Beiträge von Eckart

    Hört sich eher nach einem Problem mit dem Getriebe als mit der Kupplung an.
    War denn der Schalthebel unbelastet, während das Problem auftrat ?
    Sicherlich gibt es auch bei Kupplungen wie bei andern Reibflächen (Bremse, Reifen) eine Einfahrphase, ich habe aber noch nie von einem damit verbundenen Rutschproblem gehört - mit keinem meiner Motorräder hatte ich eins. Da der Motor in der Einfahrphase nur mäßig belastet werden soll, sollte auch die Kupplung nicht in den Grenzbereichen belastet sein.

    Eckart

    nach eintrag von 2 anfragen kann ich es wohl nicht ganz beurteilen...
    wobei ich sagen kann das die boxergemeinde intensiver ihre erfahrung
    weitergeben.da hast in einem tag mind von 5 mot-fahrern eine antwort.
    vielleicht liegt es am kleineren mot das die antworten auch kleiner ausfallen?


    Es wird schlicht und einfach daran liegen, dass es weniger F650 gibt als Boxer.
    Eckart

    Wie ladet ihr eure Batterien ?
    Die Faustregel besagt, dass man einen (ganz) leeren Akku 14 Stunden mit 10 % der Kapazität lädt.
    Also: 10 Ah Akku -> 14 Stunden mit 1 A laden.
    Der GS-Standardakku hat 12 Ah -> 14 Std. mit 1,2 A
    Tatsächlich sollte es weniger sein, denn wenn es erstmal so weit gekommen ist, ist die Batterie wohl schon etwas älter und hat nicht mehr die aufgedruckte Kapazität; langsamer ist außerdem schonender, der Ladestrom darf auch nur dann so hoch sein, solange der Akku noch nicht voll ist.


    Wenn es ein Startproblem gibt, würde ich den Akku nur so weit laden, dass ein Start wieder möglich ist. Während der folgeden Fahrt - keine Kurzstrecke ! -kümmert sich wieder die Ladeschaltung des Motorrads um die korrekte Ladung.


    Siehe dazu auch mein Beitrag
    Re: Wie lange hält eure Batterie?

    nachdem ich mein Kälbchen
    Hast ja leider nicht geschrieben wie es heißt, aber die Bezugnahme auf die Garantie läßt vermuten, dass es ein jüngeres sein muss.


    komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.


    Meine Reserveleuchte ging immer nach ca. 230 km an (max. 240 km).
    Schon ?


    Verbrauch von ca. 5 l auf 4 l gesunken ist
    Im Prospekt steht etwas von 3,5 bis 5 l.
    Mit 3,5 l rechnet man ja nicht ernsthaft, aber 5 l sollten nur bei extremer Fahrweise erreicht werden. Also normalerweise etwas dazwischen: bei mir sind es knapp 4 l, ist ja auch nicht schlecht. Das Ganze gilt für ein 2001er Modell (GS), also nicht erst seit gestern. Meine Reserveanzeige kommt erst deutlich über 300 km, nur in Extremfällen (Autobahnfahrt) früher.


    trotz gleicher Fahrweise (90% mit Koffern und Topcase).
    Wie ist die denn, welche Straßen (Autobahn, Stadt, Land ?)


    Wie sind Eure Verbräuche so im Schnitt?
    s. o.
    Aus der Beschreibung möchte ich vermuten, dass vorher ein Fehler vorlag, der nicht allein durch die Softwareversion erklärt werden kann.
    Eckart

    heute morgen der Schock :
    Herzlichen Glückwunsch zur Erholung vom Schock.


    Starter betätigt, Motor läuft einige Sekunden und stirbt wieder ab.


    Im Prinzip handelt es sich um ein bekanntes Problem und ich kenne auch die Erklärung, die Harald hier wiedergegeben hat. Ich bin aber nicht sicher, ob die 100% zutrifft - siehe dazu auch mein Beitrag
    artikel.php?id=21286
    am 23. Februar zum Thema "Startprobleme bei Kälte"


    PS - auch an die anderen: Ein aussagekräftiger Betreff erleichtert die Orientierung !



    Also der Logik folgend, war die Einspritztelektronik durcheinander,
    und das völlige abschalten bewirkte ein Hardware-Reset :)
    Die die Elektronik direkt an der Batterie hängt, gibt es wahrscheinlich keinen Hardware-Reset, aber sie nimmt das Abschalten der Zündung trotzdem zur Kenntnis. Dabei muss wohl tatsächlich wenigstens einige Sekunden abgeschaltet sein, damit es zur Reinitialisierung kommt.

    Startprobleme bei Kälte

    Meine F650GS-Batterie hat jetzt den 2. Winter draußen überstanden.
    Bei meinen früheren Motorrädern hielt die Batterie auch immer so 3-4 Jahre.
    Unter 2 Jahre - also nur 1 Winter wie bei Dir - ist auf jeden Fall zu wenig und lohnt vielleicht die Diagnose, warum die Lebensdauer so kurz war. Sonst ist womöglich der sicherlich teureren Hawker Odyssey eine ebenso kurze Lebenszeit beschieden.


    Eine recht ausführliche Darstellung zu diesem Thema habe ich unter folgendem Link gefunden:
    http://www.taunus-biker.de/~mdvp/Bat/Batterie.html

    Diese Fragen beziehen sich ja offensichtlich auf die Vergaser-Version, hier mal meine Antworten für die GS:


    1. Ist es eigentlich schädlich die Maschine über den Not-Aus-Schalter auszuschalten!
    Theoretisch könnte es einen Unterschied machen, da der Not-Aus-Schalter nur Teile abschaltet und nicht genauso wirkt wie der Zündschalter. Relevant wäre das aber nur für ein Teil wie die Motorelektronik. Die allerdings wird ungeschaltet versorgt, d. h. ist auch bei Zündung aus immer an.
    Also: Obwohl man die Bedienungsanleitung anders verstehen kann, sehe ich auch kein Problem darin, über den Not-Aus-Schalter auszuschalten. Das finde ich besonders dann praktisch, wenn man einmal in Steigung oder Gefälle anhalten muss, d. h. die Bremse halten muss, bis der Motor steht.


    2. Was für einen Sprit tankt ihr in eure F 650? meine is von '94! sollte ich da besser Super reintun oder tuts auch Benzin?
    Ist ja klar: Ältere GS nur mit Super; die können auch nur zu unvertretbar hohen Kosten umgerüstet werden. Neuere können umgerüstet werden oder können auch so schon normal.
    Eckart

    Wenn man die Antwort von Valentino liest, kommt einem ja das Grausen.


    Ich kann auch eine Erfahrung beisteuern:
    Auf der ersten großen Tour habe ich eine Speiche verloren (gebrochen).
    Auf Garantie wurde damals gleich das ganze Vorderrad ersetzt.
    Glücklicherweise haben sich damals keine "Seiteneffekte" ergeben.


    Auch wenn der eigentliche Spannvorgang nicht die Schwierigkeit zu sein scheint (ich habe es noch nie gemacht), so setzt die anschließende Justage doch einen gewissen apparativen Aufwand voraus. Daraus würde ich folgern, dass ich notfalls mal die eine oder andere Speiche nachziehe, ansonsten solche Arbeiten lieber einer Fachwerkstatt überlassen würde.


    Die Anleitung schreibt, man solle die Speichen vor jeder Fahrt prüfen. Es ist ja wohl kaum praxisgerecht, allmorgendlich den Weg zur Arbeit mit einem halbstündigen Check zu beginnen. Ich wüßte gern: wie oft ist denn nötig und sinnvoll ?


    Ich halte es so, dass ich im Vorfeld von Reisen anhand der Anleitungshefte alle Punkte einmal durchgehe, so rechtzeitig, dass man noch etwas machen kann (z. B. Werkstatttermin), wenn es ein Problem geben sollte.

    Eckart

    Wahrscheinlich geht meine Antwort nicht in die gewünschte Richtung, aber ich konnte mich nicht zurückhalten:
    Wenn sich der Vordermann angewöhnt, ab und zu und ganz besonders vor Ausfahrten und Kreuzungen in den Rückspiegel zu sehen, klappt es auch ohne Funk (blinkt der Hintermann, heißt das: auch blinken und Abbiegen).
    Unabhängig vom Modell weiß ich nicht, ob es dem Fahrvergnügen zuträglich ist, wenn dies durch Gebrüll - und bei den Fahrtgeräuschen ist das wohl kaum zu vermeiden - untermalt wird.

    Eckart

    Den Wünschen von MoppedSchneckle nach Viel Spaß möchte ich mich anschließen.


    Ich bin ja auch Umsteiger von der Yamaha XJ600. Mit der war ich nicht unzufrieden, aber im Laufe der Zeit wandeln sich der Geschmack und die Ansprüche. Die Dakar gefällt mir vom Design her besser, aber die Vernunft hat bei mir gesiegt und gesagt, dass ich zugunsten eines sicheren Stands lieber die normal hohe Version nehme, obwohl ich nicht gerade klein bin und mit der Dakar auch noch zurecht komme.
    Frauen haben da öfter ein Problem mit der Höhe, jedenfalls erinnere ich mich an eine Szene bei meinem Motorradhändler, wo eine Kundin in spe nach einer Dakar schmachtete - aber mit der Höhe kam es partout nicht hin.
    Bei der Standardversion muss man auch nicht nach einem Hauptständer jagen und die Federwege reichen für einen Feldweg - und großartig mehr habe ich (noch ?) nicht geplant.
    Was hat Dich denn denn zum Umstieg auf eine F650 allgemein und eine Dakar speziell bewogen ?

    Eckart

    Durchschnittlich heißt nix weiter wie nach jeder längeren Fahrt
    mal das Kettenspay zu benutzen und vor allem nach JEDER Regenfahrt.
    Vielleicht weiß jemand, der mit 'durchschnittlich' nichts anfangen kann, auch mit 'längerer Fahrt' nichts anzufangen. Für den einen ist das die Fahrt in den nächsten Ort, für den anderen der Abstecher an die Riviera.
    Richtwert sind so etwa 500 km, davon kann aber flexibel abgewichen werden, d. h. z. B. bei Regen oder Autobahnfahrt öfter, bei gemütlichem Fahrbetrieb geht's sicher auch länger.
    Kriterium ist der Schmierungszustand der Kette. Da man das Kettenfett dort, wo es wirken soll, nicht sehen kann, muss man nach Äußerlichkeiten gehen wie dem erwähnten Glanz.
    Beim Reinigen mit Wasser sollte man die Kette nur abspülen und nicht kräftig direkt mit dem Hochdruckstrahler ansprühen, da sonst Sand in die Kette gedrückt werden kann, was zu erhöhtem Verschleiß führt.
    Deshalb ist auch beim Einsprühen der Kette Vorsicht geboten, wenn sie stark verschmutzt ist (d. h. besser vorher reinigen).
    Beim Einsprühen mit Kettenspray bedarf es keiner Riesenmengen; wichtiger ist eher, dass man das regelmäßig macht, denn in einer "Trockenzeit" können Schäden entstehen, die ein Übermaß später nicht wieder behebt.
    Erkennen kannst du ob die Kette fertig ist daran,
    dass sie starre Glieder hat, sich nicht mehr richtig spannen ...
    Zu dieser Beschreibung sind im Technikheft (BMW teilt das Thema meines Erachtens nicht ganz logisch auf die beiden Hefte auf) ganz anschauliche Fotos.


    Hoffen wir mal, dass es bei bine noch nicht zu spät ist. Es gab schon Fälle, da wurde den Betroffenen erst beim Auswechseln der Kette klar, dass man sie pflegen muss.

    Eckart

    Biete 20000 km
    Meinen ersten hatte ich mit 21000 im Rahmen einer Inspektion wechseln lassen. Etwas früher wäre wahrscheinlich besser gewesen, zuvor hatte ich 3 x den Fall einer abspringenden Kette. Meine jetzige Kette hat 15000 'runter, noch ohne Altersanzeichen.
    Eckart

    Vielen Dank für die Unterstützung, Vossi.


    HP hat auch einen Namen! Der gute Mann heißt Eckart!
    HP ist die Abkürzung für Homepage und betitelt den Link. Durch die Anordnung auf der Seite kann das dem flüchtigen Leser als Unterschrift erscheinen; ich ändere das.


    Es geht nicht darum, daß jeder sein Motorrad individuell nach
    Gesschmack und Bedürfnissen ändert/ verbessert, wofür jeder hier
    Verständnis hat.
    Das mache ich übrigens auch. Auf meiner Homepage ist das gute Stück noch recht neu, da sieht man noch nicht viel davon.


    Diese individuelle Gestaltung kam bei dem Motorrad, das ich vor der F hatte, einer Yamaha XJ 600, u. a. darin zum Ausdruck, dass ich da einen Kat habe EINbauen lassen. Dabei habe ich auch die Beschwerlichkeit der Eintragung in die Papiere in Kauf genommen. Ich weiß nicht, ob das großlöchrige Teil wirklich viel entgiftet hat, aber es beruhigt das grüne Gewissen.


    Nach einem Schadstoff-Test vor einiger Zeit in 'Motorrad' muss es aber nicht unbedingt ein Kat sein - andere Hersteller erreichen mit einfacherer Technik auch gute, teilweise sogar bessere Abgaswerte.



    Eckart

    Wozu gibt es Bedienungsanleitungen - da sollte so etwas drin stehen ... und tut es auch. Im Wesentlichen steht da, was Valentino schon geschrieben hat:
    - häufig wechselnde Drehzahlen
    - nicht über 5000/min die ersten 1000 km
    - keine längere Volllast bis 2000 km
    - grundlose Vollbremsungen vermeiden bis 500 km
    - verminderte Bremswirkung bis 500 km
    - verminderte Reifenhaftung


    Die Forderungen sind ja nicht so hart, dass man gleich zum Verkehrshindernis würde. Die erste größere Autobahntour muss ja nicht unbedingt in der Einfahrzeit liegen.
    Eckart

    Außer dem Kat könnte man ja noch das ABS deaktivieren und die Einspritzung durch einen Vergaser ersetzen. Und dann könnte man auch noch ...
    Also eins möchte ich doch wissen:
    Warum schafft sich einer ein technisch doch recht modernes Motorrad an, um dann all diese Einrichtungen 'rauszureißen ?
    Die F650-Klientel ist sicher nicht die, die nach einer knatternden Rußschleuder gesucht hat, das kann man anders billiger haben. Deswegen wundert mich auch nicht, dass dieser Aktion allgemeines Unverständnis entgegengebracht wird, mich eingeschlossen.
    HP

    Braucht man ein Tankpad ?
    Bei vielen Motorrädern ja, denn aufgrund von Tankform und Sitzposition kratzt schon mal einiges am Tank.
    Beim Umstieg von so einem Motorrad auf die F650GS - und für andere Enduros trifft das sicher auch zu - kommt es vor allem wegen der aufrechten Sitzposition viel weniger zur "Tank"-Berührung, hinzu kommt, dass das Kunststoffmaterial wohl auch ein wenig unempfindlicher gegenüber Kratzern ist als eine Lackierung auf Metall.
    Nachdem einige Zeit während der Suche nach einem geeigneten Pad ergebnislos verstrichen war, habe ich festgestellt, dass ich so ein Teil eigentlich gar nicht brauche.
    Wenn sich erst nach vielen Jahren Spuren zeigen, könnte man dann an den Ersatz des Verkleidungsteils denken - und mehr ist es ja nicht, denn es ist ja kein Tank -, das kostet dann sicherlich auch nicht viel mehr als das x-te Tankpad (denn ewig haten die ja nicht).

    HP

    Und noch etwas ganz wichtiges, eigentlich selbstverständlich, aber jemanden, der es das erste Mal macht, muss man einfach darauf hinweisen:
    Nach dem Wechsel muss man prüfen, ob sich die Bremse hart anfühlt, d. h. (im Stand) fest auf die Bremse drücken. Zum Vergleich am Besten vorher den Hub feststellen. Mit der Handbremse darf man dabei nicht in die Nähe des Anschlags kommen. Ansonsten ist Luft im System und man muss wie beschrieben weiter (frische) Bremsflüssigkeit hineinpumpen, bis wirklich alle Luft, d. h. auch die kleinsten Bläschen, heraus ist.
    HP

    Ich beabsichtige mir eine F650GS oder eine TransAlp zu kaufen.
    Das waren auch die beiden Modelle, zwischen denen ich entschieden hatte.


    Vorher hatte ich eine TransAlp 650 - eigentlich mein Traummotorrad
    aber der Motor könnte etwas mehr Leistung haben, auch weil ich meist
    zu zweit fahre.
    50 PS sind 50 PS. Bei einem drehmomentstarken Fahrzeug wirken die beim Anfahren subjektiv vielleicht nach etwas mehr.


    - Wie sieht es bei der F650GS mit der Zuverlässigkeit aus,
    mit welchen Laufleistungen kann man ohne große Motorüberarbeitung
    rechnen?
    Ich habe jetzt 35000 km 'runter; meine Mitschreiber haben in ihren Antworten die km-Zahl leider nicht alle genannt. Für Langstreckentests noch relativ neuer Modelle konsultiert man am besten Fachzeitschriften.


    - Wie sieht es insgesamt mit der Zuverlässigkeit aus; außerplanmäßige Werkstattaufenthalte?
    Von einem Garantiefall mit einer Speiche noch ganz zu Anfang gab es noch keine größeren Reparaturen; die Sache mit dem Tacho (ich schrieb davon hier) steht allerdings noch aus.
    Das Wichtigste ist dabei aber: ich bin noch nie damit liegengeblieben (wenn man mal von einer Reifenpanne absieht, für den der Hersteller nichts kann).


    - Wie fährt sich das Motorrad mit 2 Personen und Gepäck
    (zB Urlaubstour in der Alpen)?
    Mit einer Person fährt es sich prima, auch in den Alpen oder ähnlichen Gebirgen (Madeira).
    Ich habe allerdings Zweifel, ob eine leichtgewichtige Enduro das richtige Fahrzeug für eine Reise mit 2 Personen ist, speziell auch wenn ...
    (zB Urlaubstour in der Alpen)?
    Im Moment habe ich noch eine R1150R, die mir aber zu schwer ist.
    Die Transalp betreffen diese Zweifel allerdings auch.


    - Wie sieht es mit KonstantFahrruckeln aus;
    ich habe gehört das soll es auch bei der 650gs geben?
    Kenne ich eigentlich nicht.

    HP