Beiträge von Eckart

    Ich wäre auch sehr vorsichtig mit einem solchen Kauf.


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    Ihr Hauptsitz ist in Australien, also Finger weg, und andere Biker vor dieser Seite warnen!!!!


    Lt. ihrer Website sitzt die Firma in Portugal. Ihr Internet-Provider allerdings in Melbourne.


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    Achtung das sind Abzocker, sie verlangen eine Anzahlung und liefern nie ein Motorrad aus,


    Davor sollte einen eigentlich ein gesichertes Zahlungssystem schützen. Zumindest lt. Beschreibung auf der Webseite bedienen sie sich eines Zahlungsproviders, der die Zahlung an den Verkäufer erst nach Empfangsbestätigung des Empfängers aushändigt. Das verlagert die Seriositätsfrage aber einfach nur, denn diese Firma kenne ich ebenso wenig. So furchtbar international scheint letztere auch nicht zu sein - ich zitiere von deren deutscher Webseite:


    Geben Sie bitte Ihre aufspürenzahl im Kastengebrüll ein, um Ihre Verhandlung aufzuspüren.


    Google findet nicht sehr viel zu diesem Thema, wenn man die Webadresse als Suchbegriff eingibt. Eine der Merkwürdigkeiten: Ein Schweizer ersteigert ein solches Motorrad bei Ebay für 10000 CHF, obwohl er das gute Stück für wesentlich weniger selbst würde kaufen können; dabei weist der Verkäufer selbst groß und breit darauf hin, woher er es hat und wo es steht.


    <span>Ihr Angebot lieferung frei Haus incl Steuer 2937.-- Euro[/quote]


    Zu den Versandkosten steht ja etwas auf der Webseite, zu den Steuern habe ich nichts gefunden. Anders als hierzulande ist es in vielen Ländern nicht selbstverständlich und vorgeschrieben, dass der Endverbraucherpreis anzugeben ist. Ich vermute, dass die Steuer (16 % MWSt) eben doch noch dazu kommt.


    Beim Kauf im Ausland kann noch Zoll hinzu kommen; innerhalb der EU m. W. allerdings nicht. Auf weitere Unwägbarkeiten gab es ja in den anderen Beiträgen schon Hinweise.


    Eckart

    Hallo palmstrollo und Timo,


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    Hhhmmmm, wird schwer werden den Inschenöör davon zu begeistern, weil in der StVZO §61, Abs. 3 steht geschrieben:


    An eurer Stelle würde ich mir über solche Rechtsfragen keine Gedanken machen. Ich weiß nicht, wie oft ich schon auf die Nase gefallen wäre, wenn eine solche Sicherung nicht da wäre, aber einmal ist eigentlich auch schon zuviel. Sicher gibt es viele überflüssige Vorschriften - diese gehört aber nicht dazu !


    Die richtige Frage wäre, wie man es hinkriegt, dass diese Sicherung auch mit dem anderen Ständer funktioniert !


    Eckart

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    Veraltet ist, was funktioniert ;-)


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    Ich kann mich Lars nur anschließen: die Nullserie ist für Kunden, die sich zum Betatest bereit erklären -- bei allen Herstellern.


    Die alten ausgetretenen Pfade lang schreiten kann jeder.


    Ist es nicht viel reizvoller, zu den Pionieren zu gehören, um etwas neues zu entdecken ?


    Dafür nimmt man doch die eine oder andere kleine (?) Unbill in Kauf !


    Wollte mal eine Lanze für die Beta-Tester brechen - obwohl ich selber keiner bin ...


    Eckart

    Hallo Norbi,


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    ... bei BMW wäre etwas stärkeres in der Pipeline, aber was genau, damit wollte er auch nicht rausrücken.


    Da frag' ich mich natürlich, was man mit solchen Aussagen anfangen soll.


    Sobald BMW erst einmal die Händlerschaft informiert, wird es ja nicht mehr geheim bleiben; warum aber auch sollte man die Händler so viel früher informieren, es reicht ja, wenn das Teil verkaufsbereit ist.


    Der gesunde Menschenverstand sagt einem eigentlich, dass BMW die Motorrad-Entwicklungsabteilung nicht schlafen lässt. Man braucht also gar nicht zu spekulieren, dass es "bald" ein neues Modell geben wird, das ist eigentlich klar, dazu bedarf es keines Insiderwissens. Wer etwas mehr weiss, müsste dann schon wissen bzw. sagen, was und wann genau ...


    Eckart

    Vielen Dank an alle für die Tips:


    F650CS:

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    Viel besser: Waffenöl "Balistol" in das Zündschloss sprühen. Funzt einwandfrei


    Ich werde demnächst den Waffenhändler meines Vertrauens aufsuchen.


    Bis dahin probiere ich mal:


    Hägar: <span>Ansonsten WD 40 drauf und alles wird gut.[/quote]


    Mit Enteiser werde ich mich zurückhalten nach den entsetzten Aufschreien.


    Stopsels Tip mit dem Tesaband hatte ich früher auch schon ausprobiert. Ist allerdings etwas Fummelei, weil es meist nur 1 x klebt, dann wohin damit und: was wenn schon Feuchtigkeit drin ist, sperrt man die dadurch nicht ein ? Fasziniert hat mich der Tip mit dem Teelicht, bis ich feststellen musste: passt ja gar nicht (um wenige mm zu klein). Inzwischen habe ich aber eine andere Kappe gefunden.


    kawiwu: Das mit der Plane ist schon klar, nur: Vor jeder Fahrt das Motorrad auspacken und danach wieder einpacken ?


    Gegen Ende der Wintersaison werde ich einen Erfahrungsbericht geben.


    Eckart

    Hallo Ihr Winterharten,


    Heute hatte ich das Problem, wegen Vereisung des Zündschlosses nicht starten zu können, nicht das erste Mal mit einer F, aber das erste Mal mit meiner neuen.


    Zwar kenne ich auch ein paar Mittelchen, etwas dagegen zu tun und zur Vorbeugung, aber so richtig erfolgreich sind die bisher nicht gewesen.


    Daher mal eine Frage an meine Mit-Winterfahrer, die ebenfalls draußen parken: Was tut Ihr gegen dieses Problem ... und mit welchem Erfolg ?


    Eckart

    Hallo Jens,


    Lars:

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    ...ich würde sagen: Mehr als OK!!!


    Allein nach Preis würde ich ein Angebot nicht beurteilen, ich halte die Seriosität der Firma für wichtiger:


    Wenn die Arbeit nicht richtig gemacht wird, ist auch ein niedriger Preis nicht günstig.


    Bei 20000 km muss man schon mit dem einen oder anderen kleinen Defekt rechnen, der erst bei den Servicearbeiten auffällt (deswegen heißt es ja auch Inspektion); wenn dessen Beseitigung unangemessen teuer wird oder gar überflüssige Dinge zusätzlich gemacht werden, hat man auch nichts davon. Hier ist natürlich vorteilhaft, wenn noch Garantie ist (Leider geht aus Deinem Profil das Alter Deiner F nicht hervor, sondern nur, dass Du noch gar keinen Führerschein hast ... und dann schon 20000 km ?! - oder ist das nicht mehr ganz aktuell ? ;-) )


    Die aufgezählten Randbedingungen sprechen allerdings nicht für ein schlechtes Angebot.


    Berichte doch noch mal hinterher !


    Eckart

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    Achso, wenn du Super oder Super plus fahren möchtest dann solltest du zum freundlichen fahren und das Motorsteuergerät reseten lassen. Somit lernt das Steuergerät mit dem Sprit eine andere Kennlinie. Das habe ich auch machen lassen.


    Was macht der denn - reicht dafür nicht ein kurzes Abklemmen der Batterie ?


    Eckart

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    Der Kraftstoff ist zündwilliger, wenn die Oktanzahl höher ist und nicht wie du meinst niedriger.


    Ist das so ? Ich kenne es nämlich wie Martin:


    Wenn das Benzin zündunwilliger ist, kann es höher verdichtet werden, bis es sich von selbst entzündet. Damit soll es aber warten, bis die Zündkerze funkt, sonst gibt es gefährliches Klopfen.


    <span>Eine Software Anpassung ist nicht notwendig, da die Lambdaregelung das Kraftstoff-Luftgemisch durch den Restsauerstoffgehalt im Abgas steuert. [/quote]


    Moderne Motoren können sich in gewissem Rahmen an den Kraftstoff anpassen, dem sind aber durch die konstruktiven Gegebenheiten des Motors Grenzen gesetzt.


    Mein Auto gibt es mit einer Vielzahl von Motorvarianten und die Bedienungsanleitung setzt seitenlang auseinander, mit welchem Motor welche Sorten gefahren werden dürfen, ob es Vorteile bringt, eine höherwertige Sorte (Oktan) einzufüllen oder welche Probleme auftreten, wenn eine niedere Sorte (Normal statt Super) eingefüllt wird. Das ist natürlich für jeden Motor anders und die Bandbreite der Aussagen reicht von "empfohlene Sorte" über "Leistungsverlust" bis zu "nur im Notfall".


    <span>Kraftstoffe wie V-Power und Ultimate sind für die zukünftigen Abgasnormen entwickelt worden. [/quote]


    Und für die zukünftigen Motoren.


    <span>Die Verbrennung eines Kraftstoffes mit hoher oktanzahl ist bei gleicher Menge kräftiger oder bei gleicher Kraft ist weniger Kraftstoff notwendig. [/quote]


    Vorausgesetzt, der Motor ist dafür ausgelegt.


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    Zu dem Billigsprit (freie Tankstellen) habe ich mal gehört, dass der Sprit mit Schwefel "gestreckt" wird.


    Der Schwefelanteil kommt aus natürlichen Bestandteil des Rohöls. Schwefelarme Rohölsorten gelten als hochwertiger. Durch mehr oder weniger raffinierte Raffineriemethoden wird der Anteil verringert.


    Dass da gestreckt wird, glaube ich kaum, aber der Schwefelanteil kann abhängig von der Quelle schon schwanken. Im Prinzip sollte sich das Benzin freier Tankstellen nicht von dem der Markenfirmen unterscheiden - siehe dazu mein anderer Beitrag in diesem Thread.


    Eckart

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    auch wenn ich nicht gefragt bin, fühle ich mich angesprochen zum Thema Kraftstoff. Billigen Sprit? Wo soll der verkauft werden und wer panscht den zusammen? Wahrscheinlich das Al-Kaida-Netzwerk in Hinterhofküchen, um brave Motorradfahrer in rollende Zeitbomben zu verwandeln.


    Man muss nicht bis in den Orient fahren, aber die grenznahen Regionen Deutschlands zu Ländern mit möglicherweise minderwertigem Benzin entfernen sich mit dem Wachsen des EG-Binnenmarkts. Ich denke, das ist heute kein Thema mehr.


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    Fakt ist, dass alle Tankstellen, ganz gleich ob Konzern- oder freie Tankstellen, den Stoff von denselben Lieferanten beziehen. Insofern kann es auch keinen qualitativ minderwertigen Sprit an Zapfsäulen geben. Kurz: Wo 92 ROZ draufsteht ists auch drin usw., wenigstens in Europa ists mittlerweile so.


    Ja, aber das Benzin definiert sich nicht nur über die Oktanzahl.


    Es ist wohl auch nicht so, dass alle Tankstellen von einem Lieferanten bedient werden, da hätten wir ja ein Monopol. Richtig ist aber, dass nahe beieinander liegende Tankstellen verschiedener Marken vom gleichen Lieferanten bedient werden. Es läuft folgendes ab:Tankwagen A und Tankwagen B fahren an der Raffinerie vor.Tankwagen A und Tankwagen B werden mit dem gleichen Sprit betankt.Anschließend klettert der Fahrer von A auf seinen Wagen und schüttet einen Kanister Aral-Konzentrat hinein. Während der folgenden Fahrt mischt sich die Substanz mit dem Benzin und macht die neutrale Flüssigkeit zu Aral.Der Fahrer von B klettert ebenfalls auf seinen Wagen und schüttet einen Kanister BP-Konzentrat hinein. Während der folgenden Fahrt mischt sich die Substanz mit dem Benzin und macht die neutrale Flüssigkeit zu BP (die Markennamen sind nach Alphabet gewählt und nur als beispielhaft zu verstehen).Das gewisse Etwas sind die Additive, das Einzige, mit dem sich die Hersteller profilieren können, denn das eigentliche Benzin ist ja das gleiche ...


    Hierzulande kann es sich kein Hersteller leisten, dass sein Sprit als schlecht verschrien wird und dieser Wettbewerb wird mögliche Unterschiede nivelliert haben.


    In entfernten Ländern werden Weltreisende aber schon damit rechnen müssen, dass die Additivbeigabe nicht ganz so ausgesucht ist (Blei !) und dank weniger fortschrittlicher Raffinerietechnik mehr unerwünschte Bestandteile im Benzin sind.


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    Dass aber jetzt sogar von Händlern der Schwachsinn vom 100-Oktan- Superplusmegatigerimtank verbreitet wird, lässt einem die Zornesader anschwellen. Diese Art der Maulfurzerei von so genannten Fachleuten stinkt doch wohl viel schlimmer, als das mieseste Raffinat seit Erfindung des Verbrennungsmotors.


    Die sich die Benzinqualitätsunterschiede auf Glaubenfragen reduziert haben, müssen sich die Händler eben etwas anderes einfallen lassen. Es ist ja nicht so, dass die technischen Unterschiede - 100-Oktan - nicht vorhanden wären. Ob der Motor etwas damit anfangen kann, ist eine andere Frage - aber man darf es glauben !


    Möchtet ihr nicht - gerade zu Weihnachten - auch Euren Kälbchen mal etwas Gutes tun ? Also 'rein mit dem Tiger ! Aber es wäre sicherlich vermessen zu erwarten, dass es sich mit schnellerem Trab bedankt.


    Bevor hier Glaubenskriege losbrechen, warten wir doch einfach mal ab, ob ein Zündkerzenwechsel bei Martin etwas bringt ?!


    Eckart

    Hallo Martin,


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    Lt. meinem Reparaturbuch liegt die maximale Dauerdrehzahl bei 7000.
    Ich habe mal in die Betriebsanleitung geguckt. Da steht was von maximal zulässiger Drehzahl 7.500/min drin.


    Ja, in der Anleitung steht nur die maximal zulässig Drehzahl, die max. Dauerdrehzahl habe ich aus meinem Reparaturbuch (für die 'GS). In der Anleitung findet sich die 7000 nur noch bei den Schaltempfehlungen.


    Es ist bei vielen Fahrzeugen so, dass die Höchstgeschwindigkeit nicht im höchsten Gang erreicht wird ("Overdrive"), und auch wenn dass für die F650er nicht gelten sollte, bedeutet es auch nicht, dass die Höchstdrehzahl im höchsten Gang auch erreicht werden muss. Wie es sich tatsählich verhält, kann man aus den Fahrzeugdaten ausrechnen - vielleicht hilft da ein Mitleser.


    <span>Und wenn ich, analog zum Tacho, mal davon ausgehe, dass auch der Drehzahlmesser eher zu viel als zu wenig anzeigt, dann müsste ich noch ganz schön "Luft" nach oben gehabt haben...[/quote]


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    Die CS mit 1 Zündkerze ist mit 175 km/h angegeben, die doppelt gezündete soll 3 km/h schneller rennen. Aber das ist ja nicht das Thema. Wenn auf dem Tacho 170 stehen und ich "nur" mal von einer Abweichung von 5 % ausgehe, fahre ich gerade mal 162 km/h.


    Für eine F650 finde ich das zwar auch schon (zu)viel, aber ungeachtet dessen sehe ich hier das Problem: Du musst zwar mit einer Tachoabweichung bis zu der von Dir angegebenen Größenordnung rechnen, aber Du kannst nicht davon ausgehen, dass sie tatsächlich so groß ist - es handelt sich ja schließlich um eine Toleranz und keine "Regelabweichung".


    Zitat

    Vielleicht löst schon ein preiswertes Software-Update das Problem.


    Diese Updates hatten ja nicht immer das Ziel, das Fahrzeug schneller zu machen.


    <span>... oder gleich der Wechsel des ganzen Moppeds / der Marke! ;-) So ganz weit weg bin ich davon jedenfalls inzwischen nicht mehr. [/quote]


    Finde ich auch nicht abwegig: Die im Forum gelegentlich zitierten Baumarktroller sind Fahrzeuge, die normalerweise am Anschlag (der Höchstgeschwindigkeit) gefahren werden; ansonsten kauft man ein Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit, die deutlich über der normalerweise gefahrenen Dauergeschwindigkeit liegt.


    Eckart

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    Also ich sorge für einen möglichst gleichmäßigen Schutzüberzug aus Schlamm....das schützt am besten!


    Im Großstadtdschungel hat man nicht immer und überall Gelegenheit für eine Schlammpackung, daher halte ich es wie Lars, d. h. ich mache auch nichts, allenfalls eine Reinigung nach mehreren Schlechtwetterfahrten, ansonsten Abdecken mit einer Plane, wenn der Straßenzustand zu einer längeren Fahrpause nötigt.


    Eckart

    Hallo Martin,


    <span>Dabei festgestellt, dass das Ruckeln nicht etwa erst, wie schonmal hier gepostet, dann einsetzt, wenn die maximal erlaubte Drehzahl (7.500/min) erreicht wird, sondern schon viel früher, nämlich schon bei ca. 6.900 - 7.000, also kurz vor Beginn des "gestrichelt roten" Bereichs. Auf dem Tacho lese ich dann eine Geschwindigkeit von knapp über 170 km/h ab - was natürlich bedeutet, dass die Maximalgeschwindigkeit von 175 km/h locker nicht erreicht wird...[/quote]


    Lt. meinem Reparaturbuch liegt die maximale Dauerdrehzahl bei 7000; zwar ist mir nichts dergleichen bekannt, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Steuerung darauf reagiert. Da ich in diesem Geschwindigkeitsbereich nicht fahre, kann ich allerdings mit eigenen Beobachtungen nicht beitragen.


    Meine Beobachtungen bezüglich der Drehzahlbegrenzung sind die, dass der Motor plötzlich aussetzt - von mir bisher nur bei zu kräftigem Beschleunigen - z. B. beim Überholen - bemerkt. Natürlich hatte ich dabei keine Gelegenheit, mich auf die Anzeige des Drehzahlmessers zu konzentrieren.


    Tatsächliche Werte und Anzeigewerte sind zwei unterschiedliche Dinge - bezüglich des Tachos wurde das ja hier schon öfter diskutiert; auch wenn es für den Drehzahlmesser weniger Fehlerquellen gibt, muss das noch nicht heißen, dass er toleranzfrei ist. Der Drehzahlbegrenzer ist nicht in der Tachoeinheit.


    Zitat

    Wo fange ich (bzw. ggf. mein Freundlicher) denn nun mit der Fehlersuche an, wenn die Aussetzer schon unterhalb der maximal zulässigen Drehzahl erfolgen?


    Die Differenz zwischen 170 und 175 ist gerade mal 3%, daher habe ich Zweifel, ob ein Reklamationsgrund vorliegt - wie genau ist denn die Höchstgeschwindigkeit definiert ? Auf der Webseite steht für die 'CS ca. 178 km/h und wovon die noch alles abhängt, wurde hier vor längerer Zeit auch schon diskutiert.


    Eckart

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    Hat die Batterie nicht eh einen Entlüftungsstutzen, an dem Du beim Einbau im Frühling unbedingt den Schlauch wieder anschließen solltest? Bei meiner 96er F gibt es sowas. Ich lasse deshalb die Stopfen drauf. Kommt sonst eh nur Staub rein.


    Das wäre auch meine Empfehlung, denn Verunreinigungen dürften der Lebensdauer und der Ladungserhaltung abträglich sein.


    Das Entlüftungskonzept der Batterien ist für normale Ladevorgänge ausgelegt und muss eine Erhaltungsladung erst recht abkönnen.


    Bei den hohen Ladeströmen einer Schnellladung in Verbindung mit Überladung kann es je nach Typ allerdings schon zu gefährlichem Überdruck kommen - das wäre der Lebensdauer aber erst recht abträglich.


    Eckart

    Hallo Digit,


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    wo hast Du denn den Arai gekauft? Hier in Kiel verkauft ihn "nur" Hein Gericke und dann auch leider nur in schwarz. Möchte gerne etwas bunter haben.


    Hier ist nicht Kiel, sondern Berlin und da hatte ich ihn bei GoTo Helmstudio gekauft, bevor die Kette von der Muttergesellschaft dicht gemacht wurde.


    Zumindest in meiner Größe hatten sie ihn damals auch nur in schwarz, auf andere Farben hätte man Lieferungen abwarten müssen. Ich habe ihn dann doch in schwarz genommen. Vom Aussehen gefällt mir die Farbe zwar ganz gut, dem Sicherheitsaspekt habe ich nun durch Aufkleben von Reflektoren Rechnung getragen.


    Mit dem GoTo Helmstudio war ich immer sehr zufrieden gewesen, es ist nicht der erste Helm, den ich dort gekauft hatte. Für den nächsten Helm muss ich mich nach einem anderen Laden umsehen. Der erwähnten Muttergesellschaft gehört ja auch noch Hein-Gericke, hier in Berlin haben die wohl deren Bestand übernommen und dort bekäme man den Helm auch (zumindest in schwarz ;-) ).


    Dirks Antwort ergänzend möchte ich bemerken, dass man sich auf Bestellungen nur einlassen sollte, wenn das nicht mit einer Abnahmeverpflichtung verbunden ist, denn ein Helm - ein so teurer vor allem - muss mehr als jedes andere Kleidungsstück gut passen, d. h. man muss ihn anprobieren und probefahren können.


    Tip: Mach' das mit dem schwarzen (wenn kein anderer da) und bestell' ihn dann in bunt, wenn der Test positiv war.


    Eckart

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    Ich denke mal, wenn das LKL nun getauscht wird, dann hast Du auf DIESES Teil eine erneute Garantiezeit von gesetzlich mindestens 2 Jahren, wenn ich mich nicht täusche.


    ... dann kann er ja nur hoffen, dass es nur 1 3/<sub>4</sub> Jahre hält und nicht 2 1/<sub>4</sub> ... ?!


    Eckart

    Hallo Holger,


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    Bei uns gibt es viele Wege die dierekt in den Wald führen,und ich meine Wege, also unbefestigt - keine Straßen !!Teilweise sind dort Schranken, Schlagbäume, Forstschilder,aber in vielen Fällen ist dort kein Schild !


    Vielfach sind es Fahrradwege, Wanderwege, aber OHNE weitere Schilder. Und trotzdem würd ich im Wald dort nicht fahren !


    Es sei denn, es wäre ausdrücklich gestattet.


    Und da drehen wir uns im Kreis: Woran sieht man das ?


    Häufig gibt es deutliche Zeichen wie Schranken und Sperrschilder.


    In entgegengesetzen Fällen stehen (gelbe) Wegweiser und andere Hinweistafeln.


    Obwohl seit der Wende viel passiert ist, gibt es in dem meinen Wohnort Berlin umgebenden Bundesland Brandenburg noch zahlreiche unbefestigte Straßen, meist zwischen kleineren Orten, die aber in aller Regel noch über eine befestigte Zufahrt aus einer anderen Himmelsrichtung verfügen. Mitunter endet die Asphaltierung an dem einen oder anderen Ortsende, obwohl eine Ortstafel den nächsten Ort ausweist, und es kommt oft vor, dass ein Teil der Straße durch Wald führt. Zusätzlicher Anhaltspunkt dafür, dass es sich um eine öffentliche Straße handelt, ist, wie breit und ausgefahren die Fahrbahn ist. Für den Ortsfremden gibt es aber immer noch da und dort Zweifelsfälle. Da gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.


    Eckart

    Hallo Tino,


    <img align="right" hspace="10" vspace="10" src="http://www.araionline.de/tour-x/a_touschw.gif">


    Zitat

    Ich denke gerade nach mir einen Crosshelm mit Brille zuzulegen.


    Ich kann mich der Aussage der Anderen, die geantwortet haben, eigentlich nur anschließen:


    Im Frühjahr habe ich mir den Arai Tour X gegönnt, der beide Möglichkeiten anbietet, d. h. mit Brille oder Visier fahrbar. Damit habe ich einen unmittelbaren Vergleich.


    In der Tat ist das, was bei sommerlichem Wetter der Segen ist, nämlich die gute Belüftung in der offenen Variante, ein Fluch bei schlechterem Wetter, also wenn es kalt oder/und nass ist. Daher trage ich den Helm jetzt schon seit Wochen in der geschlossenen Variante.


    <span>Hintergrund ist der das mein Visier gerade jetzt bei dieser Witterung ständig beschlägt und ich dauernd das Visier ein Stück offen lassen muss um überhaupt noch etwas zu sehen. [/quote]


    Sicher wird die Brille eines Cross-Helms kaum beschlagen, weil sie eben nur über die Augen und nicht die Nase führt; die "sitzt" beim Crosshelm mehr oder weniger im Freien und nicht hinter einem Visier.


    Die Nachteile sind in der "zweitbesten Jahreszeit" einfach zu groß.


    Vor Jahren bin ich mit Jethelm, also ähnlichen Bedingungen, den Winter durch gefahren und hatte mir in der Folge davon eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung eingehandelt. Daher kommt das offene Fahren in der kalten Jahreszeit für mich nicht mehr in Betracht.


    Es gibt andere Abhilfen:


    Mein jetziger Helm, der erwähnte Arai Tour X, ist wegen seiner "crossigen" Form auch beim Betrieb mit Visier relativ luftig; daher hatte ich bisher kaum Probleme mit Beschlagen.


    In anderen Nachrichten wurden Maßnahmen beschrieben, wie man einen Integralhelm beschlagarm bekommt:NasengummiDoppelvisier<img align="right" hspace="5" vspace="5" src="http://www.lazer.be/helmets/motorcycle/revolution/revolution_1.jpg">Eine recht konsequente Lösung, die zwar nicht ich, aber andere Forumsteilnehmer schon ausprobiert haben, bietet der Lazer Revolution an: Mit einer Maske wird die Atemluft konsequent vom (Doppel)visier ferngehalten.


    <span>Wie sind Eure Erfahrung mit einem Crosshelm im Bezug auf [/quote] ...


    Mein Helm ist ja kein reinrassiger Crosshelm, trotzdem:<span>Lautstärke[/quote]
    Ist natürlich lauter, besonders wenn ohne Visier gefahren, aber abseits der Autobahn noch erträglich<span>Geschwindigkeitsverhalten z.B. AB[/quote]
    Das Schild hat durchaus aerodynamische Wirkung, die sich aber im F650GS-Geschwindigkeitsbereich im Rahmen halten. Ein "Autobahnhelm" ist ein Crosshelm aber sicherlich nicht.<span>Beschlagen der Brille[/quote]
    gibt es praktsich nicht - s. o.<span>Wetterschutz im allgemeinen ? [/quote]
    Der ist - wie beschrieben - nicht so gut, aber die Bewertung der Beeinträchtigung ist eine subjektive Angelegenheit.


    Eckart

    Hallo Kathrein,


    Zitat

    Wenn ichs bis zum Wintergrillen nicht kapiert hab, bring ich die Dinger wirklich mit...


    Auch wenn verschiedentlich geschrieben wird, es ginge "ganz leicht", wenn man den Trick erst einmal raus hat: Meine Erfahrungen sind die, dass es überhaupt nicht geht, wenn man den Trick nicht 'raus hat und immer noch schwer, wenn man ihn raus hat. Besonders das Aussziehen hakt. Ich führe den Vorgang deshalb nur noch bei besonderen Anlässen durch. Da das Motorrad auch mit ausgezogenen Koffern nicht breiter als der Lenker ist, ist es vertretbar, immer mit ausgezogenen Koffern zu fahren.


    Eckart

    Hallo Raimund,


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    ..., man kennt ihn aus britischen Autos der 60er und 70er und er hörte damals auf den Namen Lucas Elektrik. Viele von den Älteren werden sich vielleicht erinnern.


    Ich frage mich gerade, ob ich auch zu den Älteren gehöre: Mein erstes Motorrad stammte auch aus den 70er-Jahren, allerdings war es nicht britisch.


    <span>Doch zunächst dazu, wie sich mein Kobold zu erkennen gibt[/quote]


    Meiner hatte zwei Pole der Lichtmaschine kurzgeschlossen. Ursache war ein Grat an der Verbindungsstelle des Anschlusskabels an die Wicklung, der sich im Laufe der Zeit (selbstverständlich nach Garantieablauf) durch die Isolierung gedrückt hatte. Zuvor hatte ich mit ständig leerer Batterie zu kämpfen, aber eine Reststromversorgung war mit der intakten Phase ja noch gegeben.


    <span>Ich gehöre zu der Spezies Motorradfahrer die gewohnheitsmässig in der kälteren Jahreszeit beim Starten das Licht ausschalten. Über Sinn und Unsinn lässt sicherlich trefflich streiten, es ist aber nun mal so.[/quote]


    So abwegig ist das sicher nicht, sonst hätte BMW bei den neueren Modellen mit Dauerlicht nicht den Aufwand mit dem Ralais betrieben, der das Licht während des Startens löscht. Es ist nun mal der größte Verbraucher, auf den kurzzeitig verzichtet werden kann.



    <span>schalte es während der (stotternden) Fahrt ein. Erfolg: Freisetzung von ca. 30 PS auf Knopfdruck.
    sicherlich von den Erbauern der F650 nicht in diesem Stil gedacht.[/quote]


    Es gibt ja auch gute Kobolde. Dieser wollte Dich sicherlich von der Fahrt ohne Licht abhalten, was in dieser Jahreszeit wohl nicht ganz unwichtig ist.


    Den Ingenieur interessiert natürlich die Arbeitsweise des Kobolds.


    Ulf hat da ja sicher brauchbare und plausible Hinweise gegeben, zur Ergänzung aber von mir noch etwas:


    Bei meinem erwähnten Alt-Motorrad gab es einen schaltungstechnischen Kniff, der heute wohl nicht mehr üblich ist und vermutlich zur Entlastung des Reglers gedacht war:


    Bei ausgeschaltetem Licht wurde das Motorrad nur von 2 Phasen der Lichtmaschine versorgt, Mit dem Einschalten wurde die 3. Phase zugeschaltet. Sollte das bei Dir auch so sein (ich kenne die Schaltung der Alt-Fs nicht), würde sich diese Eigenheit so auswirken, dass bei Ausfall einer der dauernd benutzten Phasen bei ausgeschaltetem Licht nur eine einzige Phase zur Versorgung beiträgt. Abgesehen vom Fehlen der Leistung bedeutet das auch eine ungeglättete Gleichspannung, d. h. die Spannung ist nicht in jedem Augenblick hoch genug zum Erzeugen des Zündfünkens, was zum Stottern führt, wenn die Leistung der Batterie auch nicht ausreicht. Das Phänomen müsste allerdings auch von einer sich entleerenden Batterie begleitet werden, wenn länger ohne Licht gefahren wird.


    <span>Wer kann mir den passenden Ansatz für einen Exorzismus in meiner Elektrik verraten???????[/quote]


    Gute Kobolde austreiben ? - Na, hoffentlich rächt er sich nicht. Und die Elektrik älterer Motorräder liefert da ja genug Ansatzpunkte ...


    Eckart