man konfrontiert wird, sind meistens mechanischer Art: Reifenschäden, Sturzschäden oder ähnliche Einflüsse. So jedenfalls mein Fazit des Reiseberichts Himalaya Calling von Erik Peters, den ich gestern gesehen habe. Er fährt mit aktuellen Motorradmodellen, nicht mit Oldtimern.

    zusätzlichen Regler einbauen ( der stirbt gerne unvermittelt ) - Kabelbaum vorbereiten für einfaches Umstecken

    Regler Position direkt nach außen verändern für bessere Kühlung !

    Elektronik geht selten kaputt und wenn in diesem Fall doch oft, dann weil das Teil serienmäßig an einer schlecht gekühlten Stelle montiert ist. Wenn Du also doch mit diesem Motorrad reisen willst, würde ich vorher den Umbau des Reglers an einer andere Stelle entsprechend einer der vielen Anleitungen dazu hier im Forum empfehlen, damit dieses Problem unterwegs gar nicht erst auftritt und unterwegs nicht gebastelt werden muss. Ein Zweitregler sollte dann überflüssig sein.


    Eckart

    "anfahren" nicht.

    Wenn man einen Kaltstart bei eingelegtem Gang und gezogener Kupplung macht, kann es durchaus mehr als nur einen Ruck geben, indem sich das Motorrad ein paar cm im einstelligen Bereich nach vorn bewegt. Zum Erschrecken reicht das, obwohl man nicht befürchten muss, dass einem das Motorrad davonfährt.


    Besser ist jedenfalls ein Kaltstart im Leerlauf und einer unbeabsichtigten Bewegung beim Einlegen des Gangs vor dem Loslassen der Kupplung kann man mit einem leichten Ziehen der Handbremse entgegenwirken.


    Bei warmem Motor kann zwar immer noch ein deutliches Schaltgeräusch hörbar sein, aber kein Vortrieb spürbar sein.


    Eckart

    Hallo Simon,

    Mit was fahrt ihr so für Schuhwerk?

    Du wirst es kaum glauben, wenn Du es jetzt das dritte mal liest:

    Daytona Travelstar GTX

    Die Daytonas sind sowieso die Mercedes unter den Motorradstiefeln, aber wie eben alle Motorradbekleidung am Ende doch ein Kompromiss: Der Stiefel trägt sich ausgezeichnet, aber das letzte Quentschen Schutzwirkung gibt es doch eben nur mit Stiefeln, die in der Alltagstauglichkeit Nachteile haben.

    Daytona Trans Open GTX

    Den hatte ich auch mal, die Stahlkappe an der Sohle dann aber eher als Stolperfalle wahrgenommen. In Foren hatte ich gelesen, dass ich nicht der Einzige war, der damit Probleme hatte, manche hatten die Kappe abmontiert.

    Vorallem abseits und auf Schotter/Gelände?

    Das kommt bei mir kaum vor und wenn doch, ziehe ich die Stiefel nicht um, wenn eine Straße plötzlich mal unbefestigt endet.

    An Deiner Stelle würde ich im Normalfall mit alltagstauglichen Tourenstiefeln unterwegs sein und nur für besondere Einsätze Cross-Stiefel als Sportbekleidung wählen.


    sicher sind Tourenstiefel schon, aber eben nicht ganz sicher. Dafür musst Du - nach meinem heutigen Wissensstand - auf das bequem verzichten.


    Eckart

    Ich denke, die Diskussion ist an dieser Stelle nicht mehr zielführend, insbesondere mit dem Vorrechnen einzelner Posten einer Reparatur, die ja gar nicht ansteht. Jedem dürfte klar sein, dass der Unterhalt eines Fahrzeugs Geld kostet und dass die Kostenentlastung durch das Geschenk am Ende nicht entscheidend ist, spätestens jetzt auch dem Fragesteller Gene, denn oben schrieb er ja, dass er einen Oldtimer fährt. Es kann also nur um Fahrzeugspezifisches gehen, so war ja auch die Frage: Geht die F650 dauernd kaputt ?

    Die Äußerung, kein neues Hobby aufbauen zu wollen, kann man so interpretieren, das Selberschrauben eher weniger in Frage kommt.

    Und die Entscheidung ist ja schon gefallen:

    Ich werd den Schein trotzdem machen.

    Für den Anfang ist die alte F650 vielleicht das Richtige, aber dabei muss es ja nicht bleiben (dabei wird es nicht bleiben, wenn ich mal eine Prognose riskieren darf).


    Eckart

    Muss die Maschine davor bisl laufen?

    Genau !

    Im Reparaturbuch

    Wichtiger als ein Reparaturbuch ist eine Bedienungsanleitung !

    Darin heißt es:

    pasted-from-clipboard.png

    Zu allen anderen Gelegenheiten sagt die Anzeige im Schauglas nichts aus.

    Verbrauch liegt bei 0,3 L auf 10.000km nach 21 J spaß

    Die Dakar sollte da recht ähnlich liegen.

    Rolf schreibt immer von seinen Erfahrung mit uralten Vergaser-F.

    Bei normal alten, fehlerfreien F650GS gibt es keinen messbaren Ölverbrauch.


    Eckart

    ist das komplett falsch?

    Du hast doch gerade die vielen Beiträge und die darin enthaltenen Empfehlungen gelesen.

    Vielleicht ist es nicht komplett falsch, aber ...


    Wird für die Vmax auch empfohlen.

    Du hast ja keine VMAX vor Dir. Der Ölhersteller selbst schreibt

    Übertrifft die Anforderungen der Motorradhersteller wie: Harley-Davidson®, welche die Viskosität SAE 20W-50 vorschreiben.

    Von BMW steht da nichts und für die F650 wird auch nicht diese Viskosität vorgeschrieben.

    Kann ich das Öl zum Nachfüllen benutzen

    Ein Nachfüllen ist überhaupt nicht notwendig, wenn doch, ist etwas kaputt.


    Abgesehen davon wird das Mischen verschiedener Öle nicht empfohlen, verboten ist es aber nicht.


    Eckart

    Jeder Jurist würde dieses Argument in der Luft zerreissen.

    Geh mal davon aus, dass dem Kandidaten eher am Führerschein gelegen ist als an einer juristischen Auseinandersetzung.


    Davon abgesehen geht die Regelung ja sicher davon aus, dass der Fahranfänger seine ersten "freien" Fahrten in seiner Umgebung absolvieren wird, insofern halte ich die Regelung für realitätsnah. Hat ein Landei die ersten Fahrten unfallfrei zurückgelegt, kann vielleicht auch verantwortet werden, es ohne zusätzliche Prüfung auf eine Großstadt loszulassen.

    Ähnlich tolerante Regelungen gelten ja auch für Fahrten im Ausland, wo man trotz abweichender Verkehrsregelungen und -verhältnisse meistens auch ohne extra Fahrprüfung hin darf. Dafür darf ich mir demnächst einen neuen Führerschein holen - kostet aber nur 15 Euro :-)


    Apropos Kosten: Schaut man sich diese Tabelle - https://www.financescout24.de/…hiedlichen-bundeslaendern - an, wäre Berlin Schlusslicht (zusammen mit Brandenburg).

    Demnach kann man sich dafür grundsätzlich den Segen von der für den Hauptwohnsitz zuständigen Behörde holen.

    Und hier könnten die Verkehrsverhältnisse nicht für das Versagen einer Genehmingung herhalten.


    Eine andere Frage ist natürlich trotzdem, ob die zusätzlichen Kosten der Reiselogistik und die zusätzlich aufzuwendende Zeit in einem Verhältnis zu dem durch das Preisgefälle gesparten Kosten liegen. Das macht wahrscheinlich wirklich nur Sinn, wenn man aus anderen Gründen länger am Lernort weilt.


    Dennoch wundert mich, weshalb bei den guten Voraussetzungen die Kosten soo hoch sein solllen. Mit anderen Zahlen kann ich allerdings nicht aufwarten.


    Eckart

    Hallo Gene,

    Fahrleistung wäre wohl maximal so 2.000 - 3.000 km im Jahr.

    Das durchschnittliche Forenmitglied fährt wahrscheinlich mehr, aber über alle Motorradfahrer gesehen liegst Du wahrscheinlich damit nahe dem Schnitt.

    habe auch noch einen Oldtimer

    Dann weißt Du ja, was Dich erwarten kann. Grundsätzlich ist die F650 zwar auch nicht anfälliger als vergleichbare Motorräder, aber die Vergaser-F nähern sich doch langsam dem Oldtimer-Alter, daher dürfte es schon so sein:

    Die F wird bestimmt öfters Aufmerksamkeit wollen, und wenn du es nicht selber machen kannst, ist gleich relativ viel Geld weg. Wert ist sie bestenfalls noch 1200€, ist also auch nicht unbedingt etwas, was von Generation zu Generation weitervererbt werden muss.

    Von daher wäre ich nicht auf die geschenkte F650 fixiert, der Blick sollte darüber hinaus gehen.

    bisher Roller-Fahrer bin. Weil ich das Moped vor allem genutzt habe, um damit im Sommer an schönen Tagen zur Arbeit ins Büro zu fahre . Dann ist es halt super praktisch, dass man sich einfach im Anzug drauf setzen kann und gemütlich und easy losfahren kann - ohne Motorrad-Kluft, nur mit nen kleinen Helm.

    Ich will hier keine Sicherheitsdiskussion losbrechen, aber letztlich macht es da keinen großen Unterschied zwischen Roller und Motorrad vom Kaliber einer F650. Nur aus den Konventionen heraus sieht es vielleicht komischer aus, im Anzug auf der F650 zu sitzen, denn der gemeine Rollerfahrer will nur von A nach B, während es dem Nicht-Rollerfahrer auch um den Fahrspaß geht, wozu auch die passende Kleidung gehört.

    Anderseits reizt es mich schon mal ein anderes Gerät auszuprobieren, das andere Fahreigenschaften hat und einen anderen Fahrspaß bietet.


    Die entscheidende Frage, die Dir selbst zu beantworten keiner abnehmen kann, ist, wieviel Dir das jetzt wert ist oder mit dem Blick in die Glaskugel vielleicht in Zukunft wert sein wird. Der große Schein bietet Dir alle Optionen, der kleine aus heutiger Sicht recht begrenzte.


    Eckart

    Hallo Gene,

    1. In einem Motorradforum und

    2. speziell in einem F 650 Forum,

    diese Frage zu stellen... was erwartest du

    Na klar. Auch ich werde in diesem Sinne antworten. Um überzeugend zu sein, werde ich aber schon ein wenig auf die Fragen eingehen.

    Die 1800,- Euro sind über den Daumen

    Angesichts Deiner langen Autofahrpraxis und der ja auch schon guten Zweiradpraxis hast Du ja trotz des Lebensalters gute Vorausetzungen, so dass Du vielleicht am unteren Ende des Preisrahmens bleibst.

    Innerhin hast Du Dir ja Gedanken gemacht, und wenn es dazu kommen sollte, auch hierzulande ein motorisiertes Zweirad zu fahren wird womöglich der Appetit beim Essen kommen - da wird die Fahrschule trotz Eigeninteresse nicht ganz unrecht haben.

    immerhin gäbe es das Motorrad umsonst

    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Vielleicht doch ?

    Wie lange könnte ich die überhaupt noch fahren?

    In Deutschland sind die Regelungen für alte Fahrzeuge, vor allem Motorräder, ja relativ liberal. Allerdings kann ein gewisses Fahrzeugalter ja auch erhöhten Aufwand bedeuten, vor allem wenn das gute Stück gefahren wird. Aber für den Anfang ...

    Weißt Du, mit 80 Jahren muss ich jetzt eigentlich nicht mehr weiter Motorrad fahren

    Vielleicht solltest Du Dich mit Deinem Vater nicht nur beiläufig über das Thema unterhalten. In jüngeren Jahren ist er doch bestimmt mehr damit gefahren und kann Dir das Motorradfahren vielleicht schmackhaft machen ?

    Wenn nicht, wäre das auch kein Beinbruch und wenigstens ein ehrlicher Beitrag zur Entscheidungsfindung.

    Ist so ne F650 eigentlich für "Anfänger" geeignet? Ist sie unkompliziert oder macht die Maschine - vor allem in dem Alter - gerne mal Probleme?

    Die F650 sind auf jeden Fall für Anfänger geeignet. Die alten Vergaser-F650 wird eine Fahrschule schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr einsetzen, aber die F650CS beispielsweise war ein beliebtes Fahrschulmodell.


    Eckart

    Hallo Horst,

    Nachdem ich vor zwei Wochen die Exide Batterie eingebaut hatte, schloss ich auch die USB Steckdose an sowie das CTEK Ladekabel mit Kontrolleuchten. Komischerweise war die Batterie recht schnell bei 12,6 V.

    Solange die Batterie am Ladegerät ist, ist die Spannung immer höher. Schaltet das Ladegerät ab oder trennt man die Batterie davon fällt die Spannung zunächst deutlich und dann langsamer ab, ohne dass das einen Ladungsverlsut bedeutet.

    Habe die Batterie dann aufgeladen (25.01) und jeden Tag die Spannung gemessen. Am 25.01. war sie noch bei 12,89 Volt, gerade eben bei 12,7 Volt.

    Ich nehme als Referenz immer eine Tabelle auf diese Webseite: http://www.mdvp.de/Bat/Batteri…espannung%20der%20Zellen: und da heißt es:

    12,6 V = 100 % - soweit also eigentlich im grünen Bereich !

    100 % voll ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass die Batterie einen ausreichenden Startstrom liefert.


    Für den Erfolg des Startvorgang ist die Leerlaufspannung egal, vielmehr ist die Spannung während des Anlassens relevant.


    Ohne jegliche Verbraucher

    Die oben genannte Webseite http://mdvp.bplaced.net/Bat/Ba…d%20Entladevorg%C3%A4nge: erläutert an der verlinkten Stelle die Abnahme der Spannung. Diese vollzieht sich allerdings in Sekunden bis Stunden und ist eine Folge chemischer und physikalischer Vorgänge in der Batterie. Fällt die Spannung über Tage weiter ab, ohne dass ein Verbraucher angeschlossen ist. liegt das an der Selbstentladung.

    Im Motorrad sind allerdings immer Verbraucher angeschlossen, die Uhr und die Steuergeräte. Ausgeschaltet ist der Ruhestromverbrauch aber so gering, dass die Batterie monatelang reicht - vorausgesetzt, es ist alles in Ordnung. Hattest Du das nicht schon gemessen ?

    Nicht messen kann die Selbstentladung. Zu einer überdurchschnittlichen Selbstentladung würde es beispielsweise bei Verunreinigungen der Säure kommen, beispielsweise durch Nachfüllen von Leitungswasser statt destilliertem Wasser.


    In der Garage steht noch die JMP Gel Batterie in der Ecke. Dort messe ich nahezu konstante 13,1 Volt.

    Nach der oben genannten Tabelle wären 13,1 Volt weit über 100% ... bei einer Nassbatterie. Für wartungsfreie Batterien gelten aber andere Werte. Die wiederholt genannte Webseite weist an dieser Stelle auch darauf hin: http://www.mdvp.de/Bat/Batteri…espannung%20der%20Zellen: - leider ohne Zahlen zu nennen. Vermutlich sind die herstellerabhängig.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das nur eine Sache der Batterie ist

    Ich auch nicht. Leider habe ich über die in diesem Thread geäußerten Dinge keine neuen Ideen. Meine Ausführungen in diesem Beitrag sind also nur Antworten auf Deine Äußerungen, aber nicht die Lösung.

    Sind die Relais für den Start in Ordnung?

    Wenn die Kontakte des Starterrelais schlecht Kontakt geben, fällt Spannung ab, die natürlich die Starterleistung verringert. Wegen der großen Starterströme würden allerdings schon geringe Spannungsabfälle viel Leistung an den Kontakten freisetzen, die das Starterrelais bei einem längeren Startvorgang beschädigen. Sowas müsste auffallen.

    Eine andere Fehlerquelle ist der Starttaster. Ich hatte da zweimal einen Defekt und auch nicht der Einzige damit, wie man hier im Forum nachlesen kann. So etwas würde zu einer zu kurzen Starterbetätigung führen, aber eigentlich sollte auch dieser Fehler in anderer Weise deutlich auffallen.

    Natürlich kann es nicht schaden, zur Sicherheit einfach mal die Spannung nachzumessen, die während des Anlassens über dem Relaiskontakt abfällt.

    Darf beim Startvorgang eine bestimmte Batteriespannung nicht unterschritten werden, weil dann der Starter zu weniger Energie bekommt oder das Steuergerät spinnt?

    Meines Wissens benötigen die Steuergeräte mindestens 9 Volt. Darunter arbeiten Zündung und Einspritzung nicht, auch wenn der Starter es noch schafft, den Motor durchzudrehen.

    Für den Anlassermotor gibt es keine feste Untergrenze. Je größer die benötigte Kraft ist, desto mehr Spannung ist nötig.

    Was ist aus Sicht der Zündung der Unterschied zwischen einem kalten Motor und einem Motor, der drei Minuten gelaufen ist?

    Schon in den allerersten Sekunden wird sich das Öl so im Motor verteilen, dass die benötigte Anlasserkraft deutlich geringer ist als beim richtigen Kaltstart. Nach drei Minuten ist der Motor zwar noch nicht heiß, aber deutlich über die aktuellen Wintertemperaturen hinaus erwärmt.


    In den vorhergehenden Beiträgen war die Nass-Batterie die Lösung.

    Hunderte F650GS und CS fahren bei diesem Wetter mit so einer Batterie, als muss es Deine auch tun. Wenn nicht, hast Du entweder unglaubliches Pech mit Deinen Batterien oder es liegt eben doch noch ein anderer Fehler vor, der per Ferndiagnose nicht so ohne Weiteres zu finden ist.


    Neulich habe ich einen Rollerfahrer beobachtet. Er wollte starten, die Batterie war total platt. Also hat er den Kickstarter aufgeklappt und sofort war der Motor da. Das wäre die Lösung, habe ich mir gedacht

    Aus verschiedenen Gründen, die alle auszuführen hier zu weit geht, kann man das mit aktuellen Motorrädern nicht oder nicht so gut machen. Aber Du hast doch etwas viel Besseres: Dein Powerpack !


    Eckart

    Vmtl. wollte man wirklich die dicke Isolierung nicht aufgeben. Ich sehe jedenfalls nirgends einen passenden Kabelschuh dazu.

    Normalerweise kneift man dann die unbenutzte Ader sehr kurz ab und isoliert sie nicht auch noch ab. Aber wer weiß, wer da wie gebastelt hat - allerdings fällt mir eine schlüssigere Erklärung als die von JustMe auch nicht ein, will jedoch zu bedenken geben, dass es angesichts Deiner Zündschlosssache trotzdem andere Gründe gegeben haben könnte und Du nun einen inkonsistenten Zustand vor Dir hast, evtl. ein Überbleibsel des Knackers.


    Eckart

    Zitat

    Bild 1: Ist die Schlüssel-Stellung auf Zündung an oder aus ?

    Da der Schlüssel ja bei EIN nicht abgezogen werden kann, kann es ja nur AUS sein. Im Falle irgendwelcher Zerstörungen würde ich mich aber nicht darauf verlassen.


    Zitat

    Wo führen sie rein und muss ich das Schloss dazu ausbauen ?

    Auf dem aus dem eigentlichen Zündschloss kommenden Zapfen sitzt der "Zündlichtschalter" (BMW-Terminologie). Wenn das Schloss mechanisch noch funktioniert, der Schalter aber fehlt, musst Du den neu kaufen. Ein neuer kommt mit Anschlusskabel, was die Frage nach der Zuordnung beantwortet.

    Zitat

    Kann man die überhaupt reparieren oder brauche ich gleich ein neues Zündschloss ?

    Falls das Schloss mechanisch funktioniert, muss nur die Elektrik repariert werden - s. o.

    Zitat

    Wie bekomme ich das Schloss raus ?

    Ausbohren. Im Forum sind Anleitungen, die mit der Suche finden müsstest.

    Ggf. hilft Google bei der Eingabe

    site:f650.de Suchbegriff(e)

    Zitat

    Das Schloss lässt sich ohne Gewalt nicht mit einem anderen Schlüssel drehen, daher würde ich darauf hoffen, dass ich einen BMW-Schlüssel nachmachen lassen kann und mit diesem das Schloss wieder funktioniert.

    Wenn man mal unterstellt, dass das Motorrad ohne Schlüssel geklaut wurde und Du die letzten legalen Vorbesitzer kennst, müsste sich doch der Verbleibt der Schlüssel klären lassen ?



    In meiner Eigenschaft als Moderator habe ich den Start-Beitrag aus einem entsprechenden Thread im Vergaser-F-Bereich herausgelöst und unter CS eingestellt. Außerdem habe ich mich (Asche auf mein Haupt) selbst moderiert, indem ich die ursprünglich im Thread Elektrik-Frage eines Neuen auf diese Frage gegebenen Antworten nun hierhier umplatziert habe.


    Eckart

    kann mir nicht erklären, wozu das Braune dient. Könnte mir evtl. jemand ein Bild der Original-Verkabelung schicken oder anderweitig weiterhelfen ?

    Mit Vergleichsbildern kann ich leider nicht dienen, seit ich keine F650GS mehr habe, aber ganz (an den vielen Batterieabgriffen) offensichtlich wurde ein Zusatzteil installiert, das über das ebenfalls nicht serienmäßige Relais, welches Du in der Hand hälst, versorgt wird. Die braunen Leitungen gibt es im Original nicht. Wenn es von dem Dir bekannten Vorbesitzer instaliert wurde, könntest Du ja direkt fragen, wofür das war.

    füge ich hier nochmal meine Frage wegen der Verkabelung Zündschloss ein

    Eigentlich sind für getrennte Fragen separate Threads sinnvoll, jeweils mit einem aussagekräftigen Betreff mit der Kurzfassung der Frage. Das erhöht die Antwortquote.


    Meine ursprünglich an dieser Stelle stehenden Antworten auf den zweiten Teil der Frage habe ich der lieben Ordnung wegen umgesetzt nach Zündschloß wie ausbauen? und würde andere Antwortende bitten, auf die Zündschlossfrage ebenfalls nur dort zu antworten.


    Eckart

    ich habe mir auch bei der Sequenz um Minute 5 gedacht: Was macht der da? Warum fällt er da um

    Eine Ansicht in Zeitlupe verfestigt den ersten Eindruck, dass die Szene gestellt ist. Natürlich könnte eine Unkonzentriertheit zu einem Sturz auch an einer unkritischen Stelle führen, die sogar ich bewältigen würde, aber das Drumherum, vor allem die Kameraführung, lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu als dass die Sache insziniert ist.


    Der Film wirkt ja recht professionell und nicht wie mitgebrachte Urlaubserinnerungen, eben so, wie man das von Motorradjournalisten gewohnt ist und auch erwartet. Und da passen inszinierte Szenen nicht nur ins Bild, sondern sind fast unabdingbar für einen spannenden Film.


    Diese Einordung verinnerlicht habend finde ich den Film ganz gut gemacht.

    Wer wirklich dorthin reist, wird sich vielleicht mit Erlebnissen konfrontiert sehen, die man aus einem Werbefilm herauslässt, schlechtes Wetter, verschandelte Landschaften, in denen man die Kamera aus lässt, Pannen oder Unfälle, die die Reise beenden. das macht ihr doch auch so ?


    Gute Reise aber allen, die demnächst dort hin reisen - ein Bericht ist hier sicherlich gern gesehen.


    Eckart