Beiträge von Eckart

    vergiß die Sache mit dem Jethelm, hab einen Seitenaufprall auf Pkw


    mit Jethelm (Nolan N40) live er(über)lebt, mit 40km/h, hab gedacht


    mir reißt es den Schädel weg,


    Jeder muss selbst für sich entscheiden, welchen Grad an Sicherheit er haben möchte. Klar, dass ein Integralhelm mehr Sicherheit bietet als ein Jethelm, aber wenn man ganz sicher gehen möchte, muss man auf das Motorradfahren verzichten.




    aber im Inneren lauter Haarrisse, das Styropor bröselte


    Das gilt eigentlich für jeden Helm: Er darf bei einem Unfall durchaus kaputt gehen, solange der Kopf darin geschützt bleibt. Danach gehört der Helm in die Tonne, auch wenn keine Schäden zu sehen sind.




    Die Beständigkeit eines Helms, sowohl die beim Unfallgeschehen als auch die gegen Umwelteinflüsse haben etwas mit dem Material zu tun. Da ein Großteil der Kundschaft von Jethelmen preisbewußt ist (Rollerfahrer), sind die meisten Jethelme billigere Modelle aus eben auch einfacheren Materialien - die anderen gibt es aber auch. Wo der Nolan N40 einzuordnen ist, weiß ich jetzt nicht.




    Davor hab ich einen "Vogelschlag" bei ca. 90km/h auf das Visier


    Die Fragestellerin wollte ja eigentlich nur in der Stadt damit fahren, bei 50 km/h ist ein Vogelschlag nicht mehr so wahrscheinlich.




    Vor einer Reihe von Jahren bin ich auch mal eine Weile mit Jethelm gefahren. Glücklicherweise hatte ich in dieser Zeit keine Unfallerfahrungen. Da ich aber viel und nicht nur bei Sonnenschein gefahren bin, bildete sich mit der Zeit eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung aus, die mich veranlasst hat, wieder auf Integral umzusteigen; die Entzündung ist daraufhin wieder verschwunden.




    Neben dem Jethelm gibt es luftige Alternativen: wie wäre es denn mit einem Cross/Endurohelm ? Wegen des Kinnschutzes entspricht der Schutzfaktor etwa dem des Integralhelms, die dann notwendige Brille dürfte vielleicht nicht ganz so gut wie ein gutes Visier schützen.


    Ich habe selber schon an diese Alternative gedacht und bin an Kommentaren interessiert.




    Aber auch Integralhelm ist nicht gleich Integralhelm. Gute Integralhelme haben ein ausgeklügeltes Belüftungssystem. Das muss sich nicht in mehr oder weniger auffälligen Spoilern, Klappen oder sonstigen Hebeln äußern sondern cor allem darin, wie die Luft im Helm verteilt wird. Auch eine umständliche Visiermechanik kann einem die Freude vergällen: Arai-Helme haben eine, auf die zwar der Hersteller stolz ist, Normalfahrer wie ich haben aber ihre Not damit. Mit meinem Shoei Raid (nicht mehr der jüngste) bin ich in dieser Hinsicht recht zufrieden.

    Nach all den Problemen die hier im Forum beschrieben werden,


    bin ich mir aber nicht so sicher ob dieser Kauf richtig war.




    Solche Foren haben es nun mal an sich, dass vor allem über Probleme berichtet wird. Der andere Fall, nämlich, dass die Maschine läuft wie sie soll, ist keine Nachricht wert.






    Ich nehme an, dass es sich bei der Software bei diesem Baujahr


    um die 8000 handelt - weil fährt wie ein Diesel.


    Das Ansauggeräusch ist hässlich aber mit dem Bohrer warte ich noch.




    Das Geräusch der F650GS erinnert tatsächlich ein wenig an Diesel,


    aber ich denke, dass sie nicht fährt wie ein Diesel ?!

    Bekanntlich veranstaltet die Zeitschrift Motorrad zusammen mit einer bekannten Benzinmarke alljährlich die Wahl des Motorradfahrers des Jahres. Ich verfolge den Ablauf des Wettbewerbs eigentlich nicht so sehr, aber als ein Regionalblatt auf der Titelseite auf eine Ausscheidung hier in meiner Nähe (nämlich auf dem Platz des 4. Juli in Berlin-Lichterfelde) vor einer Woche aufmerksam machte, habe ich die Gelegenheit wahrgenommen, da mal vorbeizuschauen.




    Obwohl das Ganze keineswegs hinter verschlossenen Türen bzw. Toren abläuft, schien mir, als wenn ich der einzige Zuschauer gewesen sei; großen Interesses erfreute sich die Veranstaltung jedenfalls nicht.


    Was ich jedoch bemerkenswert finde, ist, dass in dem 25-köpfigen Teilnehmerfeld immerhin 3 mal die F 650 GS vertreten war - das wäre eine Quote von über 10% !


    Ich habe den weiteren Verlauf des Spektakels nicht weiter abgewartet, das Ergebnis wird man ja nachlesen können.













    Ich hab mir die Gesamt- und Tageskilometerstände beim tanken immer


    aufgeschrieben um den Verbrauch auszurechnen. Über den Verbrauch


    kann ich echt nicht meckern (3,8 – 4,6 l/100km), aber mir ist


    aufgefallen, das die Tageskilometeranzeige nicht die exakten


    Kilometer angibt. Wenn ich die Tageskilometer anhand meiner


    notierten Gesamtkilometerstände ausrechne ergibt sich immer eine


    Differenz. Der Tageskilometerzähler gibt mir immer mehr Kilometer


    an. Bei meinen letzten 5 Tankfüllungen waren das zwischen 2,5 und


    16,2(!) km, oder anders gesagt zwischen 0,9 und 5,2 %.




    Ich habe zwar auch schon mal bemerkt, dass der km-Stand wohl nicht ganz exakt gespeichert wird, solche Differenzen sind mir zwar noch nicht aufgefallen, allerdings habe ich auch noch nicht so genau darauf geachtet.




    Welcher Zähler ist jetzt richtig?


    Wahrscheinlich keiner. Vor allem wegen Toleranzen des Reifendurchmessers - Profil, Luftdruck, Modell, Fertigunstoleranz - muss mit einer gewissen Abweichung im Prozentbereich gerechnet werden.




    Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Meine Tachostory steht in anderen Beiträgen, trägt aber nur entfernt zu diesem Thema bei.




    Ist es ratsam den (nicht ganz billigen) Bordcomputer von BMW zu


    installieren und bekommt man von dem genauere Daten, oder gibt


    es andere Möglichkeiten?


    Ich finde die Abweichungen nicht so dramatisch, als dass sie einen Bordcomputer rechtfertigten; da würde ich doch eher auf Geräte setzen, die einen handfesteren Nutzen versprechen.






    In diesem Modell befindet sich ein elektronischer Kilometerzähler. Damit der Kilometerstand erhalten bleibt, auch wenn die Stromversorgung abgeklemmt wird, müssen die Daten in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt werden. Dem Stand der Technik nach nimmt man dazu heute EEPROMS, Speicher, die elektrisch programmiert werden und die so eingespeicherte Information auch ohne Stromversorgung über wenigstens 10 Jahre halten. Leider sind sie nicht beliebig oft beschreibbar, sondern nur einige Tausend bis wenige Zehntausend mal. Um eine gewisse Lebensdauer der Tachos zu gewährleisten, wird der Zählerstand sicherlich nicht nach jedem Meter in diesem Speicher abgelegt werden, sondern erst nach einer gewissen Zeit oder Strecke, vielleicht sogar erst, wenn der Wegfall der Stromversorgung durch Abschalten der Zündung erkannt wird. Dadurch könnten ein paar Meter, vielleicht sogar einige hundert Meter unter den Tisch fallen. Mit etwas geschickterer Programmierung hätten sich Abweichungen zwischen den Zählern vielleicht vermeiden lassen.






    Ich habe festgestellt, dass es passieren kann, dass der Tageskilometerzähler schon beim Loslassen der Rückstelltaste auf 0,1 km springen kann, wenn man dies während der Fahrt tut; das deutet darauf hin, dass nur die angezeigten Stellen auf 0 gesetzt werden, nicht aber die 10m und 1m-Stelle. Mechanische Zähler halten das aber auch so.




    Für Dich freue ich mich, dass Du (noch?) keine ersthaften Probleme mit Deiner Maschine hast und hoffe, dass das möglichst lange noch so bleibt.

    Der Motor meiner F650 GS Stirbt manch mal einfach ab wenn ich


    anhalte.


    Siehe dazu mein Beitrag zu Startprobleme bei Kälte http://www.f650.de/forum/artikel.php?id=21286 - nein, kein Scherz, das dort beschriebene Problem kann auch bei anderen Temperaturen auftreten, ich hatte diese Probleme allerdings ewig schon nicht mehr.




    Sie braucht dann zwischen 2 und 8 Neustartversuche zum wiederanspringen.


    Wenn der Motor erst relativ kurz an war und dann aus gemacht wird, ist er generell wenig startfreudig. Im Zusammenhang mit dem obigen Problem ist allerdings die in meinem Beitrag erwähnte Pause wichtig, sonst hat man schlechte Chancen.




    Wer kennt dieses Phänomen auch und kann mir einen Tip geben


    woran es liegt.


    Ich beschreibe eher Möglichkeiten, im akuten Fall weiter zu kommen, ansonsten überlasse ich die Lösung Werkstätten.

    Na, da schein ich doch voll ins Schwarze getroffen zu haben.


    Soviel Bestätigung hätte ich nicht erwartet ;-)


    Eigentlich habe ich nicht richtig verstanden, was Du sagen wolltest.


    Offenbar aber gibt es mehr als eine richtige Antwort auf die Frage nach dem richtigen Motorrad, warum sonst gäbe es so viele Modelle am Markt ?

    Was ist ein Rahmen mit Schwinge und Brief wert?


    Kann ist Dir leider nicht sagen, aber ...




    Rahmen bei Ebay reinzusetzen? Sowie die anderen Teile auch


    die nach dem Unfall noch ganz sind (Motor, Gabel, Supermoto


    Wie ich von Bekannten, aber nicht aus eigener Erfahrung, weiß, bringt es mehr, die Reste in Einzelteilen zu verkaufen. Sowas ist ja das Geschäft des Schrotthändlers. Allerdings hast Du auch mehr Arbeit damit.




    oder sollte ich das Motorrad (viel mehr was davon über ist)


    komplett als Unfallfahrzeug verkaufen?




    Du musst Dir selbst die Frage stellen, ob Du es Dir leisten kannst und willst, hoffnungsvoll Deinem neuen Motorrad entgegenzusehen und die unrühmliche Vergangenheit in Form Deines Schrottmotorrads möglichst schnell abstoßen willst oder ob die Zeit und die Mühen weniger das Problem sind als das Geld, das für die neue erst mal zusammengespart sein will.




    Vielen Dank im Voraus für die Antworten.


    Bitte !

    Bei der GS beginnt der rote Bereich, wenn ich mich jetzt nicht


    schwer täusche, bei 7000...


    Na, nicht schwer, genau sind es 7500, aber 7000 ist die maximale Dauerdrehzahl.




    das ist an und für sich immernoch tieftourig im Vergleich ...


    Ich fahre immer so tieftourig wie möglich.


    Ansonsten: Ganz meine Meinung !




    Allerdings blockiert ein Einzylinder leichter als ein Motor mit


    mehreren Zylindern, darum auch nicht zu tieftourig fahren... musst


    halt ausprobieren :-) wenn deine GS hüpft, dann bist du zu tief...


    Dank der Elektronik geht der Motor zwar nicht so schnell aus, um so schlimmer ist es allerdings, wenn es doch passieren sollte, denn die Bremswirkung des Motors ist dann enorm, was vor allem in kritischeren Fahrzuständen wie Kurven gefährlich ist.


    Am Besten, man tastet sich als Anfänger vorsichtig an die Grenzen 'ran.

    fährt man die F650 GS eher hochtourig oder nicht?




    Für alle Fahrzeuge gilt im Prinzip, dass man den höchsten Gang wählen sollte, in dem der Motor noch rund läuft und die erforderliche Kraft liefert, um die Geschwindigkeit beizubehalten. Um zu beschleunigen, muss man eben ggf. 'runterschalten. Fährt man mit einer höheren Drehzahl, kann man sich das Herunterschalten zum Beschleunigen meist sparen, man kann also plötzlicher beschleunigen - sowas schimpft sich dann "sportliche Fahrweise", wird aber u. a. mit einem höheren Verbrauch erkauft. Extremisten - Motorradfahrer möchte ich in diesem Zusammenhang nicht mehr sagen - fahren im 2. Gang 50 (oder mehr). Obwohl die Beschleunigungswerte auch im Vergleich zu manch größerem Motorrad nicht schlecht liegen - die F650 GS ist kein Heizermotorrad, und vor allem auf zügig befahrbaren Hauptverkehrsstraßen hat man wenig davon, übertourig zu fahren.




    Manche Bedienungsanleitungen geben Geschwindigkeitsbereiche für die einzelnen Gänge an; die für die F650GS macht das nicht - am besten man bekommt das ins Gefühl; nach einem Monat sollte man es 'drauf haben. Einzylinder gelten zwar generell als nicht so elastisch, was den fahrbaren Drehzahlbereich angeht; für das Vorgängermodell F650 ST mag das auch so gelten, aber dank moderener Motortechnik ist die 'GS da recht gutmütig. Es besteht also kein Anlass, eine irgendwie geartete Drehzahlzugabe zu machen zu dem, was man fahrtechnisch als notwendig feststellt. Vor allem bei dem derzeit sehr heissen Wetter ist auch zu bedenken, dass höhere Drehzahl auch höhere Temperatur bedeutet, was vor allem im evtl. nicht immer so flüssigen Stadtverkehr Bedeutung hat.






    Gibt es für dieses Modell Sturzbügel oder so etwas ähnliches?




    Nicht nur, weil ich sie auch bei meinen früheren Motorrädern hatte, habe ich die 'GS gleich mit Sturzbügeln gekauft. Zur Nachrüstung hattest Du ja schon Tips bekommen. Sie geben ein Stück mehr Sicherheit nicht nur gegen Schäden an der Maschine, sondern der Zwischenraum, den die Bügel schaffen, schützt auch vor dem Einklemmen von Beinen und Füßen. Das Wertvollste am Motorrad ist immer noch der(oder die), der/die 'drauf sitzt - alles andere ist ersetzbar !




    leider sind jetzt die Seitenspiegel zerkratzt.


    Dagegen helfen Sturzbügel allerdings nicht.

    War jetzt auf längere Tour (Griechenland) und mir ist die linke


    Hand eingeschlafen, es hat gekribbelt ätzend u. nach ca. 50 km


    war's gut. Jeden Tag aufs Neue. Kennt jemand dieses Phänomen?


    Kann vielleicht an irgendwelchen Vibrationen liegen.




    Vibrationen mögen dazu beitragen können, bei der F650GS empfinde ich sie aber nicht so stark, als dass sie für solche Beschwerden ausreichen.




    Sollten Kreislaufprobleme die Ursache sein, wäre das ein Fall für den Arzt; in der Regel zeigen sich entsprechende Beschwerden dann aber auch bei anderen Gelegenheiten als nur beim Motorradfahren. Vielleicht ist dir Ursache aber auch harmloserer Art:




    Ich denke, dass eher die über lange Zeit unveränderte Sitzhaltung zu solchen Problemen beiträgt, denn zum Fahren muss man nun mal in einer bestimmten Position auf dem Motorrad sitzen.




    Allgemein werden nicht nur Motorradfahrern Pausen bei langen Strecken empfohlen: Autofahrern wird eine Pause alle 2 Stunden empfohlen, mit dem Motorrad würde ich eher öfter eine machen.




    Durchblutungsstörungen können auch von einer nicht gut sitzenden Kleidung ausgelöst werden, die irgendwo die Blutzirkulation beeinträchtigt: Ich hatte so ein Problem mal mit einem Armband; zwar war ich zunächst der Meinung, es schnüre nicht ab, aber die über lange Zeit unveränderte Haltung und der zusätzliche Druck von Handschuhen und Jacke hat dann wohl doch das Fass voll gemacht.


    Also:


    Vielleicht solltest Du die Armbanduhr zur Fahrt abnehmen - auf Deinem Foto http://www.f650.de/ftreiber/show_image.php?id=419 trägst Du ja ein ziemlich auftragendes Modell.

    soll ich wieder anfangen mit basteln oder nich?




    JA, wir wollen hier ja schließlich was zu lesen und zu diskutieren haben !




    NEIN würde ich wahrscheinlich aus Vernunft sagen. Andererseits habe ich nichts dagegen, dass die Leute so zum Spaß herumschrauben.

    bis so 1800-2000m sollte eigentlich noch keine bemerkbare


    Verschlechterung durch Gemischverfettung vorhanden sein.


    Eventuell läuft Deine F schon auf Meereshöhe, also grundsätzlich,


    zu fett - verruste Zündkerze, keine saubere Gasannahme..




    ... oder auch ein überhöhter Verbrauch.




    Aus meiner Erfahrung mit Vergasermotorrädern früher (allerdings keine Einzylinder) kann ich auch nicht von Problemen in diesen Höhen berichten, deshalb vermute ich auch eine fehlerhafte Einstellung oder einen ähnlichen Fehler. Bekanntlich sorgt der Choke für eine Anfettung für den Kaltstart - wenn also dieser Mechanismus nicht in Ordnung ist ...




    Bei einer elektronischen Einspritzung mit geregeltem Kat wie bei den neuen F wird das Gemisch geregelt, deshalb sind die nicht in gleichem Maße betroffen.


    In jedem Fall allerdings braucht der Motor Luft, eine Leistungsabnahme ist also immer da. Zur Erinnerung aus der Physik: in 5500 m ist der Luftdruck nur noch halb so groß.


    Aber so hoch kommt man ja mit dem Motorrad "so gut wie nie"; anders sieht das allerdings bei Flugzeugen aus, die verfügen über einen Gemischregler. Die auf der von Andi angegebenen Ultraleichtseite aufgeführten Tips helfen einem als Motorradfahrer kaum weiter - aber vielleicht die Werkstatt Deines Vertrauens ?




    Wenn der Luftdruck nicht ausreicht, könnte man ihn ja erzeugen; sowas nennt man Turbolader. Im Motorradbereich ist sowas allerdings unüblich. Die Zeitschrift Motorrad berichtete vor einigen Jahren mal über diese Technik bei Motorrädern - das Problem ist dabei vor allem das relativ plötzliche Einsetzen des Turboeffekts, was fahrtechnisch gefährlich ist. Ich weiß nicht, ob Serienmotorräder mit Turbolader am Markt sind.

    ich glaube nicht, dass das Geräusch von einer durchschlagenden


    Gabel kommt, so ausgenudelt können die Federn eigentlich nicht


    sein. Wenn sie dir aber eh zu tief eintaucht wären progressive


    Gabelfedern das Richtige für dich.


    Vielleicht aber hat sich das Öl verflüchtigt, so dass die Dämpfer nicht mehr arbeiten; dann kommt es eher zum Durchschlagen, natürlich abhängig von Einstellung und Belastung. So einen Defekt sollte man aber relativ einfach feststellen können.




    Hast Du mal getestet ob das Lenkkopflager richtig eingestellt ist?


    Vielleicht ist da irgendwo Spiel drin. Und dann würde ich auch mal


    einen Klangtest der Speichen machen (sicher ist sicher).


    Wenn nicht klar ist, dass es wirklich die Gabel ist, sind das sicherlich Dinge, denen nachzugehen wäre, denn das wäre sicherheitsrelevante Fehler.


    Es gibt aber eine Menge mehr Dinge, die sich auf Pflaster lautstark bemerkbar machen können, jedenfalls hatte ich das auch schon, aber immer relativ harmlose Sachen lokalisiert (irgendwas locker oder lose).

    Da ich hauptsächlich in der Stadt unterwegs bin,


    wird die Tankatrappe einfach unangenehm warm.




    Ganz Attrappe ist sie eben doch nicht, statt des Tanks für das Benzin ist der für das Öl darunter. Kühlrippen daran unterstützen die Warmeabgabe.




    Ich würde gerne von Euch wissen, ob jemand damit Erfahrungen hat


    Die Kunststoffverkleidung begrenzt die Wärmeabgabe .




    (ob´s um die Knie auch sauheiß wird)


    Was trägst Du denn für eine Leder- oder Textilkombi ?




    und eine Möglichkeit weis, wie man gegen die Sauna etwas


    unternehmen kann.


    Es gibt da sehr schöne Automodelle - mit Klimaanlage.




    Ich wäre Euch für Rückmeldungen sehr verbunden.


    Damit ich im Sommer nicht friere, verfügt meine F über einen Heizlüfter unterhalb der Tankattrappe, der sich besonders gern bei Stadtfahrten einschaltet.

    die testen gerade die 650er als alternative zu den boxern.




    Auch Italien weiß die Polizei die Vorzüge der F650GS zu schätzen. In diesem Land ist die zweirädrige Ausstattung der Polizei alles andere als einheitlich - vom kleinen Roller bis zur großen Straßenmaschine. In Florenz setzen sie jetzt auf die F650GS, wie ich bei meiner Italien-Reise dieses Jahr sehen konnte.




    und kette schmieren ist ja nicht sooo viel arbeit.


    Vor allem wenn man es nicht selber machen muss, sondern der Wartungsabteilung überlassen kann.

    Meine 20.000 Inspektion steht kurz bevor. Über die Preise *stöhn*


    bin ich nun schon informiert. Aber gab es bei euch irgendwelche


    bösen Überraschungen, d.h. mussten irgendwelche Dinge ausserhalb


    der normalen Inspektion gemacht werden, die ihr gar nicht auf der


    Rechnung hattet?




    Letzteres wäre ja nicht weiter schlimm, aber normalerweise stehen neben der reinen Inspektion eben doch zusätzliche Posten auf der Rechnung - damit muss man einfach rechnen, wenn ein Motorrad in die Jahre kommt. Bei mir haben ...


    Kettenkit,


    Bremsbeläge,


    Kleinvieh, das in der Menge auch "Mist" macht (Filter, Zündkerze u. a.)


    nochmal doppelt soviel ausgemacht wie der Posten "BMW Inspektion".




    Von Überraschungen möchte ich hier aber nicht sprechen, denn dass Bremsbeläge und Kette fällig sind, kann man vorher sehen. Vielleicht ist bei Dir auch noch die eine oder andere "Kleinigkeit" (z. B. Reifen ?) fällig ? Ich finde noch das eine oder andere Kleinteil auf der Rechnung, aber wer verlangt schon für jedes cent-Teil eine Erklärung ?




    So hoffe ich mit Dir, dass der Spass nicht zu teuer wird.

    ... das Hinterrad genau beobachtet(Verhält sich komisch beim


    Fahren).Musste ich mit entsetzen feststellen daß die Felge einen


    gut auch mit einem Halbblinen Auge sichtbaren Seitenschlag hat.




    daß mann es mit Speichenspannen und nachlassen ausmerzen kann !




    Weiß jemand wie mann selbst die speichen spannen muß, damit das Hinterrad keinen Seitenschlag mehr hat? Oder hat es jemand schon mal machen lassen ? Wo und was hat es gekostet ?




    Leider kenne ich mich mit dieser Thematik nicht bestens aus, aber da stehe ich der Forumsresonanz nach zu urteilen nicht allein; daher meine nicht ganz erschöpfende Antwort:




    Mein "Bastelbuch" meint dazu: "Beim gegebenen komplexen Fahrverhalten unserer zweirädrigen Einspurfreunde ist es ratsam, größere Wartungen der Drahtspeichenräder die BMW- oder Fachwerkstatt durchführen zu lassen."




    Dein Fall fällt sicher in diese Kategorie. Mit diesem Problem sollte jeder gelernte Zweiradmechaniker klar kommen, so dass es nicht die teure BMW-Werkstatt sein müsste.




    Im schlimmsten Fall ist ein neues Rad erforderlich - jedenfalls bekam ich eins auf Garantie, nachdem bei meiner damals noch jungen Maschine eine Speiche gebrochen war; einen Seitenschlag gab es deswegen noch nicht.




    Der Ersatz ist wahrscheinlich notwendig, wenn die Felge Schaden genommen haben sollte, das Speichenspannungsproblem also nur Folge und nicht Ursache wäre.




    Vorher solltest Du aber prüfen, ob nicht vielleicht ein Radlagerschaden vorliegt - der kann sich unter Umständen ähnlich äußern. Ähnliches gilt bei Reifenschäden (Luftdruck geprüft ?).




    Ich dachte mir daß die Kette nicht gleichmässig gespannt ist,


    Eine nicht richtig eingestellte Kette darf sich niemals in einem Höhen- oder Seitenschlag des Rads äußern, denn das Rad sollte ja fest gelagert sein und auch bei ungleichmäßigem Antrieb rund laufen.


    Eine zu lose Kette klappert, führt zum Rucken vor allem beim Anfahren, und kann zum Abspringen der Kette führen.

    den leerlauf finde ich sehr gut, nur wenn ich an der ampel


    oder kreuzung stehe und im glauben bin das ich den ersten gang


    eingelegt habe und mir dies das nicht leuchten der grünen N


    anzeige auch deutlich zeigt, zudem das kälbchen teilweise auch


    mit deutlichem einrasten des ganges bestätigt, zeigt die kleine


    mir beim anfahren den stinkefinger mit nänänänänää leeeeeeeerlauf


    nicht im ersten gang äääätsch!!!




    Meine hält das auch gelegentlich so. Das ist sehr störend, weil es einen selbst und auch andere Verkehrsteilnehmer irritiert. Ein bisschen besteht auch die Gefahr, dass man hektisch den Gang einlegt und verspätet anfährt, obwohl die Verkehrslage es nicht mehr zulässt.




    Wie man Abhilfe im Sinne einer Fehlerbehebung schafft, weiß ich auch nicht, aber eine Taktik dagegen:




    F-Anfahren:


    Kupplung ziehen


    Schalthebel in den 1. Gang treten und Fuß 'drauf lassen


    Kupplung loslassen == Anfahren


    Schalthebel loslassen




    Falls der Gang beim Tritt auf den Schalthebel nicht richtig eingerastet sein sollte, tut er das spätestens, wenn man die Kupplung kommen lässt, während der Fuß noch auf dem Schalthebel steht.




    ich habe mich zwischenzeitlich schon zur nervösen ampelsteherin


    entwickelt die ständig durch kupplung kommenlassen austestet


    ob der 1. gang nun auch wirklich drin ist.




    1 x austesten pro Ampelstop reicht eigentlich aus und mit der beschriebenen Taktik klappt es immer, so dass sich Nervosität gibt.

    ich mach mir halt sorgen ums auslesen des fehlerspeichers




    Die Sorge ist sicher nicht ganz unbegründet:


    Stell' Dir vor, der Fehlerspeicher wird nicht ausgelesen bis er eines Tages voll ist und mitten auf der Autobahn während des Überholens läuft er über und das Motorrad hält an ! Auf dem Display erscheint "BMW" (=Bring mich Werkstatt") !




    Im Ernst:


    Man kann von freien Schrauberwerkstätten nicht erwarten, dass diese alle Feinheiten aller Marken und Modelle beherrschen. So etwas wie das Auslesen des Fehlerspeichers wird wohl kaum ein Schrauber anbieten. Damit stellt man sich aber nicht schlechter als mit einem Motorrad ohne Fehlerspeicher (sowas soll's noch geben). Dieser ist kein hochsensibler Speicher, er wird beispielsweise auch beim Ausbau der Batterie (z. B. für die Winterpause) gelöscht.




    und die passenden ersatzteile oder nötigen spezialwerkzeuge usw...


    Da solche Werkstätten normalerweise nicht in die werkseigene Logistik einbezogen sind, kann die Ersatzteilbeschaffung länger dauern und nicht jeder wird sich jedes exotische Werkzeug für seltene Motorräder bereitlegen. Du solltest bei der ins Auge gefassten Werkstatt genau nachfragen, welche Arbeiten sie bei Deinem Motorrad durchführen kann. Kettenwechsel wird wohl jeder können, aber von der Motorelektrik werden wohl viele die Finger lassen wollen.




    eine gute werkstatt sollte ja aber eigentlich jedes motorrad


    warten können, oder?


    Eigentlich deutet gerade eine Spezialisierung auf eine gewissenhafte Einschätzung des eigenen Könnens - sowohl der Detailkenntnisse einzelner Modelle als auch der Ausstattung.




    nur bringts mir halt nix wenn ich 100 eur spare, aber mein töff


    dafür nicht korrekt gewartet wurde.


    Korrekt ist ein dehnbarer Begriff. Es gibt Teile, da kann man warten, bis sie womöglich während der Fahrt den Geist aufgeben oder man tauscht sie frühzeitig vorsorglich aus. Letzteres ist sicher teurer, aber man hat davon ein zuverlässigeres Fahrzeug. Gerade Schrauber haben es mit einer Klientel zu tun, die etwas mehr auf den Geldbeutel sieht, es KANN schon von daher kommen, dass die Beurteilung des Zustand des einen oder anderen Teil anders ausfällt als bei BMW.




    ist nur die frage ob es beim freundlichen besser gewartet werden


    "Freundlichkeit" ist noch nicht mit Kompetenz gleichzusetzen.




    würde, auch wenn die das passende werkzeug haben ;)


    Wenn das schon ausreichen würde, gab es das ja nicht:


    man hört ja die schlimmsten sachen...




    Einer Überlegung wert ist auch noch die Frage, wie lange die Garantie ggf. schon 'rum ist und welche Reparaturen anstehen. Ein Vertragshändler hat da sicher eher Möglichkeiten, Kulanzfälle abzuwickeln, wenn es um Teile geht, die trotz Garantieablauf eigentlich noch nicht kaputt gegangen sein sollten.