Beiträge von Eckart

    Mal ein Update zu diesem Fall:


    Das Problem war zunächst irgendwann von allein verschwunden. Als ich das gute Stück im August in die Werkstatt zur Inspektion brachte, war das Problem bereits seit mehr als einem Monat nicht mehr aufgetreten. Trotzdem hatte ich die Werkstatt darauf aufmerksam gemacht, die Symptome beschrieben und auch Tips genannt, die ich bekommen hatte. Man hatte allerdings nichts gefunden und da kann ich nicht mal böse sein, denn einen Fehler, der sich nicht zeigt, kann man schlecht suchen.


    Aber noch an dem Tag, wo ich das Motorrad von der Inspektion abgeholt hatte, trat der Fehler erneut auf. Offenbar haben ihn die Werkstattarbeiten wieder herausgekitzelt. Leider musste ich schon bald wieder hin - Lichtmaschinenausfall (bekanntes Problem bei diesem Modell, aber immerhin hat sie bei mir trotzdem fast bis 120000 km gehalten) - und habe bei dieser Gelegenheit erneut auf das Problem aufmerksam gemacht. Aber wieder wurde nichts gefunden. Angeblich auch kein Eintrag im Fehlerspeicher, wobei ich nicht weiß, ob etwaige Einträge den Stromausfall überleben.


    Nachdem ich nun schon eine Weile mit dem Fehler leben musste, kann ich ein paar mehr Angaben zum Erscheinungsbild machen:


    Im Kurzstreckenbetrieb (Weg zur Arbeit, 16 km) tritt der Fehler so gut wie nie auf.

    Doch jetzt war ich auf Reisen und hatte da leider öfter mit dem Problem zu tun.

    Damit der Fehler auftritt, muss man zuvor schon einige km etwas zügiger gefahren sein, also kein Stadtverkehr, sondern (größere) Landstraße oder Autobahn (nicht: Stadtautobahn). Wenn man dann das Gas mit dem Ziehen der Kupplung wegnimmt - typisches Beispiel: Einfahren in einen Kreisverkehr, Halten an einer Kreuzung, kann sich das Problem zeigen. Durch Halten der Drehzahl mit dem Gas kann man das Problem zunächst vermeiden. Wenn man während der Fahrt gleich wieder anlassen will, muss man das Gas auch halten. Um das Problem zu beseitigen, muss man anhalten und die Zündung aus machen. Nach dem Wiedereinschalten habe ich dann meist das Gas vor dem Anlassen ein paar mal kurz voll aufgezogen, wie ich es als Reset-Prozedur mal gelesen hatte. Danach hat man fast immer wieder für mindestens 15 km Ruhe. Zweimal gab es aber schon Probleme mit der Gasannahme während der Fahrt, sodass ich halten musste. Besonders prickelnd ist das Problem, wenn man einen Berg in Kehren bergauf fährt.

    Doch auf das Problem ist kein Verlass: Auf der Rückfahrt mit fast 400 km ist das Problem bei hohem Landstraßen- und etwas Autobahnanteil nur ein einziges Mal, nämlich kurz vor Berlin, aufgetreten. So ist es natürlich auch schwierig, eine Werkstatt darauf anzusetzen.


    Der Tankstand scheint auch keinen Einfluss zu haben.


    Jetzt habe ich mal einen Vergaser- und Einspritzsystemreiniger (additiv) hineingeschüttet (Tip eines Bekannten nicht aus dem Forum). Die Hoffungen sind zwar nicht groß, aber es kostet dafür ja auch nicht viel.


    Aber wenn noch jemand eine heiße Idee hat ...


    Eckart

    Hallo Kevin,

    Jemand Erfahrung damit?

    Erfahrung ist zuviel gesagt, denn heute ist das ja kaum noch üblich und bei wartungsfreien Batterien ja auch nicht möglich.

    Bei mir ist es auch schon etliche Jahre her, dass ich zuletzt damit hantiert hatte.

    Man benötigt einen Säureheber wie diesen: https://www.louis.de/artikel/g…r_article_number=10003891

    und kann dann die Konzentration messen. Da der Flüssigkeitsaustausch innerhalb der Batterie recht langsam abläuft, wird es vermutlich auch zeitraubend sein, sie richtigen Verhältnisse wiederherzustellen.

    Was da an Werten zu erwarten ist, könntest Du hier nachlesen: http://mdvp.bplaced.net/Bat/Batterie.html#Einfrieren


    Eckart

    ob das Caramba Kettenspray oder das BWM Kettenspray (Teilenummer 83192408163) besser ist.

    Ich habe noch keinen Vergleichstest gemacht, weise aber mal auf den schon etwas länger zurückliegenden Test der Zeitschrift Motorrad hin:

    https://www.motorradonline.de/…-im-vergleich.329338.html

    Caramba hat da sehr gut abgeschnitten, BMW war nicht beteiligt. Selber nehme ich meist S100, das ebenfalls sehr gut abgeschnitten hat.

    BMW ist vermutlich nicht selber der Hersteller, aber ich weiß nicht, wo die ihr Spray mischen lassen. Schlecht wird das wohl auch nicht sein, denn laut Motorrad

    Zitat

    bestätigte aber auch dieser Test wieder, auf welch hohem Qualitätsniveau Kettensprays heute liegen.

    muss ich vor jeder Anwendung mit einem flüchtigen Lösungsmittel (z.B. Bremsenreiniger) zuerst reinigen?

    Selbstverständlich nicht.

    Motorrad schreibt dazu

    Zitat

    Drei Mal schmieren, ein Mal reinigen - so lautet die Faustformel.

    Selber zähle ich noch langsamer, genaugenommen schaue ich mir die Kette an und unternehme nur etwas, wenn sie auffällig verschmutzt ist. Zugegebenermaßen bin ich mehr Motorradfahrer als Motorradpfleger.

    Ich weiß auch nicht, ob

    das Fett in die entsprechenden Ritzen der Kette vordringen können

    sollte, denn laut Motorrad

    Zitat

    Doch zwischen Kette und Kettenrad beziehungsweise Ritzel trifft auch bei modernen Ketten immer noch Metall direkt auf Metall - und genau hier muss auch heute noch geschmiert werden.

    Wenn man zuviel des Guten bzw. das Falsche tut, kann man eine Kette auch kaputt pflegen. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr, in dem ein Nutzer beschreibt, wie er die Kette durch falsche Pflege beschädigt hat. Etwaige Lösungsmittel dürfen natürlich nicht die O-Ringe beschädigen oder/und in die Dauerschmierung der Kettenglieder eindringen.


    Eckart

    Heute habe ich den Ventilator (Danke an TOBY!!) eingebaut und habe gehofft, dass das Starten dann geht

    Mit dem Ventilator hat das Starten nichts zu tun. Man kann auch mit kaputtem Ventikator starten und fahren.

    Eine elektronische Wegfahrsperre hat das Dingen nicht. Sowas haben meines Wissens nur Hondas.

    Heute dürfte sowas doch eher Standard sein, jedenfalls bei den "besseren" Motorrädern. Meine F800GS hat sowas (serienmäßig). Zum Glück noch ohne Störung an dieser Einrichtung.

    Surrt sie denn wenn du Zündung an machst?

    Um das Problem einzugrenzen, wären ein paar mehr Angaben wünschenswert. Nicht nur, ob es surrt, sondern welche Einrichtungen (Lichter, Hupe, Blinker ...) gehen. Welche Kontrollleuchten leuchten ? Betrifft es nur das Starten ?


    Eckart

    Hallo Wolfgang,

    Das einzige, was zwischendurch ab und an auftritt, ist ein verspätetes Rückfallen in das Standgas. Sie bleibt dann bei knapp 2000 und es dauert ein paar Sekunden, bis sie auf Standdrehzahl fällt.

    Eine zeitweise erhöhte Standgasdrehzahl ist wohl gewollt, ich hatte das auch beobachtet und es wird in zahlreichen Beiträgen beschrieben, etwa hier:

    Standgas zu hoch ?

    Ständig hohes Standgas an der F 650 GS

    Standgas zu hoch!


    Da kannst Du vergleichen, ob es bei Dir normal ist bzw. was die Ursache für eine zu hohe Drehzahl sein könnte.

    Einen Zusammenhang mit dem Tankstand beschreiben die Beiträge allerdings nicht.


    Eckart

    Folgende Werte habe ich zw. Batterie plus und minus gemessen

    Die Werte sind unauffällig und plausibel. Es schadet natürlich nicht, den Erfolg in einem gewissen zeitlichen Abstand nach einmal nachzuprüfen.

    ich hab nach langem hin- und hergrübeln den neuen Regler so verbaut wie rpr61

    Ich hätte da wahrscheinlich Bedenken. Selbst wenn der Platz außerhalb der Federwege liegt, man nicht im Gelände fährt wo Schlamm den Kühlkörper zusetzt, ist der Regler doch recht exponiert. Vor allem wenn es regnet ist er dort viel mehr unter Dauerbeschuss und ansonsten könnten Steinchen gegen die Leitungen schlagen.

    Regler wird doch ganz schön heiß

    Aus thermischer Sicht wäre es günstiger gewesen, den Regler um 90 Grad zu drehen, sodass die Kühlrippen längs liegen und so besser von der Luft durchströmt werden.


    Ansonsten ist ganz schön heiß doch eine recht subjektive und vor allem vieldeutige Beschreibung einer Temperatur und kann irgend etwas zwischen 50 Grad und über 100 Grad sein, wobei die etwas über 50 Grad in Ordnung wären, über 100 Grad könnten eher ein Problem sein. Hier haben sich Leute Gedanken zur Temperatur gemacht:

    TEMPERATUR LADEREGLER? Was ist normal?

    Regler+Gleichrichter, wie heiß ist denn normal für dieses Teil


    Eckart

    Putz mal dein Tankschloß

    Als ich das letzte Mal mein Tankschloss geputzt hatte, bei einer Suzuki, die heute 30 Jahre alt wäre und damit einen ähnlich technisch veralteten Stand wie die Vergaser-F hatte, hatte genau dieser Akt die Tankbelüftung verstopft, indem das Pflegemittel zwar nicht das eigentliche Schloss, aber die seine Fugen zugesetzt hatte. Aus dieser Erfahrung heraus würde ich von Aktionen am Schloss abraten, solange nicht gesichert ist, dass wirklich die Tankentlüftung das Problem ist. Abgesehen davon glaube ich mich zu erinnern, dass die Tankentlüftung bei der F650GS nicht durch das Schloss geht.


    Eckart

    Hallo Wolfgang,

    Ich würde Dir gern sagen, woran es liegt, aber kann höchstens beim Ausschließen von Ursachen helfen

    Wetten, dass...

    es nichts mit der Menge am Sprit im Tank zu tun hat?

    Ich gehe mal davon aus, dass das Problem schon so oft auftrat, dass ein zufälliges Zusammentreffen mit dem Tankstand auszuschließen ist.

    Das Problem mit dem Unterdruck durch verstopfte Entlüftung tritt eigentlich eher bei vollem Tank auf, weil sich der Unterdruck bei geringem Luftvolumen wie unmittelbar nach dem Tanken schneller ausbildet. Andererseits: Das mal eben zu testen kostet nichts.


    Was kann das sein, Schmutz im Tank (Pumpensumpf) oder Hauptfilter

    Ohne das völlig ausschließen zu können ist das eher ein Problem von Vergaser-Motorrädern, bei denen der Schmutz vor dem Reserveauslass sinkt und nach dem Umschalten plötzlich gesammelt angesaugt wird.

    Meiner Meinung nach gilt das auch für Wasser im Tank, aber ich habe da keine eigenen Erfahrungen.

    Kann im Tank etwas hochrutschen?

    Wenn ich im Forum von sowas lese, geht es nur um die Reserveanzeige.

    Druckregler

    Davon ist gelegentlich zu lesen, vielleicht ist das ein Ansatzpunkt.


    Mir selbst wurde mal der Tip gegeben, einfach mal einen Reiniger in den Tank zu kippen - sowas gibts zum Beispiel bei Polo oder Louis. Wenn es nicht hilft, hat man wenigstens nicht viel Geld umsonst ausgegeben.


    Eckart

    Wegen

    Contra Eckart

    Nach

    tausche natürlich auch die gammelige Steckverbindung

    habe ich den Punkt

    Da wie auf den Bildern ersichtlich die Leitung vom Regler zur Batterie gegrillt wurde,empfiehlt sich ein genauer check,ob nicht etwa diese etwas abbekommen hat und nicht nur der Stecker Grillgut wurde

    als abgehakt betrachtet, indem ich davon ausgegangen bin, dass beide Teile der Steckverbindung ersetzt werden.


    Wenn am Übergangswiderstand der Steckverbindung soviel Leistung frei wird, dass sie schmort, leiden natürlich beide Teile und natürlich erhitzt sich dabei auch die Zuleitung. Weil man die Steckverbinder zum Ersatz abschneiden muss, geht auch immer ein Stückchen der Zuleitung mit weg und wenn man sie abschneidet, dann einschließlich verfärbter oder versprödeter Teile der Leitung.


    Eckart

    Hallo Alfred,

    in welchem Gang ihr in der Stadt fahrt ? wenn ich zwischen 50 und 60 fahre und im 4 oder im 5 Gang bin fahre ich unter 3000 Touren ist das normal und wenn ich Gas gebe kommt nicht wirklich viel

    Mit meiner früheren F650GS, die vermutlich nicht soviel anders als die CS war, hatte ich natürlich auch diese Erfahrung.

    Es kommt dann eben ein bisschen auf die Fahrsituation an: Wenn man länger mit konstanter (Höchst-)Geschindigkeit auf einer größeren Hauptstraße im Verkehr mitschwimmt, kann man das ruhig im höchsten Gang tun, solange der Motor noch rund läuft.

    Anders ist es bei unruhigeren Verkehrslagen, wo alle paar Meter eine Kreuzung kommt, der Verkehr öfter stockt oder Spurwechsel, nötig sind. Einzylinder erfordern dann ein häufiges Schalten, sodass es unter diesen Umständen zweckmäßig ist, nicht in den höchsten Gang zu schalten.

    Meine aktuelle F800GS (Zweizylinder) kann da etwas schaltfauler gefahren werden.

    Motorwohlfühlbereich

    Da das Motorrad ja auch mal schneller als Stadtgeschwindigkeit fahren können soll, fährt man in der Stadt natürlich nicht im optimalen Lastbereich. Das ist eben so, weil Du ja nicht einfach 80 oder 100 in der Stadt fahren kannst. Solange der Motor noch rund läuft, schadet ihm das aber nicht und ihn einfach "nur so" höher drehen zu lassen, hebt nur den Verbrauch und den Lärm, steigert den Fahrkomfort aber nur begrenzt.


    Erfahrungsgemäß gewöhnt man sich bald an die Motorcharakteristik.


    Willkommen im Forum !


    Eckart

    Wenn ich mal meine Meinung kund tun darf:

    Ist das völlig abwegig? Ich habe in diesem Sommer so einige Stunden im Glutofen Hamburg im Stau gestanden. Da ist es dem Regler dann auch egal, ob er unter der Sitzbank oder umgedreht im Kotflügel oder sonst wo verglüht. Der kleine Lüfter könnte ihm aber jederzeit Luft zufächern und würde von den Abmessungen gut unter die Bank passen. Einzig das Bordwerkzeug müsste umziehen. Was meint ihr, völliger Blödsinn oder gangbarer Weg?

    Nein, es ist kein Blödsinn und ein gangbarer Weg, den andere im Forum ja schon gegangen sind.

    den Luftstau unter der Sitzbank wirst du damit auch nicht beseitigen können, du quirlst halt nur die heisse Luft durch

    Wenn Hauke schreibt, es würde nur heiße Luft durchgequirlt, stimmt das zwar, aber ds ist immer noch besser als um den Regler stehende Luft, was zu einem größeren Temperaturgefälle führt. Die Wärme der verteilten Luft wird an die Teile in der Umgebung abgegeben, die dann hoffentlich Wärme abführen.


    Besser wäre es natürlich, wenn die heiße Luft nicht durchgequirlt würde, sondern über entsprechend zu führende Luftkanäle nach draußen abgeführt würde.

    Bei PC-Lüftern ist zu bedenken, dass diese für eine Büroumgebung konstruiert sind und daher je nach Lüftermodell zu empfindlich für die Motorradumgebung sein können. Deshalb verwendet man im industriellen Bereich für staubträchtige Umgebungen lüfterlose PCs. Wo hier der Lüfter nur für eine Zusatzkühlung sorgt, ohne die es auch ginge, kann man das Risiko aber vielleicht vertreten. So käme zur regelmäßigen Batteriekontrolle ;-) die Lüfterkontrolle hinzu.


    Vielleicht gibt es aber noch bessere Lösungen als die mit Lüfter, die kann man sich doch von neueren Motorrädern wie den Einspitzer-F650GS oder der F800GS abgucken: In aller Regel ist der Regler außen angebaut irgendwo an der frischen Luft. Offenbar reicht das im Normalfall aus, sodass man gar nicht zu solchen Tricks wie mit der Monatage vor der Ansaugung greifen muss.

    Ich habe in diesem Sommer so einige Stunden im Glutofen Hamburg im Stau gestanden

    Wer kennt diesen Sommer nicht !

    Die im Regler umgesetzte Leistung ist allerdings drehzahlproportional und im Stau sind die Drehzahl eher niedrig. Augenscheinlich scheint den Motorradherstellern die normale Außenkühlung ausreichend.


    ich habe mich um die Batterie nicht die Bohne gekümmert. Und jetzt die Quittung erhalten!

    Da kannst Du vielleicht den Anfängerbonus für Dich verbuchen, zumal im Autobereich wartungsfreie Ausführungen schon sehr lange üblich sind, ebenso wie bei aktuellen Motorrädern. Sonst ist eine regelmäßige Füllstandskontrolle nötig. Meine Empfehlung ist da einmal zwischen den Inspektionen, bei mir wäre das alle 5000 km und dann natürlich vor Reisen oder bei Anhaltspunkten für Fehler. Die sind ja bei der Vergaser-F gar nicht so selten, weil sich Reglerausfälle oft durch eine Überladung äußern. Vielleicht hattest Du den Fehler auch, aber nicht gesehen, weil Du vorher auf den verschmorten Stecker gestoßen bist. Da Du ja jetzt einen neuen Regler hast, erübrigt sich die Suche.


    Eckart

    Ich besorge jetzt einen neuen Limaregler und tausche natürlich auch die gammelige Steckverbindung. Die Batterie lade ich erstmal nicht, da ich der Meinung bin, dass das Möp ja nach erfolgter Starthilfe eigentlich auch mit schwacher Batterie weiterlaufen müsste. Oder?

    Nein, wegen

    Hat die z.b. nur noch 10V läuft der Motor nicht.

    War die Batterie tiefentladen, hat sie in der kurzen Zeit der Starthilfe noch nicht wieder genug Spannung aufgebaut. Dabei könnten 10 V sogar noch genug sein für den Motorlauf, für das Anlassen reicht es dann vermutlich nicht.

    Solange die Batterie noch tiefentladen ist, saugt sie allen von der Lichtmaschine erzeugten Strom auf und es bleibt nichts für die Zündung.

    ohne eine funktionsfähige Batterie läuft der Motor nicht

    Die Batterie wird als Puffer benötigt und ist auch für die einwandfreie Funktion des Reglers nötig.

    Denn wenn ich jetzt die Batterie lade und dann den neuen Laderegler einbaue, weiß ich ja nicht, ob die Zündung den Saft von der (frischgeladenen) Batterie saugt, oder aber ordnungsgemäß über die Lichtmaschine mit Spannung versorgt wird.

    Um weiter zu kommen, musst Du die Batterie an einem Ladegerät aufladen, am Besten ganz voll.

    Nur dann ist nachher mit Messungen festzustellen, ob sie geladen wird.

    Die Ruhespannung einer entladenen Batterie liegt unter 12 Volt, geladen deutlich darüber.

    Während eine volle Batterie geladen wird, liegt die Bordspannung nahe 14 Volt.

    Würdest Du eine teilgeladene Batterie einbauen, hättest Du erst einmal keine Möglichkeit, an der Batteriespannung abzulesen, ob sie geladen wird.


    Ein Messgerät ist also Pflicht.

    Prinzipiell tut es ein ganz einfaches Multimeter, sowas in der Art:

    https://www.conrad.de/de/baset…-counts-2000-1599499.html

    Hast Du eine Bordsteckdose ist für unterwegs aber eher sowas zu empfehlen:

    https://www.amazon.de/PIXNOR-1…C3%BCn-rot/dp/B00PBOB3V0/


    Wenn ich dann losdüse hätte ich immer Schiss, das die Batterie gleich leer ist und ich liegenbleibe...

    Die Bedenken sind nicht unbegründet. Da ist es gut, wenn man sowas in der Hinterhand hat:

    mobile Starthilfegeräte

    https://www.louis.de/artikel/p…r_article_number=10011085


    Hab' sowas auch (nicht das verlinkte Modell) und konnte es schon erfolgreich einsetzen.


    Batterie-Link: Psy's Mopped Page


    Eckart

    Hallo Hauke,

    Die Frage dabei ist, zeigen die Druckluftfüllgeräte den Überdruck oder den tatsächlichen Druck an?

    Die Frage kannst Du doch heute noch an der Tankstelle Deines Vertrauens beantworten:

    Du schnappst Dir das Gerät und hälst einfach den Schlauch in die Luft.

    Wenn sie den tatsächlichen Druck anzeigen, müsste der Zeiger nun in der Nähe von 1 bar stehen.

    Steht der Zeiger dagegen auf 0 bar, wird es wohl der Überdruck sein ...

    Wenn sie den Überdruck anzeigen, bleibt er stets gleich. Der tatsächliche Druck ändert sich natürlich bei Änderung des Luftdrucks der Umgebung.

    Herrje ...

    Wenn Du ein geschlossenes Gefäß hast, aus dem nichts rein oder raus kann, also nicht gerade Deinen Reifen, von dem Du das nicht weißt, muss der Innendruck drinnen doch gleich bleiben, egal was draußen ist. Aber der Druckunterschied (Überdruck) zwischen drinnen und draußen hängt natürlich auch vom Druck draußen ab.

    auf das Eichamt verlassen

    Da die Luft hierzulande meistens noch nicht verkauft wird, wundert mich die Eichpflicht, aber bei Deinen Verbindungen müsstest Du die Frage doch amtlich klären können ?


    Nach dem Besuch der Tankstelle könntest Du mal Dein Barometer betrachten: Dieses Gerät wird hoffentlich nicht auf 0 stehen, sondern es sollte etwas zwischen ungefähr 950 und 1050 anzeigen (heute in der Gegend von 1020).


    Eckart

    So ganz ernst ist mein Beitrag gar nicht gewesen und die Verwirrung entsteht, weil der Luftdruck (Tief oder Hochdruckgebiet) völlig egal ist. Der Reifendruck ist der Überdruck zum Umgebungsdruck und da ist es egal ob dieser fällt oder steigt, der Überdruck bleibt bei gleicher Füllmenge und Temperatur gleich. So sagt es jedenfalls die Physik.

    Sorry, wollte dann auch mal voll den Schlaumeier raus hängen lassen. (ganz ohne viel Einzelqoutes)

    Entschuldigung, dann will ich mal mit nur 2 Zitaten den Oberlehrer raushängen lassen:


    Du kennst vielleicht noch das Experiment aus dem Physikunterricht, bei dem ein fast leerer Luftballon in eine Glasglocke gelegt wird, die dann ausgepumpt wird. Obwohl der Luftballon verschlossen ist, bläst er sich auf.


    Oder anders:


    Draußen ist 1 bar, im Reifen 3 bar, dann zeigt das Messgerät 2 bar Reifendruck an, denn es zeigt ja nur die Differenz zum Umgebungsdruck an. Wäre es anders, stünde es unbenutzt bei 1.

    Ändert sich der Umgebungsdruck auf 0,9 bar, sind im Reifen weiter 3 bar, aber der Differenzdruck wäre nun 2,1 bar, die das Gerät auch anzeigen wird.

    Gesetzt den fall,morgen kommt wer auf die Idee,am Stachus morgens Reifencheck zu machen,um mittags auf dem Glockner festzustellen....der ist ja viel zu hoch...läßt der Bayer dann hektisch luft ab um sich dem Umgebungsluftdruck anzupassen...oder sieht er es Preuisch pragmatisch...wenn auch ortographisch incorrect

    Stimmt. Orthografisch nicht korrekt, inhaltlich aber schon - der Effekt wäre viel größer als beim Wetterwechsel:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…Abnahme_mit_der_H%C3%B6he

    Der Reifenprüfer würde oben fast 2,4 bar messen, wenn er unten 2 bar war.

    Bitte nicht alles so Bierernst nehmen

    Welches Forenmitglied fährt demnächst in die Alpen und prüft das mal nach ?


    Eckart

    Ich freue mich auch für mich, ich war schon ziemlich enttäuscht als ich bei ADAC gelesen hatte, dass die Einreise nach Iran eingeschränkt ist. Da ich nächstes Jahr auf meiner Route nach Japan Iran besuchen möchte, habe ich mir sogar schon einige 250 ccm Motorräder angeschaut um eben durch Iran bereisen zu können.

    Falls noch nicht bemerkt: In einem Nachbarforum wird diese Frage auch diskutiert:

    http://www.gs-forum.eu/reise-1…torraedern-250ccm-147638/

    Offensichtlich gibt es eine Diskrepanz zwischen offiziellen Regeln und der aktuellen Praxis.

    Hier in diesem Film wurde die Regel auch thematisiert und bei seiner Entstehung wohl auch noch anders gehandhabt: Der regionale Rumsabbelfred

    Das heißt sicherlich auch, sich bei langfristigen Planungen sich nicht darauf verlassen zu können.


    Eckart

    Ok, ein stehendes Motorrad verliert mehr Luft als eines das bewegt wird. Warum ist das eigentlich so?

    Ist das so ?

    zumal ich bei der letzten Kontrolle gerade frisch von einer längeren Tour kam

    Die Regel sagt, vor der Tour, also mit kaltem Reifen zu prüfen, das spart Rechnereien wie

    Dann muss der Reifen aber 50 grad heisser sein

    Aber wenn Du das schon so genau betrachtest:

    Heute soll ja wieder richtig gutes Wetter werden

    Das ist das richtige Stichwort: Wir haben ja nicht immer den gleichen Luftdruck. Zwischen Hochdrucklage und Tiefdruckgebiet können 10% Unterschied sein, entsprechend wird sich das auch auf die Messung des Reifendrucks auswirken. Um 0,1 bar zu erklären reicht das schon.


    Eckart

    Jugendherbege Köthener See angucken

    Dort nen Kaffe trinken

    Bewirten die denn auch Tagesgäste ?

    Der Gasthof am Ort hat schon seit Ende 2016 geschlossen.

    Ort "Zesch am See" dort gibts nen Eiscafe**, das

    Eis soll lecker sein

    Ich bin mehrmals im Jahr dort und ja, der Ort heißt wirklich so - wegen der Anführungszeichen.

    Das Eis ist gut, die Kellnerin aber überfordert und die Tische sehr voll.

    Normalerweise werden die auch bei Hochbetrieb ganz gut fertig, kann aber sein, keinen Tisch zu bekommen. Im Herbst gibt es das Problem aber vielleicht nicht mehr.

    Die Strecke ist aber noch optimierbar.

    Bei 100km kommen wir erst im dunkeln zurück?

    Hin und zurück sind knapp 200 km, für die man bei einer angemessenen Wegführung 3 1/2 Stunden Fahrzeit einplanen müsste. Zur Orientierung die Sonnenúntergangszeiten für ausgewählte Daten:

    + Heute: 19:29

    + 22.09. 19:05

    + 10.10. 18:01

    + 28.10. 16:45


    Eckart

    ob ein neuer Kilometerzähler prinzipiell immer bei Null Kilometer anfängt oder ob die Werkstatt den (weil er ja digital ist) auch auf den tatsächlichen Stand einstellen kann.

    BMW Stellt sich im allgemeinen Quer wenn der Kunde den auf 0 belassen will und vermerkt es in der Rechnung/Serviceheft.

    Der Tacho dieses Motorradmodells hat keine Serviceschnittstelle nach außen und auch keinen Bus, über den er mit anderen Steuergeräten kommunizieren würde. Hat man die Leiterplatte in der Hand, mögen Einstellungen schon möglich sein, meine Erfahrunngen sind aber anders als die von Hauke, indem beim Ersatz meines Tachos der Neue wieder nahe 0 startete.


    Für den Verkauf relevant, also auch die Frage, ob eine Betrug vorliegt, sind die Angaben im Kaufvertrag verbindlich. Das

    Durchsehen des Service-Heftes

    sollte keine widersprüchlichen Angaben liefern.


    Im Zweifelsfall hilft vielleicht wirklich eine Nachfrage bei der Werkstatt. Selbst wenn die sich nicht mehr an den Einzelfall erinnert, können sie vielleicht sagen, wie sie es handhaben bzw. üblicherweise gehandhabt haben.


    Eckart