Beiträge von Eckart

    Dann wären wir bei Vernunftargumenten. Das wäre normalerweise auch meine erste Wahl. Aber die Realität lehrt einen, das man Buzzworte braucht.

    Würde die Politik Argumenten aus Wissenschaft und Technik folgen, auch mit "Buzzworten" vorgetragenen, wäre die aktuelle Krise nicht, wie sie jetzt ist.

    sooo schlecht finde ich die Ausleuchtung, zumindest im Ablendlicht der F650 jetzt auch nicht.

    Man muss bedenken, dass Aufgabe der "LED-Glühbirnen" ja der Ersatz des Originals ist. Wenn man also Verbesserungen feststellt, stimmt entweder etwas mit dem Original (ich nenn' es mal Referenzglühbirne) nicht oder es wird nicht mit einerlei Maß gemessen.

    Dabei sollte man die teure LED-Nachrüstung schon mit einer High-End-Glühbirne vergleichen. Unter diesen Bedingungen kann die Ausleuchtung eigentlich nicht so viel besser sein, sagt mir jedenfalls meine Logik, vielleicht ergänzt KöfferliRebel noch die Sicht der Beamtenlogik.


    Auf jeden Fall wäre es nicht das erste Mal, wo sich die Politik mit der von ihr selbst geschaffenen Bürokratie selbst den Fortschritt ausbremst.


    Die Ausfallsicherheit durch die lange Lebensdauer ist aber auf jeden Fall ein Pluspunkt. Wer schon mal eine Glühbirne bei der F650GS unterwegs gewechselt hat, weiß, was sich meine. Immerhin geht es auch anders wie bei meiner F800GS, wo der Glühbirnenwechsel vergleichsweise einfach und schnell geht.


    Die Zukunft wird aber nicht bei der Nachrüstung mit "LED-Birnen" liegen, sondern im von vorn herein mit LED konstruierten Scheinwerfer. Im Baumarkt findet man zwar LED-Glühlampen für alte Leuchten, aber der Markt wird heute von neuen Leuchten dominiert, die der LED-Bauform folgend ganz anders aussehen als die vor 20 Jahren gängigen Modelle.


    Eckart

    danke für den Link mit den wunderbaren asiatischen Schriftzeichen, der ist wunderbar informativ.

    Keine falschen Loorbeeren, den Link hat ja KöfferliRebel ausgegraben:

    Die 6 Thyristor Variante ist bei Shindengen dazu die Ausnahme (SH775) und nicht die Regel.

    Ich habe ihn nur mit dem originalen Seitentitel versehen, den der Google Übersetzer recht prosaisch übersetzt mit Katalogverkauf | Elektrische Produkte | Produktinformationen | Shindengen Electric Manufacturing Co., Ltd. . Ich war beim Speichern der Seite darauf gestoßen, das mir den (unübersetzten) Titel als Dateinamen vorgeschlagen hat. Leider funktioniert der lokale Aufruf der gespeicherten Seite nicht, aber eine Druckansicht konnte lesbar gespeichert werden.


    Eckart



    PS: Beim Stöbern im Netz stößt man ja immer wieder mal auf "Blüten" wie hier, wo die Macher das Übersetzen der Metadaten übersehen haben.

    Was wir brauchen, ist eine Lobby die eine Untersuchung anstellt, wieviel Sprit man spart wenn statt 200W nur noch 80W Lichtleistung genötigt wird und wieviel das Klima dadurch geschont wird. Danach dürfte es sehr einfach sein, LED nachrüstung durchzusetzen.

    Im Zweifelsfall ist es die Lobby der LED-Lampen-Hersteller.


    Aus dem Bereich der F-Motorradfahrer kann diese Lobby aber nicht kommen, weil es keine Leistungseinsparung geben wird, wegen unserer Regler - Lichtmaschine was passiert da genau

    Unter diesem Aspekt müsste man solche Regler verbieten (wer im Glashaus sitzt ...)


    Der Einspareffekt bei PKW ist möglicherweise so klein, dass er den Blick auf wesentlich effektivere Maßnahmen verstellt.


    Eckart

    Noch eine Frage:

    Im Parallel-Thread hatte ich den Sinn der Referenzleitung erwähnt, (wie dort richtig von dir korrigiert, ausgehend von der Reglerseite").In der Quelle wird eine weitere Funktion der Sense-Leitung erwähnt.

    Zitat

    Die Leitung V/Ar (klein b im rev. Schaltplan) ist einmal die "Einschaltleitung" für den Regler, d.h. hier erhält der Regler über das Zündschloß 12V+, damit er in Betrieb geht.

    Vorausgesetzt das dies so richtig beschrieben ist, verstehe ich nicht ganz recht den Zweck. Ein Anschluss ist doch schon über die Batterie direkt gegeben. Und ich sehe keine zeitrelevanten Bauteile, die ein vorhergehendes "Einschalten" erfordern sollten. Oder doch?

    Die Nichterforderlichkeit eines Einschaltens hatte ich ja schon begründet.


    Nun, mit der von KöfferliRebel recherchierten Schaltung, kann man sagen, dass es diese Einschalt-Funktion so explizit auch nicht gibt, sondern allenfalls als Seiteneffekt wie oben von mir beschrieben, jedenfalls auf die betreffende Schaltung bezogen.

    Und D7 ist wohl eine weitere Zener-Diode, die verhindern soll, dass Sense und Reglerausgang zu weit auseinander driften.

    Also eigentlich ein Schutz der Batterie.

    Wobei das ja schon wieder eine Einschränkung des von mir Beschriebenen wäre, aber eine sinnvolle. Denn wäre Sense nicht angeschlossen - sei es durch einen Schaltfehler oder den Defekt eines dazwischenliegenden Bauteils, etwa auch einer Sicherung - würde der Regler in der Weise inaktiv sein, dass die Ausgangsspannung ins Bodenlose steigen könnte - und das ist nicht nur für die Batterie nicht gut.

    Röntgenbilder von David A. Braun

    Man muss ja wirklich das Netz in sich hineinstreamen, um solche Er- und Durchleuchtungen zu kennen.

    Die interessante Seite カタログ販売|電装製品|製品情報|新電元工業株式会社 habe ich mir jedenfalls mal gespeichert.


    Eckart

    BMW hatte immer schon Batterie Probleme

    Einen schlechten Ruf wird man ja schwer wieder los. Schon mit der F650GS hielten die sich in Grenzen, wenn ,man rechtzeitig ans Nachfüllen dachte. Zum Glück kann ich sagen, mit meiner F800GS keine Batterieprobleme gehabt zu haben, die über das dem technischen Stand entsprechende übliche, mit so einem Bauteil verbundene Maß hinausgehen.

    Man kann natürlich trotzdem vom Regen in die Traufe kommen.


    Eckart

    Man kann nun den Sense-Eingang einen BlödSense nennen, den alten Regler rausrupfen und ersetzen oder Sense direkt mit dem Reglerausgang verbinden. Das hilft zwar der Batterie aber beseitigt nicht den Spannungsabfall. D.h. man hat nun zwar 14,3 Volt am Reglerausgang dafür aber nur noch 13,3 Volt vorne beim Scheinwerfer.

    Daraus, dass neue Motorradmodelle so eine Schaltung nicht nutzen, kann man schließen, dass diese Überlegung wohl nicht ganz zu Ende gedacht war.


    Das spannungsempfindlichste Bauteil ist nun mal die Batterie, insbesondere eine wartungsfreie, allerdings waren die zum Zeitpunkt der Entwicklung der Vergaser-F noch nicht so üblich, vor allem nicht bei Motorrädern. Und an die Batterie ist der Regler ja immer angeschlossen; nur wenn die Leitung sehr lang wäre, wäre eine separate, parallele Fühlerleitung auch da sinnvoll, um den Spannungsaufall der stromdurchflossenen Leitung auszublenden.


    Elektronik ist vergleichsweise tolerant gegen eine etwas zu hohe oder etwas zu niedrige Spannung (und soviel Elektronik hat die Vergaser-F ja gar nicht).


    Beim Scheinwerfer bedeutet eine niedrigere Spannung eine zu geringe Helligkeit.

    Korrekt wäre eigentlich, zusätzlich noch dem Spannungsabfall auf den Grund gehen und diesen zu beseitigen.

    Warum eigentlich eigentlich ?

    Im Forum hatte ich schon gelesen (müsste jetzt suchen), dass Leute Nägel mit Köpfen gemacht haben und eine verstärkte, separate und über Relais aus dem Zündungskreis geschaltete Leitung für das Licht verlegt haben.


    Eckart

    Vorausgesetzt das dies so richtig beschrieben ist, verstehe ich nicht ganz recht den Zweck. Ein Anschluss ist doch schon über die Batterie direkt gegeben. Und ich sehe keine zeitrelevanten Bauteile, die ein vorhergehendes "Einschalten" erfordern sollten. Oder doch?

    Ich lese von so einer Funktion auch das erste Mal. Die Frage ist ja auch berechtigt. Denn der Regler ist ja fest mit Batterie und Lichtmaschine verbunden und es stellt sich die Frage, wie er sich abgeschaltet verhalten sollte.


    Als bloße Funktion der Referenzleitung würde die im ausgeschalteten Zustand mit 0 sehr niedrige Spannung bedeuten, dass die Spannung als zu niedrig angesehen wird und der Regler nicht regelt, indem er (als Kurzschlussregler) die volle Lichtmaschinenleistung ins Bordnetz lässt. Allerdings sollte die Lichtmaschinenleistung zu diesem Zeitpunkt 0 sein, weil der Motor bei ausgeschalteter Zündung nicht läuft.


    Mit einer Zusatzschaltung könnte man aber auch erreichen, dass er unterhalb einer Schaltschwelle das Gegenteil tut, nämlich die - nicht laufende - Lichtmaschine so gut es geht dauerhaft kurzzuschließen.


    Somit ist so eine Funktionalität - wenn es sie denn überhapt gibt - eher akademisch und allenfalls bei einem Defekt oder nur im Ausschaltmoment relevant. Vielleicht findet ja mal jemand einen vollständigen Schaltplan so eines Reglers, der diese Frage beantwortet.


    KöfferliRebel Vielen Dank für Dein umfangreiches Zusammentragen der Informationen !


    Eckart

    recht schwer und globig und hat ein entsprechend großes Packmaß

    Stimmt, das ist nichts fürs Topcase.

    mit dem viereckigen Reifen auf dem Hinterrad willst Du hoffentlich nicht weiter fahren?

    Wenn in einem Ballungsraum wohnt wie ich auch, ist es eben so, dass die Flanken weniger stark abgefahren werden und das Profil nicht mehr ganz halbkreisförmig ist. Aber man kann einen sonst gut in Schuss befindlichen Reifen nicht gleich entsorgen, weil er nicht im Idealzustand ist. Und das Profil ist doch noch gut, d. h. mehr als ausreichend tief (soweit im Foto erkennbar).

    Ja und dann geht es hier ja eigentlich um Planen ...


    Eckart

    wichtig ist, das Du Dein Motorrad nicht tagelang unter der Plane lässt... Feuchtigkeit wütet dann in aller Ruhe...

    Wenn ich mein Motorrad mal beplane, dann gerade, weil ich es eben tagelang nicht fahren werde.

    So etwas unter die Outdoor Plane

    Es gibt auch textilbeschichtete Planen, sowas habe ich. Das ist vielleicht einfacher als 2 Planen übereinander.

    Dabei sollte es sich nicht unbedingt um Baumwolle handeln, denn eine Kunstfaser ist im Falle des Falls womöglich doch feuchtigkeitsbeständiger.

    Ich halte von Planen recht wenig...

    Das deckt sich nicht mit meinen (zugegebenermaßen nicht so großen) Erfahrungen.

    Vermeidet man grobe Fehler, sieht das Motorrad nach Abnehmen der Plane fast aus als sei die Zeit stehengeblieben.

    Natürlich sollte es trocken und abgekühlt sein, wenn die Plane aufgelegt wird. Gegen Kondenswasser soll die Plane eben nicht ganz auf den Boden reichen, also von unten belüftet.


    Zubehörhändler haben solche Probleme ja durchaus im Blick. Louis hat zum Beispiel die: https://www.louis.de/artikel/o…abdeckhaube-soft/10010182 (meine eigene habe ich schon länger und kann die nicht mehr identifizieren).


    Eckart

    Man muss dazu sagen, dass ich ne Spiegelerhöhung dran habe von Polo.

    Mit sowas, aber auch mit hohen Scheiben ist das so, kenne ich auch.

    Es sieht halt irgendwie aus als ob die Plane nicht groß genug ist, weil sie nicht bis 10cm übern Boden geht

    Du müsstest halt Maßanfertigung statt Konfektion kaufen. Weiß ich, ob das bei Planen üblich ist.

    Ich kann mir aber nicht vorstellen dass sich das ändert wenn ich eine längere Abdeckplane kaufe.

    Ein bisschen würde das helfen, weil die Plane ja flexibel ist und ein Teil der Überlange vorn und hinten nach unten gezogen werden kann.

    Außerdem passt mein Nummernschild nicht in das Fenster

    Das ist wieder der Punkt mit der Maßanfertigung. Meine Plane hat gar kein Fenster, aber als Winterfahrer nutze ich sie auch selten. Ärger deswegen hatte es noch keinen gegeben. Schlimmstenfalls kann Kontrollpersonal die Plane ein wenig anheben. Bei einem stehenden Motorrad ist das ja nicht ganz so gefährlich wie bei einem fahrenden.


    Eckart

    Warum das vielleicht 2x im Jahr passiert hab ich bisher nicht rausgefunden. Als ich es noch nicht besser wusste habe ich dann zeitweise bei jedem Stillstand wild gestartet und so die Batterie langsam geleert. Ein einfaches kurzes stehen bleiben und Zündung aus und dann Neustarten behebt bei mir normalerweise das Problem.

    Dieses Phänomen hatte ich mit der Einzylinder auch. Aber es tritt ja nur sporadisch auf und wenn man erstmal herausgefunden hat, wie man damit umgehen muss, ist es kein Problem mehr.

    Ich bin hier nicht damit gekommen, weil das Problem hier permanent ist und bei der Fehleruche verwirrt es nur, im vorliegenden Fall offenbar wenig wahrscheinliche Ursachen aufzuzählen.

    Bei der 2- Spark ist das ein Hinweis auf einen defekt an dem Leerlaufsteller

    Auch das sehe ich als begrenzt hilfreich an, denn hier ist die Ursache doch bekannt:

    Gas leicht klemmen

    Deswegen ist das richtige Vorgehen, diese Ursache erst einmal zu beseitigen, zum Beispiel wie von Rotax vorgeschlagen.

    Erst wenn danach immer noch Störungen auftreten, wäre der Suchradius zu vergrößern.

    Einfach ohne Gas starten ist wohl das Gleiche.

    Das denke ich auch, denn warum sonst sollte das Gas beim Anlassen auf 0 stehen müssen ?


    Eckart

    Tatsächlich klemmt der Gasgriff am Anfang der Drehung , bzw springt nicht von alleine komplett zurück sondern ich musste von Hand zurück drehen.

    Falls das nicht deutlich wurde: Beim Anlassen muss das Gas auf 0 stehen, notfalls von Hand nachhelfen.

    Gibt es einen Trick mit den falsch eingestellten Klappen zumindest ein Stück weit zu kommen? Gas höher halten, Leerlauf vermeiden etc?

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das ganz schwierig ist.

    Sollte das Gas beim Anlassen nicht auf 0 gewesen sein: Zündung ausschalten, Gas auf 0, Zündung wieder an, Anlassen.

    Meine neue Vermutung war daher Lichtmaschine defekt und Batterie entlädt sich nach dem Anlassen - und in der frischen Batterie war vielleicht nicht 100% Ladung drin.

    Eine frische Batterie soll trotz "trocken vorgeladen" nach dem Befüllen erst einmal mit einem Ladegerät auf 100% voll geladen werden.

    Auch fertig befüllt gekaufte (heute gibt es fast nur noch diesen Weg) ist beim Kauf wegen der Selbstentladung nicht mehr ganz voll und sollten auch nachgeladen werden.

    12.5V an der Batterie gemessen

    Korrekte Massung vorausgesetzt ist das fast voll. Die Spannung sagt allerdings wenig über den verfügbaren Startstrom aus. Fehlt Säure oder Wasser, ist der verfügbare Startstrom geringer ohne dass sich das in geringerer Ruhespannung ausdrückt.


    Meine neue Vermutung war daher Lichtmaschine defekt und Batterie entlädt sich nach dem Anlassen

    Lichtmaschinendefekte sind bei der GS sehr selten und daher nicht so wahrscheinlich.

    Wenn die Batterie Ladung verliert, dann möglicherweise weil wegen des Defekts zu oft neu angelassen werden muss.


    Eckart

    Meine Batterie kam ohne ein Säure Pack. Warum?

    Ist doch klar: Weil Du's so bestellt hast:

    Ich habe mir gerade eine YUASA BATTERIE YB12AL-A2 offen ohne Saeure bestellt!

    Die Frage ist allerdings, ob Du etwas anderes hättest bestellen können.

    Da die Neuregelung keinen großen Wirbel gemacht hat, haben manche Anbieter sie vielleicht verschlafen und verspätet umgestellt.

    Ich vermute auch keinen all zu großen Wirbel drum, denn schon vorher ging der Trend zu den wartungsfreien, der Trend wird nun befeuert.

    Seit März 2020 darf die Post das nicht mehr transportieren wegen Gefahrengut.

    Das ist schon viel länger so: https://www.dhl.de/content/dam…ungsbroschuere-092013.pdf (von 2013). Wer sowas im Versand bestellt hat, müsste das mit einer Spedition bekommen haben.

    Die EU hat´s verboten.

    Ohne EU wäre es eben eine nationale Regelung geworden.

    siehe z.B. hier

    So weit muss man gar nicht schauen, Forenleser wissen mehr: RE: Batterie auf Vorrat kaufen

    Ich kann jedenfalls noch Batteriesäure bestellen oder aus dem Baumarkt holen

    Das ist ein guter Hinweis für Mitleser in grenznahen Regionen. Ist aber wahrscheinlich auch nur eine Frage der Zeit.

    Dann könnte es auch an der CS ordentliches Licht geben!?!

    Ein Scheinwerfer ist das Zusammenwirken von Reflektor und Lichtquelle. Wenn eine dieser beiden Komponenten mangelhaft ist, wird eine Verbesserung der anderen keine Wunder bewirken können, vielleicht wenigstens eine leichte Verbesserung.


    Eckart

    Vor dem Hintergrund, das AGM / Gel empfindlicher auf Überspannung reagieren, sollte sich der / die Fahrer/in mal Gedanken machen. Kommt früher oder später auf alle zu. Egal welches Moped welcher Hersteller.

    Gedanken schaden nie, aber nicht egal welches Moped welcher Hersteller, denn jedes Motorrad hat so seine speziellen Schwächen.

    Und: So groß ist das Problem mit Gel oder AGM gar nicht.

    Bei "neueren" Motorrädern wie meiner 10 Jahre alten F800GS (das Modell gibt es aber schon seit 2008) sind wartungsfreie bereits Erstausrüstung (AGM), mit dem Regler, den bereits die über 20 Jahre alte F650GS hatte.


    Um die Problemkreise der forenrelevanten Modelle mal zusammenzufassen:

    • F800GS: Es gibt es kein Batterieproblem, auch kein Reglerproblem, aber das Lichtmaschinenproblem bei Baujahren bis 2012.
    • F650GS Einzylinder: Es gibt es weder ein Reglerproblem noch ein Lichtmaschinenproblem, aber ein kleines Batterieproblem, weil man die öfter mal nachfüllen muss.
    • Vergaser-F650: Es gibt es ebenfalls kein Lichtmaschinenproblem, wohl aber ein Reglerproblem durch die schlecht gekühlte Platzierung und vielleicht ein Batterieproblem durch einen veralteten und ungünstig verschalteten Regler.

    Eckart

    Du würdest es einfacher machen, wenn Du das Problem nochmals genau schilderst.

    Ich stimme zu, dass es nach dem Zeitablauf und bei verschiedenen Beteligten eine geschlossene Beschreibung einfacher machen würde.

    Nach den wenigen Anhaltspunkten vor allem im neuen Beitrag würde ich weiter den Schrittmotor des Drehzahlmessers in Verdacht haben:

    Ich würde mich auch nicht auf einen elektrischen Defekt versteifen. Hier ein Thread, wo sich jemand (Edi_G) mit der Elektronik insgesamt und mit den Schrittmotoren im Besonderen befasst hat:

    Tacho defekt

    Wegen Verunreinigungen könnte er schwergängig sein und gelegentlich Schritte verlieren, die ein Justagevorgang irgendwann ausgleicht.


    Eckart

    Ein bisschen artet die Diskussion aus wie seinerzeit im Thread, bei dem ich mich ja auch rege beteligt hatte: Welche Aufgabe hat die Lichtmaschine und die Batterie Modell 2006 - nur durch fortgeschrittene Schrauber beantwortbar - vielleicht als Hinweis für die Diskutanten in diesem Thread hier, die das noch nicht kennen.


    Ich fürchte allerdings, dass solche technischen Einzelheiten die meisten Leser überfordern werden und denen eher mit praktischen Ratschlägen auf die Fragen Worauf muss ich achten ? oder Was soll ich machen ? geholfen ist - wobei das eine tiefgründige technische Begründung ja nicht ausschließen muss, gerade jetzt, in der Saure-Gurken-Zeit (habe heute auf dem Weg zur Arbeit kein einziges Motorrad fahren gesehen und zurück nur eines ... außer dem eigenen natürlich ;-) ).


    In meinem Beitrag weiter oben - RE: Batterie fällig? - hatte ich ja das Thema Längsregler und seine Vorteile angeschnitten; sowas wird ja auch mit MOSFETs aufgebaut, aber MOSFET ist nicht gleichbedeutend damit. KöfferliRebel Hast Du denn zu Deinen Schaltbildern noch ein Pendant für einen Längsregler ?


    Was wäre denn nun die Empfehlung für Leute, die ihren Regler ersetzen wollen ?


    Eckart

    Eine Batterie habe ich mir heute bei Luis gegönnt. Fast auf den Popo habe ich mich gesetzt. 70€.

    Das ist zwar kein Schnäppchen-Preis, aber auch kein überhöhter für eine wartungsfreie, wozu man für eine genaue Bewertung den Typ wissen müsste. Die früher im Billigsegment angesiedelten klassischen, nicht wartungsfreien Ausführungen gibt es wegen der Vertriebsbeschränkungen für Schwefelsäute seit Februar diesen Jahres kaum noch.


    Wenn es nicht eilt, wartet man bei Louis im Besten die nächste Rabattaktion ab.


    Eckart