Beiträge von Eckart

    Also Zündung ausgemacht, Sitzbank runter, Deckel vom Sicherungskasten ab und Sicherung Nr. 1 gezogen.

    Zündung ausgemacht allein hätte schon geholfen, jedenfalls nach meinen Erfahrungen damals, denn ...

    das hilft aber den Twin-Fahrern nicht wirklich weiter,denn die Twins haben gar keine Sicherungen.

    Leider. Immerhin hilft halbwegs reproduzierbar: Zündung aus und nach dem Wiedereinaschalten Gas einmal an den Anschlag, vor dem Wiederanlassen. Letztens hatte sich das Problem wieder gehäuft gezeigt, dieses Wochenende aber nun wieder gar nicht.


    Mit dem geupgradeten Motoscan hatte ich vor gut einer Woche mal die Leerlaufsteller-Kalibrierung laufen lassen, aber ohne Effekt, weil das Problem danach noch mindestens einmal wieder aufgetreten war.


    Eckart

    Hallo Eckhard,

    Ich liebäugle meinem Sohn den Einstieg in das Motorradleben mit einer F 650 GS zu ermöglichen. Ärgerlicherweise muss die GS dazu um 2 PS beschnitten werden. Welche Drosselvarianten könnt ihr empfehlen?

    Wenn die F650GS noch nicht gekauft ist, wie wäre es mit einer G650GS - das ist fast das gleiche Motorrad, aber mit 48 PS, denn die Motorräder wurden ja immer wieder an die jeweiligen Zulassungsvorschriften angepasst und um nichts anderes geht es ja, weil die 2 PS praktisch bedeutungslos sind, für die Papiere aber wichtig.


    Für den anderen Fall ... überlasse ich das Wort den Mitstreitern.


    Eckart

    Hallo Jürgen,

    Ich würde die Frage des Fragestellers aber nicht gleich als unnütz verwerfen.

    brauche kaum Vorbereitungszeit

    Für Dich als Reiseprofi sieht das vielleicht anders aus, aber das erste Mal sieht eben anders aus.

    Und es war doch nur eine harmlose Frage, kein Elefant.

    grüne Versicherungskarte

    Das ist ein Blatt Paper, wiegt vielleicht 5 Gramm und nimmt eigentlich keinen Platz weg.

    Zelt, Schlafsack, Kochgeschirr,Brenner

    Das sind ganz andere Kaliber und da ist die Diskussion allein um die Frage welches Modell jeweils schon viel wesentlicher als die Frage, ob man die Versicherungskarte mitnimmt. Ich kann in diesen Punkten nicht mitreden, weil ich nicht zelte. Aber vielleicht möchte jemand anders das tun ?

    paar Schuhe eigentlich? dicke und dünne Handschuhe

    Den Puristen reichen Motorradstiefel, aber ich habe normalerweise noch andere Schuhe dabei.

    Fotoapparat, Handy, Navi, Tablet, die ganzen Ladekabel, Reserveakkus

    Für die meisten dürfte heute das Handy der Alleskönner sein, eine auch unterwegs funktionierende Lademöglichkeit also wichtig. Aber bei einem gewissen Anspruch an die Reiseerinnerungen reicht das Handy nicht.

    mache mir keine Listen

    Ich schon. Und zwar habe ich eine Vorlage für alle Reisen, aus der ich die jeweils aktuell erforderlichen Punkte herauspicke, zum Beispiel den Abschnitt Motorrad überspringe, wenn ich ohne unterwegs bin. Die Sicherheit, so nichts zu vergessen, verkürzt auch die Vorbereitungszeit.

    diverse Medis

    Klar, dass man täglich Benötigtes immer dabei hat. Für fallweise Benötigtes fragt man sich, ob das vor Ort beschafft werden kann. In zivilisierten Gegenden gibt es überall Apotheken. Dieser Grundsatz lässt sich auf andere Ausrüstung übertragen.


    Eckart

    Apropos

    in manchen Ländern vorgeschrieben

    In 10 Tagen kommt man ja nicht um die Welt, jedenfalls nicht mit dem Motorrad.

    Aber falls es ins Ausland gehen sollte, empfiehlt sich die grüne Versicherungskarte, auch wenn nur selten vorgeschrieben.

    An Landkarten und ggf. weitere Reiseliteratur denkst Du vielleicht auch selber; für bekannte Gegenden reicht vielleicht das Navi, u. U. auch Passendes im Handy.

    Und ganz aktuell: die Corona-Lage prüfen. Deutschland wird da hoffentlich unkritisch bleiben, für Europa: https://reopen.europa.eu/de/


    Eckart

    ob ihr vielleicht Tipps habt was ich vorher noch prüfen/machen sollte oder auch welche Ersatzteile, Pflege, Werkzeug Sinn machen mitzunehmen.

    An Werkzeug und Ersatzteilen scheiden sich die Philosophien, das zeigt die Diskussion hier einmal mehr.

    Grundsätzlich macht nur das Werkzeug Sinn, mit dem man auch umgehen kann. Weil man aber mit Werkzeug und Ersatzteilen allein das Reisegepäck überfüllen kann, gilt da eigentlich nur das Nötigste, zum Beispiel zum Kettenspannen, falls die Kette nicht mehr frisch ist. Dann natürlich Kettenspray, wobei für eine so kurze Reise die kleinen, platzsparenden Reisedosen reichen.

    Es wurde ja schon gesagt: 10 Tage ist ja nur eine gute Woche, da braucht man fast nichts.


    Damit man tatsächlich nichts braucht, ist das Wichtigste der Wartungszustand, also der Zustand nach der Inspektion. Wenn die nicht gerade vorher war, orientiert an sich an den Checklisten und geht vor der Reise nochmal alle Punkte durch, natürlich so rechtzeitig vor der Reise, damit im Bedarfsfall noch etwas gerichtet werden kann.

    Mein Motorrad ist eine F650 ST Baujahr 98 mit 23.000 km

    Auf Reisen ist vor allem Zuverlässigkeit gefragt, Mit einem Fast-Oldtimer ist man da nicht optimal aufgestellt, obwohl 23000 km noch nicht so viel sind.

    Hab ein bisschen Angst das der Laderegler wieder verreckt weils im August ja heiß werden kann.

    Die Angst kann ich Dir nicht nehmen, aber wenn Dein neuer gerade erst eingesetzt wurde, sehe ich das Risiko als nicht so hoch an.

    Ansonsten noch das übliche

    Die meisten der aufgezählten Dinge sind ja nur Kleinigkeiten, die leicht Platz finden und nicht nur bei Motorradproblemen hilfreich sein können.

    Ich als Purist/ Minimalist bin auch schon ohne Glühbirnchen im Blinker gefahren, ohne kleines Taschenlämpchen,ohne Luftpumpe,

    Luft gibts an jeder Tankstelle und bei einer Kurzreise reicht vielleicht eine Kontrolle vorher. Glühbirnen würde ich als Ersatzteil aber schon mitnehmen, mindestens eine für Scheinwerfer und Rücklicht. Und als Taschenlampe kann heute ein Handy herhalten, zumindest wenn man es dafür nicht länger braucht.

    Was ich persönlich auch habe, ist ein entsprechender Schutzbrief.

    Das wäre auch meine Empfehlung. Dabei geht mir weniger um den Versicherungsaspekt, denn die Kosten sollte man im Notfall schon tragen können, sondern darum, im Falle eines Falles einen zupackenden Ansprechpartner zu haben.

    ADAC plus Mitglied

    Auch wenn das nicht gerade der preisgünstigste Schutzbrief ist und auch da nicht immer alles rund läuft, im großen Ganzen bin ich damit gut gefahren - das wäre also auch meine Empfehlung.


    Eckart

    Ohne Licht geht ganz einfach (bei '04er Dakar): Einfach die Sicheruneng F7 und F4 raus, eine ist für den Scheinwerfer, die andere für Rücklicht.

    Wie von anderen Benutzern herausgefunden und von mir reproduzierbar als ich die F650GS noch hatte: Es geht noch einfacher: Lichtschalter in Mittelstellung zwischen Abblendlicht und Fernlicht bringen, dann ist das Licht aus. Standlicht und Rücklicht gehen zwar so nicht aus, aber die Zündung und andere Steuergeräte kriegt man ja auch nicht so leicht aus (aßber bei "alles aus").


    Eckart

    Die LiMa der F650GS soll wohl 400 Watt produzieren aber keiner weiß genau bei welcher Drehzahl.
    Laut Reparaturanleitung soll es wohl bei 7500 sein.

    7500 ist die Maximaldrehzahl.

    Solange der Regler nicht eingreift, steigt die Spannung an der Lichtmaschine proportional zur Drehzahl und damit auch die entnehmbare Leistung, allerdings nur bis zu einer bestimmten Grenze wegen elektromagnetischer Sättigungseffekte, die den Strom begrenzen und damit auch die Leistung. Deshalb steht die maximale Leistung schon unterhalb der Maximaldrehzahl zur Verfügung. Einen genauen Wert kann ich allerdings nicht angeben, aber hier gibt es eine Darstellung zu diesem Thema für ein anderes Motorrad, die als Anhaltspunkt dienen kann:

    http://apriliaforum.synology.m…rstroeme_im_Vergleich.jpg

    Dort wären es ca. 3700 U/min.


    Wer prüfen will, ob sein Stromverbrauch am Anschlag ist, installiert sich ein Voltmeter. Wenn die Ladeschlussspannung, die man ohne Zusatzverbraucher an einer voll geladenen Batterie bei laufendem Motor misst, das sind üblicherweise ziwschen 13,5 und 14 Volt, deutlich unterschritten wird, ist die Leistungsbilanz defizitär.


    Ohne oder nur mit sparsamen Zusatzbasteleien wie einem Navi muss man das normalerweise nicht kontrollieren.


    warum ich ca. 14V im Leerlauf an der Batterie messe (ohne zusätzliche Verbraucher

    Das würde bedeuten, dass das Motorrad es schafft, sich selbst zu versorgen. Es entspricht auch meinen Kenntnisstand, dass die Leistung im Leerlauf gerade so ausreicht.


    Eckart

    Hallo Matthias,

    einfach nur normales Super E5 über insgesamt 4 Jahre Standzeit

    Die Frage mit der Säure drängt sich auf, weil von anderen Motorrädern nicht bekannt ist, dass sich die Benzinpumpe nach 4 Jahren auflöst. Zumindest wären mir entsprechende Forenbeiträge aufgefallen. Natürlich können sich in der Standzeit Benzin-Bestandteile verflüchtigen, aber ich glaube kaum, dass das Restbenzin dadurch aggressiver wird.


    Man kann im Handel Additive kaufen als Reiniger für Vergaser und Einspritzanlagen. Da steht zwar auch nichts von aggressiv drauf, aber das Zeug ist sicherlich nicht zum Lagern gedacht und dürfte bei bestimmungsgemäßer Anwendung harmlos sein. Kannst Du ausschließen, dass vor 4 Jahren etwas anderes als Benzin eingefüllt wurde ?


    Eckart

    Nach meiner Kenntnis sind austauschbare LED'S nicht zulässig?!

    Das würde ich jetzt so nicht sehen da mir die Österreichischen Bestimmungen nicht bis ins letzte bekannt sind und der Xdream kommt aus Tirol ganz bei mir umme Ecke .

    Österreich ist ja noch EU ?

    Es gibt keine Bestimmung, die LED-"Glühbirnen" ausdrücklich verbietet, sondern eine Bestimmung, dass die lichttechnischen Einrichtungen, auch Glühbirnen (!) oder eben ein entsprechender Ersatz, ein E-Prüfzeichen tragen müssen. Und da sind mir keine bekannt - Dir ?

    offensichtlich saugen die Scheinwerfer mehr als die LiMa produziert.

    Meinen Beobachtungen nach reicht die Leistung der Lichtmaschine gerade so aus, alle serienmäßigen und dauernd in Betrieb befindlichen Verbraucher zu speisen - das sind das Abblendlicht und die Motorelektrik.


    Hier im Forum gibt es mehrere Berichte von Leuten, die ihre Batterien im Fahrbetrieb mit Zusatzscheinwerfern leergesaugt haben. Was bei Landstraßenfahrt nocht gut geht, klappt nicht mehr im Stadtbetrieb oder trialmäßiger Fortbewegung. Dazu braucht man nicht mal eine Lithium-Batterie. Aber deren Reserven sind eben wegen der geringen Kapazität kleiner, sodass Phasen mit Energiedefinzit weniger lang überbrückt werden.


    Als mögliche Lösung sehe ich die Mitnahme eines Starthilfegeräts (was ja auch nur ein Zusatzakku ist), wenn man auf die Zusatzgeräte nicht verzichten möchte.


    Eckart

    irgendwas muss da doch strom ziehen

    Ja klar, das Licht geht an, das ist schon ein großer Verbraucher. Zusätzlich nimmt die Zündung/Einspritzung Strom auch dann auf, wenn der Motor nicht läuft.

    die spannung fällt aber beim zündung einschalten jetzt schon auf 11.9V ab

    Hast Du denn direkt an der Batterie gemessen ?

    Denn dass die Spannung über Kabel und Sicherungen weg abfällt, ist normal.

    Ansonsten fehlen mir auch die Anhaltspunkte, zu sagen, ob die Batterie in Ordnung ist oder ein anderer Fehler vorliegt.


    Eckart

    hat jemand einen guten Tipp für eine Seitenständerverbreiterung an unserer F650 Vergaser

    Eigentlich hätte gern einen brauchbaren Tip zu diesem Thema gegeben.

    zum Losfahren war dann ein Helfer nötig, um es aufzuheben

    Aber nach den witzigen Tips kann ich mich eines Kommentars nicht enthalten:


    Ich habe eigentlich an allen meinen letzten Motorrädern den Luxus einer Seitenständerverbreiterung genossen. Denn die hat den Vorteil, es fast immer abstellen zu können, ohne sich großartig über die Standsicherheit Gedanken machen zu müssen. Mit der Seitenständerverbreiterung ist der Fuß immer breit genug für einen sicheren Stand auf unbefestigten Flächen wie den Grünstreifen zwischen Fahrbahn und Gehweg wie hier in Berlin häufig in den Allen der Außenbezirke, auf unbefestigten Parkplätzen oder sonstwo am Straßenrand. Allerdings sind das alles festgefahrene Verkehrsflächen, in die sich ein zu spitz geratener Seitenständer bohren könnte, aber kein flacher Fuß. Auf weichen Asphalt müsste sich das auch übertragen lassen.


    Anders allerdings auf wirklich unbefestigten Flächen wie Wiesen, Feldern u. ä. reicht das nicht, da wäre ein Brett oder ähnliche Unterlage das probate Mittel, aber eben nicht ohne Tücken wegen dem Zielen beim Parken, der Akrobatik vor der Abfahrt und auch sonst kann der Ständer von der Fläche abrutschen. Von daher ist das kein richtiger Ersatz für eine Seitenständerverbreiterung.


    Eckart

    Habe die Batteriespannung beim Anlaßvorgang gemessen, 10,5 V, nachdem ich Leerlaufsteller, Drosselklappenpoti, Lufttemperaturfühler, etc. überprüft hatte und mir keine weiteren Fehlerquellen eingefallen sind habe ich € 25 in eine neue Batterie investiert, die alte Batterie, Blei/Säure wartungsfrei war 2,5 Jahre alt.. Seit dem Batteriewechsel läuft das Motorrad einwandfrei!

    Es scheint wohl so gewesen zu sein, dass nach ca. 1 Stunde Fahrt in der Batterie durch die thermische Einwirkung eine Veränderung stattgefunden hat, die irgend eine Auswirkung auf das Steruergerät bewirkt hat,

    Ich möchte Dir zwar wünschen, dass Du das Problem behoben hast, gleichwohl, mir fehlt der Glaube daran, denn das mit der neuen Batterie habe ich schon durch. Nachdem sich mein Problem nach längerer Pause wieder gemeldet hat, muss ich mich auch wieder darum kümmern.


    Eckart

    Mich wundert, dass noch niemand auf die Idee kam die Gepäckbrücke einfach ein paar mal herzustellen und für 25€ zu verkaufen.

    Weil deutsche Wertarbeit nicht für diesen Preis machbar ist.

    Und die Chinesen haben den Oldtimer F650ST wohl nicht ais umsatzträchtiges Teil eingestuft.


    Eckart

    in der Anleitung stand sie lädt sich bei der ersten Fahrt vollns vollständig auf, bin dann au mal 1h rumgefahren

    Das tut sie zwar und auch ich bin bei entsprechendem Zeitdruck schon so verfahren, aber der allgemeine Ratschlag lautet eigentlich, sie vor dem Einbau voll zu laden, was der Lebensdauer zu Gute kommen soll.


    Dieses Versäumnis kannst Du zwar nicht mehr nachholen, aber wenn Du es trotzdem machst, würdest Du nach der Fahrt aussagekräftigere Werte hinsichtlich Regler und Lichtmaschine haben. Denn wie rotax kommen auch mir die Werte wie die einer noch nicht vollständig geladenen Batterie vor. Die Lade-Fahrt sollte zweckmäßigerweise eine Überlandfahrt sein und keine im Stau des Feierabendverkehrs.



    Ich baue aufgrund des Schnelltods vieler Motorradbatterien alle 2 spätestens alle 3 Jahre eine neue Batterie ein

    Der Schnelltod kommt zwar vor, ist aber nicht die Regel, sondern normalerweise kündigt sich das Ende durch Anlassschwierigkeiten, vorzugsweise bei Kälte an. Diese Art von Prophylaxe kann man auch auf andere Teile anwenden. Ob man mit dieser Philosophie aber ein schon etwas älteres Motorrad fahren sollte ?


    Eckart

    Vor dem Kauf der neuen Batterie wäre zu prüfen, ob sich die Batteriepole gelockert haben.


    Für einen Neuling: Ist der Flüssigkeitsstand der (nicht wartungsfreien) Batterie im Sollbereich ?


    Sind die Pole fest und der Flüssigkeitsstand normal, hilft wohl wirklich nur eine neue Batterie.


    Du kannst versuchen, sie mit einem Ladegerät aufzuladen. Wenn es danach eine Weile geht, wären Regler oder Lichtmaschine defekt. Ist aber selten bei den GS !


    Eckart

    Weil ich die Teile nicht hatte stand die Dakar eine Woche ohne Motoröl herum.

    Stand sie vielleicht auch ohne Batterie herum ?

    In der Anleitung steht, dass dann die Adaptionswerte verloren gehen, aber wieder neu eingelernt werden.

    Selber hatte ich den Eindruck, dass der Motor danach vorübergehend etwas anders klingt.


    Eckart

    Hallo Lukas,

    Wenn ich jetzt ein Topcase drauf machen will, z.B. das hier AMAZON gefällt mir gut, brauche ich dann noch eine Adapterplatte/Gepäckbrücke oder passt das so?

    Nein, natürlich braucht man eine passende Halterung. Erster Anlaufpunkt sind da die Webseiten des Herstellers, bei Hepco&Becker https://www.hepco-shop.de/meinbike/bmw/f-650-st-1997 wo man sein Motorradmodell wählen kann und dann passende Produkte angezeigt bekommt. Umgekehrt müsste man suchen, mit welchem Zubehörteil das gewählte Topcase befestigt werden kann. Wenn ich alles richtig lese, müsste man den Rohrgepäckträger als Topcasehalter verwenden: https://www.hepco-shop.de/mein…0-f-650-st-1997-2000.html


    Eckart

    Füße dürfen bei einem Ampelstop nicht mehr auf die Straße gestellt werden !


    Wer das bis jetzt getan hat, hat gegen die StVO verstoßen und kann mit einem Bußgeld belegt werden:

    (3) ... Die Füße dürfen nur dann von den Pedalen oder den Fußrasten genommen werden, wenn der Straßenzustand das erfordert.

    Jedenfalls wenn man den Gesetzestext wörtlich nimmt. Unmissverständlich ist er aber eigentlich, denn er nennt nur den Straßenzustand als Ausnahme, nicht die Notwendigkeiten der Fahrphysik.


    Eigentlich gehört das Thema ja mehr nach Gesetz, Recht, Versicherung, HU, aber dann kam es mir doch zu widersinnig vor, dies ernst zu nehmen. Oder wie haltet ihr das ?


    Aufmerksam geworden darauf war ich, als ich den Gesetzestext wegen eines Artikels dazu nachlesen wollte, der die Unvollkommenheit der Regelung thematisiert, aber die scheint ja noch viel grundlegender zu sein.


    Eckart

    meinte der nette Herr nach einem kurzen kritischen Blick: da klemmt die Benzinpumpe und schlug mit der Faust 3x auf die Pumpe bzw. den Deckel der Pumpe.


    Ich staunte nicht schlecht, als mein Motorrad daraufhin ohne Probleme ansprang.

    Ich staune auch. Aber wenn es so einfach ist, gehört das zuallererst versucht !

    Also ist die Pumpe recht tolerant was die Betriebsspannung angeht.

    Ja, aber vielleicht nicht die Steuerung ?


    Die 7-15V gelten wahrscheinlich auch nur für eine neue Pumpe, Wenn die nur ein bisschen klemmt, würde sie mit erhöhter Spannung noch anlaufen, aber vielleicht nicht mehr mit einer Spannung nahe der Untergrenze. Wenn die Pumpe wirklich klemmt, könnte allein das Ausbauen dem Klopfen wie in Svens Fall gleichkommen. Nach dem Experiment läuft sie vielleicht auch in der Sertao wieder ohne weitere Änderungen.

    An deiner Stelle würde ich die Pumpe der Sertao ausbauen und an diese nur den Stecker der Dakar anschließen.

    Falls die Batteriespannung wirklich so niedrig war wie angegeben, würde ich erst einmal diesem Punkt nachgehen, auch um auszuschließen, dass möglicherweise gleich 2 Fehler vorliegen, was die Fehlersuche erheblich erschweren würde.

    Deswegen bleibe ich bei meinem Vorschlag, erst einmal einen Start mit Starthilfe zu versuchen und danach, also wenn das nicht klappte, an der Bezinpumpe basteln.


    Eckart