Beiträge von Eckart

    Hallo Heike,


    das Autorouting ist mir gar nicht so wichtig.


    Das gilt aber als wichtige Funktion, wenn es um Fahrzeugnavigation geht und trägt sicher nicht unwesentlich zum Preis von Gerät und Kartenmaterial bei (auch wenn sie nicht direkt angezeigt ist, ist in den Karten die Information darüber enthalten, wo man langfahren darf und in welche Richtung und wie abbiegen).




    Touren am PC planen werde ich wohl auch nicht.


    Die einfachste Art, das Autorouting zu benutzen, ist, den Zielort einzugeben und sich dann führen zu lassen; mit PC-Planung ist das komfortabler, aber kein Muss.




    Ich möchte das Gerät eher als Hilfe benutzen,


    damit ich weiss wo ich mich gerade befinde,


    und nicht nach 15 Minuten wieder am Ausgangspunkt lande


    Ketzerische Frage: Brauchst Du ein Navigationssystem, um festzustellen, dass Du im Kreis gefahren bist ?


    Im Ernst: Du suchst "nur" eine elektronische Karte und dafür ist das von Dir ins Auge gefasste Gerät vielleicht nicht das bestgeeignete.




    Forum-Einsteiger-Frage: Wie macht ihr eigentlich diese Smilies ???????


    Ich mache keine bzw. für Dich mal eine Ausnahme - Beispiel:


    (img src="http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif")


    Wenn Du statt der runden Klammern spitze (größer- und kleiner-Zeichen) verwendest, erscheint das so:





    Eckart

    Hallo Heike + Dida,




    aber doch als unnötig herausstellte.


    Natürlich kann man auch ohne GPS fahren ;-)


    Ich würde ein solches Gerät - und ich habe auch dieses Modell - nicht als unnötig betrachten, aber es kann eben nicht alles; hat man es erst einmal, lernt man die Granzen dessen kennen, was es kann.




    Du wirst mehr Zeit mit der Routenplanung verbringen, als zu fahren.


    Wenn man eine Reise plant, wird man eh' eine Routenplanung machen, auch ohne GPS. Das Navigationssystem ist dann dabei behilflich, diese Route auch zu finden. Man muss aber natürlich nicht jeden Ausflug planen.




    Das Display ist zu klein um gefahrlos danach zu fahren.


    Da ist leider etwas dran. Man kann kein Kartenlesen während der Fahrt betreiben, mit einer Papierkarte sollte man das aber auch nicht.


    Das Gerät zeigt aber an, wo die geplante Route lang geht und insbesondere die Anweisungen vor Kreuzungen und Einmündungen sind ausreichend groß und deutlich.




    Ich bin der Meinung, dass ein GPS nur wirklich sinnvoll ist um eine


    Ortsbestimmung durchzuführen, oder aber zur Orientierung in einer


    unbekannten Stadt.


    Da kann es sehr hilfreich sein: Im letzten Italien-Urlaub ließen sich die Hotels in völlig unbekannten Städten mit zum Teil für den ortsfremden unüberschaubarer Verkehrsführung relativ leicht lokalisieren.




    Mein Tipp: Kauf dir lieber ein paar gute Karten.




    Dem kann ich mich nur anschließen: das GPS ersetzt keine einzige Karte, denn die Kartendarstellung auf dem Bildschirm ist nicht zu klein nur klein, sondern sogar viel zu klein, um einen Überblick zu bekommen.




    Zu den ursprünglichen Fragen:




    reicht der Speicher aus, um Tagestouren zu fahren?


    Ja, auf jeden Fall.




    Bekomme ich da den Bereich Odenwald oder Südpfalz drauf?


    Rund um Deinen Wohnort Mannheim reichen die 19 MB etwa für 80 km Radius, begrenzt etwa durch Mainz im Norden, Rastatt im Süden, Kaiserslautern im Wesen und Wertheim im Osten.




    Karten umladen dauert über eine Stunde, das macht man normalerweise nur für Reisen oder andere Mehrtagestouren.




    Wie schlecht ist denn die Basiskarte?




    Die Detailkarten enthalten alle, auch kleine Straßen mit ihrem genauen Verlauf, in Ortschaften meist den Stadtplan mit Straßennamen, so dass das Gerät sagen kann, auf welcher Straße man sich befindet. Dadurch kann es auch auf wenige Meter genau sagen, wie weit die nächste Kreuzung zum Abbiegen ist; zu Verwechslungen kann es nur kommen, weil man die Augen im dichten Verkehr nicht nur auf dem Gerät lassen kann.




    Die Basiskarte enthält nur große Straßen wie Bundes- und Landstraßen und die auch nur im groben Verlauf. Daher ist damit keine konkrete Aussage möglich, ob man sich auf der gewünschten Straße befindet oder nur in deren Nähe. Für das Routing taugt sie nicht und das Gerät ist auch nur eingeschränkt in der Lage, Strecken über beide Kartenarten hinweg zu verwalten.




    Von Tobias wurde noch bemerkt:


    Einzige Nachteile sind die begrenzte Rechenleistung, was z.T. den


    Kartenaufbau und die Routenberechnung verlangsamt. Wenn also mal


    die berechnete Route verläßt kann es sehr lange dauern, bis sie neu


    berechnet wird.




    Die Navigationssoftware scheint tatsächlich schlecht auf diesen Fall vorbereitet zu sein und vor allem lange Routen komplett neu durchzurechnen, so dass man sehr lange "blind" fahren muss; ich habe auch schon mehrfach erlebt, dass es abstürzt, wenn man renitent von der Route abweicht - aber das Routing ist ja abschaltbar.




    An andere kleine Schwächen gewöhnt man sich mit der Zeit bzw. lernt, mitzudenken, denn gelegentlich führen Kartenfehler oder neue Straßenführungen zu merkwürdigen Effekten. Oder: man gibt einen Ort als Wegpunkt ein und wird dann erstmal zum Marktplatz geleitet, bevor man zum nächsten Zwischenziel weiterfahren "darf".




    Eckart

    ohne Kupplung hochschalten mach ich schon seit Jahren.




    Wenn man die obigen Artikel liest, bekommt man den Eindruck, als wenn die Motorenbauer ein überflüssiges Teil hineinkonstruiert hätten.




    Mein schlaues Buch empfiehlt, das nur im Notfall zu machen. So halte ich es eigentlich auch, d. h. außer zum mal Ausprobieren habe ich das nur bei gerissenem Kupplungszug praktiziert.




    Verschleiß ist mir nicht aufgefallen, allerdings hatte ich bisher


    kein Motorrad länger als 30TKM.




    Es dürfte vor allem davon abhängen, wie genau man es schafft, in der Schaltpause das Gas zu dosieren.




    Runterschalten ohne Kupplung ist mir nie ohne Ruckelei gelungen.




    Was beim Hochschalten noch relativ einfach ist, ist beim Herunterschalten schwierig, und da die Getriebebauer eher ein Schalten mit Kupplung als eins ohne vorgesehen haben werden, wird der Bereich zwischen den Gängen im Interesse eines einfachen Schaltens mit Kupplung eher klein gehalten sein.




    Drum hab ich darauf praktisch immer verzichtet.




    Obgleich ein Bedienungsorgan mehr zu betätigen ist, scheint das Schalten mit Kupplung generell einfacher zu sein - man kann so mehr Aufmerksamkeit dem Straßenverkehr widmen.




    Verschleiß ist mir nicht aufgefallen, allerdings hatte ich bisher


    kein Motorrad länger als 30TKM.




    Schafft man das verschleißarme Schalten nicht sondern läßt es krachen, gibt es möglicherweise früher oder später Zahnausfall. Da die Bedienungsanleitung (ja, tatsächlich) vorgibt, wie zu schalten ist, könnte es Probleme mit Garantieansprüchen geben.




    Eckart

    Hallo Stefan und all die anderen Schwarzblinker,




    ich finde es lobenswert, auf ein Lackieren der Blinkergläser verzichten zu wollen. Auf einer schon länger zurückliegenden Tour hatte ich mal das "Vergnügen", hinter jemandem herfahren zu müssen, der selbiges mit Blinkern und Rücklichtern getan hatte. Der "Erfolg" war, dass seine Blinker und vor allem auch das Bremslicht bei Sonne nicht mehr zu erkennen waren - ich musste mich an seinem Vordermann orientieren. Selbst seinen Scheinwerfer hatte er mit einer Sonnenbrille versehen.




    irgendwie kommt mir das Glas nicht so richtig schwarz vor,


    Kann es eigentlich auch nicht. Wenn das Glas die nötige Durchsichtigkeit aufweist, fällt Licht von Draußen auf den Reflektor und wird von diesem aus wieder zurück nach draußen geworfen. Auf einfache Weise bekommt man das nur dann dunkler, wenn man die Durchsichtigkeit z. B. durch einen Lack vermindert. Licht von draußen muss dann zweimal durch das Glas, das von der Birne nur einmal; das müsste durch eine entsprechend stärkere Birne ausgeglichen werden.




    Mit modernen Lichtquellen bekommt man dunkler erscheinende Lichter hin, indem man z. B. mehere Leuchtdioden nebeneinander montier und die Zwischenräume schwarz macht. Obwohl für die Leuchtdioden selbst die obigen Betrachtungen ebenfalls gelten, ist die Lampe insgesamt schwärzer, weil ja nur ein Teil der Fläche leuchtet, der aber um so heller. Bei einigen Autos findet man ja solche Lichter schon serienmäßig, allerdings nicht unbedingt auf schwarz getrimmt, für Motorräder gibt es zumindest Verschiedenes als Zubehör.


    Das beschriebene Prinzip kannst Du auch mit normalen Blinkern leicht selbst verwirklichen, indem Du eine schwarze Scheibe um den Blinker montierst und als Teil des Blinkers betrachtest. Der Blinker ist damit insgesamt dunkler. Aber ich glaube nicht, dass Du das meintest (bald ist 1. April).




    Einweg-Lichtleiter sind technisch aufwendig und auch nicht verlustarm. Auch wenn diese für Blinker geeignet wären - Du würdest für das Geld schon ein halbes Motorrad bekommen.




    Eine weitere Lösung, die mir gerade noch einfällt, wäre die Jalousien-Technik. Sowas lässt sich mit LCD-Technik relativ leicht realisieren: es wäre ein vollflächiges LCD-Glas, das bei eingeschaltetem Blinker durchsichtig geschaltet würde und sonst auf undurchsichtig.




    Ich gebe zu - diese Erläuterungen zur Physik helfen praktisch kaum weiter, aber helfen vielleicht zu verstehen, warum ein Blinker nicht so ohne weiteres schwarz sein kann.




    Das von jemandem, der mit den serienmäßigen Blinkern zufrieden ist ...


    Eckart

    Hallo (nicht angezeigt),




    (vielleicht wäre es mal interessant, die werksseitig vorgesehenen


    Antworten von BMW in einer eigenen Rubrik zu sammeln, dabei könnte der Eindruck entstehen, dass BMW Motorrad wie eine Behörde geführt


    wird)




    So groß ist der Unterschied zwischen einer Behörde und großen Firmen sicher nicht.




    Man schreibt zwar an "BMW" und "BMW" schreibt auch zurück, in Wirklichkeit landet Deine Nachricht aber auf dem Schreibtisch eines Sachbearbeiters, der die mehr oder weniger ehrenvolle Aufgabe hat, als Ghostwriter für "BMW" zu arbeiten.


    Wenn Du also BMW anmeckerst, wird der arme Kerl vielleicht sogar denken, dass Du ebenfalls armer Kerl sogar Recht hast. In seiner Eigenschaft als Ghostwriter für "BMW" wird er das aber nicht einfach schreiben können, dann hieße das ja "BMW hat gesagt ...", vielmehr wird er auf dem engen Grat zwischen einem Eingehen auf Dein Schreiben und einer irgendwie gearteten Firmenlinie, die ihm sein Chef vorgibt, der wiederum an seinen Chef, der ... da wären wir wieder bei der Behörde.




    Wenn man solche Antworten erhält, muss man einfach versuchen, sie zu interpretieren, zwischen den Zeilen zu lesen (vorausgesetzt, die Antwort hat dafür ausreichend viele Zeilen ...).




    Originell sind die Antworten wohl deswegen nicht unbedingt, ob also das Sammeln lohnt ?




    Im vorliegenden Fall des fehlenden Helmschlosses wird man aber einfach sagen müssen, dass ein solches Teil eben nicht zu den Ausstattungsmerkmalen gehört und wem es wichtig ist, muss eben beim Kauf darauf achten und ggf. ein anderes Modell nehmen.


    Ich zum Beispiel hatte früher eine Yamaha; deren Helmschloss war ein primitiver Haken unter der Sitzbank, das gefiel mir nicht, deswegen nahm ich die BMW - nein natürlich nicht, ich hatte auch damals schon auf Lösungen mit einer extra Kette bzw. dem Fahrradschloss gesetzt.




    Eckart

    Hallo Kutscher,




    Ich wollte nun mal hier bei euch nachfragen was ihr so habt und wie


    die erfahrungen damit sind.


    Die Meinungen hier können Deine eigenen Recherchen z. B. auch mit Testberichten, nach einem für Dich geeigneten Modell nicht ersetzen.




    Bin auf der suche nach einem GUTEN Sommerhandschuh.Da gibt es


    soooooooooooooooooo viele und aus denen den Richtigen zu finden


    ist verd. schwer und kammt dazu das jeder Verkäufer was anderes sagt.




    Die Angebotsvielfalt zeigt ja schon, dass es den Handschuh nicht gibt.




    Letzten Sommer bin ich mit dem Pharao X- Cross von Polo unterwegs


    gewesen der war schön Luftig nun aber kommen mir etwas Bedenken


    wegen der Sicherheit




    Interessehalber habe ich Dein Modell nach einer Internet-Kurzrecherche bei einem Fahrradhändler gefunden. Das sagt schon was. Ich bin Ganzjahres- und auch fast-Allwetterfahrer. Mein Sommerhandschuh sieht deshalb etwas anders aus, ich mache diese Unterscheidung auch nicht mehr:




    Zuallererst: Er muss passen ! Nicht alle Passformen sind gleich, so dass auch nicht jedes Modell passen wird, auch wenn alle Größen zur Auswahl stehen.




    Die Stulpe muss bei jedem Motorradhandschuh über die Jacke reichen, sonst zieht es 'rein, was speziell auch im Sommer zu Erkältungen o. ä. führen kann.




    Nicht immer scheint die Sonne, und wenn man die Regenfahrt erträglich gestalten will, ohen mehrere Handschuhsorten mitzuführen, muss er auch wasserdicht sein. Dazu gehört natürlich gerade unter diesen Umständen ein Minimum Wärmeisolation - das wäre aber auch schon der einzige Unterschied zum Winterhandschuh. Um des Komforts willen empfiehlt sich hier eine Membran wie Goretex&Co.




    Der äußere Schutz wird im Wesentlichen durch Leder und/oder Textil erwirkt, hier verwendet man die üblichen Bekleidungsmaterialien in dünnerer Ausführung. An den neuralgischen Stellen ist Leder sicher die bessere Wahl.




    Manchmal sieht man Handschuhe mit aufgesetzten Protektoren. Ich kann Dir weder sagen, wie wirksam die sind noch wie nötig. Der gute Motorradhandschuh hat aber ein Minimum an Schutz an den Knöcheln.




    Als i-Tüpfelchen gibt es noch ein paar reflektierende Streifen.




    Mein Handschuh hat bis auf die aufgesetzten Protektoren alles und war auf jeden Fall nicht so billig wie dein Modell, bei dem ich auch Bedenken hätte.




    Eckart

    Hallo david,




    weiss denn niemand eine antwort??




    Offensichtlich nicht - das Ausbleiben einer Antwort auf Deine ursprüngliche Frage ist ja eigentlich schon die Antwort. Prinzipiell ist Deine Frage hier zwar richtig, aber obwohl viele der F650-Fahrer in Sachen Technik erstaunlich viel drauf haben, handelt es sich doch um eine Gemeinde von Fahrern, die Maschinen haben, die bereits mit Fußrasten ausgestattet sind. Einige Vorschläge, wie Du vielleicht anderswo zu Auskünften kommst:




    Verkäufer fragen (hast Du vielleicht ja schon, evtl. gibt es ja einen Grund,


    weswegen er 97 angegeben hat)


    BMW fragen; die antworten zwar immer, aber nicht immer hilft die Antwort


    weiter und ich könnte mir vorstellen, dass Du keine brauchbare Antwort von


    dort bekommst, falls es sich um ein Originalteil handelt.


    Eigene Recherchen anhand technischer Daten: wo sind die Löcher, wie


    angeordnet, welche Durchmesser usw.




    Ebay-süchtige schlagen ja auch gern mal auf Verdacht zu - passt es nicht, kann man ja selbst wieder verkaufen.




    Eckart

    Hallo emu,




    meine gs dakar bj00 springt bei temperaturen so um o grad gar nicht an


    zumindest nicht bevor die batterie leer ist.




    Ich als 4-Jahreszeiten-Fahrer fahre oft bei Temperaturen unter 0 Grad, auch mit meiner früheren GS. Damit gab es nie Startprobleme. Gekauft im Frühjahr 2001 dürfte die auch noch zur 2000er-Generation gehört haben.




    ist mir auch schon passiert das ich dann irgendwo gestanden bin


    und nicht mehr weg kam.




    Ich kann das nachfühlen, auch wenn ich schon lange nicht mehr das Problem hatte.




    ich bin jetzt so weit das ich mich von ihr trennen werde,


    zugunsten einer mit kickstarter vermutlich eine ktm




    Elektrostarter gehören heute zur Standardausstattung auch bei Enduros. Wenn die Batterie ok ist und der Motor dennoch nicht anspringt, wird Dir ein Kickstarter auch nicht helfen. Obwohl ich an die 20000 km/Jahr fahre, hatte ich zuletzt, d. h. Ende 2003, immer noch die erste Batterie; nach 3 Jahren muss man aber damit rechnen, die Batterie ersetzen zu müssen.




    Jetzt werden die Temperaturen ja hoffentlich erst einmal nicht mehr unter 0 Grad fallen. Du solltest die Zeit nutzen, den Mangel in einer kompetenten Werkstatt zu rügen, bevor Du Dich für ein anderes Motorrad entscheidest.




    Eckart

    Hallo vanthom,




    Frage: hat es Sinn bei Touratech zu reklamieren, oder ist außer "das


    tut uns aber leid" und "tausende zufriedene Kunden" werksseitig noch


    mehr vorgesehen?




    ich glaube nicht.




    "Wissen ist seliger denn Glauben" heißt es im Sinne einer freien Interpretation eines Zitats, damit will ich sagen: Statt Vermutungen ins Forum zu schreiben könntest Du es ja einfach erst einmal mit einer Reklamation probieren.




    Überdies hat Touratech ein eigenes (Link:)Forum, in das man solche Sachen schreiben kann. Allein die Existenz eines solchen Forums zeigt, dass Kundenmeinungen ernst genommen werden. Ob das allerdings zu einer für Dich befriedigenden Lösung führt, ist damit noch nicht gesagt.




    offensichtlich hatte ich den o.g. Stopfen etwas zu fest eingedreht,




    Sicher ist da der Knackpunkt: Wenn Du das Teil nicht nach Anleitung verwendet hast, wird TT sicher die Verantwortung ablehnen können. Ob der Hinweis allerdings praxisgerecht ist ? Was ist zu fest ? Meine Hand hat keinen Drehmomentsensor, selbst wenn eine solche Angabe in der Anleitung stünde.




    Für mich ist das Teil insgesammt eine schlechte Konstruktion:




    Vielleicht bewahrt Dein Bericht andere vor einem Fehlkauf.




    Die Zubehörindustrie lebt natürlich von den Dingen, die die Kunden gern hätten, die aber der Fahrzeughersteller nicht vorgesehen hat. Dabei sind natürlich die Zubehörhersteller an die Rahmenbedingungen gebunden, die der Fahrzeughersteller mit seiner Konstruktion gesetzt hat, deswegen kommen immer Kompromißlösungen heraus, aber der eine packt es besser als der andere ...




    (das Thema Vandalismus, abschließbar nötig oder nicht,


    Ich pflege solche Deckel (und das Motorrad hat noch mehr Deckel !) wo möglich immer so fest zu schrauben, dass man (ich) sie nicht ohne Werkzeug auf bekommt. Kommt erst einmal einer mit Werkzeug, ist das ganze Fahrzeug nicht sicher.




    Eckart

    Hallo campi,




    wenn ich die koffer aber abnehme habe ich ja diese


    "befestigungsstöbsel", stören eigentlich nicht, da sie sehr klein sind.


    es wäre aber noch praktisch wenn man eine kleine kappe drüber stülpen könnte,


    damit man nicht hängen bleibt.




    Bist Du schon mal hängen geblieben ?


    Ich habe auch und schon immer die Koffer(halter) und bin noch nie hängen geblieben. Ich habe auch noch nie eine F mit Befestigungsstöpselabdeckungen gesehen, wenn ich auch einräumen muss, dass dem nicht der erste Blick gilt.


    Bei einem Spaziergang durch einen Baumarkt wirst Du aber sicherlich jede Menge geeigneter Teile finden, seien es irgendwelche Kappen von Plastikflaschen oder Abschnitte von Schläuchen passenden Durchmessers.




    Eckart

    Hallo Matthias + Katharina,




    Wenn es so klappt, dann würde ich sagen, ist das normal!




    Ich würde das nicht sagen, sondern das Problem an den Werkstattservice herantragen, wie ja schon geschehen. Falls sich die Erscheinungen mit meinen Beobachtungen decken, eignen sich meine Hinweise vielleicht, um die Leute von der Werkstatt näher an die mögliche Ursache zu leiten.




    Was man evtl. noch überprüfen könnte, ist zu niedrig eingestelltes Standgas.




    Wo/wie stellt man das Standgas ein ?




    Was ich eine Zeitlang nicht wusste, war das mit der Zündung


    abstellen. Jetzt schiebe ich die Maschine immer erst mal von der


    Strasse, um mich dann in Ruhe der Startprozedur zu widmen.




    Betrachte diese Lösung mal als Behelf bis zur abschließenden Korrektur.




    Grüße




    Eckart

    Hallo katharina,




    Ist es vielleicht das:



    Das High-Tech rund um den Motor sollte eigentlich dafür sorgen, dass der Motor nicht von allein ausgeht. Ich kenne allerdings auch Situationen, in denen das doch passieren kann:


    Wenn beim Start Gas gegeben wurde: die Elektronik registriert dann die Nullstellung falsch - so hatte mir es jedenfalls mein Händler erklärt.


    Ab und an scheint die Maschine die trotzdem falsch zu erkennen. Das äußert sich dann darin, dass beim Gaswegnehmen der Motor reproduzierbar ausgeht - aber erst kurz nach Abfahrt. Die Lösung ist dann, die Maschine abzustellen (Zündung aus !) und erst nach einer kurzen Pause (einige Sekunden warten) erneut zu starten; der Spuk ist dann vorbei. Bei mir ist das letztes Jahr - auch bei niedrigen, aber nicht unbedingt bei niedrigsten Temperaturen - einige Male aufgetreten, dieses Jahr noch nicht.



    Ist ein Auszug aus meinem Artikel Re: Startprobleme bei Kälte" vom 23.2.03; auch später sind diese Effekte bei mir nicht mehr aufgetreten, mit meiner neuen Maschine schon gar nicht. Vielleicht wurden oder werden solche kleinen Ungehobeltheiten in der Werkstatt bei einem Software-Update behoben (wer weiß denn schon so genau, was dort wann gemacht wird).




    Eckart

    Hallo Wolf,




    Nachdem meine Einspritzer F 6 Wochen rumstand, ließ sie sich zwar


    gerade noch starten, aber Tacho, Drehzahlmesser, Kilometeranzeige


    und Uhr waren tot.


    Batterie für eine Stunde abklemmen, dann wieder anschließen und


    alles funzt wieder!




    Viel Glück - bei mir hatte das nicht geholfen.




    Die übrigen Kontrollanzeigen waren ok.




    ... könnte man meinen. Vorsicht: die Tankanzeige arbeitet nicht - wehe, wer sich darauf verläßt (vielleicht gerade dann, weil ja die Kilometerzähler nicht zählen).




    Eckart

    Hallo Ulli,




    bei meiner im letzten Jahr gebraucht gekauften Dakar (2000er)


    funktionieren Uhr sowie Tageskilometerzähler nicht.


    Die Uhr beginnt bei jedem Start bei 00.00, während der


    Tageskilometerzähler nach jedem neuen Einschalten der Zündung


    auf 219KM steht.




    Kennt jemand dieses Problem und weiß evtl. alternative Abhilfe?




    Mit meiner ersten F hatte ich ein ähnliches Problem.


    Siehe dazu der Thread http://www.f650.de/forum/thread.php?id=20987


    Über die Suche wirst Du zu Tage fördern, dass Du nicht der erste mit einem Instrumentenproblem bist.




    Laut Auskunft meiner BMW-Werkstatt lässt sich das nur durch


    Austausch der kompletten Armaturen-Einheit reparieren,


    was mir zum einen recht fraglich, zum anderen natürlich zu teuer


    erscheint.




    Ich fürchte fast ...


    Aber vorher solltest Du alle möglichen einfacher und billiger zu behebenden Ursachen auschließen wie leere Batterie, Steckverbinderproblem u. ä.




    Eckart

    Hallo Wolfram,




    Er ist eben ein echter Aussteiger




    Was ist ein echter Aussteiger ?




    Ist das jemand, der sein Geld mit Diavorträgen von seinen Weltreisen verdient, ...




    Und noch was: 15 Euro Eintritt ist ganz schon viel!




    ... und dabei auch ganz schön marktwirtschaftlich agiert ?




    Das ging an der TU. So voll hatte ich aber das Audimax noch nie


    erlebt. *g* (Als Informatiker schrieb man da auch nur Klausuren,


    so viele gab's von uns ja nie.)




    So schlimm fand ich den Vortrag nun auch nicht, als dass ich ihn nicht einer Klausur vorgezogen hätte.






    manchmal habe ich mich gefragt, ob die Darbietung noch zum


    Dokumentarischen oder in den Bereich der Fiktion zählt




    Ich hatte nie Zweifel, daß die Gefährte auch alle wirklich existiert haben.




    Diese Zweifel hatte ich auch nicht, aber es drängte sich mir die Frage auf, ob diese nicht in erster Linie für die Show - äh, ich meinte den Vortrag - gebaut wurden.




    Übrigens soll es die letzte Vortragsreihe sein, bevor die beiden


    endgültig nach Patagonien verschwinden.




    Ich habe es auf der Webseite gelesen. Mal sehen, das würde meine Zweifel mit dem Aussteiger hinfällig machen. Aber es wäre nicht das erste Mal, dass dem letzten Mal ein allerletztes Mal folgt.




    Eckart

    Hallo Martin




    habe bei Wüdo ...




    Leider führt Dein Link nicht zum Produkt, aber ich habe es dennoch gefunden.




    "Electronic Protector" (Art.-Nr. 12-32-44-09, Preis 7,95 EUR)


    für die F650 gesehen,




    Nicht nur dafür, mir scheint, dass sämtliche Modelle aufgeführt sind; es handelt sich also um ein "allgemeines Bauteil", das nicht modellspezifisch ist.




    "permanente Spannungsspitzen im sensiblen Bordnetz verhindern".




    Dazu sieht man sich die Produktbeschreibung einmal an:




    "Die Varistorschaltung verhindert permanente Spannungsspitzen im sensiblen Bordnetz."




    An sich steckt bereits in der Bezeichnung Spannungsspitzen, dass es sich dabei nicht um eine permanente Erscheinung handelt; wenn man aber einmal darüber hinweg sieht: Varistoren sind prinzipiell schon die Bauteile, wenn es darum geht, Überspannungen zu entfernen. Dies geschieht einfach dadurch, dass diese Bauteile einfach leitend werden, wenn eine bestimmte Spannung (die deutlich über der Batteriespannung liegt) überschritten wird. Sie erzeugen vorübergehend einen Kurzschluss, der wieder wegfällt, wenn die Spannung abfällt.




    "Der Eletronic-Protector schützt die Fahrzeugelektronik beim Starthilfevorgang und der Batterieladung"




    Spannungsspitzen treten vor allem dann auf, wenn größere induktive Lasten geschaltet werden:Der Anlasser ist sicherlich so ein Fall, aber das passiert auch im normalen Betrieb, also beim normalen Anlassen ohne Starthilfe.


    Was die Batterieladung angeht, hängt es sicher vom Ladegerät ab:
    * Ein kleines Ladegerät zur Dauerladung bzw. Ladungserhaltung dürfte da kaum etwas bewirken.
    * Power-Ladegeräte verwendet man ohnehin besser im ausgebauten Zustand.




    "sowie die Glühlampen im Fahrzeug. Glühlampen nehmen durch anhaltende Überspannung und Vibrationen Schaden."


    Genau. Durch anhaltende Überspannung, nicht durch Spannungsspitzen. Gerade Glühlampen sind dank ihrer thermischen Trägheit durch Spannungsspitzen nicht besonders gefährtet. Gefährdet wären Glühlampen durch eine dauerhafte Überspannung wie die von einem defekten Spannungsregler - doch da hilft der Protektor nicht. Gefährdet ist Elektronik aller Art, und davon steckt in der F650GS ja jede Menge. Damit die allerdings nicht schon im normalen Betrieb ihren Geist aufgibt, wird sie sicherlich entsprechende Schutzschaltungen enthalten.




    "Entwickelt für den permanenten Batterieanschluß."


    Am effektivsten bekämpft man Spannungsspitzen am Ort ihrer Entstehung. Dazu gehört ein möglichst kurzer Anschluss, also nicht Kabel in der Länge wie beim diskutierten Produkt. In der F650GS ist das auch gemacht: Z. B. bein Anlasserrelais erledigt das eine Funkenlöschdiode oder ein Widerstand parallel zur Spule.
    <sub>An der sekundär geschalteten Induktivität, dem Anlasser, gibt es m. W. keine Maßnahmen, aber sie sind da wohl auch nicht erforderlich, denn über dem Kontakt liegen keine Verbraucher und der Anlasser muss es wohl ab können (vielleicht gibt es auch irgendwo Funkenstrecken).</sub>




    "Der Ausfall von älteren Glühlampen nach dem Einbau des Electronic-Protectors kann auf einen Vorschaden zurückzuführen sein."




    Unbedarften könnte damit suggeriert werden, dass nach dem Einbau des Geräts keine Glühlampen mehr ausfallen. Normalerweise verbraucht sich eine Glühlampe aber schon im ganz normalen Betrieb und ist irgendwann auch ohne schädliche Einflüsse wie Überspannungen oder Vibrationen kaputt, weil die Glühwendel langsam verdampft (daher die dunkle Färbung älterer Glühbirnen); bei Halogenlampen gilt im Prinzip das gleiche, wenn auch der Vorgang komplexer ist.




    Hat sich jemand so ein Teil eingebaut und Erfahrung damit ???


    Natürlich lebt die Zubehörindustrie davon, dass der Hersteller nicht alles einbaut, was sich mancher Käufer wünscht. Aber:




    Ist so etwas überhaupt sinnvoll ???


    Ich müsste schon Messungen machen, um meine theoretisierten Aussagen zu untermauern. Wenn Du fragst, was ich glaube: Nein. Trost: schaden kann's auch nicht.




    PS: Das Gerät arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die in Elektroabteilungen erhältlichen Überspannungsschutz-Zwischenstecker. In der "Haushaltsausführung" sitzt der Varistor einfach zwischen den spannungsführenden Polen. Tritt der Ernstfall ein, wird die Überspannung kurzgeschlossen. Ist die dabei zu absorbierende Energie zu groß, wird der Kurzschluss permanent und die Sicherung fliegt 'raus. Der Stecker ist dann natürlich hin, aber hoffentlich nicht das angeschlossene Gerät. Gegen die im Ernstfall viel wahrscheinlicher auftretende Überspannung zwischen Netz- und Telefonleitung (PC) oder Netz- und Antennenanschluss (TV) helfen die einfachen Ausführungen nicht ...




    Eckart

    anrollen lassen solltest Du Dein Motorrad nicht.


    Ich gehe davon aus, daß es sich verhält wie bei den Autos:


    Es könnte unverbranntes Gemisch in den Kat kommen




    Man muss da wohl unterscheiden, WARUM das Fahrzeug nicht startet.




    Reicht der Saft nicht mehr für den Anlasser, aber noch für die Zündung, dürfte ein Anrollen unkritisch sein, denn da passiert nicht viel anderes als beim Anlasen- nur dass eben die Kraft von woanders kommt.




    Wenn der Motor aber nicht sofort startet, kommt das mit dem unverbrannten Gemisch zum Tragen.




    Hast Du also schon länger "georgelt", solltest Du aufpassen. Hat es aber nur "Klack" gemacht, kann ja noch nichts passiert sein -- Fall 1; allerdings reicht die Restenergie dann möglicherweise auch nicht mehr für die Zündung -- Fall 2. Leuchtet denn das Licht noch ?




    Mit Laden ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.




    Eckart

    Hallo Wolfram und die anderen potentiellen Zuschauer,




    vielleicht kennt ihr die Geschichte und das Buch "Abgefahren




    Das Buch nicht, aber den Vortrag.




    Am Dienstag (24.2.) werden die beiden ... ihren Diavortrag halten.


    Ich will auf jeden Fall hingehen. Kommt noch jemand mit?




    Viel Spaß - Du wirst Dich dann ja auch nicht von einer negativen Kritik abhalten lassen:


    Ich hatte den Vortrag vor einem Jahr angesehen. Er fand damals in einem der Dome auf dem Gendarmenmarkt statt, Räumlichkeiten, die sicherlich für eine Vielzahl von Veranstaltungen geeignet, für Diavorträge aber nicht optimal sind; das Audimax wird wohl der geeignetere Ort sein. Vor der Kirche herrschte schon länger vorher ein riesiges Gedränge, was Wartezeiten trotz vorgekaufter Karten bedingte. Über den Vortragsstil kann man sicher geteilter Meinung sein. Die Bilder fand ich - vergleichbare Vorträge im Auge habend - weder von der Qualität noch vom Motiv her erste Klasse, zumindest die älteren, welche im ersten Teil vor der Pause gezeigt werden; d. h. von den Gegenden sieht man dort relativ wenig, meist sind irgendwelche unbekannten Leute zu sehen und das Abgefahrene erschließt sich nicht bei jedem Bild. Gegen Schluß wird die Geschichte immer 'Abgefahrener' und manchmal habe ich mich gefragt, ob die Darbietung noch zum Dokumentarischen oder in den Bereich der Fiktion zählt (die Verbrechen auf der Kinoleinwand haben normalerweise nicht wirklich stattgefunden). Damit beziehe ich mich vor allem auf die nicht alltäglichen Motorradumbauten, von denen eine das Poster ziert.




    Mein Karsten war hinterher richtig erbost, während ich das gelassener hingenommen habe. Allerdings kenne ich auch Leute, denen es gefallen hat. Am besten, ein jeder bildet sich sein eigenes Urteil.




    Eckart