Beiträge von Kieler

    Laden im eingebauten Zustand und ausgeschalteter Zündung ist ok. Bei manchen Modellen ist der Pluspol unter der Sitzbank herausgeführt. Das Minuskabel kannst Du dann am besten an einer als Massepunkt dienenden Schraube am Ölfilterdeckel anklemmen. (So mach's ich jedenfalls). Manche benutzen auch die Bordsteckdose (wenn vorhanden) zum Laden. Dafür brauchst Du natürlich einen entsprechenden Adapter. Wer sehr sorgfältig ist, geht direkt an die Batterie und öffnet die Deckel der Zellen für etwaiges Ausgasen. Dazu muss leider die Verkleidung runter. Und immer dran denken: Pluspol zuerst anklemmen, Minuspol zuerst abklemmen.

    Wenn der Schalter am Seitenständer verschmort ist, sollte man checken, ob die beiden Schrauben zur Befestigung der Unterzüge ok sind. Bei mir waren sowohl die vordere als auch die hintere Schraube schon gebrochen. Sind die Unterzüge nicht richtig fixiert, wird der Schalter beim Abstellen gegen den heißen Krümmer gedrückt.

    Hans-Dieter, die inneren Rohre, die Du fotografiert hast, werden Standrohre genannt, die aüßeren sind die Gleitrohre - ja, das ist verwirrend. An den Löchern solltest Du nichts machen, da muss Gabelöl durch. Die Löcher werden auch nicht von der Buchse verdeckt, denn die Buchse wird in die Nut unter den Löchern gesetzt und bleibt da auch. Die Buchse muss man nur entfernen, wenn sie auf der Außenseite verschlissen ist, d.h. das kupferfarbene Metall unter der Kunstoffbeschichtung sichtbar wird. Bei einem Deiner Standrohre ist die Nut zerkratzt. Das habe ich so noch nicht gesehen. Im günstigen Fall war ein Pfuscher am Werk. Da die Nut ohnehin durch eine Buchse verdeckt wird, sollte das die Funktion nicht beeinträchtigen. Im ungünstigen Fall war die Buchse mal zerbrochen und die Bruchstücke haben Kratzer hinterlassen. :confused: Dann wäre vermutlich auch die Innenseite des Tauchrohrs zerkratzt und Du müsstest das wohl ersetzen.

    Danke für den Tipp! Bike-Teile.de kannte ich noch nicht.


    Bei Leebman hatte ich natürlich zuerst geguckt, bin aber über den Preis erschrocken. 63 € zzgl. Versand für einem Taster ist schon eine Ansage. Ein Mindestlöhner müsste dafür einen ganzen Tag schuften.

    Moin,


    weiß jemand, ob es für den ABS-Taster (auch ohne Kabel und beschriftete Wippe) ein alternative Quelle gibt? Wenn nein, dann wäre die nächste Frage, ob der Taster von der R 1100 GS passt (Kabel und Stecker ist egal), muss nur in die Halterung passen. In der Bucht gibt's einige Angebote für die R 1100 GS/RT, R 1150 GS/RT und R 850 R, die auf den Bildern so aussehen wie der Taster der Dakar.


    Grüße, Kieler

    Mir steht der absolute Grip eines Reifens gar nicht an erster Stelle. Entscheidender ist für mich, dass Reifen auf der Straße auch bein Nässe und Kälte berechenbar bleiben, ich also früh spüre, dass ich mich dem Limit nähere, wenn der Hinterreifen zu schmieren beginnt. Ein Reifen mit gutem Grip, der bei Überschreiten des Limits plötzlich (insbesondere vorne) ausbricht ist dagegen nicht beherrschbar. Daher nehme ich DakarBGDs Warnung, dass der Reifen unberechenbar sei, ernst. Bin mit Scout für gemischten Einsatz zufrieden, bei schwierigerem Gelände gefällt mir der Michelin Wild und der TKC80. Den E07 muss ich nach den Erfahrungsberichten nicht unbedingt selbst testen.

    Kühlwasserpumpe defekt? Ventilator defekt? Kühler verdreckt oder Luftstom behindert, z.B. durch Faltenschläuche über den Standrohren? Bei Überhitzung auf keinen Fall weiterfahren, da sonst ein Motorschaden droht!

    Moin Citronaut, mit dem Umfaller hast Du einfach Pech gehabt. Meine Dakar lag schon unzählige Male am Boden (allerdings seltener auf Hartboden) und dabei ist, von Kratzern abgesehen, fast nie etwas kaputt gegangen, o.k. ein Spiegel ist mal beim Umfallen abgebrochen. Nachdem mich ein entgegenkommendes Auto im Blindflug (tiefstehende Sonne) umgeworfen hat, wurde zu meinem Erstaunen in der Werkstatt auf Kosten des Unfallgegners auch mal der Lenker getauscht - ich selbst konnte nicht erkennen, dass er krumm ist. Ich denke, Lenker und Armaturen der F650 GS sind schon einigermaßen robust. Schwachstellen sehe ich eher beim Lenkkopflager, der Airbox, der Wasserpumpe und der Abdichtung des Schwingenlagers, auch die Bolzen der Unterzüge könnte für den Geländeeinsatz gerne eine Nummer stärker sein :whistle:.

    Mir ist gerade aufgefallen, dass Deine F650 offenbar Kerzen ohne Entstörung braucht (das fehlende R im Code zeigt das an). Ich weiß nicht, ob es passende Iridiumkerzen gibt. Im Zweifelsfall lieber die von KöfferliRebell zu Beginn empfohlenen NGK D8EA kaufen.

    Seit 30.000 km habe ich Iridiumkerzen (NGK DR8EIX) drin und nicht wieder angeschaut. Bringen beim Doppelzünder keine merkliche Veränderung beim Spritverbrauch, sollen aber gut 50.000 km halten.

    In meiner Reparaturanleitung steht ganz profan: "Untere und obere Gabelklemmschrauben anziehen (21 Nm)". Ich denke nicht, dass damit eine Reihenfolge vorgegeben ist. Das Rad muss zuletzt eingebaut werden, nach dem Anziehen der Achse (45 Nm) und vor dem Anziehen der Achsenklemmschraube (21 Nm) ein paar Mal kräftig einfedern, das Rad am besten nicht mit der Bremse blockieren, sondern gegen eine Wand drücken!

    Einfach tiefer anschweißen wird da nichts reißen, leider.

    Habe gerade mal nachgemessen: der Rohrduchmesser der Unterzüge beträgt d=22 mm. Das Rohr hat also einen Umfang von pi*d=69 mm. 1 mm auf dem Rohrumfang verändert den Winkel des Seitenständers um 360/69=5,2 Grad. Könnte man nicht mit einer auf dem Umfang des Rahmenrohrs nach unten gedrehten Anbringung der Halterung für ein aufrechter stehendes Motorrad sorgen?

    Toby, verstehe ich Dich richtig, dass man die Halterung komplett entfernen sollte und dann ein paar mm tiefer wieder am Rahmenrohr anschweißt? 5 mm vielleicht? In der Tat stand meine Dakar sehr schräg. Im beladenen Zustand ging's nur mit Seitenständererhöhung


    Habe gerade einen befreundeten Kfz-Mechaniker angerufen, der mir das schweißen würde (allerdings aus gesundheitlichen Gründen erst im November). Er empfahl mir, die Unterzüge dazu auszubauen - aus Sicherheitsgründen und weil er dann sauberer arbeiten kann.

    Moin,

    bei mir ist die Schweißnaht der Aufnahme des Seitenständers am linken Rahmenunterzug gebrochen. Die Aufnahme hängt noch an der oberen Schweißnaht, biegt sich aber bei Belastung nach oben, so dass man das Moped nicht mehr auf den Seitenständer stellen kann. Das Rahmenrohr selbst scheint intakt zu sein. Kann man die Aufnahme wieder anschweißen lassen oder muss man das Rahmen-Unterteil (46537669900) komplett austauschen?


    Grüße aus Kiel

    Bist übrigens der erste, bei dem ich es erlebe, dass er die Frage ernsthaft stellt

    Jeder, der Erfahrung mit einer Sportenduro oder einem Crosser gesammelt hat, wird sich auch für die Reiseenduro wünschen, bei Matsch und Sand den Reifendruck stark abzusenken. Erstaunlicherweise gibt's aber nicht all zu viele Fahrer, die neben Enduro/MX auch Dickschiffe mögen. Viele Hobby-Sportler haben überhaupt kein Moped für die Straße, manche noch nicht einmal einen Motorradführerschein.

    Habe ein altes Cardo Scala Rider G4 mit Halterungen an zwei Helmen. Pairing mit Zumo 660 und 390 funktioniert problemlos, Akku reicht führ zwei oder drei Fahrtage mit Navianasage. Manchmal sind die Ansagen allerdings verzerrt.

    Radioempfang ist mies. Musikören und Telefonieren interessiert mich nicht bei Motorradfahren, das Zumo 390 hat ohnehin keinen MP3-Player. Mit dem Intercom habe ich nur testweise Erfahrung. Jedes Mal wenn ich's bei Stammtischausfahrten spontan benutzen will, habe ich vergessen in welcher Reihenfolge ich an welchem Gerät welches Knöpfchen wie lange drücken muss. Den möglichen Gesprächspartnern geht's genauso, also konzentrieren wir uns lieber aufs Motorradfahren :whistle:

    Danke für die konstrukiven Antworten. TÜV fragen ist wohl der sicherste Weg, um bei der nächsten Abnahme keine böse Überraschung zu erleben.


    Toby, die Talon-Reifenhalter gibt's in den Größen 1.6, 1.85, 2.1 und 2.5. Welche Größen brauche ich für die Dakar-Felgen?


    Für die anstehende Tour (TET Polen) habe ich nun zum ersten Mal den Anakee Wild aufgezogen. Da es sich um einen Radialreifen handelt, ist er angeblich gegen Beschädigungen der Reifenflanke empfindlicher als die im Stollensegment üblichen Diagonalreifen. Für den Wild stellt sich also die Reifenhalterfrage zunächst nicht, denn ich werde zum Schutz der Flanke nur bei Sand und Matsch den Druck, wie Jürgen, auf minimal 1,5 bar absenken. Bin gespannt wie sich Moped, Reifen und Fahrer schlagen ;)

    Warum auch immer man eine Rekluse an einer Dakar haben will? Die Kupplung hilft mir im Gelände zum Dosieren des Antriebs und zum Lüpfen des Vorderrads. Wenn ich einen Berg nicht hochkomme, kann ich den Motor einfach abwürgen und so das Hinterrad blockieren, damit ich nicht rückwärts runterrolle. Im Alltag bremse ich mit der Kupplung, wenn ich das Moped rückwärts die steile Garageneinfahrt hinunter schiebe. Das geht alles nicht mit einer Automatikkupplung. Manche Crossfahrer benutzen eine Rekluse, weil sie auch in Rechtskurven die Hinterradbremse zum Drift benutzen wollen und legen sich dann die Hinterradbremse auf den Kupplungshebel. Das dürfte für Dakarfahrer aber kaum eine Rolle spielen :wink: