Beiträge von DakarBGD

    sehr schön - ich finds prima.


    ich hab seit Jahren einen Plan für sowas ähnliches im Kopf, habs aber nie umgesetzt. klasse, dass du es einfach umgesetzt hast und mir gefällt die Lösung.


    Trotzdem - auch wenn es im Moment leider überhand nimmt - kurz mögliche Vorteile meiner Konstruktion, bei der das Rad - übrigens auch mit demontiertem Vorderrad - ähnlich wie ein Koffer seitlich montiert wird.

    - zwei Sitzplätze bleiben voll erhalten, ebenso Gepäck auf dem Soziussitz oder Heckträger.

    - schwerpunkt bleibt tiefer, wobei das bei den leichten Rennrädern wohl nicht interessiert.


    das soll ausdrücklich keine Kritik an deinem Projekt sein, sondern lediglich eine kritische Auseinandersetzung mit deiner Umsetzung unter berücksichtigung meiner eigenen positiven Einstellung zu dem Thema...


    Ich glaube, ich muss da auch mal an die Umsetzung gehen...

    Moin,

    habe eine kurze frage:

    Weiß jemand, welchen Durchmesser der serienmäßige Gaszug der F650GS Dakar hat?

    Muss meinen ersetzen und weiß nicht welchen ich brauche - und nein, ne Schieblehre habe ich grade nicht zur Hand...

    Danke schonmal vorab für euer Wissen!


    Komplett ersetzen kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage - u.a. passt kein Serienzug mehr wegen Kurzhubgasgriff.


    Beste Grüße,

    Moritz

    Ich habe da auch die Frage, warum du auf Excel wechseln möchtest, aber die original Größen beibehalten möchtest.

    Wenn man schon wechselt kann man doch auf was weniger kompromisshaftes wechseln. 21/17 ist der Kompromiss aus Gelände und Straße.

    21/18 wäre die Gelände-Größe (wie Toby schon schrieb) 19/17 wäre die gängige Straßen-Größewäre und 17/17 dann die Sumo-Straßen-Variante.

    BSM Future, ein niederländischer Hersteller, wenn ich recht informiert bin. jedenfalls kam daher zuletzt die neue Dichtung (vor einigen Jahren...)

    Auf der anderen Seite fährt ein umgebauter identischer Topf als Werkzeug-Rolle mit, der wurde etwas gekürzt.

    Ginge notfalls auch ne Flasche Ramazotti rein, falls Holger xt5 mal mit auf ne Tour kommt ;-)

    Ist nicht zu laut, aber klingt nach Eintopf ohne Drossel...

    Moin,


    der defekte Zug wird entfernt, die Tülle des selbigen wieder neu bestückt und dient dann wieder als BackUp, falls wieder mal was kaputt geht - Enduro-Einsatz und etwaige Stürze können der Hebelei und allem was dran hängt unter Umständen ja doch mal schaden, der Zug wird dann möglicherweise reißen, daher das BackUp.


    Meine Anpassung an den Gaszug sieht etwa so aus:

    Die Tülle wird um etwa den Teil gekürzt, der die Befestigungs-Lasche, die an der Armatur angeschraubt wird. Dann passt sie genau in den Kurzhub-Griff. Außerdem wird der Zug etwas gekürzt und der Nippel daher auf die neue Länge angepasst. Das hat bisher wunderbar funktioniert.

    Gerissen ist der Zug übrigens kurz hinter der Umlenkung in der Gas-Armatur. werde das auch noch auf Gängigkeit untersuchen.

    Das Problem wird schon der Zug sein, denn vor dem Tausch lief alles wie geschmiert, auch in den letzten Momenten bevor der alte gerissen ist. Unmittelbar mit Einbau ist dann das Problem aufgetaucht.

    Nicht zuletzt ist eine alte Schrauber-Weißheit: Wenn ein Defekt auftaucht suche immer zuerst da, wo du zuletzt geschraubt hast!


    Weiß jemand zufällig, welche Stärke die Gaszüge von den Fs haben?


    Liebe Grüße,

    Moritz


    Ergänzung 1:

    Falls der aktuell genutzte Zug nicht gängig werden sollte wird dieser natürlich wieder als BackUp genutzt, man kann ja dann noch weiter fahren und am Ziel reparieren. Der neue würde dann besser eingepasst um sauber zu laufen.

    Ergänzung 1b:

    Die Verlegung ist ohnehin total bescheuert finde ich - um den Wasserbehälter herum ist es bei der F so eng - in Kombination mit den Tank-Verstrebungen der Zusatz-Tanks wird das noch deutlich schlimmer. Da könnte eine Optimierung wahrscheinlich helfen... Guter Hinweis.

    Ich habe heute festgestellt, warum ich mein Motorrad gut kenne und leicht reparierbar umgebaut habe:

    Auf dem Weg zur Arbeit etwa 1 km vor dem Ziel vor einer Ampel ließ sich plötzlich der Gasgriff sehr leicht drehen - nur Gas hat er auch nicht mehr gegeben.
    Zug gerissen, war vermutlich noch der erste, allerdings aufgrund des Kurzhub-Gasgriff auch geändert, hat aber so immerhin 4 Jahre gehalten.


    Zum Glück war der Ersatzzug schon länger verlegt, so musste ich nur oben im Gasgriff (Magura 314 Kurzhub) und unten in der Drosselklappenbetätigung einhängen.

    Das ganze war in leichtem Schnee-Niesel auf einer Verkehrsinsel aber schnell erledigt - 10 Minuten, dann gings weiter.

    Der Gaszug scheint auf den letzten cm etwas zu hängen, das Gas geht da nicht gut zurück. Aber fahren war kein Problem, bis zuhause zurück hats auch gereicht.


    Frage: Was kann ich mit dem Zug machen, damit er wieder besser läuft? Teflon-Öl? man sagt ja immer, dass fetten oder so ein No-Go ist, aber vielleicht gibts ja doch was...

    zu dem letzten Punkt:

    der Asphalt auf Sardinien ist mit dem hiesigen nicht zu vergleichen. Da gings mit grobstolligen FIM-Reifen locker auf die Raste... Dafür radiert es ganz ordentlich vom Reifen ab. Ist erheblich rauer, macht aber echt Bock! Wo bist du auf Sardinien gewesen?

    Mitas E09, glaube schon, ist aber symmetrisch

    vore Sägezahn von bis zu 5mm, fährt sich zur Zeit grausam, jetzt ists auch zum Rumdrehen zuspät, aber der neue liegt schon bereit...

    schöne zusammenfassung!

    ich mache das anders. fahre ja einen der Sägezahn bildet und dann nach etwa der hälfte (oder wenn der Sägezahn deutlich störend wird) drehe ich ihn einfach rum und fahre ihn "Rückwärts" ab.

    Ich finde das Moped ganz interessant - wobei ich das Auto echt sehr sehr stylisch finde, wie man auf neudeutsch sagt. Retro!

    Nur das Heck gefällt mir nicht so gut, muss ich sagen. von vorne aber mega!

    Hintergrund ist, daß bei meiner 107Tkm 04'er DAKAR wahrscheinlich die Zylinderfußdichtung undicht ist, es sickert wenig Öl unterm Anlasser raus.

    komisch - meine scheit bei 105tkm und Baujahr 05 auch genau dort zu siffen... muss ich auch mal bei... Berichte mal, wie du es gelöst hast, wobei ich noch gar nichts unternommen habe, also hoffnung auf Anlasserdichtung oder Schraube locker.


    Viel Erfolg jedenfalls!

    Gib mal "MITAS 100/90-19 M/C 57T E-09" bei google ein und dann geh auf den Link zu Idealo. da findest du den Reifen für 46.€ inkl. Versand, was ein ganz guter Kurs ist.

    Ich denke, mit dem Hinterrad kannst du identisch verfahren, dann solltest du was finden.

    Geschwindigkeitsindex hat mich nie gestört, war auch beim TÜV kein Problem, so lange er grundsätzlich zu der Höchstgeschwindigkeit passt, die im Schein steht.


    liebe Grüße,

    Moritz

    Moin,

    den letzten habe ich bei MX24 bestellt, aber für die GS von meinem Schwiegervater (Mitas E07).

    Sonst mal bei Ebay gucken, da gabs den immer mal wieder, vorher habe ich bei Cartomak bestellt, aber die liefern nicht mehr an Privat.

    Als ich das letzte mal welche bestellt habe (außer denen für die GS), gabs die an verschiedenen Ecken im Netz, aktuell weiß ich nicht, aber hier gibt es den Vorderrad für die Dakar (welche Größe brauchst du denn?)

    https://de.reifensuche.com/kau…HvwW7iNmyL6BoC8csQAvD_BwE

    Hier für hinten (auch für Dakar)

    https://de.reifensuche.com/kau…HvwW7iNmyL6BoC8csQAvD_BwE


    Der laden scheint aber viel dazuhaben...

    Moin,

    ich kann den Reifen grundsätzlich nur empfehlen. Laufleistung >5000km, im Gelände ok, auf der Straße bei Trockenheit super, auf feuchter Straße etwas vorsichtig, aber das gilt ja für fast alle Reifen.

    Der Vorderreifen ist im Gelände sehr vom Untergrund abhängig, die Seitenführung im Schlamm ist schlecht, auf Schotter oder festem Waldboden gut. Auch hier sollte man bei stärkerer Feuchtigkeit vorsichtig schauen, was geht, da gibts bessere Reifen, die sind dann aber auf der Straße schlechter oder halten erheblich kürzer...


    Als Kompromiss-Reifen ist der E09 meine Wahl, mein vorderer (der 3. oder 4.) ist jetzt runter, ich überlege noch, da ich aktuell deutlich mehr Straße fahre als leichtes Offroad, ob ich E07 drauf mache, aber Mitas wirds sicher wieder werden. Preisleistung sind annähernd unerreicht.

    Mein Stollenradsatz ist mit EF 07 und EF 06 bereift. Dafür super.

    So, ich habe mich ein wenig eingelesen...


    Es ist zu unterscheiden zwischen halbschwimmenden und (komplett) schwimmenden Scheiben zu unterscheiden.

    Bei teilschwimmenden Scheiben wird der Bremsring durch die Floater stabilisiert, so dass nicht so viel Spiel entsteht, während die schwimmenden Scheiben freilaufender sind und mehr Spiel haben. Diese sollten/können nicht mit Schwimmsätteln kombiniert werden.

    Es scheint sich bei der G also um eine halbschwimmende Scheibe zu handeln.

    Moin rpr61  

    schau mal hier:

    https://www.motorradonline.de/…ylinderenduros-341jpg.jpg

    was für eine Scheibe siehst du? Was für einen Bremssattel siehst du?

    Den Bremssattel der F650 (Zweischeiben Schwimmend (wie hier beschrieben: https://www.motorradonline.de/…ergleichstest.406887.html)) und eine schwimmende Scheibe (wie an den "Lagern" die als Übergang zwischen Bremsbereich und Anschraubflasch fungieren)


    Ich habe auch zwei mal gucken müssen, damals ,in Finnland, als ich an meiner F und an LGWs Sertao die Beläge begutachtet habe...

    Moin,

    Mit den Teilen von der F-GS sollte es schon möglich sein, über Sinn oder Unsinn eines Umbaus an Stelle eines Fahrzeugtauschs kann man bestimmt reden.

    ich sehe das etwas anders: wenn man Spaß dran hat, kriegt man es sicherlich hin.

    Im Übrigen steht bei der F nirgends, ob sie ABS hat, oder nicht - also bei meiner (mit ABS) steht das nirgeds, wenn ich es mal ausbaue, steht das auch nirgends. Woher soll jemand hinterher wissen, dass sie mal ABS hatte? Aber gut, die Versager gabs ja nie mit ABS, von daher vielleicht noch etwas offensichtlicher, würde mir über die TÜV-Geschichte aber nicht so viel Sorgen machen.

    Druckmodulator kannst du von der F natürlich übernehmen, nur ist der recht globig und schwer... Da müsste man dann einen Ort für finden...

    Die Leuchte lässt sich doch überall leicht unterbringen - oder auch nicht - ich habe sie nicht mehr (trotz ABS) und es stört mich nicht.

    DIe Software lässt sich sicher übernehmen, die Daten von Vergaser und GS sind nicht signifikant divers, die Radgrößen sollten auch stimmen, insbesondere wenn man die GS-Felgen übernimmt , so dass es da keine Probleme geben sollte. (wobei, hat die Vergaser ein 19"-Vorderrad? Das merkt der TÜV nämlich recht schnell...)


    Es ist natürlich ein etwas verrücktes Projekt, aber aus einer GS ne Rallye zu bauen, oder ne Oryx, oder einen Scrambler aus einer Vergaser - das ist doch alles nicht besonders sinnbehaftet oder? Trotzdem machen es manche...

    Kosten würde ich mal auf grobe (eher symbolische) 650 Euro (200 für Radsatz, 100 fürs ABS-Modul, je 50 für Satz Sensoren und Satz Ringe, 100 für Bremsleitungen, Rest geht für Kleinteile drauf) ohne Arbeit schätzen, aber das ist aus der Hüfte geschossen und ich denke eher hochgegriffen...