Beiträge von Eckart

    Ich hab irgendwie angenommen, dass eine Sicherung schon "mal so" ohne nachhaltigen Grund raus fliegen/durchbrennen könnte.

    Das stimmt zwar, weil auch eine Sicherung wie jedes andere Bauteil ohne erkennbaren Grund ausfallen kann. Aber die Regel ist eben doch, dass sie in Erfüllung ihrer Aufgabe durchbrennt.


    Eckart

    Hallo Thomas,

    Auch von mir ein willkommen. Da bist Du ja gar nicht so weit weg von mir, sowohl räumlich als auch vom Baujahr.

    Dann wünsche Ich Dir mal, dass es mit der Zulassung

    noch rechtzeitig für die nächsten beiden Events

    klappt (das ist in Berlin ja echt ein Problem - als Info für die Mitleser), obwohl ich die beiden von Michel genannten Termine leider nicht wahrnehmen kann. Aber so gut, wie sich die Veranstaltungen entwickelt haben, wirst Du da nicht allein sein.


    Eckart

    Ich denke, ich werde einen ähnlichen Weg beschreiten, wie ihn "dzgruss" beschrieben hat.

    Er hat den Weg als einfach beschrieben, obwohl das ein üblicher Weg ist.

    Solltest Du Dich mit solchen Dingen schwer tun, kannst Du ja mal Kompetenzen aus dem Forum in Deiner Nähe für einen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen oder Ähnlichem zu Deiner Unterstützung bei Anbau und Anschluss anlocken.

    Am besten würden mir ja auch Positionsleuchten gefallen, wie es "bwm" beschrieben hat. Die elektronischen Anforderungen hierfür übersteigen aber leider meine Fähigkeiten weit.

    Die sind natürlich vor allem deswegen so auffällig, weil sie (noch ?) nicht jeder hat, genaugenommen sogar nur die AT-Fahrer. Ein bisschen unterscheiden muss man da wohl zwischen dem Aufmerksamkeitseffekt, um Dich überhaupt erst einmal zu erkennen und die Aufmerksamkeit nach dem Erkennen durch die Ungewöhnlichkeit der Beleuchtung.


    Es ist vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis das alle haben, die einen serienmäßig in neuen Motorrädern, die anderen über Nachrüstsätze, die es vielleicht bald geben wird, welche den Umbau einfach machen. Ohne einen solchen wäre das schon ein bisschen aufwändig.

    Einen neongelben Helm und eine neongelbe Jacke habe ich schon

    Damit bist Du schon mal auf dem richtigen Weg. Wobei der gemäßigte Weg einfach helle Kleidung wäre - das macht das Ganze etwas ziviler.

    Tagfahrlichter finde ich grundsätzlich auch gut, habe ich aber für mich erstmal ausgeschlossen. Da ich dachte, dass bei eingeschaltetem Tagfahrlicht das Abblendlicht ausgeschaltet sein muss, und das will ich aber nicht ausschalten, bzw. geht ja bei der R13 auch nicht.

    Tagfahrlichter für das Motorrad kommen üblicherweise mit den passenden Schaltern und Relais, die das Einhalten der Bestimmung sicherstellen. Ein Licht für die beiden Aufgaben Ausleuchtung der Umgebung und Kennzeichnung gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern muss ja eigentlich immer ein Kompromiss sein. Deshalb müsste ein Tagfahrlicht seine Aufgabe eigentlich besser erfüllen können als das Abblendlicht oder Zusatzscheinwerfer, weil es nur einem Zweck dienen muss. Von daher würde ich diese Idee nicht einfach so wegwischen. Eigene Erfahrungen habe ich zwar nicht damit, aber wenn es nichts bringen würde, würde man es ja nicht machen.


    Eckart

    Wenn dann in Ihrem ersten Leben als Fahrschulmotorrad (bis ca 57.000)

    Im Fahrschulbetrieb wäre so ein Fehler schon recht wahrscheinlich und daher bei einer Anfälligkeit vor 57000 zu erwarten. Weiß natürlich nicht, wie gut Du "er" kennst, dass er Dir die gesamte Reparaturgeschichte lückenlos herunterbetet.


    Meine Reparatur - das hatte ich noch erwähnen wollen - hatte dann noch einmal doppelt so viele Kilometer gehalten, bis ich mich von diesem Motorrad getrennt hatte. Da hat sich womöglich ausgezahlt, die Knickstellen zu entschärfen. Das rechtzeitig zu tun würde ich auch jedem empfehlen, einen vorsorglichen Austausch hingegen nur bei Anzeichen einer Schädigung.


    Eckart

    Hallo Pascal,

    Kommen diese Kabelbrüche nur bei den Prä Doppelzündern vor oder auch danach?

    Die Leitungsführung im anfälligen Bereich wurde tatsächlich mal geändert, ob genau mit der Einführung der Doppelzünder weiß ich aber leider nicht. Die geänderte Führung ist zwar besser, aber das grundsätzliche Problem beseitigt sie konstruktionsbedingt nicht, sodass Kabelbrüche am Lenker wohl auch an neueren Modellen nicht ausgeschlossen werden können. Vielleicht meldet sich aber mal wer mit eigenen Erfahrungen an einem der neueren Modelle zu Wort. Meine von 2003 hatte rund 45000 km beim Problem, da ist Deine noch ein bisschen weg.


    Die Gefahr dieses Schadens hängt auch etwas vom Einsatz ab. Bei viel Kurzstreckenbetrieb kommt es häufig zu starken Lenkeinschlägen, z. B. beim Parken, während bei überwiegendem Fernverkehr die Beanspruchung gering ist.


    Ich weiß nicht, ob ich so eine Reparatur vorsorglich durchführen würde. Mit etwas Geschick und geeignetem Werkzeug (Lötkolben) bekommt man sowas selbst zumindest provisorisch repariert.


    Auf keinen Fall kann es aber schaden, die Leitungsführung auf Knickstellen zu untersuchen und neuralgische Stellen zu entschärfen.


    Eckart

    Hallo Andreas,

    Die Antwort

    Wer lesen kann ist klar im vorteil.....

    sollte ausdrücken, dass die Antwort auf Deine Frage

    1. Wie viel muss rein? Wie voll muss der Ausgleichsbehälter sein bzw. wo ist die Mindestfüllhöhe?

    schon gegeben wurde, nämlich im Beitrag direkt vor Deinem. Außerdem gibt es dazu schöne Bilder in der Bedienungsanleitung (Heft Wartungsanleitung), wo man sieht, dass der Ausgleichsbehälter entsprechend beschriftet ist.

    2. Welche soll ich nachfüllen? Gibt's eine bestimmte?

    Für die Fahrt nur zur Werkstatt reicht es, Wasser nachzufüllen. Nach der Reparatur wird die Werkstatt schon das Richtige einfüllen.


    Eckart

    muss da mal eines zum Batterietester sagen: die Messen nicht die Spannung, weil die wenig aussagt bei Bleiakkus, sondern den Spannungseinbruch bei einer definierten Last.

    So ist das, wenn es ein richtiger Batterietester ist. Aber es gibt halt auch Geräte, die einfach die Spannung messen und "gut" sagen, wenn die Spannung erreicht wird, die ein voller Akku hat. Voll ist aber nicht gleichbedeutend mit gut, denn wirklich in Ordnung ist der Akku nur, wenn die Spannung unter Last bestehen bleibt. Nachdem die Diskussion schon etwas fortgeschritten ist, sieht es aber nun so aus, als läge das Problem woanders.


    Es ist einfach unwahrscheinlich, dass ausgerechnet genau beim Wechsel der Batterie auf einmal das Zündschloss aussteigt. Möglich, aber unwahrscheinlich.

    Der Zusammenhang ist wahrscheinlich schon da, aber anders herum: Das Motorrad hat herumgezickt und daher wurde die Batterie gewechselt. Hab ich recht ?

    Eine Spannungsspitze kann dabei eigentlich nicht auftreten. Wenn die Batterie nur 13 Volt Spannung liefert dann kommen da nicht auf einmal 20V raus, weil du sie nur kurz dran gehängt hast. Spannungsspitzen können bei der Erzeugung von Strom entstehen (LiMa) bzw wenn der Regler kaputt ist. Spannungsspitzen aus einer Batterie habe ich noch nie gehört.

    Eigentlich. Meine Tachoprobleme traten seinerzeit zeitnah zu einem Batterieaus- und -wiedereinbau auf. Nicht nur bei mir. Eine konkrete Erklärung habe ich dafür nicht (obwohl ich nie um Erklärungen verlegen bin).


    So, wie du das Fehlerbild beschreibst, würde ich nicht zuerst auf den Tacho tippen.

    Sehe ich auch so. Der Tacho ist für die F650 nicht lebensnotwendig. Licht, Blinker, Anlasser und Zündung gehen auch ohne ihn. Wenn es noch andere Ausfälle gibt, kann es eigentlich nicht der Tacho sein und ich würde dem nicht näher nachgehen.


    Wenn die Dakar schon in 14 Ländern war, dann ist der Kabelbruch am Zündschloss fällig !


    Eckart

    als passive Idee hab ich hiervon welche

    damit hab ich schon einiges gebastelt - ziehen leider ordentlich Strom

    aber würden den Regler sicherlich "kühlen"

    Das klingt ja erst einmal toll, aber dem Smiley nach war das wohl nicht ernst gemeint.

    Nicht dass jemand, der damit nicht so fit ist, den "Pferdefuß" nicht sieht:

    Das Peltier-Element arbeitet als Wärmepumpe: Es nimmt die Wärme von der einen Seite weg und gibt sie an der anderen wieder ab. Diese Wärme muss natürlich auch abgeführt werden, zusätzlich die, die das Element selbst erzeugt. Am Ende hat der Regler überlebt, aber das Peltier-Element ist den Wärmetod gestorben ...


    Eckart

    Hallo Andreas,

    Ich hatte heute Früh eine Pfütze unterm Motorrad.

    Deiner Beschreibung nach tippe ich auch auf Kühlwasser. In diesem Zusammenhang wäre wichtig zu wissen, wo genau unter dem Motorad.

    Es kann nämlich durchaus sein, das Ausgleichsbehälter voll ist, aber der Kühler halb leer.

    Mir ist es mal - allerdings während der Fahrt - passiert, dass Wasser aus dem Ausgleichsbehälter gespritzt ist. Da habe ich mich auch erschrocken, aber das hat sich später nie wiederholt. Vielleicht hat da ein Ventil geklemmt.


    Andere Male bin ich auch über Pfützen "gestolpert", die sich später als Regenwasser entpuppt haben, das sich irgendwo gesammelt hatte. Sowas ist eigentlich nicht schmierig, aber es könnte ja etwas weggespült haben.

    Aktuell ist es ja fast überall trocken. Kannst Du Regenwasser ausschließen ?


    Eckart

    Youtube-Videos sind ja oft faszinierend, dieses auch. Aber ich gebe zu bedenken, dass die F ja nicht nur (Zitat) "mehere Hundert Meter" fahren soll.

    fast alle haben Lüfter, natürlich auch fast immer redundant

    Warum wohl redundant ?

    Aber einem Serverlüfter würde ich auch etwas mehr zutrauen als einem Netbook-Lüfter.

    der Kühlerlüfter der F650 überlebt ja nun auch schon

    einige Jahre ohne Ausfall.

    Deiner. Bei meiner letzten F650GS musste ich den einmal ersetzen, obwohl der nun als Outdoor-Lüfter konzipiert sein musste und wirklich selten zu tun hatte.

    Stören würde mich beim hochdrehenden Lüfter höchstens das ständige "Staubsaugergeräusch" unterm Hintern

    Ich wette, dass Du diesen Lüfter bei laufendem Motor nicht hören wirst.


    Wie oft bei solchen Dingen hilft Ausprobieren die Dinge zu klären. ich bin gespannt.


    Eckart

    lass sie doch die Definition für Zwischengas haben die sie haben wollen oder ein anderer glaubt das wäre Voodo.

    Wenn es hier Diskussionen um das Zwischengas gibt, kann das nur daran liegen, dass kaum noch einer weiß, was das ist:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischengas#Vorgehensweise

    Beim Motorrad geht das ja gar nicht !

    Dieter hat das in seiner ausführlichen Erklärung der Vorgänge eigentlich auch begründet:

    Da zwischen den Gängen kein anwählbarer Leerlauf ist, findet der Übergang vom alten in den neuen Gang sehr schnell statt und die begleitenden Vorgänge wie Gasgeben, -wegnehmen, Kupplung betätigen überlappen einander zeitlich.

    Damit gebe ich Peter Recht:

    Das was ihr macht ist nur eine Drehzahlanpassung.

    Und das ist ja auch nicht falsch.


    Ist schalten ohne zu kuppeln nun schonender für das Getriebe ?

    Dürfte dem egal sein , die oben beschriebenen Prozesse finden so oder so statt

    Wozu ist die Kupplung wohl da ?

    Dazu, dass das Getriebe die Drehzahlanpassung ohne Last hat, denn wenn man nicht schnell genug schaltet, knallen die Zahnräder nicht mit der gesamten Zahnradbreite aneinander, sondern nur mit einem Teil der Zahnradbreite, die dadurch lokal hoch belastet werden. Wenn die Kupplung getrennt ist, wirken nur Kräfte aus dem Schwung der Getriebewellen, sonst müssen sie zusätzlich Kräfte gegen den Motor aufnehmen - wie viele, hängt vom Geschick der Drehzahlanpassung ab. Diese müsste ja recht schnell - in der Schaltzeit des Getriebes - passieren, was vor allem bei hoher Drehzahl schwierig ist.


    Wer ohne Kupplung schaltet, tut das auf eigene Gefahr und um das Risiko einer verringerten Getriebelebensdauer. Aber da der Rotax ja standfest ist, ist das Risiko vielleicht überschaubar.


    Eckart

    Jetzt frage ich mich warum meiner den Geist nicht aufgiebt?

    Ur F 95 vor 6 Jahren mit 28.000km gekauft. Lt. Vorbesitzer nie gewechselt.

    ...

    Vielleicht gabs Gute und Schlechte?

    Einerseits das, es können aber auch die Betriebsbedingungen sein:


    Denn eine ähnliche Frage hatte ich mir bei meiner F800GS bei ca. 100000 km auch gestellt, weil die Lichtmaschinen der älteren Baujahre mit typisch 50000 km ausfallen. Aber ich kann Dich "trösten": Es ist weniger eine Frage des ob, sondern mehr eine des wann.


    Die Erwärmung des Reglers ist vor allem vom Strom abhängig, der durch denselben fließt - und dieser wiederum ist direkt von der Drehzahl abhängig.

    Wenn Du also jemand bist, der mit eher niedrigen Drehzahlen fährt, zum Beispiel wegen Stadtverkehr oder kleinen Straßen, wird es tendenziell länger dauern als bei jemandem, der ständig über die Autobahn heizt, nicht nur von der Zeit, sondern auch von den Kilometern.

    Ein kühlendes Lüftchen bei erhöhter Geschwindigkeit würde zwar dagegen wirken, aber dem Vernehmen nach herrscht unter der Sitzbank Windstille, sodass eine bei höherer Belatung verstärkte Kühlung nicht greift.

    Meine hat einen 12V Lüfter nun. Aus einem Laptop, ultraschmal und saugt die Luft nicht von oben an, sondern seitlich über eine Führung. Aber ist halt ein Verschleissteil, da solche Lüfter auch nicht ewig heben.

    Die Idee mit dem Lüfter hattest Du nicht als erster. In den Regler-Umbau-Threads findet sich auch das. Grundsätzlich funktioniert das wohl auch, aber es gab Zweifel an der Zuverlässigkeit einer solchen Lösung. Das filigrane Teil fühlt sich im Büro wohl und hält da eine Weile. Aber auch im rauen Alltagseinsatz einer Enduro ?


    Eckart

    Wenn die sauber trennt, dann geht Neutral auch sauber rein.

    Ein Anhaltspunkt, ob die Kupplung trennt, ist für mich: Steht das Motorrad auf dem Hauptständer, sodass das Hinterrad frei ist, reicht die auf das Rad bei gezogener Kuplung übertragene Kraft bei betriebswarmem (!) Motor normalerweise nicht aus, um es in Drehung zu versetzen (bei kaltem Motor ist das anders).


    Ich weiß nicht, wie sich eine so extrem lange Standzeit auf die Kupplung auswirkt. War die Beobachtung nur einer erster Eindruck, weil Du noch gar nicht richtiúg gefahren bist. Wieviele Kilometer bist Du schon wieder gefahren ?


    Eckart

    Vielleicht mal die Einstellung des Bowdenzugs kontrollieren (lassen).

    Hatte ich das nicht gerade geschrieben ?

    Ok, doppelt hält besser.

    Für die Drehzahlsynchronisation ist der Bediener verantwortlich

    Ist das so ?

    Gibt hier wer Zwischengas ?

    Wie stark es bei der Schaltung kracht, hängt von der Übung und dem Geschick des Bedieners ab

    In erster Linie hängt es vom Motorrad ab. Schon bei meiner F800GS ist das Krachen wesentlich dezenter als ich das von der F650GS kannte - trotz gleichen Bauprinzips.


    Eckart

    Hallo Uli,

    Mir gefällt das Video auch !

    Krachen tut es im Stand beim Erster-Gang-Einlegen, aber auch in den höheren Gängen finde ich, dass es sich nicht nach der ehrenvollen Erledigung einer Ingenieursaufgabe klingt.

    Deine Kritik in Ehren, aber wenn man bedenkt, dass der Rotax-Motor für seine Langlebigkeit bekannt ist, können die Ingenieure so schlecht ihre Aufgabe nicht erledigt haben. Wenn Du erst einmal Deinen Tachoausfall hast, wird sich Dein Fokus möglicherweise zu weniger auffälligen, aber anfälligeren Teilen hin bewegen.


    Im Video wird ja erklärt,, dass das Geräusch entsteht, weil Teile des Getriebes bis zum Stillstand abgebremst werden. Beim Schalten zwischen höheren Gängen ist das ja gar nicht der Fall, da ändert sich nur die Drehzahl der Wellen. Mit etwas Übung und Gefühl im Gas bekommt man es sogar hin, das Getriebe in den höheren Gängen ohne Kupplung zu schalten, ohne dass es sich anhört als wolle es auseinanderfallen.

    Krachen sollte es aber nur wenn du in den 1. Gang schaltest.

    Wenn Dein Getriebe trotzdem auch in den höheren Gängen auffällig laut schaltet, stimmt vielleicht etwas mit Deinem Schalten nicht oder es ist etwas nicht in Ordnung. Auf den möglichen Einfluss des Öls wurdest Du ja schon hingeweisen. In erster Linie kann aber eine falsche Einstellung des Kupplungsspiels Ursache für Schaltgeräusche sein, wenn das dazu führt, dass die Kupplung nicht ausreichend trennt.


    Wie es richtig ist, steht ja in der Bedienungsanleitung.


    Schlimmstenfalls ist der Kupplungszug am Ende und längt sich. Man muss dann immer wieder nachstellen und er wirkt unter Umständen auch richtig eingestellt nicht richtig auf die Kupplung .


    Eckart

    Darauf versuche ich in den nächsten Tagen mal zu achten.

    Dies habe ich nun getan:

    vielleicht der letzte Wert beim Abstellen des Motors

    So scheint es tatsächlich zu sein. Der Effekt ist aber einseitig: Wenn es heiß ist, gibt es die Fehlanzeige, startet man bei Normaltemperaturen, erscheint sofort die richtige Temperatur, auch wenn es beim Abstellen (am Vortag) heiß war.


    Eine weitere Beobachtung habe ich gemacht: Nach dem Einschalten der Zündung bei kaltem Motor erscheint normalerweise korrekt die aktuelle Temperatur; die Anzeige bleibt auch stehen.


    Beim Abstellen des Motors verschwindet die Anzeige ("---" wird angezeigt) und erscheint erst nach dem Anlassen wieder; der Sinn soll wohl sein, Fehlanzeigen durch aufsteigende heiße Luft vom Motor zu vermeiden.


    Nach dem Einschalten der Zündung bei Hitze wird trotz stundenlanger Standzeit zunächst die falsche niedrige Temperatur angezeigt, kurz danach erscheint "---" wie bei heißem Motor. Nach dem Anlassen erscheint wieder die falsche Temperatur, bis nach etwa 5 Minuten vermutlich übergangslos (ab und zu muss ich auch mal nach dem Verkehr schauen) die aktuell hohe Temperatur angezeigt wird (heute: 22°->35°).


    Es scheint also eine Logik dahinter zu stecken, die sich nicht auf Anhieb erschließt oder nicht ganz zuende gedacht ist.

    Wenn es ein Fehler ist, hat es an meiner 800er keine erkennbaren Auswirkungen.

    Wenigstens eine Bestätigung der Beobachtung und dass das anscheinend "normal" ist - nochmals Danke dafür !

    Und deswegen gebe ich mich jetzt auch damit zufrieden.


    Eckart

    Hallo Uli,

    Hat jemand eine Idee, wie man eine Standard-Alukiste, die ja gar nicht für das Motorrad gedacht ist, anständig am Gepäckträger befestigen kann?

    Beim Betrachten Deines Bildes bin ich mir gar nicht sicher, ob Du überhaupt einen Gepäckträger hast oder nur die Haltegriffe meinst.

    Das ist insofern wichtig als Adapterplatten, wie es sie zu Topcases gibt wie von Michel verlinkt nur Adapterplatten für das jeweilige Topcase sind. Diese müssen dann mit einer entsprechenden Platte am Motorrad verschraubt werden, wobei es sich bei der motorradseitigen Platte auch um einen Gepäckträger handeln kann, halt etwas, was entsprechende Lasten aufnehmen kann. Wie so etwaas aussehen könnte siehe hier: Gepäckbrücke für R13 F650GS?


    Derzeit habe ich das BMW-Topcase an meiner F800GS, da passt natürlich alles zusammen, was seinen Preis hat.


    An meiner letzten F650GS hatte ich den Hepco&Becker-Gepäckträger, nicht für ein Topcase, aber als Gepäckträger gut geeignet. In diesem Beitrag ist er sehr schön dargestellt: Suche Foto von Gepäckträger


    An meiner ersten F650GS hatte ich die "Platte" von Touratech, für Dich sicherlich auch geeignet, ich selber fand sie unpraktisch.


    Preise habe ich nicht parat, sind möglicherweise über Deinem Limit.


    Eckart

    Hallo Frank,

    Meine Idee, den Regler um 180 Grad gedreht unterhalb des Radlaufs zu befestigen..

    Meine Frage an die Experten, ob die Idee Sinn macht.

    Als Forenneuling - willkommen erst einmal ! - hast Du ja die Narrenfreiheit, unbeanstandet Fragen stellen zu dürfen, die schon zig mal gefragt wurden. Zum Beispiel:

    Wohin mit dem Limaregler?

    Hier sind auch Links zu anderen Beitragen zu diesem Thema

    Deine Variante kam auch schon:

    Regler versetzen - leicht gemacht.

    Hier hab es Bedenken, dass sich der Kühlkörper mit Dreck zusetzen könne, was auf das Gleiche herausläuft wie Du schon hattest. Ich würde deshalb zu einer anderen Variante greifen, bei der der Regler an der frischen Luft, aber nicht im Dreckbereich sitzt. Anregungen gibt es in den verlinkten Beiträgen genug.


    Eckart

    Warum Rennfahrer kein ABS benutzen?

    Da hast mich von der Unvollständigkeit meiner Auflistung überzeugt.

    Ich werde am Sonntag ein Sicherheitstraining machen. Dann kann ich das Abs gut ausprobieren.

    Und vielleicht auch ausprobieren lassen. Denn wenn Du Zweifel an der korrekten Funktion Deines ABS oder der Bremsen insgesamt hast - der Trainer dürfte das gut beurteilen können.

    Komme aus der Ecke wo die Leute zusammen geflickt werden.


    bis bald

    Deswegen verabschiede ich mich mal lieber nicht mit "bis bald"


    Eckart

    Ich glaube nicht das die Cafe-biker sich da auskennen.

    Nun liegen meine Cafés mitunter schon etwas weiter weg (um nur mal eins zu nennen), falls Du mich meinen solltest. Ansonten halte ich es so:

    so fahren das sie nur äusserst selten in die Verlegenheit kommen


    Wobei die Haftreibung beim drehen größer ist wie die Gleitreibung beim blockieren

    Natürlich versuchen die Bremsprofis näher bei der Haftreibung zu bleiben.

    Ich habe mal gelernt das der Bremsweg sich durch ABS bei normaler Strasse nicht verlängert aber auch nicht verkürzt

    Als Faustregel wird das schon passen, weil das ABS erst einmal von einem angenommenen Ausgangszustand ausgehen wird, Anders als der Fahrer "sieht" das ABS den Straßenzustand nicht, sondern es "erfühlt" ihn mit der Regelung, die geänderten Verhältnissen möglichst schnell folgen soll.

    Von daher wird die Annäherung an die Grenzen der Physik in dem überwiegend zu erwartenden Fahrzustand besser sein als in einem seltenen.

    Dennoch muss das ABS mit verschieden griffigen Untergründen zurecht kommen, also auch mit unbefestigtem Grund.


    Denk mal drüber nach wieso man ABS abschaltbar macht. Und zwar nicht nur bei Geländemopeds sondern auch bei Rennmopeds. Wäre es so überlegen, wie viele glauben, würde man es nicht abschaltbar machen. Es hilft unerfahrenen Fahrern, da sie nicht wissen wo das Limit des Fahrzeuges ist. Aber ein Profi schaltet es ab, weil er ohne besser und genauer bremsen kann.

    Ich habe nachgedacht und bin zu einem anderen Ergebnis gekommen:

    Es dürfte kaum deshalb abschaltbar sein, weil Profis genauer und besser bremsen könnten, sondern einfach, weil es bestimmte Manöver, die bei Rennen oder bei Kunststücken im Gelände vorkommen (aber nie beim Fahren), nicht abdeckt oder gar nicht erst zulässt, etwa wo das Blockieren bewusst herbeigeführt wird wie bei sowas: https://de.wikipedia.org/wiki/…uern_und_%C3%9Cbersteuern

    Das ABS würde so etwas verhindern, das ist ja gerade seine Aufgabe.


    Eckart