Beiträge von DakarBGD

    unabhängig davon, was dabei insbesondere beachtet werden muss (hier werden die experten sicherlich noch antworten) würde ich auch vorab mal mit der Werkstatt kontakt aufnehmen. das ist ja schon ein eher spezielles Anliegen, ob das jede Werkstatt einfach so macht, ist aus meiner Sicht fraglich.


    Viel Erfolg bei deinem Unterfangen. Federweg und Fahrwerkshöhe sind durch nix zu ersetzen, außer mehr Federweg und mehr Fahrwerkshöhe...

    F800GT

    hatte mein Papa mal als Ersatz als seine ST(raßenboxer) in Inspektion war. Bin damit nicht weit gefahren, fands aber echt ne vollkatastrophe - von allem genug, aber von nix zu viel. Motor immer ok, nie zur Vorsicht aufrufend, Sound vorhanden, aber nicht laut aufdrängend. Sitzposition entspannt, aber nicht bequem, aber eben auch nicht sportlich. Fahrwerk stabil, aber weder agil noch sportlich. Ich könnte so weiter machen...

    Stinklangweilig für meinen Geschmack.


    Daher ist es für mich wirklich positiv zu hören, dass es nicht allen so geht. Gut, dass wir nicht alle gleich sind, die Mopeds also auch nicht alle gleich sein müssen. :victory:

    bezüglich der leicht beeinflussenden oder bevormundenden Tendenzen, die hier angeblich nicht existieren:

    Aber ich ziehe mir keine alberne Halskrause an oder "Skistiefel" aus Kunststoff, in denen ich kaum gehen kann.


    Das Leben ist nicht ohne Gefahren und es ist der klare Kopf der uns schützt, nicht die Ritterrüstung... Mein Eindruck ist, wer ständig übervorsichtig ist, der hat so viel eigene Unsicherheit in sich, da hilft die Rüstung nur sekundär, der müsste lernen, sich mehr zu vertrauen...

    Ich ziehe gerne mein Neckbrace an und habe mir auch schon in Mal mit Moto-Cross-Stiefeln zwei Mittelfußknochen gebrochen, weil mein Motorrad auf meinen hochkant (auf den Zehen) stehenden Fuß gekippt ist. Ich lag auf dem Bauch daneben. Mit Lederstiefeln wäre das wohl nicht ohne OP abgegangen...

    Der Unfall ist - vorsichtig ausgedrückt, nicht aufgrund von eigener Unsicherheit entstanden.


    Wenn ich wandern will nehme ich übrigens Wanderschuhe, aber das nur am Rande...


    Und gipsy : der Grund, warum Sportklettern so sicher ist bzw so wenig Unfälle passieren liegt nicht daran, dass alle so toll sichern können, sondern dass fast kein Sturz ohne Ankündigung geschieht und er infolge dessen problemlos gehalten wird, bei unerwarteten Stürzen sieht das etwas anders aus. Viele vermeiden Stürze aber auch direkt (Top-rope, auskneifen,...). Bouldern ist Unfallstatistiken erheblich interessanter, aber eher in Quantität als in Qualität der Verletzungen (bin Trainer B für Sportkletterei, daher bin ich in Unfallforschung und Statistik etwas eingearbeitet).


    Meine Gedanken zu dem Thema, jedem sei sein Umgang damit!

    Ich hab vor einer Weile mal von Mo einen Prüfstandslauf einer 2005er Dakar gesehen, die hat 38 PS Hinterrad-Leistung gedrückt.

    falls du mit Mo mich meinst kann ich mich nicht dran erinnern, je ein Prüfdiagramm einer Dakar gesehen zu haben. Aber ich bin auf das Ergebnis sehr gespannt.

    Interessanter fände ich übrigens eine Querstudie um der Serienstreuung auf die Schliche zu kommen. Zumindest bei den Einspritzern ist die nämlich laut Popometer enorm.

    Ich bin dieses Jahr leider raus - das klettern hat das Motorradfahren in den letzten Jahren zunehmend wieder verdrängt. Daher nutze ich die Ferien jetzt zum klettern, Motorrad dient als Alltagsfahrzeug und wird daher fast täglich bewegt. vielelicht passt es nächstes Jahr wieder. Lust hätte ich zumindest...


    Liebe Grüße und viel Spaß und gute Fahrt!

    das TT-Fahrwerk wird neu wohl kaum zu kriegen sein. Spätestens mit der Umstellung/Übernahme von TT sind die F650-Sachen, insbesondere die etwas spezielleren, alle ausgelaufen und sind entsprechend behandelt worden (notfalls: Schrott!) Hab da aber bisher viel gutes von gehört, lediglich die Verarbeitung und das Material war nicht immer 100%...


    Näheres von dueduem weiß ich aber auch nicht!

    Wobei ich sie auch nur aufm Gelände- 21"-18"-Radsatz mit Stolle (MItas EF 06/07) fahre und der fährt auch nicht mit zum TÜV :giggle:

    weil es eben nicht einfach nur ein- und auskuppelt sondern als Fliehkraftkupplung durchaus noch die Funktion einer normalen Kupplung mit Hebel und Nutzen des Hebels erfüllt.

    Nur musst die sie eben nicht ziehen, wenn du langsam wirst - erleichtert das trailen in richtig tricky passagen, weil du eben nicht mit der Kupplung spielen musst sondern nur mit dem Gasgriff.

    Muss man fahren und dann entscheiden - wenn mir mal eine günstig zufliegt und ich grade das Geld übrig habe kommt eine in meine Rallye - der zweite Bremshebel ist dann der nächste Punkt, über den ich nachdenken würde.

    sehr schön - ich finds prima.


    ich hab seit Jahren einen Plan für sowas ähnliches im Kopf, habs aber nie umgesetzt. klasse, dass du es einfach umgesetzt hast und mir gefällt die Lösung.


    Trotzdem - auch wenn es im Moment leider überhand nimmt - kurz mögliche Vorteile meiner Konstruktion, bei der das Rad - übrigens auch mit demontiertem Vorderrad - ähnlich wie ein Koffer seitlich montiert wird.

    - zwei Sitzplätze bleiben voll erhalten, ebenso Gepäck auf dem Soziussitz oder Heckträger.

    - schwerpunkt bleibt tiefer, wobei das bei den leichten Rennrädern wohl nicht interessiert.


    das soll ausdrücklich keine Kritik an deinem Projekt sein, sondern lediglich eine kritische Auseinandersetzung mit deiner Umsetzung unter berücksichtigung meiner eigenen positiven Einstellung zu dem Thema...


    Ich glaube, ich muss da auch mal an die Umsetzung gehen...

    Moin,

    habe eine kurze frage:

    Weiß jemand, welchen Durchmesser der serienmäßige Gaszug der F650GS Dakar hat?

    Muss meinen ersetzen und weiß nicht welchen ich brauche - und nein, ne Schieblehre habe ich grade nicht zur Hand...

    Danke schonmal vorab für euer Wissen!


    Komplett ersetzen kommt aus verschiedenen Gründen nicht in Frage - u.a. passt kein Serienzug mehr wegen Kurzhubgasgriff.


    Beste Grüße,

    Moritz

    Ich habe da auch die Frage, warum du auf Excel wechseln möchtest, aber die original Größen beibehalten möchtest.

    Wenn man schon wechselt kann man doch auf was weniger kompromisshaftes wechseln. 21/17 ist der Kompromiss aus Gelände und Straße.

    21/18 wäre die Gelände-Größe (wie Toby schon schrieb) 19/17 wäre die gängige Straßen-Größewäre und 17/17 dann die Sumo-Straßen-Variante.

    BSM Future, ein niederländischer Hersteller, wenn ich recht informiert bin. jedenfalls kam daher zuletzt die neue Dichtung (vor einigen Jahren...)

    Auf der anderen Seite fährt ein umgebauter identischer Topf als Werkzeug-Rolle mit, der wurde etwas gekürzt.

    Ginge notfalls auch ne Flasche Ramazotti rein, falls Holger xt5 mal mit auf ne Tour kommt ;-)

    Ist nicht zu laut, aber klingt nach Eintopf ohne Drossel...

    Moin,


    der defekte Zug wird entfernt, die Tülle des selbigen wieder neu bestückt und dient dann wieder als BackUp, falls wieder mal was kaputt geht - Enduro-Einsatz und etwaige Stürze können der Hebelei und allem was dran hängt unter Umständen ja doch mal schaden, der Zug wird dann möglicherweise reißen, daher das BackUp.


    Meine Anpassung an den Gaszug sieht etwa so aus:

    Die Tülle wird um etwa den Teil gekürzt, der die Befestigungs-Lasche, die an der Armatur angeschraubt wird. Dann passt sie genau in den Kurzhub-Griff. Außerdem wird der Zug etwas gekürzt und der Nippel daher auf die neue Länge angepasst. Das hat bisher wunderbar funktioniert.

    Gerissen ist der Zug übrigens kurz hinter der Umlenkung in der Gas-Armatur. werde das auch noch auf Gängigkeit untersuchen.

    Das Problem wird schon der Zug sein, denn vor dem Tausch lief alles wie geschmiert, auch in den letzten Momenten bevor der alte gerissen ist. Unmittelbar mit Einbau ist dann das Problem aufgetaucht.

    Nicht zuletzt ist eine alte Schrauber-Weißheit: Wenn ein Defekt auftaucht suche immer zuerst da, wo du zuletzt geschraubt hast!


    Weiß jemand zufällig, welche Stärke die Gaszüge von den Fs haben?


    Liebe Grüße,

    Moritz


    Ergänzung 1:

    Falls der aktuell genutzte Zug nicht gängig werden sollte wird dieser natürlich wieder als BackUp genutzt, man kann ja dann noch weiter fahren und am Ziel reparieren. Der neue würde dann besser eingepasst um sauber zu laufen.

    Ergänzung 1b:

    Die Verlegung ist ohnehin total bescheuert finde ich - um den Wasserbehälter herum ist es bei der F so eng - in Kombination mit den Tank-Verstrebungen der Zusatz-Tanks wird das noch deutlich schlimmer. Da könnte eine Optimierung wahrscheinlich helfen... Guter Hinweis.

    Ich habe heute festgestellt, warum ich mein Motorrad gut kenne und leicht reparierbar umgebaut habe:

    Auf dem Weg zur Arbeit etwa 1 km vor dem Ziel vor einer Ampel ließ sich plötzlich der Gasgriff sehr leicht drehen - nur Gas hat er auch nicht mehr gegeben.
    Zug gerissen, war vermutlich noch der erste, allerdings aufgrund des Kurzhub-Gasgriff auch geändert, hat aber so immerhin 4 Jahre gehalten.


    Zum Glück war der Ersatzzug schon länger verlegt, so musste ich nur oben im Gasgriff (Magura 314 Kurzhub) und unten in der Drosselklappenbetätigung einhängen.

    Das ganze war in leichtem Schnee-Niesel auf einer Verkehrsinsel aber schnell erledigt - 10 Minuten, dann gings weiter.

    Der Gaszug scheint auf den letzten cm etwas zu hängen, das Gas geht da nicht gut zurück. Aber fahren war kein Problem, bis zuhause zurück hats auch gereicht.


    Frage: Was kann ich mit dem Zug machen, damit er wieder besser läuft? Teflon-Öl? man sagt ja immer, dass fetten oder so ein No-Go ist, aber vielleicht gibts ja doch was...

    zu dem letzten Punkt:

    der Asphalt auf Sardinien ist mit dem hiesigen nicht zu vergleichen. Da gings mit grobstolligen FIM-Reifen locker auf die Raste... Dafür radiert es ganz ordentlich vom Reifen ab. Ist erheblich rauer, macht aber echt Bock! Wo bist du auf Sardinien gewesen?